ALR an der HFH Hamburger Fern-Hochschule | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für ALR an der HFH Hamburger Fern-Hochschule

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TESTE DEIN WISSEN

1.1. Nennen Sie exemplarische Akte der Legislative, Exekutive und der Judikative.

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  • Akte der Legislative = Gesetze
  • Akte der Exekutive = Rechtsverordnungen, Verwaltungsakt 
  • Akte der Judikative = Urteil


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Prüfungsfrage:

Wie unterscheidet sich die Betreuung ohne Einwilligungsvorbehalt von der Betreuung mit Einwilligungsvorbehalt?

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-Bei der Betreuung ohne Einwilligungsvorbehalt können Betreuer und Betreuter unabhängig voneinander rechtlich tätig werden, da der Betreute unbeschränkt rechtsfähig bleibt.

-Bei der Betreuung mit Einwilligungsvorbehalt ist der Betreute weitgehend einem beschränkten Geschäftsfähigen gleichgestellt, der Betreute bedarf im Rechtsverkehr grundsätzlich der Zustimmung des Betreuers.


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5.5.

Markus M (10 Jahre) hat die einmalig günstige Gelegenheit, von seinem Freund F einen ge- brauchten Laptop zum Freundschaftspreis von 100 € zu erwerben. Da M bereits seit langem auf ein Laptop spart und sein erspartes Taschengeld nun schon eine Summe von 110 € um- fasst, nutzt er die günstige Gelegenheit und kauft von F den Laptop. M ́s Eltern sind darüber keineswegs begeistert, da sie nichts von gebrauchten Laptops halten. Sie wollen daher, dass M den Laptop zurückgibt.

c)  Wie wäre die Rechtslage, wenn der nun 17-jährige M von seiner Oma ein Auto geschenkt bekommen würde, die Steuern für das Auto und die Kfz-Haftpflichtversicherung aber selbst bezahlen müsste?



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c)  Auch die Schenkung des Autos an M wäre gemäß §107 BGB rechtswirksam, da es nur auf den rechtlichen Vorteil für M – die Erlangung des Eigentums an dem Pkw – ankommt. Die nachfolgenden wirtschaftlichen Konsequenzen – Steuern, Kfz-Haftpflichtversicher- ungsbeiträge – bleiben bei dieser Beurteilung unberücksichtigt.


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Warum ist eine lückenlose Dokumentation so wichtig?

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Die  Dokumentation  ist  aus  mehreren  Gründen  wichtig:  Zum  einen  ist  dadurch  ersichtlich,  welche  Leistungen  gegenüber  dem  Patienten  erbracht  wurden,  zum  anderen  ist  sie  von  beweisrechtlicher Bedeutung, da man ihr entnehmen kann, auf wessen Anordnung die jeweilige Maßnahme erfolgte, mithin wer die Verantwortung und mit ihr die Haftung trägt. Auf Grundlage  der  Dokumentation  kann  auch  eine  Exkulpation  für  den  Behandelnden  bzw.  die  Pflegeeinrichtung möglich sein. Letztlich trägt die Dokumentation zur Sicherheit des Patienten bei, eventuell  auftretende  Auffälligkeiten  nach  einer  erfolgten  Behandlung/Pflege  schnell  zu  erkennen. 

Außerdem  besteht  für  medizinische  Behandlungsmaßnahmen  eine  gesetzliche  Dokumentationspflicht gemäß § 630f BGB.

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5.2.

Der Arzt A injiziert der bettlägerigen, tatsächlich behandlungsbedürftigen Y lege artis ein schmerzstillendes Präparat. Bevor er sich wieder entfernt, klärt er die Y über den Eingriff auf. Y war mit dem Eingriff nicht einverstanden. Hat A sich strafbar gemacht?


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A ist wegen Körperverletzung strafbar (§223 StGB), da Y nicht in die Behandlung eingewilligt hat. Die Einwilligung muss vor der Vornahme des Heileingriffs erfolgen.


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1.2. Wer hat das Recht zur Gesetzesinitiative?

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Bundesregierung , Bundestag, Bundesrat

(GG Art.76, Abs.1)

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Besteht vor dem Arbeitsgericht Anwaltszwang?

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Nein,  in  1.  Instanz  müssen  sich  die  Parteien  nicht  von  einem  Anwalt  vertreten  lassen  (§  11  Abs. 1  ArbGG).

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5.3. 

Kann ein Geschäftsunfähiger selbst am Rechtsverkehr teilnehmen?


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Die wirksame Teilnahme eines Geschäftsunfähigen am Rechtsverkehr ist nicht möglich, da seine Willenserklärungen nichtig sind (§105 Abs.1 BGB).


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4.7.

Einige Grundrechte (z.B. Art.8 GG, bitte lesen) sind nach ihrem Wortlaut „Deutschengrund- rechte“. Über welche Norm können Ausländer möglicherweise geschützt werden?


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Ausländer genießen nach herrschender Meinung Schutz über den allgemeinen Art. 2 Abs. 1 GG. Dieser ist jedoch leichter einschränkbar als die speziellen Grundrechte.


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1.7 Was ist ein formelles Gesetz ?

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  1. Ein formelles Gesetz ist ein durch den demokratisch legitimierten Gesetzgeber (Legislative) erlassenes Gesetz, auch Parlamentsgesetz genannt.


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5.1

Die Heimbewohnerin X möchte sich einen Hamster halten. Die Heimleitung untersagt ihr dies. Auf welche Grundrechte kann sich die X zur Durchsetzung ihres Interesses berufen?

Wie ändert sich die Rechtslage, wenn die X sich stattdessen in einem Mehrbettzimmer eine giftige Schlange halten möchte?


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Hier könnte das Grundrecht aus Art.2 Abs.1 GG betroffen sein, das Recht auf freie Entfal- tung der Persönlichkeit.

In der Fallvariante könnten die Grundrechte der anderen Bewohner aus Art.2 Abs.1 und Abs.2 GG mit dem Recht der X kollidieren.


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2.3. Mit welcher Methode können Rechtsnormen ausgelegt werden ?

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  1. Mit der grammatikalischen, systematischen, historischen und teleologischen Auslegung


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Q:

1.1. Nennen Sie exemplarische Akte der Legislative, Exekutive und der Judikative.

A:
  • Akte der Legislative = Gesetze
  • Akte der Exekutive = Rechtsverordnungen, Verwaltungsakt 
  • Akte der Judikative = Urteil


Q:

Prüfungsfrage:

Wie unterscheidet sich die Betreuung ohne Einwilligungsvorbehalt von der Betreuung mit Einwilligungsvorbehalt?

A:

-Bei der Betreuung ohne Einwilligungsvorbehalt können Betreuer und Betreuter unabhängig voneinander rechtlich tätig werden, da der Betreute unbeschränkt rechtsfähig bleibt.

-Bei der Betreuung mit Einwilligungsvorbehalt ist der Betreute weitgehend einem beschränkten Geschäftsfähigen gleichgestellt, der Betreute bedarf im Rechtsverkehr grundsätzlich der Zustimmung des Betreuers.


Q:

5.5.

Markus M (10 Jahre) hat die einmalig günstige Gelegenheit, von seinem Freund F einen ge- brauchten Laptop zum Freundschaftspreis von 100 € zu erwerben. Da M bereits seit langem auf ein Laptop spart und sein erspartes Taschengeld nun schon eine Summe von 110 € um- fasst, nutzt er die günstige Gelegenheit und kauft von F den Laptop. M ́s Eltern sind darüber keineswegs begeistert, da sie nichts von gebrauchten Laptops halten. Sie wollen daher, dass M den Laptop zurückgibt.

c)  Wie wäre die Rechtslage, wenn der nun 17-jährige M von seiner Oma ein Auto geschenkt bekommen würde, die Steuern für das Auto und die Kfz-Haftpflichtversicherung aber selbst bezahlen müsste?



A:

c)  Auch die Schenkung des Autos an M wäre gemäß §107 BGB rechtswirksam, da es nur auf den rechtlichen Vorteil für M – die Erlangung des Eigentums an dem Pkw – ankommt. Die nachfolgenden wirtschaftlichen Konsequenzen – Steuern, Kfz-Haftpflichtversicher- ungsbeiträge – bleiben bei dieser Beurteilung unberücksichtigt.


Q:

Warum ist eine lückenlose Dokumentation so wichtig?

A:

Die  Dokumentation  ist  aus  mehreren  Gründen  wichtig:  Zum  einen  ist  dadurch  ersichtlich,  welche  Leistungen  gegenüber  dem  Patienten  erbracht  wurden,  zum  anderen  ist  sie  von  beweisrechtlicher Bedeutung, da man ihr entnehmen kann, auf wessen Anordnung die jeweilige Maßnahme erfolgte, mithin wer die Verantwortung und mit ihr die Haftung trägt. Auf Grundlage  der  Dokumentation  kann  auch  eine  Exkulpation  für  den  Behandelnden  bzw.  die  Pflegeeinrichtung möglich sein. Letztlich trägt die Dokumentation zur Sicherheit des Patienten bei, eventuell  auftretende  Auffälligkeiten  nach  einer  erfolgten  Behandlung/Pflege  schnell  zu  erkennen. 

Außerdem  besteht  für  medizinische  Behandlungsmaßnahmen  eine  gesetzliche  Dokumentationspflicht gemäß § 630f BGB.

Q:

5.2.

Der Arzt A injiziert der bettlägerigen, tatsächlich behandlungsbedürftigen Y lege artis ein schmerzstillendes Präparat. Bevor er sich wieder entfernt, klärt er die Y über den Eingriff auf. Y war mit dem Eingriff nicht einverstanden. Hat A sich strafbar gemacht?


A:

A ist wegen Körperverletzung strafbar (§223 StGB), da Y nicht in die Behandlung eingewilligt hat. Die Einwilligung muss vor der Vornahme des Heileingriffs erfolgen.


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Q:

1.2. Wer hat das Recht zur Gesetzesinitiative?

A:

Bundesregierung , Bundestag, Bundesrat

(GG Art.76, Abs.1)

Q:

Besteht vor dem Arbeitsgericht Anwaltszwang?

A:

Nein,  in  1.  Instanz  müssen  sich  die  Parteien  nicht  von  einem  Anwalt  vertreten  lassen  (§  11  Abs. 1  ArbGG).

Q:

5.3. 

Kann ein Geschäftsunfähiger selbst am Rechtsverkehr teilnehmen?


A:

Die wirksame Teilnahme eines Geschäftsunfähigen am Rechtsverkehr ist nicht möglich, da seine Willenserklärungen nichtig sind (§105 Abs.1 BGB).


Q:

4.7.

Einige Grundrechte (z.B. Art.8 GG, bitte lesen) sind nach ihrem Wortlaut „Deutschengrund- rechte“. Über welche Norm können Ausländer möglicherweise geschützt werden?


A:

Ausländer genießen nach herrschender Meinung Schutz über den allgemeinen Art. 2 Abs. 1 GG. Dieser ist jedoch leichter einschränkbar als die speziellen Grundrechte.


Q:

1.7 Was ist ein formelles Gesetz ?

A:


  1. Ein formelles Gesetz ist ein durch den demokratisch legitimierten Gesetzgeber (Legislative) erlassenes Gesetz, auch Parlamentsgesetz genannt.


Q:

5.1

Die Heimbewohnerin X möchte sich einen Hamster halten. Die Heimleitung untersagt ihr dies. Auf welche Grundrechte kann sich die X zur Durchsetzung ihres Interesses berufen?

Wie ändert sich die Rechtslage, wenn die X sich stattdessen in einem Mehrbettzimmer eine giftige Schlange halten möchte?


A:

Hier könnte das Grundrecht aus Art.2 Abs.1 GG betroffen sein, das Recht auf freie Entfal- tung der Persönlichkeit.

In der Fallvariante könnten die Grundrechte der anderen Bewohner aus Art.2 Abs.1 und Abs.2 GG mit dem Recht der X kollidieren.


Q:

2.3. Mit welcher Methode können Rechtsnormen ausgelegt werden ?

A:


  1. Mit der grammatikalischen, systematischen, historischen und teleologischen Auslegung


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