Globale Umweltprobleme an der Hochschule Anhalt

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Was ist Wasserknappheit und 5 Ursache-Folgebeziehungen


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Sind die massiven ökologischen Probleme in der Sahelzone nur durch „Überbevölkerung“ zu erklären? Begründen Sie Ihre Entscheidung. Nennen Sie 4 Ursache-Folge-Wirkungen.

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Geben sie die wichtigsten ökologischen Folgen der globalen Überbevölkerung an 


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Worauf sind Wüstenbildung und Degradation natürlicher Ökosysteme zurückzuführen? In welcher Region am stärksten auftretend?

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Welche Ziele ergeben sich aus dem Kyoto-Protokoll, was ist „burden sharing“ und für welche Staaten ist das gemacht. Was sind die Erkenntnisse aus dem Jahr 2015

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Was bedeutet Lastenteilung? Welcher spezielle Staat?


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Wann läuft das bisherige Abkommen des Kyoto-Protokolls aus?

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Was Wissen Sie über Verhandlungen über ein Folgeabkommen des Kyoto-Protokolls?

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Wie wirkt sich der Klimawandel auf Meeresökosysteme aus?

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Skizzieren sie die Rolle gebietsfremder Arten für den Naturschutz an einem selbstgewählten Beispiel (nicht Deutschland)!


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Nennen Sie Folgen des Klimawandels für natürliche Ökosysteme. Warum und wo kann mit dem Aussterben mit Pflanzenarten gerechnet werden?

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Welche Tiergruppen werden durch den Klimawandel (im Zusammenhang mit anderen Faktoren) besonders gefährdet?

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Globale Umweltprobleme


Was ist Wasserknappheit und 5 Ursache-Folgebeziehungen


Wasserknappheit 

  • misst sich an dem verfügbaren Wasservolumen pro Kopf und Jahr. Liegt die Wasserverfügbarkeit unter 1700 m³ pro P/J, spricht man von Wasserknappheit.


Ursache-Folgebeziehung

  • Landwirtschaftliche Übernutzung marginaler Standorte 

->Übernutzung der Grundwasservorräte durch Tiefbrunnen 

-> Veränderung der regionalen Wasserbilanz

  • Raubbau an natürlichen ÖS

-> Absinken des GWspiegels 

-> Bodenerosion

  • Militärische Nutzung/ Krieg

-> Kontamination der Gewässer durch toxische Altlasten 

-> Zerstörung von wasserrelevanter Infrastruktur 

  • Ungeregelte Urbanisierung

-> Belastung der Gewässer mit Schadstoffen und Krankheitserregern, Seuchengefahr

  • Deponien/ Altlasten

-> Kontamination des GW

-> Globaler KW

Globale Umweltprobleme

Sind die massiven ökologischen Probleme in der Sahelzone nur durch „Überbevölkerung“ zu erklären? Begründen Sie Ihre Entscheidung. Nennen Sie 4 Ursache-Folge-Wirkungen.

Nein, nicht nur. Die Probleme resultieren auch aus den Folgen des Klimawandels bzw. aus anthropogenen Gründen


Klimatische Ursachen:

  • Durch abnehmende Niederschläge und daraus resultierenden anhaltenden Dürren streitet die Desertifikation voran.
  • Durch eine Regenwaldzerstörung entlang der Guinea-Küste (Westafrika) gibt es klimatische Veränderungen in der Region, die dazu führen, dass sich die Wüste weiter ausbreitet.
  • Es gibt eine Zunahme des Oberflächenwasserabflusses und eine damit steigende Verdunstung, die ökologische Veränderungen beeinflusst.


Anthropogene Ursachen:

  • Einer Überbevölkerung folgt eine Überweidung mit zu hohem Viehbesatz bzw. einer überproportionalen Zunahme von Herdengrößen, was zu ökologischen Problemen führen kann.
  • Überweidung von Flächen 
  • Übernutzung von Böden 
  • Vernichtung von Wäldern 
  • Verbrauch/ Verschwendung von Wasser 

Globale Umweltprobleme


Geben sie die wichtigsten ökologischen Folgen der globalen Überbevölkerung an 


  • Erhöhter Ressourcenverbrauch

-> Übernutzung der Meere, Wälder (auch Vernichtung), Ackerflächen

-> Wasserknappheit 

-> Erhöhte Versieglung (Urbanisierung)

  • Erhöhter Schadstoffausstoß

-> Erhöhung THG-Effekt 

-> Verschlechterung der Luftqualität

  • Veränderung der Artenvielfalt

-> Extinktion (aussterben von Arten) und Invasion von Arten in z. B. Inselökosysteme

Globale Umweltprobleme

Worauf sind Wüstenbildung und Degradation natürlicher Ökosysteme zurückzuführen? In welcher Region am stärksten auftretend?

  • Desertifikation
  • Überweidung von Flächen 
  • Übernutzung von Böden 
  • Vernichtung von Wäldern 
  • Verbrauch/ Verschwendung von Wasser 
  • Klimawandel, ansteigende Temperaturen
  • Sahelzone, Südafrika, Zentral- und Südasien, Australien, Nord-, Südamerika, Südeuropa

Globale Umweltprobleme

Welche Ziele ergeben sich aus dem Kyoto-Protokoll, was ist „burden sharing“ und für welche Staaten ist das gemacht. Was sind die Erkenntnisse aus dem Jahr 2015

  • Ziele

-> Klimaschutz 

->Völkerrechtlich verbindliche Werte für THG-Ausstoß in Industrieländern, die Hauptverursacher für globale Erwärmung sind

-> Keine festen Reduktionsmengen für Schwellen- / Entwicklungsländer 

-> Reduzierung um 5,2% bis 2012 ggü. 1990

-> Ab 2013 „Kyoto II“ 

  • „Burdan sharing“ (Lastenteilung)

-> Reduktionsziele können von Vertragsstaaten gemeinsam erfüllt werden 

-> Für Europäische Union aufgenommen worden, Reduktion um 8% innerhalb des Staatenbundes. Somit können einzelne Staaten weniger reduzieren oder sogar steigern, andere Staaten reduzieren dafür deutlich mehr als 8% (z. B. Lux/ Deu/ Dän -28% ; Spa + 15% / Gr +25% / Por +27%)

  • 2015

-> UN-Klimakonferenz in Paris 

-> Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter 2 °C ggü. vorindustriellen Zeiten, Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 1,5 °C

-> Viele Staaten reichten Pläne ein, diese reichen jedoch nicht aus, um Ziele einzuhalten, ohne Verschärfung der Pläne wird globale Erwärmung um 2,6-3,1 °C bis 2100 erwartet

-> Industrieländer verpflichten sich Emissionen bis 2020 -18% ggü. 1990

-> Zur Einhaltung der Ziele müsste THGemission netto auf 0 

Globale Umweltprobleme


Was bedeutet Lastenteilung? Welcher spezielle Staat?


  • „Burdan sharing“: gemeinsame Erfüllung der Reduktionsziele von CO2
  • Europäische Union -> um 8%

Globale Umweltprobleme

Wann läuft das bisherige Abkommen des Kyoto-Protokolls aus?


Ursprünglich 2012, 2012 in Doha „Kyoto II“ bis 2020 beschlossen (ohne Russland, Japan, Neuseeland, Kanada; hinzugekommen Zypern, Malta, Weißrussland, Kasachstan)


Globale Umweltprobleme

Was Wissen Sie über Verhandlungen über ein Folgeabkommen des Kyoto-Protokolls?

  • Verlängerung des Protokolls von 2013 - 2020 (in Doha 2012)
  • Ausgetreten: drei große Emittenten (Neuseeland, Japan und Russland)
  • Emissionshandel wurde eingeschränkt
  • Pariser-Abkommen 2020 rechtsverbindliches internationales Klimaabkommen für alle Länder mit Emissionsreduzierungen
  • Ab 2020 noch kein Abkommen in Sicht 

Globale Umweltprobleme

Wie wirkt sich der Klimawandel auf Meeresökosysteme aus?

  • Temperaturanstieg

-> Abnahme Gletscher/ Anstieg Meeresspiegel

-> Diatomeen-Dominanz nimmt ab und weicht „gelantinen“ Algengemein-schaften; durch neue PP Veränderung im Zooplankton

  • Regionale Planktonüberproduktion
  • Thermischer Stress für Wasserbewohner

-> Korallenbleiche

  • Anstieg des CO2-Gehalts im Wasser 

-> Versauerung des Meereswassers

-> Versauerung verschlechtert die Bedingungen für Kalzifikation (Einlagerung von Kalziumsalzen in einem Gewebe)

  • Vergrößerung O2-armer Regionen im Bentahl
  • Quallenarten nehmen zu 

-> Fischnahrung und autochthone Fischartenvielfalt sinkt 

-> Biomasse von Tiefseebakterien und –fauna nimmt extrem ab 

Globale Umweltprobleme


Skizzieren sie die Rolle gebietsfremder Arten für den Naturschutz an einem selbstgewählten Beispiel (nicht Deutschland)!


  • gebietsfremde Arten sind eines der Hauptprobleme des Verlustes der Biodiversität (Verschiebung von z. B. Nahrungsnetzen)
  • können wirtschaftliche/ökologische/gesundheitliche Schäden verursachen
  • Pazifische Auster:

-> Wurde eingeführt, als die heimische Art überfischt war

-> Pazifische Art ist euryhalin (gegen Schwankungen des Salzgehaltes im Wassers unempfindlich) und eurytherm (unabhängig von Temperatur-schwankungen)

-> Wattenmeer hat eine Erhöhung der Durchschnittstemperatur, wodurch sich die Art massenhaft ansiedelt, wohingegen die heimische Art empfindlicher ist

-> Hat keine Fressfeinde in unseren Breiten

-> Verdrängt Miesmuschel

  • Argentinische Ameise:

-> Wurde mit Erde und Pflanzen durch Handelsschiffe nach Europa gebracht

-> Frisst alles, daher sehr effiziente Art

-> Flexibler Bau, nur 0,5 m tief und dadurch schnell verlegbar

-> Mehrere Königinnen in einem Nest (bis zu 20) daher sehr schnelle Vermehrung und kein Problem, falls mal eine stirbt

-> Es gibt keine Selbstregulation der Populationsgröße

-> Verdrängt viele heimische Arten, da sie sehr aggressiv ist, auch gegenüber anderen Gliederfüßern

Globale Umweltprobleme

Nennen Sie Folgen des Klimawandels für natürliche Ökosysteme. Warum und wo kann mit dem Aussterben mit Pflanzenarten gerechnet werden?

  • Marine Ökosysteme:

-> Anstieg der SST (Wasseroberflächentemperatur)

-> Gletscherabnahme

-> Meeresspiegel steigt an

-> Versauerung der Meere

  • Terrestrische Fauna

-> Klimaveränderung führt zu einem veränderten (zu späten) Brutbeginn, unabhängig von den Insekten

  • Terrestrische Waldökosysteme
RegionGegenwärtige Vegetation        Ersatzgesellschaft nach 2-3°C Temperaturanstieg                    

Tropen        

Regenwald (Feigen, Palmen, Leguminosen) 

Sekundärwälder mit tropischen Pioniergehölzen (Cecropia u.a.) 

Mittelmeer, Ostasien

Immergrüne Lorbeerwälder

Sekundärwälder mit trockenheitsbeständigen Arten (Kanaren: z.B. Erica, Ilex)

Chile/Argentinien

 Südbuchenwälder (Nothofagus) 

Wälder temperierter Arten (z.B. Quercus)

Nord-Holarktis

Boreale Nadelwälder (Dominanz von Abies, Picea)

Laubwälder mit Dominanz von Betula, Populus


  • Pflanzenarten die auf kühleres und feuchteres Klima angewiesen sind und nicht einfach den ihren Standort wechseln können
  • Arten die in der Höhe vorkommen – alpine Arten
  • an Standorten die zu trocken werden: Bsp.. Buche braucht NS von mind. 500 mm/a = nicht mehr jedes Jahr

                                                                                                                                                                            

Globale Umweltprobleme

Welche Tiergruppen werden durch den Klimawandel (im Zusammenhang mit anderen Faktoren) besonders gefährdet?

Allgemein

  • 1 von 6 Tierarten könnte durch die Klimaerwärmung innerhalb des nächsten Jahrhunderts aussterben 
  • Pflanzen- und Tierarten Südamerikas voraussichtlich am stärksten betroffen 
  • Heute 2,8% aller Arten (F+F) vom Aussterben bedroht 
  • Sessile Arten reagieren besonders sensibel auf T°- & Nährstoffveränderungen (Korallen,
    Muscheln)
  • Arten, deren Anpassungsfähigkeit begrenzt ist
  • Konkurrenzschwache Arten, die z.B. anfällig gegenüber IAS sind

Tiergruppen

  • Zugvögel 

-> Fliegen im Herbst früher los und kommen im Frühjahr später zurück

-> Problem! Viele Vögel zu dem Zeitpunkt schon verfügbare Nistplätze eingenommen; bereits gebrütet und dadurch steigende Nahrungskonkurrenz; Insekten ebenfalls früher dran 

  • Arktis bewohnende Tiere

-> Durch ansteigende T schwindet der LR

  • Amphibien/ Reptilien 

-> Durch steigende T trocknen kleine Gewässer (LR) schneller aus (Larven können Metamorphose nicht beenden)

-> Manche Arten auf ausreichend NS für Fortpflanzung angewiesen, bleiben diese aus, bleibt auch die F aus

-> Tiere selbst können austrocknen/ verbrennen

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