Einführung in die Bildungsforschung an der FernUniversität in Hagen

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Definition Bildungsforschung

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Definition Bildungsforschung 

des Deutschen Bildungsrats von 1974

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Drei zentrale Merkmale der Bildungsforschung

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Drei zentrale Merkmal der Bildungsforschung

1/3 - Problemorientierung

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Drei zentrale Merkmal der Bildungsforschung

2/3 - Interdisziplinarität

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Drei zentrale Merkmal der Bildungsforschung

3/3 - Verwendung empirischer Forschungsmethoden


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Gründung von Forschungsinstituten 60er Jahre

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Bildungsforschung 70er Jahre

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PISA-Schock 2000

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Expansion der Empirischen Bildungsforschung

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Kritik an der empirischen Bildungsforschung

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Empirische Bildungsforschung als interdisziplinäres Forschungsfeld

Zentrale Referenzdisziplinen

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Einführung in die Bildungsforschung

Definition Bildungsforschung

Die Empirische Bildungsforschung untersucht die Bildungsrealität in einer Gesellschaft, wobei
der Schwerpunkt auf der institutionalisierten Bildung liegt. Bildungsforschung fragt im Kern,
wie Bildungsprozesse verlaufen, wer welche Qualifikationen und Kompetenzen im Bildungssystem
erwirbt, wovon dieser Qualifikations- und Kompetenzerwerb abhängig ist, und welche
Auswirkungen er hat.

Einführung in die Bildungsforschung

Definition Bildungsforschung 

des Deutschen Bildungsrats von 1974

„Man kann Bildungsforschung in einem weiteren und engeren Sinne auslegen. Im engeren Sinne hat es sie als Unterrichtsforschung schon immer gegeben. Im weiteren Sinn kann sie sich auf das gesamte Bildungswesen und seine Reform im Kontext von Staat und Gesellschaft beziehen, einschließlich der außerschulischen Bildungsprozesse. Wie weit oder eng aber auch die Grenzen der Bildungsforschung gezogen werden, es sollte nur dann von Bildungsforschung gesprochen werden, wenn die zu lösende Aufgabe, die Gegenstand der Forschung ist, theoretisch oder empirisch auf Bildungsprozesse (Lehr-, Lern-, Sozialisations- und Erziehungsprozesse), deren organisatorische und ökonomische Voraussetzungen oder Reform bezogen ist.“

Einführung in die Bildungsforschung

Drei zentrale Merkmale der Bildungsforschung

  • Problemorientierung
  • Interdisziplinarität
  • Verwendung empirischer Forschungsmethoden

Einführung in die Bildungsforschung

Drei zentrale Merkmal der Bildungsforschung

1/3 - Problemorientierung

Die zentrale Aufgabe der Bildungsforschung wurde und wird darin gesehen, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, die zu einer Analyse und der Verbesserung des Bildungswesens beitragen. Bildungsforschung sollte rationale Begründungen für bildungspraktische und -politische Entscheidungen anbieten und zwar für:

  • die Ebene des Gesamtsystems (z.B. Schulformen, Übergänge, Curricula), 
  • der einzelnen Institution (z.B. Schulentwicklung,Schulleitung) 
  • und des Lernens von Individuen (z.B. Unterrichtsqualität). 

Neben der Schule sollten auch andere Bereiche berücksichtigt werden, etwa Hochschulen oder der Weiterbildungsbereich.

Einführung in die Bildungsforschung

Drei zentrale Merkmal der Bildungsforschung

2/3 - Interdisziplinarität

Auch die Interdisziplinarität der Bildungsforschung war bereits in der Empfehlung des Deutschen Bildungsrates (1974, S.16) ein wichtiges Thema: „Viele Aufgaben, die der Bildungsforschung gestellt sind, können nicht von einer Disziplin, sondern nur interdisziplinär gelöst werden“. Die Bildungsforschung entnimmt aus verschiedenen Disziplinen theoretische und methodische Anregungen, bezieht sie auf ihren Forschungsstand und entwickelt sie weiter.

Einführung in die Bildungsforschung

Drei zentrale Merkmal der Bildungsforschung

3/3 - Verwendung empirischer Forschungsmethoden


  • Erkenntnisse mittels empirischer Forschungsmethoden gewonnen
  • Großteil der Empirischen Bildungsforschung quantitativ, orientiert sich an Standards der empirischen Sozialwissenschaften (z.B. Psychologie, Soziologie) 
  • Quantitativ-empirische Forschungsmethoden = Zugang zur Realität über die Durchführung von Messoperationen, die anschließend mathematisch-statistisch ausgewertet werden 
  • Qualitative Forschungsmethoden, also die Erhebung und interpretative Auswertung nicht-standardisierter Daten (z.B. bei Interviews, in Beobachtungen).

Einführung in die Bildungsforschung

Gründung von Forschungsinstituten 60er Jahre

Sehr bedeutsam für die Entwicklung der Bildungsforschung ist in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts die Gründung von Forschungsinstituten, insbesondere die Gründungen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin (1963) und des (Leibniz-) Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften (1966). Während an außeruniversitären Instituten begonnen wird, die Bildungswirklichkeit erfahrungswissenschaftlich zu erforschen, bleibt die universitäre pädagogische Forschung mehrheitlich nicht-empirisch.

Das fortbestehende Spannungsverhältnis zwischen Empirischer Bildungsforschung und Pädagogik (Fend, 1990) spiegelt sich auch auf der Ebene der Fachgesellschaften wider: Die ‚Arbeitsgruppe Empirisch Pädagogischer Forschung‘ (AEPF) wird 1965 mit nur 17 Mitgliedern als eigene Vereinigung mit dem Ziel gegründet, für ein empirisch-analytisches Arbeiten im Bildungsbereich einzutreten.
1969 bindet sich die AEPF zwar an die ‚Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft‘ (DGfE). Sie hat aber bis heute ein eigenständiges Aufnahmeverfahren. In den Forschungsinstituten genauso wie in der AEPF als Fachgesellschaft entwickelt sich seit den 1960er Jahren ein interdisziplinäres Verständnis von Bildungsforschung: Theoretisch und methodisch orientiert man sich eher an Psychologie, Soziologie und Ökonomie als an der Erziehungswissenschaft.

Einführung in die Bildungsforschung

Bildungsforschung 70er Jahre

Die Bildungsforschung befasste sich in den 1970er Jahren dementsprechend mit der empirisch gestützten Bewertung – also der Evaluation – dieser Veränderungen (z. B. Fend, 1982). Ein weiteres wichtiges Thema sind empirische Studien zur sozialen
Selektivität des Bildungssystems und zur [OV, S. 21] Bildungsbeteiligung. In dieser Zeit nimmt der Anteil der Arbeiten der Empirischen Bildungsforschung an Universitäten stetig zu (Zedler & Döbert, 2010). Den größten Anteil daran hat die Schul- und Unterrichtsforschung, die seit den 1980er Jahren deutlich expandiert. Zuwächse erzielt ferner die Forschung zu Bildungsplanung, also jenen Arbeiten, die sich mit der Nachfrage und dem Angebot von institutionalisierter Bildung befassen.
Merksatz: Die 1970er Jahre sind von der Realisierung der Veränderungen im Bildungssystem und von den Experimenten zu neuen Schulmodellen (z.B. Gesamtschulen, Neugestaltung der Gymnasialen Oberstufe, neue Lehrpläne) geprägt (Fend, 1990, S. 703). Im Zusammenhang damit kommt es zu einer ersten Expansion der Bildungsforschung. Allerdings kann sie an den Universitäten noch
nicht in größerem Umfang verankert werden.
Ein weiteres Thema von Bedeutung ist die größere Autonomie der einzelnen Schule, beispielsweise bei der Personalauswahl oder bei der Gestaltung von Förderangeboten, was zu einem deutlichen Aufschwung der Schulentwicklungsforschung führt. Nach der Wiedervereinigung ist schließlich der Vergleich des Bildungssystems von Ost und West ein wichtiges Thema. Demgegenüber sinkt
der Anteil der empirischen Projekte, die sich mit Fragen der Sozialisation und der Jugendhilfe befassen.

Einführung in die Bildungsforschung

PISA-Schock 2000

Deutschland war bis Ende der 1990er Jahre hinsichtlich der Teilnahme an internationalen Leistungsvergleichen zurückhaltend. Man vertraute in die Leistungsfähigkeit des deutschen Schulsystems, ohne sich auf empirische Evidenz zu stützen.
Bereits die TIMS-Studie zeigt Ende der 1990er Jahre, dass sich deutsche Schüler mit ihren Kompetenzen sowohl in der Mittel- als auch in der Oberstufe im internationalen Vergleich bestenfalls in einem Mittelfeld bewegen (Baumert et al., 2000). Die Studie wird aber in der Öffentlichkeit nicht so breit rezipiert und kommentiert wie die PISA-Studie zu Beginn des Jahrtausends. Das dort nachdrücklich belegte schlechte Abschneiden der Schüler am Ende der Sekundarstufe I und die ebenfalls klare Evidenz für eine hohe soziale Selektivität des Bildungssystems ergibt ein ähnliches Bild wie zu den Zeiten der ‚Bildungskatastrophe‘ in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts. Diesmal ist die Befundlage aber noch eindeutiger, weil nicht nur die formalen Zertifikate, z.B. erreichte Schulabschlüsse, als Indikator für die Leistungsfähigkeit des Bildungssystems verwendet und international verglichen werden, sondern die Kompetenzen der Schüler in den drei grundlegenden Bereichen Leseverständnis, Mathematik und Naturwissenschaften.
Diese Studien sind ein Anstoß dafür, die Empirische Bildungsforschung stärker auszubauen.

Einführung in die Bildungsforschung

Expansion der Empirischen Bildungsforschung

Seit der Jahrtausendwende ist ein deutlicher Zuwachs an Forschungsprojekten zu konstatieren, die der Empirischen Bildungsforschung zugerechnet werden können (Zedler & Döbert, 2010). Zum Beispiel:

  • DFG (2001): Förderinitiative ‚Empirische Bildungsforschung‘, ‚Bildungsqualität von Schule‘ (BIQUA, von 1999 – 2006) und ‚Kompetenzmodelle zur Erfassung individueller Lernergebnisse und zur Bilanzierung von Bildungsprozessen‘ (seit 2007). 
  • BMBF ‚Rahmenprogramm Empirische Bildungsforschung‘

Ziele: nicht nur konkrete Forschungsvorhaben fördern, sondern strukturelle Förderung der Bildungsforschung (gezielte Unterstützung der Qualifikation des wissenschaftlichen Nachwuchses, Unterstützung der Internationalisierung, stärkere Vernetzung)

  • außerdem rapider Anstieg von Publikationen und Publikationsorganen (z.B. neu gegründete Zeitschriften, Hand- und Lehrbücher). 
  • und zwischen 2003 bis 2006 wurden 34 Professuren für Empirische Bildungs-, Schul- und Unterrichtsforschung an den Universitäten ausgeschrieben und besetzt 

Einführung in die Bildungsforschung

Kritik an der empirischen Bildungsforschung

  • starke Anwendungsorientierung
  • Anspruch, einen Beitrag zur Verbesserung des Bildungssystems beizutragen, bringt eine besondere Nähe zur Bildungsadministration mit sich
  • starke Fokussierung auf die Messung von Kompetenzen bzw. auf die Umsetzung einer Output- Orientierung im Bildungssystem 
  • starke Fokussierung auf das deutsche Bildungswesen (mehr internationalisieren)
  • starke Fokussierung auf die Schule ( Erweiterung auf andere Institutionen und nicht-institutionalisierte Lehr-Lernprozesse)


Es wird in Zukunft eine wichtige Aufgabe der Bildungsforschung sein, das Verhältnis zwischen wissenschafts- und erkenntnisorientierter Entwicklung und dem Bedürfnis nach Steuerungswissen durch die Abnehmer zu reflektieren und sich dazu zu positionieren

Einführung in die Bildungsforschung

Empirische Bildungsforschung als interdisziplinäres Forschungsfeld

Zentrale Referenzdisziplinen

  • Erziehungswissenschaft
  • Psychologie 
  • Soziologie
  • Ökonomie

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