Community Care an der Fachhochschule Krems | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Community care an der Fachhochschule Krems

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Community care Kurs an der Fachhochschule Krems zu.

TESTE DEIN WISSEN

Caremanagement

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die ÖGCC (Österreichische Gesellschaft für Case und Caremanagement) definiert Care Management in Anlehnung an die Definition von Remmel-Faßbender (2006) folgendermaßen:


"Care Management meint die System- und Versorgungssteuerung, die fallübergreifend und einrichtungsübergreifend bedarfsgerechte HIlfen im Sozial- und Gesundheitswesen koordiniert, organisiert und die strukturellen Voraussetzungen dafür im Gemeinwesen/ in der Region aufzeigt.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Berufsgruppen in der HKP

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Pflegepersonal

  • DGKP
  • Pflegefachassistenz
  • Pflegeassistenz
  • (Fachsozialbetreuer)


Betreuungspersonal

  • Fachsozialbetreuer
  • Diplomsozialbetreuer
  • Heimhelfer
  • Soziale Alltagsbegleitung


DGKP § 13. Der Kompetenzbereich des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege umfasst: die pflegerischen Kernkompetenzen (§ 14), Kompetenz bei Notfällen (§ 14a), Kompetenzen bei medizinischer Diagnostik und Therapie (§ 15), Weiterverordnung von Medizinprodukten (§ 15a), Kompetenzen im multiprofessionellen Versorgungsteam (§ 16),

PFA: die eigenverantwortliche Durchführung der ihnen von Angehörigen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege oder Ärzten übertragenen Aufgaben der Pflegeassistenz gemäß § 83 Abs. 2 und 4,

2. das Handeln in Notfällen gemäß § 83 Abs. 3,

3. die eigenverantwortliche Durchführung der ihnen von Ärzten übertragenen weiteren Tätigkeiten im Rahmen der Mitwirkung bei Diagnostik und Therapie gemäß Abs. 2 und …    das heißt es wird an diese BG delegiert, sie dürfen ein paar Dinge mehr als die PA, jedoch entfällt die Aufsicht da sie eigenverantwortlich handeln dürfen. Praktisch gesehen sind sie in der HKP so einsetzbar wie die PA, jedoch entfällt der KOI

FSB (A, BA od BB) Altenarbeit, Behindertenarbeit oder Behindertenbetreuung (diese haben nicht den PA als Grundausbildung)

DSA A ltenarbeit F amilienarbeit BA und BB  Grundausbildung zur PA unterscheidet sich lediglich in der Medikamentenverabreichun 20 anstatt 30h, weil DAS nur unterstützen und keine Injektionen durchführen. Ausbildung in der Basisversorgung, wie HH In der HKP würde eine DSA ressourcenwidrig eingesetzt sein da sise in der Pflege nicht eingesetzt werden kann wie eine PA und der eigentliche Inhalt ihrer Ausbildung Führen von Gruppen im soz. Umfeld nicht gelebt werden kann

(1) Die Soziale Alltagsbegleiterin oder der Soziale Alltagsbegleiter ist eine ausgebildete Kraft, die zur lebensweltorientierten Begleitung und Betreuung von betreuungsbedürftigen Menschen im Alltag in Ergänzung zu anderen Angehörigen von Gesundheits- und Sozialbetreuungsberufen befähigt ist. 

(2) Die Tätigkeiten der Sozialen Alltagsbegleiterin oder des Sozialen Alltagsbegleiters werden in ambulanter Form im Wohnbereich der oder des Betreuten erbracht. Tätigkeiten im hauswirtschaftlichen Bereich und bei den Aktivitäten des täglichen Lebens werden unter Berücksichtigung der Anordnungen der oder des Betreuten sowie von in Sozial- oder Gesundheitsberufen tätigen Personen eigenverantwortlich erbracht.

(3) Zu den Aufgaben der Sozialen Alltagsbegleiterin oder des Sozialen Alltagsbegleiters zählen insbesondere:

Hauswirtschaftliche Tätigkeiten,Unterstützung bei Besorgungen außerhalb des Wohnbereiches (etwa Einkaufen, Post, Apotheke, Behörden),Zubereitung bzw. Unterstützung bei der Einnahme von Mahlzeiten,Förderung von Kontakten im sozialen Umfeld,Entlastung und Unterstützung pflegender Angehöriger,Aktivierung und Motivierung betreuungsbedürftiger Menschen,Dokumentation.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

ABEDL nach Krohwinkel

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Aktivitäten, soz. Beziehungen und existentielle Erfahrungen des Lebens

  • Kommunizieren können - verbal, nonverbal, wahrnehmen, Sinne
  • sich bewegen können - im Bett, außerhalb, auf die Straße gehen, Gleichgewicht
  • vitale Funkt. des Lebens aufrecht erhalten können -  Atmen, Herz-Kreislauf, Wärmehaushalt, Vitalzeichen
  • sich pflegen können - Haut- und Körperpflege
  • essen und trinken können - schlucken, Diät, Zubereitung, Zahnstatus
  • Ausscheiden können - Obstipation, Diarrhoe, Inkontinenz
  • sich kleiden können - zweckmäßig, sich entscheiden können


1. Kommunizieren können sich der Umgebung bewusst sein, die Umgebung wahrnehmen und verstehen, sich verbal und nonverbal mitteilen und wahrnehmen können, verstehen und erkennen, fühlen, Orientierung Wahrnehmungsfähigkeit, Ausdruck von Gefühlen, Gestik, emotionale Bedürfnisse, Sprache, Schreiben, Mimik, Sehen, Hören (auch jeweilige Hilfsmittel) Prophylaxe: Isolationsprophylaxe

2. Sich bewegen können Sensorik / Motorik, symmetrisch, Rumpf, Kopf, Gesicht, Extremitäten, Mund, im und außerhalb des Bettes und Hauses, Bewegungseinschränkungen Gehen, Lagerung, Gleichgewicht, Gleichgewichtsstörungen Prophylaxe: Dekubitus-, Kontrakturen-, Spitzfuss-, Sturzprophylaxe

3. Vitale Funktionen des Lebens aufrecht erhalten können Atmen, Herztätigkeit, Kreislauf, Wärmehaushalt, Flüssigkeitsbilanz, Stoffwechsel, Hormonhaushalt, Immunfunktion Vitalzeichen, RR, BZ, Atemfähigkeit, Infekte Prophylaxe: Pneumonie-, Thrombose-, Aspirations-, Infektionsprophylaxe

4. Sich pflegen können Hautpflege, Ganzkörperpflege, Teilwäsche, einzelne Körperbereiche pflegen und waschen können, Hautschäden, Hautzustand Prophylaxe: Intertrigo-, Soor-, Parotitisprophylaxe, Dekubitusprophylaxe

5. Essen und trinken können essen, trinken, kauen, schlucken, Verträglichkeit, Kostformen (Diät…), Bedürfnisse (persönlicher Geschmack), Anreichen, Zubereitung, Zahnstatus Prophylaxe: Aspirations-, Dekubitus-, Dehydratations-, Infektionsprophylaxe

6. Ausscheiden können Urin, Stuhl, Obstipation, Diarrhoe, kontinent, inkontinent, Toilettentraining Prophylaxe: Obstipations-, Infektions-, Intertrigo-, Cystitis-, Dehydratationsprophylaxe

7. Sich kleiden können Art der Kleidung -> zweckmäßig, ankleiden und auskleiden -> auswählen, richtige Reihenfolge, Verschmutzung erkennen, bevorzugte Kleidung -> Individualität Prophylaxe: Kontrakturen-, Spitzfussprophylaxe

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Wo werden biografische Informationen zur pflegebedürftigen Person im Strukturmodell dokumentiert?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die Biografie geht aus den TF hervor, ohne diese kann die SIS nicht personenzentriert erhoben werden. Sollte jedoch eine Impulssetzung im Zuge einer Biografiearbeit notwendig sein, weil Person nicht motivierbar ist, dann kann eine eigene Biografiearbeit gemacht werden. Nur im Sinne der Verschlankung ist dies nicht grundsätzlich nötig.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Depression ABEDL

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Bereich sich pflegen und hierbei mit existentiellen Erfahrungen umgehen

  • P SPD (SFD) Körperpflege und Kleiden
  • Ä (beeinflusst durch) ungenügend psychisches Energie und Selbstvertrauen, um aufzustehen, sich zu waschen und umzukleiden, infolge von psychischer Erkrankungen
  • S (angezeigt durch) Unfähig aus eigenem Antrieb aufzustehen, ins Badezimmer zu gehen, den Körper zu wasche... Äußerungen, dass die Körperpflege sinnlos ist, Äußerung über Schwäche
  • R abds. schafft es die Kundin aus eigenem Antrieb aus dem Bett aufzustehen


Ich möchte Sie im Folgenden darauf sensibilisieren, dass das Stellen der falschen PD schon Auswirkungen auf die Zielerreichung haben wird

Das kommende Bsp zu unterschiedlichem Zugang zur PD – falsche PD zieht auch falsche Ziele und falsche Interventionen nach sich, dh heißt auch, dass ich bei der Evaluierung erkennen werde, dass ich mein unser Ziel nicht erreicht habe. Wenn eine Depression nicht erkannt wird, und diese sind im Alter häufig und noch häufiger im Zusammenhang mit bestimmten Erkranken – Sie erinnern sich an Demenz, Mb Parkinson oder MS …..

Blick auf ATL oder ABEDL aufbereitet nach dem PÄS R Schema

Ziel Kundin ist sauber , Kundin ist adäquat gekleidet

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

12 Aktivitäten des tgl Lebens

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Ruhen und Schlafen
  • Sich bewegen
  • Sich waschen und kleiden
  • Essen und trinken
  • Ausscheidung
  • Regulierung der Körpertemperatur
  • Atmen
  • für Sicherheit sorgen
  • Sich beschäftigen - kommunizieren
  • Sinn finden
  • Sich als Mann oder Frau fühlen


PD stellen anhand von SFD oder SPD bei den 12 Aktivitäten des täglichen Lebens

Ruhen u Schl Pflegebett ja nein, Positionierung, Lagerungshilfsmittel, wie ist der Schlaf, Tag- Nachtrhythmus

sich bewegen: im Bett oder außerhalb, MN Mobilisation aktiv-passiv, Dekuprohylaxe, Thrombosepr, Sturzprophyl, Kontrakturenpr

sich waschen u Kleiden Unterstützung oder Übernahme, Parodontitsprophylaxe und Beob der Haut

essen u trinken Körpergew, Gefahr der Mangelernährung, Übergewicht, Hilfestellung Übernahme, Diäten, Ernährungssonden und Nahrung Aspirationsprophylaxe

Ausscheidung Obstipationspr, Beob von Urin und Stuhl, Inkontinenz, Darmeinläufe….

Regulierung der Körpertemp

Atmen: Pneumonieproph, Heimbeatmung, Inhalation, 

für Sicherh sorgen: Verhütung von Gefahren Sturz da rein oder bei Bewegung, Medikamenteneinnahme ko, persönl Hygiene oder doch bei sich waschen, Verhütung von Infektionen (nosokomiale Keime in der HKP!!!!)

sich beschäftigen: Physio und Ergo??? Rehabilitation???? oder doch zusammen mit SINN FINDEN, Angstbewältigung,SCHMERZ Gedächtnistraining, ein Kartespiel spielen, ins Kaffeehaus bringen, Kontakt zu alten Freunden herstellen, ev auch nur telefonieren, Kontakt zu Angehörige herstellen, Entlastungsgespräche führen, Prozessberatung

sich als Mann oder Frau fühlen: dieses Problem tritt sehr wohl auf, wenn Menschen die Wohnung nicht mehr verlassen können und sexuelle Bedürfnisse da sind, jedoch auch sich schön zu machen, wenn man das >Haus nicht mehr verlässt und die Intimsphäre zu wahren oder steht das ev eh bei der Körperpflege

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Bsp. von Landessozialgesetzen:

Wiener Sozialhilfegesetz

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • (1) Soziale Dienste sind Leistungen zur Befriedigung gleichartiger, regelmäßig auftretender, persönlicher, familiärere oder sozialer Bedürfnisse von Hilfesuchenden.
  • (2) Als soziale Dienste kommen in Betracht:
    • Hauskrankenpflege
    • Familienhilfe
    • Hilfe zur Weiterführung des Haushaltes
    • allgemeine und spezielle Beratungsdienste
    • Dienste zur Förderung geselliger Kontakte und zur Förderung der Teilnahme am kulturellen Leben
    • Erholung für alte und behinderte Menschen
    • Wohnheime
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Landesgesetzgebung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Jedes Bundesland in Österreich hat eine eigene Gesetzgebung im Sozialbereich - somit gibt es unterschiedlich strukturierte und finanzierte Sozialleistungen in jedem Bundesland


Mehr Infos im Pflegevorsorgebereicht



Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Bereich Soziale Versorgung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Pflegeheim
  • Übergangspflege
  • Kurzzeitpflege
  • Seniorenheim
  • Betreute Wohnformen: Betreutes/Betreubares Wohnen
  • Tagesstätten/Tageszentren
  • Ambulante/Mobile Pflege
  • Personenbetreuung/ "24 Stunden Betreuung"
  • Informelle Pflege und Betreuung
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Finanzierung mobile Pflege und Betreuung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Selbstbehalte/Selbstzahlungen/Eigenbeteiligung aus EInkommen, Miet- und Pachteinnahmen und dem Pflegegeld
  • Kunden bezahlen pro Einsatzstunde einen Kostenbeitrag 
  • Höhe des Selbstbehalts abhängig von länderspezifischen Vorgaben
  • Berechnung des Kostenbeitrags durch - z.B. NÖ: Pflegedienste, Wien: Fond soziales Wien


(Vermögen nicht mehr seit Wegfall des Pflegregresses 

in Vorarlberg und Tirol funktioniert die Berechnung anders – Vorarlberg Verein und Mitgliedschaft und die keine Kosten für die Pflege sondern Mitgldsbeitrag. In Tirol gibt es Sprengel ddr, dass sich Gemeinden zusammentun und somit den Bedarf an PP erheben.

Das heißt auch, dass im jeweiligen Bundesland die gleichen Beträge von den Trägern verlangt werden müssen. Was jedoch unterschiedlich ist, sind die Angebote (Demenzberatung, PP mit Kinästhetiksausbildung, Validation, esst. Km Pauschale oder keine Berechnung, Mieten für Heilbehelfe, Pflegbette, WDM,…

Kunden bezahlen je nach Einkommen und PG stufe einen Stundensatz DGKP, PA, HH unterschiedlich und insgesamt jedoch einen Höchstbeitrag, weil ein Mindestanteil der Pension überbleiben muss

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Finanzierung mobile Pflege und Betreuung (2)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • In der Regel erhalten MEnschen mit Pflegebedarf eine Förderung/Sachleistung
  • Anspruch Förderung am Beispiel NÖ: Österreichischer Staatsbürger bzw. aus Ländern mit EU Abkommen
  • Hauptwohnsitz in NÖ, Bezug oder Anspruch auf Pflegegeld
  • Geldleistungen - Pflegegeld
  • Leistung durch Sozialversicherung - medizinische Hauskrankenpflege (ASVG, § 151)


Die Frage, die sich im Moment stellt, wer pflegt nicht anerkannte Flüchtlinge

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Extramurale Angebote

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Mobile Pflege und Betreuung

  • Hauskrankenpflege, med. HKP Altenhilfe, Heimhilfe, Angehörigenbegleitung, Pflegeberatung, Beratungsgespräche
  • Kontinenzberatung, Stoma- und Diabetesberatung, Wundmanagement


Soziale Dienste

  • Organisierte Nachbarschaftshilfe, Essen auf Räder/ Essenszustellung
  • Menüservice, Notruftelefon/Verleih von Pfelgebehelfen, Schlüsselsafe, versperrbare Medikamentenkoffer
  • Besuchs- und Begleitdienste, Wäschepflegediesnt, Reinigungsdienst
  • Sozialer AlltagsbegleiterIn
  • Reparaturdienst, Personenbetreuung (Laienpflege), Seniorencluns, Selbsthilfegruppen


Soz. Dienste sind mit Ausnahme von Vorarlberg, Tirol und NÖ in den Sozialhilfegesetzen verankert


  • Familienhilfe, Kinderpflege, Kinderhauskrankenpflege
  • Betreutes oder betreubares Wohnen
  • Tageszentren
  • Übergangspflege
  • Kurzzeitpflege
  • Kreditförderung für barrierefreie Wohnungsumbauten
  • Pflegehotlines


Palliativ und Hospiz

  • Mobile Hospizteams, Mobile Palliativteams, Sterbe- und Trauerbegleitung


Therapeutische Dienste

  • Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie


Psychosoziale Dienste

  • Mobiler Psychosozialer Dienst (PSD), Krinsenintervention
  • Psychosoziale Beratung
Lösung ausblenden
  • 4766 Karteikarten
  • 122 Studierende
  • 0 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Community care Kurs an der Fachhochschule Krems - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Caremanagement

A:

Die ÖGCC (Österreichische Gesellschaft für Case und Caremanagement) definiert Care Management in Anlehnung an die Definition von Remmel-Faßbender (2006) folgendermaßen:


"Care Management meint die System- und Versorgungssteuerung, die fallübergreifend und einrichtungsübergreifend bedarfsgerechte HIlfen im Sozial- und Gesundheitswesen koordiniert, organisiert und die strukturellen Voraussetzungen dafür im Gemeinwesen/ in der Region aufzeigt.

Q:

Berufsgruppen in der HKP

A:

Pflegepersonal

  • DGKP
  • Pflegefachassistenz
  • Pflegeassistenz
  • (Fachsozialbetreuer)


Betreuungspersonal

  • Fachsozialbetreuer
  • Diplomsozialbetreuer
  • Heimhelfer
  • Soziale Alltagsbegleitung


DGKP § 13. Der Kompetenzbereich des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege umfasst: die pflegerischen Kernkompetenzen (§ 14), Kompetenz bei Notfällen (§ 14a), Kompetenzen bei medizinischer Diagnostik und Therapie (§ 15), Weiterverordnung von Medizinprodukten (§ 15a), Kompetenzen im multiprofessionellen Versorgungsteam (§ 16),

PFA: die eigenverantwortliche Durchführung der ihnen von Angehörigen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege oder Ärzten übertragenen Aufgaben der Pflegeassistenz gemäß § 83 Abs. 2 und 4,

2. das Handeln in Notfällen gemäß § 83 Abs. 3,

3. die eigenverantwortliche Durchführung der ihnen von Ärzten übertragenen weiteren Tätigkeiten im Rahmen der Mitwirkung bei Diagnostik und Therapie gemäß Abs. 2 und …    das heißt es wird an diese BG delegiert, sie dürfen ein paar Dinge mehr als die PA, jedoch entfällt die Aufsicht da sie eigenverantwortlich handeln dürfen. Praktisch gesehen sind sie in der HKP so einsetzbar wie die PA, jedoch entfällt der KOI

FSB (A, BA od BB) Altenarbeit, Behindertenarbeit oder Behindertenbetreuung (diese haben nicht den PA als Grundausbildung)

DSA A ltenarbeit F amilienarbeit BA und BB  Grundausbildung zur PA unterscheidet sich lediglich in der Medikamentenverabreichun 20 anstatt 30h, weil DAS nur unterstützen und keine Injektionen durchführen. Ausbildung in der Basisversorgung, wie HH In der HKP würde eine DSA ressourcenwidrig eingesetzt sein da sise in der Pflege nicht eingesetzt werden kann wie eine PA und der eigentliche Inhalt ihrer Ausbildung Führen von Gruppen im soz. Umfeld nicht gelebt werden kann

(1) Die Soziale Alltagsbegleiterin oder der Soziale Alltagsbegleiter ist eine ausgebildete Kraft, die zur lebensweltorientierten Begleitung und Betreuung von betreuungsbedürftigen Menschen im Alltag in Ergänzung zu anderen Angehörigen von Gesundheits- und Sozialbetreuungsberufen befähigt ist. 

(2) Die Tätigkeiten der Sozialen Alltagsbegleiterin oder des Sozialen Alltagsbegleiters werden in ambulanter Form im Wohnbereich der oder des Betreuten erbracht. Tätigkeiten im hauswirtschaftlichen Bereich und bei den Aktivitäten des täglichen Lebens werden unter Berücksichtigung der Anordnungen der oder des Betreuten sowie von in Sozial- oder Gesundheitsberufen tätigen Personen eigenverantwortlich erbracht.

(3) Zu den Aufgaben der Sozialen Alltagsbegleiterin oder des Sozialen Alltagsbegleiters zählen insbesondere:

Hauswirtschaftliche Tätigkeiten,Unterstützung bei Besorgungen außerhalb des Wohnbereiches (etwa Einkaufen, Post, Apotheke, Behörden),Zubereitung bzw. Unterstützung bei der Einnahme von Mahlzeiten,Förderung von Kontakten im sozialen Umfeld,Entlastung und Unterstützung pflegender Angehöriger,Aktivierung und Motivierung betreuungsbedürftiger Menschen,Dokumentation.

Q:

ABEDL nach Krohwinkel

A:

Aktivitäten, soz. Beziehungen und existentielle Erfahrungen des Lebens

  • Kommunizieren können - verbal, nonverbal, wahrnehmen, Sinne
  • sich bewegen können - im Bett, außerhalb, auf die Straße gehen, Gleichgewicht
  • vitale Funkt. des Lebens aufrecht erhalten können -  Atmen, Herz-Kreislauf, Wärmehaushalt, Vitalzeichen
  • sich pflegen können - Haut- und Körperpflege
  • essen und trinken können - schlucken, Diät, Zubereitung, Zahnstatus
  • Ausscheiden können - Obstipation, Diarrhoe, Inkontinenz
  • sich kleiden können - zweckmäßig, sich entscheiden können


1. Kommunizieren können sich der Umgebung bewusst sein, die Umgebung wahrnehmen und verstehen, sich verbal und nonverbal mitteilen und wahrnehmen können, verstehen und erkennen, fühlen, Orientierung Wahrnehmungsfähigkeit, Ausdruck von Gefühlen, Gestik, emotionale Bedürfnisse, Sprache, Schreiben, Mimik, Sehen, Hören (auch jeweilige Hilfsmittel) Prophylaxe: Isolationsprophylaxe

2. Sich bewegen können Sensorik / Motorik, symmetrisch, Rumpf, Kopf, Gesicht, Extremitäten, Mund, im und außerhalb des Bettes und Hauses, Bewegungseinschränkungen Gehen, Lagerung, Gleichgewicht, Gleichgewichtsstörungen Prophylaxe: Dekubitus-, Kontrakturen-, Spitzfuss-, Sturzprophylaxe

3. Vitale Funktionen des Lebens aufrecht erhalten können Atmen, Herztätigkeit, Kreislauf, Wärmehaushalt, Flüssigkeitsbilanz, Stoffwechsel, Hormonhaushalt, Immunfunktion Vitalzeichen, RR, BZ, Atemfähigkeit, Infekte Prophylaxe: Pneumonie-, Thrombose-, Aspirations-, Infektionsprophylaxe

4. Sich pflegen können Hautpflege, Ganzkörperpflege, Teilwäsche, einzelne Körperbereiche pflegen und waschen können, Hautschäden, Hautzustand Prophylaxe: Intertrigo-, Soor-, Parotitisprophylaxe, Dekubitusprophylaxe

5. Essen und trinken können essen, trinken, kauen, schlucken, Verträglichkeit, Kostformen (Diät…), Bedürfnisse (persönlicher Geschmack), Anreichen, Zubereitung, Zahnstatus Prophylaxe: Aspirations-, Dekubitus-, Dehydratations-, Infektionsprophylaxe

6. Ausscheiden können Urin, Stuhl, Obstipation, Diarrhoe, kontinent, inkontinent, Toilettentraining Prophylaxe: Obstipations-, Infektions-, Intertrigo-, Cystitis-, Dehydratationsprophylaxe

7. Sich kleiden können Art der Kleidung -> zweckmäßig, ankleiden und auskleiden -> auswählen, richtige Reihenfolge, Verschmutzung erkennen, bevorzugte Kleidung -> Individualität Prophylaxe: Kontrakturen-, Spitzfussprophylaxe

Q:

Wo werden biografische Informationen zur pflegebedürftigen Person im Strukturmodell dokumentiert?

A:

Die Biografie geht aus den TF hervor, ohne diese kann die SIS nicht personenzentriert erhoben werden. Sollte jedoch eine Impulssetzung im Zuge einer Biografiearbeit notwendig sein, weil Person nicht motivierbar ist, dann kann eine eigene Biografiearbeit gemacht werden. Nur im Sinne der Verschlankung ist dies nicht grundsätzlich nötig.

Q:

Depression ABEDL

A:

Bereich sich pflegen und hierbei mit existentiellen Erfahrungen umgehen

  • P SPD (SFD) Körperpflege und Kleiden
  • Ä (beeinflusst durch) ungenügend psychisches Energie und Selbstvertrauen, um aufzustehen, sich zu waschen und umzukleiden, infolge von psychischer Erkrankungen
  • S (angezeigt durch) Unfähig aus eigenem Antrieb aufzustehen, ins Badezimmer zu gehen, den Körper zu wasche... Äußerungen, dass die Körperpflege sinnlos ist, Äußerung über Schwäche
  • R abds. schafft es die Kundin aus eigenem Antrieb aus dem Bett aufzustehen


Ich möchte Sie im Folgenden darauf sensibilisieren, dass das Stellen der falschen PD schon Auswirkungen auf die Zielerreichung haben wird

Das kommende Bsp zu unterschiedlichem Zugang zur PD – falsche PD zieht auch falsche Ziele und falsche Interventionen nach sich, dh heißt auch, dass ich bei der Evaluierung erkennen werde, dass ich mein unser Ziel nicht erreicht habe. Wenn eine Depression nicht erkannt wird, und diese sind im Alter häufig und noch häufiger im Zusammenhang mit bestimmten Erkranken – Sie erinnern sich an Demenz, Mb Parkinson oder MS …..

Blick auf ATL oder ABEDL aufbereitet nach dem PÄS R Schema

Ziel Kundin ist sauber , Kundin ist adäquat gekleidet

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

12 Aktivitäten des tgl Lebens

A:
  • Ruhen und Schlafen
  • Sich bewegen
  • Sich waschen und kleiden
  • Essen und trinken
  • Ausscheidung
  • Regulierung der Körpertemperatur
  • Atmen
  • für Sicherheit sorgen
  • Sich beschäftigen - kommunizieren
  • Sinn finden
  • Sich als Mann oder Frau fühlen


PD stellen anhand von SFD oder SPD bei den 12 Aktivitäten des täglichen Lebens

Ruhen u Schl Pflegebett ja nein, Positionierung, Lagerungshilfsmittel, wie ist der Schlaf, Tag- Nachtrhythmus

sich bewegen: im Bett oder außerhalb, MN Mobilisation aktiv-passiv, Dekuprohylaxe, Thrombosepr, Sturzprophyl, Kontrakturenpr

sich waschen u Kleiden Unterstützung oder Übernahme, Parodontitsprophylaxe und Beob der Haut

essen u trinken Körpergew, Gefahr der Mangelernährung, Übergewicht, Hilfestellung Übernahme, Diäten, Ernährungssonden und Nahrung Aspirationsprophylaxe

Ausscheidung Obstipationspr, Beob von Urin und Stuhl, Inkontinenz, Darmeinläufe….

Regulierung der Körpertemp

Atmen: Pneumonieproph, Heimbeatmung, Inhalation, 

für Sicherh sorgen: Verhütung von Gefahren Sturz da rein oder bei Bewegung, Medikamenteneinnahme ko, persönl Hygiene oder doch bei sich waschen, Verhütung von Infektionen (nosokomiale Keime in der HKP!!!!)

sich beschäftigen: Physio und Ergo??? Rehabilitation???? oder doch zusammen mit SINN FINDEN, Angstbewältigung,SCHMERZ Gedächtnistraining, ein Kartespiel spielen, ins Kaffeehaus bringen, Kontakt zu alten Freunden herstellen, ev auch nur telefonieren, Kontakt zu Angehörige herstellen, Entlastungsgespräche führen, Prozessberatung

sich als Mann oder Frau fühlen: dieses Problem tritt sehr wohl auf, wenn Menschen die Wohnung nicht mehr verlassen können und sexuelle Bedürfnisse da sind, jedoch auch sich schön zu machen, wenn man das >Haus nicht mehr verlässt und die Intimsphäre zu wahren oder steht das ev eh bei der Körperpflege

Q:

Bsp. von Landessozialgesetzen:

Wiener Sozialhilfegesetz

A:
  • (1) Soziale Dienste sind Leistungen zur Befriedigung gleichartiger, regelmäßig auftretender, persönlicher, familiärere oder sozialer Bedürfnisse von Hilfesuchenden.
  • (2) Als soziale Dienste kommen in Betracht:
    • Hauskrankenpflege
    • Familienhilfe
    • Hilfe zur Weiterführung des Haushaltes
    • allgemeine und spezielle Beratungsdienste
    • Dienste zur Förderung geselliger Kontakte und zur Förderung der Teilnahme am kulturellen Leben
    • Erholung für alte und behinderte Menschen
    • Wohnheime
Q:

Landesgesetzgebung

A:

Jedes Bundesland in Österreich hat eine eigene Gesetzgebung im Sozialbereich - somit gibt es unterschiedlich strukturierte und finanzierte Sozialleistungen in jedem Bundesland


Mehr Infos im Pflegevorsorgebereicht



Q:

Bereich Soziale Versorgung

A:
  • Pflegeheim
  • Übergangspflege
  • Kurzzeitpflege
  • Seniorenheim
  • Betreute Wohnformen: Betreutes/Betreubares Wohnen
  • Tagesstätten/Tageszentren
  • Ambulante/Mobile Pflege
  • Personenbetreuung/ "24 Stunden Betreuung"
  • Informelle Pflege und Betreuung
Q:

Finanzierung mobile Pflege und Betreuung

A:
  • Selbstbehalte/Selbstzahlungen/Eigenbeteiligung aus EInkommen, Miet- und Pachteinnahmen und dem Pflegegeld
  • Kunden bezahlen pro Einsatzstunde einen Kostenbeitrag 
  • Höhe des Selbstbehalts abhängig von länderspezifischen Vorgaben
  • Berechnung des Kostenbeitrags durch - z.B. NÖ: Pflegedienste, Wien: Fond soziales Wien


(Vermögen nicht mehr seit Wegfall des Pflegregresses 

in Vorarlberg und Tirol funktioniert die Berechnung anders – Vorarlberg Verein und Mitgliedschaft und die keine Kosten für die Pflege sondern Mitgldsbeitrag. In Tirol gibt es Sprengel ddr, dass sich Gemeinden zusammentun und somit den Bedarf an PP erheben.

Das heißt auch, dass im jeweiligen Bundesland die gleichen Beträge von den Trägern verlangt werden müssen. Was jedoch unterschiedlich ist, sind die Angebote (Demenzberatung, PP mit Kinästhetiksausbildung, Validation, esst. Km Pauschale oder keine Berechnung, Mieten für Heilbehelfe, Pflegbette, WDM,…

Kunden bezahlen je nach Einkommen und PG stufe einen Stundensatz DGKP, PA, HH unterschiedlich und insgesamt jedoch einen Höchstbeitrag, weil ein Mindestanteil der Pension überbleiben muss

Q:

Finanzierung mobile Pflege und Betreuung (2)

A:
  • In der Regel erhalten MEnschen mit Pflegebedarf eine Förderung/Sachleistung
  • Anspruch Förderung am Beispiel NÖ: Österreichischer Staatsbürger bzw. aus Ländern mit EU Abkommen
  • Hauptwohnsitz in NÖ, Bezug oder Anspruch auf Pflegegeld
  • Geldleistungen - Pflegegeld
  • Leistung durch Sozialversicherung - medizinische Hauskrankenpflege (ASVG, § 151)


Die Frage, die sich im Moment stellt, wer pflegt nicht anerkannte Flüchtlinge

Q:

Extramurale Angebote

A:

Mobile Pflege und Betreuung

  • Hauskrankenpflege, med. HKP Altenhilfe, Heimhilfe, Angehörigenbegleitung, Pflegeberatung, Beratungsgespräche
  • Kontinenzberatung, Stoma- und Diabetesberatung, Wundmanagement


Soziale Dienste

  • Organisierte Nachbarschaftshilfe, Essen auf Räder/ Essenszustellung
  • Menüservice, Notruftelefon/Verleih von Pfelgebehelfen, Schlüsselsafe, versperrbare Medikamentenkoffer
  • Besuchs- und Begleitdienste, Wäschepflegediesnt, Reinigungsdienst
  • Sozialer AlltagsbegleiterIn
  • Reparaturdienst, Personenbetreuung (Laienpflege), Seniorencluns, Selbsthilfegruppen


Soz. Dienste sind mit Ausnahme von Vorarlberg, Tirol und NÖ in den Sozialhilfegesetzen verankert


  • Familienhilfe, Kinderpflege, Kinderhauskrankenpflege
  • Betreutes oder betreubares Wohnen
  • Tageszentren
  • Übergangspflege
  • Kurzzeitpflege
  • Kreditförderung für barrierefreie Wohnungsumbauten
  • Pflegehotlines


Palliativ und Hospiz

  • Mobile Hospizteams, Mobile Palliativteams, Sterbe- und Trauerbegleitung


Therapeutische Dienste

  • Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie


Psychosoziale Dienste

  • Mobiler Psychosozialer Dienst (PSD), Krinsenintervention
  • Psychosoziale Beratung
Community care

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Community care an der Fachhochschule Krems

Für deinen Studiengang Community care an der Fachhochschule Krems gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Community care Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Communication

Medizinische Universität Wien

Zum Kurs
Community Psychologie

FernUniversität in Hagen

Zum Kurs
Community Psychologie

FernUniversität in Hagen

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Community care
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Community care