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Lernmaterialien für Kriminologie an der Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Kriminologie Kurs an der Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung zu.

TESTE DEIN WISSEN

Biologische Theorien

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"Der geborene Verbrecher": Lombroso

Erbguttheorie-Zwillingsforschung: Lange

Erbguttheorie-Adoptionsforschung

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Routine-Activity-Theorie: Cohen/Felson

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TESTE DEIN WISSEN

These:

Drei Bedingungen für kriminelle Handlungen:

- es muss ein geeignetes Objekt für die kriminelle Handlung geben (suitable target)

- es muss an ausreichendem Schutz für das Tatziel fehlen (absence of capable guardians)

- es muss einen motivierten Täter geben (presence of motivated offender)

Über die Geeignetheit des Tatziels entscheiden:

- Wert, Erlös

- Größe und das Gewicht

- Sichtbarkeit

- Zugang

Instanzen formeller und informeller Kontrolle:

- menschliche Akteure (Polizei, Sicherheitsdienst, Nachbarn, Freunde, Mitarbeiter)

- Alarmanlagen, Videoüberwachung

Motivation kann dabei:

- aus einem Bedürfnis entspringen (Armut, Sucht)

- auf gesellschaftlichen Umweltfaktoren basieren (Gruppendruck, Erziehung)

- in der Überzeugung des Einzelnen liegen

Lebensroutinen schaffen kriminalitätsbegünstigende Faktoren.

Theorie geht von einem rational handelnden Täter aus, der sich von situativen Momenten leiten lässt.

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Contra Videoüberwachung

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Bürger werden willkürlich aufgezeichnet (Grundrechte werden verletzt)

- Bürger werden unter Generalverdacht gestellt

- Bürger können Persönlichkeit nicht mehr frei entfalten und fühlen sich ,,beobachtet“

- Missbrauchspotential vergleichsweise hoch  

- Videoüberwachung hält nicht von Affekthandlungen ab

- Verdrängung von Straftaten auf nicht überwachte Bereiche

- Mehr Personal effektiver im Vergleich zur Videoüberwachung

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Lerntheorien (Einzelthesen)

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1. Kriminalität wird in Interaktion mit anderen Personen durch Kommunikationsprozesse erlernt. 

2. Der intensivste Lernprozess findet innerhalb kleiner, intimer und persönlicher Gruppen statt (weniger wichtig: Filme, Zeitungen). 

3. Das Erlernte umfasst sowohl bestimmte praktische Fertigkeiten und Techniken zur Verbrechensbegehung als auch zugrundeliegende Motive, Einstellungen und Attitüden der jeweiligen Gruppe. 

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Theorie der Neutralisationstechniken

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Jugendliche entwickeln Rechtfertigungsstrategien, um ihr eigenes delinquentes Handeln mit dem durchaus befürworteten herrschenden Wertesystem in Einklang zu bringen. 

Wirkung der Normen wird neutralisiert, das eigene Selbstbild bleibt erhalten. 

Sie widersprechen daher der Annahme, die Subkultur sei durch eine Ablehnung der Mittelklassenormen gekennzeichnet. Viele delinquente Jugendliche anerkennen grundsätzlich die herrschenden Normen und Werte.

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Theorie der deliquenten Subkultur: Cohen

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Subkultur ist eine kollektive Antwort auf die ungleiche Verteilung von gesellschaftlichen Gütern und die dabei entstehende Unzufriedenheit mit der Statuswelt der Mittelschicht. Auch Cohen geht von einer Diskrepanz zwischen Klassengesellschaft und demokratischer Ideologie (siehe Anomie) aus. Grundsätzlich gibt es nur eine Statuswelt, trotzdem entstehen Subkulturen.

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Häufigkeitszahl
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Die Häufigkeitszahl bezeichnet die Zahl der bekanntgewordenen Fälle bezogen auf 100.000 Einwohner.
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Theorie der differentiellen Gelegenheiten

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Nicht nur die Zugangschancen zu legalen Mitteln und Wertvorstellungen sind für die Begehung von kriminellen Handlungen bedeutsam, sondern auch der Zugang zu illegalen Mitteln, der ebenso wie der Zugang zu legalen Mitteln ungleich verteilt ist. 

Subkulturen können bei dem Zugang zu illegalen Mitteln förderlich sein (sind aber nicht ausreichend) 

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Tatverdächtigenbelastungszahl
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Die TVBZ bezeichnet die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen bezogen auf 100.000 Einwohner.
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Ziele der PKS
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Beobachtung 
  • Der Kriminalität und einzelner Deliktsarten
  • Der Zahl und Zusammensetzung der Tatverdächtigen 
  • Der Veränderungen der Kriminalitätsquotienten
Erkenntnisgewinnung 
  • Für repression und Prävention 
  • Für kriminologische und soziologische Forschung
  • Für kriminalpolitische Entscheidungen 
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Kontrolltheorie von Hirschi

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Soziale Bindung ist entscheidend, um die Freiheit zu verlieren, Straftaten zu begehen.
 Vier Faktoren entscheidend: 

- Bindung an wichtige persönliche Bezugspersonen

- Anerkennung des zentralen Wertesystems

- Einbindung in gesellschaftliche Aktivitäten 

- Kalkulation der Folgen abweichenden Verhaltens

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Differenzierungsmöglichkeiten von Kriminalitätstheorien
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Mikroebene: individueller Täter
Mesoebene: Einbezug des unmittelbaren Umfeldes 
Makroebene: gesamtgesellschaftliche Strukturen
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  • 36536 Karteikarten
  • 533 Studierende
  • 19 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Kriminologie Kurs an der Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Biologische Theorien

A:

"Der geborene Verbrecher": Lombroso

Erbguttheorie-Zwillingsforschung: Lange

Erbguttheorie-Adoptionsforschung

Q:

Routine-Activity-Theorie: Cohen/Felson

A:

These:

Drei Bedingungen für kriminelle Handlungen:

- es muss ein geeignetes Objekt für die kriminelle Handlung geben (suitable target)

- es muss an ausreichendem Schutz für das Tatziel fehlen (absence of capable guardians)

- es muss einen motivierten Täter geben (presence of motivated offender)

Über die Geeignetheit des Tatziels entscheiden:

- Wert, Erlös

- Größe und das Gewicht

- Sichtbarkeit

- Zugang

Instanzen formeller und informeller Kontrolle:

- menschliche Akteure (Polizei, Sicherheitsdienst, Nachbarn, Freunde, Mitarbeiter)

- Alarmanlagen, Videoüberwachung

Motivation kann dabei:

- aus einem Bedürfnis entspringen (Armut, Sucht)

- auf gesellschaftlichen Umweltfaktoren basieren (Gruppendruck, Erziehung)

- in der Überzeugung des Einzelnen liegen

Lebensroutinen schaffen kriminalitätsbegünstigende Faktoren.

Theorie geht von einem rational handelnden Täter aus, der sich von situativen Momenten leiten lässt.

Q:

Contra Videoüberwachung

A:

Bürger werden willkürlich aufgezeichnet (Grundrechte werden verletzt)

- Bürger werden unter Generalverdacht gestellt

- Bürger können Persönlichkeit nicht mehr frei entfalten und fühlen sich ,,beobachtet“

- Missbrauchspotential vergleichsweise hoch  

- Videoüberwachung hält nicht von Affekthandlungen ab

- Verdrängung von Straftaten auf nicht überwachte Bereiche

- Mehr Personal effektiver im Vergleich zur Videoüberwachung

Q:

Lerntheorien (Einzelthesen)

A:

1. Kriminalität wird in Interaktion mit anderen Personen durch Kommunikationsprozesse erlernt. 

2. Der intensivste Lernprozess findet innerhalb kleiner, intimer und persönlicher Gruppen statt (weniger wichtig: Filme, Zeitungen). 

3. Das Erlernte umfasst sowohl bestimmte praktische Fertigkeiten und Techniken zur Verbrechensbegehung als auch zugrundeliegende Motive, Einstellungen und Attitüden der jeweiligen Gruppe. 

Q:

Theorie der Neutralisationstechniken

A:

Jugendliche entwickeln Rechtfertigungsstrategien, um ihr eigenes delinquentes Handeln mit dem durchaus befürworteten herrschenden Wertesystem in Einklang zu bringen. 

Wirkung der Normen wird neutralisiert, das eigene Selbstbild bleibt erhalten. 

Sie widersprechen daher der Annahme, die Subkultur sei durch eine Ablehnung der Mittelklassenormen gekennzeichnet. Viele delinquente Jugendliche anerkennen grundsätzlich die herrschenden Normen und Werte.

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Q:

Theorie der deliquenten Subkultur: Cohen

A:

Subkultur ist eine kollektive Antwort auf die ungleiche Verteilung von gesellschaftlichen Gütern und die dabei entstehende Unzufriedenheit mit der Statuswelt der Mittelschicht. Auch Cohen geht von einer Diskrepanz zwischen Klassengesellschaft und demokratischer Ideologie (siehe Anomie) aus. Grundsätzlich gibt es nur eine Statuswelt, trotzdem entstehen Subkulturen.

Q:
Häufigkeitszahl
A:
Die Häufigkeitszahl bezeichnet die Zahl der bekanntgewordenen Fälle bezogen auf 100.000 Einwohner.
Q:

Theorie der differentiellen Gelegenheiten

A:

Nicht nur die Zugangschancen zu legalen Mitteln und Wertvorstellungen sind für die Begehung von kriminellen Handlungen bedeutsam, sondern auch der Zugang zu illegalen Mitteln, der ebenso wie der Zugang zu legalen Mitteln ungleich verteilt ist. 

Subkulturen können bei dem Zugang zu illegalen Mitteln förderlich sein (sind aber nicht ausreichend) 

Q:
Tatverdächtigenbelastungszahl
A:
Die TVBZ bezeichnet die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen bezogen auf 100.000 Einwohner.
Q:
Ziele der PKS
A:
Beobachtung 
  • Der Kriminalität und einzelner Deliktsarten
  • Der Zahl und Zusammensetzung der Tatverdächtigen 
  • Der Veränderungen der Kriminalitätsquotienten
Erkenntnisgewinnung 
  • Für repression und Prävention 
  • Für kriminologische und soziologische Forschung
  • Für kriminalpolitische Entscheidungen 
Q:

Kontrolltheorie von Hirschi

A:

Soziale Bindung ist entscheidend, um die Freiheit zu verlieren, Straftaten zu begehen.
 Vier Faktoren entscheidend: 

- Bindung an wichtige persönliche Bezugspersonen

- Anerkennung des zentralen Wertesystems

- Einbindung in gesellschaftliche Aktivitäten 

- Kalkulation der Folgen abweichenden Verhaltens

Q:
Differenzierungsmöglichkeiten von Kriminalitätstheorien
A:
Mikroebene: individueller Täter
Mesoebene: Einbezug des unmittelbaren Umfeldes 
Makroebene: gesamtgesellschaftliche Strukturen
Kriminologie

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