PFISS an der Fachhochschule Campus Wien

Karteikarten und Zusammenfassungen für PFISS an der Fachhochschule Campus Wien

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Beispielhafte Karteikarten für PFISS an der Fachhochschule Campus Wien auf StudySmarter:

Bereich § 15 GuKG Kompetenzen bei Diagnostik und Therapie bei Patienten mit HIV-Infektion

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Pflegeschwerpunkt bei HIV Patienten

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Sofortmaßnahmen bei einer HIV-Exposition und Indikationen zur HIV-PEP
Stich- oder Schnittverletzung:

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Mögliche Übertragunswege und Risikogruppen für HIV/AIDS

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Bereich Prävention und Beratung bei Patienten mit einer HIV-Infektion

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Grundsätze der Fast-Track-Chirurgie (prä-/postoperativ)

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Im Rahmen des Pflegeprozesses und des diag. Prozesses betreuen Sie ein Kind fachkompetent
prä- und postoperativ (Assessmentinstrumente Kind und allgemein)

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Sie wenden das Pflegekonzept Angst in Bezug auf ein Kind an. Erläutern Sie dieses
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Präoperative Koordination/NIC, Edukation: präoperativ/NIC, Operationsvorbereitung/NIC und
die Notwendigkeit der Reverse

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Spezielle, fachkompetente Vorbereitung für Patientin mit Adipositas

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Spezielle, fachkompetente Vorbereitung für Patientin mit reduziertem AZ

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Stadien bzw. Phasen einer HIV-Infektion und deren Klinik

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PFISS

Bereich § 15 GuKG Kompetenzen bei Diagnostik und Therapie bei Patienten mit HIV-Infektion

HIV Test (Einwilligung erforderlich)

- HIV Screening Test

  • AK erst Wochen bis Monate nach Ansteckung nachweisbar


- HIV-Schnelltest

  • Ergebnis optisch abgelesen, innerhalb von 15-30 min verfügbar


- HIV-Bestätungstest

  • Wenn Screenings-Test positiv (ELISA)



Therapieüberwachung

- Bestimmung von Lymphozyten Subpopulationen und Ermittlungen Viruslast


- Rückschlüsse auf zu erwartende Voranschreiten der Erkrankung ableiten


- Test = Überwachung Therapieerfolg der antiretroviralen Behandlung


HIV-Therapie

- Prüfung des Therapiebedarfs

- HAART bzw. ART --> Kombi 3 Wirkstoffe

- Initialtherapie 

- Ziel: Virusvermehrung unterdrücken --> keine Wirkung = Umstellung andere Wirkstoffe (begrenzte Möglichkeiten)


Therapiebeginn

- Übertragung vor einigen Stunden Tagen oder Wochen

  • ART bei starken Beschwerden 
    • Fieber
    • Durchfall 
    • starker Gewichtsverlust 


- Übertragung vor mehr als sechs Monate

  • ART schützt und unterstützt das Immunsystem


- Übertragung vor mehreren Jahren

  • ART dringend notwenig
    • verbessert Körperabehr
    • Viruslast ↓


Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • PP haben vermittelnde Rolle
  • Flexible Arbeitsplanung angepasst an Pat.
  • Gut entwickelte Beobachtungsfähigkeit, rasche Neueinschätzung von Pflegemaßnahmen und Erkennen Zusammenhänge von glz. auftretenden Krankheitsbildern 


Informieren Schulen und Beraten



PFISS

Pflegeschwerpunkt bei HIV Patienten

Stadium A

- Vordergrund: psychologische Betreuung

- gesunder Lebensstil

- meiden von

  • Sonnenbaden
  • Rauchen 
  • Alkohol


Stadium B

- Intensivierung der Beobachtung 

- Selbstbeobachtung anleiten

- gezielt nach Veränderungen fragen

  • Hautkontrolle
    • Herpes simplex
    • Hautmykosen
    • Feigwarzen
  • Kontrolle der Mundhöhle
  • Gewichtskontrolle
  • Temperaturkontrolle
  • Stuhlkontrolle


Stadium C

  • Auftreten AIDS-definerender EJ
  • opportunistische Infektionen
    • Candida albicans
    • Toxoplasma Gondii
    • Zytomegalieviren
    • Pneumcystis carnii
  • Malgnome
  • Wasting-Syndrom
  • HIV-Enephalopathie

PFISS

Sofortmaßnahmen bei einer HIV-Exposition und Indikationen zur HIV-PEP
Stich- oder Schnittverletzung:

Blutfluss durch Druck fördern --> intensive antiseptische Spülung/Anlegen eines antiseptischen Wirkstoffdepots 


Entscheidung über systemische, medikamentöse Postexpositionsprophylaxe -> Unfalldokumentation durch Arzt

-> AK-Test, Hepatitis Serologie


Kontamination von geschädigter Haut, Auge oder Mundhöhle

Intensive Spülung mit geeigneten Antiseptikum (Haut) bzw. Wasser --> Entscheid über systemische medikamentöse Postexpositionsprophylaxe --> Unfalldokumentation durch Arzt --> AK-Test, Hepatitis-Serologie


Indikation Postexpositionsprophylaxe

- massive Übertragung von Blut/anderer Flüssigkeiten mit potenz. hoher Viruskonzentration

  • Empfohlen


- Stichverletzung mit Injektionsnadel oder anderer Hohlraumnadel, Schnittverletzung

  • Empfohlen


- Perkutener Kontakt mit anderen Körperflüssigkeiten als Blut, Kontakt von intakter Haut mit Blut, Haut/Schleimhaut Kontakt mit Urin uns Speichel

  • nicht indiziert 


Oberflächliche Verletzungen ohne Blutfluss, Kontakt von Haut/Schleimhaut mit Flüssigkeit mit potenziell hoher Viruskonzentration

  • Angeboten

PFISS

Mögliche Übertragunswege und Risikogruppen für HIV/AIDS

  • Männliche Homo oder Bisexuelle
    • Promiskuität
    • ohne Kondom
    • Analverkehr
  • Anteil heterosexueller Frauen steigt
  • Drogenabhänige: needle sharing
  • Patienten die vor 1986 Blutprodukte erhalten haben
  • Prostituierte die ohne Kondom arbeiten
  • Kinder infizierter Mütter


Übertragungswege

- ungeschützter sexueller Kontakt mit einem infizierten Partner

- needle sharing

- Übertragung bei Geburt

- Bluttransfusionen 

- andere Übertragungswege (selten)

PFISS

Bereich Prävention und Beratung bei Patienten mit einer HIV-Infektion

Primärprävention

- Safer Sex

- Safer Use

- Eigenblutspende bei geplanter OP

- Stillverzeicht

- Sectio

- Prävention: Stich- Schnittverletzung

- Postexpositionsprophylaxe

- Hygienemaßnahmen


Sekundärprävention

- Beratung, Aufklärung, psychosoz. Unterstützung

- Adhärenz fördern

- Verhalten in Krisensituation

- Immunprotektiver Lebensstil

- Selbstwahrnehmung, -beobachtung,

- ggf. Immunisierung

- Routineuntersuchung


Beratung

gute Info. und Aufklärung zu Erkrankung, Verlauf, Therapie und notwendigen MA


- Beratungsstellen u. Selbsthilfegruppen (AIDS-Hilfe)


- über Prävention informieren


- gesunde Lebensweise, Impfung, regelmäßige Blutkontrollen u. Vorsorgeuntersuchung

PFISS

Grundsätze der Fast-Track-Chirurgie (prä-/postoperativ)

Voraussetzung 

  • Partizipation
  • Empowerment


Multimodale Integration verschiedner perioperativer Maßnahmen

  • schnellere Erholung
  • führe Selbstständigkeit
  • frühere Entlassung
  • Rapid recovery 


Änderungen des präoperativen Managements = Optimierung präoperativer Abläufe

  • vermehrt regional Anästhesie
  • Modifizierung standardisierter OP
  • Rasche Sonden-/Drainagen Entfernung 
  • Rascher oraler Nahrungsaufbau
  • Frühmobilisation
  • Intensive Physiotherapie


Ziel

stationäre Aufenthaltsdauer verkürzen


Ablauf

  • 2 Wochen vor OP 
    • Patienteneinschulung
  • 3 post OP Tag n. H.
  • 1te VW 48 v. Arzt
  • Wunddrain ex
  • Aseptischer VW
  • Schmerzmedikation

PFISS

Im Rahmen des Pflegeprozesses und des diag. Prozesses betreuen Sie ein Kind fachkompetent
prä- und postoperativ (Assessmentinstrumente Kind und allgemein)

Belastungen

  • Angst vor Schmerz
  • Ungewohnte Umgebung
  • OP-Personal
  • Irrationale Ängste
  • Familiäres Gefüge durcheinander


Schwerpunkt Kinder-/Jugendlichenpflege

  • Empathie
  • Berücksichtigung des Alters u. Entwicklungsstand
  • erschwerte Aufklärung
  • Symptome u. Äußerungen sind zu interpretieren
  • Bezugsperson miteinbeziehen 
  • Kreative Ablenkung/Beschäftigung/Motivation


Ressourcen Kind

  • Lässt sich ablenken/motivieren
  • Teilt sich mit (v u. nv)
  • äußert Schmerzen (v. u. nv.)
  • beschreibt Schmerzen und lokalisiert diese
  • Akzeptiert die Maßnahmen
  • zeigt Kooperationsbereitschaft


Ressourcen Bezugspersonen

  • Motiviert und lenkt ab
  • leitet Schmerzäußerungen weiter
  • Kennt Grenzen der eigenen Belastbarkeit


Transport

  • Lagerungshilfsmittel
  • Begleitung durch Bezugsperson
  • Kuscheltier mitnehmen
  • bis Einschlafen Bezugsperson anwesend
  • kein Mundschutz
  • Elter informieren über Verlauf


Postoperativ

  • Gefahr Hypothermie
    • ↑ O2 Verbrauch
    • ↑ HZV
    • ↑ postnarkotisch Unwohlsein
    • Gefahr Aspiration
    • Gefahr Atemdepression
    • Einsetzen Wärmesysteme
    • Schlafstörungen
    • Einschränkung Selbstständigkeit
      • Rückschritt Entwicklung
    • Ängste und Unsicherheiten
    • Verletzung des Schamgefühls 


Angst Reduzieren

  • Tell-show-do
  • Talking-through-Methode
  • Ablenkung


Assessment Kind

  • KUS-Skala
  • Beurteilung postoperativer Schmerzen
    • nicht intubiert
    • bis Ende 4 LJ
  • Weinen, Gesichtsausdruck, Rumpfhaltung, Beinhaltung, Motorische Unruhe

PFISS

Sie wenden das Pflegekonzept Angst in Bezug auf ein Kind an. Erläutern Sie dieses
fachkompetent.

Definiton

Angst ist ein vitales Grundgefühl des Menschen. Notwenig für menschliche Existenz und psychische Grundfunktion


Entstehung des Zustandes

Krankenhauseintritt, Schmerzen, Behandlungen, chirurgische Eingriffe, persönlichen Veränderungen, Invalidität, ...


3 Angststufen

- Stufe 1 

Sorge, Vorsorge, Unsicherheit


- Stufe 2

Zustand/Eigenschaft einer Person

  • Reale Angst
  • Unreale Angst


- Stufe 3

Panik -> Übermaß an Angst -> zerstörererische Reaktion




Symptome

Ausdrucksebenen der Angst

  • Gefühlsleben
  • Mimik, Gestik
  • Erregbarkeit des Körpers
  • Bewältigungs- Vermeidungsstrategie
  • Interpretation Gesamtsituation


- Subjektive Merkmale der Angst

  • Erhöhte Anspannung
  • Verängstigt, zittrig
  • übererregt, erschüttert, verzweifelt
  • Besorgnis, Unsicherheit, Furchtsamkeit


Interventionen

- Angst zulassen, erkennen, auseinandersetzen


- PP schätzt ein leitet an, begleitet, empowert


- Bestimmung des Angstlevels


- Pat kommunizieren + vermitteln


- Unterstützung geben: Caring Konzept


- Ressource Angehörige


- Entspannungsübungen

PFISS

Präoperative Koordination/NIC, Edukation: präoperativ/NIC, Operationsvorbereitung/NIC und
die Notwendigkeit der Reverse

Präoperative Koordination

- Überprüfen der geplanten OP

- Erheben Anamnese Pat.

- Feststellen der Erwartungen hinsichtlich OP

- Erörtern Pläne zur Entlassung

- Befähigen der Betruungsperson

- Überprüfen AA

- Anberaumen/Koordiation diag. Test

- Entnahme Proben (Blut, Urin)

- Info. A über abnorme diagn. Ergeb.

- Information Termin u. Aufnahmeverfahren

- Zeit für Fragen/Bedenken

- Andere Berufsgruppen informieren

- Informationen über Station



Edukaiton präoperativ

- Beschreiben

  • präoperative Routine 
  • Transport OP, Wartebereich
  • Einstellen des Rauchens
  • Prä. OP Medikation (Info)
  • Instruieren Schmerzkontrolle
  • Zweck postop Assessments
  • post OP Routinen/Ausrüstung
  • Angemessene Bewegungstechniken
  • Technick abstützen, Husten,Vollatmens
  • Anleiten Beinübungen
  • Bedeutung Frühmobilisation


Operationsvorbereitung

  • Übermittlung Besonderheiten
    • Blindheit
    • Taubheit
    • Behinderung
  • Verabreichen Medikamente Darmvorbereitung
  • Verifizieren EKG gemacht
  • Verifizieren Blutkonserven da
  • Ausfüllen der Checkliste
  • Verifikation Identitätsband
  • Revers korrekt unterschrieben/ausgefüllt
  • Nüchtern
  • Entfernen Schmuck, Make-Up, Haarnadeln, Zahnprothesen, Brille, Kontaktlinsen
  • Vermerken Allergien
  • Anlegen Thrombosestrumpf
  • OP Bekleidung
  • WC vor Prämedikation
  • Verabreichen Prämediaktion
  • i.v. Therapie lt AA (AB)
  • Legen Magensonde, DK
  • chirurgische Rasur
  • Klysma
  • Vaginalspühlung
  • Vorbereitung auf Rückkehr


Pflegerisches Aufklärungsgespräch, Einwirkung zur OP/Narkose = Revers

- standard. Aufklärungsbogen

  • Eingriff
  • typische und spezielle Komplikationen 
  • Verhaltensempfehlungen
  • kann Arzt-Pat.-Gespräch nicht ersetzen

 

PFISS

Spezielle, fachkompetente Vorbereitung für Patientin mit Adipositas

- Messung u. Berichterstattung über Qualität der Ergebnisse


-Prozessinnovationen und Pflegezustellung


- kurz und Langzeit chirurgische Komplikationen


- prächirurgische Diagnostik u. Beratung 


- Patientenzugang


- Probleme mit Patientensicherheit


- Ernährungs- und Patientensicherheit


- Bariatische-chirurgische Notfälle


- SOP für bariatrische Chriurgie


- Kultur und Ethik


- Körperumformung und Rekurstik


- Teamarbeit und Kommunikation

PFISS

Spezielle, fachkompetente Vorbereitung für Patientin mit reduziertem AZ

- Physiotherapie verbessert respiratorische Funktion


• Hypertonie Einstellung, Diuretika bessert kardiale Funktion


• Elektrolyte Ausgleich


• Anämie: Präoperative Transfusion


• Parenterale Ernährung: bei chronisch konsumierenden EK


• Präoperative Normalisierung der Blutgerinnung: Konakion/FFP


• Blutzuckereinstellung

PFISS

Stadien bzw. Phasen einer HIV-Infektion und deren Klinik

Infektion = akute Phase (4-8) Wochen

Erkrankungsbild ähnelt dem Pfeiffer-Drüsenfieber mit Lymphknotenvergrößerungen, Gliederschmerzen und Angina


Asymptomatische Latenzphase - Kategorie A 

Pat. beschwerdefrei --> Immunsystem stark genug um sich gegen Infektion zu wehren --> Virus vermehrt sich währenddessen in Zellen --> Erreger zerstören zunehmend CD4 Zellen als nachgebildet werden


Symptomatische Phase - Kategorie B

Lymphadenopathie Syndrom (LAS)

Fieber, Diarrhö, Candidose etc.


AIDS - Kategorie C

AIDS definierende Erkrankungen --> schwere Infektionskrankheiten, Enzephalopathie, Herpes-simplex-Infektionen, Pneumonie, Tumore

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