Sozialpsychologie an der FernUniversität In Hagen | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Sozialpsychologie an der FernUniversität in Hagen

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TESTE DEIN WISSEN

Definiere Sozialpsychologie

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Sozialpsychologie untersucht das Erleben und Verhalten von Personen in sozialen Situationen. Situationen, in denen Kognitionen, Emotionen, Motive und Handlungen einer Person durch die tatsächliche, vermutete (oder mitunter lediglich vorgestellte) Anwesenheit anderer Menschen beeinflusst werden

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Was ist das Hauptziel der Sozialpsychologie?

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empirisch überprüfbare Theorien und Modelle zu entwickeln, um zu beschreiben, zu prognostizieren und zu erklären, wie Menschen sich in sozialen Situationen verhalten – wie sie einander wahrnehmen, wie sie Einfluss aufeinander ausüben und wie sie ihre Beziehungen zueinander gestalten

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Wie unterscheiden sich Individualismus und Kollektivismus hinsichtlich ihrer Identität und des Attributionsstils?

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Individualismus       Kollektivismus

Einzigartigkeit/Unabhängigkeit

Soziale Rolle/Beziehungen

Personale Ursachen: Eigenverantwortung/Freiheit

Situative/Kontextfaktoren: soziale Verpflichtung/Verantwortung

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Erkläre die drei Aspekte der Identitätskonstruktion, die  Politiker nutzen können um gruppenübergreifende Solidariät fördern näher

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Instrumentelle Interessen: versuchen Gruppenmitglieder dazu überzeugen dass prosoziales Verhalten gegenüber der Fremdgruppe mit Vorteilen für die Eigengruppe verbunden ist

Normen und Werte:  Wenn sich Gruppe zu humanitären Werten bekennt dann könnte man argumentieren dass ein gruppenübergreifendes solidarisches Verhalten notwendig ist um eine positive Identität aufrechtzuerhalten

(Re)Definition der Gruppengrenzen:  Konstruktion der sozialen Identität verändern, so dass die vorherige Eigengruppe als Teil einer sozial inklusiveren gemeinsamen Gruppe aufgefasst wird, die auch die Fremdgruppe umfasst – die Fremdgruppe wird kognitiver Bestandteil der Selbstdefinition – altruistisches Hilfeverhalten wird gefördert

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Erkläre Nadler/Liviatan (2006) Untersuchung zur Interaktion von Personen- und Situationsfaktoren

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 Untersuchung von Versöhnungsprozessen zwischen verfeindeten Nationen (Israel – Palästina) 

Auswirkungen von Entschuldigungen von politischen Führern der Gegenseite auf die Versöhnungsbereitschaft


Israelis hörten die Entschuldigung eines Palästinenserführers – einmal mit Ausdruck von Mitgefühl für das verursachte Leiden und einmal ohne

Ergebnis: Mitgefühl wirkt sich nur positiv auf die Versöhnungsbereitschaft aus wenn vor der Rede bereits ein gewisses Maß an Vertrauen entgegengebracht wird; mit wenig/gar keinem Vertrauen wirkte es sich negativ aus 

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Was zählt zu den Personenfaktoren?

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  • Persönlichkeitseigenschaften
  • Motivation
  • Ziele
  • Werte
  • Bedürfnisse
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Was versteht man unter einer Interaktion?

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Eine Interaktion zwischen zwei Einflussfaktoren liegt vor, wenn die Stärke des Effekts, den ein bestimmter Faktor (z.B. ein Situationsmerkmal) auf eine Variable (z.B. ein bestimmtes Verhalten) ausübt, systematisch mit der Ausprägung eines anderen Faktors (z.B. einem Personenmerkmal) variiert.

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Was sind Motive? Wie grenzen sie sich von Zielen ab?

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Der Begriff des Motivs bezieht sich hingegen auf breitere Klassen von Zielen, die in unterschiedlichen Lebensbereichen angestrebt werden. Bewusste (oder auch explizite) Motive lassen sich als die relativ überdauernde Handlungsbereitschaft einer Person auffassen, bestimmte Handlungen zum Erreichen von Zielen auszuüben. Nicht alle Motive sind Menschen bewusst zugänglich (Implizite Motive).

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Nenne die beiden forschungsleitenden Prämissen der Sozialpsychologie

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1. Menschen konstruieren aktiv, das was sie als soziale Realität wahrnehmen. Sie reagieren nicht auf die „objektive“ Situation sondern auf ihre subjektive Wahrnehmung und Interpretation der Situation.

2. Verhaltensgleichung: menschliches Verhalten (V) als Funktion von Personfaktoren (P) und Umweltfaktoren (U)

V = f (P, U)

  • Personenmerkmale beeinflussen Wahrnehmung, Erleben und Verhalten in sozialen Situationen 
  • Effekte von Merkmalen der (subjektiv wahrgenommenen) sozialen Situation auf Wahrnehmung, Erleben und Verhalten
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Welche Anwendungsbereiche hat die Sozialpsychologie?

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vielfältig, zur Erklärung und Lösung praktischer und sozialer Probleme herangezogen (z.B. der Arbeits- und Organisationspsychologie, der Gesundheitspsychologie, der Gemeindepsychologie, der Klinischen Psychologie und der Rechtspsychologie

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Welche Forschungsmethoden finden Einsatz in der entwicklungspsychologsichen Forschung?

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  • Korrelative Designs
  • Experimentelle Designs
  • Mikrogenetische Designs
  • Längsschnittdesigns
  • Querschnittdesigns
  • Das Interview: strukturiert und klinisch 
  • Strukturierte Beobachtung
  • Feldbeobachtung
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Was sind Bedürfnisse?

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Bedürfnisse werden erst durch einen Mangel ausgelöst und werden erst dann erlebens- und verhaltensrelevant.

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Q:

Definiere Sozialpsychologie

A:

Sozialpsychologie untersucht das Erleben und Verhalten von Personen in sozialen Situationen. Situationen, in denen Kognitionen, Emotionen, Motive und Handlungen einer Person durch die tatsächliche, vermutete (oder mitunter lediglich vorgestellte) Anwesenheit anderer Menschen beeinflusst werden

Q:

Was ist das Hauptziel der Sozialpsychologie?

A:

empirisch überprüfbare Theorien und Modelle zu entwickeln, um zu beschreiben, zu prognostizieren und zu erklären, wie Menschen sich in sozialen Situationen verhalten – wie sie einander wahrnehmen, wie sie Einfluss aufeinander ausüben und wie sie ihre Beziehungen zueinander gestalten

Q:

Wie unterscheiden sich Individualismus und Kollektivismus hinsichtlich ihrer Identität und des Attributionsstils?

A:
Individualismus       Kollektivismus

Einzigartigkeit/Unabhängigkeit

Soziale Rolle/Beziehungen

Personale Ursachen: Eigenverantwortung/Freiheit

Situative/Kontextfaktoren: soziale Verpflichtung/Verantwortung

Q:

Erkläre die drei Aspekte der Identitätskonstruktion, die  Politiker nutzen können um gruppenübergreifende Solidariät fördern näher

A:

Instrumentelle Interessen: versuchen Gruppenmitglieder dazu überzeugen dass prosoziales Verhalten gegenüber der Fremdgruppe mit Vorteilen für die Eigengruppe verbunden ist

Normen und Werte:  Wenn sich Gruppe zu humanitären Werten bekennt dann könnte man argumentieren dass ein gruppenübergreifendes solidarisches Verhalten notwendig ist um eine positive Identität aufrechtzuerhalten

(Re)Definition der Gruppengrenzen:  Konstruktion der sozialen Identität verändern, so dass die vorherige Eigengruppe als Teil einer sozial inklusiveren gemeinsamen Gruppe aufgefasst wird, die auch die Fremdgruppe umfasst – die Fremdgruppe wird kognitiver Bestandteil der Selbstdefinition – altruistisches Hilfeverhalten wird gefördert

Q:

Erkläre Nadler/Liviatan (2006) Untersuchung zur Interaktion von Personen- und Situationsfaktoren

A:

 Untersuchung von Versöhnungsprozessen zwischen verfeindeten Nationen (Israel – Palästina) 

Auswirkungen von Entschuldigungen von politischen Führern der Gegenseite auf die Versöhnungsbereitschaft


Israelis hörten die Entschuldigung eines Palästinenserführers – einmal mit Ausdruck von Mitgefühl für das verursachte Leiden und einmal ohne

Ergebnis: Mitgefühl wirkt sich nur positiv auf die Versöhnungsbereitschaft aus wenn vor der Rede bereits ein gewisses Maß an Vertrauen entgegengebracht wird; mit wenig/gar keinem Vertrauen wirkte es sich negativ aus 

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Q:

Was zählt zu den Personenfaktoren?

A:
  • Persönlichkeitseigenschaften
  • Motivation
  • Ziele
  • Werte
  • Bedürfnisse
Q:

Was versteht man unter einer Interaktion?

A:

Eine Interaktion zwischen zwei Einflussfaktoren liegt vor, wenn die Stärke des Effekts, den ein bestimmter Faktor (z.B. ein Situationsmerkmal) auf eine Variable (z.B. ein bestimmtes Verhalten) ausübt, systematisch mit der Ausprägung eines anderen Faktors (z.B. einem Personenmerkmal) variiert.

Q:

Was sind Motive? Wie grenzen sie sich von Zielen ab?

A:

Der Begriff des Motivs bezieht sich hingegen auf breitere Klassen von Zielen, die in unterschiedlichen Lebensbereichen angestrebt werden. Bewusste (oder auch explizite) Motive lassen sich als die relativ überdauernde Handlungsbereitschaft einer Person auffassen, bestimmte Handlungen zum Erreichen von Zielen auszuüben. Nicht alle Motive sind Menschen bewusst zugänglich (Implizite Motive).

Q:

Nenne die beiden forschungsleitenden Prämissen der Sozialpsychologie

A:

1. Menschen konstruieren aktiv, das was sie als soziale Realität wahrnehmen. Sie reagieren nicht auf die „objektive“ Situation sondern auf ihre subjektive Wahrnehmung und Interpretation der Situation.

2. Verhaltensgleichung: menschliches Verhalten (V) als Funktion von Personfaktoren (P) und Umweltfaktoren (U)

V = f (P, U)

  • Personenmerkmale beeinflussen Wahrnehmung, Erleben und Verhalten in sozialen Situationen 
  • Effekte von Merkmalen der (subjektiv wahrgenommenen) sozialen Situation auf Wahrnehmung, Erleben und Verhalten
Q:

Welche Anwendungsbereiche hat die Sozialpsychologie?

A:

vielfältig, zur Erklärung und Lösung praktischer und sozialer Probleme herangezogen (z.B. der Arbeits- und Organisationspsychologie, der Gesundheitspsychologie, der Gemeindepsychologie, der Klinischen Psychologie und der Rechtspsychologie

Q:

Welche Forschungsmethoden finden Einsatz in der entwicklungspsychologsichen Forschung?

A:
  • Korrelative Designs
  • Experimentelle Designs
  • Mikrogenetische Designs
  • Längsschnittdesigns
  • Querschnittdesigns
  • Das Interview: strukturiert und klinisch 
  • Strukturierte Beobachtung
  • Feldbeobachtung
Q:

Was sind Bedürfnisse?

A:

Bedürfnisse werden erst durch einen Mangel ausgelöst und werden erst dann erlebens- und verhaltensrelevant.

Sozialpsychologie

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