Störungslehre an der Hochschule Fresenius

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Störungen durch psychotrope Substanzen

Was versteht man unter „psychotropen Substanzen“?

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Störungen durch psychotrope Substanzen 

Skizzieren Sie Kriterien der Substanzabhängigkeit!

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Störungen durch psychotrope Substanzen 

Substanzabhängigkeit Kriterien

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Störungen durch psychotrope Substanzen 

Nennen Sie Beispiele für verschiedene psychische Funktionsstörungen im Zusammenhang mit Substanzabhängigkeiten!

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Störungen durch psychotrope Substanzen 

Welche Aspekte spielen bei der Entstehung von Substanzabhängigkeiten eine Rolle!

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Störungen durch psychotrope Substanzen 

Phasen der Veränderungsbereitschaft

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Störungen durch psychotrope Substanzen 

Allgemeine Behandlungsansätze 


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Störungen durch psychotrope Substanzen 

Therapeutische Schritte

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Störungen durch psychotrope Substanzen Welche Impulskontrollstörungen kennen Sie?

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Affektive Störungen

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Affektive Störungen 

Symptome Depression

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Störungslehre

Störungen durch psychotrope Substanzen

Was versteht man unter „psychotropen Substanzen“?

Natürliche, chemisch aufbereitete oder
synthetische Stoffe, die zentralnervös auf den
Organismus einwirken und Wahrnehmung, Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen.



Suchtmittel:

Ein Stoff ist dann ein Suchtmittel, wenn er nach einer Hauptwirkung eine Nebenwirkung erzeugt, die durch erneute Einnahme des
Stoffes beendet werden kann.

Störungslehre

Störungen durch psychotrope Substanzen 

Skizzieren Sie Kriterien der Substanzabhängigkeit!

a. Deutlicher Nachweis, dass der Substanzgebrauch verantwortlich
ist für die körperlichen oder psychischen Schäden, einschließlich der eingeschränkten Urteilsfähigkeit oder des gestörten
Verhaltens, das zu Behinderung oder zu negativen Konsequenzen in den zwischenmenschlichen Beziehungen führen kann


b. Die Art der Schädigung sollte klar feststellbar sein und bezeichnet werden können


c. Das Gebrauchsmuster besteht seit min. 1 Monat oder trat wiederholt in den letzten 12 Monaten auf


d. Auf die Störung treffen die Kriterien einer anderen psychischen oder Verhaltensstörung bedingt durch die gleiche Substanz zum
gleichen Zeitpunkt nicht zu

Störungslehre

Störungen durch psychotrope Substanzen 

Substanzabhängigkeit Kriterien

3 oder mehr der folgenden Kriterien sollten zusammen
min. 1 Monat lang bestanden haben
1. Toleranzentwicklung
2. Entzugserscheinungen
3. Kontrollverlust
4. Erfolglose Abstinenzversuche
5. Großer Zeitaufwand für Beschaffung, Konsum und Erholung
6. Reduktion beruflicher, sozialer und Freizeitaktivitäten
7. Fortgesetzter Konsum trotz körperlicher/psychischer Probleme

Störungslehre

Störungen durch psychotrope Substanzen 

Nennen Sie Beispiele für verschiedene psychische Funktionsstörungen im Zusammenhang mit Substanzabhängigkeiten!

• Körperliche Abhängigkeit (Toleranz, Entzug)
• Körperliche Begleit-/Folgeerkrankungen
(Magen/Darm, Leber, Haut, Infektionen, Fehl-/Unterernährung, etc.)
• Psychische Funktionsstörungen
- Wahrnehmungsstörungen (konditionierte Stimuli)
- Denkstörungen, Gedächtnis- & Konzentrationsstörungen
- Emotionale Störung (unausgeglichen, impulsiv, depressiv, aggressiv)
- Motivationsstörung (Kompromissfähigkeit ↓, Frustrationstoleranz ↓)
- Störung der Psychomotorik (verlangsamt, agitiert)
• Entwicklungsstörungen im Bereich der Lebensführung
- Schulabbrüche, Arbeitsplatzverlust
- fehlende/drogenspezifische Partnerschaften/Freundschaften

Störungslehre

Störungen durch psychotrope Substanzen 

Welche Aspekte spielen bei der Entstehung von Substanzabhängigkeiten eine Rolle!

Genetische Faktoren

• Starke familiäre Häufung
• Genetische Disposition
• Deutlich höhere Konkordanzraten für Alkoholismus bei ein- als bei zweieiigen Zwillingen


Biochemische & neurophysiologische Faktoren

• Wirkprofil
Wirkgeschwindigkeit: intravenös > inhalativ > oral
Wirkungs- und Nebenwirkungsprofil
• 2-Phasenwirkung
Im Anschluss an erwünschte Hauptwirkung
setzt unangenehme Nachwirkung ein
(geringer ausgeprägt, länger anhaltend).
Durch wiederholte Einnahme kann es zu
Auftürmung bis zu Entzugssymptomatik
kommen


Soziale Faktoren

• Abhängigkeit in allen sozialen Schichten
in vergleichbarem Maße
• Erstkonsum abhängig von
o Kosten
o Verfügbarkeit
o Gesetzeslage
o Kulturelle Tradition
o Peers
• Konsumfortsetzung abhängig v.a. von Verfügbarkeit


Lerntheoretische Aspekte

Lern- und Konditionierungsprozesse mit positiver als auch negativer Verstärkung
• Positive Verstärkung: euphorisierende Wirkung, soziale Akzeptanz, verbessertes emotionales und soziales Reaktionsvermögen
• Negative Verstärkung: Reduktion von Spannung, von Minderwertigkeitsempfinden, Langeweile, Angst, Schmerz und beenden von
Entzugssymptomen


Persönlichkeitsfaktoren

• Dissoziale Persönlichkeitsmerkmale
• Hyperaktivität
• Impulsivität
• Geringe Frustrationstoleranz

Störungslehre

Störungen durch psychotrope Substanzen 

Phasen der Veränderungsbereitschaft

1. Fehlendes Problembewusstsein
Keine Einsicht 

Keine Veränderungsbereitschaft 

=> Geringe Einflussmlgkichkeiten
=> Erhöhung der Wahrnehmung von Problemen und Risiken 


2. Aufbau eines Problembewusstseins/Absichtsbildung 

=> Selbstbeobachtung
=> positiv negativ Aspekte abwägen 


3. Beginn einer Behandlung Bereitschaft zur Veränderung 

=> Vermittlung von Kompetenzen zur substanzlosen Lebensführung 


4. Aufrechterhaltung der Behandlungsziele
=>Kompetenzen zur Vermeidung von Rückfällen


5. Rückfall

=> Entkatastrophisieren 

=> Veränderungsprozess wieder aufnehmen

Störungslehre

Störungen durch psychotrope Substanzen 

Allgemeine Behandlungsansätze 


Medikamentöse Behandlung
• Entgiftungsunterstützung
• Behandlung von Begleit-/Folgeerkrankungen
• Alkoholsensibilisierende Medikamente


Psychotherapeutische Behandlung
• VT, GT, TP, eklektizistische Ansätze, spezifische Programme


Sozialtherapeutische Behandlung
• Schuldnerberatung, Jobsuche
• Selbsthilfegruppen
• Betreutes Wohnen


Störungslehre

Störungen durch psychotrope Substanzen 

Therapeutische Schritte

Frühintervention
• Aufklärendes, motivierendes, konfrontierendes Gespräch Entgiftung


• Stationärer Klinikaufenthalt
Entwöhnungsbehandlung


• Mehrmonatig stationär, psycho- und soziotherapeutischer Schwerpunkt
Ambulante Nachbetreuung und Selbsthilfe


• Längere Fachbetreuung in Fachambulanzen,
Beratungsstellen, niedergelassene Psychotherapeuten, Suchthelfer, Anbindung an Selbsthilfegruppen

Störungslehre

Störungen durch psychotrope Substanzen Welche Impulskontrollstörungen kennen Sie?

• F63.0 pathologisches Spielen
• F63.1 pathologische Brandstiftung
• F63.2 pathologisches Stehlen
• F63.3 Trichotillomanie
• F63.8 sonstige abnorme Gewohnheiten
und Störungen der Impulskontrolle

Störungslehre

Affektive Störungen

Unipolare depressive Störung (Majo Depression):

zeigt sich in verschiedenen psychischen Beriechen, affektiv, motivational, kognitiv.. 


Dysthyme Störung:

chronifizierte, mildere Form eines depressiven Syndroms


Bipolare Störung: 

neben depressiven auch manische Episoden

mind. 1 Woche euphorische, expansive oder reizbare Stimmung 

übersteigertes Selbstwertgefühl, vermindertes Schlafbedürfnis

Störungslehre

Affektive Störungen 

Symptome Depression

Emotionale Symptome: 

Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Verlust von Freude, Ängsze, Reizbarkeit 


Kognitive Symptome:

Konzentrations-/Gedächtnisschwierigkeiten, Grübeln, negative Sicht


Verhaltensbezogene Symptome:

Interessenverlust, wenig(er) Aktivität, Rückzug, Haltung kraftlos, Mimik verarmt 


Psychologische Symptome:

Müdigkeit, Schlafstörung, Morgentief, innere Unruhe, Schmerzen


                                               

Hauptsymptome

                   

1) Depressive Verstimmung
2) Deutlich vermindertes Interesse & Freudlosigkeit 3) Verminderung Antrieb & erhöhte Ermüdbarkeit

                   

Zusatzsymptome

                   

1) Deutlicher Gewichts-/Appetitverlust
2) Schlafstörungen
3) Psychomotorische Unruhe/Verlangsamung
4) Negative und pessimistische Zukunftsperspektive 5) Gefühle von Wertlosigkeit/Schuld
6) Konzentrations- u. Entscheidungsprobleme
7) Gedanken an Tod, Suizidgedanken/-handlungen

                                       

Störungslehre

Affektive Störungen 

Manie

Symptome einer Manie: 


Emotionale Symptome: 

heitere, gehobene Stimmung, Euphorie, lustig, angstfrei, optimistisch 


Motivationale Sympotme: 

Erhöhtes Aktivitätsniveau, Wechselhaftigkeit von Ideen und Plänen, reduzierte Selbstkontrolle 


Verhaltensbezogene Symptome: 

Übermäßige Beschäftigung mit angenehmen Tätigkeiten

 riskantes oder verantwortungs-
loses Verhalten (z.B. rücksichtsloses Autofahren, Geldverschwenden)

erhöhte Gesprächigkeit bis Rededrang,
Geselligkeit und Kontaktfreude

übermäßige Vertraulichkeit
bis sexuelle Taktlosigkeit


Körperliche Symptome: Ruhelosigkeit, vermindertes Schlafbedürfnis, reduzierter Appetit, gesteigerte Libido, etc.


Kognitive Symptome: Konzentrationsprobleme,
Ablenkbarkeit, sprunghaftes Denken, Gedankenrasen, Selbstüberschätzung


Wahrnehmungsbezogene Symptome:
Wahrnehmungsstörungen wie gesteigertes/geschärftes Hören
oder Sehen, z.B. Farben intensiver


Evtl. zusätzliche psychotische Symptome:
Wahnideen wie Größenwahn, Liebeswahn, Beziehungswahn oder Halluzinationen

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