Geschäftsprozessmodellierung an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management

Karteikarten und Zusammenfassungen für Geschäftsprozessmodellierung an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management

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Aufbau der Hierarchie

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Abstimmung durch Programme

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Aufbauorganisation: Differenzierung nach Verrichtungen

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Welche Erhebungstechniken gibt es?

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Selbstbestimmungsregelungen

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Was ist eine Selbstorganisation (Fraktale Organisation)?

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Was sind Basisaufgaben der organisatorischen Gestaltung?

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Was sind Vor- und Nachteile der Matrixorganisation?

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Prozessleistung - Welche Kriterien gibt es?

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Was ist eine virtuelle Organisation?

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Was muss alles modelliert werden?

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Dokumentenanalyse (2)

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Geschäftsprozessmodellierung

Aufbau der Hierarchie

Hierarchie als Instrument der Konfliktlösung und –begrenzung

Einlinienorganisation

  • Ein Mitarbeiter hat nur einen direkt weisungsbefugten Vorgesetzten

Mehrlinienorganisation

  • Spezialisierung der Leitung
  • Praxis: Aufweichung der Autorität

Geschäftsprozessmodellierung

Abstimmung durch Programme

Integration von Abteilungen kann durch verbindliche Regeln zur Standardisierung von Abstimmungsproblemen hergestellt werden.


Programme als Integrationsinstrument

  • Routineprogramm – festgelegte Reaktionen: wenn A, dann B
  • Zweckprogramme – legen Ziel fest: Z ist das zu erreichende Ziel - hier haben die Beteiligten höhere Handlungs-/Entscheidungsspielräume zur

    Zielerreichung

Geschäftsprozessmodellierung

Aufbauorganisation: Differenzierung nach Verrichtungen

  • Spezialisierung auf Verrichtungen oder Funktionen
  • Gleichartige Verrichtungen werden zusammengefasst:
    • Stellen z.B. Lackierer
    • Abteilungen z.B. Lackiererei

Vorteile:

  • Nutzung von Spezialisierungsvorteilen
  • Größenvorteile
  • Effiziente Nutzung der Ressourcen

Geschäftsprozessmodellierung

Welche Erhebungstechniken gibt es?

  • Dokumentenanalyse
  • Beobachtungen
  • Selbstaufschreibung
  • Fragebogen, Laufzettel
  • Interviews
  • Workshops / Moderation

Geschäftsprozessmodellierung

Selbstbestimmungsregelungen

Horizontale Koordination durch direkte Abstimmung zwischen den betroffenen Aufgabenträgern.

  • Spontane Integration nach eigenem Ermessen


Formen institutionalisierter Interaktion:

  • Ausschüsse
  • Abteilungsleiterkonferenzen
  • Integrationsstellen
  • Matrixorganisation
  • organisatorische Netzwerke


Voraussetzung: Gleichberechtigte Interaktion!

Geschäftsprozessmodellierung

Was ist eine Selbstorganisation (Fraktale Organisation)?

  • Autonom agierende Organisationseinheiten
  • haben keine hierarchische Kontrolle 
  • keinen extern gesteuerten Prozessen 
  • Systemänderungen werden organisationsintern, spontan ausgelöst

Merkmale: 

  • Selbstähnlichkeit: (Organisations-)Strukturen werden vervielfältigt
  • Redundanz: Vorhandene Ressourcen werden vielfältig genutzt
  • Selbstreferenz: Prozesse der Organisation beziehen sich auf sich selbst
  • Autonomie: Handlungsspielräume werden intern bestimmt und wahrgenommen

Geschäftsprozessmodellierung

Was sind Basisaufgaben der organisatorischen Gestaltung?

Arbeitsteilung (Arbeitsdifferenzierung)

• Differenzierung: Auffächerung des Arbeitsprozesses und Bildung von leistungsfähigen Aktionseinheiten

Arbeitsvereinigung (Arbeitssynthese)

•Integration: gezielte Zusammenführung der einzelnen Elemente

=> Latenter Widerspruch:

• Je stärker eine Organisation differenziert ist, desto mehr müssen die Aktivitäten integriert werden

Geschäftsprozessmodellierung

Was sind Vor- und Nachteile der Matrixorganisation?

Vorteile:

  • Integrationsleistung
  • Flexibilität
  • Prozessoptimierend
  • Innovationsfördernd

Nachteile:

  • Trennung fachliche vs. disziplinarische Verantwortlichkeit (2 Vorgesetzte)
  • Verzögerung von Entscheidungen
  • Hohe Koordinationskosten (starker Abstimmungsbedarf zwischen den Stammbereichen und den Produktbereichen)

Geschäftsprozessmodellierung

Prozessleistung - Welche Kriterien gibt es?

Kundenzufriedenheit: bezeichnet den vom Kunden wahrgenommenen Erfüllungsgrad seiner Erwartungen.


Feigenbaum stellt engen Zusammenhang zw. Qualität und Kundenzufriedenheit her: 

  • Basisanforderungen: Das sind die als selbstverständlich, auch nicht ausdrücklich geforderten Merkmale eines Produkts oder Dienstleistung
  • Leistungsanforderungen: Das sind die ausdrücklich geforderten Merkmale, die explizit mit anderen Anbietern verglichen wurden
  •  Begeisterungsanforderungen: Das sind einzigartige, unerwartete Leistungen, die Kundenzufriedenheit stark heben!

Geschäftsprozessmodellierung

Was ist eine virtuelle Organisation?

Eine virtuelle Organisation ist ein Netzwerk unabhängiger Organisationsmitglieder unter Nutzung von Informationstechnik (insbesondere Internet).

Gestaltung der Organisation wird zentral durchgeführt.

Beiträge der Mitglieder werden autonom organisiert.


Beispiel: Linux

Geschäftsprozessmodellierung

Was muss alles modelliert werden?

  • Aktivitäten
  • Ablaufstrukturen (Sequenz, Alternative, Wiederholung, Parallelität,
  • Unabhängigkeit)
  • Datenobjekte
  • Ressourcen
  • Rollen und Organisationsstrukturen (Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten,
  • Kompetenzen)
  • Kommunikationsstrukturen (wer mit wem über welches Medium?)
  • Geschäftsregeln, allgemeingültige Regeln (z.B. "Beschaffungen über 100,- müssen vom Abteilungsleiter genehmigt werden")
  • Zeitaspekte
  • Prioritäten (prozessintern / prozessübergreifend)
  • Ausnahmesituationen
  • Qualitätsanforderungen an zu erzeugende Produkte
  • Sicherheitsanforderungen (z.B. zu Ausfall von Personen, Computern )
  • Kostenaspekte

Geschäftsprozessmodellierung

Dokumentenanalyse (2)

  • in der Regel der Einstieg in die Voruntersuchung und Hauptuntersuchung => schneller Einblick in Prozesse
  • Anhaltspunkte zur Vorbereitung von weiteren Erhebungen der Organisationsuntersuchung
  • unentbehrlich bei der Durchführung aller

    Formen von Organisationsuntersuchungen:

    • Aufgabenkritik
    • Prozessoptimierung
    • Personalbedarfsermittlung

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Geschäftsprozesse und Unternehmensmodellierung an der

TU Darmstadt

Geschäftsprozesse an der

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