Palliativ - 4.Semester an der Fachhochschule Gesundheit Tirol | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Palliativ - 4.Semester an der Fachhochschule Gesundheit Tirol

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Organisationsformen palliativer Betreuungseinrichtungen

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  • Stationäre Hospize
  • Palliativstationen
  • Tageshospize
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Arten der Zusammenarbeit und welche Professionen arbeiten in einem palliative- care- team?

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Arten der Zusammenarbeit:
• Interprofessionelle Zusammenarbeit
• Multiprofessionelle Zusammenarbeit

Professionen eines Palliative-Care-Teams:
• Sozialarbeiter
• Ehrenamtliche
• Selbsthilfegruppe
• Ergotherapeut
• Arzt
• Diätassistent
• Lehrer
• Ambulantes Hospiz
• Dolmetscher
• Seelsorger
• Atem-/Physiotherapeut

* Psychologe

* Palliativ- Care- Beratungsteam

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5 Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross (1,2,3,4 beschreiben)

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Phase 1: nicht wahrhaben wollen (Verneinung)
Die Verleugnung mildert den Schock, der Kranke gewinnt so Zeit Kraft zu sammeln, um mit der Wahrheit fertig zu werden, Patient ist misstrauisch, geschockt, ängstlich, stimmungslabil, fordernd, glaubt an Verwechslung
Phase 2: Zorn (Emotionsphase)
Der Betroffene hat die tödliche Krankheit anerkannt, fragt sich warum es ihn trifft, was er getan habe, negative Emotionen äußern sich in Kleinigkeiten, Patient ist ängstlich, wütend, aggressiv, zornig, auf der Suche nach einem Schuldigen, Selbstwert ist eingeschränkt, Streitigkeiten in der Familie möglich
Phase 3: Verhandeln
Der bevorstehende Tod wird als unvermeidlich anerkannt. Betroffene sind jetzt sehr verletzlich. Gelübde werden geleistet, Patienten versuchen durch „Verhandeln“ Aufschub zu erreichen, Sie verhandeln mit Gott, sich selbst, den Ärzten ect. (bis zur Hochzeit meines …), Patient ist voller Hoffnung, kooperativ, aktiv, sehr zugänglich, umgänglich
Phase 4: Depression (Realitätsphase, Phase der Traurigkeit)
Der Kranke macht sich vertraut mit dem Tod, Patienten geben Hoffnung auf, versinken in einem Meer von Traurigkeit, Patienten verspüren das Gefühl eines entsetzlichen Verlustes (Versäumnisse werden bereut, trauern um all das was sie verlieren), ungelöste Probleme/ Fehler sind belastend, Religion nimmt einen großen Stellenwert ein, Patient ist traurig, depressiv verstimmt, ängstlich, introvertiert, grüblerisch, zieht sich zurück
Phase 5: Zustimmung (Akzeptierungsphase)

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Was ist die Terminalphase? (+Symptome)

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= letzten Tage und Stunden im Leben eines Menschen, also der Sterbeprozess im engeren Sinne (der Patient ist als sterbend anerkannt)
Typischen Symptome:
• Geschwächtes Immunsystem
• Schwäche und Bettlägerigkeit
• Angstzustände
• Atemnot
• Konzentration lässt nach
• Appetitlosigkeit
• Allgemeines Desinteresse
• Inkontinenz
• Todesdreieck

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Was ist SPICT?

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= Supportive & Palliative Care Indicators Tool (SPICTTM)


SPICT-DETM ist ein Leitfaden zur Identifikation von Patienten, die von einer Palliativversorgung profitieren können und bei denen ein palliatives Basisassessment sowie eine palliative Versorgungsplanung angezeigt wird.

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Körperliche Bedürfnisse Sterbender

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• Ausreichende Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme
• Erhöhtes Ruhebedürfnis
• Unerwünschte Besuche
• Ausscheidung
• Bedürfnisse aufgrund veränderter Sinneswahrnehmung
• Andere körperliche Bedürfnisse

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Bedürfnisse Sterbender aufgrund veränderter Sinneswahrnehmungen

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Sterbende Menschen haben meist eine intensivere Sinneswahrnehmung (Geräusche werden lauter empfunden, reagieren empfindsamer auf Reize, Zuwendung über die Haut spielt eine große Rolle)


• Erhöhtes Bedürfnis nach Hautkontakt
• Unangenehme Reize aller Art vermeiden
• Unangenehme Geräusche vermeiden, vertraute Geräusche durchaus OK
• Duftstoffe werden viel intensiver wahrgenommen, können Belastung sein (Parfum, Zigaretten,…)
• Auf angenehmes Licht achten (Farbwahrnehmung intensiviert)
• Wichtige persönliche Dinge im Blickfeld
• Angehörige aufklären sich leise zu verhalten (nehmen Geräusche überdeutlich wahr)
• Durch Wärmezufuhr von außen Geborgenheit vermitteln (verringerte Wärmeproduktion durch
mangelnde Blutzirkulation)

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das Symptom Fatigue  bei Palliativpatienten (Ursachen& therapeutische Maßnahmen)

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Fatigue = Unübliche Müdigkeit, Schwäche und Energiemangel, dass sich trotz Schlaf und Ruhe nur unvollständig oder gar nicht beheben lässt.


Ursachen

  • Stoffwechselprodukte eines Tumors (Zytokinase, entzündliche Stoffe, Serotonin)
  • Angst
  • Soziale Probleme
  • Prägung der Leistungsgesellschaft
  • Hadern mit dem Schicksal
  • Allfällige Schmerzen
  • Infektions- und Hypoxie-Zeichen
  • Depression
  • Schlafstörungen
  • Medikamentennebenwirkungen
  • Anämie
  • Dehydration
  • Fieber
  • Kachexie
  • Vitaminmangel
  • Ferritinmangel
  • Elekrolytverschiebungen
  • Neurologische Erkrankungen
  • Hypothyerose

therapeutische Maßnahmen

• Genussmittel, Womit könnte er sich etwas Gutes tun?
• Einfühlsames Assessment
• Versuchen Ursachen zu beheben
• Bewegungsübungen
• Medikamente (z.B: Methylphenidat, Steroide)
• Ausgewogenheit zwischen Aktivität und Ruhe
• Kräfte für Freude bereitende Aktivitäten sparen
• Tagesplan, Aktivitäten zu günstigen Zeiten und Pausen einplanen
• Psychosoziale Interventionen (z.B. finanzielle und Beziehungsthemen)
• Einbezug und Edukation der Angehörigen
• Nährstoffreiche Ernährung nach Gelüsten und in kleinen Portionen

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terminale Dehydratation (Pflegemaßnahmen, Vorteile, nachteilige Effekte)

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  • natürliches Symptom des Stebreprozesses
  • zu viel Flüssigkeit/ Nahrung verschlimmert Symptome (Übelkeit, Atemnot)

Pflegemaßnahmen

  • Betroffener entscheidet, was er trinken möchte
  • regelmäßig nach Durst fragen
  • Flüssigkeitshaushakt beobachten
  • häufige Mundpflege
  • Flüssigkeitsgabe nach Indikation (Verwirrtheit, massives Erbrechen)
  • Morphindosis an Flüssigkeitsverhältnisse anpassen
  • Soor behandeln

Vorteile

  • Weniger Urinproduktion (Toilettengang bleibt erspart)
  • Bildung von Flüssigkeit im Magen-darmstadt Trakt ist reduziert --> weniger Emesis
  • Reduzierte Bildung von Rachen und Bronchealsekrekten
  • Weniger Ödeme
  • Natürliche Analgesie durch Ausschüttung von endorphinen und durch die Hungerketose

nachteilige Effekte

  • Mundtrockenheit (sorgfältige Mundpflege!)
  • Verwirrung (Versuch kurzfristig parenterale Flüssigkeitsgabe über 24h, absetzen wenn‘s nicht hilft)
  • Hyperkaliämie (evtl. kurzfristige Infusionsgabe erforderlich)
  • Zunahme der Opioidmetaboliten
  • Niereninsuffizienz
  • Durstgefühl kann nicht durch Mundpflege gelindert werden
  • Obstipation
  • Dekubitusgefahr
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Xerostomie (Definition, Ursachen, Pflegemaßnahmen)

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= trockene Mundschleimhaut

Ursachen:

  • Xerogene Medikamente (Opioide, Antidepressiva, Anticholinergika, Antihistaminika, Spasmolytika, Diuretika, …)
  • Hoch dosierte, lokale Stahlentherapie
  • Mundatmung, Depression
  • Hyposalivation
  • ↓ EZ/AZ, Immunschwäche
  • Fieber, O2-Gabe

Pflegemaßnahmen

  • ausreichend trinken
  • häufige Mundpflege
  • häufiges anfeuchten der Mundschleimhaut
  • evtl. Medikamente, die Xerostomie verursachen, reduzieren
  • gefrorenen Fruchtstücke oder Eiswürfel lutschen
  • Vitamin C oder Zitronensäure (regt Speichelbildung an)
  • Luftbefeuchter
  • Feuchtigkeitsgel
  • süßes Madeloö, Kokosöl, Butter zur Geschmacksverbesserung + Vitamin A/E
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Unterschied zwischen chronischen und akuten Schmerzen

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Akut: machen auf potentielle/tatsächliche Schädigungen aufmerksam (lebensnotwendige Warnfunktion), Schmerzen < 3 Monat mit voraussichtlichem Ende, plötzlich und klingen meist von selbst ab, sobald Auslöser geheilt/beseitigt wurde
Chronisch: gehen über erwartete Heilungszeit hinaus bzw. > 3 Monate, immer wiederkehrend, können auch in ganz anderen Körperregionen auftreten, entwickelt sich als eigenständiges Krankheitsbild und verliert Funktion als Warnsignal (sinnlose Belastung)

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Welche Personen waren an der Entwicklung der modernen Hospizbewegung beteiligt? (Biographie & internationale Entwicklung)

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  • 1960er Jahre
  • Cicely Saunders (1918-2005) Krankenschwester, Sozialarbeiterin und Ärztin in England: identifiziert Mängel in der Betreuung Sterbender
    • Pionierin in der Schmerzbeobachtung/-therapie („total Pain“)
    • Beginn von Palliativ Care als eigenständige Forschungsdisziplin
    • Gründung des St. Christophers Hospice 1967 in London (Verbreitung der Idee in mehr als 80 Ländern)
  • Elisabeth Kübler-Ross (1926-2004) geborene Schweizerin
    • Aufsehen durch Buch „On Death and Dying) mit Definition ihrer 5 „Sterbephasen“
    • 1973: Gründung des ersten ambulanten Hospizdienstes in den USA (New Haven/ Conneticut)
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  • 4396 Karteikarten
  • 76 Studierende
  • 3 Lernmaterialien

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Q:

Organisationsformen palliativer Betreuungseinrichtungen

A:
  • Stationäre Hospize
  • Palliativstationen
  • Tageshospize
Q:

Arten der Zusammenarbeit und welche Professionen arbeiten in einem palliative- care- team?

A:

Arten der Zusammenarbeit:
• Interprofessionelle Zusammenarbeit
• Multiprofessionelle Zusammenarbeit

Professionen eines Palliative-Care-Teams:
• Sozialarbeiter
• Ehrenamtliche
• Selbsthilfegruppe
• Ergotherapeut
• Arzt
• Diätassistent
• Lehrer
• Ambulantes Hospiz
• Dolmetscher
• Seelsorger
• Atem-/Physiotherapeut

* Psychologe

* Palliativ- Care- Beratungsteam

Q:

5 Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross (1,2,3,4 beschreiben)

A:

Phase 1: nicht wahrhaben wollen (Verneinung)
Die Verleugnung mildert den Schock, der Kranke gewinnt so Zeit Kraft zu sammeln, um mit der Wahrheit fertig zu werden, Patient ist misstrauisch, geschockt, ängstlich, stimmungslabil, fordernd, glaubt an Verwechslung
Phase 2: Zorn (Emotionsphase)
Der Betroffene hat die tödliche Krankheit anerkannt, fragt sich warum es ihn trifft, was er getan habe, negative Emotionen äußern sich in Kleinigkeiten, Patient ist ängstlich, wütend, aggressiv, zornig, auf der Suche nach einem Schuldigen, Selbstwert ist eingeschränkt, Streitigkeiten in der Familie möglich
Phase 3: Verhandeln
Der bevorstehende Tod wird als unvermeidlich anerkannt. Betroffene sind jetzt sehr verletzlich. Gelübde werden geleistet, Patienten versuchen durch „Verhandeln“ Aufschub zu erreichen, Sie verhandeln mit Gott, sich selbst, den Ärzten ect. (bis zur Hochzeit meines …), Patient ist voller Hoffnung, kooperativ, aktiv, sehr zugänglich, umgänglich
Phase 4: Depression (Realitätsphase, Phase der Traurigkeit)
Der Kranke macht sich vertraut mit dem Tod, Patienten geben Hoffnung auf, versinken in einem Meer von Traurigkeit, Patienten verspüren das Gefühl eines entsetzlichen Verlustes (Versäumnisse werden bereut, trauern um all das was sie verlieren), ungelöste Probleme/ Fehler sind belastend, Religion nimmt einen großen Stellenwert ein, Patient ist traurig, depressiv verstimmt, ängstlich, introvertiert, grüblerisch, zieht sich zurück
Phase 5: Zustimmung (Akzeptierungsphase)

Q:

Was ist die Terminalphase? (+Symptome)

A:

= letzten Tage und Stunden im Leben eines Menschen, also der Sterbeprozess im engeren Sinne (der Patient ist als sterbend anerkannt)
Typischen Symptome:
• Geschwächtes Immunsystem
• Schwäche und Bettlägerigkeit
• Angstzustände
• Atemnot
• Konzentration lässt nach
• Appetitlosigkeit
• Allgemeines Desinteresse
• Inkontinenz
• Todesdreieck

Q:

Was ist SPICT?

A:

= Supportive & Palliative Care Indicators Tool (SPICTTM)


SPICT-DETM ist ein Leitfaden zur Identifikation von Patienten, die von einer Palliativversorgung profitieren können und bei denen ein palliatives Basisassessment sowie eine palliative Versorgungsplanung angezeigt wird.

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Q:

Körperliche Bedürfnisse Sterbender

A:

• Ausreichende Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme
• Erhöhtes Ruhebedürfnis
• Unerwünschte Besuche
• Ausscheidung
• Bedürfnisse aufgrund veränderter Sinneswahrnehmung
• Andere körperliche Bedürfnisse

Q:

Bedürfnisse Sterbender aufgrund veränderter Sinneswahrnehmungen

A:

Sterbende Menschen haben meist eine intensivere Sinneswahrnehmung (Geräusche werden lauter empfunden, reagieren empfindsamer auf Reize, Zuwendung über die Haut spielt eine große Rolle)


• Erhöhtes Bedürfnis nach Hautkontakt
• Unangenehme Reize aller Art vermeiden
• Unangenehme Geräusche vermeiden, vertraute Geräusche durchaus OK
• Duftstoffe werden viel intensiver wahrgenommen, können Belastung sein (Parfum, Zigaretten,…)
• Auf angenehmes Licht achten (Farbwahrnehmung intensiviert)
• Wichtige persönliche Dinge im Blickfeld
• Angehörige aufklären sich leise zu verhalten (nehmen Geräusche überdeutlich wahr)
• Durch Wärmezufuhr von außen Geborgenheit vermitteln (verringerte Wärmeproduktion durch
mangelnde Blutzirkulation)

Q:

das Symptom Fatigue  bei Palliativpatienten (Ursachen& therapeutische Maßnahmen)

A:

Fatigue = Unübliche Müdigkeit, Schwäche und Energiemangel, dass sich trotz Schlaf und Ruhe nur unvollständig oder gar nicht beheben lässt.


Ursachen

  • Stoffwechselprodukte eines Tumors (Zytokinase, entzündliche Stoffe, Serotonin)
  • Angst
  • Soziale Probleme
  • Prägung der Leistungsgesellschaft
  • Hadern mit dem Schicksal
  • Allfällige Schmerzen
  • Infektions- und Hypoxie-Zeichen
  • Depression
  • Schlafstörungen
  • Medikamentennebenwirkungen
  • Anämie
  • Dehydration
  • Fieber
  • Kachexie
  • Vitaminmangel
  • Ferritinmangel
  • Elekrolytverschiebungen
  • Neurologische Erkrankungen
  • Hypothyerose

therapeutische Maßnahmen

• Genussmittel, Womit könnte er sich etwas Gutes tun?
• Einfühlsames Assessment
• Versuchen Ursachen zu beheben
• Bewegungsübungen
• Medikamente (z.B: Methylphenidat, Steroide)
• Ausgewogenheit zwischen Aktivität und Ruhe
• Kräfte für Freude bereitende Aktivitäten sparen
• Tagesplan, Aktivitäten zu günstigen Zeiten und Pausen einplanen
• Psychosoziale Interventionen (z.B. finanzielle und Beziehungsthemen)
• Einbezug und Edukation der Angehörigen
• Nährstoffreiche Ernährung nach Gelüsten und in kleinen Portionen

Q:

terminale Dehydratation (Pflegemaßnahmen, Vorteile, nachteilige Effekte)

A:
  • natürliches Symptom des Stebreprozesses
  • zu viel Flüssigkeit/ Nahrung verschlimmert Symptome (Übelkeit, Atemnot)

Pflegemaßnahmen

  • Betroffener entscheidet, was er trinken möchte
  • regelmäßig nach Durst fragen
  • Flüssigkeitshaushakt beobachten
  • häufige Mundpflege
  • Flüssigkeitsgabe nach Indikation (Verwirrtheit, massives Erbrechen)
  • Morphindosis an Flüssigkeitsverhältnisse anpassen
  • Soor behandeln

Vorteile

  • Weniger Urinproduktion (Toilettengang bleibt erspart)
  • Bildung von Flüssigkeit im Magen-darmstadt Trakt ist reduziert --> weniger Emesis
  • Reduzierte Bildung von Rachen und Bronchealsekrekten
  • Weniger Ödeme
  • Natürliche Analgesie durch Ausschüttung von endorphinen und durch die Hungerketose

nachteilige Effekte

  • Mundtrockenheit (sorgfältige Mundpflege!)
  • Verwirrung (Versuch kurzfristig parenterale Flüssigkeitsgabe über 24h, absetzen wenn‘s nicht hilft)
  • Hyperkaliämie (evtl. kurzfristige Infusionsgabe erforderlich)
  • Zunahme der Opioidmetaboliten
  • Niereninsuffizienz
  • Durstgefühl kann nicht durch Mundpflege gelindert werden
  • Obstipation
  • Dekubitusgefahr
Q:

Xerostomie (Definition, Ursachen, Pflegemaßnahmen)

A:

= trockene Mundschleimhaut

Ursachen:

  • Xerogene Medikamente (Opioide, Antidepressiva, Anticholinergika, Antihistaminika, Spasmolytika, Diuretika, …)
  • Hoch dosierte, lokale Stahlentherapie
  • Mundatmung, Depression
  • Hyposalivation
  • ↓ EZ/AZ, Immunschwäche
  • Fieber, O2-Gabe

Pflegemaßnahmen

  • ausreichend trinken
  • häufige Mundpflege
  • häufiges anfeuchten der Mundschleimhaut
  • evtl. Medikamente, die Xerostomie verursachen, reduzieren
  • gefrorenen Fruchtstücke oder Eiswürfel lutschen
  • Vitamin C oder Zitronensäure (regt Speichelbildung an)
  • Luftbefeuchter
  • Feuchtigkeitsgel
  • süßes Madeloö, Kokosöl, Butter zur Geschmacksverbesserung + Vitamin A/E
Q:

Unterschied zwischen chronischen und akuten Schmerzen

A:

Akut: machen auf potentielle/tatsächliche Schädigungen aufmerksam (lebensnotwendige Warnfunktion), Schmerzen < 3 Monat mit voraussichtlichem Ende, plötzlich und klingen meist von selbst ab, sobald Auslöser geheilt/beseitigt wurde
Chronisch: gehen über erwartete Heilungszeit hinaus bzw. > 3 Monate, immer wiederkehrend, können auch in ganz anderen Körperregionen auftreten, entwickelt sich als eigenständiges Krankheitsbild und verliert Funktion als Warnsignal (sinnlose Belastung)

Q:

Welche Personen waren an der Entwicklung der modernen Hospizbewegung beteiligt? (Biographie & internationale Entwicklung)

A:
  • 1960er Jahre
  • Cicely Saunders (1918-2005) Krankenschwester, Sozialarbeiterin und Ärztin in England: identifiziert Mängel in der Betreuung Sterbender
    • Pionierin in der Schmerzbeobachtung/-therapie („total Pain“)
    • Beginn von Palliativ Care als eigenständige Forschungsdisziplin
    • Gründung des St. Christophers Hospice 1967 in London (Verbreitung der Idee in mehr als 80 Ländern)
  • Elisabeth Kübler-Ross (1926-2004) geborene Schweizerin
    • Aufsehen durch Buch „On Death and Dying) mit Definition ihrer 5 „Sterbephasen“
    • 1973: Gründung des ersten ambulanten Hospizdienstes in den USA (New Haven/ Conneticut)
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