ABWL an der Fachhochschule Des Bfi Wien | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Wirtschaften als Treffpunkt von Bedürfnissen und Gütern - Einteilung der Bedürfnisse

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Die Grundlage der Wirtschaft sind menschliche Bedürfnisse. Jeder Mensch hat eine Vielzahl von Bedürfnissen, die er versucht, durch sein Handeln zu befriedigen. Die Bedürfnisse können eingeteilt werden in: 


  • Existenzbedürfnisse (Primäre Bedürfnisse): Lebensnotwendige Bedürfnisse, die die höchste Priorität haben (Nahrung, Kleidung,…) 
  • Grundbedürfnisse: zwar nicht lebensnotwendig aber wegen den kulturellen und sozialen Lebensumstände notwendig (Reisen, Sport, Haushaltsgeräte, Kultur) 
  • Luxusbedürfnisse: wecken den Wunsch nach luxuriösen Bedürfnisse (Yacht, Schmuck, Villa,…) 
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Bedürfnisse VS. Güter

(freie VS knappe Güter)  

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      Bedürfnisse stehen Güter gegenüber. Dabei unterscheidet man zwischen 

- freien Gütern (z.B. Luft), die von der Natur ausreichend zur Verfügung gestellt wird und 


-  knappen Gütern (auch Wirtschaftsgüter genannt), die nicht im ausreichenden Ausmaß vorhanden sind 

--> Güter, die gekauft bzw. erst produziert werden müssen und stehen nicht jedermann unbegrenzt und ohne Bezahlung zur Verfügung 


Es ist aber auch denkbar, dass sich ein ursprünglich freies Gut (z.B. Wasser) aufgrund geänderter Bedingungen (z.B. Bevölkerungswachstum) zu einem knappen Gut entwickelt.  


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Unterschied zwischen Unternehmen, Firma und Betrieb  




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  • Unternehmen: sind quasi "das große Ganze" (Bsp: Aldi, VW, Siemens) --> Rechtlicher Rahmen für die Leistungserstellung
  • Firma: nur der Name, unter dem ein Kaufmann seine Geschäfte betreibt (Bsp: Das Unternehmen VW) --> Die Firma des Unternehmens VW ist lediglich der Name Volkswagen Aktiengesellschaft. Unter diesen Namen ist das Unternehmen im Handelsregister eingetragen und betreibt also unter diesen Namen seine Geschäfte. Somit ist Volkswagen Aktiengesellschaft die Firma des Unternehmens VW 
  • Betrieb: Auch ein Teil des Unternehmens --> Teil des Zusammenschlusses von Betriebsmitteln und Arbeitskräften zur Leistungserstellung
    Also: Der Ort, an dem das Produkt XY produziert wird bzw. DSL bereitgestellt werden






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Die Anspruchsgruppen und ihre Interessen  /Ansprüche

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Interne Stakeholder: direkt am Unternehmen beteiligt 

  • Eigenkapitalgeber: Mehrung des eingesetzten Kapitals (Gewinnausschüttung, Kapitalzuwachs)
  • Manager/in: Gehalt, Einfluss, Prestige
  • Arbeitnehmer: leistungsgerechte Löhne, motivierende Arbeitsumgebung, Arbeitsplatzsicherheit 


Externe Stakeholder: indirekt beteiligt  

  • Fremdkapitalgeber: zeitlich und betragsgemäß festgelegte Tilgung und Verzinsung des eingesetzten Kapitals 
  • Kunde: wettbewerbsfähige Güter, niedrige Preise
  • Lieferanten: Zuverlässige Zahlungen, langfristige Lieferbeziehungen 
  • Allgemeine Öffentlichkeit: Steuerzahlungen, Einhaltung der Rechtsvorschriften, schonender Umgang mit der Umwelt  
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Produktionsfaktorenansatz nach Erich Gutenberg (Mitbegründer der BWL)  

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= Alle Mittel und Leistungen, die bei der Produktion mitwirken 


Wie ja bereits festgestellt bedeutet Wirtschaften: knappe Ressourcen optimal zu verwenden. Aus dem Blickwinkel des einzelnen Unternehmens können diese Ressourcen auch als Produktionsfaktoren gesehen werden, die für eine Produktion erforderlich sind. 



Hierbei geht es nicht nur um die Produktion von materiellen Gütern im engeren Sinne, sondern auch um die Erbringung von DSL (z.b Auch ein Friseur braucht Produktionsfaktoren)  

Man unterteilt die Produktionsfaktoren in ELEMENTARFAKTOREN und DISPOSTIVE FAKTOREN (nach Erich Gutenberg)

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MAXIMALPRINZIP

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mit gegebenem Input / Einsatz einen maximalen / möglichst großen Output / Ergebnis zu erreichen (d.h.: Einsatz ist zwar festgelegt, Ergebnis / Ziel aber variabel)  



 


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HALBFABRIKATE

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Vorprodukte, die teilweise fertig sind und Kosten verursacht haben. 

Entweder werden sie auf Lager zur Weiterverarbeitung gelegt oder sie werden an andere Unternehmen geliefert und dort fertig produziert. 


Wird ein Halbfertig-Produkt im Ausland fertig produziert und ins Inland wieder reinimportiert wird, dann spricht man von “Outward Processing Trade”

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REALGÜTER / NOMINALGÜTER 

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  • Realgüter: (knappe Güter); sind (im-)materielle Güter, die von sich aus einen Wert besitzen (Bsp.: Autos) 


  • Nominalgüter: haben einen zugewiesenen Wert (Bsp: Geld)  

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WIRTSCHAFTSEINHEITEN

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Wirtschaftseinheit 

Ziel 

Unternehmen 

Privat / Fremdbedarfsdeckung 

Privathaushalte 

Privat / Eigenbedarfsdeckung 

Öffentliche Betriebe 

Öffentlich / Fremdbedarfsdeckung 

Öffentliche Haushalte 

Öffentlich / Eigenbedarfsdeckung  



 


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Begriffserklärung

 B E T R I E B

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- Eine organisierte Wirtschaftseinheit, die Produktionsfaktoren einsetzt (=Arbeit, Betriebsmittel, Werkstoffe), um Sachgüter und DSL herzustellen 


=Bedarfsdeckende Wirtschaftseinheit 


Man unterscheidet zwischen

- Unternehmen (Betriebe der Fremdbedarfsdeckung) und

- Haushalte (Betriebe der Eigenbedarfsdeckung)  

  •  



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Was ist ein Haushalt?

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  • Technische soziale, wirtschaftliche und umweltbezogene Einheit mit dem Ziel der Eigenbedarfsdeckung mit selbstständigen Entscheidungen und Risiken 
  • (Bsp: private / öffentliche HH, Sportvereine)  
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Abgrenzung zwischen Haushalte und Unternehmen.. 

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Haushalte wirtschaften für sich selbst, ohne dabei Güter für andere herzustellen (Eigenbedarfsdeckung) 


Unternehmen wirtschaften für andere (Fremdbedarfsdeckung) 

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Q:

Wirtschaften als Treffpunkt von Bedürfnissen und Gütern - Einteilung der Bedürfnisse

A:

Die Grundlage der Wirtschaft sind menschliche Bedürfnisse. Jeder Mensch hat eine Vielzahl von Bedürfnissen, die er versucht, durch sein Handeln zu befriedigen. Die Bedürfnisse können eingeteilt werden in: 


  • Existenzbedürfnisse (Primäre Bedürfnisse): Lebensnotwendige Bedürfnisse, die die höchste Priorität haben (Nahrung, Kleidung,…) 
  • Grundbedürfnisse: zwar nicht lebensnotwendig aber wegen den kulturellen und sozialen Lebensumstände notwendig (Reisen, Sport, Haushaltsgeräte, Kultur) 
  • Luxusbedürfnisse: wecken den Wunsch nach luxuriösen Bedürfnisse (Yacht, Schmuck, Villa,…) 
Q:

Bedürfnisse VS. Güter

(freie VS knappe Güter)  

A:


      Bedürfnisse stehen Güter gegenüber. Dabei unterscheidet man zwischen 

- freien Gütern (z.B. Luft), die von der Natur ausreichend zur Verfügung gestellt wird und 


-  knappen Gütern (auch Wirtschaftsgüter genannt), die nicht im ausreichenden Ausmaß vorhanden sind 

--> Güter, die gekauft bzw. erst produziert werden müssen und stehen nicht jedermann unbegrenzt und ohne Bezahlung zur Verfügung 


Es ist aber auch denkbar, dass sich ein ursprünglich freies Gut (z.B. Wasser) aufgrund geänderter Bedingungen (z.B. Bevölkerungswachstum) zu einem knappen Gut entwickelt.  


Q:


Unterschied zwischen Unternehmen, Firma und Betrieb  




A:


  • Unternehmen: sind quasi "das große Ganze" (Bsp: Aldi, VW, Siemens) --> Rechtlicher Rahmen für die Leistungserstellung
  • Firma: nur der Name, unter dem ein Kaufmann seine Geschäfte betreibt (Bsp: Das Unternehmen VW) --> Die Firma des Unternehmens VW ist lediglich der Name Volkswagen Aktiengesellschaft. Unter diesen Namen ist das Unternehmen im Handelsregister eingetragen und betreibt also unter diesen Namen seine Geschäfte. Somit ist Volkswagen Aktiengesellschaft die Firma des Unternehmens VW 
  • Betrieb: Auch ein Teil des Unternehmens --> Teil des Zusammenschlusses von Betriebsmitteln und Arbeitskräften zur Leistungserstellung
    Also: Der Ort, an dem das Produkt XY produziert wird bzw. DSL bereitgestellt werden






Q:

Die Anspruchsgruppen und ihre Interessen  /Ansprüche

A:

Interne Stakeholder: direkt am Unternehmen beteiligt 

  • Eigenkapitalgeber: Mehrung des eingesetzten Kapitals (Gewinnausschüttung, Kapitalzuwachs)
  • Manager/in: Gehalt, Einfluss, Prestige
  • Arbeitnehmer: leistungsgerechte Löhne, motivierende Arbeitsumgebung, Arbeitsplatzsicherheit 


Externe Stakeholder: indirekt beteiligt  

  • Fremdkapitalgeber: zeitlich und betragsgemäß festgelegte Tilgung und Verzinsung des eingesetzten Kapitals 
  • Kunde: wettbewerbsfähige Güter, niedrige Preise
  • Lieferanten: Zuverlässige Zahlungen, langfristige Lieferbeziehungen 
  • Allgemeine Öffentlichkeit: Steuerzahlungen, Einhaltung der Rechtsvorschriften, schonender Umgang mit der Umwelt  
Q:

Produktionsfaktorenansatz nach Erich Gutenberg (Mitbegründer der BWL)  

A:


= Alle Mittel und Leistungen, die bei der Produktion mitwirken 


Wie ja bereits festgestellt bedeutet Wirtschaften: knappe Ressourcen optimal zu verwenden. Aus dem Blickwinkel des einzelnen Unternehmens können diese Ressourcen auch als Produktionsfaktoren gesehen werden, die für eine Produktion erforderlich sind. 



Hierbei geht es nicht nur um die Produktion von materiellen Gütern im engeren Sinne, sondern auch um die Erbringung von DSL (z.b Auch ein Friseur braucht Produktionsfaktoren)  

Man unterteilt die Produktionsfaktoren in ELEMENTARFAKTOREN und DISPOSTIVE FAKTOREN (nach Erich Gutenberg)

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Q:

MAXIMALPRINZIP

A:


mit gegebenem Input / Einsatz einen maximalen / möglichst großen Output / Ergebnis zu erreichen (d.h.: Einsatz ist zwar festgelegt, Ergebnis / Ziel aber variabel)  



 


Q:

HALBFABRIKATE

A:

Vorprodukte, die teilweise fertig sind und Kosten verursacht haben. 

Entweder werden sie auf Lager zur Weiterverarbeitung gelegt oder sie werden an andere Unternehmen geliefert und dort fertig produziert. 


Wird ein Halbfertig-Produkt im Ausland fertig produziert und ins Inland wieder reinimportiert wird, dann spricht man von “Outward Processing Trade”

Q:

REALGÜTER / NOMINALGÜTER 

A:
  • Realgüter: (knappe Güter); sind (im-)materielle Güter, die von sich aus einen Wert besitzen (Bsp.: Autos) 


  • Nominalgüter: haben einen zugewiesenen Wert (Bsp: Geld)  

Q:

WIRTSCHAFTSEINHEITEN

A:


 




Wirtschaftseinheit 

Ziel 

Unternehmen 

Privat / Fremdbedarfsdeckung 

Privathaushalte 

Privat / Eigenbedarfsdeckung 

Öffentliche Betriebe 

Öffentlich / Fremdbedarfsdeckung 

Öffentliche Haushalte 

Öffentlich / Eigenbedarfsdeckung  



 


Q:

Begriffserklärung

 B E T R I E B

A:


- Eine organisierte Wirtschaftseinheit, die Produktionsfaktoren einsetzt (=Arbeit, Betriebsmittel, Werkstoffe), um Sachgüter und DSL herzustellen 


=Bedarfsdeckende Wirtschaftseinheit 


Man unterscheidet zwischen

- Unternehmen (Betriebe der Fremdbedarfsdeckung) und

- Haushalte (Betriebe der Eigenbedarfsdeckung)  

  •  



Q:

Was ist ein Haushalt?

A:
  • Technische soziale, wirtschaftliche und umweltbezogene Einheit mit dem Ziel der Eigenbedarfsdeckung mit selbstständigen Entscheidungen und Risiken 
  • (Bsp: private / öffentliche HH, Sportvereine)  
Q:

Abgrenzung zwischen Haushalte und Unternehmen.. 

A:

Haushalte wirtschaften für sich selbst, ohne dabei Güter für andere herzustellen (Eigenbedarfsdeckung) 


Unternehmen wirtschaften für andere (Fremdbedarfsdeckung) 

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