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Lernmaterialien für Empirische Methoden (Eigenes) an der HFH Hamburger Fern-Hochschule

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TESTE DEIN WISSEN

1. Nennen Sie Wissensquellen 


2. Wie können Wissensquellen unterteilt werden?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Wissensquellen: Tradition, Intuition, Erfahrung, Versuch und Irrtum, Autorität, logisches Denken sowie regelgeleitete Forschung


2. 

unstrukturierte Wissensquellen (Tradition, Intuition, Erfahrung, Versuch und Irrtum, Autorität)



strukturierte Wissensquellen (logisches Denken, regelgeleitete Forschung)

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TESTE DEIN WISSEN

Wissenschaft und Forschung 


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TESTE DEIN WISSEN

Ethik

- impliziert Wissen über Normen und Wertehaltungen

- Wissen ist ethisch neutral

- aber in versch. Situationen  konfrontiert, in denen Entscheidungen erforderlich sind und deren Ausgang nicht eindeutig ist.


Ethik Ziel:

  • ethische Fragen formuliert und ethisch „gute“ Handlungen durchgeführt werden 


Ethik und Handeln:


- WIssen = Voraussetzung für kompetenze Handlungsfähigkeit

- auch institutionelle Unterstützung für Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse wichtig 

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TESTE DEIN WISSEN

Positivistisches Paradigma


Welche Haltung hat der Positivismus zur Wissenschaft ?


#objektiverealität 

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TESTE DEIN WISSEN

Objektive Realität


  • deduktiver Ansatz beruht auf Ansatz: objektive Realität die mit wiss. Methoden untersucht werden kann 
  • objektive Wahrheit die messbar und überprüfbar ist (deduktiver Ansatz) 
  • man formuliert eine Theorie die dann überprüft wird, durch Ergebnisse können Gesetzmäßigkeiten abgeleitet werden, die Anspruch auf Übertragbarkeit und Allgemeingültigkeit haben 
  • kritischer Rationalismus baut auf Positivismus, mit Ziel Gesetzmäßigkeiten aufzudecken, mit dem Prinzip der Falsifikation (=es gibt keine Aussagen die Allgemeingültig sind, da eine Ausnahme reicht um Aussage zu widerlegen)/ deshalb sei in Wissenschaft nicht Verif. sondern Falsifok. ausschlaggebend


Definition Hypothese


  • „Eine Hypothese ist eine begründete Annahme oder Vermutung über die Be- ziehung von zwei oder mehreren Variablen. Mittels einer wissenschaftlichen Untersuchung wird diese Hypothese auf ihre Gültigkeit hin überprüft.“
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TESTE DEIN WISSEN

1.1 Unstrukturierte Wissensquellen

Tradition

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TESTE DEIN WISSEN

Traditionen

  • können die Praxis verbessern, weil Handlungen, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, den handelnden Personen in der Gegenwart zugänglich gemacht werden
  • bestehen häufig schon über viele Jahre
  • mündlich, schriftlich überliefert 
  • wenig hinterfragt weitergegeben
  • schwer zu durchbrechen
    • stehen sehr häufig effektiven Problemlösungen im Weg



Intuition

  • gründet auf ein tief verinnerlichtes Wissen
  • unbewusst
  • schwer fassbar/erklärbar 
  • Intuition nicht als Resultat eines vorangegangen Denkprozesses oder Lernvorganges definieren.
  • negativ: in manchen Siuationen angebracht, als Wissensquelle generell eher ungeeignet --> weil auf dieser Grundlage keine geplanten Handlungen entwickelt werden können. 



Erfahrung

  • Grundlage: Beobachtung oder der eigenen Teilnahme an einer spezifischen Situation
  • Wiederholung --> Sicherheit --> aufbauender Erfahrungsschatz --> selbstständige und kompetente Entscheidungen
  • Erfahrung =  Übereinstimmungen und Regelmäßigkeiten in Tätigkeit, Verallgemeinerungen mgl. 
  • negativ: subjektiv, ggf. fehler- und vorurteilsbehaftet 



Versuch und Irrtum


  • solange versucht bis Lösung des Problems erreicht 
  • als Wissensquelle professionellen Handelns meist ungeeignet (da Zufallsbefunde, viele ethische Implikationen)



Autorität

  • Personen hohes Maß an Macht und Einfluss
  •  Beeinflussung von Wissen basierend auf Autorität tritt ein, wenn eine Person als Wissensquelle anerkannt und akzeptiert wird.
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TESTE DEIN WISSEN

Wissenschaft und wissenschaftliche Reflexion


Nennen sie zwei Definitionen von Wissenschaft 


Was ist Reflexion?


Was ist eine der zentralen Aufgaben von Wissenschaft?

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Definition 1 Wissenschaft


„Wissenschaft ist eine systematische, regelgeleitete und reflektierte Handlung, die einen Wahrheitsanspruch hat."



Reflexion

  • Dinge mit einem gewissen Abstand zu sehen, sie zu hinterfragen und sie einer kritischen Analyse zu unterziehen
  • Alltagsreflexion
  • wissenschaftliche Reflexion
    • Unterschied: höherer Grad der Systematik und Gründlichkeit


Definition 2: Wissenschaft


  • Unter Wissenschaft versteht man alle Aktivitäten, die auf wissenschaftliche Er- kenntnis abzielen (wie beispielsweise die Forschung oder die Entwicklung von Theorien) sowie die Gesamtheit der Erkenntnisse, die auf diesem Wege gewonnen werden


Wissenschaft unter 2 Gesichtspunkten betrachtbar:

  • das Tun (wissenschaftliches Arbeiten) im Vordergrund
    • die Forschung, verwendete Forschungsmethoden, der Weg zu Erkenntnisgewinnung steht im Fokus
  • Das Ergebnis im Vordergrund:
    • durch Forschung, Theorieentwicklung entstehen Erkenntnisse die einen gewissen Wissenszweig vorantreiben 


Zentrale Aufgabe von Wissenschaft:

  • Wissensbestände produzieren (Anhäufung) um Phänomene zu verstehen oder voraussagen zu können 




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TESTE DEIN WISSEN

Strukturierte Wissensquellen


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TESTE DEIN WISSEN

Logisches Denken


- mentales Auseinandersetzen mit einem Sachverhalt

-Ziel: spezifisches Problem lösen


  • als Wissensquelle nur bedingt nutzbar, Zuverlässigkeit/Genauigkeit eingeschränkt & von Informationen der Person abhängig





Regelgeleitete Forschung


  • anspruchsvollste
  • hohe Genauigkeit der Ergebnisse 
  • baut auf logischem Denken auf u ermöglicht traditionelles Handeln oder persönliche Erfahrungen, aber auch logisches Denken zu prüfen
  • systematische Vorgehensweisen 
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TESTE DEIN WISSEN

Prozess und Ebenen der Forschung


Was sollte die Handlungsgrundlage für die Berufliche Praxis sein?



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TESTE DEIN WISSEN

Handlungsgrundlage für berufliche Praxis


  • häufig über unsturkturierte Wissensquellen
  • aber wenn Handlungsgrundlage wissenschaftlich fundiert sein sollte, und man  zeitgemäß qualitativ hochwertig, effizient und bedarfsorientiert handeln will muss Hintergrundwissen vorhanden sein 


Forschungsprozess (systematisiert)


  • Problemstellung: Was ist das Problem? Was ist der Grund, ein Thema zu beforschen?
  • Forschungsfrage: Mit welcher konkreten Frage macht man ein Forschungsproblem erforschbar?
  • Datenerhebung (mittels unterschiedlicher Erhebungsmethoden)
  • Datenauswertung (mittels unterschiedlicher Auswertungsverfahren)
  • Ergebnisdarstellung
  • Veröffentlichung
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TESTE DEIN WISSEN

Wege wissenschaftlicher Erkenntnisse


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Wissenschaftstheorie

  • beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Wegen des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns 
  • analysiert Bedingungen, Voraussetzungen, Ziele und Methoden der Wissenschaft 
  • beschäftigt sich mit Strukturierung von Wissenschaft
  • mit Wahrheitsanspruch und Selbstvertsändinis von Wissenschaft 


Natur- bzw. Biowissenschaften

  • Methoden: streng formal
  • Hypothensenfomulierung; Prüfung dieser mit Experimenten
  • demgegenüber stehen Geistes - und Sozialwissenschaften


Geistes- und Sozialwissenschaften

  • Gegenstand ist die "geistige Welt", ist weniger (als Biowissenschaften) mit Methoden zugänglich
  • Gesamtheitlicher Ansatz bei der Erfassung des Untersuchtungsgegestandes 
  • Sozialwissenschaften: Gegenstand ist der Mensch als soziales Wesen
    • Methoden: aus Natur- und Biowissenschaften aber auch aus Geisteswissenschaften 



2 Denkmechanismen des Erkenntnisgewinn (deduktiv, induktiv)


  •  induktives Denken
    • Induktives Denken ist der Prozess einer Schlussfolgerung und Verallgemeinerung ausgehend von einer Einzelbeobachtung


  • deduktives Denken
    • vom Allgemeinen zum Besonderen 
    • Deduktives Denken beschreibt den Prozess der Entwicklung von Vorhersagen aufgrund vorausgehender allgemeiner Prinzipien. Zuerst existiert eine allge- meine Theorie oder eine Annahme, von der aus Aussagen über einen speziellen Sachverhalt abgeleitet werden. Deduktion geht von wissenschaftlich geltenden Lehrsätzen (Axiomen) aus und schließt von diesen auf den Einzelfall

- beides unterschiedliche Perspektiven wie die Welt betrachtet wird 

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TESTE DEIN WISSEN

3 der  Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen


3.2 Der Zusammenhang zwischen zwei quantitativen Merkmalen 


  • Punktwolke für Überblick
  • Stärke des Zusammenhangs durch Korrelationskoeffizient
  • Art des Zusammenhangs durch Regressionsgerade
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TESTE DEIN WISSEN

3.2.3 Regressionsgerade: Art des Zusammenhangs 


  • Voraussetzung: linearer Zusammenhang auf der Punktewolke
  • Regressionsgeradengleichung:


y = - 12,744 + 0,310 ° x 

x = Alter

y = Wirkung der Therapie S 


Informationen aus der Gleichung:

  • mit jedem Lebensjahr ist durchschnittlich eine um 0,310 mmHg höhere Wirkung zu erwarten 
  • bei bekanntem Alter z.B. x =60 lässt sich die Wirkung der Therapie abschätzen dann wär y = 5,86 mmHg 
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TESTE DEIN WISSEN

Interpretatives Paradigma 


Was besagt das Interpretative Paradigma zur Wissenschaft ?


#subjektiveperspektive

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ganzheitlichkeit des Menschen
  • Mensch als komplexes Wesen betrachtet
  • Einstellungen und Handlun- gen (auf Erfahrungen beruhend) in einen bestimmten Zusammenhang
  • nach interpretativem Paradigma keine objektive Wahrheit, da Wahrheit von subjektiven Einstellungen Handlungen, Erfahrungen beeinflusst wird 
  • verfolgt induktiven Ansatz (von Einzeln auf Allgemeinheit)


Prämissen  des interpretativen Paradigma

  • Es gibt nicht nur eine Realität oder Wahrheit.
  • Realität, die auf der Wahrnehmung der einzelnen Person aufgebaut ist, wird von jeder Person anders wahrgenommen und unterliegt einer zeitlichen Veränderung.
  • Was wir über ein Phänomen wissen, besitzt nur in einer bestimmten Situation und in einem bestimmten Zusammenhang Gültigkeit



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TESTE DEIN WISSEN

 2 Forschungsdesigns


Validität quantitativer Forschungsdesigns


  • Externe Validität 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Externe Validität drückt aus, inwieweit die Forschungsresultate generalisiert werden können. Die externe Validität ist ein Maß für die Relevanz der Studie


Einschränkungen der externen Validität

  • Selektionseffekte (inadäquates bzw. unpassendes Stichprobendesign)
    • Unterscheidung von einzelnen Probanden von der Gesamtpopulation in einem bestimmten Ausmaß --> ggf. keine Generalisierung der Ergebnisse mgl. 
  • Setting
    •  zu weit von der Realität entfernt ist (wie es z. B. in einer Laborsituation der Fall ist), können die Ergebnisse nicht für das tägliche Leben verallgemeinert werden.
  • Zeit
    • zwischen Zeitpunkt der Erhebung und Publikation der Studie lange zeit vergangen --> ggf. Ergebnisse nicht mehr relevant und können nicht mehr generalisiert werden


Ein gutes qualitatives Studiendesign

  • möglichst hohe interne und externe Validität 
  • ABER zu genaue Auswahlkriterien können Stichprobe zu spezifisch  und die Ergebnisse nur noch bedingt generalisiert werden 
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TESTE DEIN WISSEN

3 der  Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen 


3.2 Der Zusammenhang zwischen zwei quantitativen Merkmalen 


  • Punktwolke für Überblick
  • Stärke des Zusammenhangs durch Korrelationskoeffizient
  • Art des Zusammenhangs durch Regressionsgerade
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TESTE DEIN WISSEN

Korrelationskoeffizient nach Pearson

= zur Quantifizierung der Stärke eines linearen Zusammenhangs 


r = Koeffizient

  •  r kann nur Werte zwischen -1 und +1 annehmen
  • positives Vorzeichen = gleichsinnig 
  • negatives Vorzeichen = gegensinniger Zusammenhang 
  • je näher r bei 0 liegt, desto schwächer Zusammenhang und desto mehr streuen die Punkte um die Regressionsgerade.
  • Extremfälle r = +1 oder r = -1  ergeben sich bei funktionalen Zusammenhang; alle Punkte liegen dabei auf der Regressionsgerade 


Achtung!

  • Koeffizient informiert nur über statistischen, nicht aber über einen kausalen Zusammenhang --> Schein - oder Nonsens-Korrelation 
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  • 58958 Karteikarten
  • 1555 Studierende
  • 26 Lernmaterialien

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Q:

1. Nennen Sie Wissensquellen 


2. Wie können Wissensquellen unterteilt werden?

A:

1. Wissensquellen: Tradition, Intuition, Erfahrung, Versuch und Irrtum, Autorität, logisches Denken sowie regelgeleitete Forschung


2. 

unstrukturierte Wissensquellen (Tradition, Intuition, Erfahrung, Versuch und Irrtum, Autorität)



strukturierte Wissensquellen (logisches Denken, regelgeleitete Forschung)

Q:

Wissenschaft und Forschung 


A:

Ethik

- impliziert Wissen über Normen und Wertehaltungen

- Wissen ist ethisch neutral

- aber in versch. Situationen  konfrontiert, in denen Entscheidungen erforderlich sind und deren Ausgang nicht eindeutig ist.


Ethik Ziel:

  • ethische Fragen formuliert und ethisch „gute“ Handlungen durchgeführt werden 


Ethik und Handeln:


- WIssen = Voraussetzung für kompetenze Handlungsfähigkeit

- auch institutionelle Unterstützung für Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse wichtig 

Q:

Positivistisches Paradigma


Welche Haltung hat der Positivismus zur Wissenschaft ?


#objektiverealität 

A:

Objektive Realität


  • deduktiver Ansatz beruht auf Ansatz: objektive Realität die mit wiss. Methoden untersucht werden kann 
  • objektive Wahrheit die messbar und überprüfbar ist (deduktiver Ansatz) 
  • man formuliert eine Theorie die dann überprüft wird, durch Ergebnisse können Gesetzmäßigkeiten abgeleitet werden, die Anspruch auf Übertragbarkeit und Allgemeingültigkeit haben 
  • kritischer Rationalismus baut auf Positivismus, mit Ziel Gesetzmäßigkeiten aufzudecken, mit dem Prinzip der Falsifikation (=es gibt keine Aussagen die Allgemeingültig sind, da eine Ausnahme reicht um Aussage zu widerlegen)/ deshalb sei in Wissenschaft nicht Verif. sondern Falsifok. ausschlaggebend


Definition Hypothese


  • „Eine Hypothese ist eine begründete Annahme oder Vermutung über die Be- ziehung von zwei oder mehreren Variablen. Mittels einer wissenschaftlichen Untersuchung wird diese Hypothese auf ihre Gültigkeit hin überprüft.“
Q:

1.1 Unstrukturierte Wissensquellen

Tradition

A:

Traditionen

  • können die Praxis verbessern, weil Handlungen, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, den handelnden Personen in der Gegenwart zugänglich gemacht werden
  • bestehen häufig schon über viele Jahre
  • mündlich, schriftlich überliefert 
  • wenig hinterfragt weitergegeben
  • schwer zu durchbrechen
    • stehen sehr häufig effektiven Problemlösungen im Weg



Intuition

  • gründet auf ein tief verinnerlichtes Wissen
  • unbewusst
  • schwer fassbar/erklärbar 
  • Intuition nicht als Resultat eines vorangegangen Denkprozesses oder Lernvorganges definieren.
  • negativ: in manchen Siuationen angebracht, als Wissensquelle generell eher ungeeignet --> weil auf dieser Grundlage keine geplanten Handlungen entwickelt werden können. 



Erfahrung

  • Grundlage: Beobachtung oder der eigenen Teilnahme an einer spezifischen Situation
  • Wiederholung --> Sicherheit --> aufbauender Erfahrungsschatz --> selbstständige und kompetente Entscheidungen
  • Erfahrung =  Übereinstimmungen und Regelmäßigkeiten in Tätigkeit, Verallgemeinerungen mgl. 
  • negativ: subjektiv, ggf. fehler- und vorurteilsbehaftet 



Versuch und Irrtum


  • solange versucht bis Lösung des Problems erreicht 
  • als Wissensquelle professionellen Handelns meist ungeeignet (da Zufallsbefunde, viele ethische Implikationen)



Autorität

  • Personen hohes Maß an Macht und Einfluss
  •  Beeinflussung von Wissen basierend auf Autorität tritt ein, wenn eine Person als Wissensquelle anerkannt und akzeptiert wird.
Q:

Wissenschaft und wissenschaftliche Reflexion


Nennen sie zwei Definitionen von Wissenschaft 


Was ist Reflexion?


Was ist eine der zentralen Aufgaben von Wissenschaft?

A:

Definition 1 Wissenschaft


„Wissenschaft ist eine systematische, regelgeleitete und reflektierte Handlung, die einen Wahrheitsanspruch hat."



Reflexion

  • Dinge mit einem gewissen Abstand zu sehen, sie zu hinterfragen und sie einer kritischen Analyse zu unterziehen
  • Alltagsreflexion
  • wissenschaftliche Reflexion
    • Unterschied: höherer Grad der Systematik und Gründlichkeit


Definition 2: Wissenschaft


  • Unter Wissenschaft versteht man alle Aktivitäten, die auf wissenschaftliche Er- kenntnis abzielen (wie beispielsweise die Forschung oder die Entwicklung von Theorien) sowie die Gesamtheit der Erkenntnisse, die auf diesem Wege gewonnen werden


Wissenschaft unter 2 Gesichtspunkten betrachtbar:

  • das Tun (wissenschaftliches Arbeiten) im Vordergrund
    • die Forschung, verwendete Forschungsmethoden, der Weg zu Erkenntnisgewinnung steht im Fokus
  • Das Ergebnis im Vordergrund:
    • durch Forschung, Theorieentwicklung entstehen Erkenntnisse die einen gewissen Wissenszweig vorantreiben 


Zentrale Aufgabe von Wissenschaft:

  • Wissensbestände produzieren (Anhäufung) um Phänomene zu verstehen oder voraussagen zu können 




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Q:

Strukturierte Wissensquellen


A:

Logisches Denken


- mentales Auseinandersetzen mit einem Sachverhalt

-Ziel: spezifisches Problem lösen


  • als Wissensquelle nur bedingt nutzbar, Zuverlässigkeit/Genauigkeit eingeschränkt & von Informationen der Person abhängig





Regelgeleitete Forschung


  • anspruchsvollste
  • hohe Genauigkeit der Ergebnisse 
  • baut auf logischem Denken auf u ermöglicht traditionelles Handeln oder persönliche Erfahrungen, aber auch logisches Denken zu prüfen
  • systematische Vorgehensweisen 
Q:

Prozess und Ebenen der Forschung


Was sollte die Handlungsgrundlage für die Berufliche Praxis sein?



A:

Handlungsgrundlage für berufliche Praxis


  • häufig über unsturkturierte Wissensquellen
  • aber wenn Handlungsgrundlage wissenschaftlich fundiert sein sollte, und man  zeitgemäß qualitativ hochwertig, effizient und bedarfsorientiert handeln will muss Hintergrundwissen vorhanden sein 


Forschungsprozess (systematisiert)


  • Problemstellung: Was ist das Problem? Was ist der Grund, ein Thema zu beforschen?
  • Forschungsfrage: Mit welcher konkreten Frage macht man ein Forschungsproblem erforschbar?
  • Datenerhebung (mittels unterschiedlicher Erhebungsmethoden)
  • Datenauswertung (mittels unterschiedlicher Auswertungsverfahren)
  • Ergebnisdarstellung
  • Veröffentlichung
Q:

Wege wissenschaftlicher Erkenntnisse


A:

Wissenschaftstheorie

  • beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Wegen des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns 
  • analysiert Bedingungen, Voraussetzungen, Ziele und Methoden der Wissenschaft 
  • beschäftigt sich mit Strukturierung von Wissenschaft
  • mit Wahrheitsanspruch und Selbstvertsändinis von Wissenschaft 


Natur- bzw. Biowissenschaften

  • Methoden: streng formal
  • Hypothensenfomulierung; Prüfung dieser mit Experimenten
  • demgegenüber stehen Geistes - und Sozialwissenschaften


Geistes- und Sozialwissenschaften

  • Gegenstand ist die "geistige Welt", ist weniger (als Biowissenschaften) mit Methoden zugänglich
  • Gesamtheitlicher Ansatz bei der Erfassung des Untersuchtungsgegestandes 
  • Sozialwissenschaften: Gegenstand ist der Mensch als soziales Wesen
    • Methoden: aus Natur- und Biowissenschaften aber auch aus Geisteswissenschaften 



2 Denkmechanismen des Erkenntnisgewinn (deduktiv, induktiv)


  •  induktives Denken
    • Induktives Denken ist der Prozess einer Schlussfolgerung und Verallgemeinerung ausgehend von einer Einzelbeobachtung


  • deduktives Denken
    • vom Allgemeinen zum Besonderen 
    • Deduktives Denken beschreibt den Prozess der Entwicklung von Vorhersagen aufgrund vorausgehender allgemeiner Prinzipien. Zuerst existiert eine allge- meine Theorie oder eine Annahme, von der aus Aussagen über einen speziellen Sachverhalt abgeleitet werden. Deduktion geht von wissenschaftlich geltenden Lehrsätzen (Axiomen) aus und schließt von diesen auf den Einzelfall

- beides unterschiedliche Perspektiven wie die Welt betrachtet wird 

Q:

3 der  Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen


3.2 Der Zusammenhang zwischen zwei quantitativen Merkmalen 


  • Punktwolke für Überblick
  • Stärke des Zusammenhangs durch Korrelationskoeffizient
  • Art des Zusammenhangs durch Regressionsgerade
A:

3.2.3 Regressionsgerade: Art des Zusammenhangs 


  • Voraussetzung: linearer Zusammenhang auf der Punktewolke
  • Regressionsgeradengleichung:


y = - 12,744 + 0,310 ° x 

x = Alter

y = Wirkung der Therapie S 


Informationen aus der Gleichung:

  • mit jedem Lebensjahr ist durchschnittlich eine um 0,310 mmHg höhere Wirkung zu erwarten 
  • bei bekanntem Alter z.B. x =60 lässt sich die Wirkung der Therapie abschätzen dann wär y = 5,86 mmHg 
Q:

Interpretatives Paradigma 


Was besagt das Interpretative Paradigma zur Wissenschaft ?


#subjektiveperspektive

A:
  • Ganzheitlichkeit des Menschen
  • Mensch als komplexes Wesen betrachtet
  • Einstellungen und Handlun- gen (auf Erfahrungen beruhend) in einen bestimmten Zusammenhang
  • nach interpretativem Paradigma keine objektive Wahrheit, da Wahrheit von subjektiven Einstellungen Handlungen, Erfahrungen beeinflusst wird 
  • verfolgt induktiven Ansatz (von Einzeln auf Allgemeinheit)


Prämissen  des interpretativen Paradigma

  • Es gibt nicht nur eine Realität oder Wahrheit.
  • Realität, die auf der Wahrnehmung der einzelnen Person aufgebaut ist, wird von jeder Person anders wahrgenommen und unterliegt einer zeitlichen Veränderung.
  • Was wir über ein Phänomen wissen, besitzt nur in einer bestimmten Situation und in einem bestimmten Zusammenhang Gültigkeit



Q:

 2 Forschungsdesigns


Validität quantitativer Forschungsdesigns


  • Externe Validität 
A:
  • Externe Validität drückt aus, inwieweit die Forschungsresultate generalisiert werden können. Die externe Validität ist ein Maß für die Relevanz der Studie


Einschränkungen der externen Validität

  • Selektionseffekte (inadäquates bzw. unpassendes Stichprobendesign)
    • Unterscheidung von einzelnen Probanden von der Gesamtpopulation in einem bestimmten Ausmaß --> ggf. keine Generalisierung der Ergebnisse mgl. 
  • Setting
    •  zu weit von der Realität entfernt ist (wie es z. B. in einer Laborsituation der Fall ist), können die Ergebnisse nicht für das tägliche Leben verallgemeinert werden.
  • Zeit
    • zwischen Zeitpunkt der Erhebung und Publikation der Studie lange zeit vergangen --> ggf. Ergebnisse nicht mehr relevant und können nicht mehr generalisiert werden


Ein gutes qualitatives Studiendesign

  • möglichst hohe interne und externe Validität 
  • ABER zu genaue Auswahlkriterien können Stichprobe zu spezifisch  und die Ergebnisse nur noch bedingt generalisiert werden 
Q:

3 der  Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen 


3.2 Der Zusammenhang zwischen zwei quantitativen Merkmalen 


  • Punktwolke für Überblick
  • Stärke des Zusammenhangs durch Korrelationskoeffizient
  • Art des Zusammenhangs durch Regressionsgerade
A:

Korrelationskoeffizient nach Pearson

= zur Quantifizierung der Stärke eines linearen Zusammenhangs 


r = Koeffizient

  •  r kann nur Werte zwischen -1 und +1 annehmen
  • positives Vorzeichen = gleichsinnig 
  • negatives Vorzeichen = gegensinniger Zusammenhang 
  • je näher r bei 0 liegt, desto schwächer Zusammenhang und desto mehr streuen die Punkte um die Regressionsgerade.
  • Extremfälle r = +1 oder r = -1  ergeben sich bei funktionalen Zusammenhang; alle Punkte liegen dabei auf der Regressionsgerade 


Achtung!

  • Koeffizient informiert nur über statistischen, nicht aber über einen kausalen Zusammenhang --> Schein - oder Nonsens-Korrelation 
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