Allgemeine Pädagogik APK an der HFH Hamburger Fern-Hochschule | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Allgemeine Pädagogik APK an der HFH Hamburger Fern-Hochschule

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TESTE DEIN WISSEN

Intentionale Erziehung

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Handlung, die mit einer Erziehungsabsicht verbunden wird. Es ist ein Erziehungsziel gegeben ( z. B. Vermittlung von Verhaltensweisen, Einstellung und Wert-Haltungen)

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Was bedeutet empirisch – analytische Erziehungswissenschaft
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In unserem Fokus stehen beobachtbare, objektiv bestimmbare und messbare Merkmale sowie deren gesetzmäßige Zusammenhänge.
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Beschreibe die Pole der Erziehung
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- Technizistische Erziehungsvorstellungen: Erziehung Als Einwirkung von außen nach innen
- Naturalistische Vorstellung: Entfaltung von innen nach außen.

Die beschriebenen Erziehungsvorstellungen markieren jeweils die Pole:

- Fremdbestimmung und Selbstbestimmung
- Kultur und Natur
- Welt schafft und Individuum
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Offene Definition des Begriffs der Erziehung  nach Hans Bockelmann 
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 Erziehung ist dasjenige handeln indem die älteren (Erzieher) 
den jüngeren (Edukanden) 
im Rahmen gewisse Lebensvorstellungen (Erziehungsnormen) 
und unter konkreten Umständen (Erziehungsbedingungen)
sowie mit bestimmten Aufgaben (Erziehungsgehalten)
und Maßnahmen (Erziehungsmethoden)
in der Absicht einer Veränderung (Erziehungswirkungen) zur eigenen Lebensführung verhelfen, und zwar so, dass die jüngeren das Handeln der älteren als notwendigen Beistand für ihr eigenes Dasein erfahren, kritisch zu beurteilen und selbst Fort zu führen lernen
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Erkläre: das verstehen als wissenschaftliche Methode (Wilhelm Dilthey)
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Wilhelm Dilthey führte das Verstehen als wissenschaftliche Methode ein.
Der Prozess des Verstehens ist niemals voraussetzungslos. Um beispielsweise einen Klaps als Bestrafung zu verstehen, benötigen wir bereits eine Vorstellung davon, was Strafe überhaupt bedeutet. Diese Vorstellung ist ihrerseits so CEO-kulturell wie historisch geprägte und beispielsweise abhängig von unseren Einstellungen und Wertehaltungen.
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Wie funktioniert Erziehung in segmentär strukturierten Gesellschaften
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Die Kinder alleine und die Verhaltensweisen, Einstellungen und Werthaltungen der Gruppe oder der Lebensgemeinschaft im Familienverband, in dem sie das Verhalten der Erwachsenen imitieren.
Erziehung ist hier ein Vorgang des Hineinlebens und des Hineingelebtwerdens in die Normen und Verhaltensweisen der Gruppe.
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Erkläre was bedeutet pädagogische Sachverhalte als Sinnzusammenhang
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Als pädagogische Sachverhalte werden Erziehung und Bildung wesentlich von den Vorstellungen und Wertehaltungen, zählen und Interessen der Beteiligten bestimmt. Sie stehen in einem Sinn Zusammenhang und lassen sich nur von diesem her verstehen.
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Beschreibe Erziehung als herstellendes Machen, als Produkt
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- Erziehen wird dann zu einem Formen und Bilden, zu einem Prozess, um ein angestrebtes Produkt zu erschaffen
- Erziehung als Führung
- Bildlich: die Erziehenden bringen als Hirten die Zu-Erziehenden auf die rechte Bahn
- Erziehung als Werkzeug um Probleme zu bearbeiten und sie im Idealfall zu beheben
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Beschreibe natürliche Erziehung (Erziehung als organisches Wachsenlassen)
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- Bildlich gesehen: Vergleich mit dem Auf – und Großziehen einer Pflanze.
- Erziehen bedeutet dann Pflege und Unterstützung eines natürlichen Entwicklungsprozesses.
- Vorstellung: der Mensch bringt sich selbst von innen heraus hervor
- Radikalste Ausprägung: Der Zu- Erziehende wird gänzlich sich selbst überlassen
- Schlagwörter:
Repressionsfreie Erziehung
Antiautoritäre Erziehung
Negative Erziehung
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Wie veränderte sich Erziehung in der funktional differenzierten Gesellschaft.
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Im 18. Jahrhundert vollzogen sich weitreichende technische und ökonomische Umwälzungen. Die soziale Ordnung ist seither nicht mehr gegeben sondern kann und muss immer wieder neu hergestellt werden.
Ja noch ist Erziehung die Vermittlung von Verhaltensweisen, Einstellungen und (wert –) Haltungen.
Somit ist sie zu einer allgemeinen und öffentlichen Aufgabe der Gesellschaft geworden, was abzulesen ist an der Einführung der Schule als einen „Schonraum“

Die heranwachsenden müssen befähigt werden die Ordnung der sozialen Welt mitzugestalten.
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Beschreibe die Vorstellung der technizistischen Perspektive auf Erziehung
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- Der Zu-Erziehende ist uneingeschränkt formbar, gestaltbar oder lenkbar – erziehungsfähig
- Es besteht die Annahme dass sie Zu -Erziehenden diese Lenkung der Erziehenden brauchen, um die gewünschte Gestalt anzunehmen
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Erkläre: warum sind die Begriffe Erziehung und Bildung metaphorisch strukturiert.
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In diesen Begriffen übertragen wir die Bedeutung – die Vorstellungen, die wir von Erziehung und Bildung haben, – auf eine menschliche Handlung, die wir dann als Erziehung oder Bildung bezeichnen. 
Hierbei übertragen wir immer auch unsere Weltsicht und unsere normative Orientierung in der wir festlegen was Erziehung und Bildung sein soll.
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Q:

Intentionale Erziehung

A:

Handlung, die mit einer Erziehungsabsicht verbunden wird. Es ist ein Erziehungsziel gegeben ( z. B. Vermittlung von Verhaltensweisen, Einstellung und Wert-Haltungen)

Q:
Was bedeutet empirisch – analytische Erziehungswissenschaft
A:
In unserem Fokus stehen beobachtbare, objektiv bestimmbare und messbare Merkmale sowie deren gesetzmäßige Zusammenhänge.
Q:
Beschreibe die Pole der Erziehung
A:
- Technizistische Erziehungsvorstellungen: Erziehung Als Einwirkung von außen nach innen
- Naturalistische Vorstellung: Entfaltung von innen nach außen.

Die beschriebenen Erziehungsvorstellungen markieren jeweils die Pole:

- Fremdbestimmung und Selbstbestimmung
- Kultur und Natur
- Welt schafft und Individuum
Q:
Offene Definition des Begriffs der Erziehung  nach Hans Bockelmann 
A:
 Erziehung ist dasjenige handeln indem die älteren (Erzieher) 
den jüngeren (Edukanden) 
im Rahmen gewisse Lebensvorstellungen (Erziehungsnormen) 
und unter konkreten Umständen (Erziehungsbedingungen)
sowie mit bestimmten Aufgaben (Erziehungsgehalten)
und Maßnahmen (Erziehungsmethoden)
in der Absicht einer Veränderung (Erziehungswirkungen) zur eigenen Lebensführung verhelfen, und zwar so, dass die jüngeren das Handeln der älteren als notwendigen Beistand für ihr eigenes Dasein erfahren, kritisch zu beurteilen und selbst Fort zu führen lernen
Q:
Erkläre: das verstehen als wissenschaftliche Methode (Wilhelm Dilthey)
A:
Wilhelm Dilthey führte das Verstehen als wissenschaftliche Methode ein.
Der Prozess des Verstehens ist niemals voraussetzungslos. Um beispielsweise einen Klaps als Bestrafung zu verstehen, benötigen wir bereits eine Vorstellung davon, was Strafe überhaupt bedeutet. Diese Vorstellung ist ihrerseits so CEO-kulturell wie historisch geprägte und beispielsweise abhängig von unseren Einstellungen und Wertehaltungen.
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Q:
Wie funktioniert Erziehung in segmentär strukturierten Gesellschaften
A:
Die Kinder alleine und die Verhaltensweisen, Einstellungen und Werthaltungen der Gruppe oder der Lebensgemeinschaft im Familienverband, in dem sie das Verhalten der Erwachsenen imitieren.
Erziehung ist hier ein Vorgang des Hineinlebens und des Hineingelebtwerdens in die Normen und Verhaltensweisen der Gruppe.
Q:
Erkläre was bedeutet pädagogische Sachverhalte als Sinnzusammenhang
A:
Als pädagogische Sachverhalte werden Erziehung und Bildung wesentlich von den Vorstellungen und Wertehaltungen, zählen und Interessen der Beteiligten bestimmt. Sie stehen in einem Sinn Zusammenhang und lassen sich nur von diesem her verstehen.
Q:
Beschreibe Erziehung als herstellendes Machen, als Produkt
A:
- Erziehen wird dann zu einem Formen und Bilden, zu einem Prozess, um ein angestrebtes Produkt zu erschaffen
- Erziehung als Führung
- Bildlich: die Erziehenden bringen als Hirten die Zu-Erziehenden auf die rechte Bahn
- Erziehung als Werkzeug um Probleme zu bearbeiten und sie im Idealfall zu beheben
Q:
Beschreibe natürliche Erziehung (Erziehung als organisches Wachsenlassen)
A:
- Bildlich gesehen: Vergleich mit dem Auf – und Großziehen einer Pflanze.
- Erziehen bedeutet dann Pflege und Unterstützung eines natürlichen Entwicklungsprozesses.
- Vorstellung: der Mensch bringt sich selbst von innen heraus hervor
- Radikalste Ausprägung: Der Zu- Erziehende wird gänzlich sich selbst überlassen
- Schlagwörter:
Repressionsfreie Erziehung
Antiautoritäre Erziehung
Negative Erziehung
Q:
Wie veränderte sich Erziehung in der funktional differenzierten Gesellschaft.
A:
Im 18. Jahrhundert vollzogen sich weitreichende technische und ökonomische Umwälzungen. Die soziale Ordnung ist seither nicht mehr gegeben sondern kann und muss immer wieder neu hergestellt werden.
Ja noch ist Erziehung die Vermittlung von Verhaltensweisen, Einstellungen und (wert –) Haltungen.
Somit ist sie zu einer allgemeinen und öffentlichen Aufgabe der Gesellschaft geworden, was abzulesen ist an der Einführung der Schule als einen „Schonraum“

Die heranwachsenden müssen befähigt werden die Ordnung der sozialen Welt mitzugestalten.
Q:
Beschreibe die Vorstellung der technizistischen Perspektive auf Erziehung
A:
- Der Zu-Erziehende ist uneingeschränkt formbar, gestaltbar oder lenkbar – erziehungsfähig
- Es besteht die Annahme dass sie Zu -Erziehenden diese Lenkung der Erziehenden brauchen, um die gewünschte Gestalt anzunehmen
Q:
Erkläre: warum sind die Begriffe Erziehung und Bildung metaphorisch strukturiert.
A:
In diesen Begriffen übertragen wir die Bedeutung – die Vorstellungen, die wir von Erziehung und Bildung haben, – auf eine menschliche Handlung, die wir dann als Erziehung oder Bildung bezeichnen. 
Hierbei übertragen wir immer auch unsere Weltsicht und unsere normative Orientierung in der wir festlegen was Erziehung und Bildung sein soll.
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