Arbeitspakete NIÖ an der FOM Hochschule Für Oekonomie & Management | Karteikarten & Zusammenfassungen

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3. b) Nennen Sie jeweils ein Beispiel für sog. ex ante- und ex post-Transaktionskosten.

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Ex ante: Prüfung von Verträgen vom Rechtsanwalt (Kosten vor Vertragsschluss)

Ex post: Kontrollkosten (Kosten nach Vertragsschluss)

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4. Erläutern Sie die in der Transaktionskostentheorie berücksichtigten Transaktionsmerkmale 

a) Unsicherheit

 b) Spezifität 

c) Häufigkeit

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kurzgefasst:

1) Unsicherheit

- Informationsasymmetrie vor Vertragsabschlüssen nicht ausschließbar


2) Spezifität 

- wie austauschbar das Gut einer jeweiligen Transaktion ist

- die Komplettausrichtung versch. Faktoren auf einzelne Arrangements

- je spezifischer eine Transaktion, desto schwerer sind diese Faktoren auf andere Arrangements anzuwenden


3) Häufigkeit

- wie oft Transaktionen vorkommen 


___________________________________________________________________________________

Spezifität

- Durch spezifität wird Wettbewerb ausgeschaltet

Transaktionspartner werden voneinander abhängig

- Transaktionsbeziehungen sind nur mit Investitionsverlusten aufkündbar

Spezifität beschreibt das Ausmaß d. einzigartigen Investitionen d.

Transaktionspartner.

o Steigender Umfang transaktionsspezifischer Investitionen

o Erhöhte Abhängigkeit der Parteien

o Opportunitische Ausnutzung d. Verhaltensspielraums durch weniger

abhängigen Transaktionspartner

o Einforderung vertraglicher Absicherungsklauseln u. sonstiger

Schutzmechanismen durch abhängigen Partner

o Steigende Koordinations- und Motivationskosten

Häufigkeit

- Zunehmende Häufigkeit der Transaktionen

- Übergang v. Standardverträgen zu spezifischen Vertragsgestaltungen

- Realisierung zunehmender Skalen- u. Synergievorteilen

- Pro Transaktion abnehmende Koordinations- und Motivationskosten

Unsicherheit

- Steigende Komplexität u. Dynamik d. Umwelt

- Steigende Komplexität bei d. Spezifikation d. Vertrages

- erhöhter Handlungsspielraum mit Gefahr d. Holdup

- steigende Koordinations- und Motivationskosten




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Erläutern Sie den Unterschied zwischen formalen und informellen Regelsystemen. Nennen Sie jeweils ein Beispiel für formale und informelle Regeln.

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formale Regeln: 

- politischer, ökonomischer, juristischer Natur

- Sanktionsmöglichkeiten

- Vertragsbruch


informelle Regeln:

- nicht formalisierte Verhaltensregeln

- keine Sanktionen

- erst aussteigen, dann einsteigen im Bus



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3. a) Welche Arten von Transaktionskosten gibt es?

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In der Realität existieren bei Annahme begrenzter Rationalität und opportunistischer Neigung der Akteure jedoch 

-  Kosten der Anbahnung von Verträgen (Such-und Informationskosten

-  Kosten des Abschlusses von Verträgen (Verhandlungs- und Entscheidungskosten

-  Kosten der Abwicklung von Verträgen (Überwachungs-und Durchsetzungkosten, Dahlman 1979) 

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Welche Funktionen können Institutionen zugeschrieben werden?

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1) Motivationsfunktion: Institutionen steuern das Verhalten von Menschen

2) Koordinationsfunktion: Institutionen erzeugen Sicherheit, Konsistenz und Verlässlichkeit des Verhaltens von Menschen

3) Kohäsionsfunktion: Institutionen schaffen Gemeinschaftsgefühl

4) Wertmaßstabsfunktion: Institutionen sind Beurteilungsmaßstab für eigenes und fremdes Verhalten

 

Fazit: Institutionen reduzieren Komplexität, sie haben also eine ORDNUNGSFUNKTION

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Beschreiben Sie eine Dilemmasituation, die sich in einer arbeitsteiligen Wirtschaft ergeben kann.

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Erwartungen über Verhalten des anderen (vor oder während Zusammenarbeit) beeinflussen eigenes Verhalten

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Wie kann eine solche Dilemmasituation über Institutionen gelöst werden? Nennen Sie hierfür konkrete Beispiele

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- Einschränkung der Handlungsalternative

- glaubwürdige Verhaltensbindung über Spielregeln (Sanktionsmaßnahmen)

konsistente Anreizstruktur: Regelbefolgung muss sich für Einzelnen lohnen bzw. Regelverletzung so sanktioniert werden, dass es sich nicht mehr lohnt

z.B. ab 2030 E-Autos in Schweden kaufen, Anreize geben bzw. bei Regelverstößen Sanktionieren 

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Welche Annahmen liegen der Principal-Agent-Theorie zugrunde?

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Die Prinzipal-Agent-Theorie geht von Wirtschaftssubjekten aus, die in ihrer Entscheidungsfindung eingeschränkt sind, etwa durch asymmetrische Informationsverteilung. Sie verfügen nur über unvollständige Informationen, wenn sie das Handeln anderer beurteilen sollen.


Kerngedanke: Auftraggeber (Prinzipal) delegiert Entscheidungskompetenzen an Auftragnehmer (Agent), der jedoch nur bedingt im Interesse des Auftraggebers handelt

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Nennen Sie jeweils ein Beispiel für a) ein sich selbst erhaltendes Regelsystem b) ein überwachungsbedürftiges Regelsystem.

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a) Nachteile für alle durch individuelle Nichtbeachtung (Straßenverkehrsregeln)

b) individuelle Vorteile durch nicht Nichtbefolgung (Steuerhinterziehung)

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Beschreiben Sie den Begriff der Transaktionen im ökonomischen Kontext.

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- Transaktionen entstehen durch Arbeitsteilungen

- der Austausch von Gütern und Dienstleistungen über technisch trennbare Schnittstelle hinweg

-> zwischen ökonomischer Einheit

-> innerhalb Hierarchien oder Märkten

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Erläutern Sie das Risiko der adversen Selektion im Rahmen einer Principal-Agent-Beziehung anhand eines Beispiels.

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Beispiel: 

Beim Vertragsabschluss mit Versicherungsnehmern

einer Krankenkasse kommt es aufgrund von

Informationsasymmetrie systematisch zur Auswahl unerwünschter Vertragspartner





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Erläutern Sie das Risiko des Moral Hazard im Rahmen einer Principal-Agent-Beziehung anhand eines Beispiels

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Beispiel: - Versicherungsnehmer beginnt nach Aufnahme in die Krankenkasse einen ungesunden Lebenswandel zu führen 

- in der Wohnumgebung des Versicherungsnehmers kommt es durch den Bau einer neuen Industrieanlage zu Emissionen, die die Gesundheit der Anwohner langfristig beeinträchtigen können



Wenn man eine Autoversicherung hat, geht man nachlässiger mit seinem Auto um.

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Q:

3. b) Nennen Sie jeweils ein Beispiel für sog. ex ante- und ex post-Transaktionskosten.

A:

Ex ante: Prüfung von Verträgen vom Rechtsanwalt (Kosten vor Vertragsschluss)

Ex post: Kontrollkosten (Kosten nach Vertragsschluss)

Q:

4. Erläutern Sie die in der Transaktionskostentheorie berücksichtigten Transaktionsmerkmale 

a) Unsicherheit

 b) Spezifität 

c) Häufigkeit

A:

kurzgefasst:

1) Unsicherheit

- Informationsasymmetrie vor Vertragsabschlüssen nicht ausschließbar


2) Spezifität 

- wie austauschbar das Gut einer jeweiligen Transaktion ist

- die Komplettausrichtung versch. Faktoren auf einzelne Arrangements

- je spezifischer eine Transaktion, desto schwerer sind diese Faktoren auf andere Arrangements anzuwenden


3) Häufigkeit

- wie oft Transaktionen vorkommen 


___________________________________________________________________________________

Spezifität

- Durch spezifität wird Wettbewerb ausgeschaltet

Transaktionspartner werden voneinander abhängig

- Transaktionsbeziehungen sind nur mit Investitionsverlusten aufkündbar

Spezifität beschreibt das Ausmaß d. einzigartigen Investitionen d.

Transaktionspartner.

o Steigender Umfang transaktionsspezifischer Investitionen

o Erhöhte Abhängigkeit der Parteien

o Opportunitische Ausnutzung d. Verhaltensspielraums durch weniger

abhängigen Transaktionspartner

o Einforderung vertraglicher Absicherungsklauseln u. sonstiger

Schutzmechanismen durch abhängigen Partner

o Steigende Koordinations- und Motivationskosten

Häufigkeit

- Zunehmende Häufigkeit der Transaktionen

- Übergang v. Standardverträgen zu spezifischen Vertragsgestaltungen

- Realisierung zunehmender Skalen- u. Synergievorteilen

- Pro Transaktion abnehmende Koordinations- und Motivationskosten

Unsicherheit

- Steigende Komplexität u. Dynamik d. Umwelt

- Steigende Komplexität bei d. Spezifikation d. Vertrages

- erhöhter Handlungsspielraum mit Gefahr d. Holdup

- steigende Koordinations- und Motivationskosten




Q:

Erläutern Sie den Unterschied zwischen formalen und informellen Regelsystemen. Nennen Sie jeweils ein Beispiel für formale und informelle Regeln.

A:


formale Regeln: 

- politischer, ökonomischer, juristischer Natur

- Sanktionsmöglichkeiten

- Vertragsbruch


informelle Regeln:

- nicht formalisierte Verhaltensregeln

- keine Sanktionen

- erst aussteigen, dann einsteigen im Bus



Q:

3. a) Welche Arten von Transaktionskosten gibt es?

A:

In der Realität existieren bei Annahme begrenzter Rationalität und opportunistischer Neigung der Akteure jedoch 

-  Kosten der Anbahnung von Verträgen (Such-und Informationskosten

-  Kosten des Abschlusses von Verträgen (Verhandlungs- und Entscheidungskosten

-  Kosten der Abwicklung von Verträgen (Überwachungs-und Durchsetzungkosten, Dahlman 1979) 

Q:

Welche Funktionen können Institutionen zugeschrieben werden?

A:

1) Motivationsfunktion: Institutionen steuern das Verhalten von Menschen

2) Koordinationsfunktion: Institutionen erzeugen Sicherheit, Konsistenz und Verlässlichkeit des Verhaltens von Menschen

3) Kohäsionsfunktion: Institutionen schaffen Gemeinschaftsgefühl

4) Wertmaßstabsfunktion: Institutionen sind Beurteilungsmaßstab für eigenes und fremdes Verhalten

 

Fazit: Institutionen reduzieren Komplexität, sie haben also eine ORDNUNGSFUNKTION

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Q:

Beschreiben Sie eine Dilemmasituation, die sich in einer arbeitsteiligen Wirtschaft ergeben kann.

A:

Erwartungen über Verhalten des anderen (vor oder während Zusammenarbeit) beeinflussen eigenes Verhalten

Q:

Wie kann eine solche Dilemmasituation über Institutionen gelöst werden? Nennen Sie hierfür konkrete Beispiele

A:

- Einschränkung der Handlungsalternative

- glaubwürdige Verhaltensbindung über Spielregeln (Sanktionsmaßnahmen)

konsistente Anreizstruktur: Regelbefolgung muss sich für Einzelnen lohnen bzw. Regelverletzung so sanktioniert werden, dass es sich nicht mehr lohnt

z.B. ab 2030 E-Autos in Schweden kaufen, Anreize geben bzw. bei Regelverstößen Sanktionieren 

Q:

Welche Annahmen liegen der Principal-Agent-Theorie zugrunde?

A:

Die Prinzipal-Agent-Theorie geht von Wirtschaftssubjekten aus, die in ihrer Entscheidungsfindung eingeschränkt sind, etwa durch asymmetrische Informationsverteilung. Sie verfügen nur über unvollständige Informationen, wenn sie das Handeln anderer beurteilen sollen.


Kerngedanke: Auftraggeber (Prinzipal) delegiert Entscheidungskompetenzen an Auftragnehmer (Agent), der jedoch nur bedingt im Interesse des Auftraggebers handelt

Q:

Nennen Sie jeweils ein Beispiel für a) ein sich selbst erhaltendes Regelsystem b) ein überwachungsbedürftiges Regelsystem.

A:

a) Nachteile für alle durch individuelle Nichtbeachtung (Straßenverkehrsregeln)

b) individuelle Vorteile durch nicht Nichtbefolgung (Steuerhinterziehung)

Q:

Beschreiben Sie den Begriff der Transaktionen im ökonomischen Kontext.

A:

- Transaktionen entstehen durch Arbeitsteilungen

- der Austausch von Gütern und Dienstleistungen über technisch trennbare Schnittstelle hinweg

-> zwischen ökonomischer Einheit

-> innerhalb Hierarchien oder Märkten

Q:

Erläutern Sie das Risiko der adversen Selektion im Rahmen einer Principal-Agent-Beziehung anhand eines Beispiels.

A:

Beispiel: 

Beim Vertragsabschluss mit Versicherungsnehmern

einer Krankenkasse kommt es aufgrund von

Informationsasymmetrie systematisch zur Auswahl unerwünschter Vertragspartner





Q:

Erläutern Sie das Risiko des Moral Hazard im Rahmen einer Principal-Agent-Beziehung anhand eines Beispiels

A:

Beispiel: - Versicherungsnehmer beginnt nach Aufnahme in die Krankenkasse einen ungesunden Lebenswandel zu führen 

- in der Wohnumgebung des Versicherungsnehmers kommt es durch den Bau einer neuen Industrieanlage zu Emissionen, die die Gesundheit der Anwohner langfristig beeinträchtigen können



Wenn man eine Autoversicherung hat, geht man nachlässiger mit seinem Auto um.

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