Strafrecht an der Freie Universität Berlin | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Strafrecht an der Freie Universität Berlin

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TESTE DEIN WISSEN

Kundgabe, § 185 ff.

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TESTE DEIN WISSEN

Die Äußerung muss für die Kenntnisnahme eines anderen bestimmt sein (Kundgabewille des Täters, ≠ Selbstgespräch wird belauscht) und tatsächlich durch einen anderen zur Kenntnis genommen werden und von ihm als Beleidigung aufgefasst werden

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TESTE DEIN WISSEN

Arglosigkeit


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TESTE DEIN WISSEN

Arglos ist, wer sich bei Beginn des Tötungsversuchs keines erheblichen tätlichen Angriffs auf sein Leben oder seine körperliche Unversehrtheit versieht.

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TESTE DEIN WISSEN

Tatherrschaftslehre (h.M.), zu § 25 II


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TESTE DEIN WISSEN

Die Tatherrschaftslehre (Literaturmeinung) stellt auf eine funktionelle Tatherrschaft ab. Für eine Mittäterschaft muss der Mittäter danach das Geschehen mit in den Händen halten (planvoll lenkend) und arbeitsteilig mitwirken.

 

Arten der Tatherrschaft sind:

  • Handlungsherrschaft (eigenhändige Tatbestandsverwirklichung) 
  • Willens-, Wissens- oder Organisationsherrschaft (planvoll-lenkende Gestaltung der Tat)
  • Funktionelle Tatherrschaft („Arbeitsteilung“ bei der Tatbestandsverwirklichung) 

 

 

Dagegen ist Teilnehmer derjenige, der nur eine Randfigur des Geschehens ist, weil sein Tatbeitrag sich darin erschöpft, den Tatentschluss hervorzurufen (Anstifter) oder Hilfe zu leisten (Beihilfe).

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TESTE DEIN WISSEN

Tatsachen


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TESTE DEIN WISSEN

Tatsachen sind konkrete Vorgänge oder Zustände der Vergangenheit oder der Gegenwart, die dem Beweis zugänglich sind.

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TESTE DEIN WISSEN

Heimtückisch, § 211 II Var. 5


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TESTE DEIN WISSEN

Das bewusste Ausnutzen der auf Arglosigkeit beruhenden Wehrlosigkeit des Opfers in feindlicher Willensrichtung

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TESTE DEIN WISSEN


Fallgruppen objektive Zurechnung, Keine rechtlich missbilligte Gefahr, wenn
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TESTE DEIN WISSEN
  • Allgemeines Lebensrisiko (sozialadäquates Verhalten, Autofahren, Flugzeug, menschlich nicht beherrschbar)
  • bloße Risikoverringerung (Person verletzen, um sie zu retten)
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TESTE DEIN WISSEN

Conditio-sine-qua-non-Formel (auch Äquivalenztheorie)


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TESTE DEIN WISSEN

Kausal ist jede Handlung, die nicht hinweggedacht werden könnte, ohne dass der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele.

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TESTE DEIN WISSEN

Gemeinsamer Tatentschluss, § 25 II 


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TESTE DEIN WISSEN

Verabredung der Beteiligten, eine bestimmte Straftat im Wege gemeinsamen arbeitsteiligen Handelns als gleichberechtigte Partner zu begehen. 

 

Dieses Einverständnis kann auch konkludent (z.B. durch Gesten) zustande kommen. 

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TESTE DEIN WISSEN

Eindringen, § 123 StGB (§ 243 I 2 Nr. 1)

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TESTE DEIN WISSEN

Eindringen bedeutet das Betreten des Raumes ohne oder gegen den Willen des Berechtigten. 

 

(Nicht zwingend durch ganzen Körper, z.B. (+) Fuß in der Tür, Stützpunkt)

 

Auch durch Unterlassen möglich

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TESTE DEIN WISSEN

Ehre iSd § 185 ff.


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TESTE DEIN WISSEN

Die h.M. versteht darunter den auf die Personenwürde (Art. 1 Abs. 1 GG; „innere Ehre“) gegründeten verdienten (personalen, sittlichen und sozialen) Achtungsanspruch („normativer Ehrbegriff“); dieser ist Voraussetzung für eine Entfaltung der Persönlichkeit innerhalb der Gesellschaft.

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TESTE DEIN WISSEN

Abbruch der Schwangerschaft, § 218 (Tathandlung)


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TESTE DEIN WISSEN

 Jede Handlung (oder garantenpflichtwidrige Unterlassung), die auf eine Leibesfrucht einwirkt und zurechenbar verursacht, dass das Tatobjekt entweder als Leibesfrucht im Mutterleib oder als Mensch außerhalb des Mutterleibes stirbt.

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TESTE DEIN WISSEN

Ohne eigene Schuld, § 213

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TESTE DEIN WISSEN

Wenn bei wertender Gesamtbetrachtung des beiderseitigen Verhaltens der Täter keine genügende Veranlassung zur Provokation gegeben hat.

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Q:

Kundgabe, § 185 ff.

A:

Die Äußerung muss für die Kenntnisnahme eines anderen bestimmt sein (Kundgabewille des Täters, ≠ Selbstgespräch wird belauscht) und tatsächlich durch einen anderen zur Kenntnis genommen werden und von ihm als Beleidigung aufgefasst werden

Q:

Arglosigkeit


A:

Arglos ist, wer sich bei Beginn des Tötungsversuchs keines erheblichen tätlichen Angriffs auf sein Leben oder seine körperliche Unversehrtheit versieht.

Q:

Tatherrschaftslehre (h.M.), zu § 25 II


A:

Die Tatherrschaftslehre (Literaturmeinung) stellt auf eine funktionelle Tatherrschaft ab. Für eine Mittäterschaft muss der Mittäter danach das Geschehen mit in den Händen halten (planvoll lenkend) und arbeitsteilig mitwirken.

 

Arten der Tatherrschaft sind:

  • Handlungsherrschaft (eigenhändige Tatbestandsverwirklichung) 
  • Willens-, Wissens- oder Organisationsherrschaft (planvoll-lenkende Gestaltung der Tat)
  • Funktionelle Tatherrschaft („Arbeitsteilung“ bei der Tatbestandsverwirklichung) 

 

 

Dagegen ist Teilnehmer derjenige, der nur eine Randfigur des Geschehens ist, weil sein Tatbeitrag sich darin erschöpft, den Tatentschluss hervorzurufen (Anstifter) oder Hilfe zu leisten (Beihilfe).

Q:

Tatsachen


A:

Tatsachen sind konkrete Vorgänge oder Zustände der Vergangenheit oder der Gegenwart, die dem Beweis zugänglich sind.

Q:

Heimtückisch, § 211 II Var. 5


A:

Das bewusste Ausnutzen der auf Arglosigkeit beruhenden Wehrlosigkeit des Opfers in feindlicher Willensrichtung

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Q:


Fallgruppen objektive Zurechnung, Keine rechtlich missbilligte Gefahr, wenn
A:
  • Allgemeines Lebensrisiko (sozialadäquates Verhalten, Autofahren, Flugzeug, menschlich nicht beherrschbar)
  • bloße Risikoverringerung (Person verletzen, um sie zu retten)
Q:

Conditio-sine-qua-non-Formel (auch Äquivalenztheorie)


A:

Kausal ist jede Handlung, die nicht hinweggedacht werden könnte, ohne dass der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele.

Q:

Gemeinsamer Tatentschluss, § 25 II 


A:

Verabredung der Beteiligten, eine bestimmte Straftat im Wege gemeinsamen arbeitsteiligen Handelns als gleichberechtigte Partner zu begehen. 

 

Dieses Einverständnis kann auch konkludent (z.B. durch Gesten) zustande kommen. 

Q:

Eindringen, § 123 StGB (§ 243 I 2 Nr. 1)

A:

Eindringen bedeutet das Betreten des Raumes ohne oder gegen den Willen des Berechtigten. 

 

(Nicht zwingend durch ganzen Körper, z.B. (+) Fuß in der Tür, Stützpunkt)

 

Auch durch Unterlassen möglich

Q:

Ehre iSd § 185 ff.


A:

Die h.M. versteht darunter den auf die Personenwürde (Art. 1 Abs. 1 GG; „innere Ehre“) gegründeten verdienten (personalen, sittlichen und sozialen) Achtungsanspruch („normativer Ehrbegriff“); dieser ist Voraussetzung für eine Entfaltung der Persönlichkeit innerhalb der Gesellschaft.

Q:

Abbruch der Schwangerschaft, § 218 (Tathandlung)


A:

 Jede Handlung (oder garantenpflichtwidrige Unterlassung), die auf eine Leibesfrucht einwirkt und zurechenbar verursacht, dass das Tatobjekt entweder als Leibesfrucht im Mutterleib oder als Mensch außerhalb des Mutterleibes stirbt.

Q:

Ohne eigene Schuld, § 213

A:

Wenn bei wertender Gesamtbetrachtung des beiderseitigen Verhaltens der Täter keine genügende Veranlassung zur Provokation gegeben hat.

Strafrecht

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