Einführung In Die Wirtschaftsinformatik an der FHNW - Fachhochschule Nordwestschweiz | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Einführung in die Wirtschaftsinformatik an der FHNW - Fachhochschule Nordwestschweiz

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TESTE DEIN WISSEN

Du kannst in eigenen Worten beschreiben, was mit «Wirtschaftsinformatik» gemeint ist

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«Die Wirtschaftsinformatik befasst sich mit allen Aktivitäten rund um Entwicklung, Einführung, Betrieb, Nutzung und Ablösung von Informationssystemen in Wirtschaft, Verwaltung und privatem Bereich. Ziel ist insbesondere auch die Gestaltung von sozial akzeptablen, technisch stabilen und ökonomisch nachhaltigen Informations- und Geschäftssystemen.»

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Du kannst Beispiele für konkrete Berufe nennen, welche von Wirtschaftsinformatiker*innen ausgeübt werden können und begründen, warum Wirtschaftsinformatiker*innen in diesen konkreten Berufen geeignet sind.

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• IT-Projektleiter*in: Durch das Wissen in beiden Bereichen (Fachbereiche und Informatik) können Wirtschaftsinformatiker*innen dabei helfen, Anforderungen vom Fachbereich und technische Einschränkungen der IT verständlich für die andere Seite zu übersetzen.

 

• IT Service Manager*in: Für Dienstleistungen ist es wichtig, dass man abschätzen kann, welche Anforderungen für die Fachseite wichtig sind und diese entsprechend für den eigenen IT Service umsetzen kann.

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Du kannst ein konkrete ethische Herausforderung analysieren (5 Schritte) und eine begründete Empfehlung abgeben, wie man in diesem Fall vorgehen sollte.

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 Ethische Analyse: 5 Schritte umfassendes Verfahren als Ansatz

Wie können Situationen analysiert werden, die ethische Fragen aufzuwerfen scheinen?

 

1. Fakten identifizieren und beschreiben

Zunächst herausfinden, wer gegenüber wem was getan hat sowie wo, wann und wie dies geschehen ist.

In vielen Fällen sind berichtete Tatsachen überraschend fehlerhaft.

Ein klare, sachliche Beschreibung der Tatsachen ist häufig der erste Schritt zur Lösung.

 

2. Konflikt oder Dilemma klar definieren und die betroffenen Werte identifizieren

Ethische, soziale und politische Fragen haben immer einen Bezug zu Werten.

Die beteiligten Parteien verfolgen oft unterschiedliche Werte (Freiheit, Datenschutz, Schutz von Eigentum etc.).

Auch nach dem Warum fragen, um die Hintergründe herauszufinden.

In der Regel beinhaltet eine ethische Frage ein Dilemma. Es stehen zwei entgegengesetzte Handlungsalternativen zur Verfügung.

 

3. Interessensgruppe identifizieren

In jedes ethische, soziale und politische Problem sind Interessensgruppen involviert, d.h. sie haben Interesse an einer bestimmten Lösung für das Problem.

Dabei gibt es immer Interessensgruppen, welche auf den ersten Blick sichtbar sind und solche, welche man erst über nachdenken eruieren kann.

 

4. Vernünftige Handlungsalternativen beschreiben

Es kann sein, dass keine Alternative allen beteiligten Interessengruppen gerecht wird.

Einige Alternativen anderen jedoch überlegen sind.

Achtung: auch gute und ethisch einwandfreie Lösungen bedeuten nicht automatisch, dass die Konsequenzen für die verschiedenen Interessengruppen ausgewogen sind!

 

5. Potenzielle Folgen der Handlungsalternativen identifizieren

 Handlungsalternativen können ethisch einwandfrei, von einem anderen Standpunkt aus gesehen aber katastrophal sein.

Andere Alternativen eigenen sich möglicherweise in dem einen Fall, aber nicht in einem ähnlich gelagerten. Daher überprüfen, was dies für einen längeren Zeitraum bedeutet.

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Du kennst die im Unterricht behandelten ethischen Prinzipien und kannst diese in einem konkreten Fall anwenden.


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• «Was Du nicht willst, dass man dir tu, das füg’ auch keinem anderen zu»

• «Könnte das Unternehmen oder die Gesellschaft überleben, wenn jeder so handeln würde?» (kategorischer Imperativ)

• Eine Handlung kann eine Änderung entfalten, die akzeptabel ist; jedoch würde ihre Wiederholung langfristig zu einer inakzeptablen Änderung der Situation führen (Descartes’ Änderungsregel)

• «tue das, womit du den grösseren Wert für die meisten Menschen erzielst» (utilitaristisches Prinzip)

• «tue das, was potenziell den geringsten Schaden anrichtet» (Prinzip der Risikoverminderung)

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Du kannst in eigenen Worten erklären, was der Begriff «Strategie» bedeutet.

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–Verhaltensweise, damit die gewünschten Ziele erreicht werden.

–Bezieht sich auf unterschiedliche Zeithorizonte.

–Mittelfristige Ziele (ca. 2-4 Jahre)

–Langfristige Ziele (ca. 4-8 Jahre)

–Diversifikation kann erfordern, dass unterschiedliche Unternehmensbereiche anders angegangen werden.

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Du kannst in eigenen Worten erklären, was der Begriff «Business IT-Alignment» bedeutet.

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Ausrichtung von IT und Business aufeinander

–IT auf Business (Top-Down): Effiziente, kostengünstige, anwenderfreundliche und fachlich korrekte Erbringung der gewünschten Dienstleistungen

 

–Business auf IT (Bottom-Up): Einführung von Neuerungen, die neue Dienstleistungen ermöglichen (z.B. App für die Anmeldung beim E-Banking)

 

Ausrichtung muss auf verschiedenen Ebenen erfolgen

–Strategie: Unternehmensstrategie und IT-Strategie

–Kultur: Verständnis von IT für Business und umgekehrt

–Strukturell: Abteilungen, Gremien, etc. (z. B. Business Analysten bei Fachabteilung und entsprechende Gegenparts bei IT, z. B. Applikationsmanager)

–Architektonisch: IT-Architektur und Geschäftsprozessarchitektur (Enterprise Architecture)

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Du kannst den Unterschied zwischen Projekten und Prozessen erklären und beschreiben, was ein Projekt ausmacht.

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Jedes Projekt ist gekennzeichnet durch folgende Merkmale:

 

• Konkrete Zielvorgabe mit definierten Ergebnissen (SMART)

• Einmaligkeit und Neuartigkeit des Vorhabens

• Begrenzte Ressourcen: zeitliche Befristung, finanzielle Begrenzung und personelle Restriktionen

• Risiko (Fehlschlag)

• Oft abteilungsübergreifendes Vorhaben, interdisziplinär

• Komplexität

• Projektorganisation

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Du kannst typische Probleme in IT-Projekten nennen.

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Projekte scheitern oft aus folgenden Gründen:

–Anforderungen sind nicht klar definiert

–Systeme sind zu komplex (umfangreich) und können nicht umgesetzt werden

–Der Aufwand wird unterschätzt

 

Wie kann ich dies umgehen?

–Beizug einer Person mit Wissen in beiden Bereichen (IT & X)

–Persönlicher Kontakt in Meetings & Workshops und nicht schriftlich

–Benutzer / Auftraggeber langsam an die Lösung heranführen

–Was ist überhaupt möglich? Was hätte er gerne? Auf was einigen wir uns?

 

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Du kannst die Aufgaben im Projektmanagement nennen und beschreiben, was damit gemeint ist.

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Planung, Steuerung und Kontrolle sämtlicher Projektaktivitäten:

 

• Mitwirkung / Bildung des Projektteams

• Planung der für die Durchführung des Projektes erforderlichen Aktivitäten

• Projektsteuerung, u.a. bei Abweichungen oder unvorhergesehenen Schwierigkeiten

• Projektkontrolle von Terminen und Kosten und zu erreichenden Zielen

• Projektdokumentation

• Projektbesprechungen

• Motivation und Hilfestellung im Projektteam bei Problemen

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Du kannst Vor- und Nachteile von den unterschiedlichen Methoden (Klassisch, Agil, Mischform) beschreiben.

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• Klassisch – Wasserfallmodell: sequentiell ablaufende Phasen

Analyse – Konzept – Entwurf – Realisierung – Einführung
Vorteil: Gesamtüberblick über das Endprodukt, alle Phasen werden ausführlich dokumentiert | Nachteil: nicht flexibel -> alles schon zu Beginn geplant und wenig Spielraum für Anpassungen, Änderungsanforderungen sind mit erhöhten Budget und Zeitaufwand verbunden
• Agiles Vorgehen - Scrum: Ziel ist eine schlankere Projektstruktur damit rascher Ergebnisse zur Verfügung stehen

Rollen: Product Owner – Team – Scrum Master
Vorteil: Hohe Flexibilität/Agilität durch adaptives Planen, Zeitnahe Realisierung von Produktbestandteilen (Increments) | Nachteil: Hoher Kommunikations- und Abstimmungsaufwand, Erschwerte Koordination mehrerer Entwicklungsteams bei Grossprojekten
• Mischformen - Hybrid Modell: z.B. Hermes -> Bund (Phasenmodell) kombiniert mit Agiles Vorgehen Scrum
Initialisierung – Konzept (Entwicklung agil – Sprint) – Realisierung – Einführung
Vorteil: Schärfen des Zielbildes trotz Planungssicherheit, Flexibilität bei Änderungen| Nachteil: Veränderte Führungskultur (Top-Down Führungsstil zu selbstorganiserten Teams), Umfassende Methodenkenntnisse (erhöhter Schulungs-wie Einarbeitsungsbedarf)

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Du kannst zwischen wiederkehrenden und einmaligen Kosten unterscheiden und konkrete Beispiele nennen.

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• Wiederkehrende Kosten (OPEX): Kosten die periodisch bis ans Ende der Laufzeit anfallen (z.B.

Wartungskosten – 15% des Kaufpreises)

 

• Einmalige Kosten (CAPEX): z.B. Installationskosten

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Du kannst zwischen direkten und indirekten Kosten unterscheiden und konkrete Beispiele nennen.

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Beispiele für direkte Kosten:

–Anschaffungskosten für Hard- und Software

–Kosten aus Wartungsverträgen mit Herstellern oder Dienstleistern

–Kosten für IT-Infrastruktur (Netzwerke, Server)

–Planung und Durchführung von Schulungen

 

Beispiele für indirekte Kosten:

–Effizienzverlust am Anfang durch die neue Lösung

–Serverbetrieb: Kosten für Klimaanlage und Strom

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Q:

Du kannst in eigenen Worten beschreiben, was mit «Wirtschaftsinformatik» gemeint ist

A:

«Die Wirtschaftsinformatik befasst sich mit allen Aktivitäten rund um Entwicklung, Einführung, Betrieb, Nutzung und Ablösung von Informationssystemen in Wirtschaft, Verwaltung und privatem Bereich. Ziel ist insbesondere auch die Gestaltung von sozial akzeptablen, technisch stabilen und ökonomisch nachhaltigen Informations- und Geschäftssystemen.»

Q:

Du kannst Beispiele für konkrete Berufe nennen, welche von Wirtschaftsinformatiker*innen ausgeübt werden können und begründen, warum Wirtschaftsinformatiker*innen in diesen konkreten Berufen geeignet sind.

A:

• IT-Projektleiter*in: Durch das Wissen in beiden Bereichen (Fachbereiche und Informatik) können Wirtschaftsinformatiker*innen dabei helfen, Anforderungen vom Fachbereich und technische Einschränkungen der IT verständlich für die andere Seite zu übersetzen.

 

• IT Service Manager*in: Für Dienstleistungen ist es wichtig, dass man abschätzen kann, welche Anforderungen für die Fachseite wichtig sind und diese entsprechend für den eigenen IT Service umsetzen kann.

Q:

Du kannst ein konkrete ethische Herausforderung analysieren (5 Schritte) und eine begründete Empfehlung abgeben, wie man in diesem Fall vorgehen sollte.

A:

 Ethische Analyse: 5 Schritte umfassendes Verfahren als Ansatz

Wie können Situationen analysiert werden, die ethische Fragen aufzuwerfen scheinen?

 

1. Fakten identifizieren und beschreiben

Zunächst herausfinden, wer gegenüber wem was getan hat sowie wo, wann und wie dies geschehen ist.

In vielen Fällen sind berichtete Tatsachen überraschend fehlerhaft.

Ein klare, sachliche Beschreibung der Tatsachen ist häufig der erste Schritt zur Lösung.

 

2. Konflikt oder Dilemma klar definieren und die betroffenen Werte identifizieren

Ethische, soziale und politische Fragen haben immer einen Bezug zu Werten.

Die beteiligten Parteien verfolgen oft unterschiedliche Werte (Freiheit, Datenschutz, Schutz von Eigentum etc.).

Auch nach dem Warum fragen, um die Hintergründe herauszufinden.

In der Regel beinhaltet eine ethische Frage ein Dilemma. Es stehen zwei entgegengesetzte Handlungsalternativen zur Verfügung.

 

3. Interessensgruppe identifizieren

In jedes ethische, soziale und politische Problem sind Interessensgruppen involviert, d.h. sie haben Interesse an einer bestimmten Lösung für das Problem.

Dabei gibt es immer Interessensgruppen, welche auf den ersten Blick sichtbar sind und solche, welche man erst über nachdenken eruieren kann.

 

4. Vernünftige Handlungsalternativen beschreiben

Es kann sein, dass keine Alternative allen beteiligten Interessengruppen gerecht wird.

Einige Alternativen anderen jedoch überlegen sind.

Achtung: auch gute und ethisch einwandfreie Lösungen bedeuten nicht automatisch, dass die Konsequenzen für die verschiedenen Interessengruppen ausgewogen sind!

 

5. Potenzielle Folgen der Handlungsalternativen identifizieren

 Handlungsalternativen können ethisch einwandfrei, von einem anderen Standpunkt aus gesehen aber katastrophal sein.

Andere Alternativen eigenen sich möglicherweise in dem einen Fall, aber nicht in einem ähnlich gelagerten. Daher überprüfen, was dies für einen längeren Zeitraum bedeutet.

Q:

Du kennst die im Unterricht behandelten ethischen Prinzipien und kannst diese in einem konkreten Fall anwenden.


A:

• «Was Du nicht willst, dass man dir tu, das füg’ auch keinem anderen zu»

• «Könnte das Unternehmen oder die Gesellschaft überleben, wenn jeder so handeln würde?» (kategorischer Imperativ)

• Eine Handlung kann eine Änderung entfalten, die akzeptabel ist; jedoch würde ihre Wiederholung langfristig zu einer inakzeptablen Änderung der Situation führen (Descartes’ Änderungsregel)

• «tue das, womit du den grösseren Wert für die meisten Menschen erzielst» (utilitaristisches Prinzip)

• «tue das, was potenziell den geringsten Schaden anrichtet» (Prinzip der Risikoverminderung)

Q:

Du kannst in eigenen Worten erklären, was der Begriff «Strategie» bedeutet.

A:

–Verhaltensweise, damit die gewünschten Ziele erreicht werden.

–Bezieht sich auf unterschiedliche Zeithorizonte.

–Mittelfristige Ziele (ca. 2-4 Jahre)

–Langfristige Ziele (ca. 4-8 Jahre)

–Diversifikation kann erfordern, dass unterschiedliche Unternehmensbereiche anders angegangen werden.

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Q:

Du kannst in eigenen Worten erklären, was der Begriff «Business IT-Alignment» bedeutet.

A:

Ausrichtung von IT und Business aufeinander

–IT auf Business (Top-Down): Effiziente, kostengünstige, anwenderfreundliche und fachlich korrekte Erbringung der gewünschten Dienstleistungen

 

–Business auf IT (Bottom-Up): Einführung von Neuerungen, die neue Dienstleistungen ermöglichen (z.B. App für die Anmeldung beim E-Banking)

 

Ausrichtung muss auf verschiedenen Ebenen erfolgen

–Strategie: Unternehmensstrategie und IT-Strategie

–Kultur: Verständnis von IT für Business und umgekehrt

–Strukturell: Abteilungen, Gremien, etc. (z. B. Business Analysten bei Fachabteilung und entsprechende Gegenparts bei IT, z. B. Applikationsmanager)

–Architektonisch: IT-Architektur und Geschäftsprozessarchitektur (Enterprise Architecture)

Q:

Du kannst den Unterschied zwischen Projekten und Prozessen erklären und beschreiben, was ein Projekt ausmacht.

A:

Jedes Projekt ist gekennzeichnet durch folgende Merkmale:

 

• Konkrete Zielvorgabe mit definierten Ergebnissen (SMART)

• Einmaligkeit und Neuartigkeit des Vorhabens

• Begrenzte Ressourcen: zeitliche Befristung, finanzielle Begrenzung und personelle Restriktionen

• Risiko (Fehlschlag)

• Oft abteilungsübergreifendes Vorhaben, interdisziplinär

• Komplexität

• Projektorganisation

Q:

Du kannst typische Probleme in IT-Projekten nennen.

A:

Projekte scheitern oft aus folgenden Gründen:

–Anforderungen sind nicht klar definiert

–Systeme sind zu komplex (umfangreich) und können nicht umgesetzt werden

–Der Aufwand wird unterschätzt

 

Wie kann ich dies umgehen?

–Beizug einer Person mit Wissen in beiden Bereichen (IT & X)

–Persönlicher Kontakt in Meetings & Workshops und nicht schriftlich

–Benutzer / Auftraggeber langsam an die Lösung heranführen

–Was ist überhaupt möglich? Was hätte er gerne? Auf was einigen wir uns?

 

Q:

Du kannst die Aufgaben im Projektmanagement nennen und beschreiben, was damit gemeint ist.

A:

Planung, Steuerung und Kontrolle sämtlicher Projektaktivitäten:

 

• Mitwirkung / Bildung des Projektteams

• Planung der für die Durchführung des Projektes erforderlichen Aktivitäten

• Projektsteuerung, u.a. bei Abweichungen oder unvorhergesehenen Schwierigkeiten

• Projektkontrolle von Terminen und Kosten und zu erreichenden Zielen

• Projektdokumentation

• Projektbesprechungen

• Motivation und Hilfestellung im Projektteam bei Problemen

Q:

Du kannst Vor- und Nachteile von den unterschiedlichen Methoden (Klassisch, Agil, Mischform) beschreiben.

A:

• Klassisch – Wasserfallmodell: sequentiell ablaufende Phasen

Analyse – Konzept – Entwurf – Realisierung – Einführung
Vorteil: Gesamtüberblick über das Endprodukt, alle Phasen werden ausführlich dokumentiert | Nachteil: nicht flexibel -> alles schon zu Beginn geplant und wenig Spielraum für Anpassungen, Änderungsanforderungen sind mit erhöhten Budget und Zeitaufwand verbunden
• Agiles Vorgehen - Scrum: Ziel ist eine schlankere Projektstruktur damit rascher Ergebnisse zur Verfügung stehen

Rollen: Product Owner – Team – Scrum Master
Vorteil: Hohe Flexibilität/Agilität durch adaptives Planen, Zeitnahe Realisierung von Produktbestandteilen (Increments) | Nachteil: Hoher Kommunikations- und Abstimmungsaufwand, Erschwerte Koordination mehrerer Entwicklungsteams bei Grossprojekten
• Mischformen - Hybrid Modell: z.B. Hermes -> Bund (Phasenmodell) kombiniert mit Agiles Vorgehen Scrum
Initialisierung – Konzept (Entwicklung agil – Sprint) – Realisierung – Einführung
Vorteil: Schärfen des Zielbildes trotz Planungssicherheit, Flexibilität bei Änderungen| Nachteil: Veränderte Führungskultur (Top-Down Führungsstil zu selbstorganiserten Teams), Umfassende Methodenkenntnisse (erhöhter Schulungs-wie Einarbeitsungsbedarf)

Q:

Du kannst zwischen wiederkehrenden und einmaligen Kosten unterscheiden und konkrete Beispiele nennen.

A:

• Wiederkehrende Kosten (OPEX): Kosten die periodisch bis ans Ende der Laufzeit anfallen (z.B.

Wartungskosten – 15% des Kaufpreises)

 

• Einmalige Kosten (CAPEX): z.B. Installationskosten

Q:

Du kannst zwischen direkten und indirekten Kosten unterscheiden und konkrete Beispiele nennen.

A:

Beispiele für direkte Kosten:

–Anschaffungskosten für Hard- und Software

–Kosten aus Wartungsverträgen mit Herstellern oder Dienstleistern

–Kosten für IT-Infrastruktur (Netzwerke, Server)

–Planung und Durchführung von Schulungen

 

Beispiele für indirekte Kosten:

–Effizienzverlust am Anfang durch die neue Lösung

–Serverbetrieb: Kosten für Klimaanlage und Strom

Einführung in die Wirtschaftsinformatik

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