Bio Teil 3: Wahrnehmung an der FOM Hochschule Für Oekonomie & Management | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Bio Teil 3: Wahrnehmung an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management

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Was versteht man in der Psychologie unter dem Begriff „Sinnesempfindung“ und unter dem Begriff „Wahrnehmung“?
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Sinnesempfindung: Vorgang der Aufnahme von Informationen eines Lebenwesens über die Sinne. Sinnesempfindungen als Prozess, bei dem unsere Sinnesrezeptoren und unser Nervensystem auf Reizenergien aus unserer Umwelt reagieren und in ein Aktionspotential umwandeln und zur weiteren Verarbeitung ans Gehirn senden.
Wahrnehmung/Perzeption: Prozess der Verarbeitung und Interpretation der Sinnesempfindungen. Gehirn konstruiert aus gegebenen Sinnesdaten etwas.
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Was ist der Unterschied zwischen einer Bottom-Up Verarbeitung und einer Top-Down
Verarbeitung?
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Bottom-Up-Verarbeitung= Verarbeitung/Konstruktion der reinen Sinnesempfindungen. Reizverarbeitung wie sie biologisch angelegt ist. Z. B. die Verarbeitung von elektromagnetischen Wellenspektrum durch die jeweiligen Rezeptoren, die wir in Farbsehen umwandeln. Eigenschaft unseres Körpers zur Reizverarbeitung.
Top-Down Einflüsse: Sinnesempfindungen / Wahrnehmmungen die mit Erfahrungen, Erlebnissen und vorhandenem Wissen in Verbindung gebracht werden.
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Welches Phänomen kann anhand von sog. Kippfiguren verdeutlicht werden?
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Top-Down-Einflüsse, d. h. wir verarbeiten Sinnesempfindungen basierend auf bestehenden Erfahrungen, Erwartungen oder Gedächtnisinhalten. Kippfiguren zeigen bestimmte individuelle Präferenzen / Prägungen in der Verarbeitung von visuellen Sinnesinformationen.
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Was sind physikalisch gesehen die Stimuli, auf die unser visuelles System reagiert. Welche Eigenschaften dieser Stimuli bestimmen a) die Helligkeit und b) die unterschiedlichen Farben, die wir wahrnehmen.
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Unser visuelles System reagiert auf verschiedene elektormagnetische Wellen. Die verschiedenen Frequenzbereiche nehmen wir als unterschiedliche Farben wahr. Die Amplitude (also Höhe) der elektromagnetischen Welle bestimmen die Helligkeit.
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Wie ist die menschliche Netzhaut aufgebaut?
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→ Sie besteht aus 3 Zellschichten. Die unterste Schicht, also die am Boden der Netzhaut, ist die Schicht der sogenannten Photorezeptoren. Diese sind dafür zuständig die Lichtimpulse, die ins Auge einfallen, in neuronale Impulse (Aktionspotenziale) zu übersetzen. Die Photorezeptoren sind zwei Typen. Zum einen die Zapfen, die für die Farbwahrnehmung (wichtig bei Tag) zuständig sind und zum anderen die Stäbchen, die für die Wahrnehmung von Helligkeit und Graustufen (wichtig bei Dunkelheit) zuständig sind. Das Licht muss erstmal durch die ganzen vorgelagerten Schichten durch bis zur Schicht der Photorezeptoren, um von diesen in Aktionspotenziale übersetzt werden und über den Sehnerv ins Gehirn geführt werden zu können. Die Photorezeptoren sind zwar keine Nervenzellen, haben aber dennoch an ihrem Zellkörperende eine Synapse, an welcher sie Neurotransmitter (das Aktionspotenzial) ausschütten können, die an die nächste Zellschicht weitergegeben werden. Die mittlere Schicht besteht aus den Bipolar Zellen, die nur zwischengeschaltet werden, da sie relativ kurze Dendriten und ein Axon haben, welches sich teilt und dann die Informationen an die nächste Schicht weitergeben. Die dritte Zellschicht beinhaltet die Ganglienzellen. Die Axone (ca. 1 Mio.) der Ganglienzellen laufen zusammen, bilden den Sehnerv und leiten die Informationen zum Gehirn.
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Erklären Sie die Phototransduktion (d.h. die Umwandlung von Lichtwellen in neuronale Impulse) in den Photorezeptoren (Stäbchen und Zapfen) der Retina im Detail.
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→ Die Stäbchenzelle ist die ganze Zeit aktiviert und hat an ihrem Zellkörperende eine Synapse, durch welche sie mit der Biopolarzelle verschaltet ist, an welche sie die Neurotransmitter weitergibt.  
Je dunkler es ist, desto mehr Neurotransmitter werden von der Stäbchenzelle ausgeschüttet. Je heller es ist, desto weniger Neurotransmitter werden von der Stäbchenzelle ausgeschüttet. Es gibt also keinen An- oder Auszustand, sondern durchgehend nur einen Intensitätsunterschied, über welchen das Gehirn permanent unterrichtet wird.  
In der Stäbchenzelle gibt es einen besonderen Bereich/Struktur aus Phospholipiden (Fettmolekülen), aus welchen auch die Zellmembran besteht. In diesem Bereich sind bestimmte Proteine gelagert und es wird als Retinal bezeichnet. Das Retinal kann auf Licht reagieren, und zwar durch Rhodopsin, welches ein lichtempfindliches Protein ist.
Zustand bei Dunkelheit: Rhodopsin ist in Ursprungszustand. Das Rhodopsin ist ein G-Protein gekoppelter Rezeptor. Im Ruhezustand hängt also die ganze Zeit an G-Protein dran, welches aber inaktiv ist. Außerdem liegt ein Enzym namens Phosphodisesterase vor, welches ebenfalls inaktiv ist. Bei Dunkelheit wird die ganze Zeit der Stoff cGMP in der Zelle hergestellt. Dieses cGMP ist in der Lage einen Natrium Kanal zu öffnen (cGMP abhängiger Natriumkanal). Dadurch fließt Natrium ins Innere der Zelle (Depolarisation, also Zellinneres ist positiviert), sodass die Positivierung entlang der Rezeptorzelle weiteregegeben wird. Die ankommende Positivierung im Synapsen Bereich öffnet spannungsabhängige Calciumkanäle, sodass Calcium in die Zelle einließt, was dafür sorgt, dass synaptische Vesikel mit der Zellmembran verschmelzen und die Neurotransmitter in den synaptischen Spalt geschüttet werden. Dadurch wird die Bipolar Zelle aktiviert.  
Zustand bei Helligkeit: Das Licht fällt auf das Retinal also auf das Rhodopsin, welches aktiviert wird. Nun löst sich das G-Protein und wird aktiv. Dieses wandert dann zur Phosphodiesterase und aktiviert diese. Das sorgt dafür, dass cGMP zu GMP abgebaut wird. Um Natriumkanal zu öffnen wird aber ja eigentlich cGMP benötigt. Der Natrium Kanal ist also geschlossen und es findet keine Depolarisation statt. Die Zelle geht also wieder in den Ruhezustand. Auch die Calcium Kanäle bleiben zu und so werden schlussendlich auch keine oder weniger Neurotransmitter ausgeschüttet. (Enzymkaskade Prozess)
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Was ist der Unterschied zwischen Stäbchen und Zapfen? Wo in der Netzhaut findet man vor allem Stäbchen und wo Zapfen?
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Stäbchen: befinden sich in der Pheriphere und diese nehmen Graustufen bzw. Helligkeitsintensitäten war. Sind stark konvergent verschaltet, weshalb kein Detailsehen möglich ist
Zapfen: Ermöglichen Detailsehen und können Farben wahrnehmen. Sind in der Fovea konzentiert, dort gibt es nur Zapfen.
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Wie ist es zu erklären, dass man in der Fovea die höchste Sehschärfe hat?
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Da sich dort ausschließlich Zapfen befinden (Detailsehen), die 1:1 mit einer Ganglienzelle verschaltet sind.
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Wie wird die Wahrnehmung von unterschiedlichen Farben durch die Zapfen realisiert?
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Die Wahrnehmung von verschiedenen Farben wird durch 3 unterschiedlichen Arten von Zapfen realisiert, die für unterschiedliche Wellenlängen sensitiv sind. Blauzapfen/ Grünzapfen/ Rotzapfen
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Was versteht man unter dem „Bindungsproblem? Welche Theorien wurden hinsichtlich dessen entwickelt?
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Wie wird die neuronale Aktivität in vielen einzelnen Bereichen des Gehirns
 kombiniert, um die Wahrnehmung eines kohärenten Objekts hervorzubringen?

 Vorschlag 1 : Großmutterzellen
 . Die Eigenschaften eines Objektes
 werden von verschiedenen Zellen
 kodiert, die dann alle in einer Zelle
 zusammenlaufen.
 ' Z.B. gäbe es dann eine Zelle die
 immer bei der Wahrnehmung eines
 roten Autos feuert.
 . Z.t. wurden solche Zellen bei
 Menschen im Temporallappen
 gefunden (Einzelzellableitungen bei
 Epileptikern)
 . Problem: Was passiert wenn die
 Großmutterzelle abstirbt?

 Vorschlag 2: Synchrone Aktivität von Zellverbänden
 Ein Objekt wird durch das synchrone feuern der Nervenzellen repräsentiert, die
 verschiedene Eigenschaften dieses Objekts codieren.
 Verschiedene Objekte werden dabei durch verschiedene Zellverbände dargestellt.
 - Innerhalb eines Zellverbandes besteht synchrones Feuern.
 - Verschiedene Zellverbände feuern nicht synchron.
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Was ist der Unterschied zwischen Binokularen und Monokularen Hinweisreizen? Benennen Sie die einzelnen Hinweisreize.
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 Add on: Tiefenwahrnehmung
 Schon 6 Monate alte
 Babys haben ein
 rudimentires
 Verständnis von Tiefe
 Auf unserer Retina bilden sich
 nur zweidimensionale Bilder ab.
 Trotzdem können wir z. B.
 Höhe, Entfernung und Lage von
 Objekten abschätzen.

 Binokulare Hinweisreize (,,Bottom Up"
 nfos, nicht erfahrungsbasiert)

 - Retinale Disparitat: DerAugenabstand von
 ca. 6 cm erzeugt etwas verschobene Bilder
 im Gehirn.
 - Konvergenz der Augenmuskel: Die Augen
 drehen sich stärker innen, wenn sie nahe
 Objekte fixieren.

 Monokulare Hinweisreize (z.T.
 erfahrungsbasiert, Top Down)

 - Relative Größe kleine Objekte scheinen weiter
 entfernt
 - Verdeckt ein Objekt ein anderes, erscheint es näher
 - Relative Klarheit nähere Objekte erscheinen klarer
 - Größengedächtnis
 - Relative Bewegung bei eigener Bewegung ergeben
 Bewegungen anderer Objekte Hinweise auf die
 Entfernung.
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Was sind physikalisch gesehen die Stimuli, auf die unser auditives System reagiert. Welche Eigenschaften dieser Stimuli bestimmen a) die Tonhöhe und b) die Lautstärke?
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 Was wir als Töne wahrnehmen
 sind periodische Veränderungen
 im Luftdruck

 Schnellere
 Schwingungen
 werden als höher
 wahrgenommen

 MaBeinheit:
 Frequenz (Hz) z
 Anzahl
 Schwingungen pro
 Sekunde

 Eine größere Auslenkung der
 Schwankungen (Amplitude)
 führt zu größerer Lautstärke.
 D.h. die Stärke des Luftdrucks
 ist für die Höhe der Amplitude
 verantwortlich
(wird eigentlich
 in Bar gemessen, wegen des
 großen Wertebereichs jedoch
 auf einer logarithmischen
 Skala in Dezibel dB)
 Die meisten Klänge
 lassen sich physikalisch
 als Überlagerungen
 verschiedener Sinustöne
 beschreiben bzw.
 darstellen .
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Bio Teil 3: Wahrnehmung Kurs an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Was versteht man in der Psychologie unter dem Begriff „Sinnesempfindung“ und unter dem Begriff „Wahrnehmung“?
A:
Sinnesempfindung: Vorgang der Aufnahme von Informationen eines Lebenwesens über die Sinne. Sinnesempfindungen als Prozess, bei dem unsere Sinnesrezeptoren und unser Nervensystem auf Reizenergien aus unserer Umwelt reagieren und in ein Aktionspotential umwandeln und zur weiteren Verarbeitung ans Gehirn senden.
Wahrnehmung/Perzeption: Prozess der Verarbeitung und Interpretation der Sinnesempfindungen. Gehirn konstruiert aus gegebenen Sinnesdaten etwas.
Q:
Was ist der Unterschied zwischen einer Bottom-Up Verarbeitung und einer Top-Down
Verarbeitung?
A:
Bottom-Up-Verarbeitung= Verarbeitung/Konstruktion der reinen Sinnesempfindungen. Reizverarbeitung wie sie biologisch angelegt ist. Z. B. die Verarbeitung von elektromagnetischen Wellenspektrum durch die jeweiligen Rezeptoren, die wir in Farbsehen umwandeln. Eigenschaft unseres Körpers zur Reizverarbeitung.
Top-Down Einflüsse: Sinnesempfindungen / Wahrnehmmungen die mit Erfahrungen, Erlebnissen und vorhandenem Wissen in Verbindung gebracht werden.
Q:
Welches Phänomen kann anhand von sog. Kippfiguren verdeutlicht werden?
A:
Top-Down-Einflüsse, d. h. wir verarbeiten Sinnesempfindungen basierend auf bestehenden Erfahrungen, Erwartungen oder Gedächtnisinhalten. Kippfiguren zeigen bestimmte individuelle Präferenzen / Prägungen in der Verarbeitung von visuellen Sinnesinformationen.
Q:
Was sind physikalisch gesehen die Stimuli, auf die unser visuelles System reagiert. Welche Eigenschaften dieser Stimuli bestimmen a) die Helligkeit und b) die unterschiedlichen Farben, die wir wahrnehmen.
A:
Unser visuelles System reagiert auf verschiedene elektormagnetische Wellen. Die verschiedenen Frequenzbereiche nehmen wir als unterschiedliche Farben wahr. Die Amplitude (also Höhe) der elektromagnetischen Welle bestimmen die Helligkeit.
Q:
Wie ist die menschliche Netzhaut aufgebaut?
A:
→ Sie besteht aus 3 Zellschichten. Die unterste Schicht, also die am Boden der Netzhaut, ist die Schicht der sogenannten Photorezeptoren. Diese sind dafür zuständig die Lichtimpulse, die ins Auge einfallen, in neuronale Impulse (Aktionspotenziale) zu übersetzen. Die Photorezeptoren sind zwei Typen. Zum einen die Zapfen, die für die Farbwahrnehmung (wichtig bei Tag) zuständig sind und zum anderen die Stäbchen, die für die Wahrnehmung von Helligkeit und Graustufen (wichtig bei Dunkelheit) zuständig sind. Das Licht muss erstmal durch die ganzen vorgelagerten Schichten durch bis zur Schicht der Photorezeptoren, um von diesen in Aktionspotenziale übersetzt werden und über den Sehnerv ins Gehirn geführt werden zu können. Die Photorezeptoren sind zwar keine Nervenzellen, haben aber dennoch an ihrem Zellkörperende eine Synapse, an welcher sie Neurotransmitter (das Aktionspotenzial) ausschütten können, die an die nächste Zellschicht weitergegeben werden. Die mittlere Schicht besteht aus den Bipolar Zellen, die nur zwischengeschaltet werden, da sie relativ kurze Dendriten und ein Axon haben, welches sich teilt und dann die Informationen an die nächste Schicht weitergeben. Die dritte Zellschicht beinhaltet die Ganglienzellen. Die Axone (ca. 1 Mio.) der Ganglienzellen laufen zusammen, bilden den Sehnerv und leiten die Informationen zum Gehirn.
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Q:
Erklären Sie die Phototransduktion (d.h. die Umwandlung von Lichtwellen in neuronale Impulse) in den Photorezeptoren (Stäbchen und Zapfen) der Retina im Detail.
A:
→ Die Stäbchenzelle ist die ganze Zeit aktiviert und hat an ihrem Zellkörperende eine Synapse, durch welche sie mit der Biopolarzelle verschaltet ist, an welche sie die Neurotransmitter weitergibt.  
Je dunkler es ist, desto mehr Neurotransmitter werden von der Stäbchenzelle ausgeschüttet. Je heller es ist, desto weniger Neurotransmitter werden von der Stäbchenzelle ausgeschüttet. Es gibt also keinen An- oder Auszustand, sondern durchgehend nur einen Intensitätsunterschied, über welchen das Gehirn permanent unterrichtet wird.  
In der Stäbchenzelle gibt es einen besonderen Bereich/Struktur aus Phospholipiden (Fettmolekülen), aus welchen auch die Zellmembran besteht. In diesem Bereich sind bestimmte Proteine gelagert und es wird als Retinal bezeichnet. Das Retinal kann auf Licht reagieren, und zwar durch Rhodopsin, welches ein lichtempfindliches Protein ist.
Zustand bei Dunkelheit: Rhodopsin ist in Ursprungszustand. Das Rhodopsin ist ein G-Protein gekoppelter Rezeptor. Im Ruhezustand hängt also die ganze Zeit an G-Protein dran, welches aber inaktiv ist. Außerdem liegt ein Enzym namens Phosphodisesterase vor, welches ebenfalls inaktiv ist. Bei Dunkelheit wird die ganze Zeit der Stoff cGMP in der Zelle hergestellt. Dieses cGMP ist in der Lage einen Natrium Kanal zu öffnen (cGMP abhängiger Natriumkanal). Dadurch fließt Natrium ins Innere der Zelle (Depolarisation, also Zellinneres ist positiviert), sodass die Positivierung entlang der Rezeptorzelle weiteregegeben wird. Die ankommende Positivierung im Synapsen Bereich öffnet spannungsabhängige Calciumkanäle, sodass Calcium in die Zelle einließt, was dafür sorgt, dass synaptische Vesikel mit der Zellmembran verschmelzen und die Neurotransmitter in den synaptischen Spalt geschüttet werden. Dadurch wird die Bipolar Zelle aktiviert.  
Zustand bei Helligkeit: Das Licht fällt auf das Retinal also auf das Rhodopsin, welches aktiviert wird. Nun löst sich das G-Protein und wird aktiv. Dieses wandert dann zur Phosphodiesterase und aktiviert diese. Das sorgt dafür, dass cGMP zu GMP abgebaut wird. Um Natriumkanal zu öffnen wird aber ja eigentlich cGMP benötigt. Der Natrium Kanal ist also geschlossen und es findet keine Depolarisation statt. Die Zelle geht also wieder in den Ruhezustand. Auch die Calcium Kanäle bleiben zu und so werden schlussendlich auch keine oder weniger Neurotransmitter ausgeschüttet. (Enzymkaskade Prozess)
Q:
Was ist der Unterschied zwischen Stäbchen und Zapfen? Wo in der Netzhaut findet man vor allem Stäbchen und wo Zapfen?
A:
Stäbchen: befinden sich in der Pheriphere und diese nehmen Graustufen bzw. Helligkeitsintensitäten war. Sind stark konvergent verschaltet, weshalb kein Detailsehen möglich ist
Zapfen: Ermöglichen Detailsehen und können Farben wahrnehmen. Sind in der Fovea konzentiert, dort gibt es nur Zapfen.
Q:
Wie ist es zu erklären, dass man in der Fovea die höchste Sehschärfe hat?
A:
Da sich dort ausschließlich Zapfen befinden (Detailsehen), die 1:1 mit einer Ganglienzelle verschaltet sind.
Q:
Wie wird die Wahrnehmung von unterschiedlichen Farben durch die Zapfen realisiert?
A:
Die Wahrnehmung von verschiedenen Farben wird durch 3 unterschiedlichen Arten von Zapfen realisiert, die für unterschiedliche Wellenlängen sensitiv sind. Blauzapfen/ Grünzapfen/ Rotzapfen
Q:
Was versteht man unter dem „Bindungsproblem? Welche Theorien wurden hinsichtlich dessen entwickelt?
A:
Wie wird die neuronale Aktivität in vielen einzelnen Bereichen des Gehirns
 kombiniert, um die Wahrnehmung eines kohärenten Objekts hervorzubringen?

 Vorschlag 1 : Großmutterzellen
 . Die Eigenschaften eines Objektes
 werden von verschiedenen Zellen
 kodiert, die dann alle in einer Zelle
 zusammenlaufen.
 ' Z.B. gäbe es dann eine Zelle die
 immer bei der Wahrnehmung eines
 roten Autos feuert.
 . Z.t. wurden solche Zellen bei
 Menschen im Temporallappen
 gefunden (Einzelzellableitungen bei
 Epileptikern)
 . Problem: Was passiert wenn die
 Großmutterzelle abstirbt?

 Vorschlag 2: Synchrone Aktivität von Zellverbänden
 Ein Objekt wird durch das synchrone feuern der Nervenzellen repräsentiert, die
 verschiedene Eigenschaften dieses Objekts codieren.
 Verschiedene Objekte werden dabei durch verschiedene Zellverbände dargestellt.
 - Innerhalb eines Zellverbandes besteht synchrones Feuern.
 - Verschiedene Zellverbände feuern nicht synchron.
Q:
Was ist der Unterschied zwischen Binokularen und Monokularen Hinweisreizen? Benennen Sie die einzelnen Hinweisreize.
A:

 Add on: Tiefenwahrnehmung
 Schon 6 Monate alte
 Babys haben ein
 rudimentires
 Verständnis von Tiefe
 Auf unserer Retina bilden sich
 nur zweidimensionale Bilder ab.
 Trotzdem können wir z. B.
 Höhe, Entfernung und Lage von
 Objekten abschätzen.

 Binokulare Hinweisreize (,,Bottom Up"
 nfos, nicht erfahrungsbasiert)

 - Retinale Disparitat: DerAugenabstand von
 ca. 6 cm erzeugt etwas verschobene Bilder
 im Gehirn.
 - Konvergenz der Augenmuskel: Die Augen
 drehen sich stärker innen, wenn sie nahe
 Objekte fixieren.

 Monokulare Hinweisreize (z.T.
 erfahrungsbasiert, Top Down)

 - Relative Größe kleine Objekte scheinen weiter
 entfernt
 - Verdeckt ein Objekt ein anderes, erscheint es näher
 - Relative Klarheit nähere Objekte erscheinen klarer
 - Größengedächtnis
 - Relative Bewegung bei eigener Bewegung ergeben
 Bewegungen anderer Objekte Hinweise auf die
 Entfernung.
Q:
Was sind physikalisch gesehen die Stimuli, auf die unser auditives System reagiert. Welche Eigenschaften dieser Stimuli bestimmen a) die Tonhöhe und b) die Lautstärke?
A:

 Was wir als Töne wahrnehmen
 sind periodische Veränderungen
 im Luftdruck

 Schnellere
 Schwingungen
 werden als höher
 wahrgenommen

 MaBeinheit:
 Frequenz (Hz) z
 Anzahl
 Schwingungen pro
 Sekunde

 Eine größere Auslenkung der
 Schwankungen (Amplitude)
 führt zu größerer Lautstärke.
 D.h. die Stärke des Luftdrucks
 ist für die Höhe der Amplitude
 verantwortlich
(wird eigentlich
 in Bar gemessen, wegen des
 großen Wertebereichs jedoch
 auf einer logarithmischen
 Skala in Dezibel dB)
 Die meisten Klänge
 lassen sich physikalisch
 als Überlagerungen
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Bio Teil 3: Wahrnehmung

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