AFB - WS 18/19

Karteikarten und Zusammenfassungen für AFB - WS 18/19 an der FernUniversität in Hagen

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Beispielhafte Karteikarten für AFB - WS 18/19 an der FernUniversität in Hagen auf StudySmarter:

Themenkomplex 3

Welche Aussagen zur Förderung regelkonformen Verhaltens im Unterricht stimmen?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Bei der Einführung von Regeln sollten diese von der Lehrkraft vorgegeben werden, damit sie nicht als „verhandelbar“ wahrgenommen werden.

  2. Regeln sollten vor allem in der Grundschule erst nach einer mehrwöchigen Kennlernphase eingeführt werden, damit sie dem Beziehungsaufbau zwischen Lehrkraft und SchülerInnen nicht im Wege stehen. 

  3. Bei Regelverstößen sollte die Lehrkraft zunächst mit positiver Verstärkung des gewünschten Verhaltens reagieren, bevor negative Konsequenzen in Form von Bestrafung folgen.

  4. Regelverstöße sollten zunächst unkommentiert bleibe und erst im Anschluss an den Unterricht sollten Bestrafungen ausgesprochen werden, um den Unterrichtsablauf nicht zu stören.

  5. Die Aufmerksamkeit, die einem Störenfried durch die MitschülerInnen zu Teil wird, ist eine Form von positiver Verstärkung

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Themenkomplex 1 und 2

Mit welchen der folgenden Aussagen werden die verschiedenen Wissensformen der Klassifikation von De Jong und Ferguson-Hessler (1996) zutreffend beschreiben? 

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Konzeptuelles Wissen: Fr. Weber weiß genau, wie ihr Schweißgerät funktioniert.

  2. Strategisches Wissen: Fr. Mayer hat alle wichtigen Kennzahlen aus dem aktuellen Jahresbericht im Kopf. 

  3. Situationales Wissen: Fr. Schmidt weiß genau, welche Art von Druckaufträgen häufig zu Papierstau führen und erkennt Anzeichen für Störungen frühzeitig.

  4. Prozedurales Wissen: Fr. Bauer kriegt bei Problemen die Druckerpresse schnell wieder zum Laufen. 

  5. Deklaratives Wissen: Strafverteidigerin XY weiß genau, wie sie ihr Schlussplädoyer aufbauen muss, um den Richter von der Unschuld ihrer Klienten zu überzeugen.

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Themenkomplex 5 und 6

Sie möchten als Schulpsychologe ein Training zur Förderung des selbstregulierten Schreibens in den Schulen in Ihrem Einsatzgebiet implementieren. Welche flankierenden Maßnahmen sind gemäß der Ausführungen in Fries und Souvignier (2015) sinnvoll?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Zunächst sollten Sie die Schulleitungen dazu bewegen, dass sie die Durchführung des Trainings zur Verpflichtung machen, da dies die Akzeptanz der Lehrkräfte für das neue Unterrichtskonzept erhöht.

  2. In der Lehrerfortbildung zum Training sollten Sie, um den Zeitaufwand zu reduzieren, auf die Vermittlung von theoretischem Hintergrundwissen zum Programm und seiner Wirksamkeit verzichten.

  3. Sie sollten darauf achten, dass aus jeder Schule gleich mehrere Lehrkräfte an der Fortbildung teilnehmen, damit sie sich austauschen und gegenseitig unterstützen können.

  4. Da die Wirksamkeit von Trainings zumeist im Praxisfeld höher als in kontrollierten Forschungssettings ist, sollten sie den Lehrkräften möglichst viel Freiraum bei der Durchführung des Programms lassen.

  5. Zur Förderung der Nachhaltigkeit der Implementation sollten Sie einige Monate nach Abschluss des Trainings sogenannte booster-sessions durchführen.

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Themenkomplex 3

Welche Aussagen zu den professionellen Kompetenzen von Lehrkräften stimmen?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Professionelle Kompetenzen beschreiben die persönliche Voraussetzung für die erfolgreiche Bewältigung beruflicher Aufgaben.

  2. Bei den professionellen Kompetenzen von Lehrkräften handelt es sich vorwiegend um Kompetenzen, die nicht im Studium, sondern im Laufe der Berufstätigkeit von den Lehrkräften erworben werden.

  3. Die Modelle des Professionswissens (COACTIV/Baumert & Kunter, 2006, und Schulman, 1987) gehen von drei Wissensarbeiten aus.

  4. Lehrtheoretisch Überzeugungen werden nicht zur profesionellen Kompetenz gezählt, da es sich um subjektive Auffassungen handelt.

  5. Lehrerüberzeugungen bieten sich für die Interventionen an, da sie besonders veränderungsfähig sind.

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Themenkomplex 3

Was gehört zu den zentralen Bestimmungsmerkmalen kooperativen Lernens (Johnson, Johnson & Stanne, 2000)

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Negative Interdependenz 

  2. Gemeinsame statt individuelle Verantwortung für den Arbeitsprozess

  3. Kommunikation, gegenseitige Unterstützung und Feedback innerhalb der Gruppe

  4. Soziale Fähigkeiten sind sowohl Voraussetzung als auch Ziel kooperativen Lernens 

  5. Metakognitive Reflektion über den Arbeitsprozess

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Themenkomplex 5 und 6

Welche Aussagen zur Förderung psychosozialer Kompetenzen sind korrekt?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Problemübergreifende Elterntrainings zielen hauptsächlich auf die Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung und die Verbesserung des Erziehungsverhaltens der Eltern ab.

  2. Das Programm „Lust an realistischer Sicht & Leichtigkeit im sozialen Alltag (LARS&LISA)“ wurde zur Depressionsprävention konzipiert.

  3. In Anti-Aggressionstrainings geht es unter anderem darum, empathisches Mitempfinden aufzubauen.

  4. In der Metaanalyse von DuPaul und Eckert (1997) zur Wirksamkeit schulischer ADHS-Intervention zeigte sich, dass Kontingenzmanagement wie z.B. Problemlösungsstrategien klar unterlegen war.

  5. Das Programm Triple-P richtete sich an Jugendliche, die häufig in Konfliktsituationen mit ihren Eltern geraten.

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Themenkomplex 5 und 6

Sie planen eine präventive Maßnahme im Bereich des Substanzmittelkonsums. Welche Aspekte sollten Sie hierbei zunächst beachten?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Der Einsatz bestimmter Maßnahmen und die Präventionsziele sind abhängig von der Konsumphase, in der sich die Zielgruppe befindet.

  2. Es werden nach Lohaus fünf Phasen des Suchtmittelkonsums unterschieden, die von der Initiierung bis zum Entzug reichen.

    1. In der Phase der Stabilisierung greifen Programme der Sekundärprävention.
  3. Frühzeitig ansetzende Programme legen ihren Fokus auf antezedente Bedingungen, um bspw. die Einstellung zu legalen Substanzen in eine angemessene Richtung zu lenken.

  4. Das Suchtmittelverhalten der Peergruppe übt v.a. in der Phase der Habitualisierung einen hohen Einfluss aus.

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Themenkomplex 5 und 6

Was trifft auf Verhaltensverträge zu?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Verhaltensverträge sind unabhängig vom Alter anwendbar und können auch bei autistischen Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden.

  2. Verhaltensverträge sind beim Umgang mit externalisierenden Problemen empfehlenswert, bei internalisierenden Störungen eher kontraproduktiv.

  3. Grundlage für das Aushandeln von Verhaltensverträgen ist eine detaillierte Verhaltensanalyse, in der das Problemverhalten und die dafür ausschlaggebenden Bedingungen erfasst werden. Danach erfolgt die Operationalisierung.

  4. Damit das Kind gerade am Anfang möglichst lange motiviert bleibt, empfiehlt es sich größere Belohnungen in Aussicht zu stellen, die erst nach einem längeren Zeitraum erreicht werden.

  5. Empirisch zeigt sich, dass Verhaltensverträge die häuslichen schulbezogenen Arbeiten der Kinder verbessern, jedoch ist eine Verbesserung des Lernverhaltens im Klassenzimmer nicht nachgewiesen.

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Themenkomplex 5 und 6

Welche Aussagen zu Thema Familie stimmen?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Eine möglichst frühe institutionelle Betreuung in Kindertageseinrichtungen oder Kindergärten wird als besonders wirksam für die Verringerung primärer Disparitäten erachtet.

  2. Kinder aus bildungsfernen und einkommensschwachen Familien besuchen häufiger und länger eine Kindertagesstätte.

    • Elterliches school-based involvment besteht z. B. im Üben vor Klassenarbeiten oder der Hilfe bei Hausarbeiten.
  3. Elterliche Unterstützung sollte der Selbstbestimmungstheorie zufolge in autonomieunterstützender Weise erfolgen, die mit Struktur aber nicht mit Kontrolle einhergeht.

  4. Baumrind (1991) differenzierte bezogen auf das Vorschulalter zunächst folgende drei prototypische Erziehungsstile: den autoritativen, den autoritären und den vernachlässigenden.

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Themenkomplex 3

Welche Aussagen zur Entwicklung von selbstreguliertem Lernen stimmen?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Die geringe Korrelation zwischen Selbstberichtsmaßen und Beobachtungsdaten zur Selbstregulation könnte daher kommen, dass die Selbstberichte vor allem die Kenntnis von Strategien prüfen, nicht jedoch, ob diese auch gut und sinnvoll eingesetzt werden können. 

  2. Da in den ersten beiden Klassenstufen Kinder noch nicht über die kognitiven Voraussetzungen zur Selbstregulation verfügen, ist es wenig sinnvoll, schon in diesem Alter mit der Förderung der Selbstregulation zu beginnen. 

  3. Mit Mediationsdefizit ist gemeint, dass Kinder selbst dann, wenn sie gezeigt bekommen, wie eine Lernstrategie eingesetzt wird und dazu aufgefordert werden, diese selbst auszuführen, dies nicht können. 

  4. Produktionsdefizit bedeutet, dass Lernstrategien zwar eingesetzt werden können, dies aber nicht spontan sondern erst nach explizitem Hinweis geschieht.

  5. Das Nutzungsdefizit bedeutet, dass Strategien selbstständig eingesetzt werden, dies aber nicht zum gewünschten Lernerfolg führt.

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Themenkomplex 1 und 2

Welche Aussagen zur Bildungspsychologie (vgl. Spiel, Reimann, Wagner & Schober, 2010) sind zutreffend?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Bildung als Produkt bezeichnet die überdauernden Ausprägungen der Persönlichkeit eines Menschen, die unter einer gesellschaftlich-normativen Perspektive wünschenswert sind

  2. Bildung als Prozess meint gesellschaftliche Entwickung hin zum lebenslangen Lernen

  3. Zu den Bildungszielen der allgemeinbildenden Schule gehören nach Baumert (2000, 2002) kulturelle Basiskompetenzen, Orientierungswissen und sozial-kognitive Kompetenzen.

  4. Eine Schule führt ein schulweites Anti-Bullying-Programm ein, da in letzter Zeit gehäuft Schülerinnen und Schüler darüber geklagt haben, dass sie Opfer derartiger Attacken wurden. Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme auf der Mesoebene. 

  5. Eine gesetzliche Einschränkung des Fächerspektrums bei der Wahl von Leistungskursen in der OBerstufe ist eine Intervention auf der Makroebene.

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Themenkomplex 1 und 2

Welche Aussagen zu Epistemologische Überzeugungen sind zutreffend?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Epistemologische Überzeugungen bezeichnen subjektive Vorstellungen über die Obektivität, Richtigkeit, Aussagekraft oder die Herkunft von Wissen 

  2. Personen, die in die epistemologische Kategorie „Multiplicity“ fallen, vertreten die Auffassung, dass es richtiges, falsches und noch unbekanntes Wissen gibt

  3. Personen, die in die epistemologische Kategorie „Contextual Relativism“ falle, begründen die individuelle Annahme der Richtigkeit und Wichtigkeit von Wissen moralisch-ethisch 

  4. Für die epistemologische Dimensionen von Schommer wird davon ausgegangen, dass diese sich nur durch Reifungs- und Entwicklungsprozesse verändern

  5. Zu den epistemologischen Dimensionen von Schommer gehören „Quick Learning“, „Fixed ability“ und „Source of knowledge“

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Themenkomplex 3

Welche Aussagen zur Förderung regelkonformen Verhaltens im Unterricht stimmen?

  1. Bei der Einführung von Regeln sollten diese von der Lehrkraft vorgegeben werden, damit sie nicht als „verhandelbar“ wahrgenommen werden.

  2. Regeln sollten vor allem in der Grundschule erst nach einer mehrwöchigen Kennlernphase eingeführt werden, damit sie dem Beziehungsaufbau zwischen Lehrkraft und SchülerInnen nicht im Wege stehen. 

  3. Bei Regelverstößen sollte die Lehrkraft zunächst mit positiver Verstärkung des gewünschten Verhaltens reagieren, bevor negative Konsequenzen in Form von Bestrafung folgen.

  4. Regelverstöße sollten zunächst unkommentiert bleibe und erst im Anschluss an den Unterricht sollten Bestrafungen ausgesprochen werden, um den Unterrichtsablauf nicht zu stören.

  5. Die Aufmerksamkeit, die einem Störenfried durch die MitschülerInnen zu Teil wird, ist eine Form von positiver Verstärkung

AFB - WS 18/19

Themenkomplex 1 und 2

Mit welchen der folgenden Aussagen werden die verschiedenen Wissensformen der Klassifikation von De Jong und Ferguson-Hessler (1996) zutreffend beschreiben? 

  1. Konzeptuelles Wissen: Fr. Weber weiß genau, wie ihr Schweißgerät funktioniert.

  2. Strategisches Wissen: Fr. Mayer hat alle wichtigen Kennzahlen aus dem aktuellen Jahresbericht im Kopf. 

  3. Situationales Wissen: Fr. Schmidt weiß genau, welche Art von Druckaufträgen häufig zu Papierstau führen und erkennt Anzeichen für Störungen frühzeitig.

  4. Prozedurales Wissen: Fr. Bauer kriegt bei Problemen die Druckerpresse schnell wieder zum Laufen. 

  5. Deklaratives Wissen: Strafverteidigerin XY weiß genau, wie sie ihr Schlussplädoyer aufbauen muss, um den Richter von der Unschuld ihrer Klienten zu überzeugen.

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Themenkomplex 5 und 6

Sie möchten als Schulpsychologe ein Training zur Förderung des selbstregulierten Schreibens in den Schulen in Ihrem Einsatzgebiet implementieren. Welche flankierenden Maßnahmen sind gemäß der Ausführungen in Fries und Souvignier (2015) sinnvoll?
  1. Zunächst sollten Sie die Schulleitungen dazu bewegen, dass sie die Durchführung des Trainings zur Verpflichtung machen, da dies die Akzeptanz der Lehrkräfte für das neue Unterrichtskonzept erhöht.

  2. In der Lehrerfortbildung zum Training sollten Sie, um den Zeitaufwand zu reduzieren, auf die Vermittlung von theoretischem Hintergrundwissen zum Programm und seiner Wirksamkeit verzichten.

  3. Sie sollten darauf achten, dass aus jeder Schule gleich mehrere Lehrkräfte an der Fortbildung teilnehmen, damit sie sich austauschen und gegenseitig unterstützen können.

  4. Da die Wirksamkeit von Trainings zumeist im Praxisfeld höher als in kontrollierten Forschungssettings ist, sollten sie den Lehrkräften möglichst viel Freiraum bei der Durchführung des Programms lassen.

  5. Zur Förderung der Nachhaltigkeit der Implementation sollten Sie einige Monate nach Abschluss des Trainings sogenannte booster-sessions durchführen.

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Themenkomplex 3

Welche Aussagen zu den professionellen Kompetenzen von Lehrkräften stimmen?

  1. Professionelle Kompetenzen beschreiben die persönliche Voraussetzung für die erfolgreiche Bewältigung beruflicher Aufgaben.

  2. Bei den professionellen Kompetenzen von Lehrkräften handelt es sich vorwiegend um Kompetenzen, die nicht im Studium, sondern im Laufe der Berufstätigkeit von den Lehrkräften erworben werden.

  3. Die Modelle des Professionswissens (COACTIV/Baumert & Kunter, 2006, und Schulman, 1987) gehen von drei Wissensarbeiten aus.

  4. Lehrtheoretisch Überzeugungen werden nicht zur profesionellen Kompetenz gezählt, da es sich um subjektive Auffassungen handelt.

  5. Lehrerüberzeugungen bieten sich für die Interventionen an, da sie besonders veränderungsfähig sind.

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Themenkomplex 3

Was gehört zu den zentralen Bestimmungsmerkmalen kooperativen Lernens (Johnson, Johnson & Stanne, 2000)

  1. Negative Interdependenz 

  2. Gemeinsame statt individuelle Verantwortung für den Arbeitsprozess

  3. Kommunikation, gegenseitige Unterstützung und Feedback innerhalb der Gruppe

  4. Soziale Fähigkeiten sind sowohl Voraussetzung als auch Ziel kooperativen Lernens 

  5. Metakognitive Reflektion über den Arbeitsprozess

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Welche Aussagen zur Förderung psychosozialer Kompetenzen sind korrekt?
  1. Problemübergreifende Elterntrainings zielen hauptsächlich auf die Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung und die Verbesserung des Erziehungsverhaltens der Eltern ab.

  2. Das Programm „Lust an realistischer Sicht & Leichtigkeit im sozialen Alltag (LARS&LISA)“ wurde zur Depressionsprävention konzipiert.

  3. In Anti-Aggressionstrainings geht es unter anderem darum, empathisches Mitempfinden aufzubauen.

  4. In der Metaanalyse von DuPaul und Eckert (1997) zur Wirksamkeit schulischer ADHS-Intervention zeigte sich, dass Kontingenzmanagement wie z.B. Problemlösungsstrategien klar unterlegen war.

  5. Das Programm Triple-P richtete sich an Jugendliche, die häufig in Konfliktsituationen mit ihren Eltern geraten.

AFB - WS 18/19

Themenkomplex 5 und 6

Sie planen eine präventive Maßnahme im Bereich des Substanzmittelkonsums. Welche Aspekte sollten Sie hierbei zunächst beachten?
  1. Der Einsatz bestimmter Maßnahmen und die Präventionsziele sind abhängig von der Konsumphase, in der sich die Zielgruppe befindet.

  2. Es werden nach Lohaus fünf Phasen des Suchtmittelkonsums unterschieden, die von der Initiierung bis zum Entzug reichen.

    1. In der Phase der Stabilisierung greifen Programme der Sekundärprävention.
  3. Frühzeitig ansetzende Programme legen ihren Fokus auf antezedente Bedingungen, um bspw. die Einstellung zu legalen Substanzen in eine angemessene Richtung zu lenken.

  4. Das Suchtmittelverhalten der Peergruppe übt v.a. in der Phase der Habitualisierung einen hohen Einfluss aus.

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Themenkomplex 5 und 6

Was trifft auf Verhaltensverträge zu?
  1. Verhaltensverträge sind unabhängig vom Alter anwendbar und können auch bei autistischen Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden.

  2. Verhaltensverträge sind beim Umgang mit externalisierenden Problemen empfehlenswert, bei internalisierenden Störungen eher kontraproduktiv.

  3. Grundlage für das Aushandeln von Verhaltensverträgen ist eine detaillierte Verhaltensanalyse, in der das Problemverhalten und die dafür ausschlaggebenden Bedingungen erfasst werden. Danach erfolgt die Operationalisierung.

  4. Damit das Kind gerade am Anfang möglichst lange motiviert bleibt, empfiehlt es sich größere Belohnungen in Aussicht zu stellen, die erst nach einem längeren Zeitraum erreicht werden.

  5. Empirisch zeigt sich, dass Verhaltensverträge die häuslichen schulbezogenen Arbeiten der Kinder verbessern, jedoch ist eine Verbesserung des Lernverhaltens im Klassenzimmer nicht nachgewiesen.

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Themenkomplex 5 und 6

Welche Aussagen zu Thema Familie stimmen?
  1. Eine möglichst frühe institutionelle Betreuung in Kindertageseinrichtungen oder Kindergärten wird als besonders wirksam für die Verringerung primärer Disparitäten erachtet.

  2. Kinder aus bildungsfernen und einkommensschwachen Familien besuchen häufiger und länger eine Kindertagesstätte.

    • Elterliches school-based involvment besteht z. B. im Üben vor Klassenarbeiten oder der Hilfe bei Hausarbeiten.
  3. Elterliche Unterstützung sollte der Selbstbestimmungstheorie zufolge in autonomieunterstützender Weise erfolgen, die mit Struktur aber nicht mit Kontrolle einhergeht.

  4. Baumrind (1991) differenzierte bezogen auf das Vorschulalter zunächst folgende drei prototypische Erziehungsstile: den autoritativen, den autoritären und den vernachlässigenden.

AFB - WS 18/19

Themenkomplex 3

Welche Aussagen zur Entwicklung von selbstreguliertem Lernen stimmen?
  1. Die geringe Korrelation zwischen Selbstberichtsmaßen und Beobachtungsdaten zur Selbstregulation könnte daher kommen, dass die Selbstberichte vor allem die Kenntnis von Strategien prüfen, nicht jedoch, ob diese auch gut und sinnvoll eingesetzt werden können. 

  2. Da in den ersten beiden Klassenstufen Kinder noch nicht über die kognitiven Voraussetzungen zur Selbstregulation verfügen, ist es wenig sinnvoll, schon in diesem Alter mit der Förderung der Selbstregulation zu beginnen. 

  3. Mit Mediationsdefizit ist gemeint, dass Kinder selbst dann, wenn sie gezeigt bekommen, wie eine Lernstrategie eingesetzt wird und dazu aufgefordert werden, diese selbst auszuführen, dies nicht können. 

  4. Produktionsdefizit bedeutet, dass Lernstrategien zwar eingesetzt werden können, dies aber nicht spontan sondern erst nach explizitem Hinweis geschieht.

  5. Das Nutzungsdefizit bedeutet, dass Strategien selbstständig eingesetzt werden, dies aber nicht zum gewünschten Lernerfolg führt.

AFB - WS 18/19

Themenkomplex 1 und 2

Welche Aussagen zur Bildungspsychologie (vgl. Spiel, Reimann, Wagner & Schober, 2010) sind zutreffend?
  1. Bildung als Produkt bezeichnet die überdauernden Ausprägungen der Persönlichkeit eines Menschen, die unter einer gesellschaftlich-normativen Perspektive wünschenswert sind

  2. Bildung als Prozess meint gesellschaftliche Entwickung hin zum lebenslangen Lernen

  3. Zu den Bildungszielen der allgemeinbildenden Schule gehören nach Baumert (2000, 2002) kulturelle Basiskompetenzen, Orientierungswissen und sozial-kognitive Kompetenzen.

  4. Eine Schule führt ein schulweites Anti-Bullying-Programm ein, da in letzter Zeit gehäuft Schülerinnen und Schüler darüber geklagt haben, dass sie Opfer derartiger Attacken wurden. Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme auf der Mesoebene. 

  5. Eine gesetzliche Einschränkung des Fächerspektrums bei der Wahl von Leistungskursen in der OBerstufe ist eine Intervention auf der Makroebene.

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Welche Aussagen zu Epistemologische Überzeugungen sind zutreffend?

  1. Epistemologische Überzeugungen bezeichnen subjektive Vorstellungen über die Obektivität, Richtigkeit, Aussagekraft oder die Herkunft von Wissen 

  2. Personen, die in die epistemologische Kategorie „Multiplicity“ fallen, vertreten die Auffassung, dass es richtiges, falsches und noch unbekanntes Wissen gibt

  3. Personen, die in die epistemologische Kategorie „Contextual Relativism“ falle, begründen die individuelle Annahme der Richtigkeit und Wichtigkeit von Wissen moralisch-ethisch 

  4. Für die epistemologische Dimensionen von Schommer wird davon ausgegangen, dass diese sich nur durch Reifungs- und Entwicklungsprozesse verändern

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