Mikroökonomik & Neue Institutionenökonomik an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management

Karteikarten und Zusammenfassungen für Mikroökonomik & Neue Institutionenökonomik an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management

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Vollkommener Markt

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Produktionseinstellung vs. Marktaustritt

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Sunk Costs

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Veränderungen des Marktgleichgewichts

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Langfristige Angebotskurve: Steigung Null?

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Monopole: Existenzgründe

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Vergleich: Preisbildung im Monopol und im vollkommenen Wettbewerb

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Warum entsteht monopolistischer Wettbewerb?

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Was ist ein Oligopol?

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Wie verhalten sich Oligopole?

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Transaktionskosten

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Was ist eine Transaktion?

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Mikroökonomik & Neue Institutionenökonomik

Vollkommener Markt

Ein vollständiger Wettbewerb auf einem Markt ist erreicht, wenn folgende Bedingungen gelten:


  • Keine Marktzugangsbeschränkungen, keine Marktausgangsbeschränkungen
  • Homogenität des Gutes
  • Vollkommene Markttransparenz
  • Unendliche Reaktionsgeschwindigkeit
  • Keine persönlichen, räumlichen oder zeitlichen Präferenzen
  • Große Anzahl von Anbietern und Nachfragern


Auf vollkommenen polypolistischen Märkten haben die Anbieter keinen Einfluss auf den Marktpreis.


Die Anbieter verhalten sich als Preisnehmer.


Sie akzeptieren den Marktpreis als gegeben und passen nur ihre angebotene Menge an (Mengenanpasser).

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Produktionseinstellung vs. Marktaustritt

Frage

Unter welchen Bedingungen entscheidet sich ein Unternehmen, nicht anzubieten?


Produktionseinstellung

  • Kurzfristige Entscheidung: befristete Einstellung der Produktion.
  • Fixe Kosten müssen auch bei Produktionseinstellung getragen werden.
  • Kurzfristig sind fixe Kosten nicht vermeidbar, sie stellen Sunk costs dar.


Marktaustritt

  • Langfristige Entscheidung: Austritt aus dem Markt, endgültige Aufgabe der Produktion.
  • Fixe Kosten können vermieden werden.

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Sunk Costs

Sunk Costs sind in der Vergangenheit angefallene, irreversible Kosten.


  • „Don‘t cry over spilled milk“
  • „Was passiert ist, ist passiert“


Sunk costs (versunkene Kosten) sind angefallen und können nicht zurückgeholt werden. Daher spielen sie bei einer rationalen Entscheidung keine Rolle!


Beispiel:

Ein Kinobesuch ist Ihnen 10 € Wert, sie kaufen für 7 € eine Karte.

Vor dem Kino verlieren Sie Ihre Karte.

Kaufen Sie eine neue?

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Veränderungen des Marktgleichgewichts

Marktaustritt oder Markteintritt sind nur langfristig möglich.


Nachfrageveränderungen haben kurzfristig und langfristig unterschiedliche Auswirkungen.


Die kurzfristige Angebotskurve ist weniger elastisch als die langfristige.


Kurzfristig

  • Das Angebot verändert sich nicht.
  • Eine Zunahme der Nachfrage erhöht die Preise und die gehandelte Menge.


Die Unternehmen erzielen Gewinn, da P > DK.


Langfristig

  • Der Gewinn auf dem Markt wirkt als Anreiz für den Markteintritt. 


Mit steigender angebotener Menge sinkt der Preis solange, bis der Preis für allen Unternehmen wieder den DK entspricht und kein Anreiz für einen Markteintritt mehr vorhanden ist.

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Langfristige Angebotskurve: Steigung Null?

Man geht davon aus, dass die langfristige Angebotskurve auf realen Märkten eine Steigung haben wird, die größer ist als Null.


Begründung


1. Anbieter haben unterschiedliche Kosten.


  • Je geringer die Kosten der Anbieter, desto stärker wird der Anreiz zum Markteintritt c.p. sein.
  • Damit bestimmte Unternehmen in den Markt einsteigen, muss der Preis stärker steigen als bei anderen Unternehmen.
  • Die Angebotskurve hat eine positive Steigung.


2. Produktionsfaktoren sind nicht unbegrenzt verfügbar.

  • Angebotene Menge kann nicht unbegrenzt erhöht werden, ohne dass auch die gesamten Produktionskosten steigen.

Mikroökonomik & Neue Institutionenökonomik

Monopole: Existenzgründe

Monopole entstehen vor allem aufgrund von Markteintrittsbarrieren.


Gründe für die Existenz von Markteintrittsbarrieren können sein:


  • Alleiniges Eigentum einer Ressource durch ein Unternehmen - in der Realität selten, z.B. Diamanten
  • Staatliche Entscheidung, einem Unternehmen die Produktion bestimmter Gütern zu überlassen - z.B. Bundespost
  • Die Kosten der Produktion eines Gutes durch ein einziges Unternehmen sind geringer als bei der Produktion durch mehrere Unternehmen - sog. natürliches Monopol, vor allem bei leitungsgebundener Versorgung. Ursache sind hohe Fixkosten und dadurch lange sinkende Durchschnittskosten (Economies of Scale).

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Vergleich: Preisbildung im Monopol und im vollkommenen Wettbewerb

Monopol

  • Der Monopolist kann einen Preis verlangen, der größer ist als die Grenzkosten der Produktion (p > GK). Der Monopolist verfügt über Monopolmacht.
  • Die gehandelte Menge ist tendenziell gering.
  • Die Wohlfahrt der Konsumenten fällt, die Wohlfahrt der Produzenten steigt.
  • Die (statische) Gesamtwohlfahrt der Gesellschaft fällt (Netto-Wohlfahrtsverlust).
  • Die dynamische Effizienz reduziert sich ebenfalls.


Vollkommener Wettbewerb

  • Der Preis entspricht den Grenzkosten.
  • Die Wohlfahrt des Marktes ist optimal, der Markt ist (statisch) effizient.
  • Dynamische Effizienz ist nicht gegeben.

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Warum entsteht monopolistischer Wettbewerb?

  • Werbung
  • Markenbildung
  • Produktdifferenzierung

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Was ist ein Oligopol?

  • Wenige Anbieter verkaufen identische oder sehr ähnliche Produkte.
  • Differenzierung der Produkte, Unterteilung des Markts in Marktsegmente.
  • Interdependenz der Unternehmen, jedes Unternehmen kann ein anderes etwas beeinflussen.
  • Kennzeichen eines Oligopols ist es, dass der Markt durch eine relativ kleine Anzahl sehr großer Unternehmen dominiert wird.
  • Da nur wenige Konkurrenten am Markt sind, besteht eine fundamentale Spannung zwischen Kooperation mit den anderen Unternehmen und Verfolgen von Eigeninteresse.
  • Die beste Lösung für die Oligopolisten: Kooperieren und sich zusammen wie ein Monopolist verhalten.
  • Ein Duopol ist ein Oligopol mit nur zwei Anbietern.

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Wie verhalten sich Oligopole?

2 Strategien:

Kollusion vs. Kooperation


Die Duopolisten können sich verständigen und dadurch das gleiche Resultat wie ein Monopolist erreichen.

  • Kollusion - Absprache von Unternehmen über Produktionsmengen und Preise.
  • Kartell - Die Gruppe von Unternehmen, die einvernehmlich (per Kollusion) agieren.


Wie schlägt sich eine Zunahme der Zahl der Oligopolisten auf Preise, Mengen und Gewinne nieder?

  • Mengeneffekt - Da der Preis über den Grenzkosten liegt, erhöht der Verkauf zusätzlicher Einheiten die Gewinne.
  • Preiseffekt - Zunehmende Verkäufe verringern den Preis aller verkauften Produkte und senken damit die Gewinne.


Mit zunehmender Zahl der Oligopolisten wird –aus Sicht eines Unternehmens – die

Bedeutung des Preiseffekts abnehmen und die des Mengeneffekts zunehmen.


Damit nähern sich die Preise den Grenzkosten, und das Marktergebnis nähert sich dem Marktergebnis bei vollständiger Konkurrenz.

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Transaktionskosten

Aussage der Neoklassischen Theorie:

  • Märkte lösen Allokations- und Motivationsprobleme effizient. 
  • implizite Annahme: Markt funktioniert kostenlos.


In der Realität existieren aber:

  • Kosten der Anbahnung von Verträgen (Such- und Informationskosten),
  • Kosten des Abschlusses von Verträgen (Verhandlungs- und Entscheidungskosten),
  • Kosten der Abwicklung von Verträgen (Kontroll- und Anpassungskosten).

= Transaktionskosten.


Die Neue Institutionenökonomik untersucht Transaktionen aller Art unter der Annahme der Existenz von Transaktionskosten.


Beispiele für ökonomische Fragestellungen, bei deren Beurteilung die Transaktionskosten wichtig sind:

  • Warum existieren Unternehmen? (Ronald Coase: The Nature of the Firm, 1937)
  • Warum verwenden wir Papiergeld als Tauschmittel?
  • Warum ist der Sozialismus gescheitert?
  • Soll eine Leistung selbst erstellt oder zugekauft werden?
  • Warum fliegen Kartelle über kurz oder lang auf?
  • ....


Fazit:

Weil in der Realität Transaktionskosten existieren, sind Institutionen für die Erklärung menschlichen Verhaltens von Bedeutung.

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Was ist eine Transaktion?

Basis der Analyse der Neuen Institutionenökonomik ist die Transaktion.


Eine Transaktion findet statt, wenn ein Gut oder eine Leistung über eine technisch trennbare Schnittstelle hinweg übertragen wird.

(Oliver Williamson, *1932)


Übertragungen von Gütern oder Leistungen können erfolgen:

  • im Markt (mit einem der einzelnen Transaktion zu Grunde liegenden Vertrag)
  • in Hierarchien oder Bürokratien (ohne einen der einzelnen Transaktion zu Grunde liegenden Vertrag).


Transaktionen entstehen durch die Arbeitsteilung. Transaktionskosten sind die Kosten der Arbeitsteilung.



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