Projektmanagement an der FernUniversität In Hagen | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Wofür steht ASDT?

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Das Kürzel ASDT steht für Anamnese-Symptome-Diagnose-Therapie. Die aus der Medizin entlehnten und von KRAUS/WESTERMANN teils wieder aufgegriffenen Begriffe stehen für eine systematische Vorbereitung des Projekts in der Definitionsphase


ASDT ist ein Instrument, welches aus Checklisten und aus diese Listen begleitenden Managementtechniken besteht. Die Managementtechniken sind aufgrund großer Unbestimmtheit in der Definitionsphase vor allem Befragungen, Erhebungen, Kreativitätstechniken, die stochastische Elemente enthaltende Netzplantechnik PERT, Kostenschätzmethoden, Nutzwertanalyse und nicht zuletzt Verfahren zur Risikoidentifikation, -analyse und -behandlung.

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Erläutern sie die Managementplanung

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Managementplanung (MP) ist Planung des Projekt-Managements. In diesem übergeordneten Planungsschritt werden die Weichen für das gesamte Management des Projekts gestellt. Je nach Projektsituation, je nach Umfang, Komplexität, Dauer, Nutzen des und Risiken im Projekt wird hier in der Definitionsphase entschieden,

  • in welchen organisatorischen Rahmen das Projekt im Unternehmen gestellt werden soll
  • welchen organisatorischen Aufbau das Projekt haben soll
  • wie der Projektablauf organisatorisch zu gestalten ist.
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Was hat Managementplanung im Rahmen der Projektplanung zum Ziel?

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Managementplanung im Rahmen der Projektplanung hat auch zum Ziel, die

Machbarkeit des Projekts in der Definitionsphase zu überprüfen. Durch Festlegung

der Organisation (MP als Planung des Managements), durch Schaffung von

Transparenz im Projekt (ASDT-Analyse von der Anamnese bis zur Risikoeinschätzung)

hat der Stab/die Studiengruppe oder der designierte Projektleiter dem

Entscheider die Informationen zur Verfügung gestellt, um über den Projektauftrag

oder seine Ablehnung zu entscheiden.

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Erläutere den Projektstrukturplan

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Ist der Projektauftrag erteilt, geht es an die Grob- und dann an die Feinplanung. Um die Struktur eines Projektes transparent zu machen, wird der sogenannte Strukturplan erstellt. Der Strukturplan enthält alle Aufgaben und Zuständigkeiten, um die Projektziele zu erreichen. Hierzu ist das Gesamtprojekt auf in ihrem Zeitbedarf, Personalbedarf und Ressourcenbedarf überschaubare Arbeitspakete herunterzubrechen. Zur Unterstützung der Erfassung aller Arbeitspakete wird das Projekt nach verschiedenen Gesichtspunkten gegliedert. Solche Gliederungskriterien können sein:

  • die Funktionsstruktur, wie etwa Beschaffung, Warenwirtschaft, Finanzen, Personal, Dienste
  • die Objektstruktur, wie etwa Software, Hardware, Logistik, Gebäude, Lagereinrichtung
  • die Phasenstruktur der Projektdurchführung, wie etwa Bedarfsermittlung, Anbieterauswahl, Angebotsbewertung, Implementierung, Roll-Out.
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Wie wird üblicherweise der Projektstrukturplan genannt?

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PSP-Code

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Erläutere die zeitliche Planung von Projekten

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Die zeitliche Planung von Projekten ist die größte Herausforderung für die Projektleitung. Wegen der Einmaligkeit und Neuartigkeit der Projektaufgaben liegen Erfahrungswerte über reibungsfreie Abwicklungsmöglichkeiten kaum vor. Schritt für Schritt ist eine Beschreibung des Gesamtprojekts so vorzunehmen, dass

  • sein Grobablauf erkennbar wird. Hierzu sind Projektphasen und erwünschte Phasenergebnisse an den abschließenden Meilensteinen festzulegen.
  • die Hauptarbeitspakete den Phasen zugeordnet werden können. Hauptarbeitspakete haben die Dimensionen Zeit, Ressourcen, Personal; entsprechend müssen sie ausgewiesen sein.


Ergebnis dieser Grobplanung ist ein Phasenplan mit Meilenstein-Eckterminen.

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Was sollte ein Phasenplan beinhalten?

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  • Phasen
  • Hauptarbeitspakete je Phase
  • Aufwandsschätzung je Hauptarbeitspaket und je Ressource
  • grobe Zeitschätzungen
  • Zuständigkeiten
  • erwünschte Meilensteinergebnisse und -beteiligte.
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Welche Managementtechnik bietet sich für die Grobplanung an?

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Für die Grobplanung bietet sich die Netzplantechnik PERT an. Da für die Hauptarbeitspakete in dieser Planungsphase detaillierte Zeitschätzungen sowie genaue Schätzungen des Ressourcenverbrauchs noch nicht vorliegen, müssen die verwendeten Techniken dieser Unsicherheit Rechnung tragen. Dies geschieht durch stochastische Elemente in PERT.

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Erläutere die Feinplanung

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Grundlage der Feinplanung sind die Tätigkeiten oder Vorgänge, d.h. nicht mehr unterteilbare Aufgaben sowie Schätzungen von deren Zeit- und Ressourcenverbräuchen. Diese Vorgänge sind so in das Projekt einzulasten, dass ihre zeitlichen und ressourcenmäßigen Abhängigkeiten berücksichtigt werden. Da diese planerischen Aufgaben für ein ganzes Netz von Tätigkeiten zu bewerkstelligen ist, wird eine Lösung per Hand schnell unmöglich.

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Welche Managementtechniken eignen sich für die Feinplanung?

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Die Critical Path Methode (CPM) und die Metra Potential Methode (MPM) sind die geeigneten Instrumente für diesen Planungsvorgang.

Sie werden heute im großen Stil computergestützt eingesetzt

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Was verstehen sie unter Leistungsplan?

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Unter Leistungsplanung verstehen wir die projektgerechte Planung personeller Leistungen. 

Neben den bereits in Abschnitt 1.3.1 angesprochenen Aufbauorganisationen spielt die Feinplanung

  • der Kommunikationsmechanismen im Projekt
  • der Mechanismen bei der Entscheidungsfindung im Projekt
  • der im Projekt verwendeten Managementtechniken
  • der im Projekt angestrebten Personalentwicklung 

für den Erfolg eine große Rolle. Der Projektleiter entscheidet in diesem Teil der Planung,

  • wer wann mit wem kommuniziert
  • wer wann an welchen Entscheidungen mitwirkt und welche Entscheidungsmechanismen greifen
  • wer wann in welchen Managementtechniken geschult sein muss
  • welche Teammitglieder wann in den Genuss von Entwicklungs- und Fördermaßnahmen kommen.
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Erläutern sie den Begriff Projektmanagement

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Nach DIN 69901 gilt Projektmanagement als „die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mitteln für die Abwicklung des Projekts“.


To manage (engl.) = führen, organisieren, handhaben, behandeln ist weiter gefasst als die enge Begriffsbestimmung nach DIN. Managen heißt nicht nur Führungsaufgaben wahrnehmen, sondern auch den instrumentellen Teil der Zielfindung, des Problemlösungsprozesses, der Abwicklung, der Kontrolle und Steuerung, des Informationsprozesses und der Dokumentation bis hin zum ordnungsgemäßen Abschluss eines Projektes beherrschen.

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Q:

Wofür steht ASDT?

A:

Das Kürzel ASDT steht für Anamnese-Symptome-Diagnose-Therapie. Die aus der Medizin entlehnten und von KRAUS/WESTERMANN teils wieder aufgegriffenen Begriffe stehen für eine systematische Vorbereitung des Projekts in der Definitionsphase


ASDT ist ein Instrument, welches aus Checklisten und aus diese Listen begleitenden Managementtechniken besteht. Die Managementtechniken sind aufgrund großer Unbestimmtheit in der Definitionsphase vor allem Befragungen, Erhebungen, Kreativitätstechniken, die stochastische Elemente enthaltende Netzplantechnik PERT, Kostenschätzmethoden, Nutzwertanalyse und nicht zuletzt Verfahren zur Risikoidentifikation, -analyse und -behandlung.

Q:

Erläutern sie die Managementplanung

A:

Managementplanung (MP) ist Planung des Projekt-Managements. In diesem übergeordneten Planungsschritt werden die Weichen für das gesamte Management des Projekts gestellt. Je nach Projektsituation, je nach Umfang, Komplexität, Dauer, Nutzen des und Risiken im Projekt wird hier in der Definitionsphase entschieden,

  • in welchen organisatorischen Rahmen das Projekt im Unternehmen gestellt werden soll
  • welchen organisatorischen Aufbau das Projekt haben soll
  • wie der Projektablauf organisatorisch zu gestalten ist.
Q:

Was hat Managementplanung im Rahmen der Projektplanung zum Ziel?

A:

Managementplanung im Rahmen der Projektplanung hat auch zum Ziel, die

Machbarkeit des Projekts in der Definitionsphase zu überprüfen. Durch Festlegung

der Organisation (MP als Planung des Managements), durch Schaffung von

Transparenz im Projekt (ASDT-Analyse von der Anamnese bis zur Risikoeinschätzung)

hat der Stab/die Studiengruppe oder der designierte Projektleiter dem

Entscheider die Informationen zur Verfügung gestellt, um über den Projektauftrag

oder seine Ablehnung zu entscheiden.

Q:

Erläutere den Projektstrukturplan

A:

Ist der Projektauftrag erteilt, geht es an die Grob- und dann an die Feinplanung. Um die Struktur eines Projektes transparent zu machen, wird der sogenannte Strukturplan erstellt. Der Strukturplan enthält alle Aufgaben und Zuständigkeiten, um die Projektziele zu erreichen. Hierzu ist das Gesamtprojekt auf in ihrem Zeitbedarf, Personalbedarf und Ressourcenbedarf überschaubare Arbeitspakete herunterzubrechen. Zur Unterstützung der Erfassung aller Arbeitspakete wird das Projekt nach verschiedenen Gesichtspunkten gegliedert. Solche Gliederungskriterien können sein:

  • die Funktionsstruktur, wie etwa Beschaffung, Warenwirtschaft, Finanzen, Personal, Dienste
  • die Objektstruktur, wie etwa Software, Hardware, Logistik, Gebäude, Lagereinrichtung
  • die Phasenstruktur der Projektdurchführung, wie etwa Bedarfsermittlung, Anbieterauswahl, Angebotsbewertung, Implementierung, Roll-Out.
Q:

Wie wird üblicherweise der Projektstrukturplan genannt?

A:

PSP-Code

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Q:

Erläutere die zeitliche Planung von Projekten

A:

Die zeitliche Planung von Projekten ist die größte Herausforderung für die Projektleitung. Wegen der Einmaligkeit und Neuartigkeit der Projektaufgaben liegen Erfahrungswerte über reibungsfreie Abwicklungsmöglichkeiten kaum vor. Schritt für Schritt ist eine Beschreibung des Gesamtprojekts so vorzunehmen, dass

  • sein Grobablauf erkennbar wird. Hierzu sind Projektphasen und erwünschte Phasenergebnisse an den abschließenden Meilensteinen festzulegen.
  • die Hauptarbeitspakete den Phasen zugeordnet werden können. Hauptarbeitspakete haben die Dimensionen Zeit, Ressourcen, Personal; entsprechend müssen sie ausgewiesen sein.


Ergebnis dieser Grobplanung ist ein Phasenplan mit Meilenstein-Eckterminen.

Q:

Was sollte ein Phasenplan beinhalten?

A:
  • Phasen
  • Hauptarbeitspakete je Phase
  • Aufwandsschätzung je Hauptarbeitspaket und je Ressource
  • grobe Zeitschätzungen
  • Zuständigkeiten
  • erwünschte Meilensteinergebnisse und -beteiligte.
Q:

Welche Managementtechnik bietet sich für die Grobplanung an?

A:

Für die Grobplanung bietet sich die Netzplantechnik PERT an. Da für die Hauptarbeitspakete in dieser Planungsphase detaillierte Zeitschätzungen sowie genaue Schätzungen des Ressourcenverbrauchs noch nicht vorliegen, müssen die verwendeten Techniken dieser Unsicherheit Rechnung tragen. Dies geschieht durch stochastische Elemente in PERT.

Q:

Erläutere die Feinplanung

A:

Grundlage der Feinplanung sind die Tätigkeiten oder Vorgänge, d.h. nicht mehr unterteilbare Aufgaben sowie Schätzungen von deren Zeit- und Ressourcenverbräuchen. Diese Vorgänge sind so in das Projekt einzulasten, dass ihre zeitlichen und ressourcenmäßigen Abhängigkeiten berücksichtigt werden. Da diese planerischen Aufgaben für ein ganzes Netz von Tätigkeiten zu bewerkstelligen ist, wird eine Lösung per Hand schnell unmöglich.

Q:

Welche Managementtechniken eignen sich für die Feinplanung?

A:

Die Critical Path Methode (CPM) und die Metra Potential Methode (MPM) sind die geeigneten Instrumente für diesen Planungsvorgang.

Sie werden heute im großen Stil computergestützt eingesetzt

Q:

Was verstehen sie unter Leistungsplan?

A:

Unter Leistungsplanung verstehen wir die projektgerechte Planung personeller Leistungen. 

Neben den bereits in Abschnitt 1.3.1 angesprochenen Aufbauorganisationen spielt die Feinplanung

  • der Kommunikationsmechanismen im Projekt
  • der Mechanismen bei der Entscheidungsfindung im Projekt
  • der im Projekt verwendeten Managementtechniken
  • der im Projekt angestrebten Personalentwicklung 

für den Erfolg eine große Rolle. Der Projektleiter entscheidet in diesem Teil der Planung,

  • wer wann mit wem kommuniziert
  • wer wann an welchen Entscheidungen mitwirkt und welche Entscheidungsmechanismen greifen
  • wer wann in welchen Managementtechniken geschult sein muss
  • welche Teammitglieder wann in den Genuss von Entwicklungs- und Fördermaßnahmen kommen.
Q:

Erläutern sie den Begriff Projektmanagement

A:

Nach DIN 69901 gilt Projektmanagement als „die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mitteln für die Abwicklung des Projekts“.


To manage (engl.) = führen, organisieren, handhaben, behandeln ist weiter gefasst als die enge Begriffsbestimmung nach DIN. Managen heißt nicht nur Führungsaufgaben wahrnehmen, sondern auch den instrumentellen Teil der Zielfindung, des Problemlösungsprozesses, der Abwicklung, der Kontrolle und Steuerung, des Informationsprozesses und der Dokumentation bis hin zum ordnungsgemäßen Abschluss eines Projektes beherrschen.

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