AFB - WS 18/19 an der FernUniversität in Hagen

Karteikarten und Zusammenfassungen für AFB - WS 18/19 an der FernUniversität in Hagen

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Beispielhafte Karteikarten für AFB - WS 18/19 an der FernUniversität in Hagen auf StudySmarter:

Themenkomplex 5 und 6

Sie möchten als Schulpsychologe ein Training zur Förderung des selbstregulierten Schreibens in den Schulen in Ihrem Einsatzgebiet implementieren. Welche flankierenden Maßnahmen sind gemäß der Ausführungen in Fries und Souvignier (2015) sinnvoll?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Zunächst sollten Sie die Schulleitungen dazu bewegen, dass sie die Durchführung des Trainings zur Verpflichtung machen, da dies die Akzeptanz der Lehrkräfte für das neue Unterrichtskonzept erhöht.

  2. In der Lehrerfortbildung zum Training sollten Sie, um den Zeitaufwand zu reduzieren, auf die Vermittlung von theoretischem Hintergrundwissen zum Programm und seiner Wirksamkeit verzichten.

  3. Sie sollten darauf achten, dass aus jeder Schule gleich mehrere Lehrkräfte an der Fortbildung teilnehmen, damit sie sich austauschen und gegenseitig unterstützen können.

  4. Da die Wirksamkeit von Trainings zumeist im Praxisfeld höher als in kontrollierten Forschungssettings ist, sollten sie den Lehrkräften möglichst viel Freiraum bei der Durchführung des Programms lassen.

  5. Zur Förderung der Nachhaltigkeit der Implementation sollten Sie einige Monate nach Abschluss des Trainings sogenannte booster-sessions durchführen.

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Themenkomplex 3

Was stimmt zu Interventionen zur Steigerung der Selbstregulation?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Selbstregulationstrainings sind am effektivsten wenn sie nur solche Strukturen vermitteln, die in möglichst vielen Fächern anwendbar sind.

  2. Selbstregulationstrainings sind am effektivsten wenn sie von Lehrkräften statt von externen Trainern durchgeführt werden, da sie die Bedürfnisse der Schüler besser einschätzen können. 

  3. Durch den Einsatz von Lerntagebüchern können Monitoring-Effekte hervorgerufen werden.

  4. Die Lehrkraft kann als Modell fungieren und so die Selbstregulation der Schüler fördern.

  5. Durch die Gestaltung günstiger Lernbedingungen können Eltern ihre Kinder indirekt beim Erwerb der Selbstregulation fördern.

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Themenkomplex 5 und 6

Welche Aussagen zu Dyskalkulie sind zutreffend? 

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Rechenstörung und Lese-Restschreibstörung treten in etwa gleich häufig auf.

  2. Eine Rechenstörung kann sich auch erst beim Erlernen höherer mathematischer Fertigkeiten z.B. in der Oberstufe bemerkbar machen.

  3. Bei Kindern mit diagnostischer Dyskalkulie ist das Zahlenverständnis im Zahlenraum bis 100 weitgehend intakt.

  4. Bei Kindern mit Dyskalkulie zeigt sich häufig eine verzögerte Entwicklung der Strategienutzung bei einfachen Arithmetik-Aufgaben.

  5. Neben Dysfunktionen im Arbeitsgedächtnis können auch spezifische zahlenbezogene Repräsentationsdefekte im Langzeitgedächtnis zur Entstehung spezifischer Rechenstörungen beitragen.

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Themenkomplex 4

Welche Aussagen zur Studie von Tsai et al. (2008) zum Interesseerleben stimmen?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Es wurde erwartet, dass sowohl Merkmale der Person als auch Merkmale der Lernsituation zum Interesseerleben beitragen.

  2. Die Studie zeigte, dass das Interesseerleben von Stunde zu Stunde kaum variierte.

  3. Die Studie zeigte, dass die Einschätzungen der Merkmale des Unterrichts von Stunde zu Stunde stark variierten.

  4. Das Interesseerleben in einer Stunde war höher, wenn der Unterricht als autonomieunterstützender und weniger kontrollierend sowie die kognitive Autonomie unterstützender wahrgenommen wurde.

  5. Die Studie zeigte keine Effekte auf das Geschlecht.

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Themenkomplex 4

Welche Aussagen zu Emotionen im Allgemeinen und Leistungsemotionen im Besonderen stimmen? 

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Die physiologische Komponente von Prüfungsangst wird häufig auch als „Worry-Komponente“ bezeichnet.

  2. Es herrscht wissenschaftlicher Konsens über die Zahl und Art der Basisemotionen. 

  3. Leistungsemotionen können sich auf die Aktivität oder auf das Ergebnis beziehen. 

  4. Leistungsemotionen können sich auf die Gegenwart, die Zukunft oder die Vergangenheit beziehen.

  5. Leistungsemotionen können positiv, negativ oder indifferent sein.

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Themenkomplex 4

Welche Aussagen zu Zielorientierungen stimmen?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Stefanie freut sich darauf, dass sie nach ihrem High-School-Jahr wahrscheinlich sehr viel besser Englisch kann als ihre Klassenkameradinnen und Kameraden. Bei ihr liegt vermutlich eine Annäherungsleistungszielorientierung vor.

  2. Frank wird während seines High-School-Jahrs keinen Latein Unterricht haben. Er sorgt sich, dass er dadurch vieles vergessen könnte und übt daher alleine nach der Schule mit seinen alten Unterlagen. Bei ihm liegt vermutlich eine Vermeidungsbewältigungszielorientierung vor. 

  3. Thomas stellt im Chemieunterricht keine Fragen, damit die anderen bloß nicht merken, dass er den Stoff nicht verstanden hat. Bei ihm liegt vermutlich eine Vermeidungsleistungszielorientierung vor. 

  4. Sascha steckt in den Abiturvorbereitungen. Er will unbedingt als einer der besten bei der Abschlussfeier ausgezeichnet werden. Seine Leistungszielorientierung führt vermutlich zu eher schlechten Prüfungsergebnissen. 

  5. Klaus begegnet dem Statistikmodul in seinem Psychologiestudium mit einer Annäherungsbewältigungszielorientierung. Daher wird er wahrscheinlich sein Studium auf das Auswendiglernen alter Klausurfragen beschränken.

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Themenkomplex 5 und 6

Sie planen eine präventive Maßnahme im Bereich des Substanzmittelkonsums. Welche Aspekte sollten Sie hierbei zunächst beachten?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Der Einsatz bestimmter Maßnahmen und die Präventionsziele sind abhängig von der Konsumphase, in der sich die Zielgruppe befindet.

  2. Es werden nach Lohaus fünf Phasen des Suchtmittelkonsums unterschieden, die von der Initiierung bis zum Entzug reichen.

    1. In der Phase der Stabilisierung greifen Programme der Sekundärprävention.
  3. Frühzeitig ansetzende Programme legen ihren Fokus auf antezedente Bedingungen, um bspw. die Einstellung zu legalen Substanzen in eine angemessene Richtung zu lenken.

  4. Das Suchtmittelverhalten der Peergruppe übt v.a. in der Phase der Habitualisierung einen hohen Einfluss aus.

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Themenkomplex 5 und 6

Was trifft auf Verhaltensverträge zu?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Verhaltensverträge sind unabhängig vom Alter anwendbar und können auch bei autistischen Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden.

  2. Verhaltensverträge sind beim Umgang mit externalisierenden Problemen empfehlenswert, bei internalisierenden Störungen eher kontraproduktiv.

  3. Grundlage für das Aushandeln von Verhaltensverträgen ist eine detaillierte Verhaltensanalyse, in der das Problemverhalten und die dafür ausschlaggebenden Bedingungen erfasst werden. Danach erfolgt die Operationalisierung.

  4. Damit das Kind gerade am Anfang möglichst lange motiviert bleibt, empfiehlt es sich größere Belohnungen in Aussicht zu stellen, die erst nach einem längeren Zeitraum erreicht werden.

  5. Empirisch zeigt sich, dass Verhaltensverträge die häuslichen schulbezogenen Arbeiten der Kinder verbessern, jedoch ist eine Verbesserung des Lernverhaltens im Klassenzimmer nicht nachgewiesen.

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Themenkomplex 5 und 6

Welche Aussagen zu Thema Familie stimmen?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Eine möglichst frühe institutionelle Betreuung in Kindertageseinrichtungen oder Kindergärten wird als besonders wirksam für die Verringerung primärer Disparitäten erachtet.

  2. Kinder aus bildungsfernen und einkommensschwachen Familien besuchen häufiger und länger eine Kindertagesstätte.

    • Elterliches school-based involvment besteht z. B. im Üben vor Klassenarbeiten oder der Hilfe bei Hausarbeiten.
  3. Elterliche Unterstützung sollte der Selbstbestimmungstheorie zufolge in autonomieunterstützender Weise erfolgen, die mit Struktur aber nicht mit Kontrolle einhergeht.

  4. Baumrind (1991) differenzierte bezogen auf das Vorschulalter zunächst folgende drei prototypische Erziehungsstile: den autoritativen, den autoritären und den vernachlässigenden.

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Themenkomplex 4

Welche Aussagen zu Utility-Interventionen stimmen?

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  1. Aufgrund der Interaktionseffekte zwischen Erwartungen und Werten sind Utility-Interventionen nur dann wirksam, wenn SchülerInnen bereits hohe Erwartungen haben.

  2. In der Studie von Hulleman und Kollegen (2009) bestand die Intervention darin, dass die SchülerInnen am Ende der Unterrichtsstunden die Relevanz der jeweiligen Inhalte für ihr eigenes Leben auf Ratingskalen einschätzen mussten.

  3. In der Studie von Harackiewicz und Kollegen (2012) zeigten sich positive Effekte der Intervention auf die subjektive Bewertung der Nützlichkeit von MINT.

  4. In der Studie von Harackiewicz und Kollegen (2012) zeigten sich positive Effekte der Intervention auf das objektive Maß der Belegung anspruchsvollerer Kurse.

  5. Die Studie von Harackiewicz und Kollegen (2012) zeigte, dass Mütter mit hohem Bildungsniveau die Nützlichkeit von MINT-Fächern für ihre Kinder geringer einschätzen.

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Themenkomplex 3

Ordnen Sie Regulationsbereiche und Regulationsaktivitäten im Modell von Boekaerts korrekt den Schickten zu. Tragen Sie die entsprechenden Buchstaben und Zahlen in die Tabelle ein

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Themenkomplex 3

Welche Aussagen zur Entwicklung von selbstreguliertem Lernen stimmen?

Wählen Sie die richtigen Antworten aus:

  1. Die geringe Korrelation zwischen Selbstberichtsmaßen und Beobachtungsdaten zur Selbstregulation könnte daher kommen, dass die Selbstberichte vor allem die Kenntnis von Strategien prüfen, nicht jedoch, ob diese auch gut und sinnvoll eingesetzt werden können. 

  2. Da in den ersten beiden Klassenstufen Kinder noch nicht über die kognitiven Voraussetzungen zur Selbstregulation verfügen, ist es wenig sinnvoll, schon in diesem Alter mit der Förderung der Selbstregulation zu beginnen. 

  3. Mit Mediationsdefizit ist gemeint, dass Kinder selbst dann, wenn sie gezeigt bekommen, wie eine Lernstrategie eingesetzt wird und dazu aufgefordert werden, diese selbst auszuführen, dies nicht können. 

  4. Produktionsdefizit bedeutet, dass Lernstrategien zwar eingesetzt werden können, dies aber nicht spontan sondern erst nach explizitem Hinweis geschieht.

  5. Das Nutzungsdefizit bedeutet, dass Strategien selbstständig eingesetzt werden, dies aber nicht zum gewünschten Lernerfolg führt.

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AFB - WS 18/19

Themenkomplex 5 und 6

Sie möchten als Schulpsychologe ein Training zur Förderung des selbstregulierten Schreibens in den Schulen in Ihrem Einsatzgebiet implementieren. Welche flankierenden Maßnahmen sind gemäß der Ausführungen in Fries und Souvignier (2015) sinnvoll?
  1. Zunächst sollten Sie die Schulleitungen dazu bewegen, dass sie die Durchführung des Trainings zur Verpflichtung machen, da dies die Akzeptanz der Lehrkräfte für das neue Unterrichtskonzept erhöht.

  2. In der Lehrerfortbildung zum Training sollten Sie, um den Zeitaufwand zu reduzieren, auf die Vermittlung von theoretischem Hintergrundwissen zum Programm und seiner Wirksamkeit verzichten.

  3. Sie sollten darauf achten, dass aus jeder Schule gleich mehrere Lehrkräfte an der Fortbildung teilnehmen, damit sie sich austauschen und gegenseitig unterstützen können.

  4. Da die Wirksamkeit von Trainings zumeist im Praxisfeld höher als in kontrollierten Forschungssettings ist, sollten sie den Lehrkräften möglichst viel Freiraum bei der Durchführung des Programms lassen.

  5. Zur Förderung der Nachhaltigkeit der Implementation sollten Sie einige Monate nach Abschluss des Trainings sogenannte booster-sessions durchführen.

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Themenkomplex 3

Was stimmt zu Interventionen zur Steigerung der Selbstregulation?

  1. Selbstregulationstrainings sind am effektivsten wenn sie nur solche Strukturen vermitteln, die in möglichst vielen Fächern anwendbar sind.

  2. Selbstregulationstrainings sind am effektivsten wenn sie von Lehrkräften statt von externen Trainern durchgeführt werden, da sie die Bedürfnisse der Schüler besser einschätzen können. 

  3. Durch den Einsatz von Lerntagebüchern können Monitoring-Effekte hervorgerufen werden.

  4. Die Lehrkraft kann als Modell fungieren und so die Selbstregulation der Schüler fördern.

  5. Durch die Gestaltung günstiger Lernbedingungen können Eltern ihre Kinder indirekt beim Erwerb der Selbstregulation fördern.

AFB - WS 18/19

Themenkomplex 5 und 6

Welche Aussagen zu Dyskalkulie sind zutreffend? 

  1. Rechenstörung und Lese-Restschreibstörung treten in etwa gleich häufig auf.

  2. Eine Rechenstörung kann sich auch erst beim Erlernen höherer mathematischer Fertigkeiten z.B. in der Oberstufe bemerkbar machen.

  3. Bei Kindern mit diagnostischer Dyskalkulie ist das Zahlenverständnis im Zahlenraum bis 100 weitgehend intakt.

  4. Bei Kindern mit Dyskalkulie zeigt sich häufig eine verzögerte Entwicklung der Strategienutzung bei einfachen Arithmetik-Aufgaben.

  5. Neben Dysfunktionen im Arbeitsgedächtnis können auch spezifische zahlenbezogene Repräsentationsdefekte im Langzeitgedächtnis zur Entstehung spezifischer Rechenstörungen beitragen.

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Themenkomplex 4

Welche Aussagen zur Studie von Tsai et al. (2008) zum Interesseerleben stimmen?

  1. Es wurde erwartet, dass sowohl Merkmale der Person als auch Merkmale der Lernsituation zum Interesseerleben beitragen.

  2. Die Studie zeigte, dass das Interesseerleben von Stunde zu Stunde kaum variierte.

  3. Die Studie zeigte, dass die Einschätzungen der Merkmale des Unterrichts von Stunde zu Stunde stark variierten.

  4. Das Interesseerleben in einer Stunde war höher, wenn der Unterricht als autonomieunterstützender und weniger kontrollierend sowie die kognitive Autonomie unterstützender wahrgenommen wurde.

  5. Die Studie zeigte keine Effekte auf das Geschlecht.

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Welche Aussagen zu Emotionen im Allgemeinen und Leistungsemotionen im Besonderen stimmen? 

  1. Die physiologische Komponente von Prüfungsangst wird häufig auch als „Worry-Komponente“ bezeichnet.

  2. Es herrscht wissenschaftlicher Konsens über die Zahl und Art der Basisemotionen. 

  3. Leistungsemotionen können sich auf die Aktivität oder auf das Ergebnis beziehen. 

  4. Leistungsemotionen können sich auf die Gegenwart, die Zukunft oder die Vergangenheit beziehen.

  5. Leistungsemotionen können positiv, negativ oder indifferent sein.

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Welche Aussagen zu Zielorientierungen stimmen?

  1. Stefanie freut sich darauf, dass sie nach ihrem High-School-Jahr wahrscheinlich sehr viel besser Englisch kann als ihre Klassenkameradinnen und Kameraden. Bei ihr liegt vermutlich eine Annäherungsleistungszielorientierung vor.

  2. Frank wird während seines High-School-Jahrs keinen Latein Unterricht haben. Er sorgt sich, dass er dadurch vieles vergessen könnte und übt daher alleine nach der Schule mit seinen alten Unterlagen. Bei ihm liegt vermutlich eine Vermeidungsbewältigungszielorientierung vor. 

  3. Thomas stellt im Chemieunterricht keine Fragen, damit die anderen bloß nicht merken, dass er den Stoff nicht verstanden hat. Bei ihm liegt vermutlich eine Vermeidungsleistungszielorientierung vor. 

  4. Sascha steckt in den Abiturvorbereitungen. Er will unbedingt als einer der besten bei der Abschlussfeier ausgezeichnet werden. Seine Leistungszielorientierung führt vermutlich zu eher schlechten Prüfungsergebnissen. 

  5. Klaus begegnet dem Statistikmodul in seinem Psychologiestudium mit einer Annäherungsbewältigungszielorientierung. Daher wird er wahrscheinlich sein Studium auf das Auswendiglernen alter Klausurfragen beschränken.

AFB - WS 18/19

Themenkomplex 5 und 6

Sie planen eine präventive Maßnahme im Bereich des Substanzmittelkonsums. Welche Aspekte sollten Sie hierbei zunächst beachten?
  1. Der Einsatz bestimmter Maßnahmen und die Präventionsziele sind abhängig von der Konsumphase, in der sich die Zielgruppe befindet.

  2. Es werden nach Lohaus fünf Phasen des Suchtmittelkonsums unterschieden, die von der Initiierung bis zum Entzug reichen.

    1. In der Phase der Stabilisierung greifen Programme der Sekundärprävention.
  3. Frühzeitig ansetzende Programme legen ihren Fokus auf antezedente Bedingungen, um bspw. die Einstellung zu legalen Substanzen in eine angemessene Richtung zu lenken.

  4. Das Suchtmittelverhalten der Peergruppe übt v.a. in der Phase der Habitualisierung einen hohen Einfluss aus.

AFB - WS 18/19

Themenkomplex 5 und 6

Was trifft auf Verhaltensverträge zu?
  1. Verhaltensverträge sind unabhängig vom Alter anwendbar und können auch bei autistischen Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden.

  2. Verhaltensverträge sind beim Umgang mit externalisierenden Problemen empfehlenswert, bei internalisierenden Störungen eher kontraproduktiv.

  3. Grundlage für das Aushandeln von Verhaltensverträgen ist eine detaillierte Verhaltensanalyse, in der das Problemverhalten und die dafür ausschlaggebenden Bedingungen erfasst werden. Danach erfolgt die Operationalisierung.

  4. Damit das Kind gerade am Anfang möglichst lange motiviert bleibt, empfiehlt es sich größere Belohnungen in Aussicht zu stellen, die erst nach einem längeren Zeitraum erreicht werden.

  5. Empirisch zeigt sich, dass Verhaltensverträge die häuslichen schulbezogenen Arbeiten der Kinder verbessern, jedoch ist eine Verbesserung des Lernverhaltens im Klassenzimmer nicht nachgewiesen.

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Themenkomplex 5 und 6

Welche Aussagen zu Thema Familie stimmen?
  1. Eine möglichst frühe institutionelle Betreuung in Kindertageseinrichtungen oder Kindergärten wird als besonders wirksam für die Verringerung primärer Disparitäten erachtet.

  2. Kinder aus bildungsfernen und einkommensschwachen Familien besuchen häufiger und länger eine Kindertagesstätte.

    • Elterliches school-based involvment besteht z. B. im Üben vor Klassenarbeiten oder der Hilfe bei Hausarbeiten.
  3. Elterliche Unterstützung sollte der Selbstbestimmungstheorie zufolge in autonomieunterstützender Weise erfolgen, die mit Struktur aber nicht mit Kontrolle einhergeht.

  4. Baumrind (1991) differenzierte bezogen auf das Vorschulalter zunächst folgende drei prototypische Erziehungsstile: den autoritativen, den autoritären und den vernachlässigenden.

AFB - WS 18/19

Themenkomplex 4

Welche Aussagen zu Utility-Interventionen stimmen?
  1. Aufgrund der Interaktionseffekte zwischen Erwartungen und Werten sind Utility-Interventionen nur dann wirksam, wenn SchülerInnen bereits hohe Erwartungen haben.

  2. In der Studie von Hulleman und Kollegen (2009) bestand die Intervention darin, dass die SchülerInnen am Ende der Unterrichtsstunden die Relevanz der jeweiligen Inhalte für ihr eigenes Leben auf Ratingskalen einschätzen mussten.

  3. In der Studie von Harackiewicz und Kollegen (2012) zeigten sich positive Effekte der Intervention auf die subjektive Bewertung der Nützlichkeit von MINT.

  4. In der Studie von Harackiewicz und Kollegen (2012) zeigten sich positive Effekte der Intervention auf das objektive Maß der Belegung anspruchsvollerer Kurse.

  5. Die Studie von Harackiewicz und Kollegen (2012) zeigte, dass Mütter mit hohem Bildungsniveau die Nützlichkeit von MINT-Fächern für ihre Kinder geringer einschätzen.

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Themenkomplex 3

Ordnen Sie Regulationsbereiche und Regulationsaktivitäten im Modell von Boekaerts korrekt den Schickten zu. Tragen Sie die entsprechenden Buchstaben und Zahlen in die Tabelle ein

Bereiche: 

A Regulation der Lernprozesse 

B Regulation der Prozessmodi 

C Regulation des Selbst Aktivitäten 

1 Nutzung metakognitiven Wissens und Fähigkeiten, um das eigene Lernen zu steuern 

2 Wahl der kognitiven Strategien 

3 Wahl von Zielen und Ressourcen Schicht Bereiche: Aktivitäten Innere Mittele Äußere

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Welche Aussagen zur Entwicklung von selbstreguliertem Lernen stimmen?
  1. Die geringe Korrelation zwischen Selbstberichtsmaßen und Beobachtungsdaten zur Selbstregulation könnte daher kommen, dass die Selbstberichte vor allem die Kenntnis von Strategien prüfen, nicht jedoch, ob diese auch gut und sinnvoll eingesetzt werden können. 

  2. Da in den ersten beiden Klassenstufen Kinder noch nicht über die kognitiven Voraussetzungen zur Selbstregulation verfügen, ist es wenig sinnvoll, schon in diesem Alter mit der Förderung der Selbstregulation zu beginnen. 

  3. Mit Mediationsdefizit ist gemeint, dass Kinder selbst dann, wenn sie gezeigt bekommen, wie eine Lernstrategie eingesetzt wird und dazu aufgefordert werden, diese selbst auszuführen, dies nicht können. 

  4. Produktionsdefizit bedeutet, dass Lernstrategien zwar eingesetzt werden können, dies aber nicht spontan sondern erst nach explizitem Hinweis geschieht.

  5. Das Nutzungsdefizit bedeutet, dass Strategien selbstständig eingesetzt werden, dies aber nicht zum gewünschten Lernerfolg führt.

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