Standortansprüche Baumarten an der Fachhochschule Erfurt | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Standortansprüche Baumarten an der Fachhochschule Erfurt

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Weißtanne (Abies alba)

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Lichtbedürfnis: Schattbaumart


Bodenansprüche: tiefgründige, feinerdereiche, nachhaltig frische Böden; mittlere bis hohe Nährstoffansprüche (v.a.  auf Braunerden; Pseudolgley, Gley auch möglich)


Ansprüche an den Jahresniederschlag: mind. 600-1000mm, besser über 1000mm


Wurzelsystem: intensiver Pfahlwurzler mit hoher Wurzelleistung 


Ungeeignete Standorte: trockene Steilhänge; Auen; stark saure Standorte, Standorte mit geringer Luftfeuchtigkeit 


Gefahren: (Spät-)Frost; Rauchgase; Wildverbiss; Tannentrieblaus 


Vorkommen: mittlere und obere Lagen der Mittelgebirge, Alpen bis 1600 m/NN(Bergmischwald)


Waldbauliche Bedeutung: Mischbaumart (Bergmischwald); Standort-Stabilisierung (guter Streuabbbau, Wurzelleistung)

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Vogelkirsche (Prunus avium)

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Lichtbedürfnis: Licht- bis Halbschattbaumart


Bodenansprüche: auf nährstoff- und basenreichen, trockenen bis mäßig feuchten Standorten; optimal sind frische, nährstoffreiche, gut durchlüftete Lehmböden


Wurzelsystem:  Flaches Herzwurzelsystem mit geringer Wurzelenergie 


Ungeeignete Standorte: dichte Böden 


Gefahren: Wild; Mäuse; Stammfäule ab 80 Jahre; Gummifluss 


Vorkommen: vorzugsweise in tieferen Lagen; max. bis ca. 700 m Seehöhe 


Waldbauliche Bedeutung: wertvolles Holz

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Gemeine Fichte (Picea abies)

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Lichtbedürfnis: Halbschattbaumart


Bodenansprüche: frische Böden, bevorzugt tiefgründig; geringe Nährstoffansprüche(v.a. sandig-lehmige Braunerden, Podsol)


Ansprüche an den Jahresniederschlag: ca. 600 mm/Jahr


Wurzelsystem: Flachwurzler 


Ungeeignete Standorte: trockene flachgründige Standorte; Auen; Nassstandorte; extreme Versauerung; auf Kalk oft Rotfäulegefahr


Gefahren: Sturm; Schnee; Rauchgase; Borken-und Rüsselkäfer Vorkommen: vom Tiefland bis 2000/NN (natürlich ab ca. 600m/NN -höhere Lagen der Mittelgebirge)


Optimal: feuchte, mäßig saure (pH 4-5), kühle Standorte 


Waldbauliche Bedeutung: Brotbaum der Forstwirtschaft; vielseitig verwendbares Holz

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Gemeine Kiefer (Pinus sylvestris)

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Lichtbedürfnis: Lichtbaumart 


Bodenansprüche: sehr geringe Standortsansprüche; trockene, nährstoffarme, basenarmeSto; Moorböden, Rohböden;  sehr anpassungsfähig; frosthart, dürreunempfindlich(optimal auf lehmigen Sanden und sandigen Lehmen verschiedener Bodentypen)


Ansprüche an den Jahresniederschlag:  400mm (bis 2500mm – breite Amplitude)


Wurzelsystem: Pfahlwurzler mit hoher Wurzelenergie 


Ungeeignete Standorte : hohe Luftfeuchtigkeit; Schneebruchlagen; gute Standorte 


Gefahren: Schneebruch; Rüsselkäfer; Waldgärtner; Kiefernschütte 


Vorkommen: vorrangig in der Ebene; auch im Gebirge bis 700mm/NN (Alpen bis 2000 m/NN)


Waldbauliche Bedeutung: vor allem für Extremstandorte (arm; trocken; moorig; frostgefährdet)

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Stieleiche (Quercus robur)

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Lichtbedürfnis: Lichtbaumart 


Bodenansprüche: frische bis feuchte, nährstoffreiche, tiefgründige Böden; wärmeliebend; auch auf schweren und verdichteten Böden sowie auf grundfeuchten bis vergleyten und auf anmoorigen Böden


Wurzelsystem: Pfahlwurzler


Ungeeignete Standorte: trockene, kalte Standorte 


Gefahren: Spätfrost; starke Winterfröste; Wild 


Vorkommen: v.a. Tief- und Hügelland;  Mittelgebirge bis 700m/NN (Alpen bis 900m/NN); Bevorzugt in sommerwarme Tieflagen (Durchschnittstemperatur im Juli: 14 bis 25 °C) mit nicht zu hohen Jahresniederschlägen


Waldbauliche Bedeutung: Aufschluss toniger Böden; Drainage von vergleytenStandorten; sturmfest; sehr wertvolles Holz

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Roteiche(Quercus rubra):

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Lichtbedürfnis: Lichtbaumart 


Bodenansprüche: geringere Wärme- und Bodenansprüche als Stieleiche 


Wurzelsystem: Pfahlwurzler


Ungeeignete Standorte: staunasse und flachgründige Standorte 


Gefahren: Wild 


Vorkommen: ursprünglich aus Nordamerika 


Waldbauliche Bedeutung: gefährdete und magere Standorte; Erstaufforstungen; wirkt bodenverbessernd

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Bergahorn (Acer pseudoplatanus)

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Lichtbedürfnis: Halbschattbaumartbis Schattbaumart; im Alter deutlich zunehmender Lichtbedarf (Entwicklung Richtung Lichtbaumart)


Bodenansprüche: frische, tiefgründige, nährstoffreiche Böden 


Ansprüche an den Jahresniederschlag: mind. 600mm


Wurzelsystem: Herzwurzler


Ungeeignete Standorte : trockene, staunasse oder saure Böden 


Gefahren: Mäusefraß und Wildschäden in der Jugend 


Vorkommen: Mittel- bis Hochgebirge (Alpen bis 1700 m/NN); auch im Tiefland; Schluchtwälder; bevorzugt auf Stomit feuchtem Berg- oder Schluchtklima


Waldbauliche Bedeutung: Mischbaumart; bodenverbessernd, wertvolles Holz

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Elsbeere (Sorbus torminalis)

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Lichtbedürfnis: Halbschattbaumartmit geringer Wuchskraft


Bodenansprüche: trockene bis frische, nährstoff- und basenreicheBöden; z.T. auch mäßig sauer Böden; in höheren Lagen nur auf  kalkreichen Sonnenseiten


Wurzelsystem:  Pfahlwurzel mit intensiven Seitenwurzeln in der Jugend, spätere Entwicklung zum Herzwurzler mit starken Seitenwurzeln; vegetative Vermehrung durch Wurzelbrut (Wurzelsprosse)


Ungeeignete Standorte: feuchte Sto


Gefahren: Wild


Vorkommen: Ebene bis zur montanen Stufe - bis 700 m/NN;  v.a. im kollinenBereich; sommerwarme und wintermilde Standorte


Waldbauliche Bedeutung: (langsamwüchsig;) wertvolles Holz; seltene BA für Naturschutz u. Landschaftsgestaltung

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Douglasie (Pseudotsuga menziesii)

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Lichtbedürfnis: Halbschattbaumart


Bodenansprüche: tiefgründige, gut durchlüftete, humusreiche, mäßig saure, frische, sandige Lehmböden; mittlere Nährstoffversorgung, (v.a. carbonatfreieBraunerden, Podsol, Ranker)


Ansprüche an den Jahresniederschlag: ??? Ab ca. 600mm (im Herkunftsgebiet um 2000mm, mit hohem Anteil außerhalb der Vegetationsperiode)


Wurzelsystem: Herzwurzlermit intensivem Wurzelwachstum, hoher Feinwurzelanteil 


Ungeeignete Standorte: nährstoffarme Standorte, Tonböden, Kalkstandorte (Kalkchlorose)


Gefahren: Wildverbiss, Fegeschäden, Dgl-Wolllaus, Stammfäule, Dgl-Schütte


Vorkommen: Küstendouglasie im atlantisch geprägten Bereich des Tieflandes/ Gebirgsdouglasie  im  kontinentalen Bereich – hier warm-feuchte Berglagen mit ausreichender Luft- und Bodenfeuchte


Waldbauliche Bedeutung: Standort-Stabilisierung (guter Streuabbbau, Wurzelleistung)

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Lärche (Larix decidua)

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Lichtbedürfnis: Lichtbaumart 


Bodenansprüche: lockere, tiefgründige, nachhaltig frische Böden; geringe Nährstoffansprüche (auf Kalk- wie auch auf Silikatgestein)


Ansprüche an den Jahresniederschlag: ab 450mm


Wurzelsystem: Herzwurzlermit hoher Wurzelenergie 


Ungeeignete Standorte: kaltfeuchte Standorte; Pseudogleyböden, Nebellagen 


Gefahren: Spätfrost; Lärchenkrebs; Lä-Miniermotte; Mäuse; Wild 


Vorkommen: Tiefland bis Hochgebirge (bis 2400 m/NN)


Waldbauliche Bedeutung: Mischbaumart im Fi-, Ta  -, Bu-Wald; sturmfest; schneebruchsicher; bodenverbessernd auf skelettreichen Böden

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Rotbuche (Fagus silvatica)

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Lichtbedürfnis: Schattbaumart


Bodenansprüche: tiefgründige, nachhaltig frische, gut durchlüftete, lockere Bödenmittlere bis  nährstoffreiche, schwach saure bis kalkreiche Böden


Ansprüche an den Jahresniederschlag: mindestens 600mm


Wurzelsystem: Herzwurzler


Ungeeignete Standorte: extrem saure Standorte; Staunässe; Niederschlag < 600 mm 


Gefahren: Spätfrost; Buchenkrebs; Wild; Mäuse


Vorkommen: Ebene bis ins Mittelgebirge  (Alpen: max. 1400m/NN), mit wintermildem und feuchtem Klima, bevorzugt Standorte mit eher ozeanisch und weniger kontinental geprägten Klimaeinflüssen


Waldbauliche Bedeutung: bodenverbessernd

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Vergleich Traubeneiche (Quercus petraea)

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eher auf weniger stark kontinental geprägten Standorten; weniger winterfrosthart aber auch weniger wärmebedürftig als die SEI; geringere Nährstoffansprüche bevorzugt gut durchlüftete und trocknere Böden, auch sehr trockene Stomöglich; ungeeignet auf sehr feuchten und vergleyten Standorten

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Q:

Weißtanne (Abies alba)

A:

Lichtbedürfnis: Schattbaumart


Bodenansprüche: tiefgründige, feinerdereiche, nachhaltig frische Böden; mittlere bis hohe Nährstoffansprüche (v.a.  auf Braunerden; Pseudolgley, Gley auch möglich)


Ansprüche an den Jahresniederschlag: mind. 600-1000mm, besser über 1000mm


Wurzelsystem: intensiver Pfahlwurzler mit hoher Wurzelleistung 


Ungeeignete Standorte: trockene Steilhänge; Auen; stark saure Standorte, Standorte mit geringer Luftfeuchtigkeit 


Gefahren: (Spät-)Frost; Rauchgase; Wildverbiss; Tannentrieblaus 


Vorkommen: mittlere und obere Lagen der Mittelgebirge, Alpen bis 1600 m/NN(Bergmischwald)


Waldbauliche Bedeutung: Mischbaumart (Bergmischwald); Standort-Stabilisierung (guter Streuabbbau, Wurzelleistung)

Q:

Vogelkirsche (Prunus avium)

A:

Lichtbedürfnis: Licht- bis Halbschattbaumart


Bodenansprüche: auf nährstoff- und basenreichen, trockenen bis mäßig feuchten Standorten; optimal sind frische, nährstoffreiche, gut durchlüftete Lehmböden


Wurzelsystem:  Flaches Herzwurzelsystem mit geringer Wurzelenergie 


Ungeeignete Standorte: dichte Böden 


Gefahren: Wild; Mäuse; Stammfäule ab 80 Jahre; Gummifluss 


Vorkommen: vorzugsweise in tieferen Lagen; max. bis ca. 700 m Seehöhe 


Waldbauliche Bedeutung: wertvolles Holz

Q:

Gemeine Fichte (Picea abies)

A:

Lichtbedürfnis: Halbschattbaumart


Bodenansprüche: frische Böden, bevorzugt tiefgründig; geringe Nährstoffansprüche(v.a. sandig-lehmige Braunerden, Podsol)


Ansprüche an den Jahresniederschlag: ca. 600 mm/Jahr


Wurzelsystem: Flachwurzler 


Ungeeignete Standorte: trockene flachgründige Standorte; Auen; Nassstandorte; extreme Versauerung; auf Kalk oft Rotfäulegefahr


Gefahren: Sturm; Schnee; Rauchgase; Borken-und Rüsselkäfer Vorkommen: vom Tiefland bis 2000/NN (natürlich ab ca. 600m/NN -höhere Lagen der Mittelgebirge)


Optimal: feuchte, mäßig saure (pH 4-5), kühle Standorte 


Waldbauliche Bedeutung: Brotbaum der Forstwirtschaft; vielseitig verwendbares Holz

Q:

Gemeine Kiefer (Pinus sylvestris)

A:

Lichtbedürfnis: Lichtbaumart 


Bodenansprüche: sehr geringe Standortsansprüche; trockene, nährstoffarme, basenarmeSto; Moorböden, Rohböden;  sehr anpassungsfähig; frosthart, dürreunempfindlich(optimal auf lehmigen Sanden und sandigen Lehmen verschiedener Bodentypen)


Ansprüche an den Jahresniederschlag:  400mm (bis 2500mm – breite Amplitude)


Wurzelsystem: Pfahlwurzler mit hoher Wurzelenergie 


Ungeeignete Standorte : hohe Luftfeuchtigkeit; Schneebruchlagen; gute Standorte 


Gefahren: Schneebruch; Rüsselkäfer; Waldgärtner; Kiefernschütte 


Vorkommen: vorrangig in der Ebene; auch im Gebirge bis 700mm/NN (Alpen bis 2000 m/NN)


Waldbauliche Bedeutung: vor allem für Extremstandorte (arm; trocken; moorig; frostgefährdet)

Q:

Stieleiche (Quercus robur)

A:

Lichtbedürfnis: Lichtbaumart 


Bodenansprüche: frische bis feuchte, nährstoffreiche, tiefgründige Böden; wärmeliebend; auch auf schweren und verdichteten Böden sowie auf grundfeuchten bis vergleyten und auf anmoorigen Böden


Wurzelsystem: Pfahlwurzler


Ungeeignete Standorte: trockene, kalte Standorte 


Gefahren: Spätfrost; starke Winterfröste; Wild 


Vorkommen: v.a. Tief- und Hügelland;  Mittelgebirge bis 700m/NN (Alpen bis 900m/NN); Bevorzugt in sommerwarme Tieflagen (Durchschnittstemperatur im Juli: 14 bis 25 °C) mit nicht zu hohen Jahresniederschlägen


Waldbauliche Bedeutung: Aufschluss toniger Böden; Drainage von vergleytenStandorten; sturmfest; sehr wertvolles Holz

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Q:

Roteiche(Quercus rubra):

A:

Lichtbedürfnis: Lichtbaumart 


Bodenansprüche: geringere Wärme- und Bodenansprüche als Stieleiche 


Wurzelsystem: Pfahlwurzler


Ungeeignete Standorte: staunasse und flachgründige Standorte 


Gefahren: Wild 


Vorkommen: ursprünglich aus Nordamerika 


Waldbauliche Bedeutung: gefährdete und magere Standorte; Erstaufforstungen; wirkt bodenverbessernd

Q:

Bergahorn (Acer pseudoplatanus)

A:

Lichtbedürfnis: Halbschattbaumartbis Schattbaumart; im Alter deutlich zunehmender Lichtbedarf (Entwicklung Richtung Lichtbaumart)


Bodenansprüche: frische, tiefgründige, nährstoffreiche Böden 


Ansprüche an den Jahresniederschlag: mind. 600mm


Wurzelsystem: Herzwurzler


Ungeeignete Standorte : trockene, staunasse oder saure Böden 


Gefahren: Mäusefraß und Wildschäden in der Jugend 


Vorkommen: Mittel- bis Hochgebirge (Alpen bis 1700 m/NN); auch im Tiefland; Schluchtwälder; bevorzugt auf Stomit feuchtem Berg- oder Schluchtklima


Waldbauliche Bedeutung: Mischbaumart; bodenverbessernd, wertvolles Holz

Q:

Elsbeere (Sorbus torminalis)

A:

Lichtbedürfnis: Halbschattbaumartmit geringer Wuchskraft


Bodenansprüche: trockene bis frische, nährstoff- und basenreicheBöden; z.T. auch mäßig sauer Böden; in höheren Lagen nur auf  kalkreichen Sonnenseiten


Wurzelsystem:  Pfahlwurzel mit intensiven Seitenwurzeln in der Jugend, spätere Entwicklung zum Herzwurzler mit starken Seitenwurzeln; vegetative Vermehrung durch Wurzelbrut (Wurzelsprosse)


Ungeeignete Standorte: feuchte Sto


Gefahren: Wild


Vorkommen: Ebene bis zur montanen Stufe - bis 700 m/NN;  v.a. im kollinenBereich; sommerwarme und wintermilde Standorte


Waldbauliche Bedeutung: (langsamwüchsig;) wertvolles Holz; seltene BA für Naturschutz u. Landschaftsgestaltung

Q:

Douglasie (Pseudotsuga menziesii)

A:

Lichtbedürfnis: Halbschattbaumart


Bodenansprüche: tiefgründige, gut durchlüftete, humusreiche, mäßig saure, frische, sandige Lehmböden; mittlere Nährstoffversorgung, (v.a. carbonatfreieBraunerden, Podsol, Ranker)


Ansprüche an den Jahresniederschlag: ??? Ab ca. 600mm (im Herkunftsgebiet um 2000mm, mit hohem Anteil außerhalb der Vegetationsperiode)


Wurzelsystem: Herzwurzlermit intensivem Wurzelwachstum, hoher Feinwurzelanteil 


Ungeeignete Standorte: nährstoffarme Standorte, Tonböden, Kalkstandorte (Kalkchlorose)


Gefahren: Wildverbiss, Fegeschäden, Dgl-Wolllaus, Stammfäule, Dgl-Schütte


Vorkommen: Küstendouglasie im atlantisch geprägten Bereich des Tieflandes/ Gebirgsdouglasie  im  kontinentalen Bereich – hier warm-feuchte Berglagen mit ausreichender Luft- und Bodenfeuchte


Waldbauliche Bedeutung: Standort-Stabilisierung (guter Streuabbbau, Wurzelleistung)

Q:

Lärche (Larix decidua)

A:

Lichtbedürfnis: Lichtbaumart 


Bodenansprüche: lockere, tiefgründige, nachhaltig frische Böden; geringe Nährstoffansprüche (auf Kalk- wie auch auf Silikatgestein)


Ansprüche an den Jahresniederschlag: ab 450mm


Wurzelsystem: Herzwurzlermit hoher Wurzelenergie 


Ungeeignete Standorte: kaltfeuchte Standorte; Pseudogleyböden, Nebellagen 


Gefahren: Spätfrost; Lärchenkrebs; Lä-Miniermotte; Mäuse; Wild 


Vorkommen: Tiefland bis Hochgebirge (bis 2400 m/NN)


Waldbauliche Bedeutung: Mischbaumart im Fi-, Ta  -, Bu-Wald; sturmfest; schneebruchsicher; bodenverbessernd auf skelettreichen Böden

Q:

Rotbuche (Fagus silvatica)

A:

Lichtbedürfnis: Schattbaumart


Bodenansprüche: tiefgründige, nachhaltig frische, gut durchlüftete, lockere Bödenmittlere bis  nährstoffreiche, schwach saure bis kalkreiche Böden


Ansprüche an den Jahresniederschlag: mindestens 600mm


Wurzelsystem: Herzwurzler


Ungeeignete Standorte: extrem saure Standorte; Staunässe; Niederschlag < 600 mm 


Gefahren: Spätfrost; Buchenkrebs; Wild; Mäuse


Vorkommen: Ebene bis ins Mittelgebirge  (Alpen: max. 1400m/NN), mit wintermildem und feuchtem Klima, bevorzugt Standorte mit eher ozeanisch und weniger kontinental geprägten Klimaeinflüssen


Waldbauliche Bedeutung: bodenverbessernd

Q:

Vergleich Traubeneiche (Quercus petraea)

A:

eher auf weniger stark kontinental geprägten Standorten; weniger winterfrosthart aber auch weniger wärmebedürftig als die SEI; geringere Nährstoffansprüche bevorzugt gut durchlüftete und trocknere Böden, auch sehr trockene Stomöglich; ungeeignet auf sehr feuchten und vergleyten Standorten

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