Einführung in die Immoblienwirtschft an der Hochschule Fresenius

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Was sind die Wesentlichen Eigenschaften von Immobilien?

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Wie kann man eine Immobilie entsprechend seiner Eigenschaften Definieren und was zähl Beispielsweise als eine Immobilie?

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Immobilien sind unbewegliche mit den Boden fest verankerte Güter in einem Abgegrenzten Bereich mit einer spezifischen Nutzung.

Welche Fragen beantwortet das Kataster und welche das Grundbuch in Deutschland?

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Gebe einen Einblick in die Primär- und Sekundäreigenschaften von Immobilien

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Welche unterschiedlichen Sichtweisen gibt es bei Immobilien?

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Nenne alle Funktionen und Arten von Immobilien

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Was ist eine Rendite bzw. wie wird sie Berechnet?

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Die Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. (gif) hat eine Definition zur Berechnung deiner Rendite entwickelt, die in der Immobilienwirtschaftlichen Praxis Anwendung finden sollte: 

Benenne und erkäre diese.


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Nenne alle Optimierungsansätze der Mieteinnahmenseite


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Nenne die drei Deutschsprachigen Ansätze zur Immobilienökonomie und die Anglo-amerikanische Ansätze

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Was sind die Materiellen, Finanzwirtschaftliche Besonderheiten von Immobilien und deren Volkswirtschaftliche Besonderheiten von Immobilienmärkte?

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  1. Wie viel ihrer Zeit verbringen Menschen in Immobilien?
  2. Wie hoch ist der Anteil des Immobilienvermögens am gesamten Privatvermögen in Deutschland?
  3. Wer ist der größte Immobiliennutzer in Deutschland?


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Einführung in die Immoblienwirtschft

Was sind die Wesentlichen Eigenschaften von Immobilien?

Wohnimmobilen, Gewerbeimmobilie, Elektrizitätswerke, Öffentliche Gebäude

die Eigenschaften von Immobilien sind ...

  1. Abgegrenzter Bereich
  2. fest (im Boden) verankert
  3. unbeweglich
  4. spezifische Nutzung

Einführung in die Immoblienwirtschft

Wie kann man eine Immobilie entsprechend seiner Eigenschaften Definieren und was zähl Beispielsweise als eine Immobilie?

Entsprechend seiner Eigenschaften könne Immobilien wie folgt definiert werden.

Immobilien sind unbewegliche mit den Boden fest verankerte Güter in einem Abgegrenzten Bereich mit einer spezifischen Nutzung.


Hierzu zählen:

  1. Grundstücke
  2. (unbewegliche) Aufbauten auf Grundstücken
  3. Bebaute Grundstücken, d.h. ein Grundstück mit festen (unbeweglichen) Aufbauten

Einführung in die Immoblienwirtschft

Immobilien sind unbewegliche mit den Boden fest verankerte Güter in einem Abgegrenzten Bereich mit einer spezifischen Nutzung.

Welche Fragen beantwortet das Kataster und welche das Grundbuch in Deutschland?

Das Kataster: Erfasst in öffentlich beglaubigten (amtlichen) Plänen.

  1. Wo ist eine Fläche?
  2. Wie groß ist diese Fläche?
  3. Welche grenzen hat eine Fläche?
  4. Welche Art der Bebauung?


Das Grundbuch: öffentlich rechtliche (amtliche) Erfassung des Eigentümers und Grundstückrechte.

  1. Wem gehört das Grundstück?
  2. Wer hat Rechte an einem Grundstück?

Einführung in die Immoblienwirtschft

Gebe einen Einblick in die Primär- und Sekundäreigenschaften von Immobilien

Primäreigenschaften: Abgegrenzter Bereich, Fest verankert, unbeweglich, spezifischen Nutzen

Wird Erfasst in Kataster und im Grundbuch

Sekundär (Folgewirkungen)

-> Kataster:

  1. Standortgebunden
  2. Einmaligkeit
  3. Heterogenität
  4. begrenzt ersetz- und aufteilbar
  5. Relativ langer Erstellungsprozess (lange Produktion)
  6. Relativ hohe Investitionskosten (hohe Kapitalbindung)
  7. Hoher Transaktionsaufwand

-> Grundbuch:

  1. Eingeschränkte Fungibilität
  2. Lange Nutzungs- bzw. Lebensdauer (Lebenszyklus)
  3. Verknüpfung mit dem Bodenmarkt
  4. Hoher Einfluss externer Effekte (Baurecht, Steuern etc.) auf Eigenschaften, Nutzung und Wert
  5. hoher Kompläxitätsgrad
  6. Soziale und städtebauliche Bedeutung
  7. Kein Gesamtmarkt - nur Teilmärkte



Einführung in die Immoblienwirtschft

Welche unterschiedlichen Sichtweisen gibt es bei Immobilien?

  1. Formal (Juristisch) -> "Grundstücke" inkl. Aufbauten
  2. wirtschaftlich -> "Immobilie" (Nutzen und Wert)
  3. technisch -> "Umbauter Raum"



Einführung in die Immoblienwirtschft

Nenne alle Funktionen und Arten von Immobilien

Immobilien (nach Funktion und Bauart)

--> Grundstücke: 1. Brachland, 2. Grünflächen Acker Wälder, 3. Bauerwartungsland, 4. Baureifes Land

--> Bauwerke:

1. Hochbauten:

-> Wohngebäude = Einfamilienhäuser; Mehrfamilienhäuser: Mietshäuser ("Zinshaus"), Eigentumswohnungen.

-> Nicht-Wohngebäude = Bürogebäude, Einzel- und Großhandel, Lager- und Logistik, Sozialimmobilien (Krankenhäuser, Pflegeheime), Industrie, Infrastruktur (Bahnhöfe, Flughafen etc.), Kultureinrichtungen (Oper, Konzerthalle etc.), Freizeitimmobilien / Freizeitparks / Sportstadien, Sakralbauten (Kirche, Moschee, Synagoge, Tempel), Beherbergung (Hotel, Hostel etc.) und Gastronomie, "Rotlicht", Tankstellen, Hoheitliche Gebäude (Gericht, Ämter, Parlament), Parkhäuser

-> keine Gebäude: Denkmäler, Strom- / Telekommaste, Energieanlagen (Windräder etc.),  Fernsehturm, Kläranlagen, Springbrunnen, Brücken

2. Tiefbauten: Ver- und Entsorgung, Infrastruktur (Straßen etc.), Tunnel, Friedhof

Einführung in die Immoblienwirtschft

Was ist eine Rendite bzw. wie wird sie Berechnet?

Die Rendite ist im Finanzwesen der in Prozent eines Bezugswerts ausgedrückte Effektivzins, den ein Anleger bei Finanzprodukten oder ein Investor bei Investitionen innerhalb eines Jahres erzielt. 

Rendite = Ergebnis/Einsatz

(Mieteinnahmen/Investment)

Die große Frage ist, welche Bezugsgrößen als Ergebnis und Einsatz genommen werden!


Einführung in die Immoblienwirtschft

Die Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. (gif) hat eine Definition zur Berechnung deiner Rendite entwickelt, die in der Immobilienwirtschaftlichen Praxis Anwendung finden sollte: 

Benenne und erkäre diese.


Nettorendite = Jahresnettomieteinnahmen/Brutto-Kaufpreis


  • Jahresnettomiete sind Mieteinnahmen nach Abzug von nicht umlagefähigen Bewirtschaftungskosten.
  • Brutto-Kaufpreis ist der Kaufpreis zuzüglich der Erwerbsnebenkosten wie beispielsweise Maklercourtage, Grunderwerbssteuer, Notar- und Gerichtskosten etc.

= die Rendite auf den "Cash Flow"

Einführung in die Immoblienwirtschft

Nenne alle Optimierungsansätze der Mieteinnahmenseite


Optimierungsansätze der Mieteinnahmenseite:

  1. Mietfläche
  2. Höhe des Mietzinses
  3. Erlösschmälerungen
  4. Vermietungsmanagement
  5. Mietermanagement/Mieterzufriedenheit
  6. Objekt- und Standortmarketing
  7. Nebenkostenumlage
  8. Mietvertragsgestaltung

Einführung in die Immoblienwirtschft

Nenne die drei Deutschsprachigen Ansätze zur Immobilienökonomie und die Anglo-amerikanische Ansätze

Deutschsprachigen Ansätze zur Immobilienökonomie 

  1. Lage
  2. Lage
  3. Lage

Anglo-amerikanische Ansätze 

  1. Cash flow
  2. Cash flow
  3. Cash flow

Einführung in die Immoblienwirtschft

Was sind die Materiellen, Finanzwirtschaftliche Besonderheiten von Immobilien und deren Volkswirtschaftliche Besonderheiten von Immobilienmärkte?

Materielle Besonderheiten:

  1. Standortgebundenheit
  2. Heterogenität
  3. Drittverwendungsfähigkeit
  4. Entwicklungsdauer
  5. Lebenszykluskosten
  6. Wertbeständigkeit/Inflationsabsicherung

Finanzwirtschaftliche Besonderheiten

  1. Transaktionskosten
  2. private Natur von Transaktions- und Mietverhandlungen
  3. Höhe des Kapitaleinsatzes
  4. Kapitalbindungsdauer
  5. Fristenkongruenz
  6. Fristen- und Losgrößentransformation
  7. Liquidität und Fungibilität
  8. Bewertungseffekte
  9. Risikostruktur

 Volkswirtschaftliche Besonderheiten von Immobilienmärkte

  1. Granularität und Atomisierung
  2. räumliche und typologische Submärkte
  3. Transparenz
  4. Nutzen- und Sicherheitsfunktion/Substituierbarkeit
  5. Beleihungsfunktion
  6. Kopplungseffekte zur Volkswirtschaft
  7. zyklische Verläufe
  8. Anpassungselastizitäten
  9. geringe Transaktionsdichte


Einführung in die Immoblienwirtschft

  1. Wie viel ihrer Zeit verbringen Menschen in Immobilien?
  2. Wie hoch ist der Anteil des Immobilienvermögens am gesamten Privatvermögen in Deutschland?
  3. Wer ist der größte Immobiliennutzer in Deutschland?


  1. 80%-90%
  2. Mehr als die Hälfte des Privatvermögens in Deutschland ist in Immobilien gebunden.
  3. Bund und Länder


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