Physiologie an der Fachhochschule Campus Wien | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Physiologie an der Fachhochschule Campus Wien

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das vegetative Nervensystem?

(Lage, Weiterleitung,...)

Aus welchen Teilen bestehen sie?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Die Sensoren liegen im Bereich der verschiedenen Organe
  • Prinzip des Reflexbogen gilt auch hier
  • Die Informationen von den Sensoren werden an verschiedene Stellen im ZNS weitergeleitet (u. intergriert, ausgearbeitet, ...)
  • Die höchste Integrationsinstanz des vegetativen NS bildet der Hypothalamus (im Zwischenhirn)
    • aber auch starke reziproke Verbindungen zum limbischen System bestehen 
    • Das Großhirn spielt so gut wie keine Rolle
  • 3 Teile:
    • Sympathikus
    • Parasympathikus
    • Darmnervensystem 
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die Reflexzentren der sphino-rhombo-mesencephale Stufe?

Wie läuft die Reflexkontrolle ab?

Für welche Funktionen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Reflexzentren im Rückenmark bis zur Medulla oblongata
    • Parasympathische Zenten im Sakralmark
      • Zentrum vesicospinale 
      • Zentrum rectospinale 
      • Zentrum genitospinale
    • sympathische Zentren im Halsmark
      • Zentrum ciliospionale
  • autonome Reflexkontrolle der Ruhetätigkeit der Zirkulation, des Herzens und der Atmung
  • Sitz von autonomen Reflexzentren für Funktionen wie Saugen, Schlucken, Kauen, Würgen, Erbrechen, Husten und Niesen 
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die "Teile" der diencephal-cortical Stufe und was sind ihre Aufgaben?



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TESTE DEIN WISSEN
  • Hypothalamus
  • limbisches System
  • bestimmte Cortex-Areale (Großhirnareale)


  • Hypothalamus (vegetative Schaltzentrale)
    • Integration verschiedener afferenter Informationen
    • Verknüpfung von vegetativen mit sensorischen und motorischen Erregungsprozessen
    • Anpassung vegetativer Funktionen an die sich verändernden Umweltanforderungen
      • Hunger-Sättigungsmechanismus
      • Thermoregulation
      • Regulation des Salz- und Wasserhaushalts 
      • Sitz der inneren Uhr (Schlaf-Wach-Rhytmus)
      • komplexe endokrine Regulation
  • Limbisches System (hat mit Hypothalamus reziproke Verbindung)
    • Teile
      • Hippocampus
        • hauptsächlich exteroceptiv
        • Funktionen beziehen sich auf Lernvorgänge und Gedächtnis relativ komplexer kognitiver Funktionen
      • Amygdaloide
        • hauptsächlich interoceptiv 
        • Regulation der Emotionen

    • Verhaltensanpassung
    • Triebe
    • Emotionen
    • Lernvorgänge

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist der Mensch bezüglich Thermo?

Wie ist die geeignete Temperatur und warum?

Wie reguliert der Mensch seine Temperatur?

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  • Mensch ist thermodynamisches System und homoiothermes (warmblütiges) Wesen
  • Körpertemperatur 35°-37°C
    • enzymatisch gesteuerte chemische Vorgänge laufen nur in dem Bereich optimal 
  • Mensch hat keine gute Wärmeisolation ( hohe oder niedrige Umgebungstemperaturen wirken sich auf T im Körperinneren aus)
    • aber er hat Thermoregulationsmechanismen, die es möglich machen, die Körperkerntemperatur zumindest über einen gewissen Zeitraum im physiologischen Ideal zu halten-


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Was sind die Arten des Wärmetransports?

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  • Zwischen Organismus und Umwelt finden dauernd Wärmeaustauschvorgänge statt


  • Konvektion und Leitung
  • Strahlung
  • Verdunstung


  • Konvektion, Leitung und Strahlung sind bidirektional
    • Wärme kommt von der Umwelt zum Körper, aber auch umgekehrt 
    • das heißt ist ein Wärmeinstrom durch die drei Wärmetransportarten, dann kann nur durch Verdunstung eine Überwärmung verhindert werden
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Worin unterscheidet man den Körper?

Wovon hängen sie ab?

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  • Körperschale und Körperkern
  • Die Größe hängt von den exogenen thermischen Verhältnissen ab (Außentemperatur) und der endogenen Wärmeproduktion (Körperkerntemperatur)
    • Sind beide Faktoren hoch, dann dehnt sich die Kerntemperatur bis weit in den Schalenbereich aus
    • Bei niederer Außentemperatur wird die Kerntemperatur nur noch im Brust- und Bauchraum und im Gehirn konstant gehalten 
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Von woher kommen die notwendigen Informationen und welche Art sind sie?

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  • notwendige Informationen kommen von Thermosensoren 


äußere Thermosensoren

  • werden nach Lokalisation Messcharakteristik und Einfluss auf Regulationsvorgänge unterschieden 
  • unterteilt in (10:1)
    • Kaltsensoren 
      • liegen auf der Körperoberfläche unterschiedlich dicht verteilt
    • Warmsensoren
  • Kaltreize lösen eine stärkere Reaktion aus als Wärmereize


















  • liefern Infos über thermische Umweltbedingungen und deren Veränderungen an das Thermoregulationszentrum 

    Sie müssen einen breiten Temperaturbereich registrieren, aber nicht genau messen können, weil kleinere 

    Temperaturunterschiede keine große Rolle spielen.



  • Innere Thermosensoren


  • liegen an verschiedenen Stellen des Körperinneren, die alle zum Körperkern gehören 
  • messern Körperkerntemperatur und melden Abweichungen an das Thermoregulationszentrum


  • müssen Körperkerntemperatur konstant halten 


    • Daher führen Abweichungen zu raschen Reaktionen der Thermoregulationsmechanismen 
  • kleiner Messbereich
  • Stärkere Abweichungen (nach oben und unten) führen schnell zu Funktionsbeeinträchtigungen



























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Wo erfolgt die Integration dieser Informationen?

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Die Informationen über die Temperaturempfindung werden über den Tractus spinothalamicus an verschiedene Stellen im zentralen Nervensystem weitergeleitet:





  • Zum sensorischen Cortex via Thalamus 
    • bewusste Wahrnehmung
  • Zum limbischen System
    • emotionale Komponente
  • Zum Hypotahalamus 
    • vegetative Komponente

    •       

Thermoregulationszentrum befindet sich im Hypothalamus (Zwischenhirn) 

  • arbeitet mit Soll- und Ist-Wert
    • Soll-Wert ist die Körperkerntemperatur, die unter physiologischen Bedingungen da sein sollte
    • Ist-Wert wird aus allen einlaufenden Infos aller Thermosensoren berechnet
  • Infos aus den inneren Thermosensoren sind wichtiger als die der äußeren, da hier kleine Schwankungen schon zu Funktionsbeeinträchtigung führen kann 
  • Je nachdem ob T zu hoch oder zu niedrig - Kälte- oder Wärmeabwehrmaßnahmen 
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Was ist Fieber?

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= eine Verstellung des Soll-Wertes im Hypothalamus durch sog. Pyrogene.
Höhere Kerntemperaturen werden als normal, normale Kerntemperaturen als zu niedrig gewertet.



                                               

  1.                         
  2.                             

    Die Konsequenz ist:

                            

    bei höheren Kerntemperaturen - zu geringe Wärmeabwehr                         

  3.   bei normalen Kerntemperaturen - Erhöhung der Wärmeproduktion
                                            

  4.                 

                       



                       

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Was ist die thermische Behaglichkeit?

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tritt bei Körperruhe und normaler Bekleidung auf bei:

  • einer Luft und Strahlungstemperatur von 23 Grad Celsius
  • einer Windgeschwindigkeit < 0,1 m/s
  • einer relativen Feuchte von ca. 50% 
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Gib einen Überblick über die äußeren und inneren weiblichen Geschlechtsorgane

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TESTE DEIN WISSEN

                                               

Zu den inneren zählt man die Eierstöcke (Ovarien) die Eileiter (Tuba uterina), die Gebärmutter (Uterus) und die Scheide (Vagina). Eierstöcke und Eileiter werden zusammen als Adnexe bezeichnet, was so viel wie „Anhängsel“ des Uterus bedeutet.

                   

Die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane (Vulva) setzen sich aus dem Scheidenvorhof (Vestibulum vaginae), den großen und kleinen Schamlippen (Labia majores et minores), dem Schamberg (Mons pubis) und dem Kitzler (Clitoris) zusammen.




                                       

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TESTE DEIN WISSEN

und gehe genauer auf die Lage und den anatomischen Aufbau von Gebärmutter ein 


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  • Der Uterus ist bei Frauen, die noch nie geboren haben, ein etwa hühnereigroßes Hohlorgan, wobei seine Muskelschicht sehr dick ist und der innere Hohlraum sehr schmal. 
  • Der Uterus befindet sich in der Mitte des kleinen Beckens, er liegt nach vorne gebogen der Harnblase auf. 
  • Bei Füllung der Harnblase richtet sich die Gebärmutter entsprechend gegen das große Becken auf.
  • Am Uterus lassen sich der Uterusgrund (Fundus uteri), der Uteruskörper (Corpus uteri) und der Uterushals (Cervix uteri) unterscheiden.
  •  Der Fundus ist der gewölbte Anteil oberhalb der Mündungsstelle der Eileiter, die Cervix uteri der schlanke Halsteil, der sich nach oben über den inneren Muttermund (Ostium uteri internum) und nach unten über den äußeren Muttermund (Ostium uteri externum) in die Scheide öffnet.

                   

  • Im Frontalschnitt fällt die dreieckige Form der Uterushöhle auf, die beiden oberen Ecken repräsentieren die Mündungsstellen der beiden Eileiter, die untere Spitze des Dreiecks wird durch die Öffnung zur Scheide gebildet.
  •  Der untere Teil der Cervix ragt zapfenförmig in die Scheide (Vagina) hinein, dieser Cervixteil wird Portio uteri (Scheidenteil der Gebärmutter) genannt. 
  • Seine Öffnung ist der äußere Muttermund (Ostium uteri externum).

                   

  • Im Querschnitt fällt auch die dicke Muskelschicht der Gebärmutter, das Myometrium, auf, welches außen vom Peritoneum (Perimetrium) der Bauchhöhle bedeckt ist.
  • Die Gebärmutterhöhle ist von einer zweischichtigen Schleimhaut (Endome trium) ausgekleidet, welche aus einer Basalschicht und einer Funktionsschicht besteht, wobei die Funktionsschicht die zyklischen Veränderungen während der Menstruation mitmacht und regelmäßig abgestoßen wird.

                   

  • Die Gebärmutter weist einen dreischichtigen Aufbau auf: 
    • Außen überzieht eine Serosa (Perimetrium) das Organ, in der Mitte liegt eine kräftige Muskelschicht (Myometrium) und innen befindet sich die Schleimhaut (Endometrium).
      •  Das Endometrium gliedert sich wiederum in eine Basalzone (Basalis), welche der Muskelschicht eng verzahnt aufliegt, und eine Funktionsschicht (Functionalis), die während der Menstruation abgestoßen wird.

                   

  • Das breite Mutterband (Ligamentum latum uteri) fixiert den Uterus an der seitlichen Bauchwand, an seinem oberen Rand verläuft der Eileiter vom Uterus zum Ovar. 
  • Auch die Gefäße und Nerven der inneren weiblichen Geschlechtsorgane verlaufen in diesem Band.

                                       

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Q:

Was ist das vegetative Nervensystem?

(Lage, Weiterleitung,...)

Aus welchen Teilen bestehen sie?

A:
  • Die Sensoren liegen im Bereich der verschiedenen Organe
  • Prinzip des Reflexbogen gilt auch hier
  • Die Informationen von den Sensoren werden an verschiedene Stellen im ZNS weitergeleitet (u. intergriert, ausgearbeitet, ...)
  • Die höchste Integrationsinstanz des vegetativen NS bildet der Hypothalamus (im Zwischenhirn)
    • aber auch starke reziproke Verbindungen zum limbischen System bestehen 
    • Das Großhirn spielt so gut wie keine Rolle
  • 3 Teile:
    • Sympathikus
    • Parasympathikus
    • Darmnervensystem 
Q:

Was sind die Reflexzentren der sphino-rhombo-mesencephale Stufe?

Wie läuft die Reflexkontrolle ab?

Für welche Funktionen?

A:
  • Reflexzentren im Rückenmark bis zur Medulla oblongata
    • Parasympathische Zenten im Sakralmark
      • Zentrum vesicospinale 
      • Zentrum rectospinale 
      • Zentrum genitospinale
    • sympathische Zentren im Halsmark
      • Zentrum ciliospionale
  • autonome Reflexkontrolle der Ruhetätigkeit der Zirkulation, des Herzens und der Atmung
  • Sitz von autonomen Reflexzentren für Funktionen wie Saugen, Schlucken, Kauen, Würgen, Erbrechen, Husten und Niesen 
Q:

Was sind die "Teile" der diencephal-cortical Stufe und was sind ihre Aufgaben?



A:
  • Hypothalamus
  • limbisches System
  • bestimmte Cortex-Areale (Großhirnareale)


  • Hypothalamus (vegetative Schaltzentrale)
    • Integration verschiedener afferenter Informationen
    • Verknüpfung von vegetativen mit sensorischen und motorischen Erregungsprozessen
    • Anpassung vegetativer Funktionen an die sich verändernden Umweltanforderungen
      • Hunger-Sättigungsmechanismus
      • Thermoregulation
      • Regulation des Salz- und Wasserhaushalts 
      • Sitz der inneren Uhr (Schlaf-Wach-Rhytmus)
      • komplexe endokrine Regulation
  • Limbisches System (hat mit Hypothalamus reziproke Verbindung)
    • Teile
      • Hippocampus
        • hauptsächlich exteroceptiv
        • Funktionen beziehen sich auf Lernvorgänge und Gedächtnis relativ komplexer kognitiver Funktionen
      • Amygdaloide
        • hauptsächlich interoceptiv 
        • Regulation der Emotionen

    • Verhaltensanpassung
    • Triebe
    • Emotionen
    • Lernvorgänge

Q:

Was ist der Mensch bezüglich Thermo?

Wie ist die geeignete Temperatur und warum?

Wie reguliert der Mensch seine Temperatur?

A:
  • Mensch ist thermodynamisches System und homoiothermes (warmblütiges) Wesen
  • Körpertemperatur 35°-37°C
    • enzymatisch gesteuerte chemische Vorgänge laufen nur in dem Bereich optimal 
  • Mensch hat keine gute Wärmeisolation ( hohe oder niedrige Umgebungstemperaturen wirken sich auf T im Körperinneren aus)
    • aber er hat Thermoregulationsmechanismen, die es möglich machen, die Körperkerntemperatur zumindest über einen gewissen Zeitraum im physiologischen Ideal zu halten-


Q:

Was sind die Arten des Wärmetransports?

A:
  • Zwischen Organismus und Umwelt finden dauernd Wärmeaustauschvorgänge statt


  • Konvektion und Leitung
  • Strahlung
  • Verdunstung


  • Konvektion, Leitung und Strahlung sind bidirektional
    • Wärme kommt von der Umwelt zum Körper, aber auch umgekehrt 
    • das heißt ist ein Wärmeinstrom durch die drei Wärmetransportarten, dann kann nur durch Verdunstung eine Überwärmung verhindert werden
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Q:

Worin unterscheidet man den Körper?

Wovon hängen sie ab?

A:
  • Körperschale und Körperkern
  • Die Größe hängt von den exogenen thermischen Verhältnissen ab (Außentemperatur) und der endogenen Wärmeproduktion (Körperkerntemperatur)
    • Sind beide Faktoren hoch, dann dehnt sich die Kerntemperatur bis weit in den Schalenbereich aus
    • Bei niederer Außentemperatur wird die Kerntemperatur nur noch im Brust- und Bauchraum und im Gehirn konstant gehalten 
Q:

Von woher kommen die notwendigen Informationen und welche Art sind sie?

A:
  • notwendige Informationen kommen von Thermosensoren 


äußere Thermosensoren

  • werden nach Lokalisation Messcharakteristik und Einfluss auf Regulationsvorgänge unterschieden 
  • unterteilt in (10:1)
    • Kaltsensoren 
      • liegen auf der Körperoberfläche unterschiedlich dicht verteilt
    • Warmsensoren
  • Kaltreize lösen eine stärkere Reaktion aus als Wärmereize


















  • liefern Infos über thermische Umweltbedingungen und deren Veränderungen an das Thermoregulationszentrum 

    Sie müssen einen breiten Temperaturbereich registrieren, aber nicht genau messen können, weil kleinere 

    Temperaturunterschiede keine große Rolle spielen.



  • Innere Thermosensoren


  • liegen an verschiedenen Stellen des Körperinneren, die alle zum Körperkern gehören 
  • messern Körperkerntemperatur und melden Abweichungen an das Thermoregulationszentrum


  • müssen Körperkerntemperatur konstant halten 


    • Daher führen Abweichungen zu raschen Reaktionen der Thermoregulationsmechanismen 
  • kleiner Messbereich
  • Stärkere Abweichungen (nach oben und unten) führen schnell zu Funktionsbeeinträchtigungen



























Q:

Wo erfolgt die Integration dieser Informationen?

A:

Die Informationen über die Temperaturempfindung werden über den Tractus spinothalamicus an verschiedene Stellen im zentralen Nervensystem weitergeleitet:





  • Zum sensorischen Cortex via Thalamus 
    • bewusste Wahrnehmung
  • Zum limbischen System
    • emotionale Komponente
  • Zum Hypotahalamus 
    • vegetative Komponente

    •       

Thermoregulationszentrum befindet sich im Hypothalamus (Zwischenhirn) 

  • arbeitet mit Soll- und Ist-Wert
    • Soll-Wert ist die Körperkerntemperatur, die unter physiologischen Bedingungen da sein sollte
    • Ist-Wert wird aus allen einlaufenden Infos aller Thermosensoren berechnet
  • Infos aus den inneren Thermosensoren sind wichtiger als die der äußeren, da hier kleine Schwankungen schon zu Funktionsbeeinträchtigung führen kann 
  • Je nachdem ob T zu hoch oder zu niedrig - Kälte- oder Wärmeabwehrmaßnahmen 
Q:

Was ist Fieber?

A:

                                             

= eine Verstellung des Soll-Wertes im Hypothalamus durch sog. Pyrogene.
Höhere Kerntemperaturen werden als normal, normale Kerntemperaturen als zu niedrig gewertet.



                                               

  1.                         
  2.                             

    Die Konsequenz ist:

                            

    bei höheren Kerntemperaturen - zu geringe Wärmeabwehr                         

  3.   bei normalen Kerntemperaturen - Erhöhung der Wärmeproduktion
                                            

  4.                 

                       



                       

Q:

Was ist die thermische Behaglichkeit?

A:

tritt bei Körperruhe und normaler Bekleidung auf bei:

  • einer Luft und Strahlungstemperatur von 23 Grad Celsius
  • einer Windgeschwindigkeit < 0,1 m/s
  • einer relativen Feuchte von ca. 50% 
Q:

Gib einen Überblick über die äußeren und inneren weiblichen Geschlechtsorgane

A:

                                               

Zu den inneren zählt man die Eierstöcke (Ovarien) die Eileiter (Tuba uterina), die Gebärmutter (Uterus) und die Scheide (Vagina). Eierstöcke und Eileiter werden zusammen als Adnexe bezeichnet, was so viel wie „Anhängsel“ des Uterus bedeutet.

                   

Die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane (Vulva) setzen sich aus dem Scheidenvorhof (Vestibulum vaginae), den großen und kleinen Schamlippen (Labia majores et minores), dem Schamberg (Mons pubis) und dem Kitzler (Clitoris) zusammen.




                                       

Q:

und gehe genauer auf die Lage und den anatomischen Aufbau von Gebärmutter ein 


A:

                                               

  • Der Uterus ist bei Frauen, die noch nie geboren haben, ein etwa hühnereigroßes Hohlorgan, wobei seine Muskelschicht sehr dick ist und der innere Hohlraum sehr schmal. 
  • Der Uterus befindet sich in der Mitte des kleinen Beckens, er liegt nach vorne gebogen der Harnblase auf. 
  • Bei Füllung der Harnblase richtet sich die Gebärmutter entsprechend gegen das große Becken auf.
  • Am Uterus lassen sich der Uterusgrund (Fundus uteri), der Uteruskörper (Corpus uteri) und der Uterushals (Cervix uteri) unterscheiden.
  •  Der Fundus ist der gewölbte Anteil oberhalb der Mündungsstelle der Eileiter, die Cervix uteri der schlanke Halsteil, der sich nach oben über den inneren Muttermund (Ostium uteri internum) und nach unten über den äußeren Muttermund (Ostium uteri externum) in die Scheide öffnet.

                   

  • Im Frontalschnitt fällt die dreieckige Form der Uterushöhle auf, die beiden oberen Ecken repräsentieren die Mündungsstellen der beiden Eileiter, die untere Spitze des Dreiecks wird durch die Öffnung zur Scheide gebildet.
  •  Der untere Teil der Cervix ragt zapfenförmig in die Scheide (Vagina) hinein, dieser Cervixteil wird Portio uteri (Scheidenteil der Gebärmutter) genannt. 
  • Seine Öffnung ist der äußere Muttermund (Ostium uteri externum).

                   

  • Im Querschnitt fällt auch die dicke Muskelschicht der Gebärmutter, das Myometrium, auf, welches außen vom Peritoneum (Perimetrium) der Bauchhöhle bedeckt ist.
  • Die Gebärmutterhöhle ist von einer zweischichtigen Schleimhaut (Endome trium) ausgekleidet, welche aus einer Basalschicht und einer Funktionsschicht besteht, wobei die Funktionsschicht die zyklischen Veränderungen während der Menstruation mitmacht und regelmäßig abgestoßen wird.

                   

  • Die Gebärmutter weist einen dreischichtigen Aufbau auf: 
    • Außen überzieht eine Serosa (Perimetrium) das Organ, in der Mitte liegt eine kräftige Muskelschicht (Myometrium) und innen befindet sich die Schleimhaut (Endometrium).
      •  Das Endometrium gliedert sich wiederum in eine Basalzone (Basalis), welche der Muskelschicht eng verzahnt aufliegt, und eine Funktionsschicht (Functionalis), die während der Menstruation abgestoßen wird.

                   

  • Das breite Mutterband (Ligamentum latum uteri) fixiert den Uterus an der seitlichen Bauchwand, an seinem oberen Rand verläuft der Eileiter vom Uterus zum Ovar. 
  • Auch die Gefäße und Nerven der inneren weiblichen Geschlechtsorgane verlaufen in diesem Band.

                                       

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