Management Von Informationstechnologien an der FOM Hochschule Für Oekonomie & Management | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Management von Informationstechnologien an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben und unterscheiden Sie die Begriffe Zeichen, Daten, Informationen und Wissen. 

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    •    Daten sind die Repräsentation von Zeichen auf einem Datenträger 

    •    die Bedeutung der Daten macht Daten zu Informationen 

    •    die Verwendung von Informationen vor einem Kontext und in einem Gesamtzusammenhang macht diese Informationen zu Wissen 

    •    Wissen bezeichnet die Gesamtheit aller organisierten Informationen mitsamt ihrer wechselseitigen Zusammenhänge 

• die zugrundelegenden Informationen müssen derart aufeinander bezogen sein, dass

 sie in sich stimmig (kohärent) sind

•  Formen des Wissens sind deklaratives Wissen (Was?) und operatives Wissen (Wie?)  

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Nennen Sie fünf Themen, welche typischerweise in eine IT-Strategie gehören.

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Heutzutage kommt eine Unternehmensstrategie nicht mehr ohne IT-Strategie aus. Die IT-Strategie wird aus der Unternehmensstrategie abgeleitet und stellt mittel- und langfristig die Versorgung des Unternehmens mit auf die eigenen Belange angepasster Soft- und Hardware sicher. Dabei spielen sowohl der Wertbeitrag der IT am Unternehmenserfolg und Flexibilität beim Wachstum als auch die Vermeidung von Fehlinvestitionen eine große Rolle.

Die IT-Strategie lässt sich dabei grundsätzlich in fünf Bereiche aufteilen:


  • Infrastrukturstrategie
  • Applikationsstrategie
  • Innovationsstrategie
  • Sourcingstrategie
  • Investmentstrategie
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Diskutieren Sie Vor- und Nachteile von IoT.

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Vorteile/Chancen: 

mehr Möglichkeiten durch Verknüpfung von Geräten, Unterstützung im Alltag, Komfortabilität und vor allem Benutzerfreundlichkeit, mehr Möglichkeiten der Automatisierung, Zugang zu mehr Informationen (z. B. selbstfahrende Autos, Home-Steuerung von unterwegs, selbst bestellender Kühlschrank)


Nachteile/Risiken: 

Schutz der Daten wird immer wichtiger, Anfälligkeit für Sicherheitslücken, steigende Umweltbelastung durch mehr benötigte Server-Center, weniger Arbeitsplätze durch steigende Automatisierung, Abhängigkeit von der Technologie

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Unterscheiden Sie strukturierte und unstrukturierte Daten im Bezug auf Beispiele, Speicherung und Auswertung.

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Digitale Daten lassen sich in unstrukturierte und strukturierte Daten unterscheiden. Während strukturierte Daten eine normalisierte Form haben und in einer zeilen- und spaltenorientierten Datenbank gespeichert werden können, besitzen unstrukturierte Daten eine nicht identifizierbare Datenstruktur. Beispiele für unstrukturierte Daten sind Textdateien, Präsentationen, Videos, Audiodaten, aufgezeichnete Sprache oder Bilder und andere Datentypen. Für Computerprogramme ist es sehr schwer, unstrukturierte Daten zu verarbeiten oder zu analysieren. Die Nutzbarkeit der unstrukturierten Daten durch Software und automatisierte Prozesse ist dadurch stark eingeschränkt. Um sie dennoch zu verarbeiten, muss zunächst eine Art Struktur aus den Daten gewonnen werden. Die heute in Unternehmen anfallenden Daten sind größtenteils unstrukturiert. Im Big-Data-Umfeld haben sie eine große Bedeutung, da viele relevante Informationen darin enthalten sind. Big-Data-Anwendungen stellen Funktionen bereit, die eine Verarbeitung, Speicherung und Analyse von unstrukturierten Daten ermöglichen.


Strukturierte Daten:

  • •Zahlen (integer, float)

  • •Buchstaben / Zeichen (char)

  • •Wörter (string)

  • •Wahrheitswerte (bool)

-> Relationale Datenbanken

Unstrukturierte Daten:

  • Bilder

  • Videos

  • Sound

  • andere Objekte (z.B. CAD,

  • Simulationsmodelle)

  • •strukturierte Objekte im ASCII-Format

-> No SQL Datenbanken

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Definieren Sie eine Unternehmensvision für einen Produzenten von ökologisch gefertigter Bioschuhe für Babys

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“Wir wollen nachhaltig zur Gesundheit der Menschen beitragen.”

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Definieren Sie den Begriff "Big Data"

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Definition durch 5 V´s:

  • Volume: Datenbestand > 100 Terrabyte Volumen
  • Variety: strukturiert, semi-strukturiert oder unstrukturiert
  • Velocity: Auswertung und Analyse in Echtzeit
  • Value: muss Unternehmenswert steigern
  • Veracity: muss Richtig sein, Qualität der Daten unterschiedlich, muss bei Auswertung berücksichtigt werden


Wikipedia:

Datenmengen welche beispielsweise zu groß, zu komplex, zu schnelllebig oder zu schwach strukturiert sind, um sie mit manuellen und herkömmlichen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten.

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Nennen Sie drei Beispiele mit kurzer Beschreibung, wie Unternehmen von Big Data profitieren können. 

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  • Produktentwicklung: Die Auswertung von Social Media-Kanälen oder Kundenbewertungen gesellschaftliche Trends sowie Marktlücken frühzeitig aufdecken
  • Produktion: Zahlreiche Prozesse über Sensoren überwacht und erzeugen so große Datenmengen. Durch diese Daten können die Präventivwartung sichergestellt und Produktionsverzögerungen oder -ausfülle verhindet werden.
  • Distribution und Logistik: Supply Chain, zum Beispiel den Benzinverbrauch messen oder die Positionsdaten und den Zustand von Verschleißteilen erfassen. Die Strukturierung dieser Daten führt dazu, dass die Kosten nachhaltig minimiert werden können, indem Transporte zeitnah geplant, Routen und Beladungen geändert oder Stillzeiten und Wartungskosten minimiert werden.
  • Finanzen: Mithilfe von Big Data Analytics können in der Finanzbranche verlässliche Vorhersagen oder Risikoalkulationen vorgenommen werden. Daher kann beispielsweise im Anlagegeschäft schneller auf Marktentwicklungen oder fallende Kurse reagiert werden. 
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Nennen Sie die vier typischen Bereiche einer Balanced Scorecard und nennen Sie jeweils eine Kennzahl. 

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Mit der Balanced Scorecard werden unterschiedliche Kennzahlen und Indikatoren zusammengestellt und miteinander in Beziehung gebracht. Die vier typischen Bereiche der BSC sind:

 

  • Finanzperspektive (Umsatz)
  • Kundenperspektive (Wiederkaufsrate)
  • Prozessperspektive (Durchlaufzeiten)
  • Lern- und Entwicklungsperspektive oder Mitarbeiterperspektive (Mitarbeiterzufriedenheit)
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Nennen Sie drei Beispiele für unternehmensinterne Daten, aus denen Sie einen Mehrwert für das Unternehmen generieren können (inkl. Beschreibung des Mehrwerts und der notwendi- gen Auswertung).

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    • Lieferantendaten

      • Mehrwert: Besseres Kundenverständnis

      • Beschreibung: Z. B. können Daten zu Reklamationen beim Lieferanten gesammelt werden. Auch wenn ein Lieferant zwar günstig ist, kann er insgesamt teurer sein als ein anderer.  Es können die tatsächlichen Kosten berechnet werden. Also Mehraufwand durch Rückversand und ggf. Produktionsausfall, weil Materialien auf Grund der Reklamation nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen. 

    • Produktionsdaten

      • Mehrwert: Bessere Produktionsplanung 

      • Beschreibung: Z.B. können Messinstrumente Produktionsdaten sammeln.  An Hand dieser Daten können mögliche Probleme frühzeitig erkannt werden. Anstatt eines Ausfalls wird die Maschine nun von einem Mitarbeiter proaktiv gewartet. 

    • Mitarbeiterdaten

      • Mehrwert: Vorausschauende Personalplanung 

      • Beschreibung: An Hand von Mitarbeiterdaten können z. Beispiel Analysen zur Altersstruktur durchgeführt werden. Dadurch kann rechtzeitig auffallen, das ein Kollege in Rente geht und ein neuer eingestellt werden muss

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Definieren Sie den Begriff Public Data und geben Sie ein Beispiel für die Generierung eines Mehrwerts für Unternehmen durch diese Daten. 

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Informationen, die ohne bestehende lokale, nationale oder internationale rechtliche Zugangs- oder Nutzungsbeschränkungen frei verwendet, wiederverwendet und weiterverteilt werden können.


Dazu zählen:

Marktdaten, Wetterdaten, Verkehrsdaten, Infrastrukturdaten, politische Informationen


Anhand dieser Daten kann ein Mehrwert für Unternehmen entstehen. 

Beispielsweise können Verkehrsdaten dazu dienen, dass Lieferantendaten richtig analysiert werden.  

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Beschreiben und unterscheiden Sie die Begriffe Vision, Mission und Strategie im Unternehmensumfeld.

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Unternehmens-Vision


langfristige Ausrichtung des Unternehmens oft sehr plakativ 

Beispiel:

Gründungsvision von Microsoft im Jahre 1975

„Ein Computer auf jedem Schreibtisch und in jedem Zuhause.“


Unternehmens-Mission


Zweck der Unternehmensprozesse 

Beispiel:

„Entwicklung & Vermarktung von Computern, die jeder bezahlen und bedienen kann.“


Unternehmens-Strategie

Runterbrechen der Vision / Mission auf Maßnahmen zur Erreichung der Ziele (mittelfristig)
 

IT-Strategie

Ableiten der IT-relevanten Maßnahmen aus der Unternehmens-Strategie (mittel- bis kurzfristig

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Nennen Sie die drei Prämissen bei der Erstellung einer IT-Strategie bzw. bei der Vergabe von Finanzmittel für die IT und nennen Sie jeweils ein Beispiel. 

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Es wird bei der Erstellung einer IT-Strategie bzw. bei der Vergabe von Finanzmittel für die IT in drei Prämissen unterteilt. 

Grundsätzlich gilt, dass die vorhandenen Finanzmittel zuerst für die Prämisse 1, dann Prämisse 2 und erst dann auf Prämisse 3 verteilt werden.  


  • Zum Ersten in die Sicherstellung des operativen Betriebes (Prämisse 1). Hierunter fallen zum Beispiel Serverkosten. Wenn diese nicht bezahlt werden, können die Server nicht genutzt werden und der operative Betrieb ist gefährdet. 
  • Zum Zweiten in die zukünftigen Herausforderungen der IT (Prämisse 2). Hierzu zählt zum Beispiel die Mitarbeiterentwicklung. Mitarbeiter müssen für die kommenden Aspekte der Unternehmensstrategie und der damit verbundenen technischen Herausforderungen gewappnet sein.  
  • Die Dritte Prämissen: Falls noch Gelder vorhanden sind, können diese in IT-Innovationen gesteckt werden und zur initiierung eigener Projekte genutzt werden.

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Management von Informationstechnologien Kurs an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Beschreiben und unterscheiden Sie die Begriffe Zeichen, Daten, Informationen und Wissen. 

A:

    •    Daten sind die Repräsentation von Zeichen auf einem Datenträger 

    •    die Bedeutung der Daten macht Daten zu Informationen 

    •    die Verwendung von Informationen vor einem Kontext und in einem Gesamtzusammenhang macht diese Informationen zu Wissen 

    •    Wissen bezeichnet die Gesamtheit aller organisierten Informationen mitsamt ihrer wechselseitigen Zusammenhänge 

• die zugrundelegenden Informationen müssen derart aufeinander bezogen sein, dass

 sie in sich stimmig (kohärent) sind

•  Formen des Wissens sind deklaratives Wissen (Was?) und operatives Wissen (Wie?)  

Q:

Nennen Sie fünf Themen, welche typischerweise in eine IT-Strategie gehören.

A:

Heutzutage kommt eine Unternehmensstrategie nicht mehr ohne IT-Strategie aus. Die IT-Strategie wird aus der Unternehmensstrategie abgeleitet und stellt mittel- und langfristig die Versorgung des Unternehmens mit auf die eigenen Belange angepasster Soft- und Hardware sicher. Dabei spielen sowohl der Wertbeitrag der IT am Unternehmenserfolg und Flexibilität beim Wachstum als auch die Vermeidung von Fehlinvestitionen eine große Rolle.

Die IT-Strategie lässt sich dabei grundsätzlich in fünf Bereiche aufteilen:


  • Infrastrukturstrategie
  • Applikationsstrategie
  • Innovationsstrategie
  • Sourcingstrategie
  • Investmentstrategie
Q:

Diskutieren Sie Vor- und Nachteile von IoT.

A:

Vorteile/Chancen: 

mehr Möglichkeiten durch Verknüpfung von Geräten, Unterstützung im Alltag, Komfortabilität und vor allem Benutzerfreundlichkeit, mehr Möglichkeiten der Automatisierung, Zugang zu mehr Informationen (z. B. selbstfahrende Autos, Home-Steuerung von unterwegs, selbst bestellender Kühlschrank)


Nachteile/Risiken: 

Schutz der Daten wird immer wichtiger, Anfälligkeit für Sicherheitslücken, steigende Umweltbelastung durch mehr benötigte Server-Center, weniger Arbeitsplätze durch steigende Automatisierung, Abhängigkeit von der Technologie

Q:

Unterscheiden Sie strukturierte und unstrukturierte Daten im Bezug auf Beispiele, Speicherung und Auswertung.

A:

Digitale Daten lassen sich in unstrukturierte und strukturierte Daten unterscheiden. Während strukturierte Daten eine normalisierte Form haben und in einer zeilen- und spaltenorientierten Datenbank gespeichert werden können, besitzen unstrukturierte Daten eine nicht identifizierbare Datenstruktur. Beispiele für unstrukturierte Daten sind Textdateien, Präsentationen, Videos, Audiodaten, aufgezeichnete Sprache oder Bilder und andere Datentypen. Für Computerprogramme ist es sehr schwer, unstrukturierte Daten zu verarbeiten oder zu analysieren. Die Nutzbarkeit der unstrukturierten Daten durch Software und automatisierte Prozesse ist dadurch stark eingeschränkt. Um sie dennoch zu verarbeiten, muss zunächst eine Art Struktur aus den Daten gewonnen werden. Die heute in Unternehmen anfallenden Daten sind größtenteils unstrukturiert. Im Big-Data-Umfeld haben sie eine große Bedeutung, da viele relevante Informationen darin enthalten sind. Big-Data-Anwendungen stellen Funktionen bereit, die eine Verarbeitung, Speicherung und Analyse von unstrukturierten Daten ermöglichen.


Strukturierte Daten:

  • •Zahlen (integer, float)

  • •Buchstaben / Zeichen (char)

  • •Wörter (string)

  • •Wahrheitswerte (bool)

-> Relationale Datenbanken

Unstrukturierte Daten:

  • Bilder

  • Videos

  • Sound

  • andere Objekte (z.B. CAD,

  • Simulationsmodelle)

  • •strukturierte Objekte im ASCII-Format

-> No SQL Datenbanken

Q:

Definieren Sie eine Unternehmensvision für einen Produzenten von ökologisch gefertigter Bioschuhe für Babys

A:

“Wir wollen nachhaltig zur Gesundheit der Menschen beitragen.”

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Q:

Definieren Sie den Begriff "Big Data"

A:

Definition durch 5 V´s:

  • Volume: Datenbestand > 100 Terrabyte Volumen
  • Variety: strukturiert, semi-strukturiert oder unstrukturiert
  • Velocity: Auswertung und Analyse in Echtzeit
  • Value: muss Unternehmenswert steigern
  • Veracity: muss Richtig sein, Qualität der Daten unterschiedlich, muss bei Auswertung berücksichtigt werden


Wikipedia:

Datenmengen welche beispielsweise zu groß, zu komplex, zu schnelllebig oder zu schwach strukturiert sind, um sie mit manuellen und herkömmlichen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten.

Q:

Nennen Sie drei Beispiele mit kurzer Beschreibung, wie Unternehmen von Big Data profitieren können. 

A:
  • Produktentwicklung: Die Auswertung von Social Media-Kanälen oder Kundenbewertungen gesellschaftliche Trends sowie Marktlücken frühzeitig aufdecken
  • Produktion: Zahlreiche Prozesse über Sensoren überwacht und erzeugen so große Datenmengen. Durch diese Daten können die Präventivwartung sichergestellt und Produktionsverzögerungen oder -ausfülle verhindet werden.
  • Distribution und Logistik: Supply Chain, zum Beispiel den Benzinverbrauch messen oder die Positionsdaten und den Zustand von Verschleißteilen erfassen. Die Strukturierung dieser Daten führt dazu, dass die Kosten nachhaltig minimiert werden können, indem Transporte zeitnah geplant, Routen und Beladungen geändert oder Stillzeiten und Wartungskosten minimiert werden.
  • Finanzen: Mithilfe von Big Data Analytics können in der Finanzbranche verlässliche Vorhersagen oder Risikoalkulationen vorgenommen werden. Daher kann beispielsweise im Anlagegeschäft schneller auf Marktentwicklungen oder fallende Kurse reagiert werden. 
Q:

Nennen Sie die vier typischen Bereiche einer Balanced Scorecard und nennen Sie jeweils eine Kennzahl. 

A:

Mit der Balanced Scorecard werden unterschiedliche Kennzahlen und Indikatoren zusammengestellt und miteinander in Beziehung gebracht. Die vier typischen Bereiche der BSC sind:

 

  • Finanzperspektive (Umsatz)
  • Kundenperspektive (Wiederkaufsrate)
  • Prozessperspektive (Durchlaufzeiten)
  • Lern- und Entwicklungsperspektive oder Mitarbeiterperspektive (Mitarbeiterzufriedenheit)
Q:

Nennen Sie drei Beispiele für unternehmensinterne Daten, aus denen Sie einen Mehrwert für das Unternehmen generieren können (inkl. Beschreibung des Mehrwerts und der notwendi- gen Auswertung).

A:
    • Lieferantendaten

      • Mehrwert: Besseres Kundenverständnis

      • Beschreibung: Z. B. können Daten zu Reklamationen beim Lieferanten gesammelt werden. Auch wenn ein Lieferant zwar günstig ist, kann er insgesamt teurer sein als ein anderer.  Es können die tatsächlichen Kosten berechnet werden. Also Mehraufwand durch Rückversand und ggf. Produktionsausfall, weil Materialien auf Grund der Reklamation nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen. 

    • Produktionsdaten

      • Mehrwert: Bessere Produktionsplanung 

      • Beschreibung: Z.B. können Messinstrumente Produktionsdaten sammeln.  An Hand dieser Daten können mögliche Probleme frühzeitig erkannt werden. Anstatt eines Ausfalls wird die Maschine nun von einem Mitarbeiter proaktiv gewartet. 

    • Mitarbeiterdaten

      • Mehrwert: Vorausschauende Personalplanung 

      • Beschreibung: An Hand von Mitarbeiterdaten können z. Beispiel Analysen zur Altersstruktur durchgeführt werden. Dadurch kann rechtzeitig auffallen, das ein Kollege in Rente geht und ein neuer eingestellt werden muss

Q:

Definieren Sie den Begriff Public Data und geben Sie ein Beispiel für die Generierung eines Mehrwerts für Unternehmen durch diese Daten. 

A:

Informationen, die ohne bestehende lokale, nationale oder internationale rechtliche Zugangs- oder Nutzungsbeschränkungen frei verwendet, wiederverwendet und weiterverteilt werden können.


Dazu zählen:

Marktdaten, Wetterdaten, Verkehrsdaten, Infrastrukturdaten, politische Informationen


Anhand dieser Daten kann ein Mehrwert für Unternehmen entstehen. 

Beispielsweise können Verkehrsdaten dazu dienen, dass Lieferantendaten richtig analysiert werden.  

Q:

Beschreiben und unterscheiden Sie die Begriffe Vision, Mission und Strategie im Unternehmensumfeld.

A:

Unternehmens-Vision


langfristige Ausrichtung des Unternehmens oft sehr plakativ 

Beispiel:

Gründungsvision von Microsoft im Jahre 1975

„Ein Computer auf jedem Schreibtisch und in jedem Zuhause.“


Unternehmens-Mission


Zweck der Unternehmensprozesse 

Beispiel:

„Entwicklung & Vermarktung von Computern, die jeder bezahlen und bedienen kann.“


Unternehmens-Strategie

Runterbrechen der Vision / Mission auf Maßnahmen zur Erreichung der Ziele (mittelfristig)
 

IT-Strategie

Ableiten der IT-relevanten Maßnahmen aus der Unternehmens-Strategie (mittel- bis kurzfristig

Q:

Nennen Sie die drei Prämissen bei der Erstellung einer IT-Strategie bzw. bei der Vergabe von Finanzmittel für die IT und nennen Sie jeweils ein Beispiel. 

A:

Es wird bei der Erstellung einer IT-Strategie bzw. bei der Vergabe von Finanzmittel für die IT in drei Prämissen unterteilt. 

Grundsätzlich gilt, dass die vorhandenen Finanzmittel zuerst für die Prämisse 1, dann Prämisse 2 und erst dann auf Prämisse 3 verteilt werden.  


  • Zum Ersten in die Sicherstellung des operativen Betriebes (Prämisse 1). Hierunter fallen zum Beispiel Serverkosten. Wenn diese nicht bezahlt werden, können die Server nicht genutzt werden und der operative Betrieb ist gefährdet. 
  • Zum Zweiten in die zukünftigen Herausforderungen der IT (Prämisse 2). Hierzu zählt zum Beispiel die Mitarbeiterentwicklung. Mitarbeiter müssen für die kommenden Aspekte der Unternehmensstrategie und der damit verbundenen technischen Herausforderungen gewappnet sein.  
  • Die Dritte Prämissen: Falls noch Gelder vorhanden sind, können diese in IT-Innovationen gesteckt werden und zur initiierung eigener Projekte genutzt werden.

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