Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen

Karteikarten und Zusammenfassungen für Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen

Arrow Arrow

Komplett kostenfrei

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

Lerne jetzt mit Karteikarten und Zusammenfassungen für den Kurs Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen.

Beispielhafte Karteikarten für Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen auf StudySmarter:

Was sind Skonti, wie werden Sie verbucht? §?

Beispielhafte Karteikarten für Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen auf StudySmarter:

Was ist die Umsatzsteuer, wie wird sie verbucht?

Beispielhafte Karteikarten für Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen auf StudySmarter:

Wie werden Löhne und Gehälter verbucht?

Beispielhafte Karteikarten für Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen auf StudySmarter:

Was sind Abschreibungen auf das Anlagevermögen, wie werden sie verbucht, welche Varianten kennen Sie?

Beispielhafte Karteikarten für Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen auf StudySmarter:

Beschreibe den Grundsatz der Bilanzidentität!

Beispielhafte Karteikarten für Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen auf StudySmarter:

In welchen Bereichen sind Verfahrensvorschriften für die Erstellung eines JA zu beachten? Nenne je ein Beispiel!

Beispielhafte Karteikarten für Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen auf StudySmarter:

Welche zwei Hauptfunktionen erfüllt der Jahresabschluss neben seinen buchhalterischen und geschäftspolitischen/-strategische Zwecken?

Beispielhafte Karteikarten für Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen auf StudySmarter:

Erkläre die Zahlungsbemessungsfunktion des JA!

Beispielhafte Karteikarten für Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen auf StudySmarter:

Erkläre statische Bilanzauffassung!

Beispielhafte Karteikarten für Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen auf StudySmarter:

Welche Formen des Niederstwertprinzips kennst du? (2) Wo sind sie definiert?  Welchen Inhalt  haben sie?

Beispielhafte Karteikarten für Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen auf StudySmarter:

Beschreibe kurz die dynamische Bilanzauffassung!

Beispielhafte Karteikarten für Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen auf StudySmarter:

Was bezeichnet man als stille Reserven?

Kommilitonen im Kurs Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen. erstellen und teilen Zusammenfassungen, Karteikarten, Lernpläne und andere Lernmaterialien mit der intelligenten StudySmarter Lernapp. Jetzt mitmachen!

Jetzt mitmachen!

Flashcard Flashcard

Beispielhafte Karteikarten für Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen auf StudySmarter:

Externes Rechnungswesen

Was sind Skonti, wie werden Sie verbucht? §?
Skonti sind (meist prozentuale) Preisnachlässe wegen vorzeitiger Zahlung. Ein Skonto kann damit sowohl als preispolitisch-absatzwirtschaftliches Instrument verstanden werden (wie Rabatte und Boni) als auch als Preis (Zins) für die Kreditierung der Kaufsumme.

Skonti führen wie Rabatte und Boni zur Minderung des Einstandswertes bzw. des Erlöses und werden daher analog verbucht.

Geregelt ist dies nun nach neuer Rechtslage in §§ 253, 255 HGB für den Einkauf, § 277 I HBG für den Verkauf.


Externes Rechnungswesen

Was ist die Umsatzsteuer, wie wird sie verbucht?
Die Umsatzsteuer (UStG) wird nach dem Allphasen-Nettobesteuerung mit Vorsteuerabzug abgerechnet.

Dabei gelten vier Regeln:

1. Im Wareneinkauf wird dem Nettowarenwert der Betrag der Umsatzsteuer (19 bzw. 7%) zugerechnet.

2. Beim Verkäufer erfolgt die Buchung nach: Bank an MwSt 113/175. Das Konto 175 „den Kunden in Rechnung gestellte MwSt“ hat dabei den Charakter einer Verbindlichkeit an das FA (Steuer-Traglast).

3. Beim Käufer wird verbucht nach: Vorsteuer an Bank 155/113. Das Konto 155 „von Lieferanten belastete MwSt (Vorsteuer)“ hat dabei den Charakter einer Forderung an das FA.

4. Periodenweise (üblicherweise monatlich) werden Traglast und Vorsteuer saldiert (MwSt an Vorsteuer 175/155). Das Saldo des MwSt Konto ergibt die Zahllast des Unternehmens an das FA.

Externes Rechnungswesen

Wie werden Löhne und Gehälter verbucht?
Die zu zahlenden Beträge setzen sich wie folgt zusammen (Stand 2019):

Personalaufwand
./. freiwillige Zusatzleistungen
./. Beitrag zur BG
=  Gesamtes Arbeitsentgelt

./. Beitrag zur BG
./. AG-Anteil zur Sozialversicherung (RentenV (9,3%) KV (7,3%+Zusatzbeitrag), ArbeitslosenV (1,25%), PflegeV (1,525%))
= Bruttogehalt

./. AN-Anteil zur Sozialversicherung (RentenV (9,3%) KV (7,3%+Zusatzbeitrag), ArbeitslosenV (1,25%), PflegeV (1,525% ggf. zzgl. 0,25%))
./. Lohnsteuer
./. Kirchensteuer
= Nettogehalt

Das Unternehmen fungiert dabei als Inkassostelle auch für die AN-Beiträge (Quellenabzugsverfahren).

Die Buchung erfolgt wie folgt:
Löhne und Gehälter an Bank 430/113
Löhne und Gehälter an einbehaltene Sozialversicherungsbeiträge (AN-Anteil) 430/172
Löhne und Gehälter an einbehaltene Lohn- und Kirchensteuer 430/171
AG-Anteil zur Sozialversicherung an einbehaltene Sozialversicherungsbeiträge (AG-Anteil) 440/172

Die Konten 171 und 172 haben dabei den Charakter einer Verbindlichkeit an das FA.

Die voraussichtlichen Beitragsschulden müssen zum drittletzten Bankarbeitstag des Monats an das FA gezahlt werden. Abweichungen zu den tatsächlichen Beitragsschulden werden zum Folgemonat ausgeglichen.

Demnach:
Sozialversicherungsbeiträge an Bank 172/113
Lohn- und Kirchensteuer an Bank 171/113

Externes Rechnungswesen

Was sind Abschreibungen auf das Anlagevermögen, wie werden sie verbucht, welche Varianten kennen Sie?
Abschreibungen verteilen die Anschaffungsaufwendungen für ein Anlagegut auf die Jahre der Nutzung. Dabei komm außerplanmäßige und planmäßige Abschreibung in Betracht, letztere kann linear oder degressiv erfolgen. Für planmäßige Abschreibungen wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer geschätzt. Der Betrag der linearen Abschreibung ergibt sich aus:

Anschaffungswert ./. Restwert (Schrottwert) / Nutzungsdauer = Abschreibungssatz

Zur Buchung kommt einerseits die direkte Abschreibung nach:

jährliche Abschreibung:
Abschreibungen (Anlagevermögen) an BGA 230/010 (Abschreibungssatz)

Verkauf:
Bank an BGA 113/010 (Restwert)

bei Restwertdifferenz beim Verkauf zudem:
Bank an unregelmäßige Erträge/Aufwände 113/227 bzw. 113/221

in Betracht. Problematisch ist hier, dass sich aus der Bilanz der Anschaffungswert des Vermögensgegenstandes nicht ersehen lässt.

Daher findet auch die indirekte Abschreibung Anwendung:

jährliche Abschreibung:
Abschreibungen (Anlagevermögen) an Wertberichtigung auf Anlagen 230/080

Verkauf:
Wertberichtigung auf Anlagen an BGA 080/010
Bank an BGA 113/010 (Restwert)

bei Restwertdifferenz s.o.

sodass in der Bilanz die Anschaffungswerte (010) und die kumulativen Abschreibungswerte (080 - Passivbestandskonto) ausgewiesen werden.

Externes Rechnungswesen

Beschreibe den Grundsatz der Bilanzidentität!

Der Grundsatz der Bilanzidentität (formelle Bilanzkontinuität) besagt, dass die Posten der Schlussbilanz eines Geschäftsjahres mit denjenigen der Eröffnungsbilanz des folgenden Geschäftsjahres nach Art und Wert übereinstimmen müssen, § 252 I Nr. 1 HGB.

Externes Rechnungswesen

In welchen Bereichen sind Verfahrensvorschriften für die Erstellung eines JA zu beachten? Nenne je ein Beispiel!

Der JA ist ein aggregierendes und damit auf Detailgenauigkeit verzichtendes Abbild der Realität. Daher bedarf es Verfahrensregeln für dessen Aufstellung. Man spricht von den Abbildungsregeln für den JA:

  • Abgrenzungsregeln — sachliche und zeitliche Abgrenzung der zu erfassenden Bestands- und Stromgrößen; z.B. (sachlich) das Prinzip der Vollständigkeit, der Grundsatz der wirtschaftlichen Zugehörigkeit, §246 I 2 HGB.
  • Aggregations- und Gliederungsregeln — Zusammenfassung, Anordnung und Bezeichnung von Abbildungsaggregaten; z.B. Gliederung der Bilanz, § 247 HGB (AV, UV, EK, FK)
  • Bewertungsregeln — Zuordnung von Wertansätzen zu den einzelnen Strom- und Bestandspositionen; z.B. Niedrigstwertprinzip der Aktiva, § 253 HGB.

Externes Rechnungswesen

Welche zwei Hauptfunktionen erfüllt der Jahresabschluss neben seinen buchhalterischen und geschäftspolitischen/-strategische Zwecken?
1. Informationsfunktion: Er soll verschiedenen Adressatengruppen bestimmte Informationen über das betrachtete Unternehmen in standardisierter Form zur Verfügung zu stellen.

2. Zahlungsbemessungsfunktion: Er soll in Rechtsvorschriften und Verträgen allgemein umschriebene Rechte und Pflichten bestimmter Personengruppen, insbesondere von Gesellschaftern und Gesellschaftsorganen, für den jeweils vorliegenden Einzelfall in ihrem quantitativen Ausmaß konkretisieren. Dabei handelt es sich vorwiegend um Ansprüche oder Verpflichtungen, die auf Zahlungen gerichtet sind.

Externes Rechnungswesen

Erkläre die Zahlungsbemessungsfunktion des JA!
1. Außenwirkung als Zahlengrundlage für gesetzliche Ausschüttungssperren an persönlich nicht voll haftende Gesellschafter (z.B. Kommanditisten, Aktionäre, Genossen einer Genossenschaft, GmbH-Gesellschafter):

- so sind z.T. Ausschüttungen begrenzt auf den Verbleib eines bestimmtes Stamm- oder Grundkapital der Unternehmung

- und z.T. lebt die Haftung der Gesellschafter bei darüber hinausgehenden Auszahlungen wieder auf.

Diese dienen dem Schutz der Gläubiger davor, dass die für ihre Ansprüche haftende Masse durch Vermögensübertragungen aus dem (haftenden) Bereich des Gesellschaftsvermögens in den (grundsätzlich nicht haftenden) Bereich des Gesellschaftervermögens geschmälert wird.

2. Innenwirkung auf die gesellschaftsinterne Kompetenzaufteilung als Zahlengrundlage für gesetzlich oder vertraglich geregelte Entnahmerechte der Eigentümer (unabhängig von deren Haftung).

3. Steuerbemessungsgrundlage

Externes Rechnungswesen

Erkläre statische Bilanzauffassung!
Als  statische  Bilanzauffassung  bezeichnet  man  eine  Betrachtungsweise, die  den  Informationsschwerpunkt  auf  die  Gegenüberstellung der Vermögens-  und Schuldbestände  zum  Bilanzstichtag legt.

„Ältere“  statische Schule: Darstellung des Schuldendeckungspotentials durch Ausweisung des vorhandenen Vermögens.

„Neuere“  statische Schule:  Darstellung des  gesamten Leistungspotentials durch Aufgliederung der Bilanzpositionen nach ihrem Verwendungszweck im betrieblichen Prozess

Externes Rechnungswesen

Welche Formen des Niederstwertprinzips kennst du? (2) Wo sind sie definiert?  Welchen Inhalt  haben sie?
§  253 III 4  HGB
Gemildertes  Niederstwertprinzip: Bei Finanzanlagen des Anlagevermögens darf handelsrechtlich durch außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert abgeschrieben werden, wenn die Wertminderung voraussichtlich nicht von Dauer ist. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung müssen alle Güter des Anlagevermögens auf den niedrigeren Wert abschreiben.

§ 253 IV HGB
Strenges  Niederstwertprinzip: Bei Gütern des Umlaufvermögens muss von mehreren möglichen Werten (Anschaffungspreis, Marktpreis) der niedrigste bilanziert werden.

Externes Rechnungswesen

Beschreibe kurz die dynamische Bilanzauffassung!
Der dynamischen Bilanzauffassung geht es vorrangig darum,  die  Entwicklung der  zurückliegenden Periode zu verdeutlichen. Bilanz und Erfolgsrechnung werden hier also primär als Instrument zur Information der Geschäftsleitung im Sinne einer internen Dispositionsgrundlage gesehen („Kompassfunktion“).

Externes Rechnungswesen

Was bezeichnet man als stille Reserven?
Als stille Reserven bezeichnet
man allgemein die Differenz zwischen
- den für bestimmte Aktiva und  Passiva tatsächlich angesetzten Werten und
- den höheren bzw. niedrigeren Wertansätzen, die sich nach einem
anderen Bewertungskonzept
ergeben hätten.

Melde dich jetzt kostenfrei an um alle Karteikarten und Zusammenfassungen für Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen zu sehen

Singup Image Singup Image
Wave

Andere Kurse aus deinem Studiengang

Für deinen Studiengang Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen gibt es bereits viele Kurse auf StudySmarter, denen du beitreten kannst. Karteikarten, Zusammenfassungen und vieles mehr warten auf dich.

Zurück zur FernUniversität in Hagen Übersichtsseite

Finanzintermediation und Bankmanagement

Propädeutikum

Bürgerliches Recht I

Staats- und Verfassungsrecht

Unternehmensrecht I

Rechtsgeschichte

Unternehmensrecht II

Externes Rechnungswesen

Politologie

Grundlagen Insolvenzrecht (Bork)

Kennzahlen-Analyse (Heesen)

Rechnungswesen

Was ist StudySmarter?

Was ist StudySmarter?

StudySmarter ist eine intelligente Lernapp für Studenten. Mit StudySmarter kannst du dir effizient und spielerisch Karteikarten, Zusammenfassungen, Mind-Maps, Lernpläne und mehr erstellen. Erstelle deine eigenen Karteikarten z.B. für Externes Rechnungswesen an der FernUniversität in Hagen oder greife auf tausende Lernmaterialien deiner Kommilitonen zu. Egal, ob an deiner Uni oder an anderen Universitäten. Hunderttausende Studierende bereiten sich mit StudySmarter effizient auf ihre Klausuren vor. Erhältlich auf Web, Android & iOS. Komplett kostenfrei. Keine Haken.

Awards

Bestes EdTech Startup in Deutschland

Awards
Awards

European Youth Award in Smart Learning

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Europa

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Deutschland

Awards
Awards

European Youth Award in Smart Learning

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Europa

Awards