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Lernmaterialien für Spax an der HFH Hamburger Fern-Hochschule

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Spax Kurs an der HFH Hamburger Fern-Hochschule zu.

TESTE DEIN WISSEN

Definieren Sie die Sprechapraxie.

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TESTE DEIN WISSEN

= Störung der phonetischen Enkodierung, d.h. der sprechmotorischen Planung und Programmierung

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie die an die Spax angrenzenden Ebenen des Sprachproduktionsprozesses und die jeweils angrenzenden Störungsbilder.

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TESTE DEIN WISSEN

Die phonetische Enkodierung folgt auf die phonologische Enkodierung und mündet in die motorische Realisierung (Artikulation)

=> phonologische Enkodierungsstörung und Dysarthrie

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Welches sind die Symptome, die auf eine Sprechapraxie hinweisen?

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TESTE DEIN WISSEN

Suprasegmentale Ebene

  • Prosodie betroffen => Akzent, Intonationskonturen, Rhythmus u.U. silbisches Sprechen (als Primärsymptom)

Segmentale Ebene

  • phonetische Entstellungen (silbisch: Auslassung, Dehnungen, Substitutionen, zusätzliche Schwalaute)
  • phonematische Fehler (Paraphasien) => inkonsistent und inkonstant
  • Suchbewegungen

Verhaltensebene

  • Initiierungsprobleme
  • silbisches Sprechen (als Adaptationsstrategie)
  • Sprechanstrengung
  • repetetive Selbstkorrekturen, Wiederholungen
  • Inseln störungsfreien Sprechens
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Wie grenzen Sie die Sprechapraxie von der Dysarthrie ab? 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Dysarthrien zeigen keine phonematischen Fehler und die Fehler sind konsistent und konstant
  • keine Inseln störungsfreien Sprechens
  • aber auch Störungen der nicht-sprachlichen Motorik
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Wie grenzen Sie die Sprechapraxie von einer phonologischen Enkodierungsstörung ab? 

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TESTE DEIN WISSEN

phonologische Stö hat 

  • keine Initiierungsprobleme
  • keine phonetischen Auffälligkeiten (keine Lautentstellungen, keine Dehnungen)
  • keine Suchbewegungen
  • keine intersilbischen Pausen
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Warum können mundmotorische Übungen zur Verbesserung der Sprechapraxie nicht wirklich beitragen?

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Die Informationen über den Sprechvorgang (‚artikulatorische Bewegungsmuster‘) sind neuronal anders gespeichert als andere mundmotorische Muster (Pfeifen, Schlucken, Gurgeln, Schnalzen o.ä.).

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Welche Kriterien sind entscheidend für die Einschätzung des Schweregrades einer Sprechapraxie (ICF-Orientierung!)?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Verständlichkeit und
  • Natürlichkeit des Sprechens
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Welches semistandardisierte Untersuchungsinstrument gibt es für die Untersuchung leichterer bis mittelschwerer SPAX?

Wie sind Aufgabenform und Material dieses Instrumentes gestaltet?

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=> Hierarchische Wortlisten (HWL) von Ziegler et al. 2002

Aufgabenform: Nachsprechen 

Material: Wortlisten mit ansteigender phonetischer Komplexität

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TESTE DEIN WISSEN

Durch welche informellen Untersuchungen sollte man bei einer Spax die formelle Testung ergänzen und warum?


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TESTE DEIN WISSEN
  1. Analyse eines längeren spontan produzierten Sprechsamples (Aufnahme aus Gespräch): Beurteilung des Sprechens in längeren, prosodisch strukturierten Einheiten („phonologischen Phrasen“)
  2. Überprüfung des Nachsprechens/ Vorlesens längerer Einheiten (Sätze, Texte)

Begründung: Weil die HWL auf Einzelwörter-Nachsprechen begrenzt sind und sich die Symptomatik (insbesondere bei leichteren Sprechapraxien) auch erst bei stärkerer Sprechbelastung zeigen kann.

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TESTE DEIN WISSEN

Woran arbeitet eine SPX-Therapie, die auf Adaptation und Partizipation ausgerichtet ist (Arbeitsbereiche, Gegenstand)? Welche übergeordneten Ziele werden hier verfolgt?

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TESTE DEIN WISSEN

Arbeitsbereich: Artikulation

Gegenstand: Strategien des Sprechverhaltens

Ziel: Optimierung der Verständlichkeit der Äußerung und der Verständigung mit dem GP

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Frage(n) sollten Sie sich angesichts eines individuellen sprechapraktischen Störungsbildes stellen, um zur Formulierung konkreter Therapieziele zu kommen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Wodurch wird die Verständlichkeit am meisten beeinträchtigt?
  • Welche sprechmotorischen Verständlichkeitsfaktoren lassen sich durch Verhaltensänderung am besten beeinflussen?
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TESTE DEIN WISSEN

Für die SPAX wird eine hochintensive Übungstherapie empfohlen. Warum?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Bei der SPAX-Therapie geht es um Bewegungsmuster, um „motorisches Lernen“. 
  • Von diesem Lernen ist nachgewiesen, dass es einer hohen Übungsintensität bedarf
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Q:

Definieren Sie die Sprechapraxie.

A:

= Störung der phonetischen Enkodierung, d.h. der sprechmotorischen Planung und Programmierung

Q:

Nennen Sie die an die Spax angrenzenden Ebenen des Sprachproduktionsprozesses und die jeweils angrenzenden Störungsbilder.

A:

Die phonetische Enkodierung folgt auf die phonologische Enkodierung und mündet in die motorische Realisierung (Artikulation)

=> phonologische Enkodierungsstörung und Dysarthrie

Q:

Welches sind die Symptome, die auf eine Sprechapraxie hinweisen?

A:

Suprasegmentale Ebene

  • Prosodie betroffen => Akzent, Intonationskonturen, Rhythmus u.U. silbisches Sprechen (als Primärsymptom)

Segmentale Ebene

  • phonetische Entstellungen (silbisch: Auslassung, Dehnungen, Substitutionen, zusätzliche Schwalaute)
  • phonematische Fehler (Paraphasien) => inkonsistent und inkonstant
  • Suchbewegungen

Verhaltensebene

  • Initiierungsprobleme
  • silbisches Sprechen (als Adaptationsstrategie)
  • Sprechanstrengung
  • repetetive Selbstkorrekturen, Wiederholungen
  • Inseln störungsfreien Sprechens
Q:

Wie grenzen Sie die Sprechapraxie von der Dysarthrie ab? 

A:
  • Dysarthrien zeigen keine phonematischen Fehler und die Fehler sind konsistent und konstant
  • keine Inseln störungsfreien Sprechens
  • aber auch Störungen der nicht-sprachlichen Motorik
Q:

Wie grenzen Sie die Sprechapraxie von einer phonologischen Enkodierungsstörung ab? 

A:

phonologische Stö hat 

  • keine Initiierungsprobleme
  • keine phonetischen Auffälligkeiten (keine Lautentstellungen, keine Dehnungen)
  • keine Suchbewegungen
  • keine intersilbischen Pausen
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Q:

Warum können mundmotorische Übungen zur Verbesserung der Sprechapraxie nicht wirklich beitragen?

A:

Die Informationen über den Sprechvorgang (‚artikulatorische Bewegungsmuster‘) sind neuronal anders gespeichert als andere mundmotorische Muster (Pfeifen, Schlucken, Gurgeln, Schnalzen o.ä.).

Q:

Welche Kriterien sind entscheidend für die Einschätzung des Schweregrades einer Sprechapraxie (ICF-Orientierung!)?

A:
  • Verständlichkeit und
  • Natürlichkeit des Sprechens
Q:

Welches semistandardisierte Untersuchungsinstrument gibt es für die Untersuchung leichterer bis mittelschwerer SPAX?

Wie sind Aufgabenform und Material dieses Instrumentes gestaltet?

A:

=> Hierarchische Wortlisten (HWL) von Ziegler et al. 2002

Aufgabenform: Nachsprechen 

Material: Wortlisten mit ansteigender phonetischer Komplexität

Q:

Durch welche informellen Untersuchungen sollte man bei einer Spax die formelle Testung ergänzen und warum?


A:
  1. Analyse eines längeren spontan produzierten Sprechsamples (Aufnahme aus Gespräch): Beurteilung des Sprechens in längeren, prosodisch strukturierten Einheiten („phonologischen Phrasen“)
  2. Überprüfung des Nachsprechens/ Vorlesens längerer Einheiten (Sätze, Texte)

Begründung: Weil die HWL auf Einzelwörter-Nachsprechen begrenzt sind und sich die Symptomatik (insbesondere bei leichteren Sprechapraxien) auch erst bei stärkerer Sprechbelastung zeigen kann.

Q:

Woran arbeitet eine SPX-Therapie, die auf Adaptation und Partizipation ausgerichtet ist (Arbeitsbereiche, Gegenstand)? Welche übergeordneten Ziele werden hier verfolgt?

A:

Arbeitsbereich: Artikulation

Gegenstand: Strategien des Sprechverhaltens

Ziel: Optimierung der Verständlichkeit der Äußerung und der Verständigung mit dem GP

Q:

Welche Frage(n) sollten Sie sich angesichts eines individuellen sprechapraktischen Störungsbildes stellen, um zur Formulierung konkreter Therapieziele zu kommen?

A:
  • Wodurch wird die Verständlichkeit am meisten beeinträchtigt?
  • Welche sprechmotorischen Verständlichkeitsfaktoren lassen sich durch Verhaltensänderung am besten beeinflussen?
Q:

Für die SPAX wird eine hochintensive Übungstherapie empfohlen. Warum?

A:
  • Bei der SPAX-Therapie geht es um Bewegungsmuster, um „motorisches Lernen“. 
  • Von diesem Lernen ist nachgewiesen, dass es einer hohen Übungsintensität bedarf
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