Rechnernetze an der Hochschule Der Medien Stuttgart | Karteikarten & Zusammenfassungen

Rechnernetze an der Hochschule der Medien Stuttgart

Karteikarten und Zusammenfassungen für Rechnernetze an der Hochschule der Medien Stuttgart

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Was bedeutet ISO, IEEE und IETF? Was versteht man unter RFCs?

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Was ist das Address Resolution Protocol?

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VLAN oder IP-Subnet? Was ist besser?

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Welche Zugriffsverfahren gibt es (bezogen auf Kollisionen)?

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Für was ist ein IP Ping nützlich?

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Beschreibe das Konzept der Strukturierten Verkabelung

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Was versteht man unter dem Bandbreitenlängenprodukt eines Lichtwellenleiters?

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Erläutere das Twisted-Pair-Kabel Bezeichnungssystem (XX / Y ZZ)

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Was ist ein Hop? Wofür steht es?

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Welche optische Kabeltypen gibt es? Wie verhält sich die Form der Lichtimpulse.

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Wozu gibt es Kabelkategorien? Was passiert mit steigender Kategorie?

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Rechnernetze

Was bedeutet ISO, IEEE und IETF? Was versteht man unter RFCs?

ISO - International Organization for Standardization


IEEE - Institute of Electrical and Electronics Engineers

IETF - Internet Engineering Task Force


RFCs - Request for Comments (schlagen Standards vor z.B. UDP)

Rechnernetze

Was ist das Address Resolution Protocol?

Das Address Resolution Protocol (ARP) ist ein Netzwerkprotokoll, das zu einer Netzwerkadresse der Internetschicht die physische Adresse (Hardwareadresse) der Netzzugangsschicht ermittelt und diese Zuordnung gegebenenfalls in den ARP-Tabellen der beteiligten Rechner hinterlegt. Es wird fast ausschließlich im Zusammenhang mit IPv4-Adressierung auf Ethernet-Netzen, also zur Ermittlung von MAC-Adressen zu gegebenen IP-Adressen verwendet.

Rechnernetze

VLAN oder IP-Subnet? Was ist besser?

Mit VLANs können wir verschiedene logische und physische Netzwerke erstellen. Durch sogenanntes IP-Subnetting können wir lediglich logische Netzwerke im gleichen physischen Netzwerk anlegen.

IP-Subnet: Das Problem an dieser Stelle ist, dass Sie trotz der unterschiedlichen Netzwerke immer noch dasselbe Basisnetz (Backbone) verwenden. Das ist natürlich der Switch. Fließt Traffic durch den Switch, können alle andere Hosts diesen sehen. Das hat nichts damit zu tun, in welchem logischen Netzwerk sie sich befinden. In Sachen Security bringt das also nichts, sensible Daten lassen sich einfach abfangen. Außerdem gibt es Einschränkungen bei der Bandbreite, weil eben jeder Anwender das gleiche Basisnetz verwendet. Stellen Sie sich einfach vor, es würden sich Lastwagen, Motorräder und Autos alle auf einer einspurigen Straße befinden.

VLAN: Damit würden Sie bildlich gesprochen den Lastwagen eine eigene Spur spendieren. Das gilt natürlich auch für die Autos und die Motorräder. Die verfügbare Bandbreite für jedes VLAN oder logische Netzwerk ist nun maximiert. Außerdem ist bei VLAN das Sicherheitsniveau höher. Der Switch, der die einzelnen VLANs verbindet, erlaubt keinen Datenfluss zwischen den Bahnen, sollte das nicht so konfiguriert sein.

Rechnernetze

Welche Zugriffsverfahren gibt es (bezogen auf Kollisionen)?

Zentralistisch: Vermittlungsstelle organisiert Slots zur Datenübertragung


Deterministisch: Zugriff wird über Mechanismen (z.B. mit einem Token) geregelt, sodass keine Kollisionen auftreten

Nicht-Deterministisch: Jede Station kann jederzeit zufällig senden. Keine Regel beim senden. Bei Kollisionen wird erneut gesendet.

Rechnernetze

Für was ist ein IP Ping nützlich?

Ping ist ein Diagnose-Werkzeug, mit dem überprüft werden kann, ob ein bestimmter Host in einem IP-Netzwerk erreichbar ist. Daneben geben die meisten heutigen Implementierungen dieses Werkzeuges auch die Zeitspanne zwischen dem Aussenden eines Paketes zu diesem Host und dem Empfangen eines daraufhin unmittelbar zurückgeschickten Antwortpaketes an (= Paketumlaufzeit, meist round trip time oder RTT genannt). Das Programm wird üblicherweise als Konsolenbefehl ausgeführt.

Rechnernetze

Beschreibe das Konzept der Strukturierten Verkabelung

- Primär-, Sekundär- und Tertiärbereich

- Flexible Erweiterbarkeit
- Ausfallsicherheit durch Sterntopologie

- Kapazitäten werden besser verteilt

- Einheitlicher Standart
- Unterstützung heutiger und zukünftiger Systeme

Rechnernetze

Was versteht man unter dem Bandbreitenlängenprodukt eines Lichtwellenleiters?

B` = B * l (Einheit MHz*km)


- Steigt die Kabellänge, nimmt die mögliche Bandbreite ab
- Nimmt die Kabellänge ab, steigt die mögliche Bandbreite

Rechnernetze

Erläutere das Twisted-Pair-Kabel Bezeichnungssystem (XX / Y ZZ)

XX / Y  ZZ

XX steht für die Gesamtabschirmung

- U (ohne Schirm) - Unscreened

- F (Folienschirm) - Foiled

- S (Geflechtschirm) - Screened

- SF (Geflecht- und Folienschirm)

Y steht für die Adernpaarschirmung

- U (ohne Schirm) - Unshielded

- F (Folienschirm) - Foiled

- S (Geflechtschirm) - Shielded


ZZ steht für die Verzeilungsart
- TP (Twisted Pair)
- QP (Quad Pair)


Steckertypen

- RJ45
- FDDI
- SC-Douplex

Rechnernetze

Was ist ein Hop? Wofür steht es?

Ein Hop (engl. Hoppser, Etappe) ist ein Zwischenschritt eines Pakets auf dem Weg von einem Netzsegment zum jeweils nächsten (PC, Switch, Router, usw.).

Die Anzahl an Hops können durch einen Traceroute ermittelt werden.

Rechnernetze

Welche optische Kabeltypen gibt es? Wie verhält sich die Form der Lichtimpulse.

Multimodefaser mit Gradientenindex Profil
- Signal wird an den Wänden weich reflektiert
- Brechzahl des Kerns nimmt parabelförmig zum Mantel ab
- Ausgangssignal ist noch sehr gut

- Für Verbindungen von Gebäuden und Etagen


Multimodefaser mit Stufenindex Profil

- Signal wird an den Wänden hart reflektiert

- Brechzahl fällt zwischen Kern und Mantel scharf ab

- Für Verbindungskabel im Patchschrank


Monomodefaser

- Weite Strecken können überbrückt werden

- Sind teuer in der Herstellung

- Für Stadt- und Zugangsnetze optimiert

Rechnernetze

Wozu gibt es Kabelkategorien? Was passiert mit steigender Kategorie?

- Kabel können dadurch spezifiziert werden

- Für verschiedene Qualitätsanforderungen


Mit steigender Kategorie...

- Mehr Kabelwindungen / cm

- Bessere Isolierung
- Weniger Crosstalk
- Höhere Bandbreite

Rechnernetze

Was versteht man unter DWDM?

Dense Wavelength Division Multiplexing

Steht für dichte Wellenlänge-Multiplex (Frequenz Multiplex) und gilt als zur Zeit leistungsstärkste Variante der Übertragung.

- Stabilisierte Laser
- Übertragungsrate bis 100 Gbit / Sekunde pro Kanal
- Bis zu 160 Kanäle möglich (Lichtbänder)

- All 200 Meter Verstärker

- Alle 2.000 km Daten-Regeneratoren

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