Kompetenz & Selbstmanagement an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management

Karteikarten und Zusammenfassungen für Kompetenz & Selbstmanagement im Business Administration (dual, berufsbegleitend) Studiengang an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Aachen

CitySTADT: Aachen

CountryLAND: Deutschland

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7 Tipps für den Lernerfolg:

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Kognitivismus:

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Konstruktivismus:

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Selbstmotivation?

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Lernen und Gehirn:

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Präsentationen:

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Persönlichkeit:

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Kompetenzen:

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Lernen:

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(Klassische) Berufliche Handlungskompetenzen:

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Was ist das RIASEC - Modell (Holland)?

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Zeitmanagement: Schwierigkeiten des Zeitmanagements?

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Kompetenz & Selbstmanagement

7 Tipps für den Lernerfolg:

1. Sich motivieren
– Eigenes Interesse wecken

– Positives Mindset

– Zeile setzen + Erfolgsergebnisse schaffen

2. Mit der Zeit umgehen
– Richtig einteilen & regelmäßig nutzen

– Zeit gewinnen & Analysen durchführen

– Zeitplan erstellen

– Prokrastination vermeiden

3. Sich konzentrieren
– Störungen vermeiden

– Gestaltung des Arbeitsplatzes

– Bewusst handeln

– Konzentrationsanalyse durchführen

4. Mit Angst und Stress umgehen
– Günstigen Einstieg ins Studium

– Belastende Situationen und sich selbst richtig einschätzen

– Realistisch und positiv handeln und denken

5. Notizen
– Bewusst und flexibel

– Nacharbeiten anhand von Notizen

– Klare Strukturierung von Notizen

6. Lesen
– Wozu lese ich den Text?

– Grob überfliegen

– Einnehmen einer aktiven Zielgrrichteten Fragestellung

7. Klausurvorbereitung
– Prüfung vorbereiten

– Wie klar ist der Prüfungsstoff definiert?

– vorher rechtzeitig Erscheinen + guten Arbeitsplatz wählen

– Verwendung von Entspannungs- und Konzentrationsäbungen => Prüfungsritual zulegen

Kompetenz & Selbstmanagement

Kognitivismus:

=> Problemlösen

– Mensch ist aktiv in der Lage Infos zu verarbeiten

– lernen durch Einsicht

– kognitive Prozesse spielen große Rolle

Kognitive Komponente für erfolgreiches Lernen 
– Wahrnehmung

– Gedächtnis

– Aufmerksamkeit

– Vorwissen

– Motivation

Beobachtungslernen
– Lernen ohne eigene Ausführung also nur durch Beobachtung

– Lerner beobachtet Modell

– Mensch als aktiver Lerner

– soziales lernen ohne Hinweis Reize und Verstärkungen
=> besonders effektiv in Gruppen

1. Aufmerksamkeitsprozesse
–  wichtige Bestandteile werden gefiltert 

– Nachahmung nur möglich nach Beobachtung 

2. Gedächtnisprozesse
– Transfair von Gedächtnis in Handlung

– Ordnung durch Vorwissen

3.  Motorische Reproduktionsprozesse
– abhängig von manuellen Fähigkeiten

– Verfügbarkeit von bereits gelernten Teilreaktionen

– selbstständiges Feedback

4. Motovations- und Verstärkumgsprozesse
–  externe Belohnungverstärkung 

– stellvertretende Verstärkung (Belohnung des Modells)

– interne Verstärkung (Selbstbelohnung aufgrund eigener Maßstäbe)

Bsp.:   Bodo-Doll Experiment (Bandura, 1963)
–  lernen durch Film 

– eigenes Verhalten abhängig von Konsequenzen des Modells 
• Belohnung: Gewalt 
• Bestrafung: weniger/keine Gewalt 
• Keine: Gewalt 

Zusammenfassung:
–  Gehirn als Informationsverarbeitendes Gerät

– Wissen wird in einem adäquaten internen Prozess verarbeitet 

– höchstes Lernziel sind richtige Methoden zur Antwortfindung 

Lernmethode:

1. Aufmerksamkeit wecken
– ungewöhnlich, unbekannt, abwechslungsreiches Lernen

2. Vorwissen aktivieren
–  Verknüpfung mit dem Vorwissen für zu müheloserem lernen

3. Wahrnehmungsprozess unterstützen
– Leicht wahrzunehmen der Lerninhalte

4. Speicherung im Gedächtnis verbessern 
– Wiederholungen, Aktivierung von Vorwissen Anwendung 

5. Wissen überprüfen und verbessern 
– Kontrolle des gelernten Wissens

– Lernerfolge und konstruktives Feedback beeinflussen das Lernen positiv 

Kompetenz & Selbstmanagement

Konstruktivismus:

=> Konstruieren

– Mensch ist aktiv

– Individuen erstellen durch Sinneseindrücke eine eigene Realität

– Erfahrung, Vorwissen, Lernsituation spielen alle eine große Rolle für das Lernen

Zentrale Kennzeichen

1. Aktiver Prozess durch Beteiligung am Lernprozess

2. Selbstgesteuerter Prozess durch eigenverantwortliches lernen

3. Konstruktiver Prozess durch die Konstruktion des Wissens und an knüpfen ein bestehendes Wissen

4. Situativen Prozess durch die Entwicklung des Wissens im sozialen Kontext der Umfeld

5. Sozialer Prozess durch den Austausch mit anderen Lernen und Experten

Kognitive Komponenten
1. Mitivation
2. Aufmerksamkeit
3. Wahrnehmung
4. Konzentration
5. Gedächtnis

Motivation
– Aufwand des Gehirns zur Umstrukturierung der Großhirnrinde muss begründet sein

– Motivation als Belohnungsaussicht
• Sehr schweres oder gar kein lernen ohne diese Aussicht

– Input muss erst vom Hippocampus auf Neuheit und vom Limbischrn System auf Wichtigkeit überprüft werden bevor es zu einer Umverknüpfung der Großhirnrinde kommt

Aufmerksamkeit
– Aufmerksamkeit des Bewusstseins auf einen bestimmten Stimulus

– Lenkt das Bewusstsein auf einen bestimmten Bereich der Informationen

– Mehr Aufmerksamkeit = höhere Lernquote

– Hängt mit dem Langzeitgedächtnis zusammen

– komplexe Tätigkeiten
  • Planung, Lösung von Problemen

Wahrnehmung
– Empfinden und Verarbeiten von Umweltereignissen

– Seh- und Hörsinn von Geschmacks-, Geruchs-, Tastsinn unterstützt

– Verknüpfen und Vergleichen mit Erinnerungen

– Selektiv, Konstruktiv, Funktional, Kontextabhängig

Konzentration
– Fähigkeit die Aufmerksamkeit für längere Zeit zu Bündeln

– Störanfällig durch Lärm, Müdigkeit, Gesundheit, Emotionen

Gedächtnis
– Fähigkeit Infos zu speichern und abzurufen

– Sensorisches Gedächtnis
  • Kurzfristige Speicherung von Infos durch     Aufmerksamkeit

– Arbeitsgedächtnis / Kurzzeitgedächtnis
  • Abrufen von Infos aus dem  Langzeitgedächtnis
  • Mentales Hantieren
  • Kurzfristige Speicherung neuer Infos
  • Hochgradig Eingeschränkt

– Langzeitgedächtnis
  • Speicherung von Lernvorgängen, Orten, Menschen im Deklarativen Gedächtnis
     ~ Semantisch (Faktenbezogen)
     ~ Episodisch (Ereignisbezogen)
  • Speicherung von Motorischen         Fähigkeiten im prozduralen Gedächtnis
  • Neue Inhalt sind Instabil

Kompetenz & Selbstmanagement

Selbstmotivation?

• Weg-von-etwas.       => Hin-zu-etwas
• Vermeidung von.      => Hinbewegung 
Unangenehmen.              auf Glück
  Konsequenzen
• Angst.                            => Erfolg
• Schmerz.                      => Selbstbewusst-
.                                               sein
• Demütigung.              => Freimut
• Krankheit.                     => Offenheit
• Konsequenz:               => Ziel: Struktureller
  Erkrankung.                       Optimismus

– Sinn als Grund für Employee Engagement

– Motivation nur als Ersatz für den Sinn

– Sinn ist ein innerer Kompass

– Bringt Power in dynamischen Zeiten

Vertrauen:
– In die eigene Institution

– In Kooperationspartner

– In die eigene Handlung

Kompetenz & Selbstmanagement

Lernen und Gehirn:

– Leitung von Nervenzellen in den Thalamus
  • Thalamus als „Schranke“ der Infos

– weiterleiten der Infos an die zuständigen Großhirnrindenbereiche

– Limbische System (Emotionssystem) verstärkt Lernerfolg
  • Amygdala (Furcht & Angst)
  • Nucleus Accumbens (Belohnung)
  • Hippocampus (Gedächtnis Inhalte)

– Verbindung der beiden Hirnhälften durch das Corpus Collasum

Lernen und Bewegung:

Durchblutungssteigerung
– höhere Sauerstoffversorgung im Hirn

– mehr Konzentration

Neubildung von Nervenzellen
– Neurogenese
– vor allem im Hippocampus

– durch geistige und körperliche Aktivität höre Qualität & Funktionalität

Vermehrung von Neurotransmittern
– Vermehrung durch Bewegung

– Serotonin, Dopamin, Noradrenalin vermehrt (Beeinflussung von Emotionen)

– mehr Transmitter führen zur Bewegungsdrang

Förderung des exekutiven Systems
– vorübergehende Speicherung

– Inhibition = Widerstand gegen Ablenkungen
  • Stärkung durch Ausdauerbelastung

– kognitive Flexibilität hat kognitive System und Arbeitsgedächtnis zur Basis

– Erhöhung der Arbeitsgedächtnisleistung

Kompetenz & Selbstmanagement

Präsentationen:

–  Benutzung von Storytelling à Hypothesen, Emotionalität

– Vorbereitung
  • Anlass
  • Sachliche Ziele
  • Persönliche Ziele
  • Verfolgte Zielsetzung

Gestaltung der Präsentation
Einleitung
  • hinführen, Ziel benennen, Überblick, These

Hauptteil
  • schrittweise entwickeln, logisch Gliedern, Beispiele/Begründungen, ansprechen der Zuhörer, Zusammenfassungen

Schlussteil
  • Kernpunkte, Fragen beantworten, These beantworten

Fragen, Diskussion
  • antworten auf mögliche Fragen vorbereiten

– ansprechen möglichst vieler Sinne

– Klarheit in der Typografie

– Bild vor Text

– Film vor Text

Moderationskompetenz
– Wichtig für:
  • Verletzung von Intelligenz
  • Innovationsfindungsprozess

– Vorbereitung
  • ziele, Lokalität, Einladung, Raum vorbereiten

– Agenda erstellen
  • Leitfaden, Zentrale Gedanken klären

– Meeting nutzen
  • kein unnötiges Meeting, Agenda als Leitfaden

– Gruppenwahl
  • Expertise, Lösungsdenker, Lust auf Austausch

– Effiziente Leitung
  • pünktlicher Beginn, Mitschrift/Visualisierung, Zeitplan einhalten, Pausen

– Gesprächstechniken anwenden
  • Diskussion fördern + leiten, Ergebnisse zusammenfassen, Regeln beachten, Humor, nicht ablenken lassen

– Zeit einhalten

– Ergebnisse festhalten

– Aktivität bestimmt den Erfolg
  •  ein beziehen der Mitarbeiter, Fragen, positive Atmosphäre

Kompetenz & Selbstmanagement

Persönlichkeit:

– Verhaltensunterschiede von Menschen

– Mittelfristig stabil

– Langfristige Veränderungen möglich

Big 5 
Bedürfnis nach Stabilität (Empfindsamkeit, Reizbarkeit, Zurückhaltung)

Extraversion (Enthusiasmus, Geselligkeit, Direktheit)

Offenheit (Einfallsreichtum, Komplexität, Eigenständigkeit)

Umgänglichkeit (Konfliktbereitschaft, Anerkennen, Takt)

Gewissenhaftigkeit (Perfektionismus, Organisation, Konzentration)

Berufliche Persönlichkeit
– berufliche Orientierung
  • Leistungsmotivation, Gestaltungsmotivation, Führungsmotivation

– Soziale Kompetenz
  • Sensitivität, Kontaktfähigkeit, Soziabilität, Teamorientierung, Durchsetzungsstärke

– Arbeitsverhalten
  • Gewissenhaftigkeit, Flexibilität, Handlungsorientierung

– Psychische Konstitution
  • Emotionale Stabilität, Belastbarkeit, Selbstbewusstsein

– Berufsrelevantes Persönlichkeitsprofil als Zusammenfassung

– Gleiches gilt für den Job à Jobprofil zusammengesetzt aus idealen Anforderungen

Kompetenz & Selbstmanagement

Kompetenzen:

=> Kennen, Können: Erfolgreiches Handeln in der Praxis

– Können: Werte als neue Experten

– Dürfen: Vertrauen statt Kontrolle / Attraktivität statt Loyalität

– Wollen: Emotionalität statt Rationalität / Kreativität statt Planbarkeit

Kompetenz & Selbstmanagement

Lernen:

– Veränderung eines Organismus durch Erfahrungen oder Einsicht

– zufällig oder geplant

– abhängig von inneren (Motivation, Technik) und äußeren (Situation) Faktoren

– Organismus meist nur für eigenes Lernverhalten verantwortlich

Lernförderliches Verhalten:
​​​​
Lernunterstützung
– positive Haltung

– hohe Motivation

– gutes Zeitmanagement

– angemessener Umgang mit Angst

– hohe Konzentration

Aktiver Wissenserwerb
– erkennen des wesentlichen

– effiziente Informationsverarbeitung

Lern- und Prüfsituationen
– hohe Selbstkontrolle

– erfolgreiche Prüfungen

Kompetenz & Selbstmanagement

(Klassische) Berufliche Handlungskompetenzen:

Fachkompetenz:
– Fachbezogenes & Fächerübergreifenden Wissen verknüpfen, vertiefen, kritisch prüfen sowie in Handlungszusammenhängen anwenden

=> Know what

Methodenkompetenz:
– Anwendung von Arbeitstechniken, Verfahrensweisen und Lernstrategien

– Ergebnisse interpretieren und geeignet präsentieren

=> Know how

Persönliche Kompetenz:
– Bewusstsein der eigenen Stärken und Schwächen

– Hinterfragen des eigenen Leistungsvermögens

=> Know yourself

Sozialkompetenz:
– Fähigkeit zu Dialog, Konsens, Kritik

– Erfassung von anderen Interessen, Zuwendungen, Spannungen

=> Know the others

Transferkompetenz:
– Fähigkeit und Bereitschaft gelerntes umzusetzen und Erfahrungen aktiv beim lernen zu nutzen

– Erfolg systematisch und unter Berücksichtigung von Änderungen im Wissen / Infos

=> Know how to apply your knowledge 

Kompetenz & Selbstmanagement

Was ist das RIASEC - Modell (Holland)?

=> „Es ist gut, wenn die Interessen einer Person und der Charakter ihrer Beruflichen Tätigkeit zusammen passen.“

R: Realistic: handwerklich-technisch
– Konkrete, sichtbare Ergebnisse
– Kraft, Koordination, Handgeschick

I: Investigative: intellektuell-forschend
– Physische, Biologische, Kulrurelle Phänomene
– Systematische Beobachtung und Forschung

A: Artistic: künstlerisch
– offene, unstrukturierte Aktivitäten
– Künstlerische Selbstdarstellung, Schaffung kreativer Produkte

S: Social: sozial, erziehend, beratend
– Problrme emotional und sozial lösen
– Stark in zwischenmenschlichen Beziehungen

E: Enterprising: unternehmerisch
– Beeinflussen andere Menschen durch Sprache und andere Mittel
– Vermeiden klar definierte Verbale Situationen + lange intellektuell komplexe Aufgaben

C: Conventional: ordnend-verwaltend
– Strukturierter, Regelhafter Umgang mit Daten
– Rechnerische, Geschäftliche Bereiche

Kompetenz & Selbstmanagement

Zeitmanagement: Schwierigkeiten des Zeitmanagements?

=> „Zeitmanagement bedeutet, die eigene Zeit und Arbeit zu beherrschen, statt sich von ihnen beherrschen zu lassen.“ (Seiwert, 2012)

Schwierigkeiten:

1. Eigener Anspruch
– Perfektionismus

– Konzentration auf Details

2. Prokrastination
– Aufschieben

– Erhöhung des Drucks

– Motivationsverlust

3. Ziellosigkeit
– Fehlende Zieldefinition

– Planlosigkeit

4. Störfaktoren
– Chef

– Kollegen

– Familie

– Ich selbst

5. Zeitfresser
– Keine / Falsche Priorisierung

– Falsche Einschätzung

– Wartezeiten

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