Wirtschaftsinformatik Basics (Eigen) an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management

Karteikarten und Zusammenfassungen für Wirtschaftsinformatik Basics (Eigen) an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management

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Data Mining: Knowledge Discovery in Databases (KDD)

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Data Mining

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Modellierung von Informationssystemen

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Modellierungsprinzipien

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Komplexitätsreduktion

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Modellierungssprachen

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ARIS

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ARIS-Architekturmodell

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ARIS zwei Strategien

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ARIS Sichten

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ARIS Beschreibungsebenen

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ARIS-Organisationssicht

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Wirtschaftsinformatik Basics (Eigen)

Data Mining: Knowledge Discovery in Databases (KDD)

… describes the “.. non-trivial process of identifying valid, novel,
potentially useful, and ultimately understandable patterns in data..”
[Fayyad, et al. 1996]

Wirtschaftsinformatik Basics (Eigen)

Data Mining

• die unter Verwendung von


- Methoden der Statistik und


- Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI)


• selbständig


- Annahmen generieren ("machine learning"),


- überprüfen und


- entsprechende Ergebnisse präsentieren.

Wirtschaftsinformatik Basics (Eigen)

Modellierung von Informationssystemen

… beschäftigt sich u.a. mit folgenden Fragen:



• Welche betrieblichen Funktionen sollen unterstützt werden?


• Wie laufen die Geschäftsprozesse ab?


• Welche Abhängigkeiten existieren dabei?



Durch die enge Verzahnung von betrieblichen Abläufen
und Informationssystem entspricht die IS-Modellierung
zu einem hohen Teil der Unternehmensmodellierung.


• Sehr hohe Komplexität bei dem Entwurf eines betrieblichen IS



• Modelle sind das wichtigste Hilfsmittel für die Gestaltung und
die Analyse betrieblicher IS.

Wirtschaftsinformatik Basics (Eigen)

Modellierungsprinzipien

Ein Modell zeichnet sich durch eine vereinfachende und zweckorientierte
Darstellung eines komplexen Systems aus.

Wirtschaftsinformatik Basics (Eigen)

Komplexitätsreduktion

(Vereinfachung) durch



• Partitionierung


-Zerlegung, Aufteilung in weitgehend
isolierbare Teilsysteme


• Projektion


-Betrachtung eines Sachverhalts aus einer
bestimmten Perspektive


• Abstraktion


-zielgerichtete Verallgemeinerung von Objekten


-Beschränkung auf wesentliche Sachverhalte


-Identifikation von Ähnlichkeiten und Beziehungen zwischen Objekten

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Modellierungssprachen

… sind künstliche Sprachen, die für den Zweck der Modellierung geschaffen
worden sind. Sie bestehen aus einer Reihe von


- Konstruktionselementen (Syntax)


- mit vordefinierter Bedeutung (Semantik)



Diese Elemente können gemäß vorgegebenen
Regeln zu einem Modell zusammengefügt und
benannt werden.



• … besitzen vielfach eine grafische Notation, um
möglichst leicht verständliche Diagramme zu erzeugen.


• … sind abgestimmt auf die Herausforderungen eines bestimmten
Modellierungszwecks.

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ARIS

ARchitektur integrierter InformationsSysteme (Scheer (1995))

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ARIS-Architekturmodell

• ARIS: ARchitektur integrierter InformationsSysteme (Scheer (1995))


• Ziel des ARIS-Konzepts
Ein betriebliches Informationssystem soll seinen Anforderungen
vollständig gerecht werden.


• Ansatz des ARIS-Konzepts
Ganzheitliche Betrachtung der betrieblichen Geschäftsprozesse


- Hohe Komplexität der entstehenden Modelle


Das ARIS-Konzept stellt einen integrativen Ordnungsrahmen dar,
der diese Komplexität beherrschbar macht und eine gesamtheitliche
Beschreibung eines Informationssystems ermöglicht.

Wirtschaftsinformatik Basics (Eigen)

ARIS zwei Strategien

• Partitionierung


Komplexe (Geschäfts-)prozesse werden in verschiedene Sichten zerlegt.


Jede Sicht des ARIS-Konzepts gibt das Modell eines
Geschäftsprozesses unter einem bestimmten Aspekt wieder.


So wird es möglich, für die Darstellung der einzelnen Sichten
angemessene Modellierungssprachen zu wählen.



• Abstraktion


Diese Sichten wiederum werden auf unterschiedlichem Abstraktionsniveau
in jeweils drei Beschreibungsebenen beschrieben.


Diese Beschreibungsebenen differieren in ihrer Nähe zur Informationstechnik und
verweisen gedanklich auf ein Vorgehen des „schrittweisen“ Verfeinerns.

Wirtschaftsinformatik Basics (Eigen)

ARIS Sichten

Organisationssicht


• beschreibt die Aufbauorganisation eines Unternehmens:
Organisationseinheiten, Stellen, Personen, ihre Kompetenz und Verantwortung


Funktionssicht


• Darstellung der betrieblichen Aktivitäten (Funktionen) und deren
Zusammenhänge in strukturierter Form


Datensicht


• Detaillierte Darstellung der in den Prozessen
verwendeten Informationsobjekte


Steuerungssicht (Prozesssicht)


• Modellierung der Geschäftsprozesse


• Integration der Teilsichten


Leistungssicht


• beschreibt die Ergebnisse der Geschäftsprozesse

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ARIS Beschreibungsebenen

Fachkonzept


• Strukturierte Darstellung der betriebswirtschaftlichen Problemstellung in einer
formalen Beschreibungssprache, die für die Fachseite verständlich ist.
(z.B. Organigramm, Funktionsbaum, EPK, ERM)


Datenverarbeitungskonzept (DV-Konzept)


• Übertragung des Fachkonzepts in DV-nahe
Beschreibungsmodelle
(z.B. Relationen, Struktogramme, Topologien)


(Technische) Implementierung


• DV-technische Realisierung der beschriebenen
Prozessteile auf konkreten Hard- und Softwarekomponenten
(z.B. Programmcoding, Datenbanksystem)

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ARIS-Organisationssicht

• Gegenstand


- betrachtet die Aufbauorganisation eines Unternehmens,
d.h. Standorte, Organisationseinheiten, Mitarbeiterrollen
und

–verantwortlichkeiten


- und bestimmt damit dessen Arbeitsteiligkeit.


• Wichtige Modellierungssprache auf Ebene des Fachkonzepts


- Organigramm zur Beschreibung der Stellengliederung
Gemäß der gewählten Strukturierungskriterien werden die
Organisationseinheiten mit ihren Beziehungen grafisch dargestellt.

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