Pädagogik an der HFH Hamburger Fern-Hochschule | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Pädagogik an der HFH Hamburger Fern-Hochschule

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Was sind Werte/Normen/Ziele:

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Werte:

-Leitfäden/Grundüberzeugungen

-als Wünschenswert betrachtet

-schaffen orientierung

Normen:

-Gesellschaftliche Regeln, Verbindlichkeiten

- ist Norm/ soll Norm

Ziele:

- Repräsentative Soll Normen

- operationalisierbar und überprüfbar

 

-> Werte haben die größte Abstraktion, Ziele die geringste

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Was ist Entwicklung?

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Veränderung über die Zeit orientiert am Lebensalter. Ein übergeordneter Begriff. Entwicklung dauert ein Leben lang.

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Bezeichnen Sie die Merkmale, die Dienstleistungen von anderen Arbeiten unterscheiden.

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Massenarbeitslosigkeit, Flexibilisierung von Arbeitskräften und Kompetenzentwicklung sind wichtige Schlagwörter, um die Bedrohungen des klassischen Berufs zu begreifen. Mit dem Konzept der Schlüsselqualifikation in den 1970er - Jahren sollte eine bessere verknüpfung zwischen ausbildung und Arbeitsmarkterfordernissen erstellt werden. In den 1990er - Jahren entstand das Konzept der Handlungskompetenz als Antwort auf brüchige Berufsbiografien (nur noch wenige Berufe werden bis zum Renteneintritt beibehalten). Die Europäisierung des Arbeitsmarkts verdrängt klassische Ausbildungsberufe, da zugunsten einer besseren Vergleichbarkeit die Kompetenzen und nicht die konkreten Ausbildungsinhalte gewertet werden. Zudem spielt seit den 2010er - Jahren ein Studium  eine größere Rolle, da diese im Gegensatz zu einem Ausbildungsberuf dem Arbeitnehmer eine breitere Einsetzbarkeit verspricht und dadurch die Gefahr einer Arbeitslosigkeit zu verringern scheint.

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Was verstehen Sie unter Metatheorie?

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wissenschaftliche Theorie, die ihrerseits eine Theorie zum Gegenstand hat

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Was gibt es für Bildungskonzepte?

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Formale Bildung:

- Subjekt steht im Vordergrund

-Entwicklung von Fähigkeiten/Dispositionen/Kräften

- Struktur der jeweiligen Lerninhalte zweitraning

Materielle Bildung:

- Gesellschaft steht im Vordergrund 

-kulturelles Erbe und Gesellschaftliche Erwartungen

-Vermittlung von wünschenswerten Kompetenzen und Qualifikationen (z.B. Abitur)

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Grundsätze der Bildungsreform:

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- Menschenbildung hat Vorrang vor Berufsausbildung

-Schulwesen als horizontal nach Altersklassen gegliedertes Einheitsschulsystem

-Zurückdrängung des staatlichen Einflusses in der Zuständigkeit für Erziehung und Bildung

-Kampf gegen Untertanmentalität 

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Welches Bild haben Sie, um den Prozess der Erziehung zu beschreiben?

Was versteht man unter Erziehung?

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Unter Erziehung versteht man die pädagogische Einflussnahme auf die Entwicklung und das Verhalten Heranwachsender. Dabei beinhaltet der Begriff sowohl den Prozeß, als auch das Resultat dieser Einflußnahme.

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Seit Schleiermacher ist in der Erziehungstheorie - unter verschiedenen Begriffen - die Rede vom bipolaren Charakter der Erziehung. Skizzieren Sie, was damit gemeint ist

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Die Rede von bipolaren Charakter der Erziehung bezieht sich auf ihre Zielebene:

Einerseits nehmen Erziehende Einfluss auf die Zu - Erziehenden, um deren Entwicklung zu einer eigenständigen Persönlichkeit zu fördern. Hierzu unterstützen sie die Ausbildung der individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Zugleich wollen die Erziehenden die Heranwachsenden in die Gesellschaft einführen und sie zu vollwertigen Mitgliedern der Gemeinschaft machen. Diese perspektive denkt Erziehung vom Individuum aus.

Weil sich die Zu - Erziehenden in ihrem Erziehungshandeln andererseits an den Wertvorstellungen der Gesellschaft orientieren und hieraus die Ziele ihrer Erziehung ableiten, tradieren sie die kulturellen Grundlagen der Gesellschaft. Sie sorgen damit für den Erhalt dieser Grundlagen, die sich nicht genetisch vererben. Diese Perspektive denkt Erziehung von der Gesellschaft aus.

Beide Perspektiven sind untrennbar miteinander verbunden.

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Beschreiben Sie die vier wissenschaftstheoretischen Strömungen in eigenen Worten

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Der kritische Rationalismus geht von einer objektiven Wirklichkeit aus, der man sich durch Versuche nähern kann. Eine letztgültige Gewissheit, dass das wissen richtig ist, kann es nicht geben.

Die Hermeneutik versucht die verborgene Wahrheit hinter Aussagen zu lüften. Diese setzt eine beständige Neuinterpretation der Daten als Ziel ihrer Forschung, um zu einer tieferen Erkenntnis zu gelangen.

Die kritische Theorie untersucht Herrschaftsverhältnisse und die stabilisierenden Mechanismen.

Der Konstruktivismus geht von einer objektiven Wahrheit aus, allerdings ist diese den Menschen nicht zugänglich, die Wahrnehmung zwischen den Menschen unterscheidet sich erheblich. 

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Formulieren Sie jeweils drei Sätze zu Comenius und zu Humboldt, die zentrale Gedanken ihrer Theorien wiedergeben 

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Zu Humboldt:

1. Jeder Mensch hat eine Veranlagung und eigene Interessen, diese sind ihm zunächst nicht bekannt.

2. Durch Bildung soll man die Möglichkeit bekommen , seine eigene Persönlichkeit zu entfalten und die innewohnenden Kräfte entfachen.

Der Erwerb von Fremdsprachen dient einer neuen Form der Wahrnehmung. Diese veränderte Wahrnehmung führt zur Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit.

Zu Comenius:

1. Ohne Bildung ist der Mensch der erde eine sinnlose Last.

2. Der Mensch soll die Befähigung erhalten, die gegenwärtige Welt verbessern zu können

3. Der Lehrer soll weniger lehren, die Schüler mehr lernen.

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Wonach suchen wir - allgemein ausgedrückt -, wenn wir im nächsten Kapitel nach Erziehung als einem zentralen Begriff der Erziehungswissenschaft fragen?

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bezeichnet sowohl die Gesamtheit allen erzieherischen Handelns, das die Personilasation, Sozialisation  und Endkultusation eines Menschen  steuert, als auch einzelne Teile dieses Gesamtprozesses, wie z.B. Sexualerziehung, Gesundheitserziehung oder Verkehrserziehung.

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Was bestimmt die Entwicklung?

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- Anlagen

- Umwelt

-Persönlichkeit

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Q:

Was sind Werte/Normen/Ziele:

A:

Werte:

-Leitfäden/Grundüberzeugungen

-als Wünschenswert betrachtet

-schaffen orientierung

Normen:

-Gesellschaftliche Regeln, Verbindlichkeiten

- ist Norm/ soll Norm

Ziele:

- Repräsentative Soll Normen

- operationalisierbar und überprüfbar

 

-> Werte haben die größte Abstraktion, Ziele die geringste

Q:

Was ist Entwicklung?

A:

Veränderung über die Zeit orientiert am Lebensalter. Ein übergeordneter Begriff. Entwicklung dauert ein Leben lang.

Q:

Bezeichnen Sie die Merkmale, die Dienstleistungen von anderen Arbeiten unterscheiden.

A:

Massenarbeitslosigkeit, Flexibilisierung von Arbeitskräften und Kompetenzentwicklung sind wichtige Schlagwörter, um die Bedrohungen des klassischen Berufs zu begreifen. Mit dem Konzept der Schlüsselqualifikation in den 1970er - Jahren sollte eine bessere verknüpfung zwischen ausbildung und Arbeitsmarkterfordernissen erstellt werden. In den 1990er - Jahren entstand das Konzept der Handlungskompetenz als Antwort auf brüchige Berufsbiografien (nur noch wenige Berufe werden bis zum Renteneintritt beibehalten). Die Europäisierung des Arbeitsmarkts verdrängt klassische Ausbildungsberufe, da zugunsten einer besseren Vergleichbarkeit die Kompetenzen und nicht die konkreten Ausbildungsinhalte gewertet werden. Zudem spielt seit den 2010er - Jahren ein Studium  eine größere Rolle, da diese im Gegensatz zu einem Ausbildungsberuf dem Arbeitnehmer eine breitere Einsetzbarkeit verspricht und dadurch die Gefahr einer Arbeitslosigkeit zu verringern scheint.

Q:

Was verstehen Sie unter Metatheorie?

A:

wissenschaftliche Theorie, die ihrerseits eine Theorie zum Gegenstand hat

Q:

Was gibt es für Bildungskonzepte?

A:

Formale Bildung:

- Subjekt steht im Vordergrund

-Entwicklung von Fähigkeiten/Dispositionen/Kräften

- Struktur der jeweiligen Lerninhalte zweitraning

Materielle Bildung:

- Gesellschaft steht im Vordergrund 

-kulturelles Erbe und Gesellschaftliche Erwartungen

-Vermittlung von wünschenswerten Kompetenzen und Qualifikationen (z.B. Abitur)

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Q:

Grundsätze der Bildungsreform:

A:

- Menschenbildung hat Vorrang vor Berufsausbildung

-Schulwesen als horizontal nach Altersklassen gegliedertes Einheitsschulsystem

-Zurückdrängung des staatlichen Einflusses in der Zuständigkeit für Erziehung und Bildung

-Kampf gegen Untertanmentalität 

Q:

Welches Bild haben Sie, um den Prozess der Erziehung zu beschreiben?

Was versteht man unter Erziehung?

A:

Unter Erziehung versteht man die pädagogische Einflussnahme auf die Entwicklung und das Verhalten Heranwachsender. Dabei beinhaltet der Begriff sowohl den Prozeß, als auch das Resultat dieser Einflußnahme.

Q:

Seit Schleiermacher ist in der Erziehungstheorie - unter verschiedenen Begriffen - die Rede vom bipolaren Charakter der Erziehung. Skizzieren Sie, was damit gemeint ist

A:

Die Rede von bipolaren Charakter der Erziehung bezieht sich auf ihre Zielebene:

Einerseits nehmen Erziehende Einfluss auf die Zu - Erziehenden, um deren Entwicklung zu einer eigenständigen Persönlichkeit zu fördern. Hierzu unterstützen sie die Ausbildung der individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Zugleich wollen die Erziehenden die Heranwachsenden in die Gesellschaft einführen und sie zu vollwertigen Mitgliedern der Gemeinschaft machen. Diese perspektive denkt Erziehung vom Individuum aus.

Weil sich die Zu - Erziehenden in ihrem Erziehungshandeln andererseits an den Wertvorstellungen der Gesellschaft orientieren und hieraus die Ziele ihrer Erziehung ableiten, tradieren sie die kulturellen Grundlagen der Gesellschaft. Sie sorgen damit für den Erhalt dieser Grundlagen, die sich nicht genetisch vererben. Diese Perspektive denkt Erziehung von der Gesellschaft aus.

Beide Perspektiven sind untrennbar miteinander verbunden.

Q:

Beschreiben Sie die vier wissenschaftstheoretischen Strömungen in eigenen Worten

A:

Der kritische Rationalismus geht von einer objektiven Wirklichkeit aus, der man sich durch Versuche nähern kann. Eine letztgültige Gewissheit, dass das wissen richtig ist, kann es nicht geben.

Die Hermeneutik versucht die verborgene Wahrheit hinter Aussagen zu lüften. Diese setzt eine beständige Neuinterpretation der Daten als Ziel ihrer Forschung, um zu einer tieferen Erkenntnis zu gelangen.

Die kritische Theorie untersucht Herrschaftsverhältnisse und die stabilisierenden Mechanismen.

Der Konstruktivismus geht von einer objektiven Wahrheit aus, allerdings ist diese den Menschen nicht zugänglich, die Wahrnehmung zwischen den Menschen unterscheidet sich erheblich. 

Q:

Formulieren Sie jeweils drei Sätze zu Comenius und zu Humboldt, die zentrale Gedanken ihrer Theorien wiedergeben 

A:

Zu Humboldt:

1. Jeder Mensch hat eine Veranlagung und eigene Interessen, diese sind ihm zunächst nicht bekannt.

2. Durch Bildung soll man die Möglichkeit bekommen , seine eigene Persönlichkeit zu entfalten und die innewohnenden Kräfte entfachen.

Der Erwerb von Fremdsprachen dient einer neuen Form der Wahrnehmung. Diese veränderte Wahrnehmung führt zur Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit.

Zu Comenius:

1. Ohne Bildung ist der Mensch der erde eine sinnlose Last.

2. Der Mensch soll die Befähigung erhalten, die gegenwärtige Welt verbessern zu können

3. Der Lehrer soll weniger lehren, die Schüler mehr lernen.

Q:

Wonach suchen wir - allgemein ausgedrückt -, wenn wir im nächsten Kapitel nach Erziehung als einem zentralen Begriff der Erziehungswissenschaft fragen?

A:

bezeichnet sowohl die Gesamtheit allen erzieherischen Handelns, das die Personilasation, Sozialisation  und Endkultusation eines Menschen  steuert, als auch einzelne Teile dieses Gesamtprozesses, wie z.B. Sexualerziehung, Gesundheitserziehung oder Verkehrserziehung.

Q:

Was bestimmt die Entwicklung?

A:

- Anlagen

- Umwelt

-Persönlichkeit

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