Allgemeine Pathologie an der Fachhochschule Vorarlberg | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Immunität

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= Fähigkeit des Körpers auf Antigene sofort mit Antikörpern zu reagieren, sodass es nicht zu einer Erkrankung infolge der Antigenwirkung kommt.

  • passive Immunität: durch Besitz oder Gabe von Antikörpern (Impfung, neonatal)
  • aktive Immunität: durch mit Impfung abeschwächte Erreger "Immunisierung" oder nach Überwindung einer Infektionskrankheit
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Autoimmunerkrankung - HLA-System

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Histokompatibilitätsantigene sind wichtig für Gewebsverträglichkeit. Normalerweise werden diese Antigene vom körpereigenen Immunsystem nicht angegriffen = Immuntoleranz.

Bei Autoimmunerkrankungen attackieren Autoantikörper die Zielorgane und es entstehen entzündliche Veränderungen.

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akutes rheumatisches Fieber

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Sekundärprozess nach Infektion mit beta-hämolysierenden Streptokokken (Scharlach, Mandelentzündung)

Immunsystem wehrt sich nach Streptokokkeninfektion nicht nur gegen die Erreger, sondern auch gegen körpereigene Strukturen.



Therapie: Penicillin

Entzündungsprozess im Erfolgsorgan:

  • exsudative Frühphase
  • rheumatische Granulomen
  • Ausheilung in rheumatischer Narbe

wo?

  • Gelenke - Gelenksrheuatismus
  • Herz - Endo-, Myo- und Perikarditis
  • Haut - entzündliche Erytheme


Jones Kriterien:

  • Mayor-Kriterien: Karditis (Endo-, Myo-, Perikarditis), Polyarthritis, ZNS-Befall, Gelenke, Herz, Haut
  • Minor-Kriterien: Fieber, CRP-Erhöhung, allg. Krankheitsgefühl
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HLA-System

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Histokompatibilitätsantigen sind für Gewebsverträglichkeit von Bedeutung - bei Transplantationen.

Normalerweise werden Antigene vom körpereigenen Immunsystem nicht angegriffen = Immuntoleranz.

Bei Autoimmunerkrankungen werden Autoantikörper gegen eigene Zellen gebildet, daraus entstehen entzündliche Veränderungen (Haut, Gelenke, Niere, Schilddrüse)

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immunologische Reaktionsformen des Körpers (3)

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  • Anergie: keine Immunreaktion - nach Knochenmarksschädigung durch Strahleneinwirkung
  • Hypoergie: verminderte Reaktion
  • Hyperergie (Allergie): überschießende Abwehrreaktion - durch Allergene (z.B. Pollen) entweder als Inhalationsallergen, Kontaktallergen (Haut), Injektionsallergen, Ingestionsallergen
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Morbidität

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Krankheitshäufigkeit, bezogen auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe (z. B. wie viele ab 50 haben einen Herzinfarkt?)

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Innere Krankheitsursachen

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= unbeeinflussbar

  • durch die Erbanlage (genetisch) bedingten Erkrankungen, die entweder zwangsläufig auftreten (=Erbkrankheiten)
  • oder nur gehäuft auftreten (genetischer Risikofaktor = angeborene Krankheitsdisposition)
  • Erkrankungen, welche durch Gewebsalterung entstehen.


Manche Menschen oder Gruppen von Menschen sind besonders anfällig für bestimmte Erkrankungen (=Erbkrankheiten) z.B.:

  • Geschlechtsdisposition: Männer erkranken 9-mal häufiger an Gicht als Frauen
  • Altersdisposition: Kinder erkranken 10-mal häufiger an Erkältungkrankheiten als Erwachsene
  • Rassendisposition: manche Erkrankungen kommen fast nur bei Schwarzen vor (z.B. Sichelzellenanämie), andere fast nur bei Weißen (z.B. bestimmte Hauterkrankungen, Tumore)
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Mortalität (Sterblichkeit)

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Verhältnis der Zahl der Todesfälle an einer Krankheit zur Zahl der Gesamtbevölkerung in einem bestimmten Zeitraum.

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Allergische Reaktion - Unterscheidung zeitlicher Ablauf

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Soforttyp:

Typ 1:

  • sehr rasch und akut (wenige Sekunden bis 2 Stunden)
  • ausgelöst durch Allergen - Histamin-Freisetzung
  • auch anaphylaktische Reaktion (Anaphylaxie) genannt


Spättyp: Reaktion auf Antigen - langsam und chronisch

Typ 2

  • Schädigung und Zerstörung Antigen-tragender Zellen - z.B. hämolytische Anämie

Typ 3:

  • Ablagerung von Immunkomplexen in bestimmte Geweben - dort folgen Entzündungen

Typ 4:

  • zellulärer Typ - Einwanderung von T-Lymphozyten - welche Antigene erkennen und Entzündungszellen anlocken - z.B. Nickelallergie, Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoditis
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Ätiologie

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Lehre von den Ursachen der Krankheit

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Äußere Krankheitsursachen (6)

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  • biologische Ursachen: Viren, Bakterien, Protozoen, Pilze, Parasiten
  • chemische Noxen: z.B. Alkohol, Gifte, Nikotin,...
  • physikalische Noxen: Hitze, Kälte, Strahlen
  • soziale Krankheitsursachen: Seuchen, die durch hygienische Missstände, Kriege verursacht sind
  • Umwelt: bedingt durch Nahrungsmittel, Umweltverschmutzung (Trinkwasser, Luft), Lärm,...
  • psychische Krankheitsursachen: zwar organisch manifestiert, jedoch ihre Ursache in psychischen oder psychosozialen Konflikt haben (Magersucht)
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Allgemeine Pathologie

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elementare Grundreaktionen als Antwort auf krankhafte Einflüsse

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Allgemeine Pathologie Kurs an der Fachhochschule Vorarlberg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Immunität

A:

= Fähigkeit des Körpers auf Antigene sofort mit Antikörpern zu reagieren, sodass es nicht zu einer Erkrankung infolge der Antigenwirkung kommt.

  • passive Immunität: durch Besitz oder Gabe von Antikörpern (Impfung, neonatal)
  • aktive Immunität: durch mit Impfung abeschwächte Erreger "Immunisierung" oder nach Überwindung einer Infektionskrankheit
Q:

Autoimmunerkrankung - HLA-System

A:

Histokompatibilitätsantigene sind wichtig für Gewebsverträglichkeit. Normalerweise werden diese Antigene vom körpereigenen Immunsystem nicht angegriffen = Immuntoleranz.

Bei Autoimmunerkrankungen attackieren Autoantikörper die Zielorgane und es entstehen entzündliche Veränderungen.

Q:

akutes rheumatisches Fieber

A:

Sekundärprozess nach Infektion mit beta-hämolysierenden Streptokokken (Scharlach, Mandelentzündung)

Immunsystem wehrt sich nach Streptokokkeninfektion nicht nur gegen die Erreger, sondern auch gegen körpereigene Strukturen.



Therapie: Penicillin

Entzündungsprozess im Erfolgsorgan:

  • exsudative Frühphase
  • rheumatische Granulomen
  • Ausheilung in rheumatischer Narbe

wo?

  • Gelenke - Gelenksrheuatismus
  • Herz - Endo-, Myo- und Perikarditis
  • Haut - entzündliche Erytheme


Jones Kriterien:

  • Mayor-Kriterien: Karditis (Endo-, Myo-, Perikarditis), Polyarthritis, ZNS-Befall, Gelenke, Herz, Haut
  • Minor-Kriterien: Fieber, CRP-Erhöhung, allg. Krankheitsgefühl
Q:

HLA-System

A:

Histokompatibilitätsantigen sind für Gewebsverträglichkeit von Bedeutung - bei Transplantationen.

Normalerweise werden Antigene vom körpereigenen Immunsystem nicht angegriffen = Immuntoleranz.

Bei Autoimmunerkrankungen werden Autoantikörper gegen eigene Zellen gebildet, daraus entstehen entzündliche Veränderungen (Haut, Gelenke, Niere, Schilddrüse)

Q:

immunologische Reaktionsformen des Körpers (3)

A:
  • Anergie: keine Immunreaktion - nach Knochenmarksschädigung durch Strahleneinwirkung
  • Hypoergie: verminderte Reaktion
  • Hyperergie (Allergie): überschießende Abwehrreaktion - durch Allergene (z.B. Pollen) entweder als Inhalationsallergen, Kontaktallergen (Haut), Injektionsallergen, Ingestionsallergen
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Q:

Morbidität

A:

Krankheitshäufigkeit, bezogen auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe (z. B. wie viele ab 50 haben einen Herzinfarkt?)

Q:

Innere Krankheitsursachen

A:

= unbeeinflussbar

  • durch die Erbanlage (genetisch) bedingten Erkrankungen, die entweder zwangsläufig auftreten (=Erbkrankheiten)
  • oder nur gehäuft auftreten (genetischer Risikofaktor = angeborene Krankheitsdisposition)
  • Erkrankungen, welche durch Gewebsalterung entstehen.


Manche Menschen oder Gruppen von Menschen sind besonders anfällig für bestimmte Erkrankungen (=Erbkrankheiten) z.B.:

  • Geschlechtsdisposition: Männer erkranken 9-mal häufiger an Gicht als Frauen
  • Altersdisposition: Kinder erkranken 10-mal häufiger an Erkältungkrankheiten als Erwachsene
  • Rassendisposition: manche Erkrankungen kommen fast nur bei Schwarzen vor (z.B. Sichelzellenanämie), andere fast nur bei Weißen (z.B. bestimmte Hauterkrankungen, Tumore)
Q:

Mortalität (Sterblichkeit)

A:

Verhältnis der Zahl der Todesfälle an einer Krankheit zur Zahl der Gesamtbevölkerung in einem bestimmten Zeitraum.

Q:

Allergische Reaktion - Unterscheidung zeitlicher Ablauf

A:

Soforttyp:

Typ 1:

  • sehr rasch und akut (wenige Sekunden bis 2 Stunden)
  • ausgelöst durch Allergen - Histamin-Freisetzung
  • auch anaphylaktische Reaktion (Anaphylaxie) genannt


Spättyp: Reaktion auf Antigen - langsam und chronisch

Typ 2

  • Schädigung und Zerstörung Antigen-tragender Zellen - z.B. hämolytische Anämie

Typ 3:

  • Ablagerung von Immunkomplexen in bestimmte Geweben - dort folgen Entzündungen

Typ 4:

  • zellulärer Typ - Einwanderung von T-Lymphozyten - welche Antigene erkennen und Entzündungszellen anlocken - z.B. Nickelallergie, Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoditis
Q:

Ätiologie

A:

Lehre von den Ursachen der Krankheit

Q:

Äußere Krankheitsursachen (6)

A:
  • biologische Ursachen: Viren, Bakterien, Protozoen, Pilze, Parasiten
  • chemische Noxen: z.B. Alkohol, Gifte, Nikotin,...
  • physikalische Noxen: Hitze, Kälte, Strahlen
  • soziale Krankheitsursachen: Seuchen, die durch hygienische Missstände, Kriege verursacht sind
  • Umwelt: bedingt durch Nahrungsmittel, Umweltverschmutzung (Trinkwasser, Luft), Lärm,...
  • psychische Krankheitsursachen: zwar organisch manifestiert, jedoch ihre Ursache in psychischen oder psychosozialen Konflikt haben (Magersucht)
Q:

Allgemeine Pathologie

A:

elementare Grundreaktionen als Antwort auf krankhafte Einflüsse

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