M1 - Einführung In Die Forschungsmethoden an der FernUniversität In Hagen | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für M1 - Einführung in die Forschungsmethoden an der FernUniversität in Hagen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen M1 - Einführung in die Forschungsmethoden Kurs an der FernUniversität in Hagen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Befragung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Selbstbericht über nicht direkt beobachtbare psychische Prozesse und Strukturen (z.B. Einstellungen, Gefühle, Denkprozesse, Motive, Erinnerungen) 

- Selbstauskünfte beinhalten drei elementare kognitive Prozesse 

    - Interpretation der Frage 

    - Bildung eines Urteils 

    - Übersetzung in eine kommunizierte Auskunft 

- Selbstbericht als intentionaler Kommunikationsakt

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Arten von Tests

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Leistungstests 

-> Lösung von Problemen oder Testaufgaben 

-> Speed-Tests vs. Power-Tests 


- Beispiel d2 Aufmerksamkeits-Belastungs-Test (Brickenkamp, 1994) 

-> Speed-Test; Aufgabe: Durchstreichen aller d‘s mit zwei Strichen

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Qualitative Methoden

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

„Unter qualitativer Forschung, in deren Rahmen die qualitativen Methoden zur Anwendung kommen, verstehen die Sozialwissenschaften eine sinnverstehende, interpretative wissenschaftliche Verfahrensweise bei der Erhebung und Aufbereitung sozial relevanter Daten.“ (Hussy, Schreier & Echterhoff, 2013, S. 20)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Quantitative Methoden

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

„Die quantitativen Methoden werden im Rahmen der quantitativen Forschung eingesetzt und repräsentieren eine Vorgehensweise zur numerischen Darstellung empirischer Sachverhalte.“ (Hussy, Schreier & Echterhoff, 2013, S. 20)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Reaktivität

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

„Reaktivität bei psychologischen Datenerhebungen bedeutet die Veränderung bzw. Verzerrung der erhobenen Daten schon aufgrund der Kenntnis der untersuchten Personen darüber, dass sie Gegenstand einer Untersuchung sind. Aufgrund von Reaktivität verändert sich die Beschaffenheit des zu erforschenden Gegenstands.“ (Hussy, Schreier & Echterhoff, 2013, S. 57)


- Berühmtes Beispiel: Hawthorne-Effekt

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Übersicht über quantitative Methoden

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Beobachtung 

- Befragung 

- Testen 

- Biopsychologische Methoden 

- Datenerhebung im Internet

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Testen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

„Ein Test ist ein wissenschaftliches Routineverfahren zur Untersuchung eines oder mehrerer empirisch unterscheidbarer Persönlichkeitsmerkmale mit dem Ziel einer möglichst genauen quantitativen Aussage über den relativen Grad der individuellen Merkmalsausprägung. Ein Test besteht in der Regel aus mehreren Aufgaben oder Fragen (Items), die von verschiedenen Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten oder Eigenschaften unterschiedlich gelöst bzw. beantwortet werden. In einem abstrakteren methodischen Sinn wird ein Test auch als eine standardisierte Verhaltensstichprobe definiert, die aus Antworten auf eine Mehrzahl von Items besteht. Aus den Antworten wird der Testwert der untersuchten Person aggregiert.“ (Hussy, Schreier & Echterhoff, 2013, S. 81)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Frage/Aussage in einem Fragebogen = Item

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

„Ein Item ist eine als Frage oder als Urteil formulierte Aussage, zu der die befragte Person ihre Zustimmung oder Ablehnung – ggf. in unterschiedlicher Intensität – äußern kann.“ (Hussy, Schreier & Echterhoff, 2013)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Unterscheidungskriterien von Befragungen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Schriftliche versus mündliche Befragung: Fragebogen versus Interview 

- Grad der Standardisierung 

    - Offene versus geschlossene Fragen 

    - Offene (freie) versus geschlossene (festgelegte) Antwortmöglichkeiten  

- Grad der Strukturierung 

    - Strukturiert versus halbstrukturiert versus nichtstrukturiert 

- Anzahl der Befragten 

    - Gruppen- versus Einzelbefragung

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Probleme Verhaltensbeobachtungen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

    - Evtl. eingeschränkte Objektivität (v.a. bei makroanalytischer Beobachtung) 

    - Beobachterfehler: z.B. 

        - Stimmung 

        - „Halo-Effekt“ 

        - Primacy- oder Recency-Effekt 

        - Erwartungseffekte 

        - Assimilations- oder Kontrasteffekte 

    - Reaktivität (bei offener, teilnehmender Beobachtung); auch im Labor („soziale Erwünschtheit“) 

    - Zeit- und Kostenaufwand (Beobachterschulung, Codierung, Prüfung der Beobachterübereinstimmung, ggf. Anpassung des Kategoriensystems, Auswertung)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Beobachtung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

„Wissenschaftliche Beobachtung ist die systematische und regelgeleitete Registrierung des Auftretens bzw. der Ausprägung von ausgewählten, psychologisch relevanten Merkmalen oder Ereignissen.“ (Hussy, Schreier & Echterhoff, 2013, S. 62)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Vor- und Nachteile biopsychologischer Messungen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Vorteile: 

    – Erkenntniserweiterung (Interaktionen und Prozesse zwischen Physiologie, Kognition, Emotion, Verhalten) 

    – Geringe Beeinflussbarkeit 

- Nachteile: 

    – Schwierigkeiten bei der Datenaufbereitung 

    – Z.T. großer Aufwand, wenig Versuchspersonen 

    – Fragliche Validität der gemessenen Merkmale 

    – Korrelat von Erleben und Verhalten, keine Erklärung 

    – Gefahr von Messartefakten (z.B. im EEG)

Lösung ausblenden
  • 244924 Karteikarten
  • 6448 Studierende
  • 92 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen M1 - Einführung in die Forschungsmethoden Kurs an der FernUniversität in Hagen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Befragung

A:

- Selbstbericht über nicht direkt beobachtbare psychische Prozesse und Strukturen (z.B. Einstellungen, Gefühle, Denkprozesse, Motive, Erinnerungen) 

- Selbstauskünfte beinhalten drei elementare kognitive Prozesse 

    - Interpretation der Frage 

    - Bildung eines Urteils 

    - Übersetzung in eine kommunizierte Auskunft 

- Selbstbericht als intentionaler Kommunikationsakt

Q:

Arten von Tests

A:

- Leistungstests 

-> Lösung von Problemen oder Testaufgaben 

-> Speed-Tests vs. Power-Tests 


- Beispiel d2 Aufmerksamkeits-Belastungs-Test (Brickenkamp, 1994) 

-> Speed-Test; Aufgabe: Durchstreichen aller d‘s mit zwei Strichen

Q:

Qualitative Methoden

A:

„Unter qualitativer Forschung, in deren Rahmen die qualitativen Methoden zur Anwendung kommen, verstehen die Sozialwissenschaften eine sinnverstehende, interpretative wissenschaftliche Verfahrensweise bei der Erhebung und Aufbereitung sozial relevanter Daten.“ (Hussy, Schreier & Echterhoff, 2013, S. 20)

Q:

Quantitative Methoden

A:

„Die quantitativen Methoden werden im Rahmen der quantitativen Forschung eingesetzt und repräsentieren eine Vorgehensweise zur numerischen Darstellung empirischer Sachverhalte.“ (Hussy, Schreier & Echterhoff, 2013, S. 20)

Q:

Reaktivität

A:

„Reaktivität bei psychologischen Datenerhebungen bedeutet die Veränderung bzw. Verzerrung der erhobenen Daten schon aufgrund der Kenntnis der untersuchten Personen darüber, dass sie Gegenstand einer Untersuchung sind. Aufgrund von Reaktivität verändert sich die Beschaffenheit des zu erforschenden Gegenstands.“ (Hussy, Schreier & Echterhoff, 2013, S. 57)


- Berühmtes Beispiel: Hawthorne-Effekt

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Übersicht über quantitative Methoden

A:

- Beobachtung 

- Befragung 

- Testen 

- Biopsychologische Methoden 

- Datenerhebung im Internet

Q:

Testen

A:

„Ein Test ist ein wissenschaftliches Routineverfahren zur Untersuchung eines oder mehrerer empirisch unterscheidbarer Persönlichkeitsmerkmale mit dem Ziel einer möglichst genauen quantitativen Aussage über den relativen Grad der individuellen Merkmalsausprägung. Ein Test besteht in der Regel aus mehreren Aufgaben oder Fragen (Items), die von verschiedenen Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten oder Eigenschaften unterschiedlich gelöst bzw. beantwortet werden. In einem abstrakteren methodischen Sinn wird ein Test auch als eine standardisierte Verhaltensstichprobe definiert, die aus Antworten auf eine Mehrzahl von Items besteht. Aus den Antworten wird der Testwert der untersuchten Person aggregiert.“ (Hussy, Schreier & Echterhoff, 2013, S. 81)

Q:

Frage/Aussage in einem Fragebogen = Item

A:

„Ein Item ist eine als Frage oder als Urteil formulierte Aussage, zu der die befragte Person ihre Zustimmung oder Ablehnung – ggf. in unterschiedlicher Intensität – äußern kann.“ (Hussy, Schreier & Echterhoff, 2013)

Q:

Unterscheidungskriterien von Befragungen

A:

- Schriftliche versus mündliche Befragung: Fragebogen versus Interview 

- Grad der Standardisierung 

    - Offene versus geschlossene Fragen 

    - Offene (freie) versus geschlossene (festgelegte) Antwortmöglichkeiten  

- Grad der Strukturierung 

    - Strukturiert versus halbstrukturiert versus nichtstrukturiert 

- Anzahl der Befragten 

    - Gruppen- versus Einzelbefragung

Q:

Probleme Verhaltensbeobachtungen

A:

    - Evtl. eingeschränkte Objektivität (v.a. bei makroanalytischer Beobachtung) 

    - Beobachterfehler: z.B. 

        - Stimmung 

        - „Halo-Effekt“ 

        - Primacy- oder Recency-Effekt 

        - Erwartungseffekte 

        - Assimilations- oder Kontrasteffekte 

    - Reaktivität (bei offener, teilnehmender Beobachtung); auch im Labor („soziale Erwünschtheit“) 

    - Zeit- und Kostenaufwand (Beobachterschulung, Codierung, Prüfung der Beobachterübereinstimmung, ggf. Anpassung des Kategoriensystems, Auswertung)

Q:

Beobachtung

A:

„Wissenschaftliche Beobachtung ist die systematische und regelgeleitete Registrierung des Auftretens bzw. der Ausprägung von ausgewählten, psychologisch relevanten Merkmalen oder Ereignissen.“ (Hussy, Schreier & Echterhoff, 2013, S. 62)

Q:

Vor- und Nachteile biopsychologischer Messungen

A:

- Vorteile: 

    – Erkenntniserweiterung (Interaktionen und Prozesse zwischen Physiologie, Kognition, Emotion, Verhalten) 

    – Geringe Beeinflussbarkeit 

- Nachteile: 

    – Schwierigkeiten bei der Datenaufbereitung 

    – Z.T. großer Aufwand, wenig Versuchspersonen 

    – Fragliche Validität der gemessenen Merkmale 

    – Korrelat von Erleben und Verhalten, keine Erklärung 

    – Gefahr von Messartefakten (z.B. im EEG)

M1 - Einführung in die Forschungsmethoden

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang M1 - Einführung in die Forschungsmethoden an der FernUniversität in Hagen

Für deinen Studiengang M1 - Einführung in die Forschungsmethoden an der FernUniversität in Hagen gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Mehr Karteikarten anzeigen

Das sind die beliebtesten M1 - Einführung in die Forschungsmethoden Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Einführung in die Forschungsmethoden

Universität Bochum

Zum Kurs
Einführung in die Forschungsmethoden

Universität zu Kiel

Zum Kurs
Einführung in die Forschungsmethoden Hannah

Universität Bielefeld

Zum Kurs
Einführung in die Forschungsmethoden

Universität Greifswald

Zum Kurs
Einführung in die Forschungsmethoden

Freie Universität Berlin

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden M1 - Einführung in die Forschungsmethoden
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen M1 - Einführung in die Forschungsmethoden