AFB - WS 18/19 an der FernUniversität in Hagen

Karteikarten und Zusammenfassungen für AFB - WS 18/19 im Psychologie Studiengang an der FernUniversität in Hagen in Hagen

CitySTADT: Hagen

CountryLAND: Deutschland

Kommilitonen im Kurs AFB - WS 18/19 an der FernUniversität in Hagen erstellen und teilen Zusammenfassungen, Karteikarten, Lernpläne und andere Lernmaterialien mit der intelligenten StudySmarter Lernapp.

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Beispielhafte Karteikarten für AFB - WS 18/19 an der FernUniversität in Hagen auf StudySmarter:

Themenkomplex 1 und 2

Welche Aussagen zur Bildungspsychologie (vgl. Spiel, Reimann, Wagner & Schober, 2010) sind zutreffend?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Bildung als Produkt bezeichnet die überdauernden Ausprägungen der Persönlichkeit eines Menschen, die unter einer gesellschaftlich-normativen Perspektive wünschenswert sind

  2. Bildung als Prozess meint gesellschaftliche Entwickung hin zum lebenslangen Lernen

  3. Zu den Bildungszielen der allgemeinbildenden Schule gehören nach Baumert (2000, 2002) kulturelle Basiskompetenzen, Orientierungswissen und sozial-kognitive Kompetenzen.

  4. Eine Schule führt ein schulweites Anti-Bullying-Programm ein, da in letzter Zeit gehäuft Schülerinnen und Schüler darüber geklagt haben, dass sie Opfer derartiger Attacken wurden. Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme auf der Mesoebene. 

  5. Eine gesetzliche Einschränkung des Fächerspektrums bei der Wahl von Leistungskursen in der OBerstufe ist eine Intervention auf der Makroebene.

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Themenkomplex 1 und 2

Welche Aussagen zu Epistemologische Überzeugungen sind zutreffend?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Epistemologische Überzeugungen bezeichnen subjektive Vorstellungen über die Obektivität, Richtigkeit, Aussagekraft oder die Herkunft von Wissen 

  2. Personen, die in die epistemologische Kategorie „Multiplicity“ fallen, vertreten die Auffassung, dass es richtiges, falsches und noch unbekanntes Wissen gibt

  3. Personen, die in die epistemologische Kategorie „Contextual Relativism“ falle, begründen die individuelle Annahme der Richtigkeit und Wichtigkeit von Wissen moralisch-ethisch 

  4. Für die epistemologische Dimensionen von Schommer wird davon ausgegangen, dass diese sich nur durch Reifungs- und Entwicklungsprozesse verändern

  5. Zu den epistemologischen Dimensionen von Schommer gehören „Quick Learning“, „Fixed ability“ und „Source of knowledge“

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Themenkomplex 1 und 2

Mit welchen der folgenden Aussagen werden die verschiedenen Wissensformen der Klassifikation von De Jong und Ferguson-Hessler (1996) zutreffend beschreiben? 

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Konzeptuelles Wissen: Fr. Weber weiß genau, wie ihr Schweißgerät funktioniert.

  2. Strategisches Wissen: Fr. Mayer hat alle wichtigen Kennzahlen aus dem aktuellen Jahresbericht im Kopf. 

  3. Situationales Wissen: Fr. Schmidt weiß genau, welche Art von Druckaufträgen häufig zu Papierstau führen und erkennt Anzeichen für Störungen frühzeitig.

  4. Prozedurales Wissen: Fr. Bauer kriegt bei Problemen die Druckerpresse schnell wieder zum Laufen. 

  5. Deklaratives Wissen: Strafverteidigerin XY weiß genau, wie sie ihr Schlussplädoyer aufbauen muss, um den Richter von der Unschuld ihrer Klienten zu überzeugen.

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Themenkomplex 3

Welche Aussagen zu Instructional-Design -Modellen sind zutreffend?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Carrolls Modell fokussiert auf individuelle Prädiktoren des Lernerfolgs, während die Unterrichtsqualität hier keine Berücksichtigung findet.

  2. Beim Mastery Learning (Bloom) geht es darum, Spitzenleistungen begabter SchülerInnen zu fördern.

  3. Entdeckendes Lernen heißt, dass die Lehrkraft den Lehrstoff und den Lernprozess möglichst wenig vorstrukturiert.

  4. Die Lernprozesse sollten nach Aebli die folgenden Schritte in dieser Reihenfolge durchlaufen: problemlösendes Aufbauen, Durcharbeiten, Üben, Anwenden.

  5. Ausubels Instructional Design Modell geht von einer hierarchisch geordneten kognitiven Struktur des Menschen aus.

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Themenkomplex 3

Welche Aussagen zum Angebots-Nutzungs-Modell und zu empirischen Befunden, die sich darauf beziehen, sind zutreffend?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Das Modell betrachtet die Mikro- und Mesoebene von Bildungsprozessen, nicht jeoch die maktroebene 

  2. Das Modell geht davon aus, dass die Kompetenz der Lehrkraft einen direkten Einfluss auf den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler hat 

  3. Schulerfolg wird hier mehrdimension definiert und schließt kognitive wie motivationale und affektive Aspekte ein 

  4. Empirisch zeigt sich, dass von den Komponenten des Angebots- Nutzungs-Modells die Unterrichtsqualität, Merkmale der Lehrperson und die Klassenzusammensetzung den größten Einfluss auf die Lernergebnisse haben.

  5. Merkmale der Schule haben einen ebenso großen Einfluss auf die Leistungsentwicklung wie Merkmale des Unterrichts

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Themenkomplex 3

Was gehört zu den zentralen Bestimmungsmerkmalen kooperativen Lernens (Johnson, Johnson & Stanne, 2000)

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Negative Interdependenz 

  2. Gemeinsame statt individuelle Verantwortung für den Arbeitsprozess

  3. Kommunikation, gegenseitige Unterstützung und Feedback innerhalb der Gruppe

  4. Soziale Fähigkeiten sind sowohl Voraussetzung als auch Ziel kooperativen Lernens 

  5. Metakognitive Reflektion über den Arbeitsprozess

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Themenkomplex 3

Welche Aussagen zur Förderung regelkonformen Verhaltens im Unterricht stimmen?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Bei der Einführung von Regeln sollten diese von der Lehrkraft vorgegeben werden, damit sie nicht als „verhandelbar“ wahrgenommen werden.

  2. Regeln sollten vor allem in der Grundschule erst nach einer mehrwöchigen Kennlernphase eingeführt werden, damit sie dem Beziehungsaufbau zwischen Lehrkraft und SchülerInnen nicht im Wege stehen. 

  3. Bei Regelverstößen sollte die Lehrkraft zunächst mit positiver Verstärkung des gewünschten Verhaltens reagieren, bevor negative Konsequenzen in Form von Bestrafung folgen.

  4. Regelverstöße sollten zunächst unkommentiert bleibe und erst im Anschluss an den Unterricht sollten Bestrafungen ausgesprochen werden, um den Unterrichtsablauf nicht zu stören.

  5. Die Aufmerksamkeit, die einem Störenfried durch die MitschülerInnen zu Teil wird, ist eine Form von positiver Verstärkung

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Themenkomplex 3

Welche Aussagen zu den professionellen Kompetenzen von Lehrkräften stimmen?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Professionelle Kompetenzen beschreiben die persönliche Voraussetzung für die erfolgreiche Bewältigung beruflicher Aufgaben.

  2. Bei den professionellen Kompetenzen von Lehrkräften handelt es sich vorwiegend um Kompetenzen, die nicht im Studium, sondern im Laufe der Berufstätigkeit von den Lehrkräften erworben werden.

  3. Die Modelle des Professionswissens (COACTIV/Baumert & Kunter, 2006, und Schulman, 1987) gehen von drei Wissensarbeiten aus.

  4. Lehrtheoretisch Überzeugungen werden nicht zur profesionellen Kompetenz gezählt, da es sich um subjektive Auffassungen handelt.

  5. Lehrerüberzeugungen bieten sich für die Interventionen an, da sie besonders veränderungsfähig sind.

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Themenkomplex 3

Welche Praxisbeispiele können zutreffend die unten genannten Aspekte der professionellen Kompetenzen beschreiben?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Filtereffekt von Überzeugungen: Julia hat in der Matheaufgabe mehrere Fehler. Die Lehrerin ist überzeugt, dass Julia gut in Mathe ist und nimmt an, sie hätte wohl keine Zeit gehabt zum Lernen. 

  2. Selbstwirksamkeitsüberzeugung: Hr. M. hat die 7b übernommen, die einen Ruf als schwierige Klasse hat. Hr. M. denkt: „Das wird schwierig, aber irgendwie kriege ich es hin, die Kinder zum Lernen zu bewegen.“ 

  3. Schontyp: Hr. X bereitet seinen Unterricht mit großem Engagement vor. Er schätzt aber trotzdem, dass er als Lehrer viel Zeit zum Erholen hat.

  4. Lernzielorientierung: Hr. Bauer erfährt, dass über ein Kooperationsprojekt in Geschichte zwei Lehrer seinen Unterricht besuchen werden. „Sie werden kein gutes Haar an mir lassen. Hoffentlich fällt der Unterricht aus.“

  5. Fachwissen: Herr Ajdin weiß, welche Zeitformen Schülerinnen und Schüler in Englisch besonders häufig verwechseln und wie man die Schwierigkeiten am besten vermeidet.

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Themenkomplex 3

Welche Beschreibungen von Lernverhalten passen zu den Lernstrategien, die im Fragebogen zu Lernstrategien im Studium LIST (Wild & Schieferle, 1994) erfasst werden? 

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. „Ich beantworte die Übungsfragen am Ende der Kapitel im Lehrbuch von Wild und Möller, um meinen aktuellen Lernfortschritt festzustellen.“ – Monitorinstrategie

  2. „Ich suche nach Analogien zwischen dem Lernstoff und meinen beruflichen Erfahrungen“ – Nutzung externer Ressourcen

  3. „Ich lerne an einem ruhigen, ungestörten Ort“ – Organisationsstrategie

  4. „Ich lerne zu Zeiten, an denen ich möglichst wenig von meiner Familie abgelenkt werde“ – Planungsstrategie

  5. „Ich erstelle Karteikarten mit den wichtigsten Begriffen und ihren Definitionen“ – Elaborationsstrategie

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Themenkomplex 3

Welche Aussagen zur Entwicklung von selbstreguliertem Lernen stimmen?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Die geringe Korrelation zwischen Selbstberichtsmaßen und Beobachtungsdaten zur Selbstregulation könnte daher kommen, dass die Selbstberichte vor allem die Kenntnis von Strategien prüfen, nicht jedoch, ob diese auch gut und sinnvoll eingesetzt werden können. 

  2. Da in den ersten beiden Klassenstufen Kinder noch nicht über die kognitiven Voraussetzungen zur Selbstregulation verfügen, ist es wenig sinnvoll, schon in diesem Alter mit der Förderung der Selbstregulation zu beginnen. 

  3. Mit Mediationsdefizit ist gemeint, dass Kinder selbst dann, wenn sie gezeigt bekommen, wie eine Lernstrategie eingesetzt wird und dazu aufgefordert werden, diese selbst auszuführen, dies nicht können. 

  4. Produktionsdefizit bedeutet, dass Lernstrategien zwar eingesetzt werden können, dies aber nicht spontan sondern erst nach explizitem Hinweis geschieht.

  5. Das Nutzungsdefizit bedeutet, dass Strategien selbstständig eingesetzt werden, dies aber nicht zum gewünschten Lernerfolg führt.

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Themenkomplex 1 und 2

Welche Aussagen zur Geschichte der Pädagogischen Psychologie sind zutreffend?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. In den Gründerjahren der Disziplin (bis ca. 1920) wurden noch keine experimentellen Methoden eingesetzt 

  2. Die behavioristische Lehr-Lern-Forschung dominierte die Pädagogische Psychologie in Deutschland schon vor dem 2. Weltkrieg 

  3. Mit „Bildungskatastrophe“ wurde der massive Lehrkräftemangel in den 1960er Jahren bezeichnet. 

  4. Im Zuge der kognitiven Wende wurde das Prozess-Produkt- Paradigma vom Novizen-Experten-Paradigma abgelöst.

  5. Auf soziale Ungleichheit im deutschen Bildungswesen machten erstmals die großen Bildungsstudien der 1980er aufmerksam.

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AFB - WS 18/19

Themenkomplex 1 und 2

Welche Aussagen zur Bildungspsychologie (vgl. Spiel, Reimann, Wagner & Schober, 2010) sind zutreffend?
  1. Bildung als Produkt bezeichnet die überdauernden Ausprägungen der Persönlichkeit eines Menschen, die unter einer gesellschaftlich-normativen Perspektive wünschenswert sind

  2. Bildung als Prozess meint gesellschaftliche Entwickung hin zum lebenslangen Lernen

  3. Zu den Bildungszielen der allgemeinbildenden Schule gehören nach Baumert (2000, 2002) kulturelle Basiskompetenzen, Orientierungswissen und sozial-kognitive Kompetenzen.

  4. Eine Schule führt ein schulweites Anti-Bullying-Programm ein, da in letzter Zeit gehäuft Schülerinnen und Schüler darüber geklagt haben, dass sie Opfer derartiger Attacken wurden. Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme auf der Mesoebene. 

  5. Eine gesetzliche Einschränkung des Fächerspektrums bei der Wahl von Leistungskursen in der OBerstufe ist eine Intervention auf der Makroebene.

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Themenkomplex 1 und 2

Welche Aussagen zu Epistemologische Überzeugungen sind zutreffend?

  1. Epistemologische Überzeugungen bezeichnen subjektive Vorstellungen über die Obektivität, Richtigkeit, Aussagekraft oder die Herkunft von Wissen 

  2. Personen, die in die epistemologische Kategorie „Multiplicity“ fallen, vertreten die Auffassung, dass es richtiges, falsches und noch unbekanntes Wissen gibt

  3. Personen, die in die epistemologische Kategorie „Contextual Relativism“ falle, begründen die individuelle Annahme der Richtigkeit und Wichtigkeit von Wissen moralisch-ethisch 

  4. Für die epistemologische Dimensionen von Schommer wird davon ausgegangen, dass diese sich nur durch Reifungs- und Entwicklungsprozesse verändern

  5. Zu den epistemologischen Dimensionen von Schommer gehören „Quick Learning“, „Fixed ability“ und „Source of knowledge“

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Themenkomplex 1 und 2

Mit welchen der folgenden Aussagen werden die verschiedenen Wissensformen der Klassifikation von De Jong und Ferguson-Hessler (1996) zutreffend beschreiben? 

  1. Konzeptuelles Wissen: Fr. Weber weiß genau, wie ihr Schweißgerät funktioniert.

  2. Strategisches Wissen: Fr. Mayer hat alle wichtigen Kennzahlen aus dem aktuellen Jahresbericht im Kopf. 

  3. Situationales Wissen: Fr. Schmidt weiß genau, welche Art von Druckaufträgen häufig zu Papierstau führen und erkennt Anzeichen für Störungen frühzeitig.

  4. Prozedurales Wissen: Fr. Bauer kriegt bei Problemen die Druckerpresse schnell wieder zum Laufen. 

  5. Deklaratives Wissen: Strafverteidigerin XY weiß genau, wie sie ihr Schlussplädoyer aufbauen muss, um den Richter von der Unschuld ihrer Klienten zu überzeugen.

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Themenkomplex 3

Welche Aussagen zu Instructional-Design -Modellen sind zutreffend?

  1. Carrolls Modell fokussiert auf individuelle Prädiktoren des Lernerfolgs, während die Unterrichtsqualität hier keine Berücksichtigung findet.

  2. Beim Mastery Learning (Bloom) geht es darum, Spitzenleistungen begabter SchülerInnen zu fördern.

  3. Entdeckendes Lernen heißt, dass die Lehrkraft den Lehrstoff und den Lernprozess möglichst wenig vorstrukturiert.

  4. Die Lernprozesse sollten nach Aebli die folgenden Schritte in dieser Reihenfolge durchlaufen: problemlösendes Aufbauen, Durcharbeiten, Üben, Anwenden.

  5. Ausubels Instructional Design Modell geht von einer hierarchisch geordneten kognitiven Struktur des Menschen aus.

AFB - WS 18/19

Themenkomplex 3

Welche Aussagen zum Angebots-Nutzungs-Modell und zu empirischen Befunden, die sich darauf beziehen, sind zutreffend?

  1. Das Modell betrachtet die Mikro- und Mesoebene von Bildungsprozessen, nicht jeoch die maktroebene 

  2. Das Modell geht davon aus, dass die Kompetenz der Lehrkraft einen direkten Einfluss auf den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler hat 

  3. Schulerfolg wird hier mehrdimension definiert und schließt kognitive wie motivationale und affektive Aspekte ein 

  4. Empirisch zeigt sich, dass von den Komponenten des Angebots- Nutzungs-Modells die Unterrichtsqualität, Merkmale der Lehrperson und die Klassenzusammensetzung den größten Einfluss auf die Lernergebnisse haben.

  5. Merkmale der Schule haben einen ebenso großen Einfluss auf die Leistungsentwicklung wie Merkmale des Unterrichts

AFB - WS 18/19

Themenkomplex 3

Was gehört zu den zentralen Bestimmungsmerkmalen kooperativen Lernens (Johnson, Johnson & Stanne, 2000)

  1. Negative Interdependenz 

  2. Gemeinsame statt individuelle Verantwortung für den Arbeitsprozess

  3. Kommunikation, gegenseitige Unterstützung und Feedback innerhalb der Gruppe

  4. Soziale Fähigkeiten sind sowohl Voraussetzung als auch Ziel kooperativen Lernens 

  5. Metakognitive Reflektion über den Arbeitsprozess

AFB - WS 18/19

Themenkomplex 3

Welche Aussagen zur Förderung regelkonformen Verhaltens im Unterricht stimmen?

  1. Bei der Einführung von Regeln sollten diese von der Lehrkraft vorgegeben werden, damit sie nicht als „verhandelbar“ wahrgenommen werden.

  2. Regeln sollten vor allem in der Grundschule erst nach einer mehrwöchigen Kennlernphase eingeführt werden, damit sie dem Beziehungsaufbau zwischen Lehrkraft und SchülerInnen nicht im Wege stehen. 

  3. Bei Regelverstößen sollte die Lehrkraft zunächst mit positiver Verstärkung des gewünschten Verhaltens reagieren, bevor negative Konsequenzen in Form von Bestrafung folgen.

  4. Regelverstöße sollten zunächst unkommentiert bleibe und erst im Anschluss an den Unterricht sollten Bestrafungen ausgesprochen werden, um den Unterrichtsablauf nicht zu stören.

  5. Die Aufmerksamkeit, die einem Störenfried durch die MitschülerInnen zu Teil wird, ist eine Form von positiver Verstärkung

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Themenkomplex 3

Welche Aussagen zu den professionellen Kompetenzen von Lehrkräften stimmen?

  1. Professionelle Kompetenzen beschreiben die persönliche Voraussetzung für die erfolgreiche Bewältigung beruflicher Aufgaben.

  2. Bei den professionellen Kompetenzen von Lehrkräften handelt es sich vorwiegend um Kompetenzen, die nicht im Studium, sondern im Laufe der Berufstätigkeit von den Lehrkräften erworben werden.

  3. Die Modelle des Professionswissens (COACTIV/Baumert & Kunter, 2006, und Schulman, 1987) gehen von drei Wissensarbeiten aus.

  4. Lehrtheoretisch Überzeugungen werden nicht zur profesionellen Kompetenz gezählt, da es sich um subjektive Auffassungen handelt.

  5. Lehrerüberzeugungen bieten sich für die Interventionen an, da sie besonders veränderungsfähig sind.

AFB - WS 18/19

Themenkomplex 3

Welche Praxisbeispiele können zutreffend die unten genannten Aspekte der professionellen Kompetenzen beschreiben?
  1. Filtereffekt von Überzeugungen: Julia hat in der Matheaufgabe mehrere Fehler. Die Lehrerin ist überzeugt, dass Julia gut in Mathe ist und nimmt an, sie hätte wohl keine Zeit gehabt zum Lernen. 

  2. Selbstwirksamkeitsüberzeugung: Hr. M. hat die 7b übernommen, die einen Ruf als schwierige Klasse hat. Hr. M. denkt: „Das wird schwierig, aber irgendwie kriege ich es hin, die Kinder zum Lernen zu bewegen.“ 

  3. Schontyp: Hr. X bereitet seinen Unterricht mit großem Engagement vor. Er schätzt aber trotzdem, dass er als Lehrer viel Zeit zum Erholen hat.

  4. Lernzielorientierung: Hr. Bauer erfährt, dass über ein Kooperationsprojekt in Geschichte zwei Lehrer seinen Unterricht besuchen werden. „Sie werden kein gutes Haar an mir lassen. Hoffentlich fällt der Unterricht aus.“

  5. Fachwissen: Herr Ajdin weiß, welche Zeitformen Schülerinnen und Schüler in Englisch besonders häufig verwechseln und wie man die Schwierigkeiten am besten vermeidet.

AFB - WS 18/19

Themenkomplex 3

Welche Beschreibungen von Lernverhalten passen zu den Lernstrategien, die im Fragebogen zu Lernstrategien im Studium LIST (Wild & Schieferle, 1994) erfasst werden? 

  1. „Ich beantworte die Übungsfragen am Ende der Kapitel im Lehrbuch von Wild und Möller, um meinen aktuellen Lernfortschritt festzustellen.“ – Monitorinstrategie

  2. „Ich suche nach Analogien zwischen dem Lernstoff und meinen beruflichen Erfahrungen“ – Nutzung externer Ressourcen

  3. „Ich lerne an einem ruhigen, ungestörten Ort“ – Organisationsstrategie

  4. „Ich lerne zu Zeiten, an denen ich möglichst wenig von meiner Familie abgelenkt werde“ – Planungsstrategie

  5. „Ich erstelle Karteikarten mit den wichtigsten Begriffen und ihren Definitionen“ – Elaborationsstrategie

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Themenkomplex 3

Welche Aussagen zur Entwicklung von selbstreguliertem Lernen stimmen?
  1. Die geringe Korrelation zwischen Selbstberichtsmaßen und Beobachtungsdaten zur Selbstregulation könnte daher kommen, dass die Selbstberichte vor allem die Kenntnis von Strategien prüfen, nicht jedoch, ob diese auch gut und sinnvoll eingesetzt werden können. 

  2. Da in den ersten beiden Klassenstufen Kinder noch nicht über die kognitiven Voraussetzungen zur Selbstregulation verfügen, ist es wenig sinnvoll, schon in diesem Alter mit der Förderung der Selbstregulation zu beginnen. 

  3. Mit Mediationsdefizit ist gemeint, dass Kinder selbst dann, wenn sie gezeigt bekommen, wie eine Lernstrategie eingesetzt wird und dazu aufgefordert werden, diese selbst auszuführen, dies nicht können. 

  4. Produktionsdefizit bedeutet, dass Lernstrategien zwar eingesetzt werden können, dies aber nicht spontan sondern erst nach explizitem Hinweis geschieht.

  5. Das Nutzungsdefizit bedeutet, dass Strategien selbstständig eingesetzt werden, dies aber nicht zum gewünschten Lernerfolg führt.

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Welche Aussagen zur Geschichte der Pädagogischen Psychologie sind zutreffend?

  1. In den Gründerjahren der Disziplin (bis ca. 1920) wurden noch keine experimentellen Methoden eingesetzt 

  2. Die behavioristische Lehr-Lern-Forschung dominierte die Pädagogische Psychologie in Deutschland schon vor dem 2. Weltkrieg 

  3. Mit „Bildungskatastrophe“ wurde der massive Lehrkräftemangel in den 1960er Jahren bezeichnet. 

  4. Im Zuge der kognitiven Wende wurde das Prozess-Produkt- Paradigma vom Novizen-Experten-Paradigma abgelöst.

  5. Auf soziale Ungleichheit im deutschen Bildungswesen machten erstmals die großen Bildungsstudien der 1980er aufmerksam.

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