Einführung in die Bildungsforschung an der FernUniversität in Hagen

Karteikarten und Zusammenfassungen für Einführung in die Bildungsforschung an der FernUniversität in Hagen

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Empirische Bildungsforschung als interdisziplinäres Forschungsfeld

Zentrale Referenzdisziplinen

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Qualitative Datenerhebungen 

Verbale Datenerhebung

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Qualitative Datenerhebungen - Methoden

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Qualitative Datenerhebungen 

Verbale Datenerhebung - Gruppendiskussionen

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Drei zentrale Merkmale der Bildungsforschung

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Qualitative Methoden - Untersuchungsgegenstand

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Variablen

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Gründung von Forschungsinstituten 60er Jahre

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Drei zentrale Merkmal der Bildungsforschung

3/3 - Verwendung empirischer Forschungsmethoden


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Kritik an der empirischen Bildungsforschung

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Expansion der Empirischen Bildungsforschung

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Drei zentrale Merkmal der Bildungsforschung

2/3 - Interdisziplinarität

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Einführung in die Bildungsforschung

Empirische Bildungsforschung als interdisziplinäres Forschungsfeld

Zentrale Referenzdisziplinen

  • Erziehungswissenschaft
  • Psychologie 
  • Soziologie
  • Ökonomie

Einführung in die Bildungsforschung

Qualitative Datenerhebungen 

Verbale Datenerhebung

Narrative Interviews

  • offenes qualitatives Erhebungsverfahren (z.B. freie Erzählung Lebensgeschichte) 
  • Einleitung mit einer ausgewählten Erzählaufforderung - »Erzählstimulus«  der einen länger anhaltenden Erzählfluss auslösen soll
  • Besonderheit: Erzählende wird nicht unterbrochen, im anschließenden Nachfrageteil erfolgen vertiefende Erklärungen zu gewissen Erzählpassagen

Leitfadeninterviews

  • Leitfaden aus relativ offen formulierten Fragen, die auf der Grundlage einer umfassenden Auseinandersetzung mit dem Forschungsgegenstand erstellt werden -> alle Themenbereiche werden angesprochen, sind das Erkenntnisinteresse der Untersuchung ausgerichtet 
  • offen formulierten Fragen und die Möglichkeit einer flexiblen Handhabung des Leitfadens tragen dazu bei, dass die Interviewten
    bei ihren Erzählungen nicht eingeschränkt werden, da ausreichend Raum für unerwartete Themenbereiche besteht
  • verschiedene Formen von Leitfadeninterviews: Problemzentrierte Interview nach Witzel oder
    das Experteninterview

Gruppendiskussionen

  • Ziel: Informationen über Meinungen und Einstellungen einzelner Teilnehmer _innen oder einer gesamten Gruppe
  • Diskussionen zwischen den Teilnehmenden soll sich möglichst eigenständig entwickeln und nur durch minimale Stimuli der Moderierenden gesteuert werden
  • Erst in der Abschlussphase bringen sich die Forschenden mit gezielten Nachfragen in die Diskussion ein
  • Je nach Untersuchungsziel werden entweder reale oder eigens für das Forschungsprojekt zusammengesetzte Gruppen in die Diskussionen einbezogen. 
  • Vor allem zur Untersuchung von milieu-, geschlechts- oder generationenspezifischen Orientierungen und Erfahrungen 

Einführung in die Bildungsforschung

Qualitative Datenerhebungen - Methoden

  • Befragungstechniken (verbale Datenerhebung)
  • Beobachtungsverfahren (Visuelle Datenerhebung)
  • Dokument- und Bildanalysen eingeteilt werden können. 

z.B. Textdokumente wie Interviewtranskripte, Beobachtungsprotokolle und Feldnotizen sowie Tonträgeraufzeichnungen und Videoaufnahmen 

Seltener bereits bestehende Quellen wie historische Texte, Zeitzeugnisse, Tagebücher oder visuelle Dokumente wie Filme, Fotos und Bilder

Einführung in die Bildungsforschung

Qualitative Datenerhebungen 

Verbale Datenerhebung - Gruppendiskussionen

  • Ziel: Informationen über Meinungen und Einstellungen einzelner Teilnehmer _innen oder einer gesamten Gruppe
  • Diskussionen zw. Teilnehmenden soll sich möglichst eigenständig entwickeln und nur durch minimale Stimuli der Moderierenden gesteuert werden
  • Erst in der Abschlussphase gezielte Nachfragen in Diskussion einbringen
  • Je nach Untersuchungsziel reale oder zusammengesetzte Gruppen 
  • Vor allem zur Untersuchung von milieu-, geschlechts- oder generationenspezifischen Orientierungen und Erfahrungen

Einführung in die Bildungsforschung

Drei zentrale Merkmale der Bildungsforschung

  • Problemorientierung
  • Interdisziplinarität
  • Verwendung empirischer Forschungsmethoden

Einführung in die Bildungsforschung

Qualitative Methoden - Untersuchungsgegenstand

Untersucht werden individuelle Bildungs-, Lebens-, Sozialisations- und Lernprozesse aus der Perspektivevon Kindern, Jugendlichen, jüngeren und älteren Erwachsenen in institutionellen und außerschulischen Kontexten. 

  • mikrostrukturelle Ebene (z.B. Fragen zur individuellen Biografie und Bildungsgeschichte)
  • mesostrukturellen Bereich (z.B. kollektive Phänomene wie Gruppen und soziale Milieus) 
  • Makroebene (z.B. institutionelle Logiken von Bildungseinrichtungen und -organisationen)

Die Zielsetzung liegt immer darin, die Bildungswirklichkeiten als eine »historisch gewordene, sinnhaft strukturierte, kulturell geformte Realität zu verstehen und ihre normativen Muster herauszuarbeiten« (Friebertshäuser 2009, S. 708).

Einführung in die Bildungsforschung

Variablen

Bei  Variablen  handelt  es  sich  um  bestimmte  Merkmale  von Objekten mit jew. bestimmte Ausprägungen. Bsp. Geschlecht. (Wichtig: alle Ausprägungen einer Variablen überschneidungsfrei benennen!)

Unterscheidung zwischen abhängigen und unabhängigen Variablen:

  • abhängige Variable ->  für die im Rahmen einer Studie nach einer Erklärung gesucht werden soll
  • unabhängigen Variablen dienen dazu, solche Erklärungen zu liefern.


binären Variablen -> lediglich zwei Ausprägungen 

(Bsp. traditionell Geschlecht oder Wahlentscheidung -> Wähler (Ausprägung eins) und die Nichtwähler (Ausprägung null) einer bestimmten Partei)


Einführung in die Bildungsforschung

Gründung von Forschungsinstituten 60er Jahre

Sehr bedeutsam für die Entwicklung der Bildungsforschung ist in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts die Gründung von Forschungsinstituten, insbesondere die Gründungen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin (1963) und des (Leibniz-) Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften (1966). Während an außeruniversitären Instituten begonnen wird, die Bildungswirklichkeit erfahrungswissenschaftlich zu erforschen, bleibt die universitäre pädagogische Forschung mehrheitlich nicht-empirisch.

Das fortbestehende Spannungsverhältnis zwischen Empirischer Bildungsforschung und Pädagogik (Fend, 1990) spiegelt sich auch auf der Ebene der Fachgesellschaften wider: Die ‚Arbeitsgruppe Empirisch Pädagogischer Forschung‘ (AEPF) wird 1965 mit nur 17 Mitgliedern als eigene Vereinigung mit dem Ziel gegründet, für ein empirisch-analytisches Arbeiten im Bildungsbereich einzutreten.
1969 bindet sich die AEPF zwar an die ‚Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft‘ (DGfE). Sie hat aber bis heute ein eigenständiges Aufnahmeverfahren. In den Forschungsinstituten genauso wie in der AEPF als Fachgesellschaft entwickelt sich seit den 1960er Jahren ein interdisziplinäres Verständnis von Bildungsforschung: Theoretisch und methodisch orientiert man sich eher an Psychologie, Soziologie und Ökonomie als an der Erziehungswissenschaft.

Einführung in die Bildungsforschung

Drei zentrale Merkmal der Bildungsforschung

3/3 - Verwendung empirischer Forschungsmethoden


  • Erkenntnisse mittels empirischer Forschungsmethoden gewonnen
  • Großteil der Empirischen Bildungsforschung quantitativ, orientiert sich an Standards der empirischen Sozialwissenschaften (z.B. Psychologie, Soziologie) 
  • Quantitativ-empirische Forschungsmethoden = Zugang zur Realität über die Durchführung von Messoperationen, die anschließend mathematisch-statistisch ausgewertet werden 
  • Qualitative Forschungsmethoden, also die Erhebung und interpretative Auswertung nicht-standardisierter Daten (z.B. bei Interviews, in Beobachtungen).

Einführung in die Bildungsforschung

Kritik an der empirischen Bildungsforschung

  • starke Anwendungsorientierung
  • Anspruch, einen Beitrag zur Verbesserung des Bildungssystems beizutragen, bringt eine besondere Nähe zur Bildungsadministration mit sich
  • starke Fokussierung auf die Messung von Kompetenzen bzw. auf die Umsetzung einer Output- Orientierung im Bildungssystem 
  • starke Fokussierung auf das deutsche Bildungswesen (mehr internationalisieren)
  • starke Fokussierung auf die Schule ( Erweiterung auf andere Institutionen und nicht-institutionalisierte Lehr-Lernprozesse)


Es wird in Zukunft eine wichtige Aufgabe der Bildungsforschung sein, das Verhältnis zwischen wissenschafts- und erkenntnisorientierter Entwicklung und dem Bedürfnis nach Steuerungswissen durch die Abnehmer zu reflektieren und sich dazu zu positionieren

Einführung in die Bildungsforschung

Expansion der Empirischen Bildungsforschung

Seit der Jahrtausendwende ist ein deutlicher Zuwachs an Forschungsprojekten zu konstatieren, die der Empirischen Bildungsforschung zugerechnet werden können (Zedler & Döbert, 2010). Zum Beispiel:

  • DFG (2001): Förderinitiative ‚Empirische Bildungsforschung‘, ‚Bildungsqualität von Schule‘ (BIQUA, von 1999 – 2006) und ‚Kompetenzmodelle zur Erfassung individueller Lernergebnisse und zur Bilanzierung von Bildungsprozessen‘ (seit 2007). 
  • BMBF ‚Rahmenprogramm Empirische Bildungsforschung‘

Ziele: nicht nur konkrete Forschungsvorhaben fördern, sondern strukturelle Förderung der Bildungsforschung (gezielte Unterstützung der Qualifikation des wissenschaftlichen Nachwuchses, Unterstützung der Internationalisierung, stärkere Vernetzung)

  • außerdem rapider Anstieg von Publikationen und Publikationsorganen (z.B. neu gegründete Zeitschriften, Hand- und Lehrbücher). 
  • und zwischen 2003 bis 2006 wurden 34 Professuren für Empirische Bildungs-, Schul- und Unterrichtsforschung an den Universitäten ausgeschrieben und besetzt 

Einführung in die Bildungsforschung

Drei zentrale Merkmal der Bildungsforschung

2/3 - Interdisziplinarität

Auch die Interdisziplinarität der Bildungsforschung war bereits in der Empfehlung des Deutschen Bildungsrates (1974, S.16) ein wichtiges Thema: „Viele Aufgaben, die der Bildungsforschung gestellt sind, können nicht von einer Disziplin, sondern nur interdisziplinär gelöst werden“. Die Bildungsforschung entnimmt aus verschiedenen Disziplinen theoretische und methodische Anregungen, bezieht sie auf ihren Forschungsstand und entwickelt sie weiter.

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