WIP an der HFH Hamburger Fern-Hochschule | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für WIP an der HFH Hamburger Fern-Hochschule

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Hochkonjunktur

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Steigende Gewinne sorgen für ein immer optimistischeres Konsumklima. 


Dies führt zu steigender Investitionsbereitschaft, bewirkt aber mit der Zeit auch Kapitalverknappung und, daraus resultierend, Zinssteigerungen.


Auf dem Höhepunkt einer allmählich heißlaufenden Konjunktur (Boom) können die Arbeitnehmervertreter wegen Überbeschäftigung, wenn auch verzögert, wieder Lohnerhöhungen durchsetzen.

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Technische Anforderungen an Geld

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  • allg. anerkannt (aber knapp)
  • in kleiner Einheiten teilbar
  • transportierbar
  • haltbar und wertbeständig
  • schwer fälschbar
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Nach diversen Wirtschafts- und Finanzkrisen wurden die systemischen Risiken des gesamten
Finanzsystems offenbar nicht geringer. Fachleute betonen, dass zur Erhaltung der Finanz-
stabilität nicht nur auf das System als Ganzes, sondern – wegen deren starker Vernetzung –
auf jede einzelne Bank geachtet werden müsse und deswegen eine makroprudenzielle und
eine mikroprudenzielle Perspektive
auch bei der EU-Bankenaufsicht eingeführt werden sollte.
Beschreiben Sie die Grundidee hinter jeder der beiden und der Kombination der beiden
Perspektiven sowie deren Umsetzung in der EU-Bankenaufsicht.

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Geld- und Währungstheoretiker glauben erforscht zu haben, dass nicht nur konjunkturelle Aspekte für die Entstehung weltweiter Krisen des Wirtschafts- und Finanzsystems den Ausschlag geben. Man muss also neben einzelnen gefährdeten Bankinstituten auch die Gesamtperspektive betrachten, um systemische Risiken frühzeitig erkennen und begrenzen bzw. vermeiden zu können.


Während bei der mikroprudenziellen Perspektive eher der Schutz der Kunden im Vordergrund steht, hat die makroprudenzielle Perspektive die Vorbeugung gegen gesamtwirtschaftliche Schäden zum Ziel.


Aus der Übertragung dieser Erkenntnisse auf die Bankenaufsicht haben sich eine mikro- und eine makroprudenzielle Bankenaufsicht ergeben.


Als Instrumente der makroprudenziellen Aufsicht dienen die Festlegung von Vorschriften für
die Vorhaltung bestimmter Liquiditätshöhen bzw. -quoten und die Vorgabe bestimmte Eigen-
kapitaldeckungsquoten
. Auch Empfehlungen und Warnungen zur Identifikation und Bekämp-
fung systemischer Risiken dürfen ausgesprochen werden.

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Merkmale öffentliche Güter

Warum Marktversagen bei öffentlichen Gütern


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Öffentliche Güter werden durch 2 Merkmale definiert:

- niemand kann vom Konsum ausgeschlossen werden

- Konsum solcher Güter rivalisiert nicht


es kommt kein privates Angebot für öffentliche Güter zustande, da niemand bereit ist dafür zu zahlen. Da solche Güter durchaus positiven Nutzen besitzen, sollen sie vom Staat bereitgestellt werden. Dieser hat die Möglichkeit sie über Steuern zu finanzieren.

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2009: Vertrag von Lissabon

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Ende 2009:  Vertrag von Lissabon

-> nach Scheitern der europäischen Verfassung in den Niederlanden und Frankreich

-> Vertrag von Lissabon "über Arbeitsweise der EU"

-> Neustrukturierung des EU-Vertrages von Amsterdam und Nizza:

* 126 Artikel regeln als Ziele der EU die Währungsstabilität und das Wirtschaftswachstum 

-> Rechtsverbindlichkeit der Grundrechte-Charta der EU

-> 2012: Sixpack Paket des Stabilitätspakt- und Wachstumspaktes (Frühwarnsystem)

-> Ausstattungen mit Sanktionen, um weitere Krisen zu vermeiden


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Konstituierende Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft

Nennen und erläutern. (8 Aufzählungspunkte)

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Privateigentum: Voraussetzung für eine MW, sowohl an Konsum, als auch an Produktionsmitteln. Nur dann Haftungsprinzip einer MW realisierbar


Vertragsfreiheit: = juristische Grundlage für bspw. freie Arbeitsplatzwahl, Niederlassungsfreiheit, Gewerbefreiheit


Funktionierendes Preissystem: Preise können sich am Markt nach Angebot und Nachfrage frei bilden. Dazu gehören auch offene Märkte, also ohne Zugangsbeschränkungen


Schutz des Wettbewerbs: Unterbindung von Preisabsprachen und Monopolbildung


Sicherung der Geldwert und Währungsstabilität


persönliche Haftung der Unternehmer und keine Umwälzung auf die Allgemeinheit


Konstanz der staatlichen WIPO


Zusammengehörigkeit von konstituierenden und regulierenden Prinzipien






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Warum wurden IWF und Weltbank ursprünglich als komplementäre Organisationen oder als Schwesterorganisationen bezeichnet?

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Der IWF und die Weltbank hatten von Anfang an grundsätzlich ähnlich Aufgaben zu erfüllen, vor allem Kredite zu vergeben. Diese Kredite werden aber zu unterschiedlichen Zwecken und zu unterschiedlichen Konditionen vergeben. 

Beide Institutionen sind Sonderorganisationen der Vereinten Nationen mit ähnlicher Führungsstruktur. Mitglied der Weltbank kann nur werden, wer bereits Mitglied des IWF ist.

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Auf Basis welcher historischen Ereignisse und Hintergründe, auf wessen Initiative und zu
welchem Zweck entstand der europäische Einigungsprozess?

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Nach zwei vor allem für Europa extrem folgenreichen Weltkriegen im 20. Jahrhundert began-
nen führende Politiker mehrerer europäischer Kernländer (Churchill, Monnet, Adenauer und
andere), einen übersteigerten Nationalismus als eine der wichtigsten Kriegsursachen zu er-
kennen. 


Von Anfang an versuchten sie, im Rahmen der politischen, ökonomischen und zu-
nehmenden sozialen Integration der Staaten Europas eine nachhaltige Versöhnung der Völker untereinander anzustreben, um damit den Frieden zu sichern. 


Dies sollte durch einen Annäherungsprozess erreicht werden, der schon 1951 mit der Gründung von Montanunion, EWG und EAG eingeleitet, mit dem Vertrag von Rom vertieft und bis hin zu einer gemeinsamen Währung immer weiter intensiviert wurde.

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Kapital als derivativer Produktionsfaktor

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Da sich Sachkapital fast ausschließlich aus einer Kombination der Faktoren Arbeit und Boden herstellen bzw. aus deren Kombination in einem Produktionsprozess ableiten lässt, wird der Produktionsfaktor Kapital als derivativer (abgeleiteter) Produktionsfaktor betrachtet.


Durch die Kombination von Arbeit und Boden entstehen Produktionsmittel. Bevölkerungswachstum, Verschleiß und andere Faktoren bewirken einen ständigen Bedarf an neuem Kapital.

Ein anderes Wort für diesen Kapitalzuwachs ist der Begriff Nettoinvestition. Die Summe aus Nettoinvestition ( Inet ) und Ersatzinvestitionen (Abschreibungen, engl. Depreciations; D) entspricht der Bruttoinvestition ( Ibr ). In der Volkswirtschaftslehre untergliedert man den Begriff Kapital noch weiter:


Realkapital sind alle produzierten dauerhaften Produktionsmittel (z. B. Werks- hallen, Verwaltungsgebäude, Maschinen, der Fuhrpark; Gebrauchs- oder Ver- brauchsgüter für die Produktion) 

Geldkapital (Finanzkapital) sind die finanziellen Mittel, die zu Realkapital werden können bzw. zur Finanzierung von dessen Bildung mittels Investitionen dienen. Geldkapital fungiert also als volkswirtschaftliche Vorstufe zum Realkapital. 

Zwischen Geld- und Realkapital liegen die Investitionen.

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Wesensmerkmale der Zentralverwaltungswirtschaft

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Bedarfsdeckungsprinzip: Über Bestimmung und Befriedung des Bedarfs entscheidet eine Plankommission, nicht Konsumenten und Produzenten


Zentralisierung aller ökonomischen und politischen Entscheidungen bei einer staatlichen Kommission


Risikoüberwälzung auf das Kollektiv: Kollektiv bzw. Gesamtwirtschaft trägt alle Risiken

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Erforderliche grundsätzliche Geldfunktionen

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  • Tauschmittel - reduziert Transaktionskosten
  • Wertaufbewahrungsmittel - erwirtschaftete Werte in Zukunft übertragen
  • Zahlungsmittel und Mittel zur Schuldentilgung
  • Wertbemessungsmittel
  • Instrument behördlicher Kontrollen
  • soziales Geltungsmittel 
  • Recheneinheit - Preise der Güter können in Bezug zur Geldeinheit ausgedrückt       werden
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Erklärung

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nachvollziehbare und verständliche Erklärung der wirtschaftlichen Vorgänge und der Zusammenhänge volkswirtschaftlicher Realitäten

z. B. um die Erklärung, warum es in Südeuropa eine hohe Jugendarbeitslosigkeit gibt und warum es so schwer ist, sie abzubauen, oder, wie sich eine bestimmte Verteilung der Einkommen und Vermögen herausgebildet hat.

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Q:

Hochkonjunktur

A:

Steigende Gewinne sorgen für ein immer optimistischeres Konsumklima. 


Dies führt zu steigender Investitionsbereitschaft, bewirkt aber mit der Zeit auch Kapitalverknappung und, daraus resultierend, Zinssteigerungen.


Auf dem Höhepunkt einer allmählich heißlaufenden Konjunktur (Boom) können die Arbeitnehmervertreter wegen Überbeschäftigung, wenn auch verzögert, wieder Lohnerhöhungen durchsetzen.

Q:

Technische Anforderungen an Geld

A:
  • allg. anerkannt (aber knapp)
  • in kleiner Einheiten teilbar
  • transportierbar
  • haltbar und wertbeständig
  • schwer fälschbar
Q:

Nach diversen Wirtschafts- und Finanzkrisen wurden die systemischen Risiken des gesamten
Finanzsystems offenbar nicht geringer. Fachleute betonen, dass zur Erhaltung der Finanz-
stabilität nicht nur auf das System als Ganzes, sondern – wegen deren starker Vernetzung –
auf jede einzelne Bank geachtet werden müsse und deswegen eine makroprudenzielle und
eine mikroprudenzielle Perspektive
auch bei der EU-Bankenaufsicht eingeführt werden sollte.
Beschreiben Sie die Grundidee hinter jeder der beiden und der Kombination der beiden
Perspektiven sowie deren Umsetzung in der EU-Bankenaufsicht.

A:

Geld- und Währungstheoretiker glauben erforscht zu haben, dass nicht nur konjunkturelle Aspekte für die Entstehung weltweiter Krisen des Wirtschafts- und Finanzsystems den Ausschlag geben. Man muss also neben einzelnen gefährdeten Bankinstituten auch die Gesamtperspektive betrachten, um systemische Risiken frühzeitig erkennen und begrenzen bzw. vermeiden zu können.


Während bei der mikroprudenziellen Perspektive eher der Schutz der Kunden im Vordergrund steht, hat die makroprudenzielle Perspektive die Vorbeugung gegen gesamtwirtschaftliche Schäden zum Ziel.


Aus der Übertragung dieser Erkenntnisse auf die Bankenaufsicht haben sich eine mikro- und eine makroprudenzielle Bankenaufsicht ergeben.


Als Instrumente der makroprudenziellen Aufsicht dienen die Festlegung von Vorschriften für
die Vorhaltung bestimmter Liquiditätshöhen bzw. -quoten und die Vorgabe bestimmte Eigen-
kapitaldeckungsquoten
. Auch Empfehlungen und Warnungen zur Identifikation und Bekämp-
fung systemischer Risiken dürfen ausgesprochen werden.

Q:

Merkmale öffentliche Güter

Warum Marktversagen bei öffentlichen Gütern


A:

Öffentliche Güter werden durch 2 Merkmale definiert:

- niemand kann vom Konsum ausgeschlossen werden

- Konsum solcher Güter rivalisiert nicht


es kommt kein privates Angebot für öffentliche Güter zustande, da niemand bereit ist dafür zu zahlen. Da solche Güter durchaus positiven Nutzen besitzen, sollen sie vom Staat bereitgestellt werden. Dieser hat die Möglichkeit sie über Steuern zu finanzieren.

Q:

2009: Vertrag von Lissabon

A:

Ende 2009:  Vertrag von Lissabon

-> nach Scheitern der europäischen Verfassung in den Niederlanden und Frankreich

-> Vertrag von Lissabon "über Arbeitsweise der EU"

-> Neustrukturierung des EU-Vertrages von Amsterdam und Nizza:

* 126 Artikel regeln als Ziele der EU die Währungsstabilität und das Wirtschaftswachstum 

-> Rechtsverbindlichkeit der Grundrechte-Charta der EU

-> 2012: Sixpack Paket des Stabilitätspakt- und Wachstumspaktes (Frühwarnsystem)

-> Ausstattungen mit Sanktionen, um weitere Krisen zu vermeiden


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Q:

Konstituierende Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft

Nennen und erläutern. (8 Aufzählungspunkte)

A:

Privateigentum: Voraussetzung für eine MW, sowohl an Konsum, als auch an Produktionsmitteln. Nur dann Haftungsprinzip einer MW realisierbar


Vertragsfreiheit: = juristische Grundlage für bspw. freie Arbeitsplatzwahl, Niederlassungsfreiheit, Gewerbefreiheit


Funktionierendes Preissystem: Preise können sich am Markt nach Angebot und Nachfrage frei bilden. Dazu gehören auch offene Märkte, also ohne Zugangsbeschränkungen


Schutz des Wettbewerbs: Unterbindung von Preisabsprachen und Monopolbildung


Sicherung der Geldwert und Währungsstabilität


persönliche Haftung der Unternehmer und keine Umwälzung auf die Allgemeinheit


Konstanz der staatlichen WIPO


Zusammengehörigkeit von konstituierenden und regulierenden Prinzipien






Q:

Warum wurden IWF und Weltbank ursprünglich als komplementäre Organisationen oder als Schwesterorganisationen bezeichnet?

A:

Der IWF und die Weltbank hatten von Anfang an grundsätzlich ähnlich Aufgaben zu erfüllen, vor allem Kredite zu vergeben. Diese Kredite werden aber zu unterschiedlichen Zwecken und zu unterschiedlichen Konditionen vergeben. 

Beide Institutionen sind Sonderorganisationen der Vereinten Nationen mit ähnlicher Führungsstruktur. Mitglied der Weltbank kann nur werden, wer bereits Mitglied des IWF ist.

Q:

Auf Basis welcher historischen Ereignisse und Hintergründe, auf wessen Initiative und zu
welchem Zweck entstand der europäische Einigungsprozess?

A:

Nach zwei vor allem für Europa extrem folgenreichen Weltkriegen im 20. Jahrhundert began-
nen führende Politiker mehrerer europäischer Kernländer (Churchill, Monnet, Adenauer und
andere), einen übersteigerten Nationalismus als eine der wichtigsten Kriegsursachen zu er-
kennen. 


Von Anfang an versuchten sie, im Rahmen der politischen, ökonomischen und zu-
nehmenden sozialen Integration der Staaten Europas eine nachhaltige Versöhnung der Völker untereinander anzustreben, um damit den Frieden zu sichern. 


Dies sollte durch einen Annäherungsprozess erreicht werden, der schon 1951 mit der Gründung von Montanunion, EWG und EAG eingeleitet, mit dem Vertrag von Rom vertieft und bis hin zu einer gemeinsamen Währung immer weiter intensiviert wurde.

Q:

Kapital als derivativer Produktionsfaktor

A:

Da sich Sachkapital fast ausschließlich aus einer Kombination der Faktoren Arbeit und Boden herstellen bzw. aus deren Kombination in einem Produktionsprozess ableiten lässt, wird der Produktionsfaktor Kapital als derivativer (abgeleiteter) Produktionsfaktor betrachtet.


Durch die Kombination von Arbeit und Boden entstehen Produktionsmittel. Bevölkerungswachstum, Verschleiß und andere Faktoren bewirken einen ständigen Bedarf an neuem Kapital.

Ein anderes Wort für diesen Kapitalzuwachs ist der Begriff Nettoinvestition. Die Summe aus Nettoinvestition ( Inet ) und Ersatzinvestitionen (Abschreibungen, engl. Depreciations; D) entspricht der Bruttoinvestition ( Ibr ). In der Volkswirtschaftslehre untergliedert man den Begriff Kapital noch weiter:


Realkapital sind alle produzierten dauerhaften Produktionsmittel (z. B. Werks- hallen, Verwaltungsgebäude, Maschinen, der Fuhrpark; Gebrauchs- oder Ver- brauchsgüter für die Produktion) 

Geldkapital (Finanzkapital) sind die finanziellen Mittel, die zu Realkapital werden können bzw. zur Finanzierung von dessen Bildung mittels Investitionen dienen. Geldkapital fungiert also als volkswirtschaftliche Vorstufe zum Realkapital. 

Zwischen Geld- und Realkapital liegen die Investitionen.

Q:

Wesensmerkmale der Zentralverwaltungswirtschaft

A:

Bedarfsdeckungsprinzip: Über Bestimmung und Befriedung des Bedarfs entscheidet eine Plankommission, nicht Konsumenten und Produzenten


Zentralisierung aller ökonomischen und politischen Entscheidungen bei einer staatlichen Kommission


Risikoüberwälzung auf das Kollektiv: Kollektiv bzw. Gesamtwirtschaft trägt alle Risiken

Q:

Erforderliche grundsätzliche Geldfunktionen

A:
  • Tauschmittel - reduziert Transaktionskosten
  • Wertaufbewahrungsmittel - erwirtschaftete Werte in Zukunft übertragen
  • Zahlungsmittel und Mittel zur Schuldentilgung
  • Wertbemessungsmittel
  • Instrument behördlicher Kontrollen
  • soziales Geltungsmittel 
  • Recheneinheit - Preise der Güter können in Bezug zur Geldeinheit ausgedrückt       werden
Q:

Erklärung

A:

nachvollziehbare und verständliche Erklärung der wirtschaftlichen Vorgänge und der Zusammenhänge volkswirtschaftlicher Realitäten

z. B. um die Erklärung, warum es in Südeuropa eine hohe Jugendarbeitslosigkeit gibt und warum es so schwer ist, sie abzubauen, oder, wie sich eine bestimmte Verteilung der Einkommen und Vermögen herausgebildet hat.

WIP

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