Wirtschaftsinformatik an der HFH Hamburger Fern-Hochschule

Karteikarten und Zusammenfassungen für Wirtschaftsinformatik an der HFH Hamburger Fern-Hochschule

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Vererbung

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Individual- und Standardsoftware

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Algorithmus
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Testen von Programmen

  • Arten von Fehlern
  • Trockentests
  • Dynamische Tests

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Programmieren im Kleinen

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Algotithmierung / Programmieren im Großem

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Prinzipien zur Konstruktion von Algorithmen (2)

defensiver Programmierstil
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Unterschied zw Programmierung im Großen und Programmierung im Kleinen?

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Prinzip der schrittweisen Verfeinerung

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Pseudocode

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Rekursive Algorithmen
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Projektvorbereitung und -leitung

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Wirtschaftsinformatik

Vererbung
  • Man nimmt Anwendungen bereits vorhandener Klassen und ergänzt siemit Attributen und Methoden, um für die eigene maßgeschneiderte Klasse eine Anwendung zu erstellen
  • Neue Klasse hat alle Attribute und Methoden der Basisklasse plus eigene spezifische

Wirtschaftsinformatik

Individual- und Standardsoftware
Individualsoftware:
  • "Einzel-/Kleinserienproduktion
  • auf spezielle Belange des U zugeschnitten
  • Sehr infividuell -> nur begrenzt einsetzbar (bei anderen Nutzern kein Interesse oder durch Datensicherheit nicht Weitergabe an Dritte)
  • Keine oder mangelhafte Standardsoftware vorhanden
  • Hohe Kosten



Standardsoftware:
  • "Serien-/Massenprodukt"
  • häufig günstiger
  • Parametrisierbar, aber ohne Codeveränderungen bei den Nutzern einsetzbar 
  • meistens in Form fertiger Produkte und für klar definierten Anwendubgsbereich angeboten
  • Wenn Standardsoftware zu stark modifiziert/indivifualisiert wird, word es wieder zur Individualsoftware
  • Parametrisierung= Einsatz von Parametern zum Anpassen an dir speziellen Belange des Nutzers, ohne Abänderubg des Programmcodes selbst
  • Customizing= Anpassung an die Kundenwünsche
  • Public Domain Spftware und Shareware: kostenlos zur Verdügubg gestellte Software

Wirtschaftsinformatik

Algorithmus
= endliche, eindeutige Schrittfolge von Aktionen (Arbeitsschritten), die als allgemeines Verfahren die Lösung einer Klasse von gleichartigen Zielen zum Ziel hat

Wirtschaftsinformatik

Testen von Programmen

  • Arten von Fehlern
  • Trockentests
  • Dynamische Tests
Test = gezieltes und systematisches Erproben eines Algorithmus / Programms mittels ausgewählter Testdaten

Ein Test kann fast nie Fehlerfreiheit beweisen!

Arten von Fehlern:
  • Syntaktische Fehler: entstanden durch falschen Gebrauch der Sprachregeln
  • Semantische Fehler: entstanden durch Denkfehler des Programmierers, zeigrn sich in Diskrepanz zw. vorgegebenen und tatsächlichen Funktionen, schwieriger zu finden


Trockentests
  • In Form einer "Code-Inspection" wird der Algorithmus auf Evidenz, Übereinstimmung mit der Spezifikation und auf programmtechnische kritische Aktionen geprüft
  • Von unabhängigen Fachmann zu prüfen wegen Betriebsblindheit


Dynamische Tests:

Ablaufbezogene Tests
  • Bereitstellen von Teststrategien, dass Ausführung/Erfüllung aller Anweisungen, Ablaufzweige, Bedingungen, Schleifen, Kombination aller Programmverzweigungen und Programmschleifen erfolgt
  • z.B. White-Box-Test, Structured Test

Datenbezogene Tests
  • Bereitstellen von Datenkombinationen, die möglichst alle vorkommenden Situationen simulieren
  • Also: Wert aus der Mitte, Grenzwerte, unzulässiger Wert

Funktionsorientierter Test
  • Fokus auf die Ausführung (Fuktion) des Peogramms
  • Jede Funktion wird isoliert auf korrekte Ausführung getestet, alles andere dabei ausgeblendet
  • z.B. Black-Box-Test


Debugger
  • Testhilfen, die die schrittweise Abarbeitung der Programme, das Beobachten der Variablenbelegungen und das Setzen testtechnisch interessanter Werte für Variablen ermöglichen




Wirtschaftsinformatik

Programmieren im Kleinen
= Umsetzen eines Algorithmus mit den Ausdrucksmitteln einer konkreten Programmiersprache

Wirtschaftsinformatik

Algotithmierung / Programmieren im Großem
= für eine gestellte Problemklasse unter ausschließlicher Zuhilfenahme zulässiger Aktionen einen Lösungsalgorithmus aufstellen

Wirtschaftsinformatik

Prinzipien zur Konstruktion von Algorithmen (2)

defensiver Programmierstil
1. Prinzip der schrittweisen Verfeinerung
2. Prinzip der beschränkten Ablaufsteuerung

1. + 2. = strukturierte Programmierung und defensiver Ansatz der Softwaretechnologie


defensiver Programmierstil=
Einen möglichst klaren, gut leserlichen Code zu schreiben, der such für Außenstehende verständlich ist
Verzicht auf kunstvolle unverständliche Konstrukte

Wirtschaftsinformatik

Unterschied zw Programmierung im Großen und Programmierung im Kleinen?
Programmierung im Großen
= Erstellen eines Algorithmus

Programmierung im Kleinen
= Umsetzen eines Algorithmus mit den Ausdrucksmitteln einer konkreten Programmiersprache

Wirtschaftsinformatik

Prinzip der schrittweisen Verfeinerung
= Schrittfolge der Lösung in mehreren Etappen immer detaillierter und in immer stärker formalisierter Form niederschreiben bis die Ebene der Bausteine in einer gängigen Programmiersprache erreicht ist

oder

= komplexe Aufgabenstellubg wird sukzessiv in immer kleinere, überschaubare Aufgabenstellungen zerlegt, bis ein Grad an Detailliertheit erreicht ist, wo man Einzelschritte des entstehenden Algorithmus direkt durch Elemente der Programmiersprache ausdrückt

zusaätzlicher Effekt: Strukturierung und übersichtliche Gestalt des erzeugenden Programms

  • Festlegung der Modulhierarchie
  • Einzelaufgaben = Bausteine des Programms
  • Es gibt Konstrukte zur Beschreibung der Module
  • Bei klaren Schnittstellengestaltung können Module wieder verwendet werden oder ersetzt werden

Wirtschaftsinformatik

Pseudocode
= verbale umgangssprachliche Umformulierung der einzelnen Lösungsschritte

  • Nicht standardisiert
  • Ähnelt der Notation der Programms in einer typiscjen prozeduralen Programmiersprache
  • Noch nicht vom Rechner interpretierbar

Z.B. <wiederhole solange bis> <Bedingung> erfüllt

Wirtschaftsinformatik

Rekursive Algorithmen
rekursiv = Algorithmus ruft sich selbst auf

  • Nicht allr Programmiersprachen erlauben es
  • Technische Gefahr: Überlauf eines Speicherbereichs

Lösung komplizierter Aufgaben durch Prinzip "Teile und Herrsche"
  • a) Datenmenge ist klein/einfach -> Problem wird durch einfache Operation gelöst
  • b) Datenmenge ist groß/kompliziert -> in mehrere kleine Teilmengen zerlegen und analogr Operationen anwenden
  • c) ggf. b) wiederholrn

Zwei Bedingungen, damit sich ein rekursiver Algorithmus nicht unendlich oft selbst abruft
  • Algorithmus muss durch Parameter steurrbar sein und sich ständig "in kleinem Maßstab" aufrufen können
  • Er muss für gewisse Werte der Steuerparameter die Ausführung der einfachen Lösungsoperationen (vgl. a) zulassen und damit enden

Wirtschaftsinformatik

Projektvorbereitung und -leitung
Projektvorbereitung durch eine Vorstudie:
  • Ableitung der Projektziele aus Unternehmenszielen
  • Bestimmung der Projektorganisation
  • Formulierung des Projektauftrages und Detailziele
  • Definition der Projektphasen und Ressourcenverbrauchs
  • Festlegrn Projektprioritäten zur Projektsteuerung

Anforderungen an den Projektleiter
  • Fachkenntnisse (im Fachbereich, in Informatik, im kaufmännischen und juristischen Bereich)
  • Sozialkompetenz (Motivation, Einfühlungsvermögen, Kritikfähigkeit, Überzeugungsfähigkeit etc.)
  • Konzeptionelle und organisatorische Fähigkeiten (aufs Wesentliche und am Ergebnis orientieren, alytisches systematisches Denken etc.)

Für Anwendungsentwicklungen als intelligrnzintensiver, kreativer Prozess gilt, dass die Humanressourcen der Schlüssel zum Erfolg des Projektes sind.

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University of Applied Sciences Basel (FHBB )

Wirtschaftsinformatik 2 an der

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