Internationaler Naturschutz an der Hochschule Anhalt

Karteikarten und Zusammenfassungen für Internationaler Naturschutz an der Hochschule Anhalt

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Warum CBD Führungsrolle bei internationalen Abkommen?

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Welche strukturellen Merkmale weist die CBD aus?

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Welche Mechanismen gibt es, um die CBD auf nationaler Ebene in Deutschland umzusetzen?

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Beschreiben Sie was Alexander von Humboldt und Greta Thunberg gemeinsam vereint.

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Das Ökosystem (ÖS) Wald ist Bestandteil von verschiedenen internationalen Konventionen. Nennen Sie drei Konventionen, in denen Wald als ÖS integriert ist und beschreiben Sie wie der Schutz der Ressource Wald verankert ist.

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Nennen Sie drei biologische und/oder ökologische Gründe bei Pflanzen und Tieren, die einen über die Landesgrenzen hinaus gehenden Naturschutz erforderlich machen.

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Beschreiben Sie, wie sich nach Aussage des IPBES Global Assessments a) die biologische Vielfalt und  b) die Leistungen der Ökosysteme in den vergangenen 50 Jahren verändert haben?

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Welche „Qualitätskriterien“ hinsichtlich der Ergebnisse der Studienanalyse sind im IPBES Report verwendet?

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Umschreiben Sie kurz (10-15 Sätze max.) die aktuelle Europäische Agrarpolitik. Gehen Sie dabei auf die Ziele ein (Stichpunkte) und beurteilen Sie Stärken und Schwächen dieser Politik.

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Nennen Sie kulturelle, technische, ökologische, wirtschaftliche und soziale Bedeutungen von Hecken im internationalen Kontext.

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Nennen Sie jeweils 3 Naturschutzmaßnahmen in landwirtschaftlichen Systemen, die jeweils  a) eine hohe Wirksamkeit, b) eine wahrscheinliche Wirksamkeit haben und c) von denen keine Studien vorliegen?

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Beschreiben Sie die wesentlichen Ziele von RAMSAR und gehen Sie darauf ein, wie die Umsetzung von RAMSAR am Bsp. von Deutschland erfolgt

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Internationaler Naturschutz

Warum CBD Führungsrolle bei internationalen Abkommen?
Ziele:
  1. Erhalt der biologischen Vielfalt
  2. Nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile
  3. Gerechter Ausgleich der Vorteile, die sich aus der Nutzung der genetischen Ressourcen ergeben

-> ökologische, ökonomische und soziale Aspekte (ganzheitlicher Ansatz)

-> geht weit über die „klassischen“ Schutzansätze hinaus 

-> umfassendstes Übereinkommen weltweit

- Völkerrechtlicher Vertrag, 196 Parteien ratifiziert -> verpflichtet zur Umsetzung

- Unterstützung bei der Umsetzung durch Umweltfonds bei der Weltbank

- Mit anderen Umweltkonventionen durch Kooperationsabkommen, gemeinsame Arbeitsgruppen oder abgesprochene Aufgabenverteilungen verbunden

- Folgeabkommen bei COP beschlossen

  1. Cartagena-Protokoll 2000 (zur biologischen Sicherheit)
  2. Nagoya-Protokoll 2010 (Zugang genetischer Ressourcen und gerechter Vorteilsausgleich) mit den „Aichi-Zielen“ (für weltweiten Artenschutz)

-> Konkretisierung & Weiterentwicklung der CBD

Internationaler Naturschutz

Welche strukturellen Merkmale weist die CBD aus?

- Völkerrechtlicher Vertrag mit 42 Artikeln und 2 Anhängen

  1. Verpflichtet zur Umsetzung, aber es besteht kein Zwang

- Leitungsorgan = Vertragsstaatenkonferenz (COP)

  1. Treffen alle 2 Jahre
  2. Überprüfen Fortschritt, setzen Prioritäten, erstellen Arbeitspläne
  3. Zusätzlich Arbeitstreffen zu Spezialgebieten

- Sekretariat (SCBD) Sitz in Montreal

  1. Leiter = Exekutivsekretär
  2. Unterstützung der Regierungen, Organisatorisches, Dokumententwürfe etc.

- Umsetzung durch die Staaten (staatliche, nationale Stellen) 

  1. Nationale Strategien, Pläne, Programme (Art. 6)

- Finanzierung durch Umweltfonds innerhalb der Weltbank „Global Environmental Facility“ (GEF) 

  1. Gelder aus 39 Nationen finanzieren Biodiversitätsprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern 

Internationaler Naturschutz

Welche Mechanismen gibt es, um die CBD auf nationaler Ebene in Deutschland umzusetzen?

Durch Art. 6 der Konvention ist Deutschland verpflichtet:

  • Nationale Strategien, Pläne oder Programme zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt zu erstellen, bzw. bestehende anzupassen
  • Die Maßnahmen/Strategien in relevante Pläne, Programme und Politiken zu integrieren

Bundesebene:

- Nationale Biodiversitätsstrategie seit 2007 

  1. Erstellt durch BMU
  2. Stützt sich außerdem auf Biodiversitätsstrategie der EU (2020)
  3. Enthält ca. 330 Ziele und 430 Maßnahmen
  4. Ziel: bis 2020 den Rückgang der biologischen Vielfalt aufhalten und positive Entwicklungen anzustoßen

- Seit 2015: Ergänzung der NBS durch Naturschutz-Offensive 2020

  1. Handlungsprogramm des BMU 
  2. Beschreibt vordringliche Maßnahmen in 10 Handlungsfeldern

- Aktionspläne, welche sich auf das Cartagena- und das Nagoya-Protokoll stützen


Länderebene:

- Strategien und Aktionspläne der Bundesländer

  1. Bei Umweltministerkonferenz (UMK) wurde 2008 die „Mainzer Erklärung zur biologischen Vielfalt“ erstellt, in der die Fachminister zusagen, die NBS zu unterstützen (für SA Claudia Dalbert) (Willensbekundung, keine Rechtswirkung)

- Länderarbeitsgemeinschaften Naturschutz, Erholung und Wasser (LANA/LAWA)

Weitere Ebenen:

- Kommunale Ebene, z.B. Bündnis „Kommunen für biol. Vielfalt“ (ca. 100 Kommunen)

- Stadt Ebene, z.B. Berlin

  1. 2012 Beschluss der „Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt“

- Umweltvereine/-verbände

- Weitere Strategien:

  1. Nationale Meeresstrategie
  2. Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie
  3. Strategie zum Klimawandel
  4. Aktionsplan Anpassung und den Klimaschutzplan 2050
  5. Agrobiodiversitätsstrategie (Land-, Forst-, Fischerei- und Ernährungswirtschaft soll einen größeren Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft und der biologischen Vielfalt mit ihren natürlichen Ressourcen leisten)

Internationaler Naturschutz

Beschreiben Sie was Alexander von Humboldt und Greta Thunberg gemeinsam vereint.

  • Beide setzten/setzen sich für Klimaschutz ein
  • Humboldt war einer der Ersten, die den Zusammenhang zwischen Mensch und Klimawandel herstellte
  • Beide erschufen ein großes Netzwerk an Klimaschützern, erhielten/erhalten viel Aufmerksamkeit und haben/werden ein Vermächtnis ihres Engagements hinterlassen

Internationaler Naturschutz

Das Ökosystem (ÖS) Wald ist Bestandteil von verschiedenen internationalen Konventionen. Nennen Sie drei Konventionen, in denen Wald als ÖS integriert ist und beschreiben Sie wie der Schutz der Ressource Wald verankert ist.


  • CBD: Wald als Lebensraum, insb. Tropenwälder als Hotspots der biologischen Vielfalt (z.B. Schutz des Waldes zur Verhinderung von Artenverlust, Eindämmung illegalen Holzeinschlags, verbesserte Finanzierung von Waldschutzgebieten)
  • UNFCCC (Klimarahmenkonvention): Wald als CO2-Senkenfunktion gegen den globalen Temperaturanstieg (die Vertragspartner verpflichten sich zur nachhaltigen Bewirtschaftung,  Erhaltung und Verbesserung von Wäldern)
  • UNCCD (Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung): Aufforstung als Mittel zur Desertifikationsbekämpfung) nationale Aktionspläne
  • Waldschutzinitiative des Klimagipfels 2014 (New York Declaration on Forests): Entwaldung bis 2030 stoppen, Aufbau "entwaldungsfreier" Lieferketten, Wiederherstellung von 350 Mio. ha degradierter und entwaldeter Landfläche
  • Agenda 2030: Entwaldung bis 2020 stoppen, nachhaltige Bewirtschaftung aller Wälder, Wiederherstellung beschädigter Wälder, Steigerung der der Aufforstung

Internationaler Naturschutz

Nennen Sie drei biologische und/oder ökologische Gründe bei Pflanzen und Tieren, die einen über die Landesgrenzen hinaus gehenden Naturschutz erforderlich machen.

  • Über Ländergrenzen hinweg migrierende Tiere brauchen sowohl den Schutz ihrer z.B. Wintergebiete als auch Sommergebiete
  • Zur Aufrechterhaltung des Genpools einer Art
  • Biotope bzw. Habitat sind in ihrer Funktion "stabiler", wenn sie möglichst weiträumig geschützt sind (z.B. Wälder oder Fließgewässer.).  Dies macht oft einen internationalen Naturschutz nötig.

Internationaler Naturschutz

Beschreiben Sie, wie sich nach Aussage des IPBES Global Assessments a) die biologische Vielfalt und  b) die Leistungen der Ökosysteme in den vergangenen 50 Jahren verändert haben?


a) - 1 Mio. Arten bereits vom Aussterben bedroht

- viele Arten werden in den nächsten Jahren hinzukommen

- Aussterberate in den letzten Jahren rasant angestiegen

- vor allem riffbildende Korallen haben einen starken Rückgang der Überlebenswahrscheinlichkeit

- nicht nur Aussterberate, auch potenzielle Gefährdung steigt: 40% der Amphibienarten, 1/3 der riffbildenden Korallen, über 1/3 der Meeressäuger

-Globale Lebensraumintegrität um 30% verringert durch den vom Menschen verursachten Verlust und die Verschlechterung von terrestrischen Lebensräumen

 


b) Fähigkeit der Ökosysteme Leistungen zu erbringen verschlechtert sich weltweit. Die Verbesserung einiger ÖSL ist mit der Verschlechterung anderer verbunden (z.B. mehr Nutzpflanzen; weniger Rohholz), Zuwächse materieller Ökosystemleistungen oft nicht nachhaltig


Fazit: das Potenzial der Natur, auf kontinuierliche und nachhaltige Weise zur guten Lebensqualität der Menschen beizutragen, ist bei nahezu allen untersuchten Ökosystemleistungen gesunken

Internationaler Naturschutz

Welche „Qualitätskriterien“ hinsichtlich der Ergebnisse der Studienanalyse sind im IPBES Report verwendet?

-Es wurden 4 Kategorien zur Zuverlässigkeit/Aussagekraft der Ergebnisse aufgestellt:

  1. Sehr gut belegt (Meta-Analyse, Synthesen oder mehrere unabhängige, übereinstimmende Studien)
  2. belegt, aber unvollständig (allgemeine Übereinstimmung, aber begrenzte Anzahl von Studien vorhanden; keine umfassende Synthese und/oder Ungenauigkeiten in vorhandenen Studien)
  3. ungelöst (mehrere unabhängige Studien, deren Schlussfolgerungen nicht übereinstimmen) 
  4. nicht schlüssig (begrenzte Evidenz, große Wissenslücken)

- zweistufiger Reviewprozess

Internationaler Naturschutz

Umschreiben Sie kurz (10-15 Sätze max.) die aktuelle Europäische Agrarpolitik. Gehen Sie dabei auf die Ziele ein (Stichpunkte) und beurteilen Sie Stärken und Schwächen dieser Politik.

Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU setzt sich aus zwei Säulen zusammen. Die erste Säule enthält Direktfinanzierungen für landwirtschaftliche Betriebe und die Stützung der Agrarmärkte. Die Gelder werden ausschließlich aus dem EU-Haushalt bereitgestellt, dem Europäischen Garantiefond für Landwirte (EGFL). Die Direktzahlungen werden dabei je Hektar angepasst (298 Euro/ha) und sind an Auflagen wie Lebensmittelsicherheit, Tierschutz und Umweltschutz gebunden. 

Die 2. Säule der GAP soll Maßnahmen für die Gesellschaft, insbesondere den ländlichen Raum unterstützen. Dafür gibt es den Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Es werden freiwillige Maßnahmen von Landwirtschaftsbetrieben, Kommunen, Unternehmen, Verbänden und Bürgerinitiativen aus dem EU-Haushalt mit Anteil von nationalen Mitteln finanziert.

Schwächen: 

- Direktzahlung nicht effizient, je mehr ha desto mehr Geld  

- Verwaltungsaufwand ELER sehr hoch 

- fehlt an gut begründeten Zielen, Monitoringansätzen

Stärken:                 

- Unterstützung der landwirtschaftlichen Einkommen 

- Marktverzerrungen werden verringert 

- lokal werden Umwelt-/Klimamaßnahmen umgesetzt

Ziele:          

- Bezahlbare und sichere Lebensmittel         

- stabile Einkommen für Landwirte 

- Wettbewerbsfähigkeit fördern

- Tierschutz

- Umweltschutz

- ländlichen Raum fördern

Internationaler Naturschutz

Nennen Sie kulturelle, technische, ökologische, wirtschaftliche und soziale Bedeutungen von Hecken im internationalen Kontext.

ökologisch

  • Regulierung von Fluxes (Wasserablauf, Bewässerung, Windkanalisierung, Bodenteilbewegung)
  • Puffer von Schadstoffen
  • Kontrolle von Biodiversität (Habitat, Rückzugsort, Korridore, Barriere)
  • effektive Naturschutzmaßnahmen

kulturell/sozial

  • historisch entstandene Landschaftsmerkmale (Begrenzung, nat. Zäune) à Prägung des Landschaftsbildes
  • Heckenanlage für Nutzholzgewinnung
  • Bereitschaft zur Anlage bei LW unterschiedlich

wirtschaftlich

  • Vergrößerung Feldschläge à Entfernung von Hecken, kaum Neuanlegung
  • Hecke um Weide à schnell FFH-Gebiet à finanzieller Wertverlust

technisch

  • Weißdorngewächse am robustesten wenn Saatgut aus Region
  • Neuanlagen weisen höhere Biodiversität auf als ältere
  • Neuanlage zeigen geringer Schädlingsausbrüche
  • Abundanzen und Überleben von Arten abhängig von Heckenstruktur (Höhe, Breite, Holzanteil, Qualität + Quantität der Blattmasse)

Internationaler Naturschutz

Nennen Sie jeweils 3 Naturschutzmaßnahmen in landwirtschaftlichen Systemen, die jeweils  a) eine hohe Wirksamkeit, b) eine wahrscheinliche Wirksamkeit haben und c) von denen keine Studien vorliegen?

a)   - Schaffung nutzungsfreier Zonen

      - Schaffung von Pufferzonen um intensiv genutzte Äcker

      - Anpflanzung von Nektarpflanzen, Wildblumenstreifen

      - Anpflanzung von Pflanzen als Futterquelle für Vögel

      - Bereitstellung oder Beibehaltung von Stilllegungsflächen

b)   - Management von Hecken zum Wohle der Tier- und Pflanzenwelt

      - Bereitstellung von Gelder an LW um Erhaltungsmaßnahmen zu finanzieren

      - Bereitstellung von Ergänzungsfutter für Vögel und Säugetiere

c)   - Anwendung "Cross-Compliance"

      - Reduktion der Flächengröße, bzw. Erhalt von kleinen Flächen

      - Bereitstellung von Sitzwarten für Greifvögel

      - Management von Steinhecken/-haufen als Lebensraum für Tiere


d) Unbekannte Wirksamkeit:

      - Verbindung herstellen zwischen natürlichen und naturnahen Habitaten

      - Anlage neuer Hecken

- Markierung von Vogelnestern während Ernte/Mähen
 

Internationaler Naturschutz

Beschreiben Sie die wesentlichen Ziele von RAMSAR und gehen Sie darauf ein, wie die Umsetzung von RAMSAR am Bsp. von Deutschland erfolgt

- regelt den Schutz von Feuchtgebieten, insbesondere als LR für Wasser- und Watvögel, welche von internationaler Bedeutung sind

- 1971 beschlossen, 1975 in Kraft getreten

- erstes modernes, regierungsübergreifendes umweltbasiertes Agreement

- inzwischen von 169 Staaten ratifiziert (21 Gründerstaaten)

- Hauptbereiche

  1. Schutz von Feuchtgebieten
  2. Förderung der internationalen Zusammenarbeit beim Schutz von Feuchtgebieten
  3. Förderung des Informationsaustausches über Feuchtgebietsschutz
  4. Unterstützung der Arbeit der Konvention

- Ziele:

  • Fortschreitenden Verlust und die Verschlechterung des Zustandes von Feuchtgebieten jetzt und in Zukunft zu stoppen
  • Schutz und umsichtiger Umgang mit der Nutzung von Feuchtgebieten
  • Umsetzung von lokalen bis nationalen Aktionen und Zusammenführung von internationalen Kooperationen
  • Beitrag, um Nachhaltigkeitsziele zu erreichen

-> Mitgliedsstaaten sind verpflichtet, mindestens ein Feuchtgebiet als „Feuchtgebiet internationaler Bedeutung zu benennen, Erhalt und Förderung müssen gesichert werden

-> alle Feuchtgebiete müssen nachhaltig genutzt werden

-> internationale Zusammenarbeit

-> Alle 3 Jahre zur COP ausführliche Berichterstattung

„RAMSAR“ verpflichtet die Betrittsstaaten geeignete Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität in Feuchtgebieten zu ergreifen. Generelle Nutzungsverbote werden nicht angestrebt, sondern die Etablierung von ausgewogener und nachhaltiger Nutzung, Umsetzung ist Ländersache.

Umsetzung in DE: 

  • 1976 ratifiziert
  • aktuell 34 Gebiete mit ca. 800.000 ha als Ramsar-Gebiete ausgewiesen
  • Erste Gebiete 1976: Wattenmeer und Elbe-Weser-Dreieck

Darüber hinaus wurden mit der Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes die "gesetzlich geschützten Biotope" (§ 30 BNatSchG) um weitere Gewässer- und Feuchtgebietstypen ergänzt, so dass nun alle nach der Ramsar-Konvention definierten und in Deutschland vorkommenden Feuchtgebietstypen gesetzlich geschützt sind.

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