Spiele Und Entscheidungen an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Spiele und Entscheidungen an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

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Zum Priming - Definition

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  • Ein Reiz, der die Reaktion auf darauffolgende Reize beeinflusst 
  • Ein Prime wird automatisch mit anderen Begriffen assoziiert 
  • Diese Begriffe werden wieder mit anderen Begriffen assoziiert 
  • Das so entstehende Netz nennt man „assoziative Aktivierung“ 
  • Die Gesamtheit aller assoziativen Aktivierungen ist das assoziative Gedächtnis
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Reziprozitätsspiel (Ergebnisse)

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Einmal gespielt in der Gruppe und einmal alleine gespielt 

  • X im Durchschnitt 5-6 in der Gruppe, bei Einzel weniger 
  • X > 0 im Durchschnitt 80% in der Gruppe, bei Einzel weniger 
  • Z im Durchschnitt 5-6 in der Gruppe, bei Einzel weniger 
  • Z > 0 im Durchschnitt 80% in der Gruppe, bei Einzel weniger


Begründungen

  • Vertrauen und Misstrauen
  • Rationalität
  • Reziprozität
  • Altruismus
  • Risiko
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Zum Gefangenen-Dilemma - Situation

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Beschreibung der Situation: Zwei Gefangene (= Spieler) haben gemeinsam ein Verbrechen begangen und werden von der Polizei verhaftet. (Sie wurden bei einer geringfügigen Straftat erwischt, jedoch besteht der Verdacht auf Verwicklung in weitere schwerwiegende Raubüberfälle). Der Staatsanwalt möchte sie zum Geständnis bringen. Deshalb werden sie getrennt voneinander eingesperrt und verhört. Sie haben nicht die Möglichkeit sich vorher abzusprechen.

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Das „Diktator-Spiel“ - Das Spiel

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  • Es gibt zwei Spieler „A“ und „B“ 
  • A erhält 10 Geldeinheiten 
  • A entscheidet, wie viele Geldeinheiten X (von 0-10) er an den anderen (anonymen) Spieler „B“ abgeben will
  • Spieler „A“ behält den Betrag von 10-X, Spieler „B“ behält den Betrag X 
  • Spiel zu Ende
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Das „Diktator-Spiel“ - Ergebnisse und Begründungen

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  • Im Schnitt werden 2 Geldeinheiten von „A“ an „B“ gegeben 
  • Fairness gegenüber Spieler „B“ 
  • Gerechtigkeitsgedanke
  • Keine Bestrafung bei geringem X 
  • „Warum sollte ich etwas abgeben“ (Nutzenmaximierer)
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Spiele

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  • Mindestens zwei Akteure (Spieler) erforderlich 
  • Interaktionen erforderlich 
  • Spielregeln müssen gegeben sein  
  • Gewinn oder Verlust steht am Ende des Spiels
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Der Homo Oeconomicus

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  • Ist ein Menschenbild aus der klassischen Ökonomie 
  • Ist ein Nutzenmaximierer (eigener Nutzen) 
  • Geht immer rational vor 
  • Ist ein ganz einfaches und in sich logisches Modell 
  • Es lassen sich schnell und bequem logische Maßnahmen ableiten 
  • Führungskräfte und Politiker können so Handlungskompetenz „nachweisen“
  • Gilt heute tw. nur noch als laienpsychologisches Erklärungsmodell 
  • In der Praxis zu viele Abweichungen von dieser Theorie 
  • Beispiel Arbeitsmarkt:
    • ehrenamtliche Arbeit ohne Lohn
    • Auswahl von Tätigkeiten nach sozialem Umfeld und Sinnerleben in der Arbeit
    • Arbeit aus Freude ist kein Kriterium für einen ökonomischen Nutzenmaximierer
    • bei Gültigkeit des Modells auf dem Arbeitsmarkt ginge es nur um den ökonomischen Nutzen je investierter Zeiteinheit
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Zur Reziprozität

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  • Gegenseitigkeit im sozialen Austausch 
  • Teilaspekt einiger psychologischer Theorien 
  • Einflussnahme auf menschliche Entscheidungen 
  • Reziprozitätsregel im allgemeinen:
    • Menschen sind motiviert, eine Gegenleistung zu erbringen, wenn sie vorher etwas erhalten haben 
  • Gegenseitige Gefallen (wenn ich etwas bekomme, fühle ich mich „genötigt“, etwas zurück zu geben)
  • Häufige Anwendung im Marketing und Vertrieb 
  • Beispiele aus dem Supermarkt (Käse, Wurst, Wein…) 
  • Beispiele Restaurant (Bonbons, Schnaps => Trinkgeld)
  • Vertrauensvorschuss bzw. gegenseitiges Vertrauen; wenn man etwas gibt, vertraut man darauf, etwas zurück zu erhalten 
  • Empirie: Cola-Dosen Experiment von Denis Regan: Probanden, die vorher eine Dose Cola geschenkt bekamen, kauften hinterher mehr Lose vom Veranstalter
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„Reziprozitäts-Spiel“

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  • Es gibt zwei Spieler „A“ und „B“ 
  • Jeder Spieler „A“ erhält 10 Geldeinheiten 
  • Jeder Spieler „A“ entscheidet, wie viele Geldeinheiten X (von 0-10) er an den anderen (anonymen) Spieler „B“ abgeben will  
  • Spieler „B“ erhält Betrag X mal drei (also 3X gleich Y) und entscheidet, wie viel er von Y (von 0 bis Y) an Spieler „A“ zurück gibt (Z). 
  • Spiel zu Ende 


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Zur eingeschränkten Rationalität - Definition

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Wirtschaftssubjekte werden nicht als Maximierer, sondern als Satisfizierer interpretiert. Sobald das individuelle Anspruchsniveau erreicht ist, wird die weitere Informationssuche abgebrochen. Die Beschränkung der Rationalität ergibt sich ferner auf natürliche Weise aus Kapazitätsgrenzen im Hinblick auf Informationsaufnahme und -verarbeitung.

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Zur eingeschränkten Rationalität - Satifizierer

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  • Satisfizierer -> zufriedenstellend
  • Spezifische Ausprägung von Zielvorstellungen eines Entscheiders. Dieser strebt die Erfüllung eines bestimmten Anspruchsniveaus an.
  • und wenn dieses erreicht ist hören sie auf zu suchen 


Unterschied zum Maximierer:

  • Sie suchen nicht solange bis sie das Maximum erreichen sondern bis ihr Anspruchsniveau erreicht ist 
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Zur eingeschränkten Rationalität - Anspruchsniveau

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TESTE DEIN WISSEN

Ausdruck der Erwartungen einer Person, entweder an die eigene Leistung oder an die Arbeitsbedingungen

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Spiele und Entscheidungen Kurs an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Zum Priming - Definition

A:
  • Ein Reiz, der die Reaktion auf darauffolgende Reize beeinflusst 
  • Ein Prime wird automatisch mit anderen Begriffen assoziiert 
  • Diese Begriffe werden wieder mit anderen Begriffen assoziiert 
  • Das so entstehende Netz nennt man „assoziative Aktivierung“ 
  • Die Gesamtheit aller assoziativen Aktivierungen ist das assoziative Gedächtnis
Q:

Reziprozitätsspiel (Ergebnisse)

A:
Einmal gespielt in der Gruppe und einmal alleine gespielt 

  • X im Durchschnitt 5-6 in der Gruppe, bei Einzel weniger 
  • X > 0 im Durchschnitt 80% in der Gruppe, bei Einzel weniger 
  • Z im Durchschnitt 5-6 in der Gruppe, bei Einzel weniger 
  • Z > 0 im Durchschnitt 80% in der Gruppe, bei Einzel weniger


Begründungen

  • Vertrauen und Misstrauen
  • Rationalität
  • Reziprozität
  • Altruismus
  • Risiko
Q:

Zum Gefangenen-Dilemma - Situation

A:

Beschreibung der Situation: Zwei Gefangene (= Spieler) haben gemeinsam ein Verbrechen begangen und werden von der Polizei verhaftet. (Sie wurden bei einer geringfügigen Straftat erwischt, jedoch besteht der Verdacht auf Verwicklung in weitere schwerwiegende Raubüberfälle). Der Staatsanwalt möchte sie zum Geständnis bringen. Deshalb werden sie getrennt voneinander eingesperrt und verhört. Sie haben nicht die Möglichkeit sich vorher abzusprechen.

Q:

Das „Diktator-Spiel“ - Das Spiel

A:
  • Es gibt zwei Spieler „A“ und „B“ 
  • A erhält 10 Geldeinheiten 
  • A entscheidet, wie viele Geldeinheiten X (von 0-10) er an den anderen (anonymen) Spieler „B“ abgeben will
  • Spieler „A“ behält den Betrag von 10-X, Spieler „B“ behält den Betrag X 
  • Spiel zu Ende
Q:

Das „Diktator-Spiel“ - Ergebnisse und Begründungen

A:
  • Im Schnitt werden 2 Geldeinheiten von „A“ an „B“ gegeben 
  • Fairness gegenüber Spieler „B“ 
  • Gerechtigkeitsgedanke
  • Keine Bestrafung bei geringem X 
  • „Warum sollte ich etwas abgeben“ (Nutzenmaximierer)
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Q:

Spiele

A:
  • Mindestens zwei Akteure (Spieler) erforderlich 
  • Interaktionen erforderlich 
  • Spielregeln müssen gegeben sein  
  • Gewinn oder Verlust steht am Ende des Spiels
Q:

Der Homo Oeconomicus

A:
  • Ist ein Menschenbild aus der klassischen Ökonomie 
  • Ist ein Nutzenmaximierer (eigener Nutzen) 
  • Geht immer rational vor 
  • Ist ein ganz einfaches und in sich logisches Modell 
  • Es lassen sich schnell und bequem logische Maßnahmen ableiten 
  • Führungskräfte und Politiker können so Handlungskompetenz „nachweisen“
  • Gilt heute tw. nur noch als laienpsychologisches Erklärungsmodell 
  • In der Praxis zu viele Abweichungen von dieser Theorie 
  • Beispiel Arbeitsmarkt:
    • ehrenamtliche Arbeit ohne Lohn
    • Auswahl von Tätigkeiten nach sozialem Umfeld und Sinnerleben in der Arbeit
    • Arbeit aus Freude ist kein Kriterium für einen ökonomischen Nutzenmaximierer
    • bei Gültigkeit des Modells auf dem Arbeitsmarkt ginge es nur um den ökonomischen Nutzen je investierter Zeiteinheit
Q:

Zur Reziprozität

A:
  • Gegenseitigkeit im sozialen Austausch 
  • Teilaspekt einiger psychologischer Theorien 
  • Einflussnahme auf menschliche Entscheidungen 
  • Reziprozitätsregel im allgemeinen:
    • Menschen sind motiviert, eine Gegenleistung zu erbringen, wenn sie vorher etwas erhalten haben 
  • Gegenseitige Gefallen (wenn ich etwas bekomme, fühle ich mich „genötigt“, etwas zurück zu geben)
  • Häufige Anwendung im Marketing und Vertrieb 
  • Beispiele aus dem Supermarkt (Käse, Wurst, Wein…) 
  • Beispiele Restaurant (Bonbons, Schnaps => Trinkgeld)
  • Vertrauensvorschuss bzw. gegenseitiges Vertrauen; wenn man etwas gibt, vertraut man darauf, etwas zurück zu erhalten 
  • Empirie: Cola-Dosen Experiment von Denis Regan: Probanden, die vorher eine Dose Cola geschenkt bekamen, kauften hinterher mehr Lose vom Veranstalter
Q:

„Reziprozitäts-Spiel“

A:
  • Es gibt zwei Spieler „A“ und „B“ 
  • Jeder Spieler „A“ erhält 10 Geldeinheiten 
  • Jeder Spieler „A“ entscheidet, wie viele Geldeinheiten X (von 0-10) er an den anderen (anonymen) Spieler „B“ abgeben will  
  • Spieler „B“ erhält Betrag X mal drei (also 3X gleich Y) und entscheidet, wie viel er von Y (von 0 bis Y) an Spieler „A“ zurück gibt (Z). 
  • Spiel zu Ende 


Q:

Zur eingeschränkten Rationalität - Definition

A:

Wirtschaftssubjekte werden nicht als Maximierer, sondern als Satisfizierer interpretiert. Sobald das individuelle Anspruchsniveau erreicht ist, wird die weitere Informationssuche abgebrochen. Die Beschränkung der Rationalität ergibt sich ferner auf natürliche Weise aus Kapazitätsgrenzen im Hinblick auf Informationsaufnahme und -verarbeitung.

Q:

Zur eingeschränkten Rationalität - Satifizierer

A:
  • Satisfizierer -> zufriedenstellend
  • Spezifische Ausprägung von Zielvorstellungen eines Entscheiders. Dieser strebt die Erfüllung eines bestimmten Anspruchsniveaus an.
  • und wenn dieses erreicht ist hören sie auf zu suchen 


Unterschied zum Maximierer:

  • Sie suchen nicht solange bis sie das Maximum erreichen sondern bis ihr Anspruchsniveau erreicht ist 
Q:

Zur eingeschränkten Rationalität - Anspruchsniveau

A:

Ausdruck der Erwartungen einer Person, entweder an die eigene Leistung oder an die Arbeitsbedingungen

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