Politik an der Hessische Hochschule Für Polizei Und Verwaltung | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Politik an der Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung

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Was war der Vertrag von Maastricht?
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EU nicht mehr nur gemeinsamer Wirtschaftsraum sondern auch politische Einheit (07.02.1992 unterzeichnet, trat am 01.11.1993 in Kraft)
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Wie kommt es 2005 zum Ende von rot-grün?
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TESTE DEIN WISSEN
  • SPD verliert seit Agenda-Reformen kontinuierlich an Zustimmung
    • verliert wichtige Landtagswahlen, z.B. NRW, Schleswig-Holstein
  • Visa-Affäre
 
  • am Abend der NRW-Wahl 2005 verkündet SPD im Herbst Neuwahlen abhalten zu wollen
  • 01.07.2005: Schröder stellt Vertrauensfrage 
  • 21.07.2005: Bundespräsident Köhler löst Bundestag auf
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Was verstehen wir unter „Euthanasie“? 
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Ermordung von ca. 60.000 psychisch kranken und behinderten Menschen, von Nazis als „Vernichtung unwerten Lebens“ bezeichnet (auf Führerbefehl) 
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Was verstehen wir unter der „kulturellen Revolte der Jugend“ in den sechziger Jahren? 
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  • neue Musikkultur, afroamerikanische „Beat–Musik“ –> Massenphänomen im Dissense zu den älteren Leuten 
  • neuer Tanzstile 
  • Sexualmoral verändert sich 
  • andere Vorstellungen eines sinnerfüllten Lebens 
  • neuartige Kleidung 
  • Männer tragen bunte Klamotten, haben lange Haare 
  • Bruch zwischen den Generationen dieser Zeit durch kulturelle Fragen 
  • Einführung der Antibabypille 1964 
  • mehr Freiräume in Erziehung, unkonventioneller Lebensstil 
  • gesamte kulturelle Landschaft verändert sich 
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Warum spielen die Entwicklungen in Polen und Ungarn für die Veränderungen in der DDR eine so wichtige Rolle?
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  • Die Stimmung in der DDR wurde immer schlechter 
  • Massenproteste 
  • Massenfluchtbewegung (–> Reformierung des Ausreisegesetzes) 
  • deutliche Formierung einer Opposition („neues Forum“) 

Hintergrund: 
  • Gorbatschow revidiert die Breschnew-Doktrin (diese besagte, dass die Sowjetunion in die Souveränität der sozialistischen Staaten eingreifen durfte, wenn sie den Sozialismus bedroht sah –> durch das aufheben erhalten die Ostblockländer ihre Souveränität zurück)
  • In Polen bildet sich eine starke Gewerkschaft als Oppositionsgruppe (Solidamość)
    • Entstehung eines Militärregimes  
    • Opposition war nicht zu stoppen –> die Reformkommunisten wollen das nicht mehr hinnehmen und treten in Verhandlungen mit Solidamość 
    • es kommt zu einer Machtteilung zwischen Reformkommunisten und Solidamość -> halb-freie Wahlen -> Solidamość gewinnt alle frei gewählten Sitze im Parlament -> der erste nicht-kommunistische Ministerpräsident wird gewählt
  • Entwicklung in Ungarn:
    • Kurzform: Durch den Abbau der ungarischen Grenze zu Österreich reisen viele aus der DDR nach Ungarn, um in die BRD zu gelangen. Nachdem das DDR-Regime die Ausreise nach Ungarn verbietet, flüchten die Menschen nach Prag. Durch diese Fluchtbewegungen entstehen immer mehr Unruhen in der DDR.
    • Ausführlicher: Reformkommunisten haben das Ruder übernommen
      • Sie wollen von oben Veränderungen in der Gesellschaft einleiten
        • Umbildung in ein Mehrparteiensystem
      • Verhältnis zum Westen verbessern 
    • Die schwere Grenze zu Österreich wird abgebaut -> Grenzüberschreitung aus der DDR wird deutlich einfacher -> mehr Leute aus DDR machen Urlaub in Ungarn, um über Umwege in die BRD zu kommen und weigern sich, in DDR zurückzukehren -> immer mehr Menschen wollen ausreisen
    • DDR verbietet Ausreise nach Ungarn -> jetzt flüchten die Menschen nach Prag
    • DDR-Führung ist bereit, die Flüchtlinge aus der DDR-Bürgerschaft zu entlassen -> dadurch entstehen noch mehr Unruhen in der DDR
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Wie hieß der SPD-Kanzlerkandidat und Parteivorsitzende bei der BT-Wahl 1994? Wie endet diese Wahl?
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  • Rudolf Scharping, 
  • CDU verliert 2%, knappe CDU/FDP Regierung (Kohl), Grüne drin mit 7%
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Was verstehen wir unter der Berlin-Krise und dem Chruschtschow-Ultimatum Ende der 50er Jahre?
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  • Hintergrund:
    • Berlin/Chruschtschow-Ultimatum; Forderung der Sowjetunion an die alliierten Besatzungsmächte, ihre Truppen aus Berlin abzuziehen und sie in eine entmilitarisierte Stadt umzuwandeln 
    • Chruschtschow drohte mit der DDR einen Friedensvertrag abzuschließen und ihr die Kontrollrechte für Berlin einschließlich der Zugangswege zu übertragen
  • Reaktion: 
    • die Westmächte reagieren ablehnend 
    • Einberufung einer Außenministerkonferenz in Genf 
  • Folge:
    • Die Drohungen blieben erfolglos, das Ultimatum verstrich; eine Einigung hatte es nicht gegeben 
  • Neue Forderungen:
    • 1961: Treffen zwischen Kennedy und Chruschtschow und Erneuerung der Forderungen des Berlin-Ultimatums
    • Kennedy antwortete mit den „three essentials“ für Westberlin 
    • Chruschtschow musste mit Einsatz von Atomwaffen rechnen, wenn er gewaltsam gegen die Alliierten in West-Berlin vorginge
  • Folge: 
    • Westberlin wurde abgeriegelt, Bau der Mauer 
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Wie hieß der erste Kanzlerkandidat der SPD?
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  • Wahl des ersten Bundestags 1949: Kurt Schumacher als Kanzlerkandidat der SPD
    • Ergebnis: SPD erreichte 29,2% und landete knapp hinter der Union auf Platz zwei (31%)
    • zur Person:
      • geb.: 13. Oktober 1895 - gest.: 20. August 1952
      • politischer Häftling während der NS-Zeit in Konzentrationslagern
      • 1946-1952 Parteivorsitzender der SPD
      • 1949-1952 (1. Wahlperiode des Bundestages) SPD-Fraktionsvorsitzender und Oppositionsführer - Mitgestaltung des Wiederaufbaus der SPD nach 1954
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Was war der „Röhm-Putsch“?
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  • Ende Juni 1934, Röhm = Chef SA (mächtige Organisation der NSDAP, sahen sich als eigentliche Massenbasis, fordern „Lohn“ für ihren bisherigen Einsatz) fordert, Reichswehr der SA zu unterstellen (zusätzlicher Machtgewinn), führt zu Rivalität SA/Reichswehr
  • Hitler auf Seite der Reichswehr (mehr Erfahrung, eher konservativ, SA zum Teil sozialistisch, gilt als „randalieren der Pöbel“) – will SA als innerpolitischen Machtfaktor ausschalten 
  • Hitler versammelt in Bad Wiessee alle SA-Größen, lässt sie festnehmen und erschießen (durch SS) wegen angeblicher Putschversuche Röhms gegen Hitler („Notwehr“)
  • über 80 Opfer, darunter auch andere politische Gegner (früherer Kanzler Schleicher)
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Wann wurden die ersten Bundesländer gegründet, wann die ersten Landtage gewählt?
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  • 1945: erste Landtagswahlen
    • Russen und Sowjets gründeten die Länder Groß-Hessen, Bayern und Württemberg Baden
  • seit 1947/48: Länder, gewählte Parlamente, Ministerprääsidenten
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Was lässt sich über das kulturelle Klima der 50er Jahre in der DDR sagen?
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  • das kulturelle und sportliche Freizeitangebot in der DDR war vielfältig und möglichst umfangreich und attraktiv gestaltet (enorme staatliche Förderung)
    • offizielle Aufgabe der Kultur in der DDR war die Förderung des Sozialismus und der sozialistischen Bildung; Form und Inhalte kultureller Angebote wurden entsprechend der SED-Regierung eingeschränkt
    • Systemkritische Inhalte waren untersagt und unterlagen in vielen Bereichen der Zensur
  • Literatur: 
    • Beschränkung auf Abenteuerromane und Reiseberichte
    • Westliteratur oder antisozialistische Literatur konnte nur - wenn überhaupt - unter Aufsicht behandelt werden 
  • Sport:
    • hoher Stellenwert
    • Talente wurden früh gefördert
    • großer Einfluss der SED-Regierung; Erfolge bedeuteten für die DDR immer auch einen Sieg des Sozialismus über den Kapitalismus (z.B. die Olympia-Medaillengewinne von 1980 in Moskau)  
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Was wollte die zweite Generation der RAF? Was geschah 1977?
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  • Die zweite Generation der RAF entsteht 1974-75 und hatte das Ziel, die erste Generation aus der Haft zu befreien. 
  • 1977 = radikalstes Jahr: 
    • April: Generalbundesanwalt Bubak von Motorrad in Dienstwagen erschossen 
    • Juli: Entführung und Erschießung Dresdner Bankchef Jürgen Pronto 
    • „Deutscher Herbst“:
    • September: Entführung Schleyer, Präsident des Arbeitgeberverbandes 
    • Oktober: Entführung Lufthansa-Maschine nach Somalia, Stürmung durch GSG9 (Terroristen dabei erschossen), daraufhin beginnt die inhaftierte RAF-Spitze kollektiven Suizid und die Entführer ermorden Schleyer (alles am selben Tag) 
    • alle Terroristen der zweiten Generation verhaftet oder erschossen 
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  • 22085 Karteikarten
  • 293 Studierende
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Q:
Was war der Vertrag von Maastricht?
A:
EU nicht mehr nur gemeinsamer Wirtschaftsraum sondern auch politische Einheit (07.02.1992 unterzeichnet, trat am 01.11.1993 in Kraft)
Q:
Wie kommt es 2005 zum Ende von rot-grün?
A:
  • SPD verliert seit Agenda-Reformen kontinuierlich an Zustimmung
    • verliert wichtige Landtagswahlen, z.B. NRW, Schleswig-Holstein
  • Visa-Affäre
 
  • am Abend der NRW-Wahl 2005 verkündet SPD im Herbst Neuwahlen abhalten zu wollen
  • 01.07.2005: Schröder stellt Vertrauensfrage 
  • 21.07.2005: Bundespräsident Köhler löst Bundestag auf
Q:
Was verstehen wir unter „Euthanasie“? 
A:
Ermordung von ca. 60.000 psychisch kranken und behinderten Menschen, von Nazis als „Vernichtung unwerten Lebens“ bezeichnet (auf Führerbefehl) 
Q:
Was verstehen wir unter der „kulturellen Revolte der Jugend“ in den sechziger Jahren? 
A:
  • neue Musikkultur, afroamerikanische „Beat–Musik“ –> Massenphänomen im Dissense zu den älteren Leuten 
  • neuer Tanzstile 
  • Sexualmoral verändert sich 
  • andere Vorstellungen eines sinnerfüllten Lebens 
  • neuartige Kleidung 
  • Männer tragen bunte Klamotten, haben lange Haare 
  • Bruch zwischen den Generationen dieser Zeit durch kulturelle Fragen 
  • Einführung der Antibabypille 1964 
  • mehr Freiräume in Erziehung, unkonventioneller Lebensstil 
  • gesamte kulturelle Landschaft verändert sich 
Q:
Warum spielen die Entwicklungen in Polen und Ungarn für die Veränderungen in der DDR eine so wichtige Rolle?
A:
  • Die Stimmung in der DDR wurde immer schlechter 
  • Massenproteste 
  • Massenfluchtbewegung (–> Reformierung des Ausreisegesetzes) 
  • deutliche Formierung einer Opposition („neues Forum“) 

Hintergrund: 
  • Gorbatschow revidiert die Breschnew-Doktrin (diese besagte, dass die Sowjetunion in die Souveränität der sozialistischen Staaten eingreifen durfte, wenn sie den Sozialismus bedroht sah –> durch das aufheben erhalten die Ostblockländer ihre Souveränität zurück)
  • In Polen bildet sich eine starke Gewerkschaft als Oppositionsgruppe (Solidamość)
    • Entstehung eines Militärregimes  
    • Opposition war nicht zu stoppen –> die Reformkommunisten wollen das nicht mehr hinnehmen und treten in Verhandlungen mit Solidamość 
    • es kommt zu einer Machtteilung zwischen Reformkommunisten und Solidamość -> halb-freie Wahlen -> Solidamość gewinnt alle frei gewählten Sitze im Parlament -> der erste nicht-kommunistische Ministerpräsident wird gewählt
  • Entwicklung in Ungarn:
    • Kurzform: Durch den Abbau der ungarischen Grenze zu Österreich reisen viele aus der DDR nach Ungarn, um in die BRD zu gelangen. Nachdem das DDR-Regime die Ausreise nach Ungarn verbietet, flüchten die Menschen nach Prag. Durch diese Fluchtbewegungen entstehen immer mehr Unruhen in der DDR.
    • Ausführlicher: Reformkommunisten haben das Ruder übernommen
      • Sie wollen von oben Veränderungen in der Gesellschaft einleiten
        • Umbildung in ein Mehrparteiensystem
      • Verhältnis zum Westen verbessern 
    • Die schwere Grenze zu Österreich wird abgebaut -> Grenzüberschreitung aus der DDR wird deutlich einfacher -> mehr Leute aus DDR machen Urlaub in Ungarn, um über Umwege in die BRD zu kommen und weigern sich, in DDR zurückzukehren -> immer mehr Menschen wollen ausreisen
    • DDR verbietet Ausreise nach Ungarn -> jetzt flüchten die Menschen nach Prag
    • DDR-Führung ist bereit, die Flüchtlinge aus der DDR-Bürgerschaft zu entlassen -> dadurch entstehen noch mehr Unruhen in der DDR
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Q:
Wie hieß der SPD-Kanzlerkandidat und Parteivorsitzende bei der BT-Wahl 1994? Wie endet diese Wahl?
A:
  • Rudolf Scharping, 
  • CDU verliert 2%, knappe CDU/FDP Regierung (Kohl), Grüne drin mit 7%
Q:
Was verstehen wir unter der Berlin-Krise und dem Chruschtschow-Ultimatum Ende der 50er Jahre?
A:
  • Hintergrund:
    • Berlin/Chruschtschow-Ultimatum; Forderung der Sowjetunion an die alliierten Besatzungsmächte, ihre Truppen aus Berlin abzuziehen und sie in eine entmilitarisierte Stadt umzuwandeln 
    • Chruschtschow drohte mit der DDR einen Friedensvertrag abzuschließen und ihr die Kontrollrechte für Berlin einschließlich der Zugangswege zu übertragen
  • Reaktion: 
    • die Westmächte reagieren ablehnend 
    • Einberufung einer Außenministerkonferenz in Genf 
  • Folge:
    • Die Drohungen blieben erfolglos, das Ultimatum verstrich; eine Einigung hatte es nicht gegeben 
  • Neue Forderungen:
    • 1961: Treffen zwischen Kennedy und Chruschtschow und Erneuerung der Forderungen des Berlin-Ultimatums
    • Kennedy antwortete mit den „three essentials“ für Westberlin 
    • Chruschtschow musste mit Einsatz von Atomwaffen rechnen, wenn er gewaltsam gegen die Alliierten in West-Berlin vorginge
  • Folge: 
    • Westberlin wurde abgeriegelt, Bau der Mauer 
Q:
Wie hieß der erste Kanzlerkandidat der SPD?
A:
  • Wahl des ersten Bundestags 1949: Kurt Schumacher als Kanzlerkandidat der SPD
    • Ergebnis: SPD erreichte 29,2% und landete knapp hinter der Union auf Platz zwei (31%)
    • zur Person:
      • geb.: 13. Oktober 1895 - gest.: 20. August 1952
      • politischer Häftling während der NS-Zeit in Konzentrationslagern
      • 1946-1952 Parteivorsitzender der SPD
      • 1949-1952 (1. Wahlperiode des Bundestages) SPD-Fraktionsvorsitzender und Oppositionsführer - Mitgestaltung des Wiederaufbaus der SPD nach 1954
Q:
Was war der „Röhm-Putsch“?
A:
  • Ende Juni 1934, Röhm = Chef SA (mächtige Organisation der NSDAP, sahen sich als eigentliche Massenbasis, fordern „Lohn“ für ihren bisherigen Einsatz) fordert, Reichswehr der SA zu unterstellen (zusätzlicher Machtgewinn), führt zu Rivalität SA/Reichswehr
  • Hitler auf Seite der Reichswehr (mehr Erfahrung, eher konservativ, SA zum Teil sozialistisch, gilt als „randalieren der Pöbel“) – will SA als innerpolitischen Machtfaktor ausschalten 
  • Hitler versammelt in Bad Wiessee alle SA-Größen, lässt sie festnehmen und erschießen (durch SS) wegen angeblicher Putschversuche Röhms gegen Hitler („Notwehr“)
  • über 80 Opfer, darunter auch andere politische Gegner (früherer Kanzler Schleicher)
Q:
Wann wurden die ersten Bundesländer gegründet, wann die ersten Landtage gewählt?
A:
  • 1945: erste Landtagswahlen
    • Russen und Sowjets gründeten die Länder Groß-Hessen, Bayern und Württemberg Baden
  • seit 1947/48: Länder, gewählte Parlamente, Ministerprääsidenten
Q:
Was lässt sich über das kulturelle Klima der 50er Jahre in der DDR sagen?
A:
  • das kulturelle und sportliche Freizeitangebot in der DDR war vielfältig und möglichst umfangreich und attraktiv gestaltet (enorme staatliche Förderung)
    • offizielle Aufgabe der Kultur in der DDR war die Förderung des Sozialismus und der sozialistischen Bildung; Form und Inhalte kultureller Angebote wurden entsprechend der SED-Regierung eingeschränkt
    • Systemkritische Inhalte waren untersagt und unterlagen in vielen Bereichen der Zensur
  • Literatur: 
    • Beschränkung auf Abenteuerromane und Reiseberichte
    • Westliteratur oder antisozialistische Literatur konnte nur - wenn überhaupt - unter Aufsicht behandelt werden 
  • Sport:
    • hoher Stellenwert
    • Talente wurden früh gefördert
    • großer Einfluss der SED-Regierung; Erfolge bedeuteten für die DDR immer auch einen Sieg des Sozialismus über den Kapitalismus (z.B. die Olympia-Medaillengewinne von 1980 in Moskau)  
Q:
Was wollte die zweite Generation der RAF? Was geschah 1977?
A:
  • Die zweite Generation der RAF entsteht 1974-75 und hatte das Ziel, die erste Generation aus der Haft zu befreien. 
  • 1977 = radikalstes Jahr: 
    • April: Generalbundesanwalt Bubak von Motorrad in Dienstwagen erschossen 
    • Juli: Entführung und Erschießung Dresdner Bankchef Jürgen Pronto 
    • „Deutscher Herbst“:
    • September: Entführung Schleyer, Präsident des Arbeitgeberverbandes 
    • Oktober: Entführung Lufthansa-Maschine nach Somalia, Stürmung durch GSG9 (Terroristen dabei erschossen), daraufhin beginnt die inhaftierte RAF-Spitze kollektiven Suizid und die Entführer ermorden Schleyer (alles am selben Tag) 
    • alle Terroristen der zweiten Generation verhaftet oder erschossen 
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