Arbeits- und Organisationspsychologie an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Karteikarten und Zusammenfassungen für Arbeits- und Organisationspsychologie im Wirtschaftspsychologie Studiengang an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Hennef

CitySTADT: Hennef

CountryLAND: Deutschland

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Gerechtigkeitstheorie

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Theorie der Arbeitsmotivation - McClelland(1984): Theorie der gelernten Bedürfnisse

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Arbeitsmotivation

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Reaktionsorientierte Stresstheorien 

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Entstehung und Bewältigung von Stress: Stresstheorien

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Stress in der Arbeit ist teuer

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Empfehlungen zur Gestaltung flexibler Arbeitszeitmodelle

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Checkliste zur Konzeption von Arbeitszeit-und Betriebszeitmodellen

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Arbeitswissenschaftliche Empfehlungen zur (Nacht-)Schichtarbeit

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Störung des sozialen Lebens/ Psychosoziale Belastungen (Nachtschichtarbeit)

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Auswirkungen von Nachschichtarbeit

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Unterschied zwischen Prozesstheorien und Inhaltstheorien der Motivation

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Arbeits- und Organisationspsychologie

Gerechtigkeitstheorie

Zentrale Fragen für Forschung und Praxis:

  1. Wann sind Beschäftigte mit ihrer Bezahlung zufrieden? -> distributive Gerechtigkeit
  2. Welche weiteren Formen von Gerechtigkeit gibt es und welchen Einfluss haben sie auf das Verhalten der Beschäftigten?

Arbeits- und Organisationspsychologie

Theorie der Arbeitsmotivation - McClelland(1984): Theorie der gelernten Bedürfnisse

Grundmotive (= Präferenzen für das Erleben bestimmter emotionaler Erfahrungen)

Die zentralen Motive:

  • Leistungsmotiv: Hoffnung auf Erfolg vs. Furcht vor Misserfolg
  • Machtmotiv: Hoffnung auf Kontrolle vs. Furcht vor Kontrollverlust
  • Anschlussmotiv: Hoffnung auf Anschluss vs. Angst vor Zurückweisung

Menschen unterscheiden sich in Ausprägung der Bedürfnisse

Je nach Ausprägung sehr unterschiedliche Motivation und Verhalten am Arbeitsplatz

Hohes Leistungsmotiv:

  • Besonders für Jobs geeignet, in denen Probleme gelöst werden, z.B. Wissenschaftler oder Ingenieur
  • Scheu vor Gruppenarbeit und kaum Aufgabendelegation
  • Korreliert positiv mit der Einkommenshöhe 

Hohes Machtmotiv: 

  • Wollen Verantwortung übernehmen und andere führen
  • Oft bei Managern 

Hohes Anschlussmotiv: 

  • Arbeiten am liebsten im Team

Einsatzmöglichkeiten

  • Zuordnung von Arbeitern zu Arbeitsplätzen, deren Anforderungen am ehesten ihren Motivstrukturen entsprechen 
  • Förderung von Motiven bzw. entsprechendes Verhalten in Trainingsprogrammen, z.B. Entwicklung leistungsorientierter Strategien zur Zielerreichung bei Arbeitsplätzen, die hohes Leistungsmotiv erfordern 

Bewertung 

  • Fortschritt gegenüber Maslow
  • Theorie empirisch gut gestützt
  • keine universellen Motive, sondern individuelle Motivausprägungen 
  • -> Verhalten im Arbeitskontext besser erklärbar

Arbeits- und Organisationspsychologie

Arbeitsmotivation

Zentrale Fragen, u.a.

  • Wie können MA dazu gebracht werden, mit hohem Engagement zu arbeiten?
  • Unter welchen Bedingungen sind Personen mit Ihrem Gehalt zufrieden?
  • Inwiefern kann der Vergleich mit anderen Kolleg/-innen demotivieren?

Motivation umfasst

  • Ausdauer
  • Intensität
  • Richtung
  • Aktivierung

Arbeits- und Organisationspsychologie

Reaktionsorientierte Stresstheorien 

Auf Reaktion fokussierte Darstellung von Stress, z.B.

  • Kampf-Flucht-Reaktion: Stress als schnelle physische und psychische Anpassungsleistung 
  • Reaktion auf akuten Stress – Generalisiertes Anpassungssyndrom (Selye, 1953): Stress = unspezifische physiologische Stressreaktion -> Reaktion auf andauernden Stress

Bei körperlicher Stressreaktion wirken neuronale, vegetative und endokrine Prozesse zusammen -> Aktivierung Sympathikus, Cortisol-Ausschüttung bei andauernder Belastung

Arbeits- und Organisationspsychologie

Entstehung und Bewältigung von Stress: Stresstheorien

Reiz-und situationsorientierte Stresskonzepte 

  • Belastung-und Beanspruchungsmodell  
  • Belastungsfaktoren in der Arbeitswelt -> personal, sozial, materielltechnisch

Kognitive Stressmodelle: individuelle Bewertung der Situation; Interaktion von Person und Situation 

  • Transaktionales Stressmodell von Lazarus
  • Erweiterung: Arbeitspsychologisches Stressmodell
  • Anforderungs-Kontroll-Modell ->  Bedeutung von Handlungsspielraum
  • Effort-Reward-Imbalance -> Gratifikationskrisen

Reaktionsorientierte Stresstheorien 

  • kurzfristige und langfristige Auswirkungen von Stress auf Körper und Psyche

Arbeits- und Organisationspsychologie

Stress in der Arbeit ist teuer

  • Gesundheitskostensind um 46% höher für hoch belastete Personen 
  • Absentismus in USA und UK geht zu ca. 50% auf Stress in der Arbeit zurück 
  • 30% der Frühberentungengehen in NL auf Stressreaktionen zurück 
  • Laut BAuA: 2015 in Deutschland insgesamt 587,4 MioAU-Tage (15,2 je Arbeitnehmer/-in) -> Produktionsausfälle von etwa 64 Mrd.
    • Davon AU mit Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen“: 14,8% (Produktionsausfälle von etwa 9,5 Mrd.)

Arbeits- und Organisationspsychologie

Empfehlungen zur Gestaltung flexibler Arbeitszeitmodelle

  • Variabilität der Arbeitszeiten muss in engen Grenzen gehalten werden
  • Mindestmaß an Planbarkeit, Vorhersehbarkeit und Zuverlässigkeit
  • Größtmögliche Einflussmöglichkeiten/ Entscheidungsspielräume für Beschäftigte

Arbeits- und Organisationspsychologie

Checkliste zur Konzeption von Arbeitszeit-und Betriebszeitmodellen

1. Mitarbeiterbezogene Aspekte

  • Ist die Dauer der Arbeitszeit auf die Tätigkeitsanforderungen abgestimmt?
  • Ist die Lage der Arbeitszeit (Anfang, Ende) zumutbar?
  • Sind Möglichkeiten zur Kommunikation in gemeinsamen Pausen/ Besprechungen gegeben

2. Technisch-organisatorische Aspekte

  • Besteht eine ausreichende Programm-und marktbezogene Flexibilität
  • Können durch das AZ-Modell die vorhandenen Kapazitäten besser genutzt werden?

3. Rechtliche und sonstige Aspekte

  • Sind regionale Besonderheiten (Ballungsräume, ÖPNV, andere Betriebe in der Nachbarschaft) bei der Konzipierung des AZ-Modells zu berücksichtigen?

Arbeits- und Organisationspsychologie

Arbeitswissenschaftliche Empfehlungen zur (Nacht-)Schichtarbeit

  1. Möglichst nicht mehr als drei aufeinanderfolgende Nachtschichten
  2. Möglichst 24 Stunden Freizeit nach einer Nachtschichtphase
  3. Freizeitblock am Wochenende ist besser als einzelne freie Tage
  4. Mehr Freizeit für Mehrbelastung
  5. Vorwärtsrotierende Schichtsysteme wählen
  6. Frühschichtstart nicht zu früh
  7. Nachtschichtende nicht zu spät
  8. Weniger ist mehr à möglichst keine Ausdehnung der Arbeitszeit über 8h/ Tag
  9. Kurze Schichtdauer bei schwerer Arbeit
  10. Vorhersehbare und überschaubare Schichtpläne

Arbeits- und Organisationspsychologie

Störung des sozialen Lebens/ Psychosoziale Belastungen (Nachtschichtarbeit)

Befinden 

  • Beeinträchtigung durch chronische Müdigkeit

Verhalten 

  • Weniger Vereinsaktivitäten

Besondere Auswirkungen bei Frauen laut Selbstberichten 

  • Weniger Zeit mit Kindern
  • Verringerte Möglichkeit, Elternrolle einzunehmen und Familienbeziehungen aufrechtzuerhalten

Partnerschaft 

  • Geringere gemeinsame soziale Kontakte / Aktivitäten
  • Kein gemeinsames Essen
  • Beeinträchtigung des Sexuallebens

Arbeits- und Organisationspsychologie

Auswirkungen von Nachschichtarbeit

  • Allgemeine Trägheit
  • Erschöpfung
  • Störungen des Biorhythmus (à Hormonelle Störungen)
  • Soziale Kontakte leiden
  • Konzentrationsschwächen
  • Gesteigerte Anfälligkeit für Krankheiten (Magen-Darm/Appetitstörungen/Her-Kreislauferkrankungen)
  • Schlafstörungen
  • Leistungsabfall

Arbeits- und Organisationspsychologie

Unterschied zwischen Prozesstheorien und Inhaltstheorien der Motivation

Inhaltstheorien:

Inhaltstheorien beschreiben, welche grundlegenden menschlichen Bedürfnisse mit der Arbeitsmotivation in Verbindung stehen und unter welchen (Arbeits-) Bedingungen sie erfüllt werden können 

Prozesstheorien

Innerhalb  der  Prozesstheorien wird nichts darüber gesagt was der in seinen Motiven aktivierter Mensch anstrebt. Es wird  die Absicht  verfolgt,  die  kognitiven Prozesse,  die  zur  Entscheidung für  ein Handlungsziel  (gleich welchen  Inhalts) führen, aufzudecken. Dabei wird zu erklären versucht, wie ein bestimmtes Verhalten hervorgebracht, gelenkt, erhalten und abgebrochen wird. Prozesstheorien der Motivation untersuchen die Beziehung zwischen Variablen, die das  Verhalten  beeinflussen und erklären, wie eine Handlung ausgeführt wird. Der Mensch wird als ein rational kalkulierendes Wesen gesehen. Die Prozesstheorien sind in der ersten Linie für die Erklärung der echten Entscheidungen nützlich, in zweiter Linie für die Erklärung habituellen Verhaltens, dagegen NICHT für das impulsive Verhalten. Sie erklären nur den Varianzanteil des Verhaltens, der durch eine ratinale Kalkulation determiniert ist (dieses Verhalten ist besser erfassbar, deswegen finden die Prozesstheorien ein großes Interesse in der Wirtschaftswissenschaften).

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