Grundlagen Des Journalismus an der Fachhochschule JOANNEUM | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Grundlagen des Journalismus an der Fachhochschule JOANNEUM

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TESTE DEIN WISSEN

Was macht gute Bilder gut?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Entfernen Sie Gerümpel. Zoomen Sie in das Detail. Details à können auch Geschichten schreiben
  • „Unmenschlichkeit ist weder durch grausige Beweise noch durch Zahlen schon fühlbar. Sie wird es nur als Geschichte.“
  • „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ – 9/11 zB 2 einstürzende Türme – mehr transportiert, wenn weniger drauf ist 
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Journalismus ist...

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… mehr als in der Zeitung steht / ... man im Podcast hört – Produkt/Ergebnis


… Veröffentlichung von wahrheitsgetreuen Fakten – Glaubwürdigkeit/Verantwortung


… filtern von Informationen / … der Versuch seiner Zielgruppe Informationen zukomme zu lassen / … Übersetzung von Informationen – Verständlichkeit/Zielgruppe/Publikum


… Öffentlichkeit informieren, sodass sie sich ihre eigene Meinung bilden können – Diversität / Meinungsvielfalt


… ständige Suche nach Stories, die für die Mehrheit der Leute relevant sind und Neuigkeitswert haben – journalistische Neugier


… das Aufbereiten von Themen, sodass sie interessant werden – Bedeutsamkeit/Greifbarkeit


… filtern von Informationen – Priorisieren


… kritisches Hinterfragen –Vorbildung/Vorwissen // Skepsis


… objektiv / … Öffentlichkeit informieren, sodass sie sich ihre eigene Meinung bilden können – Neutralität // Bildung


… der Versuch seiner Zielgruppe Informationen zukommen zu lassen – Bildungsauftrag


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Welche meinungsbezogenen Darstellungsformen gibt es?


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TESTE DEIN WISSEN

- Leitartikel: Herausgehobener Kommentar, der oft die „Linie“ eines Mediums widerspiegelt.
- Kolumne: Regelmäßiger Kommentar einer (externen?) Expertin oder Publizistin.
- Rezension/Kritik: Kommentar meist im Kultur-Bereich.
- Satire/Glosse: Kurzer, spitzer Kommentar.
- Karikatur: Kommentar in gezeichneter Form.

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Was ist eine Quelle?

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  • Augenzeuginnen
  • Fachliteratur
  • Expertinnen
  • Statistiken
  • Pressemitteilungen
  • Beweismaterial
  • Umfragen
  • Medien
  • Eigene Erfahrung
  • Betroffene, Involvierte, Beteiligte
  • Verantwortliche
  • Erfahrungsberichte
  • Öffentliche Stellen
  • Jede und alles
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Funktionen des Journalismus (nach Ruß-Mohl)

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8 Punkte: Information, Artikulation, Agenda Setting, Kritik und Kontrolle, Unterhaltung, Bildung, Sozialisation, Integration 


  • Information: Von Medien wird erwartet, dass sie im
    erforderlichen Umfang Nachrichten bereitstellen, damit wir alle
    unseren Alltag bewältigen und als Staatsbürger notwendige
    Entscheidungen sachgerecht treffen können.


  • Artikulation: Medien artikulieren bestimmte Sachverhalte und
    Probleme. Im Idealfall sind sie somit ein „Frühwarnsystem“ der
    Gesellschaft.


  • Agenda Setting: Massenmedien lenken unsere Aufmerksamkeit
    auf einige wenige Themen, rücken sie in die Öffentlichkeit.
    Diese Fokussierung auf wenige Themen heißt Agenda Setting,
    weil dadurch die politische Tagesordnung mit festgelegt wird.


  • Kritik und Kontrolle: Manches scheut das Rampenlicht. Um es
    aufdecken zu können, benötigt man Pressefreiheit.


  • Unterhaltung: Diese Funktion ist immer wichtiger geworden,
    wird aber auch kritisch gesehen.


  • Bildung: Diese Funktion tritt zunehmend in den Hintergrund,
    obwohl sie in neuen Formen (z.B. MOOCs) wieder relevanter
    werden.


  • Sozialisation, „Führung“: Medien sozialisieren Menschen, sie
    „führen“, ja „erziehen“ sie.


  • Integration: Medien bauen Brücken zwischen Lebenswelten.
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Die 5 Journalismus-Typen (nach Michael Haller)

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1. Der Informations- oder Nachrichtenjournalismus
2. Der meinungsbezogene Journalismus
3. Der Fach- oder Nutzwertjournalismus
4. Der Erzähljournalismus
5. Der dialogische Journalismus

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Entwicklungen im Medien-Bereich

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TESTE DEIN WISSEN

- Genres (Nachricht, Reportage, Kommentar, Interview)
- Ressorts (Politik, Wirtschaft, Kultur, …)
- Mediengattungen und -arten (Agenturen, Print, TV, …)

- Kommerzialisierung (verschiedene Einnahmequellen, Finanzierungsformen, …)
- Konzentration der Medien (Verschmelzungen, Konvergenz, …)
- Geändertes Mediennutzungsverhalten
- Professionalisierung vs. De-Professionalisierung
- Digitalisierung

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Interviewleitfaden

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TESTE DEIN WISSEN
  • verschiedene Themenblöcke
  • Interview-Pfade und Richtungen – je nach Antworten 
  • vielleicht auch Recherche-Fragen.
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Weitere Formen / Ausprägungen des Journalismus:

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TESTE DEIN WISSEN

- New Journalism
- Gonzo-Journalismus (Vice, Ich-Reportagen)
- Ambush Journalism (z.B. Peter Klien)
- Datenjournalismus (Daten werden systematisch dargestellt und interpretiert)
- Konstruktiver Journalismus (Leistungsorientiert)
- Entschleunigter Journalismus

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Nachrichtenfaktoren (Übersicht)

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- Zeit
- Nähe
- Status
- Dynamik
- Valenz
- Identifikation
- Umsetzbarkeit in Bildern

Nachrichtenfaktoren:

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Aufteilung des Informations- oder Nachrichtenjournalismus

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- Objektiver Journalismus (Berufsethik, Abbild der Realität)
- Interpretativer Journalismus (erklärt Geschehenes sinnbildlich)
- Präzisionsjournalismus (sieht sich wie ein Forscher, Details)

- Investigativjournalismus (Missstände aufklären)
- Anwaltschaftlicher Journalismus (Identifikation mit einer Gruppe)
- Neuer/literarischer Journalismus (Sprachkompetenz, Lesegenuss)

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Was ist „a G‘schicht“, also etwas Berichtenswertes?

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TESTE DEIN WISSEN

- etwas Außergewöhnliches, beispielsweise „Mann beißt Hund“

- Entscheidend ist der Küchenzuruf -> auch relevant für Redaktionskonferenz

- Journalistinnen müssen scheiden: Wichtigem von Unwichtigem, Zeitgeistiges von Nachhaltigem, PR von Information.= Kuratieren


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  • 326 Studierende
  • 21 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Grundlagen des Journalismus Kurs an der Fachhochschule JOANNEUM - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was macht gute Bilder gut?

A:
  • Entfernen Sie Gerümpel. Zoomen Sie in das Detail. Details à können auch Geschichten schreiben
  • „Unmenschlichkeit ist weder durch grausige Beweise noch durch Zahlen schon fühlbar. Sie wird es nur als Geschichte.“
  • „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ – 9/11 zB 2 einstürzende Türme – mehr transportiert, wenn weniger drauf ist 
Q:

Journalismus ist...

A:

… mehr als in der Zeitung steht / ... man im Podcast hört – Produkt/Ergebnis


… Veröffentlichung von wahrheitsgetreuen Fakten – Glaubwürdigkeit/Verantwortung


… filtern von Informationen / … der Versuch seiner Zielgruppe Informationen zukomme zu lassen / … Übersetzung von Informationen – Verständlichkeit/Zielgruppe/Publikum


… Öffentlichkeit informieren, sodass sie sich ihre eigene Meinung bilden können – Diversität / Meinungsvielfalt


… ständige Suche nach Stories, die für die Mehrheit der Leute relevant sind und Neuigkeitswert haben – journalistische Neugier


… das Aufbereiten von Themen, sodass sie interessant werden – Bedeutsamkeit/Greifbarkeit


… filtern von Informationen – Priorisieren


… kritisches Hinterfragen –Vorbildung/Vorwissen // Skepsis


… objektiv / … Öffentlichkeit informieren, sodass sie sich ihre eigene Meinung bilden können – Neutralität // Bildung


… der Versuch seiner Zielgruppe Informationen zukommen zu lassen – Bildungsauftrag


Q:

Welche meinungsbezogenen Darstellungsformen gibt es?


A:

- Leitartikel: Herausgehobener Kommentar, der oft die „Linie“ eines Mediums widerspiegelt.
- Kolumne: Regelmäßiger Kommentar einer (externen?) Expertin oder Publizistin.
- Rezension/Kritik: Kommentar meist im Kultur-Bereich.
- Satire/Glosse: Kurzer, spitzer Kommentar.
- Karikatur: Kommentar in gezeichneter Form.

Q:

Was ist eine Quelle?

A:
  • Augenzeuginnen
  • Fachliteratur
  • Expertinnen
  • Statistiken
  • Pressemitteilungen
  • Beweismaterial
  • Umfragen
  • Medien
  • Eigene Erfahrung
  • Betroffene, Involvierte, Beteiligte
  • Verantwortliche
  • Erfahrungsberichte
  • Öffentliche Stellen
  • Jede und alles
Q:

Funktionen des Journalismus (nach Ruß-Mohl)

A:

8 Punkte: Information, Artikulation, Agenda Setting, Kritik und Kontrolle, Unterhaltung, Bildung, Sozialisation, Integration 


  • Information: Von Medien wird erwartet, dass sie im
    erforderlichen Umfang Nachrichten bereitstellen, damit wir alle
    unseren Alltag bewältigen und als Staatsbürger notwendige
    Entscheidungen sachgerecht treffen können.


  • Artikulation: Medien artikulieren bestimmte Sachverhalte und
    Probleme. Im Idealfall sind sie somit ein „Frühwarnsystem“ der
    Gesellschaft.


  • Agenda Setting: Massenmedien lenken unsere Aufmerksamkeit
    auf einige wenige Themen, rücken sie in die Öffentlichkeit.
    Diese Fokussierung auf wenige Themen heißt Agenda Setting,
    weil dadurch die politische Tagesordnung mit festgelegt wird.


  • Kritik und Kontrolle: Manches scheut das Rampenlicht. Um es
    aufdecken zu können, benötigt man Pressefreiheit.


  • Unterhaltung: Diese Funktion ist immer wichtiger geworden,
    wird aber auch kritisch gesehen.


  • Bildung: Diese Funktion tritt zunehmend in den Hintergrund,
    obwohl sie in neuen Formen (z.B. MOOCs) wieder relevanter
    werden.


  • Sozialisation, „Führung“: Medien sozialisieren Menschen, sie
    „führen“, ja „erziehen“ sie.


  • Integration: Medien bauen Brücken zwischen Lebenswelten.
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Q:

Die 5 Journalismus-Typen (nach Michael Haller)

A:

1. Der Informations- oder Nachrichtenjournalismus
2. Der meinungsbezogene Journalismus
3. Der Fach- oder Nutzwertjournalismus
4. Der Erzähljournalismus
5. Der dialogische Journalismus

Q:

Entwicklungen im Medien-Bereich

A:

- Genres (Nachricht, Reportage, Kommentar, Interview)
- Ressorts (Politik, Wirtschaft, Kultur, …)
- Mediengattungen und -arten (Agenturen, Print, TV, …)

- Kommerzialisierung (verschiedene Einnahmequellen, Finanzierungsformen, …)
- Konzentration der Medien (Verschmelzungen, Konvergenz, …)
- Geändertes Mediennutzungsverhalten
- Professionalisierung vs. De-Professionalisierung
- Digitalisierung

Q:

Interviewleitfaden

A:
  • verschiedene Themenblöcke
  • Interview-Pfade und Richtungen – je nach Antworten 
  • vielleicht auch Recherche-Fragen.
Q:

Weitere Formen / Ausprägungen des Journalismus:

A:

- New Journalism
- Gonzo-Journalismus (Vice, Ich-Reportagen)
- Ambush Journalism (z.B. Peter Klien)
- Datenjournalismus (Daten werden systematisch dargestellt und interpretiert)
- Konstruktiver Journalismus (Leistungsorientiert)
- Entschleunigter Journalismus

Q:

Nachrichtenfaktoren (Übersicht)

A:

- Zeit
- Nähe
- Status
- Dynamik
- Valenz
- Identifikation
- Umsetzbarkeit in Bildern

Nachrichtenfaktoren:

Q:

Aufteilung des Informations- oder Nachrichtenjournalismus

A:

- Objektiver Journalismus (Berufsethik, Abbild der Realität)
- Interpretativer Journalismus (erklärt Geschehenes sinnbildlich)
- Präzisionsjournalismus (sieht sich wie ein Forscher, Details)

- Investigativjournalismus (Missstände aufklären)
- Anwaltschaftlicher Journalismus (Identifikation mit einer Gruppe)
- Neuer/literarischer Journalismus (Sprachkompetenz, Lesegenuss)

Q:

Was ist „a G‘schicht“, also etwas Berichtenswertes?

A:

- etwas Außergewöhnliches, beispielsweise „Mann beißt Hund“

- Entscheidend ist der Küchenzuruf -> auch relevant für Redaktionskonferenz

- Journalistinnen müssen scheiden: Wichtigem von Unwichtigem, Zeitgeistiges von Nachhaltigem, PR von Information.= Kuratieren


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