Fabrikplanung an der Hochschule Bochum | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Fabrikplanung an der Hochschule Bochum

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Fabrikplanung Kurs an der Hochschule Bochum zu.

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Benennen Sie mögliche „Planungsobjekte“ Aufgabenstellungen der Fabrikplanung und typische Planungssituationen (Beweggründe) (5 Stück)

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Neugründung:

  • Unternehmensgründung - neue Produkte
  • Neubau zur Optimierung bestehender Voraussetzungen: Technologie, Produktivität, neue Produkte
  • Kapazitätserweiterung


Erweiterung:

  • Marktanteile, Kapazitäten erhöhen
  • Erweiterung Produktionsprogramm
  • Neue Technologien, Lagerkapazitäten
  • Layout-Optimierungen, Platzverhältnisse


Verlagerung:

  • Standortoptimierungen - Logistikanbindung
  • Kostenreduzierung (Personalkosten)
  • Personalverfügbarkeit steigern
  • Layout-Optimierungen


Umstellung:

  • Produktions- und Prozessoptimierung
  • Technologieveränderungen
  • Modernisierung
  • Produktivitätssteigerung


Ausgliederung:

  • Ergebnisse einer Make or Buy Entscheidung
  • Kostenreduzierung (Personalkosten)
  • Strategische Planung (Konzentration auf Kernkompetenz)
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Was sind die Projektaufgaben und die 7 prinzipiellen Schritte der Fabrikplanung nach [Aggteleky] und welche Rolle spielt dabei die Logistik. 


Beschreiben Sie den Inhalt einer Projektaufgabe: (Aufgabe, worum geht es?)

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Es ist die Aufgabe der Fabrikplanung, für den Produktionsporzess die anlagenmäßigen Voraussetzungen und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen.

Es geht um die reibungslose Aufrechterhaltung des Produktionsflusses.

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Benennen Sie die Themengebiete und nummerieren diese entsprechend der differenzierten Zuordnung zu den Planungsphasen innerhalb des Schalenmodells aus Aufgabe 1-6.1:

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1) Unternehmerische Aspekte und Anforderungskataloge

2) Martanalyse und Produktplanung / Sortiment- und Kapazitätsbestimmung

3) Betriebswirtschaftliche Gestaltung und Kostenplanung

4) Rechtliche Fragen

5) Verfahrenstechnik - Produktionsanlagen

6) Allgemeine Fabrikausrüstung - Versorgungsbetriebe - Lagerung

7) Bauplanung - Bautechnik

8) Heizung - Lüftung - Sanitäre Anlagen

9) Projektleitung und funktionelle Gesamtgestaltung

10) Projektmanagement

  • Terminwesen
  • Kostenverfolgung
  • Kaufmännische Abwicklung
  • organ. und adminstr. Abwicklung
  • Qualitätskontrolle
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Projektmanagement 

In welche 5 Kategorien wird das „10. Thema Projektmanagement“ in der Fabrikplanung unterteilt:

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  • Terminwesen
  • Kostenverfolgung
  • Kaufmännische Abwicklung
  • organ. und abdminstr. Abwicklung
  • Qualitätskontrolle
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Beschreiben Sie die inhaltliche Gliederung einer Feasibility. Gliedern Sie das Inhaltsverzeichnis in die nach Ihrer Ansicht wesentlichen 10 Hauptebenen mit Unterebenen auf.  

Orientiren Sie sich am Beispiel der Kernelemente der von Ihnen durchgeführten Studie für Energiezentralen.

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1) Basisparameter definieren

2) Absatzmarkt beschreiben

3) Umsatz ermitteln

4) Funktionslayout

5) Produktstruktur / Stücklisten

6) Investitionsvolumen

7) Blocklayout Flächenbedarfe

8) Kosten für Fabrikbetrieb

9) Erstellung GuV

10) Bilanz

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Beschreiben dabei die Zielsetzungen und Detaillierungsgrade in kurzen Worten:

- Funktionslayout 

- Blocklayout 

- Reallayout

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Funktionslayout:

  • Dimensionslose Beschreibung der Funktionen und logistischen Zusammenhänge. Das Funktionslayout gibt einen Überblick über den Wertschöpfungsprozess und kann mit Zusatzangaben die Methode der Auftragsabwicklung beschreiben.


Blocklayout: 

  • Maßgenaue Dimensionierung und Anordnungsplanung mit Beschreibung der Funktionen und Abschätzung der Flächenbedarfe für Lager, Materialpuffer, Transportwege, Maschinen/Equipment, Arbeitsräume … . Auf Basis des Blocklayouts kann der betriebliche Ablauf / Materialfluss mit Hilfe eines Spaghetti Diagramms beschrieben werden. 

Zusätzliche Angaben über die Qualität der benötigten Flächen hinsichtlich Höhe, Gründung (Bodenbeschaffenheit, Fundamente etc.) bilden die Basis für eine Machbarkeitsstudie. 


Reallayout: 

  • Maßgenaue Ausführungszeichnung mit detaillierten Aufstellplänen incl. Gebäude- und Infrastruktur.
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Gestaltungsprinzip Werkstattfertigung!

Beschreiben, Vorteile, Nachteile!

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- Bei der Werkstatfertigung werden Betriebsmittel nach gleichen Fertigungsverfahren (Verrichtungen z. B. Sägen, Fräsen, Drehen, … ) räumlich zusammengestellt. 

- Daraus ergeben sich Werkstätten, wie z.B. Dreherei, Fräserei, Schlosserei, Schleiferei, Lackiererei, …. 

- Die unterschiedlichen Bauteile durchlaufen entsprechend der individuellen Wertschöpfung die erforderlichen Werkstätten. 


Vorteile / Potenziale: 

  • lokales Optimum in der Bearbeitung 
  • hoher Nutzungsgrad der Universalmaschinen und hohe Werkerauslastung durch Reihenfolgeoptimierung je Arbeitsplatz 
  • anpassungsfähig bei Produktionsschwankungen (Produkte, Produktmix, Mengen) 
  • qualifizierte Mitarbeiter – Spezialisten für Verrichtungen, dadurch lokale Optima 
  • gute Kompensationsmöglichkeit bei Störungen durch Ablaufalternativen 
  • vereinfachte Einarbeitung von Facharbeitern/Qualifizierung Facharbeiten


Nachteile / Nebeneffekte: 

  • hohe WIP Bestände durch Planungsmethodik, dadurch hoher Flächenbedarf und lange Durchlaufzeiten 
  • lange Transportwege 
  • erhöhter zentraler Koordinationsaufwand zwischen den Werkstätten 
  • geringe Flexibilität bei „Schnellschüssen“
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Gestaltungsprinzip Inselfertigung!

Beschreiben, Vorteile, Nachteile!

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- Bei der Inselfertigung werden Fertigungsteile bzw. Baugruppen aus Sicht der Wertschöpfungskette nach ihrem Entstehungsweg geclustert (gruppiert); diese Gruppierung nennt man Teilefamilien. 

- Die zur Wertschöpfung benötigten Ressourcen werden für diese Teilefamilien „objektorientiert“ räumlich zusammengestellt. 

- Oftmals erfolgt mit dieser Organisationsform eine Dezentralisierung organisatorischer Tätigkeiten. 

- Dann spricht man von „autonomer“ Fertigungsinsel. 


Vorteile / Potenziale: 

  • Verkürzung Durchlaufzeit durch reduzierte WIP Bestände möglich, dadurch reduzierter Flächenbedarf 
  • Produktivitätssteigerung durch verkürzte Wege, Transparenz und erleichterte Fertigungsorganisation 
  • Reduzierung der Komplexität in der zentralen Auftragsabwicklung 
  • Basis für „getaktete“ Produktion im 1-Stck Fluss


Nachteile/Nebeneffekte: 

  • erhöhter dezentraler Planungs- Steuerungsaufwand, dafür aber qualitativ besseres Ergebnis durch dezentrale Sicht auf Gesamtablauf der Teilefamilie 
  • Im Vergleich zur Werkstattfertigung stärkere Auswirkungen von Störungen auf den Auftragsdurchsatz 
  • sensiblerer Kapazitätsabgleich bei stark schwankendem Auftragsmix erforderlich (Über- und Unterlasten an unterschiedlichen Stationen) 
  • Neuausrichtung des Arbeitssystems bei starken Veränderungen im Produkt bzw. Produktmix erforderlich 
  • Qualifizierungsbedarf des Fachpersonals durch Mehrstellenarbeit innerhalb des Arbeitssystems (Mitarbeiter müssen zur Absicherung der Verfügbarkeit mehrere Maschinen und Technologien beherrschen)
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Gestaltungsprinzip Stationäre Standmontage!


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Das Prinzip der Standmontage ist die einfachste Form der Montageorganisation. Material und alle benötigten Betriebsmittel, wie z.B. Werkzeuge und Vorrichtungen befinden sich am Montageplatz. Das Wertschöpfung am Montageobjekt wird stationär fertiggestellt. Sämtliche Materialien werden durch den Werker oder einen Logistiker an den Montageort bereitgestellt. 


Voraussetzungen/Anwendungsfälle

  • keine besonderen Voraussetzungen 
  • vielfältige Anwendungsfälle: von der Prototypenmontage bis zur Serienmontage


Vorteile: 

  • geringer Investitionsbedarf 
  • einfache Montageorganisation 
  • Montage kann ohne exakt definierte Abläufe und Zeiten durchgeführt werden 
  • Bei mangelnder Materialversorgung oder auftretenden Störungen wird der Prozess ohne weitere Konsequenzen unterbrochen 


Nachteile/Nebeneffekte: 

  • Logistikprozesse zur Materialbereitstellung sind oftmals nicht optimiert Monteure organisieren sich oftmals das Material über lange Laufwege selber. 
  • Fehlende Standards und individuelle Arbeitsgestaltung durch Mitarbeiter führen oftmals zu Ineffizienzen.


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Gestaltungsprinzip Baustellenmontage!

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Bei der Baustellenmontage ist der Montageort vor Montagebeginn oftmals durch eine „freie“ Produktionsfläche definiert. Sämtliche Ressourcen werden an den Montageort verbracht.: 

  • Material 
  • Werker 
  • Betriebsmittel 
  • Informationen

Die Montageobjekte bleiben stationär, die Betriebsmittel und Menschen richten sich daher am Arbeitsgegenstand aus, nicht umgekehrt. 

Diese Organisationsform ist häufig im Sondermaschinenbau zu finden: (Schiffe, Großmaschinen, Flugzeugturbinen oder komplexe Baugruppen) 

Die Vorgehensweise ist vergleichbar mit Bauwerken, daher die Namensgebung. 


Voraussetzungen: 

Erforderliche Medien wie Energie und Druckluft (sowie Bekranung) müssen in entsprechender Menge ggf. mobil verfügbar sein. 

  • Bauteil/Endprodukt (Arbeitsgegenstand) ist zu groß, schwer und/oder instabil, um transportiert zu werden. 
  • Das zu fertigende Bauteil/Produkt verlangt keine komplexe Verarbeitung. Die Tätigkeiten werden dann in der Regel stationär an einem Ort (Werkbank oder ein örtlich eng einkreisbarer Bereich) ausgeführt.


Vorteile: 

  • geringer Investitionsbedarf 
  • einfache Montageorganisation 
  • Montage kann ohne exakt definierte Abläufe und Zeiten durchgeführt werden 
  • bei mangelnder Materialversorgung oder auftretenden Störungen wird der Prozess unterbrochen und später weitergeführt.


Nachteile/Nebeneffekte: 

  • Tätigkeiten werden in der Regel häufig unterbrochen 
  • lange Durchlaufzeiten - das Material fließt nicht! 
  • Logistikprozesse zur Materialbereitstellung sind oftmals nicht optimiert, Monteure organisieren sich oftmals das Material über lange Laufwege eigenverantwortlich 
  • fehlende Standards und individuelle Arbeitsgestaltung durch Mitarbeiter führen oftmals zu Ineffizienzen.
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Gruppenmontage!

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Das Prinzip der Gruppenmontage ist eine besondere Ausprägung der stationären Baustellenmontage. Die Montageobjekte bleiben wie bei einer Baustellenprinzip stationär, das Montagepersonal bewegt sich - entsprechend der Montagefolge - zu den Montageobjekten. Die Aufteilung der Montagetätigkeiten erfolgt in der Regel nach sogenannten „Gewerken“ und damit verbundenen Qualifikationen der Werker. 


Vorteile: 

  • geringer Investitionsbedarf 
  • einfache Montageorganisation 
  • Montage kann ohne exakt definierte Abläufe und Zeiten durchgeführt werden 
  • Bei mangelnder Materialversorgung oder auftretenden Störungen wird der Prozess unterbrochen und später …


Nachteile/Nebeneffekte: 

  • Tätigkeiten werden in der Regel häufig unterbrochen 
  • lange Durchlaufzeiten, das Material fließt nicht 
  • Logistikprozesse zur Materialbereitstellung sind oftmals nicht optimiert, Monteure organisieren sich oftmals das Material über lange Laufwege eigenverantwortlich. 
  • fehlende Standards und individuelle Arbeitsgestaltung durch Mitarbeiter führen oftmals zu Ineffizienzen.


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Erläuterung der Quadranten-Einteilung / Bewertungskriterien:

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Question mark:

Bei neuen Produkten wird die Marktattraktivität und das Marktwachstum als hoch eingeschätzt. 

Da es sich um neue Produkte handelt, existiert kein Marktanteil und der Wettbewerbsvorteil wird als hoch eingeschätzt.

Es handelt sich jedoch in allen Faktoren um Schätzungen, daher beginnt jede Produktstory mit vielen Fragezeichen.


Stars:

Produkte mit hoher Marktattraktivität und weiterhin möglichem Marktwachstum werden aufgrund der hohen Marktanteile und Wettbewerbsvorteile trotz aufkommender Wettbewerbssituation als sehr positiv und Gewinnträchtig eingeschätzt.

Es handelt sich somit um die Stars am Produkthimmel!


Cash Cow:

Bei Produkten mit langer Laufzeit ist die Marktattraktivität und das mögliche Absatzwachstum nicht mehr so hoch bewertet.

Die Marktanteile sind hoch und Wettbewerbsvorteile gegeben, die Verkaufspreise sind in der Regel gefallen und es werden Gewinne erwirtschaftet.

Da der Produktlebenszyklus absehbar ist, wird die "Kuh" solange "gemolken" solange Gewinne oder positive Deckungsbeiträge erzielbar sind.


Poor Dog:

Zum Ende eines Produktlebenszyklus oder nach misslungener Markteinführung können mit dem Produkt keine Gewinne erwirtschaftet werden.

Diese Produkte nennt man "armer Hund", ein Ausstieg aus der Produktion ist absehbar.

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  • 792 Studierende
  • 14 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Fabrikplanung Kurs an der Hochschule Bochum - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Benennen Sie mögliche „Planungsobjekte“ Aufgabenstellungen der Fabrikplanung und typische Planungssituationen (Beweggründe) (5 Stück)

A:

Neugründung:

  • Unternehmensgründung - neue Produkte
  • Neubau zur Optimierung bestehender Voraussetzungen: Technologie, Produktivität, neue Produkte
  • Kapazitätserweiterung


Erweiterung:

  • Marktanteile, Kapazitäten erhöhen
  • Erweiterung Produktionsprogramm
  • Neue Technologien, Lagerkapazitäten
  • Layout-Optimierungen, Platzverhältnisse


Verlagerung:

  • Standortoptimierungen - Logistikanbindung
  • Kostenreduzierung (Personalkosten)
  • Personalverfügbarkeit steigern
  • Layout-Optimierungen


Umstellung:

  • Produktions- und Prozessoptimierung
  • Technologieveränderungen
  • Modernisierung
  • Produktivitätssteigerung


Ausgliederung:

  • Ergebnisse einer Make or Buy Entscheidung
  • Kostenreduzierung (Personalkosten)
  • Strategische Planung (Konzentration auf Kernkompetenz)
Q:

Was sind die Projektaufgaben und die 7 prinzipiellen Schritte der Fabrikplanung nach [Aggteleky] und welche Rolle spielt dabei die Logistik. 


Beschreiben Sie den Inhalt einer Projektaufgabe: (Aufgabe, worum geht es?)

A:

Es ist die Aufgabe der Fabrikplanung, für den Produktionsporzess die anlagenmäßigen Voraussetzungen und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen.

Es geht um die reibungslose Aufrechterhaltung des Produktionsflusses.

Q:

Benennen Sie die Themengebiete und nummerieren diese entsprechend der differenzierten Zuordnung zu den Planungsphasen innerhalb des Schalenmodells aus Aufgabe 1-6.1:

A:

1) Unternehmerische Aspekte und Anforderungskataloge

2) Martanalyse und Produktplanung / Sortiment- und Kapazitätsbestimmung

3) Betriebswirtschaftliche Gestaltung und Kostenplanung

4) Rechtliche Fragen

5) Verfahrenstechnik - Produktionsanlagen

6) Allgemeine Fabrikausrüstung - Versorgungsbetriebe - Lagerung

7) Bauplanung - Bautechnik

8) Heizung - Lüftung - Sanitäre Anlagen

9) Projektleitung und funktionelle Gesamtgestaltung

10) Projektmanagement

  • Terminwesen
  • Kostenverfolgung
  • Kaufmännische Abwicklung
  • organ. und adminstr. Abwicklung
  • Qualitätskontrolle
Q:

Projektmanagement 

In welche 5 Kategorien wird das „10. Thema Projektmanagement“ in der Fabrikplanung unterteilt:

A:
  • Terminwesen
  • Kostenverfolgung
  • Kaufmännische Abwicklung
  • organ. und abdminstr. Abwicklung
  • Qualitätskontrolle
Q:

Beschreiben Sie die inhaltliche Gliederung einer Feasibility. Gliedern Sie das Inhaltsverzeichnis in die nach Ihrer Ansicht wesentlichen 10 Hauptebenen mit Unterebenen auf.  

Orientiren Sie sich am Beispiel der Kernelemente der von Ihnen durchgeführten Studie für Energiezentralen.

A:

1) Basisparameter definieren

2) Absatzmarkt beschreiben

3) Umsatz ermitteln

4) Funktionslayout

5) Produktstruktur / Stücklisten

6) Investitionsvolumen

7) Blocklayout Flächenbedarfe

8) Kosten für Fabrikbetrieb

9) Erstellung GuV

10) Bilanz

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Q:

Beschreiben dabei die Zielsetzungen und Detaillierungsgrade in kurzen Worten:

- Funktionslayout 

- Blocklayout 

- Reallayout

A:

Funktionslayout:

  • Dimensionslose Beschreibung der Funktionen und logistischen Zusammenhänge. Das Funktionslayout gibt einen Überblick über den Wertschöpfungsprozess und kann mit Zusatzangaben die Methode der Auftragsabwicklung beschreiben.


Blocklayout: 

  • Maßgenaue Dimensionierung und Anordnungsplanung mit Beschreibung der Funktionen und Abschätzung der Flächenbedarfe für Lager, Materialpuffer, Transportwege, Maschinen/Equipment, Arbeitsräume … . Auf Basis des Blocklayouts kann der betriebliche Ablauf / Materialfluss mit Hilfe eines Spaghetti Diagramms beschrieben werden. 

Zusätzliche Angaben über die Qualität der benötigten Flächen hinsichtlich Höhe, Gründung (Bodenbeschaffenheit, Fundamente etc.) bilden die Basis für eine Machbarkeitsstudie. 


Reallayout: 

  • Maßgenaue Ausführungszeichnung mit detaillierten Aufstellplänen incl. Gebäude- und Infrastruktur.
Q:

Gestaltungsprinzip Werkstattfertigung!

Beschreiben, Vorteile, Nachteile!

A:

- Bei der Werkstatfertigung werden Betriebsmittel nach gleichen Fertigungsverfahren (Verrichtungen z. B. Sägen, Fräsen, Drehen, … ) räumlich zusammengestellt. 

- Daraus ergeben sich Werkstätten, wie z.B. Dreherei, Fräserei, Schlosserei, Schleiferei, Lackiererei, …. 

- Die unterschiedlichen Bauteile durchlaufen entsprechend der individuellen Wertschöpfung die erforderlichen Werkstätten. 


Vorteile / Potenziale: 

  • lokales Optimum in der Bearbeitung 
  • hoher Nutzungsgrad der Universalmaschinen und hohe Werkerauslastung durch Reihenfolgeoptimierung je Arbeitsplatz 
  • anpassungsfähig bei Produktionsschwankungen (Produkte, Produktmix, Mengen) 
  • qualifizierte Mitarbeiter – Spezialisten für Verrichtungen, dadurch lokale Optima 
  • gute Kompensationsmöglichkeit bei Störungen durch Ablaufalternativen 
  • vereinfachte Einarbeitung von Facharbeitern/Qualifizierung Facharbeiten


Nachteile / Nebeneffekte: 

  • hohe WIP Bestände durch Planungsmethodik, dadurch hoher Flächenbedarf und lange Durchlaufzeiten 
  • lange Transportwege 
  • erhöhter zentraler Koordinationsaufwand zwischen den Werkstätten 
  • geringe Flexibilität bei „Schnellschüssen“
Q:

Gestaltungsprinzip Inselfertigung!

Beschreiben, Vorteile, Nachteile!

A:

- Bei der Inselfertigung werden Fertigungsteile bzw. Baugruppen aus Sicht der Wertschöpfungskette nach ihrem Entstehungsweg geclustert (gruppiert); diese Gruppierung nennt man Teilefamilien. 

- Die zur Wertschöpfung benötigten Ressourcen werden für diese Teilefamilien „objektorientiert“ räumlich zusammengestellt. 

- Oftmals erfolgt mit dieser Organisationsform eine Dezentralisierung organisatorischer Tätigkeiten. 

- Dann spricht man von „autonomer“ Fertigungsinsel. 


Vorteile / Potenziale: 

  • Verkürzung Durchlaufzeit durch reduzierte WIP Bestände möglich, dadurch reduzierter Flächenbedarf 
  • Produktivitätssteigerung durch verkürzte Wege, Transparenz und erleichterte Fertigungsorganisation 
  • Reduzierung der Komplexität in der zentralen Auftragsabwicklung 
  • Basis für „getaktete“ Produktion im 1-Stck Fluss


Nachteile/Nebeneffekte: 

  • erhöhter dezentraler Planungs- Steuerungsaufwand, dafür aber qualitativ besseres Ergebnis durch dezentrale Sicht auf Gesamtablauf der Teilefamilie 
  • Im Vergleich zur Werkstattfertigung stärkere Auswirkungen von Störungen auf den Auftragsdurchsatz 
  • sensiblerer Kapazitätsabgleich bei stark schwankendem Auftragsmix erforderlich (Über- und Unterlasten an unterschiedlichen Stationen) 
  • Neuausrichtung des Arbeitssystems bei starken Veränderungen im Produkt bzw. Produktmix erforderlich 
  • Qualifizierungsbedarf des Fachpersonals durch Mehrstellenarbeit innerhalb des Arbeitssystems (Mitarbeiter müssen zur Absicherung der Verfügbarkeit mehrere Maschinen und Technologien beherrschen)
Q:

Gestaltungsprinzip Stationäre Standmontage!


A:

Das Prinzip der Standmontage ist die einfachste Form der Montageorganisation. Material und alle benötigten Betriebsmittel, wie z.B. Werkzeuge und Vorrichtungen befinden sich am Montageplatz. Das Wertschöpfung am Montageobjekt wird stationär fertiggestellt. Sämtliche Materialien werden durch den Werker oder einen Logistiker an den Montageort bereitgestellt. 


Voraussetzungen/Anwendungsfälle

  • keine besonderen Voraussetzungen 
  • vielfältige Anwendungsfälle: von der Prototypenmontage bis zur Serienmontage


Vorteile: 

  • geringer Investitionsbedarf 
  • einfache Montageorganisation 
  • Montage kann ohne exakt definierte Abläufe und Zeiten durchgeführt werden 
  • Bei mangelnder Materialversorgung oder auftretenden Störungen wird der Prozess ohne weitere Konsequenzen unterbrochen 


Nachteile/Nebeneffekte: 

  • Logistikprozesse zur Materialbereitstellung sind oftmals nicht optimiert Monteure organisieren sich oftmals das Material über lange Laufwege selber. 
  • Fehlende Standards und individuelle Arbeitsgestaltung durch Mitarbeiter führen oftmals zu Ineffizienzen.


Q:

Gestaltungsprinzip Baustellenmontage!

A:

Bei der Baustellenmontage ist der Montageort vor Montagebeginn oftmals durch eine „freie“ Produktionsfläche definiert. Sämtliche Ressourcen werden an den Montageort verbracht.: 

  • Material 
  • Werker 
  • Betriebsmittel 
  • Informationen

Die Montageobjekte bleiben stationär, die Betriebsmittel und Menschen richten sich daher am Arbeitsgegenstand aus, nicht umgekehrt. 

Diese Organisationsform ist häufig im Sondermaschinenbau zu finden: (Schiffe, Großmaschinen, Flugzeugturbinen oder komplexe Baugruppen) 

Die Vorgehensweise ist vergleichbar mit Bauwerken, daher die Namensgebung. 


Voraussetzungen: 

Erforderliche Medien wie Energie und Druckluft (sowie Bekranung) müssen in entsprechender Menge ggf. mobil verfügbar sein. 

  • Bauteil/Endprodukt (Arbeitsgegenstand) ist zu groß, schwer und/oder instabil, um transportiert zu werden. 
  • Das zu fertigende Bauteil/Produkt verlangt keine komplexe Verarbeitung. Die Tätigkeiten werden dann in der Regel stationär an einem Ort (Werkbank oder ein örtlich eng einkreisbarer Bereich) ausgeführt.


Vorteile: 

  • geringer Investitionsbedarf 
  • einfache Montageorganisation 
  • Montage kann ohne exakt definierte Abläufe und Zeiten durchgeführt werden 
  • bei mangelnder Materialversorgung oder auftretenden Störungen wird der Prozess unterbrochen und später weitergeführt.


Nachteile/Nebeneffekte: 

  • Tätigkeiten werden in der Regel häufig unterbrochen 
  • lange Durchlaufzeiten - das Material fließt nicht! 
  • Logistikprozesse zur Materialbereitstellung sind oftmals nicht optimiert, Monteure organisieren sich oftmals das Material über lange Laufwege eigenverantwortlich 
  • fehlende Standards und individuelle Arbeitsgestaltung durch Mitarbeiter führen oftmals zu Ineffizienzen.
Q:

Gruppenmontage!

A:

Das Prinzip der Gruppenmontage ist eine besondere Ausprägung der stationären Baustellenmontage. Die Montageobjekte bleiben wie bei einer Baustellenprinzip stationär, das Montagepersonal bewegt sich - entsprechend der Montagefolge - zu den Montageobjekten. Die Aufteilung der Montagetätigkeiten erfolgt in der Regel nach sogenannten „Gewerken“ und damit verbundenen Qualifikationen der Werker. 


Vorteile: 

  • geringer Investitionsbedarf 
  • einfache Montageorganisation 
  • Montage kann ohne exakt definierte Abläufe und Zeiten durchgeführt werden 
  • Bei mangelnder Materialversorgung oder auftretenden Störungen wird der Prozess unterbrochen und später …


Nachteile/Nebeneffekte: 

  • Tätigkeiten werden in der Regel häufig unterbrochen 
  • lange Durchlaufzeiten, das Material fließt nicht 
  • Logistikprozesse zur Materialbereitstellung sind oftmals nicht optimiert, Monteure organisieren sich oftmals das Material über lange Laufwege eigenverantwortlich. 
  • fehlende Standards und individuelle Arbeitsgestaltung durch Mitarbeiter führen oftmals zu Ineffizienzen.


Q:

Erläuterung der Quadranten-Einteilung / Bewertungskriterien:

A:

Question mark:

Bei neuen Produkten wird die Marktattraktivität und das Marktwachstum als hoch eingeschätzt. 

Da es sich um neue Produkte handelt, existiert kein Marktanteil und der Wettbewerbsvorteil wird als hoch eingeschätzt.

Es handelt sich jedoch in allen Faktoren um Schätzungen, daher beginnt jede Produktstory mit vielen Fragezeichen.


Stars:

Produkte mit hoher Marktattraktivität und weiterhin möglichem Marktwachstum werden aufgrund der hohen Marktanteile und Wettbewerbsvorteile trotz aufkommender Wettbewerbssituation als sehr positiv und Gewinnträchtig eingeschätzt.

Es handelt sich somit um die Stars am Produkthimmel!


Cash Cow:

Bei Produkten mit langer Laufzeit ist die Marktattraktivität und das mögliche Absatzwachstum nicht mehr so hoch bewertet.

Die Marktanteile sind hoch und Wettbewerbsvorteile gegeben, die Verkaufspreise sind in der Regel gefallen und es werden Gewinne erwirtschaftet.

Da der Produktlebenszyklus absehbar ist, wird die "Kuh" solange "gemolken" solange Gewinne oder positive Deckungsbeiträge erzielbar sind.


Poor Dog:

Zum Ende eines Produktlebenszyklus oder nach misslungener Markteinführung können mit dem Produkt keine Gewinne erwirtschaftet werden.

Diese Produkte nennt man "armer Hund", ein Ausstieg aus der Produktion ist absehbar.

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