G02c IuD-Infrastrukturen an der Fachhochschule Potsdam | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für G02c IuD-Infrastrukturen an der Fachhochschule Potsdam

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Methoden sind Ihnen im Bereich der IuD bekannt? Für welche Tätigkeitsfelder

werden diese eingesetzt?

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TESTE DEIN WISSEN

Auf Regeln aufbauende Verfahren zur Unterstützung des Informations- und

Dokumentationsprozesses und seiner Teilprozesse.


1. Informationsbedarfsanalyse, Nutzerforschung:

Methoden der empirischen Sozialforschung

– Qualitativ ausgerichtete Methoden: Exploratives Erkenntnisinteresse,

Generieren Theorien aus empirischen Untersuchungen

– Quantitativ ausgerichtete Methoden: Ableiten von Hypothesen aus Theorien,

Überprüfen der Theorien


2. Ermittlung des Informationsangebotes, der Quellen und Beschaffungswege:

Kenntnis des Informationsmarktes: Methoden des Information Retrieval

Suchen (Recherchieren), Navigieren (Browsen), Surfen (in hypertextbasierten Strukturen)


3. Methoden der formalen und inhaltlichen Erschließung und Wissensrepräsentation

Indexieren (verbal oder/und klassifikatorisch), Referieren (Abstracting)

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TESTE DEIN WISSEN

Kategorisieren Sie die Ausbildungswege in der IuD.

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TESTE DEIN WISSEN

Vertkale Gliederung - Unterschiedliche Abschlüsse und Ausbildungsniveaus:


– 1. Ebene: Berufsausbildung, z.B. Fachangestellte fur Medien und Informatonsdienste

(FAMI), Dauer: 3 Jahre


– 2. Ebene: Fachschulstudium bzw. Ausbildung Medizinischer Dokumentatonsassistenten,

Dokumentatonsassistenten, Dauer: 24 Monate an einer Berufsfachschule


– 3. Ebene: Fachhochschul-, Hochschul- und Universitätsstudium der

Informatonswissenschaft


– 4. Ebene: Postgraduale Qualifkaton (Aufaustudium, berufsbegleitende Fortbildung,

Abschluss: Bachelor, Master of Arts)


– 5. Ebene: Promotion

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Erläutern Sie, worin das Informationsangebot bestehen kann.

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1 Informationsprodukte,

- Internet-Quellen: Sichtbares Web, deep-Web, 


2 Informationsdienstleistungen

- Online-Datenbanken: Datenbankproduzent, Datenbankanbieter

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Beschreiben Sie die vier Schritte des Dokumentationsprozesses.

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1. Beschaffung, Formalerfassung

– Beschaffung

– Formale Erfassung: Regelwerke (RAK, AACR, RSWK), Standardisierung der Formate

(Dublin Core, Z39.50)


2. Wissensrepräsentation

– Inhaltliche Erschließung:

Indexieren (verbal oder/und klassifikatorisch), Referieren (Abstracting)

– Speicherung


3. Recherche

– Retrieval:

Suchen (Recherchieren), Navigieren (Browsen), Surfen (in hypertextbasierten Strukturen)

– Aufbereitung


4.  Informationsprodukt: Vermittlung, Vertrieb

– Informationsvermittlung

– Vertrieb von Information und Informationsdienstleistungen

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TESTE DEIN WISSEN

Es wird in der Literatur darauf hingewiesen, dass die Dokumentation etwa zu Beginn

des 20. Jhs. aus dem Bibliothekswesen heraus entstanden ist. Als Grund dafür wird

u.a. die mangelnde Flexibilität der Bibliotheken im Umgang mit neuen Anforderungen

genannt. Welche Anforderungen waren das und durch welche neuen (oder anderen)

Arbeitsweisen und Methoden wollten die Dokumentare diesen Anforderungen begegnen?

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Die Motivation der (frühen) Dokumentation

Problem:

- Exponentielles Wachstum an Publikationen

- Fehlende Übersicht über die Fülle an neuem Wissen

Ziel:

- Verbesserung der Informationsversorgung und des internationalen Austauschs

Lösung:

- Erstellen von Informationssystemen auf der Basis inhaltlicher Erschließung

• Erfassung von Metadaten = Daten über Daten z.B. Referateorgane,

Zeitschriftenverzeichnisse, Bibliographien, Enzyklopädien

- Im Zentrum der Aktivitäten stehen Ordnungssysteme und Standards zur Erschließung

und zum Austausch der Metadaten


Abgrenzung von Bibliotheken

Neue Arbeitsmittel, Techniken und Methoden:

- Neueste Techniken zur Vervielfältigung und Repräsentation

- Einbeziehung aller Arten von Dokumenten

- Differenzierte Inhaltserschließung

- Aktive Informationsvermittlung

- Benutzer- und Bedarfsorientierung

- Fachliche und überregionale Kooperation

- Verständnis der Tätigkeit als wissenschaftliche Arbeit, die Fachwissen und dokumentarische

Methodenkenntnis erfordert

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Was sind Hosts und welche Aufgaben haben sie wahrzunehmen?

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Anbieter von kostenpflichtigen Fachdatenbanken und Fachinformationen

(auch: Online-Host, Datenbankanbieter, Datenbankvertreiber, Vendor, Distributor, Online

Service, Information Provideroder Information Service)

 Erste Hosts in den USA: ORBIT (1965), DIALOG (1967) mit Online-Datenbanken wie

z.B. MEDLINE, CAS, ERIC, NTIS, SciSearch oder LC MARC

– Gastrechner – ein Großrechner bzw. ein Rechenzentrum

– an ein nationales und/oder internationales Kommunikationsnetz angeschlossen

– bietet Rechnerkapazität zur Speicherung und Retrievalsystem zur Verwaltung von Daten an


Komponenten der Informationstechnik:

Hardware: Großrechner mit Plattenlaufwerken , Software: Retrievalsystem,

Telekommunikationsnetz zur Datenübertragung


Aufgaben:

– Bereitstellung von Datenbanken

– Informationsdienstleistungen: Informationsvermittlung, Online-Dokumentlieferung, Help-

Desks, Profilverwaltung – SDI (Selective Dissemination of Information), alert-Dienste,

Monitoring, Schulungen, Anbieterveranstaltungen

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie zwei Beispiele für nicht kommerzielle Informationsanbieter.

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TESTE DEIN WISSEN

International:

– Das Informationssystem der Europäischen Union:

Zahlreiche Veröffentlichungen u.a. Europäisches Recht, Statistiken u.a.

– European Patent Office: Datenbank Patente, Gebrauchsmuster

– WorldCat: globales Netzwerk von Bibliotheksinhalten


Deutschland: Behörden

– Umweltbundesamt : Datenbanken u.a. ULIDAT, UFORDAT

– Statistische Ämter: Gemeinsames Angebot der statistischen Ämter des Bundes und der

Länder: Datenbank Gemeinsames Neues Statistisches Informationssystem (GENESIS)

– Deutsches Patent- und Markenamt: Datenbank Patente, Gebrauchsmuster

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Welche Methoden sind Ihnen im Bereich der IuD bekannt? Für welche Tätigkeitsfelder werden diese eingesetzt?



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TESTE DEIN WISSEN

- Informationsbedarfsermittlung: Informationsbedarfsanalyse, Nutzerforschung -> Methoden der empirischen Sozialforschung


- Beschaffung, Formalerfassung: Ermittlung des Informationsangebotes, der Quellen und Beschaffungswege; Kenntnis des Informationsmarktes -> Methoden des Information Retrieval 


- Inhaltliche Erschließung/ Recherche -> Methoden der formalen und inhaltlichen Erschließung und Wissensrepräsentation


- Methoden zur Informationsvermittlung -> Marketing, technische Übermittlung/ Produktentwicklung, Distribution, Marketing

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie zwei Beispiele für nicht kommerzielle Informationsanbieter.


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TESTE DEIN WISSEN

- Deutscher Journalisten-Verband Datenbank Freie Journalisten

- Universitäten, Forschungseinrichtungen: IZ Informationswissenschaften INFODATA

- Informationssysteme der EU EUROSTAT

- Öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken OPAC

- Nationalbibliotheken

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie, worin das Informationsangebot bestehen kann.

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TESTE DEIN WISSEN

- Online-Datenbanken 

- Internetquellen

- Bücher

- Konzept eines Informationssystems

- Digitalisierung

- Dokumentationssprachen wie Thesauri, Ontologien und Klassifikationen

- Konzept der inhaltlichen Erschließung eines Bestandes

- Informationssystemen 

- Schulungsangebote


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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie einige prägende Ereignisse, Entdeckungen und /oder Persönlichkeiten in

der Entwicklung der IuD.

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TESTE DEIN WISSEN

- 1665 Die ersten wissenschaftlichen Zeitschriften erscheinen in Paris und London Im 17./18. Jahrhundert: Bemühen verschiedener „Enzyklopädisten“ um die Abbildung des Weltwissens (Diderot, d‘Alambert)

- 1830 Pharmazeutisches Zentralblatt

(später Chemisches Zentralblatt, zusammengeführt mit Chemical Abstracts)

- 1867 „Catalogue of Scientific Papers“

(Erfassung aller ab 1800 erschienen wissenschaftl. Zeitschriften)

- 1876 Melvil Dewey: Erste Dezimalklassifikation als einfaches und spachenunabhängiges

Ordnungssystem (DDC) : Dewey Decimal Classification

- 1907 Weiterentwicklung zu einem international anwendbaren Klassifikationssystem durch Paul

- 1927 Otlet und Henry LaFontaine „Classifikation décimale universelle“ (CDU)

- 1934 Erste deutsche Gesamtausgabe der DK


Wichtige Stationen in der Entwicklung der Dokumentation


- 1893: Gemeinsam mit Henry La Fontaine Gründung des „Office International de Bibliographie“

- 1898: Umbenennung in „Institut International de Bibliographie“ IIB, Arbeit an der universalen Gesamtdokumentation; Prinzip der „Verzettlung der Dokumente“

- 1931: Umbenennung des IIB in „Institute International de Documentation“ (IID)

- 1937: Gründung der „Fédération Internationale de Documentation“ (FID)

- 1907: Erste Ausgabe der Classification décimale universelle (CDU)

=> Entwicklung dokumentarischer Methoden und Verfahren

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TESTE DEIN WISSEN

Paul Otlet (1868 – 1944) wird heufig als Gründer der Dokumentation und manchmal sogar als Pionier des Internet bezeichnet.


a) Was war seine Vision? Welches Ziel verfolgte er mit seiner Arbeit (gemeinsam mit Henry La Fontaine), die im „Mundaneum“ ihren  Niederschlag fand?


b) Und welche Rolle spielte dabei die Dezimalklassifikation (Dk bzw. CDU)?

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TESTE DEIN WISSEN

Paul Otlet (1868 – 1944):Gründer der Dokumentation

-  Benutzt erstmals die Bezeichnung „Dokumentation“ und „Information und Dokumentation“

- Dokumentation als Terminus zur Bezeichnung der speziellen Tätigkeit der Erfassung,

Bearbeitung, Speicherung von Dokumenten, die sich vom Bibliothekswesen und von der

Bibliographie unterscheidet.

- 1934 erscheint sein Grundlagenwerk: Traité de documentation : le livre sur le livre ; théorie

e pratique.


Otlet und das Weltwissen

- Vorhaben: weltweit erhältlichen Publikationen zu dokumentieren

- Metadaten-Ebene

- Gemeinsame Vision:

Schaffung einer alphabetisch und sachlich nach der Classification Décimale Universelle

(CDU) geordneten Weltbibliographie von Büchern und Zeitschriftenaufsätzen auf Kärtchen

im internationalen Bibliotheksformat (Cité Mondial, Mundaneum)

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  • 1 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen G02c IuD-Infrastrukturen Kurs an der Fachhochschule Potsdam - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welche Methoden sind Ihnen im Bereich der IuD bekannt? Für welche Tätigkeitsfelder

werden diese eingesetzt?

A:

Auf Regeln aufbauende Verfahren zur Unterstützung des Informations- und

Dokumentationsprozesses und seiner Teilprozesse.


1. Informationsbedarfsanalyse, Nutzerforschung:

Methoden der empirischen Sozialforschung

– Qualitativ ausgerichtete Methoden: Exploratives Erkenntnisinteresse,

Generieren Theorien aus empirischen Untersuchungen

– Quantitativ ausgerichtete Methoden: Ableiten von Hypothesen aus Theorien,

Überprüfen der Theorien


2. Ermittlung des Informationsangebotes, der Quellen und Beschaffungswege:

Kenntnis des Informationsmarktes: Methoden des Information Retrieval

Suchen (Recherchieren), Navigieren (Browsen), Surfen (in hypertextbasierten Strukturen)


3. Methoden der formalen und inhaltlichen Erschließung und Wissensrepräsentation

Indexieren (verbal oder/und klassifikatorisch), Referieren (Abstracting)

Q:

Kategorisieren Sie die Ausbildungswege in der IuD.

A:

Vertkale Gliederung - Unterschiedliche Abschlüsse und Ausbildungsniveaus:


– 1. Ebene: Berufsausbildung, z.B. Fachangestellte fur Medien und Informatonsdienste

(FAMI), Dauer: 3 Jahre


– 2. Ebene: Fachschulstudium bzw. Ausbildung Medizinischer Dokumentatonsassistenten,

Dokumentatonsassistenten, Dauer: 24 Monate an einer Berufsfachschule


– 3. Ebene: Fachhochschul-, Hochschul- und Universitätsstudium der

Informatonswissenschaft


– 4. Ebene: Postgraduale Qualifkaton (Aufaustudium, berufsbegleitende Fortbildung,

Abschluss: Bachelor, Master of Arts)


– 5. Ebene: Promotion

Q:

Erläutern Sie, worin das Informationsangebot bestehen kann.

A:

1 Informationsprodukte,

- Internet-Quellen: Sichtbares Web, deep-Web, 


2 Informationsdienstleistungen

- Online-Datenbanken: Datenbankproduzent, Datenbankanbieter

Q:

Beschreiben Sie die vier Schritte des Dokumentationsprozesses.

A:

1. Beschaffung, Formalerfassung

– Beschaffung

– Formale Erfassung: Regelwerke (RAK, AACR, RSWK), Standardisierung der Formate

(Dublin Core, Z39.50)


2. Wissensrepräsentation

– Inhaltliche Erschließung:

Indexieren (verbal oder/und klassifikatorisch), Referieren (Abstracting)

– Speicherung


3. Recherche

– Retrieval:

Suchen (Recherchieren), Navigieren (Browsen), Surfen (in hypertextbasierten Strukturen)

– Aufbereitung


4.  Informationsprodukt: Vermittlung, Vertrieb

– Informationsvermittlung

– Vertrieb von Information und Informationsdienstleistungen

Q:

Es wird in der Literatur darauf hingewiesen, dass die Dokumentation etwa zu Beginn

des 20. Jhs. aus dem Bibliothekswesen heraus entstanden ist. Als Grund dafür wird

u.a. die mangelnde Flexibilität der Bibliotheken im Umgang mit neuen Anforderungen

genannt. Welche Anforderungen waren das und durch welche neuen (oder anderen)

Arbeitsweisen und Methoden wollten die Dokumentare diesen Anforderungen begegnen?

A:

Die Motivation der (frühen) Dokumentation

Problem:

- Exponentielles Wachstum an Publikationen

- Fehlende Übersicht über die Fülle an neuem Wissen

Ziel:

- Verbesserung der Informationsversorgung und des internationalen Austauschs

Lösung:

- Erstellen von Informationssystemen auf der Basis inhaltlicher Erschließung

• Erfassung von Metadaten = Daten über Daten z.B. Referateorgane,

Zeitschriftenverzeichnisse, Bibliographien, Enzyklopädien

- Im Zentrum der Aktivitäten stehen Ordnungssysteme und Standards zur Erschließung

und zum Austausch der Metadaten


Abgrenzung von Bibliotheken

Neue Arbeitsmittel, Techniken und Methoden:

- Neueste Techniken zur Vervielfältigung und Repräsentation

- Einbeziehung aller Arten von Dokumenten

- Differenzierte Inhaltserschließung

- Aktive Informationsvermittlung

- Benutzer- und Bedarfsorientierung

- Fachliche und überregionale Kooperation

- Verständnis der Tätigkeit als wissenschaftliche Arbeit, die Fachwissen und dokumentarische

Methodenkenntnis erfordert

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Was sind Hosts und welche Aufgaben haben sie wahrzunehmen?

A:

Anbieter von kostenpflichtigen Fachdatenbanken und Fachinformationen

(auch: Online-Host, Datenbankanbieter, Datenbankvertreiber, Vendor, Distributor, Online

Service, Information Provideroder Information Service)

 Erste Hosts in den USA: ORBIT (1965), DIALOG (1967) mit Online-Datenbanken wie

z.B. MEDLINE, CAS, ERIC, NTIS, SciSearch oder LC MARC

– Gastrechner – ein Großrechner bzw. ein Rechenzentrum

– an ein nationales und/oder internationales Kommunikationsnetz angeschlossen

– bietet Rechnerkapazität zur Speicherung und Retrievalsystem zur Verwaltung von Daten an


Komponenten der Informationstechnik:

Hardware: Großrechner mit Plattenlaufwerken , Software: Retrievalsystem,

Telekommunikationsnetz zur Datenübertragung


Aufgaben:

– Bereitstellung von Datenbanken

– Informationsdienstleistungen: Informationsvermittlung, Online-Dokumentlieferung, Help-

Desks, Profilverwaltung – SDI (Selective Dissemination of Information), alert-Dienste,

Monitoring, Schulungen, Anbieterveranstaltungen

Q:

Nennen Sie zwei Beispiele für nicht kommerzielle Informationsanbieter.

A:

International:

– Das Informationssystem der Europäischen Union:

Zahlreiche Veröffentlichungen u.a. Europäisches Recht, Statistiken u.a.

– European Patent Office: Datenbank Patente, Gebrauchsmuster

– WorldCat: globales Netzwerk von Bibliotheksinhalten


Deutschland: Behörden

– Umweltbundesamt : Datenbanken u.a. ULIDAT, UFORDAT

– Statistische Ämter: Gemeinsames Angebot der statistischen Ämter des Bundes und der

Länder: Datenbank Gemeinsames Neues Statistisches Informationssystem (GENESIS)

– Deutsches Patent- und Markenamt: Datenbank Patente, Gebrauchsmuster

Q:


Welche Methoden sind Ihnen im Bereich der IuD bekannt? Für welche Tätigkeitsfelder werden diese eingesetzt?



A:

- Informationsbedarfsermittlung: Informationsbedarfsanalyse, Nutzerforschung -> Methoden der empirischen Sozialforschung


- Beschaffung, Formalerfassung: Ermittlung des Informationsangebotes, der Quellen und Beschaffungswege; Kenntnis des Informationsmarktes -> Methoden des Information Retrieval 


- Inhaltliche Erschließung/ Recherche -> Methoden der formalen und inhaltlichen Erschließung und Wissensrepräsentation


- Methoden zur Informationsvermittlung -> Marketing, technische Übermittlung/ Produktentwicklung, Distribution, Marketing

Q:

Nennen Sie zwei Beispiele für nicht kommerzielle Informationsanbieter.


A:

- Deutscher Journalisten-Verband Datenbank Freie Journalisten

- Universitäten, Forschungseinrichtungen: IZ Informationswissenschaften INFODATA

- Informationssysteme der EU EUROSTAT

- Öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken OPAC

- Nationalbibliotheken

Q:

Erläutern Sie, worin das Informationsangebot bestehen kann.

A:

- Online-Datenbanken 

- Internetquellen

- Bücher

- Konzept eines Informationssystems

- Digitalisierung

- Dokumentationssprachen wie Thesauri, Ontologien und Klassifikationen

- Konzept der inhaltlichen Erschließung eines Bestandes

- Informationssystemen 

- Schulungsangebote


Q:

Nennen Sie einige prägende Ereignisse, Entdeckungen und /oder Persönlichkeiten in

der Entwicklung der IuD.

A:

- 1665 Die ersten wissenschaftlichen Zeitschriften erscheinen in Paris und London Im 17./18. Jahrhundert: Bemühen verschiedener „Enzyklopädisten“ um die Abbildung des Weltwissens (Diderot, d‘Alambert)

- 1830 Pharmazeutisches Zentralblatt

(später Chemisches Zentralblatt, zusammengeführt mit Chemical Abstracts)

- 1867 „Catalogue of Scientific Papers“

(Erfassung aller ab 1800 erschienen wissenschaftl. Zeitschriften)

- 1876 Melvil Dewey: Erste Dezimalklassifikation als einfaches und spachenunabhängiges

Ordnungssystem (DDC) : Dewey Decimal Classification

- 1907 Weiterentwicklung zu einem international anwendbaren Klassifikationssystem durch Paul

- 1927 Otlet und Henry LaFontaine „Classifikation décimale universelle“ (CDU)

- 1934 Erste deutsche Gesamtausgabe der DK


Wichtige Stationen in der Entwicklung der Dokumentation


- 1893: Gemeinsam mit Henry La Fontaine Gründung des „Office International de Bibliographie“

- 1898: Umbenennung in „Institut International de Bibliographie“ IIB, Arbeit an der universalen Gesamtdokumentation; Prinzip der „Verzettlung der Dokumente“

- 1931: Umbenennung des IIB in „Institute International de Documentation“ (IID)

- 1937: Gründung der „Fédération Internationale de Documentation“ (FID)

- 1907: Erste Ausgabe der Classification décimale universelle (CDU)

=> Entwicklung dokumentarischer Methoden und Verfahren

Q:

Paul Otlet (1868 – 1944) wird heufig als Gründer der Dokumentation und manchmal sogar als Pionier des Internet bezeichnet.


a) Was war seine Vision? Welches Ziel verfolgte er mit seiner Arbeit (gemeinsam mit Henry La Fontaine), die im „Mundaneum“ ihren  Niederschlag fand?


b) Und welche Rolle spielte dabei die Dezimalklassifikation (Dk bzw. CDU)?

A:

Paul Otlet (1868 – 1944):Gründer der Dokumentation

-  Benutzt erstmals die Bezeichnung „Dokumentation“ und „Information und Dokumentation“

- Dokumentation als Terminus zur Bezeichnung der speziellen Tätigkeit der Erfassung,

Bearbeitung, Speicherung von Dokumenten, die sich vom Bibliothekswesen und von der

Bibliographie unterscheidet.

- 1934 erscheint sein Grundlagenwerk: Traité de documentation : le livre sur le livre ; théorie

e pratique.


Otlet und das Weltwissen

- Vorhaben: weltweit erhältlichen Publikationen zu dokumentieren

- Metadaten-Ebene

- Gemeinsame Vision:

Schaffung einer alphabetisch und sachlich nach der Classification Décimale Universelle

(CDU) geordneten Weltbibliographie von Büchern und Zeitschriftenaufsätzen auf Kärtchen

im internationalen Bibliotheksformat (Cité Mondial, Mundaneum)

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