eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management

Karteikarten und Zusammenfassungen für eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management

Arrow Arrow

Komplett kostenfrei

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

Lerne jetzt mit Karteikarten und Zusammenfassungen für den Kurs eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management.

Beispielhafte Karteikarten für eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management auf StudySmarter:

Welche Probleme können Unternehmen, die sehr erfolgreich Kundenbindung betreiben, durch die starke Fokussierung auf dieses Thema bekommen?

Beispielhafte Karteikarten für eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management auf StudySmarter:

Was sind typische Ängste von Mitarbeitern bei der anstehenden CRM-Implementierung?

Beispielhafte Karteikarten für eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management auf StudySmarter:

Bei vielen CRM-Implementierungen assoziieren Mitarbeiter mit dem Thema CRM zunächst einmal ein IT-System. Verdeutlichen Sie warum es für den Implementierungserfolg zielführend ist ein umfassenderes Verständnis von CRM in der Belegschaft zu schaffen.                                       

                                       

Beispielhafte Karteikarten für eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management auf StudySmarter:

Was ist der Unterschied zwischen Kundenzufriedenheit, Kundenloyalität und Kundenbindung?

Beispielhafte Karteikarten für eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management auf StudySmarter:

Wie können Unternehmen helfen die Ängste von Mitarbeitern bei anstehenden CRM Implementierungen abzubauen?

Beispielhafte Karteikarten für eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management auf StudySmarter:

Welche Parameter können die Wirkungskette der Kundenbindung vom Erstkontakt bis zum ökonomischen Erfolg beeinflussen?                     

Beispielhafte Karteikarten für eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management auf StudySmarter:

Was wird im Zuge einer CRM-Strategie festgelegt?

             

                                       

Beispielhafte Karteikarten für eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management auf StudySmarter:

Was sind Probleme/Grenzen des CRM aus sozialökonomischer Sicht?                      

Beispielhafte Karteikarten für eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management auf StudySmarter:

Wovon hängt es nach Hirschmann ab ob Kunden Widerspruch (gegenüber unbefriedigenden Leistungen des Anbieters) einlegen oder nicht?

Beispielhafte Karteikarten für eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management auf StudySmarter:

Was sind typische Instrumente zur Kundenbindung in der Kundenrückgewinnungsphase des Kundenbeziehungslebenszykluses?

Beispielhafte Karteikarten für eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management auf StudySmarter:

Beurteilen Sie die Bindungswirkung von Kundenbindungsmaßnahmen die sich auf a) Interaktion, b) auf Belohnung und c) auf Wechselbarrieren fokussieren.

Beispielhafte Karteikarten für eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management auf StudySmarter:

Was lässt sich aus der Transaktionskostentheorie für die Erklärung von Kundenbindung lernen?

Kommilitonen im Kurs eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management. erstellen und teilen Zusammenfassungen, Karteikarten, Lernpläne und andere Lernmaterialien mit der intelligenten StudySmarter Lernapp. Jetzt mitmachen!

Jetzt mitmachen!

Flashcard Flashcard

Beispielhafte Karteikarten für eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management auf StudySmarter:

eCRM

Welche Probleme können Unternehmen, die sehr erfolgreich Kundenbindung betreiben, durch die starke Fokussierung auf dieses Thema bekommen?

  • Einer der Probleme kann die zu starke Fokussierung auf Bestandskunden haben: Da man so nicht mehr die Entwicklung auf den Märkten mitbekommt und auch nicht wahrnimmt, wenn sich beispielsweise neue Kundengruppen bilden. Außerdem, dass man durch den zu starken Fokus auf Bestandskunden und der daraus resultierenden stabilen Umsätze ein Sicherheitsgefühl entwickelt, welches aber auf lange Sicht ein Trugschluss sein kann, da der Kundenstamm mit der Zeit veraltet und neue Kunden Produkte oder Dienstleistung, wie sie existieren nicht mehr haben wollen. Durch den starken Fokus auf die Bestandskunden, wird diese Entwicklung aber nicht wahrgenommen was dazu führt, dass neue Kunden nicht mehr nachkommen und alte verschwinden. Sprich: Veralterungseffekte, Flexibilitätseinbußen, 
  • Reaktannseffekte: Wenn man zu viel bezüglich der Kundenbindung tut, kann es sein, dass die Kunden auf die Kundenbindungsbemühungen negativ reagieren.
  • Kosten: CRM kostet eine menge Geld und ein Unternehmen sollte schon schauen, dass sich die Invention am Ende rentiert. Andernfalls macht es wirtschaftlich kein Sinn.

eCRM

Was sind typische Ängste von Mitarbeitern bei der anstehenden CRM-Implementierung?

  • Keine Flexibilität mehr: Mitarbeiter fürchten das sie sich komplett an das aufgesetzte System halten müssen und nicht mehr so agieren können, wie sie möchten.
  • Man wird detailliert gemessen: Nicht nur das Kundenverhalten ist gläsern sondern auch das der Mitarbeiter, wodurch ein hoher Leistungsdruck entstehen kann. 
  • Keine persönliche Beziehung zum Vorgang: Mitarbeiter als Marionette des Computers.
  • Entmenschlichung des Kundenkontakts: Mitarbeiter befürchten, dass die Kundenkommunikation nur noch durch Maschinen erfolgt (E-Mails z.B.), vernetzte Computer.
  • Unruhe: Mitarbeiter befürchten durch Programmänderungen und Updates Unruhen.
  • Mehrarbeit: Durch zusätzliche Eingaben, Systempflege und Flut von Analysen

eCRM

Bei vielen CRM-Implementierungen assoziieren Mitarbeiter mit dem Thema CRM zunächst einmal ein IT-System. Verdeutlichen Sie warum es für den Implementierungserfolg zielführend ist ein umfassenderes Verständnis von CRM in der Belegschaft zu schaffen.                                       

                                       

Der Grund für die Schaffung eines umfassenderen Verständnis von CRM in der Belegschaft ist, dass CRM in erster Linie eine Kundenorinetierte Unternehmensstrategie ist, in der es anhand von moderner Informations- und Kommunikationstechnologie langfristig darum geht, profitable Kundenbeziehungen durch ganzheitliche und individuelle Marketing-, Vertriebs-, und Servicekonzepte aufzubauen und zu festigen. 

Für den Erfolg muss die Belegschaft daher ein Verständnis der Neuausrichtung sämtlicher Geschäftsprozesse besitzen und wissen welche Verantwortlichkeit, welcher Mitarbeiter gegenüber dem Kunden in diesem neuen Konstrukt besitzt.

Zwar ist IT wichtig für die Umsetzung, aber nicht die Definition an sich für CRM.

eCRM

Was ist der Unterschied zwischen Kundenzufriedenheit, Kundenloyalität und Kundenbindung?

  • Kundenzufriedenheit: Bei der Kundenzufriedenheit geht es darum, dass der Kunde einzelne Transaktionsepisoden bewertet. Sprich, dass einzelne Produkte oder Dienstleistungen die der Kunde erworben hat, anhand des von ihm empfundenen Qualtitäsgrads bewertet wird und wie zufrieden er damit schussendlich ist. 
  • Kundenloyalität: Kundenloyalität ist eine einseitige Beziehung, die alleine vom Kunden ausgeht. Sie kann beim Kunden durch eine Kundenzufriedenheit entstehen, muss es aber nicht. Eine Kundenloyalität kann durchaus auch durch eine Tradition entstehen, wie bei einer Automarke z.B. In der eine Familie die positive Einstellung zu einem Mercedes an die Kinder weitergibt, ohne das diese je einen Mercedes erworben haben, sich aber nur so ein Auto kaufen wollen, wenn sie es sich leisten können oder vorher keines fahren wollen. Die Kundenloyalität führt zu einer engeren Bindung gegenüber dem Anbieter, weil dieser es will. Ein Beispiel, warum Kundenzufriedenheit nicht zu Kundenloyalität führen muss, ist z.B. das Variety seeking Motive, was impliziert, dass das Kunden zwar zufrieden mit einer Hose einer Marke war, aber auch gerne Hosen anderer Marken ausprobieren möchte. 
  • Kundenbindung: Diller: Kundenbindung liegt dann vor, wenn innerhalb eines zweckmäßig definierten Zeitraums wiederholte Informationsgüter oder Finanztransaktion zwischen zwei Geschäftspartnern stattgefunden haben bzw. geplant sind. Anders als bei der Kundenloyalität müssen beide Geschäftsparteien einen aktiven Einfluss nehmen. Kundenloyalität und Kundenbindung sind nicht gleichzusetzen. Aus einer Kundenloyalität kann eine Kundenbindung entstehen, die von einer einseitigen Aktivität des Kunden in einer zweiseitigen mündet, in der Anbieter und Konsument durch   mehrere Finanztransaktionen eine Verbundenheit schaffen. 

eCRM

Wie können Unternehmen helfen die Ängste von Mitarbeitern bei anstehenden CRM Implementierungen abzubauen?

  • Grundlegend sollte erstmal erwähnt werden, dass es keine gute Idee ist, dass man CRM-Systeme ganzheitlich implementiert. Zwar wird häufig erwähnt, dass dies relevant ist, allerdings sollte man dies nur bei der Konzeption tun und nicht bei der Implementierung. Implementieren sollte man die das System immer nur schrittweise. Das hat nämlich den enormen Vorteil, dass man die Mitarbeiter Schritt für Schritt schulen und mitnehmen kann. So können Mitarbeiter zusammen mit dem System wachsen. Die ersten Schritte sollte dabei dafür sorgen, dass das CRM-System eine gewisse Akzeptanz bei den Mitarbeitern bekommt. Dies gelingt, in dem man erstmal Bereiche implementiert, bei den die Vorteile für die Mitarbeiter offensichtlich sind. In Form von Arbeitserleichterung evtl. Grundlegend ist die generelle Einbindung der Mitarbeiter ein sehr gutes Mittel die Ängste zu nehmen und Akzeptanz zu schaffen.
  • Ein weiter Punkt ist, dass die Projektleitung immer im Bereich Marketing und Sales liegen sollte. Niemals im Bereich IT. Nur so kann man nämlich gewährleisten dass die CRM-System bedarfsorientiert implementiert werden. Die IT sollte hier nur der Dienstleister sein. 
  • Offenheit: Der Fakt, dass CRM-Systeme einfach für mehr Transparenz sorgen, welches einer der Ängste der Mitarbeiter ist, sollte das Unternehmen dazu bewegen, ebenfalls transparent zu sein. Sprich den Mitarbeitern Eiblicke in die CRM-System verschaffen. Vor allem in die Zielsetzung. Außerdem den Mitarbeitern das Gefühl zu geben, dass man ihnen Vertraut. 
  • Anreizsysteme: Stark umstritten. 

eCRM

Welche Parameter können die Wirkungskette der Kundenbindung vom Erstkontakt bis zum ökonomischen Erfolg beeinflussen?                     

Einfluss auf die Wirkungskette der Kundenbindung vom Erstkontakt bis zum ökonomischen Erfolg können die Parameter der Kundenzufriedenheit, Kundenloyalität und Kundenbindung laut Bruhn haben. Aus dem Erstkontakt kann eine Kundenzufriedenheit erfolgen, in der die erste Transaktionsepisode bewertet wird und dann in einer Kundenloyaliät münden kann, die wiederum zu einer Kundenbindung führt und diese zum Ökonomischen Erfolg. Alle Parameter in der Wirkungskette sind von Unternehmensinternen und -externen Faktoren abhängig.

eCRM

Was wird im Zuge einer CRM-Strategie festgelegt?

             

                                       

Im Zuge einer CRM-Strategie wird das Konzept zur Augestaltung von Kundenbeziehungen festgelegt. 

Dies umfasst immer die Kundensegmente, die CRM-Prozesse und die Intaraktionskanäle zwischen Kunde und Unternehmen. 

Die Basisstrategie in der definiert wird auf welche Weise über welche Kommunikations- und Vertriebskanäle mit den einzelnen Kunden (-segmenten) umgegangen wird. 

Die Kundenorientierung, in der unmittelbare Leistungen und Interaktionen kundenorientiert ausgestaltet werden sollen. 

Außerdem der strategische Umgang mit Informationen, um z.B. personalisierte Produkte zu klar umrissenen Kundengruppen zu bringen, sich auf die profitabelsten Kunden zu fokussieren, zuküftige Geschäfte vorherzusagen und Kundenbedürfnisse durch Interaktion und Mund-zu-Mund Propaganda zu antizipieren bzw. aufzulösen.

eCRM

Was sind Probleme/Grenzen des CRM aus sozialökonomischer Sicht?                      

Gesellschaftlich: 

  • Das CRM Maßnahmen von Unternehmen dazu beitragen, dass sich gesellschaftlich zweifelhafte Werte herausbilden. Der Grund dafür kann beispielsweise eine entstehende Meinung über CRM in der Gesellschaft sein, dass dies Beziehung von Unternehmen zum Kunden nur gepflegt wird, um schlussendlich Geld zu verdienen. Denn letzten Endes ist das Zeil eines jeden Unternehmens seine Verkäufe zu erhöhen und damit den Umsatz. Eine Meinungsbildung die einen negativen Effekt aufweist und zur einer kritischen Grundhaltung in der Gesellschaft führt. Ergo: Das die Gesellschaft nicht an ein ernsthaftes soziales Interesse seitens eines Unternehmens glaubt, was das Wohlbefinden des Kunden betrifft. 

Wirtschaftlich: 

  • Das CRM Maßnahmen die Funktionsfähigkeit des Wettbewerbs und damit die Funktionsfähigkeit von Märkten verschlechtert. Durch CRM schwindet nämlich die Exitfunktion. In der Regel wechseln Kunden nämlich den Anbieter (das Unternehmen), wenn Produkte oder Dienstleistungen keine hohe Qualität aufweisen und damit verschwinden Unternehmen vom Markt, die keine hohe Qualität im Produktportfolio bieten, wodurch sich wiederum der Markt reguliert und die Gesamtqualität der Ware in unserer Gesellschaft verbessert/optimiert. Ergo: führt dies zu einer schlechteren Güterversorgung in der Gesellschaft. Durch CRM kauft ein Kunde oft auch Produkte von Unternehmen, die nicht so qualitativ hochwertig sind, wie die der Konkurrenz, da er evtl. an einem Bonusprogramm teilnimmt und Bonuspunkte sammelt, welche er nicht verlieren möchte.
  • Ein weiterer Punkt ist, dass die Markttransparenz der Kunden leidet. Durch CRM geriet der Kunde nämlich in eine Situation, wo er nicht nur eine Leistung – sprich des gekauften Produkts – bewerten muss, sondern ein komplettes Leistungsbündel, wie das Sammeln von Punkten oder die soziale Eingebundenheit durch den Status eines Silver- oder Goldmembers bei Miles & More der Lufthansa z.B. Dadurch ist es für den Kunden schwieriger einen Überblick über den kompletten Markt zu haben, wodurch die Markttransparenz geschmälert wird. Was wiederum dazu führt, dass die Märkte schwieriger funktionieren, ergo zu einer schlechteren Versorgung der Gesellschaft mit Gütern führt.

eCRM

Wovon hängt es nach Hirschmann ab ob Kunden Widerspruch (gegenüber unbefriedigenden Leistungen des Anbieters) einlegen oder nicht?

Grundlegend muss man, bevor man zum Kundenwiderspruch kommt, dass man in der Regel stark davon ausgeht, dass ein Kunde der mit der Leistung eines Anbieters nicht zufrieden ist, abwandert. Laut Hirschmann könnte ein Kunden allerdings auch Widerspruch einlegen, anstatt direkt abzuwandern. 

Dies hängt laut Hirschmann davon ab, ob dieser Widerspruch Zielführend ist, was für den Kunden als Ergebniss eine Verhaltensänderung beim Anbieter zufolge hat. Der Kunde legt also dann Widerspruch ein anstatt direkt abzuwandern, wenn er das Gefühl hat: 

Das es Erfolgsaussichten für den Widerspruch gibt:

  • A) Das der Anbieter den Kunden wahrnimmt 
  • B) Dem Kunden das gefühl gibt, dass er als Anbieter überhaupt in der Lage ist etwas zu ändern. 

Dass die Wechselkosten zu hoch sind, um zu einem anderen Anbieter zu wechseln: 

Wenn die Wechselkosten zu einem anderen Anbieter nämlich sehr gering sind, dass wird der Kunde den Aufwand für einen Widerspruch nämlich nicht auf sich nehmen und einfach wechseln.

Subjektive Bedeutung bzw. Wert der bezogenen Leistung:

  • Bei geringwertigen Gütern findet oft kein Widerspruch statt

Loyalitätsneigung des Kunden

  • Bei einer vorhandenen Kundenloyalität gegenüber dem Anbieter ist die Wahrscheinlichkeit eines Widerspruchs wieder deutlich höher

eCRM

Was sind typische Instrumente zur Kundenbindung in der Kundenrückgewinnungsphase des Kundenbeziehungslebenszykluses?

Gefährdungsphase: Hier ist der Kunde noch existent, aber spielt mit dem Gedanken den Anbieter zu wechseln:

zentrale Kundenrückgewinnungsphase ist hier das Beschwerdemanagement mit Fehlerkorrekturen und mit entsprechender Wiedergutmachung.

Auflösungs- und Abstinenzphase: In der Auflösungsphase haben wir noch Kontakt zu dem Kunden, aber er hat seine Entscheidung für den Wechsel eines Anbieters getroffen. In der Abstinenzphase ist der Kunde dann weg. Allerdings kann man trotzdem noch versuchen den Kunden zurückzugewinnen. In dem man den Kunden davon überzeugt, dass die Gründe für seine Abwanderung nicht mehr existieren. Dies kann durch attaktive Rückgewinnungsangebote erfolgen. Wobei man hier aus rechtlichen Gründen sehr vorsichtig sein muss, da man Kunden die Abstinent sind evtl. überhaupt nicht mehr kontaktieren darf. In Deutschland geht man nach 6 Wochen Abstinenz davon aus.

eCRM

Beurteilen Sie die Bindungswirkung von Kundenbindungsmaßnahmen die sich auf a) Interaktion, b) auf Belohnung und c) auf Wechselbarrieren fokussieren.

Beste Art | Interaktion (Psychologische Bindungsursachen durch Kundenkontakte schaffen): Die Interaktion ist die beste Bindungswirkung, da der Kunde sich hier aus psychologischen Gründen eventuelle Sympathie bindet. Sie kann sogar dazu führen, dass der Kunde trotz eines besseren Angebots zumindest für einen längeren Zeitraum, seinem bestehenden Anbieter treu bleibt. Dauerhaft aber wohl auch nicht, weil der ökonomische Aspekt dafür zu viel Gewichtung hat. Jedoch besteht durch die Interaktion die Chance, dass der Kunde den Anbieter informiert, ehe er das Unternehmen wechselt und dadurch die Chance der Rückgewinnung besteht.

Bessere Art | Belohnung (ökonomische Bindungsursachen = Kunde erhält für die Bindung eine Gegenleistung): Die Bindungswirkung der Belohnung ist als Bindungswirkung gegenüber der Wechselbarriere besser, da der Kunde hier einen Eigennutzen hat und einen Vorteil sieht. Es ist jedoch nicht die optimalste Bindungswirkung, weil der Kunde mit einer größere Belohnung bei einem anderen Anbieter, seinen aktuellen Anbieter dann dafür doch verlässt.

Schlechtes Art | Wechselbarrieren (Gebundenheit des Kunden =Erschwert den Wechsel): Die Bindungswirkung durch eine Wechselbarriere ist im Vergleich zu a und b. die schlechte Methode den Kunden zu binden, weil es sich hier um eine Gebundenheit des Kunden handelt und nicht um eine Verbundenheit. Wenn der Kunden demnach unzufrieden ist, wird er lediglich durch die Wechselbarriere hehalten, was nicht auf freiwilliger Basis erfolgt, sondern nur weil der Kunde keine Wechsel vornehmen kann. Ergo: Wird der Kunde nach Ablauf der Barriere aus Frust sofort wechseln.

eCRM

Was lässt sich aus der Transaktionskostentheorie für die Erklärung von Kundenbindung lernen?

Vorwort: Die Grundannahme zur Transaktionstheorie besagt, dass der Austausch von Leistung – Sprich der Organisationsform des Tausches – vom Aufwand der wirtschaftlichen Aktivitäten – sprich den Transaktionskosten bestimmt wird.

Transaktionskosten sind Kosten der Leistungen, die zum Abschluss einer vertraglichen Vereinbarung führen. Sprich: 

  • Informations-, Verhandlungs-, und Vertragskosten.
  • Kosten für die Absicherung, Durchsetzung und eventuell Anpassungen der vertraglichen Leistung (Ex-post)
  • Opportunitätskosten – resultieren aus ineffizienten Organisationsentscheidungen

Übertragen auf die Kundenbindung kann man dazu sagen, dass Kunden dazu neigen sich eher an eine Organisation zu binden, bei der die Transaktionskosten als geringer empfunden werden. Das kann bedeuten, dass ein Kunde sich an eine Organisation bindet, weil diese grundsätzlich (Fixkosten) günstiger als andere Organisationen erscheint oder aber, weil die Transaktionskosten für den Wechsel zu einer anderen Organisation an sich so hoch sind, dass der Verbleib bei der Organisation mit den höheren Fix-Transaktionskosten am Ende günstiger bleibt.

Materiell: Im CRM könnten das spezifische Investionen sein, die einer der Geschäftspartner getätigt hat und sich nicht so einfach ohne weiteres auf andere Geschäftspartner übertragen lassen. Material kann dies z.B. eine entwickelte Software sein, die nur mit dem bestehendem Geschäftspartner funktioniert und bei einem Geschäftspartnerwechsel, komplett neu entwickelt werden müsste, wo durch dann die Transaktionskosten steigen und man die Entscheidung trifft sich an den bestehenden Geschäftspartner zu binden. 

Immateriell: Transaktionskosten können aber auch immaterieller natur sein. Beispielsweise ein Kundenteam im Projektmanagement, welches mit internen Abläufen bei der Produktgenerierung für den Kunden bestens vertraut ist und extern auch die Kultur und Prozesse des Kunden kennt, was zu einer reibungslosen Zusammenarbeit führt. Diese müsste bei der Entscheidung das Kundenteam auszutauschen, wieder neu erlent werden und die Transaktionskosten (Opportunitätskosten) könnten dadurch steigen.

 

Melde dich jetzt kostenfrei an um alle Karteikarten und Zusammenfassungen für eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management zu sehen

Singup Image Singup Image
Wave

Andere Kurse aus deinem Studiengang

Für deinen Studiengang Marketing & Communication (berufsbegleitend) an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management gibt es bereits viele Kurse auf StudySmarter, denen du beitreten kannst. Karteikarten, Zusammenfassungen und vieles mehr warten auf dich.

Zurück zur FOM Hochschule für Oekonomie & Management Übersichtsseite

more words in English 2

DHL in English

Business English 1

Acronyms

more words in English 5

Business English 3

adjectives

miscellaneous 2

Vocabulary Production

Business Spotlight 8

miscellaneous 3

Was ist StudySmarter?

Was ist StudySmarter?

StudySmarter ist eine intelligente Lernapp für Studenten. Mit StudySmarter kannst du dir effizient und spielerisch Karteikarten, Zusammenfassungen, Mind-Maps, Lernpläne und mehr erstellen. Erstelle deine eigenen Karteikarten z.B. für eCRM an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management oder greife auf tausende Lernmaterialien deiner Kommilitonen zu. Egal, ob an deiner Uni oder an anderen Universitäten. Hunderttausende Studierende bereiten sich mit StudySmarter effizient auf ihre Klausuren vor. Erhältlich auf Web, Android & iOS. Komplett kostenfrei. Keine Haken.

Awards

Bestes EdTech Startup in Deutschland

Awards
Awards

European Youth Award in Smart Learning

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Europa

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Deutschland

Awards
Awards

European Youth Award in Smart Learning

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Europa

Awards

So funktioniert's

Top-Image

Individueller Lernplan

StudySmarter erstellt dir einen individuellen Lernplan, abgestimmt auf deinen Lerntyp.

Top-Image

Erstelle Karteikarten

Erstelle dir Karteikarten mit Hilfe der Screenshot-, und Markierfunktion, direkt aus deinen Inhalten.

Top-Image

Erstelle Zusammenfassungen

Markiere die wichtigsten Passagen in deinen Dokumenten und bekomme deine Zusammenfassung.

Top-Image

Lerne alleine oder im Team

StudySmarter findet deine Lerngruppe automatisch. Teile deine Lerninhalte mit Freunden und erhalte Antworten auf deine Fragen.

Top-Image

Statistiken und Feedback

Behalte immer den Überblick über deinen Lernfortschritt. StudySmarter führt dich zur Traumnote.

1

Lernplan

2

Karteikarten

3

Zusammenfassungen

4

Teamwork

5

Feedback