Gerontologie - 4. Semester an der Fachhochschule Gesundheit Tirol | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Gerontologie - 4. Semester an der Fachhochschule Gesundheit Tirol

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Was versteht man unter Altersstereotype?

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Altersstereotypen sind relativ fest gefügte, stabile Überzeugungen davon, wie ältere Menschen (angeblich) sind und wodurch sie sich von anderen, jüngeren Menschen unterscheiden.

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Ageism

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Ageism [engl.] = Altersdiskriminierung
Vorurteile gegen eine Person aufgrund ihres Alters, welche mit einer sozialen und ökonomischen Benachteiligung einhergeht (Diskriminierung alter Menschen = age discrimination).

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Welche Kompetenzen sollten Pflegende von alten Menschen besitzen?

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  • Wissen über den physiologischen Alterungsprozess
  • Wissen über die vielschichtigen Probleme bei der Erkrankung im Alter
  • Wissen über psychische und soziale Einflüsse bei der Entstehung von Krankheit und Behinderung im Alter
  • Wissen über spezielle geriatrische Probleme, z.B. Stürze, Immobilität, Verwirrtheit, Mangelernährung
  • Wissen über die Besonderheiten diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen bei alten Menschen
  • Wissen über soziale und rechtliche Aspekte im Alter
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was sind die Besonderheiten der geriatrischen Pflege? (Herausforderungen)

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Anschluss an der geriatrischen Tagesklinik bei geeigneten Patienten komplikationslos.
Die Geriatrie steht vor sehr speziellen Herausforderungen:

  • Ältere Patienten sind oftmals gebrechlich und geschwächt
  • Krankheiten haben häufig anderes Erscheinungsbild als bei jüngeren Patienten
  • Behandlungserfolg stellt sich langsamer ein

Dadurch ergeben sich sowohl in der Diagnose als auch in der Behandlung spezielle

Schwierigkeiten.

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Welche Arten des Alterns kennen Sie?

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  • Verminderung der physischen, psychischen und sozialen Anpassungsfähigkeit
  • Verlangsamung von Bewegungsabläufen
  • Veränderung in der Gewebezusammensetzung und funktionelle Rückbildung der Organe (z. B. Altershaut, Altersweitsichtigkeit, Abnahme von Gewebswasser und Muskelmasse,  Ersatz derer durch Fettzellen, etc.)
  • Seelisch-geistige Veränderungen (z. B. Zunahme von Wortschatz und Sprachverständnis sowie von Allgemeinbildung und Spezialwissen, Zunahme von Lebens- und Berufserfahrung, Reifung der Persönlichkeit, Verlangsamung geistiger Abläufe,  schnelles Ermüden, kleine Gedächtnisstörungen besonders im Kurzzeitgedächtnis etc.)
  • Veränderungen familiärer und gesellschaftlicher Rollen/Aufgaben (z. B. Aufgabe langjähriger sozialer Rollen, Verlust sozialer Kontakte, Verlust familiärer Aufgaben,  Übernahme neuer Rollen, geringer, bis deutlicher Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben etc.)
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Welche unterschiedlichen Demenz- Formen kennen Sie?

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  • primäre Demenz: degenerative (DAT) und vaskuläre Form (Abbauprozesse und Erkrankungen der Hirn- Blutgefäße z.B. Multiinfarktdemenz)
  • sekundäre Demenz: Folge durch Erkrankung eines anderen Organs
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Verlauf, Ursachen, Symptome des Morbus Alzheimer (Stadieneinteilung)

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Prä-Demenz-Stadium (Dauer: 1-3 Jahre): Jahre bevor die Alzheimer Demenz diagnostiziert werden kann sind Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis, Beeinträchtigungen des Sprachverständnisses und Befindlichkeitsstörungen wie Depression und/ oder Teilnahmslosigkeit in neurophysiologischen Tests nachweisbar.


Früh- und Mittelstadium (2-10 Jahre): Defizite beim Lernen, Verminderte Gedächtnisleistung, reduziertes Sprachvermögen, Unsicherheiten in der Feinmotorik (Schreiben, Malen, anziehen wirkt erschwert), allerdings ist hier das Langzeitgedächtnis und emotionale Erlebnisse noch gegenwärtig.


Fortgeschrittene Demenz (8-12 Jahre): verlernen altbekannter Fertigkeiten, nicht mehr wiedererkennen von nahestehenden Personen und alltäglichen Gegenständen, Aggressionen, Abbau der Muskulatur (führt zu Sprachproblemen, Inkontinenz, Immobilität).


Typisch ist eine diffuse Verminderung der Anzahl der Nervenzellen in der Großhirnrinde (Hirnatrophie) und weiters die Einlagerung von senilen Plaques, die aus dem sogenannten Amyloid (schädliche Eiweißverbindungen) gebildet sind und eine degenerative Veränderung der Neuronen in Form von sogenannten Neurofibrillen erreichen. Diese Amyloidfibrillen treten im  Zuge des „normalen“ Alterungsprozesses im Körper jedes Menschen auf, nur das gehäufte auftreten beim Morbus Alzheimer lässt auf die vermehrten Zerfallsprozesse im Gehirn schließen.

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in welchen stationären Einrichtungen leben alte Menschen?

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  • betreutes Wohnen
    • abgeschlossene Wohneinheit für Bewohner --> können Leben selbstständig organisieren
    • es gibt die Möglichkeit Hilfe anzufordern
  • Mehr- Generationenhaus (Wohnanlagen für Jung und Alt)
    • unterschiedliche Fähigkeiten der Generationen --> sie unterstützen sich gegenseitig
  • Haus- und Wohngemeinschaften
    • gemeinsames Zusammenleben gleichaltriger Menschen
    • Bewohner müssen Kompromisse eingehen und offen für neues sein
    • professionelle Dienste helfen diesen Wohngemeinschaften
    • Nachteil: der Verlust eines Mitglieds der WG
  • Akutgeriatrie
  • Wohn- und Pflegeheime
  • Wohnformen für Demenzerkrankte Menschen
  • Pflegekliniken
  • Gerontopsychiatrie
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Was ist der Unterschied zwischen Altenwohnheim und Pflegeheim?

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Altenheim: 

  • Menschen werden versorgt, die in der Haushaltsführung eingeschränkt sind
  • eigene Schlafzimmer & Badezimmer und eine Küchenzeile
  • Essen kann im Speisesaal oder im Zimmer eingenommen werden
  • Pflege steht nicht im Vordergrund

Pflegeheim:

  • Menschen sind täglich auf Pflege angewiesen
  • Unterbringung kann auch in Mehrbettzimmern sein
  • Versorgung und Verpflegung ist umfassend
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Merkmale, die eine altengerechte Wohnung haben soll

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  • ausreichend Halterungen im Bad, WC Sitzhöhe nicht zu nieder, Duschstuhl, rutschsicherer Boden
  • Sessel mit Seitenlehnen, kein gespiegelter Boden, Stolperfallen vermeiden
  • barrierefrei oder Lift, Farbkontraste geben Orientierung
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Verlegungs- Stress- Syndrom

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körperliche oder psychosoziale Störung infolge eines Umzugs oder einer Verlegung von einer Umgebung in die andere

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Wie kann man die Orientierung eines Bewohners in einem Heim verbessern?

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  • mit Orientierungs- und Identifikationshilfen
  • örtliche, zeitliche, situative und persönliche Orientierung
  • Kalender, Tafel mit Tagesmenü, Beschriftungen, prägnante Farben, Zimmernummern inkl. Bild & Name, Markierung von Glaswänden
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  • 4396 Karteikarten
  • 78 Studierende
  • 3 Lernmaterialien

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Q:

Was versteht man unter Altersstereotype?

A:

Altersstereotypen sind relativ fest gefügte, stabile Überzeugungen davon, wie ältere Menschen (angeblich) sind und wodurch sie sich von anderen, jüngeren Menschen unterscheiden.

Q:

Ageism

A:

Ageism [engl.] = Altersdiskriminierung
Vorurteile gegen eine Person aufgrund ihres Alters, welche mit einer sozialen und ökonomischen Benachteiligung einhergeht (Diskriminierung alter Menschen = age discrimination).

Q:

Welche Kompetenzen sollten Pflegende von alten Menschen besitzen?

A:
  • Wissen über den physiologischen Alterungsprozess
  • Wissen über die vielschichtigen Probleme bei der Erkrankung im Alter
  • Wissen über psychische und soziale Einflüsse bei der Entstehung von Krankheit und Behinderung im Alter
  • Wissen über spezielle geriatrische Probleme, z.B. Stürze, Immobilität, Verwirrtheit, Mangelernährung
  • Wissen über die Besonderheiten diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen bei alten Menschen
  • Wissen über soziale und rechtliche Aspekte im Alter
Q:

was sind die Besonderheiten der geriatrischen Pflege? (Herausforderungen)

A:

Anschluss an der geriatrischen Tagesklinik bei geeigneten Patienten komplikationslos.
Die Geriatrie steht vor sehr speziellen Herausforderungen:

  • Ältere Patienten sind oftmals gebrechlich und geschwächt
  • Krankheiten haben häufig anderes Erscheinungsbild als bei jüngeren Patienten
  • Behandlungserfolg stellt sich langsamer ein

Dadurch ergeben sich sowohl in der Diagnose als auch in der Behandlung spezielle

Schwierigkeiten.

Q:

Welche Arten des Alterns kennen Sie?

A:
  • Verminderung der physischen, psychischen und sozialen Anpassungsfähigkeit
  • Verlangsamung von Bewegungsabläufen
  • Veränderung in der Gewebezusammensetzung und funktionelle Rückbildung der Organe (z. B. Altershaut, Altersweitsichtigkeit, Abnahme von Gewebswasser und Muskelmasse,  Ersatz derer durch Fettzellen, etc.)
  • Seelisch-geistige Veränderungen (z. B. Zunahme von Wortschatz und Sprachverständnis sowie von Allgemeinbildung und Spezialwissen, Zunahme von Lebens- und Berufserfahrung, Reifung der Persönlichkeit, Verlangsamung geistiger Abläufe,  schnelles Ermüden, kleine Gedächtnisstörungen besonders im Kurzzeitgedächtnis etc.)
  • Veränderungen familiärer und gesellschaftlicher Rollen/Aufgaben (z. B. Aufgabe langjähriger sozialer Rollen, Verlust sozialer Kontakte, Verlust familiärer Aufgaben,  Übernahme neuer Rollen, geringer, bis deutlicher Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben etc.)
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Q:

Welche unterschiedlichen Demenz- Formen kennen Sie?

A:
  • primäre Demenz: degenerative (DAT) und vaskuläre Form (Abbauprozesse und Erkrankungen der Hirn- Blutgefäße z.B. Multiinfarktdemenz)
  • sekundäre Demenz: Folge durch Erkrankung eines anderen Organs
Q:

Verlauf, Ursachen, Symptome des Morbus Alzheimer (Stadieneinteilung)

A:

Prä-Demenz-Stadium (Dauer: 1-3 Jahre): Jahre bevor die Alzheimer Demenz diagnostiziert werden kann sind Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis, Beeinträchtigungen des Sprachverständnisses und Befindlichkeitsstörungen wie Depression und/ oder Teilnahmslosigkeit in neurophysiologischen Tests nachweisbar.


Früh- und Mittelstadium (2-10 Jahre): Defizite beim Lernen, Verminderte Gedächtnisleistung, reduziertes Sprachvermögen, Unsicherheiten in der Feinmotorik (Schreiben, Malen, anziehen wirkt erschwert), allerdings ist hier das Langzeitgedächtnis und emotionale Erlebnisse noch gegenwärtig.


Fortgeschrittene Demenz (8-12 Jahre): verlernen altbekannter Fertigkeiten, nicht mehr wiedererkennen von nahestehenden Personen und alltäglichen Gegenständen, Aggressionen, Abbau der Muskulatur (führt zu Sprachproblemen, Inkontinenz, Immobilität).


Typisch ist eine diffuse Verminderung der Anzahl der Nervenzellen in der Großhirnrinde (Hirnatrophie) und weiters die Einlagerung von senilen Plaques, die aus dem sogenannten Amyloid (schädliche Eiweißverbindungen) gebildet sind und eine degenerative Veränderung der Neuronen in Form von sogenannten Neurofibrillen erreichen. Diese Amyloidfibrillen treten im  Zuge des „normalen“ Alterungsprozesses im Körper jedes Menschen auf, nur das gehäufte auftreten beim Morbus Alzheimer lässt auf die vermehrten Zerfallsprozesse im Gehirn schließen.

Q:

in welchen stationären Einrichtungen leben alte Menschen?

A:
  • betreutes Wohnen
    • abgeschlossene Wohneinheit für Bewohner --> können Leben selbstständig organisieren
    • es gibt die Möglichkeit Hilfe anzufordern
  • Mehr- Generationenhaus (Wohnanlagen für Jung und Alt)
    • unterschiedliche Fähigkeiten der Generationen --> sie unterstützen sich gegenseitig
  • Haus- und Wohngemeinschaften
    • gemeinsames Zusammenleben gleichaltriger Menschen
    • Bewohner müssen Kompromisse eingehen und offen für neues sein
    • professionelle Dienste helfen diesen Wohngemeinschaften
    • Nachteil: der Verlust eines Mitglieds der WG
  • Akutgeriatrie
  • Wohn- und Pflegeheime
  • Wohnformen für Demenzerkrankte Menschen
  • Pflegekliniken
  • Gerontopsychiatrie
Q:

Was ist der Unterschied zwischen Altenwohnheim und Pflegeheim?

A:

Altenheim: 

  • Menschen werden versorgt, die in der Haushaltsführung eingeschränkt sind
  • eigene Schlafzimmer & Badezimmer und eine Küchenzeile
  • Essen kann im Speisesaal oder im Zimmer eingenommen werden
  • Pflege steht nicht im Vordergrund

Pflegeheim:

  • Menschen sind täglich auf Pflege angewiesen
  • Unterbringung kann auch in Mehrbettzimmern sein
  • Versorgung und Verpflegung ist umfassend
Q:

Merkmale, die eine altengerechte Wohnung haben soll

A:
  • ausreichend Halterungen im Bad, WC Sitzhöhe nicht zu nieder, Duschstuhl, rutschsicherer Boden
  • Sessel mit Seitenlehnen, kein gespiegelter Boden, Stolperfallen vermeiden
  • barrierefrei oder Lift, Farbkontraste geben Orientierung
Q:

Verlegungs- Stress- Syndrom

A:

körperliche oder psychosoziale Störung infolge eines Umzugs oder einer Verlegung von einer Umgebung in die andere

Q:

Wie kann man die Orientierung eines Bewohners in einem Heim verbessern?

A:
  • mit Orientierungs- und Identifikationshilfen
  • örtliche, zeitliche, situative und persönliche Orientierung
  • Kalender, Tafel mit Tagesmenü, Beschriftungen, prägnante Farben, Zimmernummern inkl. Bild & Name, Markierung von Glaswänden
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