Persönlichkeitspsychologie 2 /Paradigmen an der Freie Universität Berlin

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Was ist ein Wissenschaftsparadigma? Wie kommt es zum Paradigmenwechsel?

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erkläre das Dynamische Modell des psychoanalytischen Paradigmas und wie werden Unterschiede in der Persönlichkeit erklärt?

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Wie lässt sich Persönlichkeit definieren?

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Erklären Sie anhand der Eigenschaft Aggressivität wodurch sich Persönlichkeitsmerkmale auszeichnen. *

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erkläre das Struktur Modell  des psychoanalytischen Paradigmas und wie werden Unterschiede in der Persönlichkeit erklärt?

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erkläre das  des Topographische Modell des psychoanalytischen Paradigmas und wie werden Unterschiede in der Persönlichkeit erklärt?*



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Worin unterscheiden sich das Vorbewusstsein und das Unbewusstsein in Freuds topographischen Modell?*


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Nennen Sie 8 Abwehrmechanismen nach Freud und erklären Sie diese an Beispielen. Welche Abwehrmechanismen sind funktional?

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In welchen Bereichen hat das psychoanalytische Paradigma die Wissenschaft nachhaltig beeinflusst?

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Erklären Sie die Mechanismen des Lernens im Behaviorismus und der sozial-kognitiven Lerntheorie an empirischen Befunden. Wie werden hier Persönlichkeitsunterschiede erklärt?

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Was sind Vorteile und was sind Probleme des (a) psychoanalytischen und (b) lerntheoretischen Paradigmas?

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Erklären Sie das hierarchische Eigenschaftsmodell an einem Beispiel. Inwiefern ist dieses Modell für Verhaltensvorhersagen relevant?

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Persönlichkeitspsychologie 2 /Paradigmen

Was ist ein Wissenschaftsparadigma? Wie kommt es zum Paradigmenwechsel?

  • Bündel von theoretischen Leitsätzen, Fragestellungen und Methoden;
    charakterisiert Vorgehen einer größeren Zahl von Wissenschaftlern zu einer bestimmten Zeit
  • Typische Abfolge bei einem Paradigmenwechsel:
    - Phase „normaler Wissenschaft
    - erwartungswidrige Befunde, neue Methoden oder Fragen
    - Paradigma wird modifiziert, um neue Erkenntnisse erklären zu können/aufzufangen;
    - gelingt das nicht, folgt eine Krise
    - aus der Krise entwickelt sich ein neues Paradigma (Paradigmenwechsel)
     - neue Phase normaler Wissenschaft

Persönlichkeitspsychologie 2 /Paradigmen

erkläre das Dynamische Modell des psychoanalytischen Paradigmas und wie werden Unterschiede in der Persönlichkeit erklärt?

  • menschliche Aktivität beruht auf Verarbeitung von Energie
  • Psyche als abgeschlossenes Energiesystem, jedem steht eine begrenzte Menge an Energien zur Verfügung
  • Die Energien beruhen auf angeborenen Trieben (körperliche Spannungszustände)
  • Freud: spezifisches Interesse für
    Sexual-/Selbsterhaltungstrieb (Eros) und
    sexuelle Energie (Libido),
    Aggressions-/Todestrieb (Thanatos) und
    aggressive Energie (Destrudo)
  • interindividuelle Unterschiede entstehen durch Unterschiede in den angeborenen Trieben

Persönlichkeitspsychologie 2 /Paradigmen

Wie lässt sich Persönlichkeit definieren?

  • Gesamtheit aller Persönlichkeitseigenschaften
  • “...ein bei jedem Menschen einzigartiges, relativ stabiles und den Zeitablauf überdauerndes Verhaltenskorrelat.“
  • nichtpathologische Individualität eines Menschen in körperlicher Erscheinung, Verhalten und Erleben im Vergleich zu einer Referenzpopulation von Menschen gleichen Alters und gleicher Kultur

Persönlichkeitspsychologie 2 /Paradigmen

Erklären Sie anhand der Eigenschaft Aggressivität wodurch sich Persönlichkeitsmerkmale auszeichnen. *

  • Merkmal im Denken, Fühlen und/oder Verhalten, in dem sich Personen voneinander unterscheiden – Menschen haben unterschiedlich stark ausgeprägte Aggressivität, die sich zudem verschieden bemerkbar macht; z.B. Lehrer gibt unfaire Noten und Schüler reagieren unterschiedlich aggressiv
  • nicht direkt beobachtbar -- Indikatoren wie Verhaltensweisen sind beobachtbar (z.B. erhöhter Blutdruck, Selbstberichte, …), Aggressivität ist nur ein latentes Konstrukt („ausgedacht“), das aus den Beobachtungen geschlossen wird
  • relativ stabil über die Zeit – Verhaltensweisen, die auf Aggressivität schließen lassen, bleiben bei einer Frau ihr Leben lang bestehen, nicht nur z.B. in einer stressigen Prüfungsphase
  • relativ stabil über verschiedene Situationen hinweg – ein Mann ist nicht nur aggressiv, wenn er mit seiner Frau spricht, sondern auch im Straßenverkehr und seinen Kollegen gegenüber
  • verhaltenswirksam – Person spürt nicht nur Aggression, sondern handelt tatsächlich mit intendierter Schädigungsabsicht

Persönlichkeitspsychologie 2 /Paradigmen

erkläre das Struktur Modell  des psychoanalytischen Paradigmas und wie werden Unterschiede in der Persönlichkeit erklärt?

  • Das Selbst besteht aus drei Instanzen:
    1. Es: Von Geburt aus vorhanden, gelenkt von Bedürfnissen, psychischer Energie und angeborenen Dispositionen, folgt Lustprinzip (Lust suchen, Schmerz vermeiden), stellt Forderungen, dient Triebentladung
    2. Ich: Kritischer Verstand, der nach Realitätsprinzip handelt; entsteht aus Konfrontation von Es mit Außenwelt und vermittelt zwischen den beiden, indem es auf die Umwelt und/oder Ansprüche des Es einwirkt;
       Ist zu Triebaufschub und -verzicht in der Lage;
    3. Über-Ich: moralische Instanz („Ideal-Ich“); enthält Werte und Normen, Gebote und Verbote, die von Eltern und anderen Personen aus dem Umfeld stammen und internalisiert wurden; Vermittlung zwischen Über-Ich und Umwelt/Über-Ich und Es geschieht über das Ich, Über-Ich wirkt aber auch auf das Ich ein
  • Interindividuelle Unterschiede durch:
  • unterschiedliche Norm- und Wertvorstellungen der bedeutsamen Autoritätspersonen (Über-Ich)
  • Unterschiede in den angeborenen Trieben und ihrer Stärke (Es)
  • Unterschiede in der relativen Gewichtung der drei Strukturen bzw. dem Ausmaß an Kontrolle
    (impulsives vs. kontrolliertes Handeln; Ich)

Persönlichkeitspsychologie 2 /Paradigmen


erkläre das  des Topographische Modell des psychoanalytischen Paradigmas und wie werden Unterschiede in der Persönlichkeit erklärt?*



  1. Topographisches Modell
    • Im Selbst gibt es drei Arten von Prozessen bzw. Inhalten:
      1. Bewusste: momentanes Bewusstsein (Wahrnehmungen, Empfindungen, Gefühle, Gedanken)
      2. Vorbewusste: ähnlich zu bewussten Inhalten, allerdings nicht stark genug, ins Bewusstsein zu dringen; Können allerdings prinzipiell bewusst werden (z.B. „Es liegt mir auf der Zunge“)
      3. Unbewusste: können nur gegen starke Widerstände oder gar nicht bewusst gemacht werden (z.B. Verdrängtes), beeinflussen aber weiterhin das Verhalten und Erleben (sind verhaltenswirksam); auch
    • Jede Instanz beinhaltet die Prozesse zu unterschiedlichen Anteilen:
      • Das Ich hat vor allem bewusste, aber auch vor- und unbewusste Anteile
      • Das Über-Ich ist zu einem großen Teil unbewusst, hat aber auch bewusste und vorbewusste Anteile
      • Das Es ist vollständig unbewusst und funktioniert nach besonderen Gesetzmäßigkeiten
        (auch „Primärprozesshaftes Denken“): nicht formal logisch,
        z.B. können Orte, Gegensätze und Ungleichzeitiges verschmelzen
    • Interindividuelle Unterschiede können durch die ins Unbewusste verdrängten Inhalte erklärt werden (die für das Ich nicht erträglich waren), welche verhaltenswirksam bleiben und sowohl zeitlich als auch transsituativ relativ stabil sind; diese wiederum hängen von Unterschieden in der Ich-Stärke und Lebensereignissen ab

Persönlichkeitspsychologie 2 /Paradigmen

Worin unterscheiden sich das Vorbewusstsein und das Unbewusstsein in Freuds topographischen Modell?*


  • Im Vorbewusstsein befinden sich Inhalte, die prinzipiell bewusst werden können, aber nicht stark genug sind, um bewusst zu werden (z.B. „Mir liegt der Name auf der Zunge“)
  • Das Unbewusste dagegen enthält Inhalte, die nicht oder nur gegen starke Widerstände bewusst gemacht werden können und/oder sollen (z.B. Verdrängtes). Sie wirken trotzdem auf das Erleben und Verhalten.
  • Das Vorbewusstsein funktioniert nach denselben (logischen) Prinzipien wie das Bewusstsein
  • Große Teile des Unbewussten sind durch besondere Gesetzmäßigkeiten im Denken gekennzeichnet („primärprozesshaftes Denken“): es funktioniert nicht formal logisch, z.B. können Orte, Gegensätze und Ungleichzeitiges verschmelzen

Persönlichkeitspsychologie 2 /Paradigmen

Nennen Sie 8 Abwehrmechanismen nach Freud und erklären Sie diese an Beispielen. Welche Abwehrmechanismen sind funktional?

  1. Verdrängung: Angsterregende externe oder interne Reize werden ins Unbewusste verschoben. z.B.: Herr Roth ist wütend auf seine Frau und findet seine Wutgefühle beängstigend. Sie werden unterdrückt und dem Mann somit unbewusst. Alkoholisiert (bei Ich-Schwäche) äußern sich die Gefühle allerdings: Er schreit sie an.
  2. Projektion: Eigene angsterregende innere Reize werden jemand anderem unterstellt. z.B.: Herr Zorn stuft seine Frau als feindselig ein, wodurch seine eigene Aggression gerechtfertigt ist.
  3. Verschiebung: Angsterregende innere Impulse werden auf andere Objekte als das ursprüngliche verschoben, die weniger gefährlich scheinen. z.B.: Frau Rosa wird von ihrem Chef angeschrien und kann ihre Wut nicht äußern, da sie ihren Job verlieren könnte. Sie schreit stattdessen ihren Sohn an.
  4. Reaktionsbildung: Angsterregende innere Impulse werden ins Gegenteil verschoben. Somit werden sie akzeptabel für das Ich und zugänglich zum Bewusstsein. z.B.: Frau Schutz ist aggressiv gegenüber ihrem Sohn, was unvereinbar mit ihrem Über-Ich ist. Sie handelt überbehütet.
  5. Verleugnung: Entsprechende Person will angstauslösende äußere Reize nicht wahrhaben und leugnet sie. z.B.: Frau Fatal ignoriert Knoten in der Brust, weil es Krebs sein könnte.
  6. Rationalisierung: Eigenes inakzeptables Verhalten wird umgedeutet, sodass es akzeptabel wirkt.
     z.B.: Herr Horn stellt eine hübsche aber bezüglich des Jobs inkompetente Frau ein und begründet die Einstellung mit ihrer Intelligenz.
  7. Sublimierung: Innere Triebimpulse werden durch akzeptable Ersatzhandlungen befriedigt. z.B.: Bela B. ist aggressiv und gründet eine Heavy-Metal-Band, in der er Schlagzeug spielt und Wut zum Ausdruck bringet
  8. Regression: Nach einem traumatischen Erlebnis geschieht der Rückzug auf eine frühkindliche Stufe der Triebregulation, oft auf diejenige, in der eine Fixierung geschah. Es resultiert unreifes Verhalten. z.B.: Herr Rott beginnt nach dem Tod seiner Mutter wieder mit dem Rauchen.
    • Laut Freud ist nur Sublimierung, zu gewissen Teilen auch Rationalisierung funktional. Zunächst können alle Strategien funktional sein, allerdings können sie zu späteren Zeitpunkten Probleme verursachen (Beispiel 5).

Persönlichkeitspsychologie 2 /Paradigmen

In welchen Bereichen hat das psychoanalytische Paradigma die Wissenschaft nachhaltig beeinflusst?

  • Manche Bestandteile von Freuds Theorien bilden die Grundlage für die Formulierung empirisch prüfbarer Hypothesen; einige davon wurden widerlegt aber auch einige bestätigt
  • Konzept der Abwehrmechanismen heute Kernbestand psychoanalytischer Richtungen der Therapie
  • die Annahme unbewussten, primärprozesshaften Denkens regte Forschung zu impliziten Einstellungen an
  • Annahme der Übertragung (z.B. Vater auf Therapeuten) wird in der Sozialpsychologie erforscht
  • Annahme über den Einfluss früher Objektbeziehungen (Abwandlung der Entwicklungsstufen nach Freud) führte zu fruchtbaren Studien bezüglich des Bindungsverhaltens von Kleinkindern

Persönlichkeitspsychologie 2 /Paradigmen

Erklären Sie die Mechanismen des Lernens im Behaviorismus und der sozial-kognitiven Lerntheorie an empirischen Befunden. Wie werden hier Persönlichkeitsunterschiede erklärt?

Lernen im Behaviorismus:

  • Mensch kommt als „tabula rasa“ zur Welt, erlernt alle komplexen Reaktionen durch Einflüsse von Umweltreizen; ein Reiz führt zu einer Reaktion und die zwischenliegenden Prozesse sind nicht beobachtbar (Black Box Modell)
  • Zwei Arten des Lernens:
    1. Klassische Konditionierung: ein neutraler Stimulus solange mit einem unkonditionierten Stimulus gepaart, bis auch der neutrale Stimulus allein die Reaktion auslöst, die ursprünglich nur auf den unkonditionierten Reiz folgte;
      - z.B.: Pawlow paarte das Füttern eines Hundes, das Speichelfluss auslöste, mit einem Glockenton, bis nach einiger Zeit der Glockenton allein ebenfalls Speichelfluss auslöste
    2. Operante Konditionierung: ein Verhalten wird entweder belohnt oder bestraft, was dazu führt, dass es öfter oder weniger oft gezeigt wird; z.B.: Skinner setzte Ratten in einen Käfig und ließ sie Hebel drücken, wobei eine Gruppe Futter erhielt, eine andere hingegen Elektroschocks. Daraufhin lernte die erste Gruppe, den Hebel immer häufiger zu drücken. Die Gruppe mit den Schocks drückte weniger oft.

      Lernen laut sozial - kognitiver Lerntheorie :
      auch wichtig: 
  • auch kognitive Prozesse wie* Selbstbewertungen und Selbstwirksamkeitserwartungen spielen eine Rolle
  • das Lernen kann auch durch stellvertretendes Lernen (Modelllernen) geschehen, bei dem Folgen auf die Handlungen anderer die die Erwartung über Reaktionen auf das eigene Verhalten und somit das tatsächliche Verhalten beeinflussen
  • z.B.: Bandura führte eine Studie durch, in der Kindern Videos von Erwachsenen gezeigt wurden, die eine Puppe aggressiv behandelten und dafür bestraft wurden. Daraufhin zeigten die Kinder mit geringerer Wahrscheinlichkeit aggressives Verhalten als andere Kinder, die ein Video ohne Bestrafung der Erwachsenen sahen

Wie werden Persönlichkeitsunterschiede im Behaviorismus und sozial kog Lerntheorie erklärt?

  • Persönlichkeit als Menge aller erlernten Verhaltensdispositionen, Person ist „Opfer“ seiner Umwelt
  • Unterschiede entstehen somit aus interindividuell unterschiedlichen Reizkonstellationen in der Umwelt (KK),
    Reaktionen der Umwelt auf eigenes Verhalten (OK) und auf das Verhalten anderer (Modelllernen)

Persönlichkeitspsychologie 2 /Paradigmen

Was sind Vorteile und was sind Probleme des (a) psychoanalytischen und (b) lerntheoretischen Paradigmas?

(a)         +            gab Impulse für die Wissenschaft, v.a. in Bezug auf unbewusste Prozesse, den Einfluss früher
Erfahrungen
(bspw. Bindungsverhalten) und der Angstabwehr
- unklare Definition verhindert Operationalisierung
- keine falsifizierbare Theorie
- negative Evidenzen (insb. zu Entwicklungsmodell)
- Überbetonung irrationaler (vs. rationaler) Prozesse, frühkindlicher (vs. späterer) Erfahrungen,
                             sexueller und aggressiver (vs. anderer) Motive

(b)         +            Empirische Bewährung, dadurch, dass es gut operationalisierbar ist
+ liefert erfolgreiche Ansätze zur Modifikation von Verhaltensweisen (Verhaltenstherapie)
- Unmöglich, gesamte Lerngeschichte einer Person zu dokumentieren
- die Lerngeschichte ist nicht die alleinige Ursache für Persönlichkeitsunterschiede
- einige Lerneffekte sind hochstabil, viele aber nur wenig;
es scheint Prädispositionen für bestimmte Lerninhalte zu geben
- Vernachlässigung interner Prozesse bei KK und OK ("Black Box")
- Vernachlässigung von Einflüssen der Person auf ihre Umwelt
               -             es gibt Prädispositionen für bestimmte Lerninhalte: manche Lerneffekte hochstabil, viele wenig stabil

Persönlichkeitspsychologie 2 /Paradigmen

Erklären Sie das hierarchische Eigenschaftsmodell an einem Beispiel. Inwiefern ist dieses Modell für Verhaltensvorhersagen relevant?

Im Modell wird angenommen, dass es eine hierarchisch angeordnete Persönlichkeitsstruktur gibt.
 Die betrachteten Ebenen sind Eigenschaften, Facetten dieser Eigenschaften, Gewohnheiten, Verhaltensweisen und Situationen. Z.B. kann Extraversion die übergeordnete Eigenschaft sein, Geselligkeit eine von mehreren Facetten, die das abstrakte Konzept der Extraversion umfassen, in einem Teamsport aktiv zu sein eine von vielen möglichen Gewohnheiten extravertierter, geselliger Menschen, und die Entscheidung, seinen Sonntag lieber auf einem Handballturnier als allein zu Hause zu verbringen, eine konkrete Verhaltensweise in einer konkreten Situation.

Das Modell ist für Verhaltensvorhersagen relevant, da konkretes Verhalten besser durch tiefere Ebenen vorhergesagt werden kann. Von Gewohnheiten (z.B. der regelmäßigen Betätigung eines Teamsports) lässt sich mit größerer Sicherheit auf das konkrete Verhalten (am Sonntag) schließen als aus Facetten von Eigenschaften (Geselligkeit) oder Eigenschaften selbst (Extraversion).

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