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Lernmaterialien für Seminar II Gerontosoziologie/Gerontologie an der Freie Universität Berlin

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Seminar II Gerontosoziologie/Gerontologie Kurs an der Freie Universität Berlin zu.

TESTE DEIN WISSEN

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Wohnen und Mobilität im Alter?

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  • Bewegung ist ein Bedürfnis und trägt zur Lebensqualität älterer Menschen bei
  • Im Alter wird viel Zeit in der Wohnung verbracht und außerhäusliche Aktivität findet größtenteils in der nahen Wohnumgebung statt (Aktivitätsradius verkleinert sich im Alter)
  • Das Quartier und die Nachbarschaft sind Orte der Mobilität und sozialen Interaktion
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Welche ambulanten Wohnformen kennen Sie?

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  • Nutzung von Umbaumöglichkeiten der Wohnung
  • Service Wohnen/betreutes Wohnen
  • Wohngemeinschaft/ Senioren WG
  • Integriertes Wohnen
  • Umzüge
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Wie wird Isolation definiert?

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TESTE DEIN WISSEN

Isolation beinhaltet den objektiv beobachtbaren Umfang und die Intensität der sozialen Kontakte


-wird durch soziale Gegebenheiten (bspw. durch Kommunikationsmöglichkeiten oder Kontakthäufigkeit) beeinflusst

-Isolation liegt dann vor, wenn das Ausmaß oder die Anzahl sozialer Beziehungen „unter einem für notwendig erachteten Minimum liegt“

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Gründe für „underreporting of pain“:

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-Schmerzen  normales Phänomen des Alters und eine Begleiterscheinung von Altersprozessen

-Physischer Schmerz ist im Vergleich zu anderen Lebensereignissen weniger bedeutsam 

-eine höhere Akzeptanz gegenüber unangenehmen Erfahrungen und Schmerzen 

-Schmerz steht als Metapher für Krankheit und drohenden Tod 

-soziale Erwünschtheit und das Anliegen nicht zur Last zu fallen. 

-Ältere Menschen wollen nicht als schwache oder schwierige Person wahrgenommen werden

-Ältere Menschen zeigen mehr emotionale Kontrolle, basierend auf einer größeren emotionalen Stabilität, bei der seltener extreme Gefühlsschwankungen erkennbar sind 

-Im Laufe ihres Lebens haben sie gelernt, zielführende Copingstrategien auszusuchen 

-Schmerzäußerungen werden durch Angst vor weiteren diagnostischen Tests und Behandlungen verhindert. 

-Befürchtung vor  Verschreibung zusätzlicher Medikamente, die vor allem vor dem Hintergrund unangenehmer Nebenwirkungen und einem möglichen Suchtpotential bewertet werden ("MSI =schlecht")

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Nennen Sie die Modelle der ökologischen Gerontologie, die häufig zur Anwendung kommen?

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  • Umweltanforderungskompetenz Modell
  • Rahmenmodell zum Person Umweltaustausch im höheren Alter
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Nenne die 4 Gruppen, in denen sich die Theorien des erfolgreichen Alterns gliedern?

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  1. Psychosoziale Markoprozesse
  2. Spezifische Altersformen und - typen
  3. Distinkte Eigenschaften bzw. Ressourcen
  4. Zusammenspiel spezifischer Mechanismen bzw. Strategien
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was sind die Folgen der Diskontinuität in der Versorgung von Demenz-PatientInnen?

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•Diskontinuität der Behandlung, Betreuung und Verantwortlichkeit


•Informationsdefizite


•Belastung mit unnötiger und teilweise riskanter Diagnostik


•Unterbrechungen der Therapie und damit Gefahr des Wirkungsverlustes

•nicht optimal aufeinander abgestimmte Behandlungen


•unzureichende oder fehlende Nachsorge


•unnötige parallele Vorhaltung medizinischer Kapazitäten


•unnötige Kosten

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Beschreibe mögliche Veränderungen des sozialen Netzwerkes mit steigendem Alter!

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-„globales“ Netzwerk wächst bis ins jüngere Erwachsenenalter und schrumpft dann stetig 

-persönliches und Freundschaftsnetzwerk schrumpfen ab dem Erwachsenenalter stetig 

-Familiennetzwerk bleibt stabil bis ins hohe Alter

-Nachbarschafts- und Kollegennetzwerke sind nur in bestimmten Altersphasen von Bedeutung

-Kritische Lebensereignisse beeinflussen die Netzwerkgröße 

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Welche Interventionen gibt es gegen Einsamkeit?

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Interventionsgerontologische Maßnahmen 

-Ansatzpunkt Netzwerk einer Person, z.B. neue Beziehungen aufbauen, bestehende Beziehungen pflegen 

-Praktische Unterstützung (z.B. Fahrgelegenheiten zu Orten sozialer Begegnung)

-Kontaktvermittlung (z.B. Selbsthilfegruppen) 

-Informationsgabe (z.B. zu Hilfemöglichkeiten) 

-Beziehungsarbeit der betroffenen Personen (z.B. Gesprächsangebote) 

-Krisenintervention und langfristige Intervention durch professionelle Helfer*innen

-Unterstützung und Beratung der verwitweten Person und deren soziale Netzwerkpartner*innen (Trauerbewältigung, Alltagsgestaltung, Belastung der Pflege) 

-Öffentlichkeitsarbeit 

-Informelle Selbsthilfegruppen 

-Unterstützung der aktiven Freizeitgestaltung 

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Defizite in der Schmerzversorgung laut Pain Studie (Pflegeheim- Setting)

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-17,8% der Pflegeheimbewohner mit mind. mäßigem Schmerz (n=157) erhalten keine Medikation

 

-Nicht auskunftsfähige Personen (n=54) erhalten signifikant  (p= . 017) häufiger keine Medikation (33,3%) --> Beobachtung bei Demenz auf Schmerz von absoluter Relevanz!!

 

-Der Einsatz komplementärer Interventionen bei Bewohnern mit Schmerzen ist unzureichend (27 Maßnahmen bei 306 Personen) --> zu wenig Physio, Wärem/Kälte, Musiktherapie, etc..


-Eine angemessene Medikation  laut PMASD Score haben nur Bewohner*innen mit eine dauerhaften Medikation ergänzt durch Bedarfsmedikation

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Was ist mit der Aussage gemeint: "Die Bevölkerung altert "drei-fach"?"

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  1. Zunahme alter Menschen insgesamt (jährlich 58 Mio. Menschen vollenden ihr 60. Lebensjahr)
  2. Anzahl der hochaltrigen Menschen steigt (verbleibende Lebenszeit nach dem 80. Geburtstag steigt weiter an --> Ursache besserer Gesundheitszustand wird vermutet
  3. Anstieg des Altersquotienten (Verhältnis Alt Jung - Hochaltrigkeit verschiebt sich --> 2050 mehr Ü60 als U15 --> Zahl der 100 Jährigen steigt im Jahr auf 3,2 Millionen)
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Alterselbstbilder und eigene Gesundheit

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Empirische Studien zeigen, dass Menschen mit einer positiveren Sicht auf ihr eigenes Älterwerden... -durchschnittlich siebeneinhalb Jahre länger leben

-physisch/ mental gesünder sind

-eine bessere körperliche Funktions-und Leistungsfähigkeit aufrechterhalten können

-aktiver sind und sich gesünder verhalten

-sich schneller von schwerwiegenden Krankheiten erholen

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  • 3095 Studierende
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Seminar II Gerontosoziologie/Gerontologie Kurs an der Freie Universität Berlin - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Wohnen und Mobilität im Alter?

A:
  • Bewegung ist ein Bedürfnis und trägt zur Lebensqualität älterer Menschen bei
  • Im Alter wird viel Zeit in der Wohnung verbracht und außerhäusliche Aktivität findet größtenteils in der nahen Wohnumgebung statt (Aktivitätsradius verkleinert sich im Alter)
  • Das Quartier und die Nachbarschaft sind Orte der Mobilität und sozialen Interaktion
Q:

Welche ambulanten Wohnformen kennen Sie?

A:
  • Nutzung von Umbaumöglichkeiten der Wohnung
  • Service Wohnen/betreutes Wohnen
  • Wohngemeinschaft/ Senioren WG
  • Integriertes Wohnen
  • Umzüge
Q:

Wie wird Isolation definiert?

A:

Isolation beinhaltet den objektiv beobachtbaren Umfang und die Intensität der sozialen Kontakte


-wird durch soziale Gegebenheiten (bspw. durch Kommunikationsmöglichkeiten oder Kontakthäufigkeit) beeinflusst

-Isolation liegt dann vor, wenn das Ausmaß oder die Anzahl sozialer Beziehungen „unter einem für notwendig erachteten Minimum liegt“

Q:

Gründe für „underreporting of pain“:

A:


-Schmerzen  normales Phänomen des Alters und eine Begleiterscheinung von Altersprozessen

-Physischer Schmerz ist im Vergleich zu anderen Lebensereignissen weniger bedeutsam 

-eine höhere Akzeptanz gegenüber unangenehmen Erfahrungen und Schmerzen 

-Schmerz steht als Metapher für Krankheit und drohenden Tod 

-soziale Erwünschtheit und das Anliegen nicht zur Last zu fallen. 

-Ältere Menschen wollen nicht als schwache oder schwierige Person wahrgenommen werden

-Ältere Menschen zeigen mehr emotionale Kontrolle, basierend auf einer größeren emotionalen Stabilität, bei der seltener extreme Gefühlsschwankungen erkennbar sind 

-Im Laufe ihres Lebens haben sie gelernt, zielführende Copingstrategien auszusuchen 

-Schmerzäußerungen werden durch Angst vor weiteren diagnostischen Tests und Behandlungen verhindert. 

-Befürchtung vor  Verschreibung zusätzlicher Medikamente, die vor allem vor dem Hintergrund unangenehmer Nebenwirkungen und einem möglichen Suchtpotential bewertet werden ("MSI =schlecht")

Q:

Nennen Sie die Modelle der ökologischen Gerontologie, die häufig zur Anwendung kommen?

A:
  • Umweltanforderungskompetenz Modell
  • Rahmenmodell zum Person Umweltaustausch im höheren Alter
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Q:

Nenne die 4 Gruppen, in denen sich die Theorien des erfolgreichen Alterns gliedern?

A:
  1. Psychosoziale Markoprozesse
  2. Spezifische Altersformen und - typen
  3. Distinkte Eigenschaften bzw. Ressourcen
  4. Zusammenspiel spezifischer Mechanismen bzw. Strategien
Q:

was sind die Folgen der Diskontinuität in der Versorgung von Demenz-PatientInnen?

A:

•Diskontinuität der Behandlung, Betreuung und Verantwortlichkeit


•Informationsdefizite


•Belastung mit unnötiger und teilweise riskanter Diagnostik


•Unterbrechungen der Therapie und damit Gefahr des Wirkungsverlustes

•nicht optimal aufeinander abgestimmte Behandlungen


•unzureichende oder fehlende Nachsorge


•unnötige parallele Vorhaltung medizinischer Kapazitäten


•unnötige Kosten

Q:

Beschreibe mögliche Veränderungen des sozialen Netzwerkes mit steigendem Alter!

A:

-„globales“ Netzwerk wächst bis ins jüngere Erwachsenenalter und schrumpft dann stetig 

-persönliches und Freundschaftsnetzwerk schrumpfen ab dem Erwachsenenalter stetig 

-Familiennetzwerk bleibt stabil bis ins hohe Alter

-Nachbarschafts- und Kollegennetzwerke sind nur in bestimmten Altersphasen von Bedeutung

-Kritische Lebensereignisse beeinflussen die Netzwerkgröße 

Q:

Welche Interventionen gibt es gegen Einsamkeit?

A:

Interventionsgerontologische Maßnahmen 

-Ansatzpunkt Netzwerk einer Person, z.B. neue Beziehungen aufbauen, bestehende Beziehungen pflegen 

-Praktische Unterstützung (z.B. Fahrgelegenheiten zu Orten sozialer Begegnung)

-Kontaktvermittlung (z.B. Selbsthilfegruppen) 

-Informationsgabe (z.B. zu Hilfemöglichkeiten) 

-Beziehungsarbeit der betroffenen Personen (z.B. Gesprächsangebote) 

-Krisenintervention und langfristige Intervention durch professionelle Helfer*innen

-Unterstützung und Beratung der verwitweten Person und deren soziale Netzwerkpartner*innen (Trauerbewältigung, Alltagsgestaltung, Belastung der Pflege) 

-Öffentlichkeitsarbeit 

-Informelle Selbsthilfegruppen 

-Unterstützung der aktiven Freizeitgestaltung 

Q:

Defizite in der Schmerzversorgung laut Pain Studie (Pflegeheim- Setting)

A:

-17,8% der Pflegeheimbewohner mit mind. mäßigem Schmerz (n=157) erhalten keine Medikation

 

-Nicht auskunftsfähige Personen (n=54) erhalten signifikant  (p= . 017) häufiger keine Medikation (33,3%) --> Beobachtung bei Demenz auf Schmerz von absoluter Relevanz!!

 

-Der Einsatz komplementärer Interventionen bei Bewohnern mit Schmerzen ist unzureichend (27 Maßnahmen bei 306 Personen) --> zu wenig Physio, Wärem/Kälte, Musiktherapie, etc..


-Eine angemessene Medikation  laut PMASD Score haben nur Bewohner*innen mit eine dauerhaften Medikation ergänzt durch Bedarfsmedikation

Q:

Was ist mit der Aussage gemeint: "Die Bevölkerung altert "drei-fach"?"

A:
  1. Zunahme alter Menschen insgesamt (jährlich 58 Mio. Menschen vollenden ihr 60. Lebensjahr)
  2. Anzahl der hochaltrigen Menschen steigt (verbleibende Lebenszeit nach dem 80. Geburtstag steigt weiter an --> Ursache besserer Gesundheitszustand wird vermutet
  3. Anstieg des Altersquotienten (Verhältnis Alt Jung - Hochaltrigkeit verschiebt sich --> 2050 mehr Ü60 als U15 --> Zahl der 100 Jährigen steigt im Jahr auf 3,2 Millionen)
Q:

Alterselbstbilder und eigene Gesundheit

A:

Empirische Studien zeigen, dass Menschen mit einer positiveren Sicht auf ihr eigenes Älterwerden... -durchschnittlich siebeneinhalb Jahre länger leben

-physisch/ mental gesünder sind

-eine bessere körperliche Funktions-und Leistungsfähigkeit aufrechterhalten können

-aktiver sind und sich gesünder verhalten

-sich schneller von schwerwiegenden Krankheiten erholen

Seminar II Gerontosoziologie/Gerontologie

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