Ernährung In Der Pflege an der Fachhochschule Vorarlberg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Ernährung in der Pflege an der Fachhochschule Vorarlberg

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Schluckphase 

Das passiert während dieser Phase…

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Präorale Phase 

Die Schluckzentren werden bereits stimuliert. Durch ein Hirnfunktionen (Hungergefühl,…), Geruchssinn der durch den Duft der Speisen angeregt wird und die optische Stimulation durch das Auge beim Betrachten der Speise. In dieser Phase wird die Speichelproduktion angeregt und man muss vermehrt schlucken


Orale Phase 

= Vorbereitungs- oder Kauphase 


In dieser Phase wird mit Kiefer, Zähnen und Zunge und Speichel aus der Nahrung ein gleitfähiger Bolus geformt. Unsere Rezeptoren überprüfen dabei den Geschmack der Nahrung. Der Nahrungsbolus wird durch ein Zusammenspiel der Mundbodenmuskulatur, des Zungenbein und der Zunge nach hinten transportiert. 


Pharyngeale Phase 

Durch unseren automatisch ablaufenden Schluckreflex in Form einer peristaltischen Welle bewegt sich der Speisebolus durch den Rachen in Richtung Ösophagus. An der Kreuzung von Luft- und Speiseweg sorgen Kehlkopf und Zungenbein dafür, dass die Nahrung in die Speiseröhre gelangt. Kurzzeitig verschließt der Kehldeckel die Atemwege, die anschließend nach der Passage der Nahrung am Ende dieser Phase wieder geöffnet werden 


Ösophageal Phase 

In der letzten Schluckphase passiert der Nahrungsbolus durch die Kontraktionswelle vorangetrieben den Ösophagus weiter in Richtung Magen.

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Wann entsteht Hunger? 

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Sinkender Blutzuckerspiegel, entsteht im Hypothalamus 

Ghrelin: Magenschleimhaut und Pankreas auslösen von Hunger
Sättigung durch Leptin  (Adipozyten) ins Hirn viel Fett - viel Leptin




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Auswahl des Essens gelten generell folgende Kriterien:

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  • Was möchte der Patient essen? 

  • Worauf hat er Appetit? 

  • Welche gesundheitlichen Einschränkungen haben Einfluss auf die Essenswahl 

  • Welche kulturellen/religiösen Vorlieben hat der Patient? 

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Was ist Appetit und wie kann er beeinflusst werden?

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  • Gerüche 

  • Gutes Aussehen 

  • Die Lust am Essen 

  • Wachstumsschübe 

  • Schwangerschaft 

  • Drogenkonsum (Cannabis, Cannabiol) 

  • Stimmung u. Umgebung 

  • Finger-Food (beim vorbei gehen) 


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Wovon ist Durst abhängig?

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  • Temperatur 

  • Körperliche Aktivität 

  • Gut gewürzte gesalzene Speisen 

  • Alkohol 

  • Luftfeuchtigkeit 

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Wann besteht bei akut erkrankten Menschen ein erhöhter Bedarf an Flüssigkeit?

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  • Fieber 

  • Erbrechen 

  • Durchfall - genug Wasser zu sich nehmen 

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TESTE DEIN WISSEN

Wann tritt Heißhunger auf?

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  • Hormonelle Umstellungen 

  • Nahrungskarenz 

  • Essstörungen 

  • Bei versch. Erkrankungen – Diabetes 

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EDEKA-Regel:

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  • E mpfindlichkeiten/Unverträglichkeiten z.B. Laktoseintoleranz 

  • D iätische Kost z.B. fettarm, cholesterinarm 

  • E inschränkungen bei der Nahrungsaufnahme z.B. fehlende/unpassende Zahnprothese,


  • D ysphagie (Schluckstörungen), Kieferoperationen, Operationen im Hals-Rachenbereich 

  • K rankheitsbedingte Kost z.B. erhöhter Energiebedarf bei Fieber, säurearme Kost bei Sodbrennen, ballaststoffarme Kost nach Darmoperationen 

  • A llergien 




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Beim Essenausteilen mit Tablettsystem sollte PP beachten

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  • Richtige Körperhaltung 



  • Richtiger Patient 

  • Richtiges Essen 

  • Richtiger Zeitpunkt (Untersuchungszeiten beachten


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Essen eingeben oder Essen anreichen

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  • Essen (Teller, Tablett) steht vor dem Patienten, nicht vor der Pflegeperson 



  • Pflegeperson bringt sich auf Augenhöhe mit dem Patienten – sitzt er am Tisch, so sollte sie sich zu ihm setzen. Liegt er im Bett, kann sie sich auf einen Stuhl oder an das Bett setzen. Das signalisiert dem Patienten, dass ausreichend Zeit zur Verfügung steht und das Essen etwas „Gemeinsames“ ist. 


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Tipps für Umgang mit Menschen mit Sehbeeinträchtigung

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  • Kontrastreiches Geschirr kann bei Orientierung helfen z.B., wenn der Tisch oder das Tablett weiß oder hell sind, dann sollten Becher und Teller in einer dunklen, auffälligen Farbe sein. 

  • Die Anordnung des Geschirrs auf dem Tisch oder dem Tablett, sollte stets ähnlich sein z.B. die Gabel immer links, das Messer immer rechts, der Becher rechts neben dem Teller. 



  • Auch auf dem Teller wäre es gut, wenn die Speisen immer gleich angeordnet sind z.B. Fleisch auf zwei Uhr, Gemüse auf sechs Uhr, Nudeln auf neun Uhr 

  • Anhand der Uhr kann dem Patienten auch erklärt werden, wie die Speisen auf dem Teller angerichtet sind, oder wie Speisen auf dem Tisch oder Tablett angeordnet sind. 

  • Die Pflegeperson kann dem Patienten durch das Hinführen seiner Hände die Position von Speisen und Getränken zusätzlich verdeutlichen. 


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Wie lange kann ein Mensch ohne Nahrung oder Flüssigkeit auskommen? 


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  • Ohne Flüssigkeit 3 Tage (abhängig von Sonne u. Temperatur) 

  • Ohne Essen 30-200 Tage, wenn genügend Flüssigkeit vorhanden ist 

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  • 164 Studierende
  • 2 Lernmaterialien

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Q:

Schluckphase 

Das passiert während dieser Phase…

A:

Präorale Phase 

Die Schluckzentren werden bereits stimuliert. Durch ein Hirnfunktionen (Hungergefühl,…), Geruchssinn der durch den Duft der Speisen angeregt wird und die optische Stimulation durch das Auge beim Betrachten der Speise. In dieser Phase wird die Speichelproduktion angeregt und man muss vermehrt schlucken


Orale Phase 

= Vorbereitungs- oder Kauphase 


In dieser Phase wird mit Kiefer, Zähnen und Zunge und Speichel aus der Nahrung ein gleitfähiger Bolus geformt. Unsere Rezeptoren überprüfen dabei den Geschmack der Nahrung. Der Nahrungsbolus wird durch ein Zusammenspiel der Mundbodenmuskulatur, des Zungenbein und der Zunge nach hinten transportiert. 


Pharyngeale Phase 

Durch unseren automatisch ablaufenden Schluckreflex in Form einer peristaltischen Welle bewegt sich der Speisebolus durch den Rachen in Richtung Ösophagus. An der Kreuzung von Luft- und Speiseweg sorgen Kehlkopf und Zungenbein dafür, dass die Nahrung in die Speiseröhre gelangt. Kurzzeitig verschließt der Kehldeckel die Atemwege, die anschließend nach der Passage der Nahrung am Ende dieser Phase wieder geöffnet werden 


Ösophageal Phase 

In der letzten Schluckphase passiert der Nahrungsbolus durch die Kontraktionswelle vorangetrieben den Ösophagus weiter in Richtung Magen.

Q:

Wann entsteht Hunger? 

A:

Sinkender Blutzuckerspiegel, entsteht im Hypothalamus 

Ghrelin: Magenschleimhaut und Pankreas auslösen von Hunger
Sättigung durch Leptin  (Adipozyten) ins Hirn viel Fett - viel Leptin




Q:

Auswahl des Essens gelten generell folgende Kriterien:

A:
  • Was möchte der Patient essen? 

  • Worauf hat er Appetit? 

  • Welche gesundheitlichen Einschränkungen haben Einfluss auf die Essenswahl 

  • Welche kulturellen/religiösen Vorlieben hat der Patient? 

Q:

Was ist Appetit und wie kann er beeinflusst werden?

A:


  • Gerüche 

  • Gutes Aussehen 

  • Die Lust am Essen 

  • Wachstumsschübe 

  • Schwangerschaft 

  • Drogenkonsum (Cannabis, Cannabiol) 

  • Stimmung u. Umgebung 

  • Finger-Food (beim vorbei gehen) 


Q:

Wovon ist Durst abhängig?

A:
  • Temperatur 

  • Körperliche Aktivität 

  • Gut gewürzte gesalzene Speisen 

  • Alkohol 

  • Luftfeuchtigkeit 

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Q:

Wann besteht bei akut erkrankten Menschen ein erhöhter Bedarf an Flüssigkeit?

A:
  • Fieber 

  • Erbrechen 

  • Durchfall - genug Wasser zu sich nehmen 

Q:

Wann tritt Heißhunger auf?

A:
  • Hormonelle Umstellungen 

  • Nahrungskarenz 

  • Essstörungen 

  • Bei versch. Erkrankungen – Diabetes 

Q:

EDEKA-Regel:

A:


  • E mpfindlichkeiten/Unverträglichkeiten z.B. Laktoseintoleranz 

  • D iätische Kost z.B. fettarm, cholesterinarm 

  • E inschränkungen bei der Nahrungsaufnahme z.B. fehlende/unpassende Zahnprothese,


  • D ysphagie (Schluckstörungen), Kieferoperationen, Operationen im Hals-Rachenbereich 

  • K rankheitsbedingte Kost z.B. erhöhter Energiebedarf bei Fieber, säurearme Kost bei Sodbrennen, ballaststoffarme Kost nach Darmoperationen 

  • A llergien 




Q:

Beim Essenausteilen mit Tablettsystem sollte PP beachten

A:


  • Richtige Körperhaltung 



  • Richtiger Patient 

  • Richtiges Essen 

  • Richtiger Zeitpunkt (Untersuchungszeiten beachten


Q:

Essen eingeben oder Essen anreichen

A:


  • Essen (Teller, Tablett) steht vor dem Patienten, nicht vor der Pflegeperson 



  • Pflegeperson bringt sich auf Augenhöhe mit dem Patienten – sitzt er am Tisch, so sollte sie sich zu ihm setzen. Liegt er im Bett, kann sie sich auf einen Stuhl oder an das Bett setzen. Das signalisiert dem Patienten, dass ausreichend Zeit zur Verfügung steht und das Essen etwas „Gemeinsames“ ist. 


Q:

Tipps für Umgang mit Menschen mit Sehbeeinträchtigung

A:


  • Kontrastreiches Geschirr kann bei Orientierung helfen z.B., wenn der Tisch oder das Tablett weiß oder hell sind, dann sollten Becher und Teller in einer dunklen, auffälligen Farbe sein. 

  • Die Anordnung des Geschirrs auf dem Tisch oder dem Tablett, sollte stets ähnlich sein z.B. die Gabel immer links, das Messer immer rechts, der Becher rechts neben dem Teller. 



  • Auch auf dem Teller wäre es gut, wenn die Speisen immer gleich angeordnet sind z.B. Fleisch auf zwei Uhr, Gemüse auf sechs Uhr, Nudeln auf neun Uhr 

  • Anhand der Uhr kann dem Patienten auch erklärt werden, wie die Speisen auf dem Teller angerichtet sind, oder wie Speisen auf dem Tisch oder Tablett angeordnet sind. 

  • Die Pflegeperson kann dem Patienten durch das Hinführen seiner Hände die Position von Speisen und Getränken zusätzlich verdeutlichen. 


Q:

Wie lange kann ein Mensch ohne Nahrung oder Flüssigkeit auskommen? 


A:
  • Ohne Flüssigkeit 3 Tage (abhängig von Sonne u. Temperatur) 

  • Ohne Essen 30-200 Tage, wenn genügend Flüssigkeit vorhanden ist 

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