Operations Management an der Fachhochschule Bielefeld | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Erkläre Mengenstückliste

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Die Mengenstückliste, oder auch Mengenübersichtsstückliste genannt, ist die einfachste Form. Sie führt lediglich die benötigten Einzelteile und Baugruppen mit ihren Mengenangaben für die Fertigung eines Erzeugnisses auf. Jede Materialnummer ist jeweils nur einmal in der Liste zu finden. Bei der Stücklistenauflösung werden also die im Erzeugnisbaum bzw. im Gozintograph ausgewiesenen Mengen aggregiert.

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Im unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ laufenden Managementansatz für Produktionssysteme werden die Aspekte „Selbststeuerung“ und „Produktindividualisierung“ bzw. „Losgröße Eins“ sehr stark betont. Das ursprüngliche Supply Chain Management (SCM) dagegen setzt auf möglichst umfangreiche und detaillierte Planung aller Aktivitäten in einem Produktionsnetzwerk. Warum gilt heute der ursprüngliche Ansatz des SCM als nicht sinnvoll bzw. warum versprechen sich Unternehmen von Industrie 4.0 deutlich bessere Effizienzsteigerungen? Diskutieren Sie!

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Manualisierung der Arbeit (gerade einfacher) Rest von Robotern oder flexiblen Fertigungszentren

Flexibilisierung erhalten

Nutzung von Shopfloorlösungen und Arbeitnehmerüberlassung

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Welche Rolle spielt die Produktion für die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre?

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Die Produktivitätsbeziehung zwischen Input und Output, also die Produktion, steht im Mittelpunkt der BWL.

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.  Nennen Sie die wichtigsten Parameter und Begriffe der verbrauchsgesteuerten Disposition.

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Lagerabgangsgeschwindigkeit, Sicherheitsbestand, Meldebestand, Höchstbestand, Bestellmenge, Bestellperiode

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Wie läuft die bedarfsgesteuerte Disposition im Allgemeinen ab?

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Bei der bedarfsgesteuerten Disposition wird der Materialbedarf aus dem Produktionsprogramm abgeleitet. Die erwartete Menge nachgefragter Endprodukte (Primärbedarf) wird in der so genannten „analytischen Bedarfsauflösung“ mit den in der Stückliste des Erzeugnisses ausgewiesenen Mengen multipliziert. Zusammen mit Zusatzbedarfen für eventuellen Ausschuss oder die Fertigung von Ersatzteilen ergibt sich der Bruttosekundärbedarf. Zusätzlich fließt der Tertiärbedarf, also der Bedarf an Betriebsstoffen (z.B. Schmier- oder Reinigungsmittel), welche qua Definition nicht aus der Stückliste abgeleitet werden können, in den Bruttosekundärbedarf ein. Werden vorhandene Lagerbestände und bereits bestellte Mengen vom Bruttosekundärbedarf abgezogen, erhält man den Nettosekundärbedarf. Im Rahmen einer Make-or-Buy-Entscheidung wird nun festgelegt, welche der Mengen selbst erstellt und welche fremd beschafft werden. Entsprehcend ergeben sich interne Produktionsaufträge und Bestelllisten für die Kaufteile.

Bei dieser Art der Disposition ist die Lieferdauer des Materials zu berücksichtigen. Liegt der Bedarf in einer definierten Periode t=0, muss die Bestellung für die Kaufteile ebenso wie die Auslösung eines internen Produktionsauftrages entsprehcend eine oder mehrere Perioden davor liegen, also t=-1, t=-2 usw.

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Welche Aufgabe erfüllt die Materialdisposition?

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Die Bereitstellung der richtigen Materialien zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge und am richtigen Ort. Im Rahmen der Materialdisposition wird die Bestellung von Materialien vorbereitet. Es wird geklärt, welche Materialien in welchen Mengen benötigt werden und bis wann sie bereitgestellt werden müssen, um sicherzustellen, dass die Fertigung nicht darauf warten muss und im schlimmsten Fall stillsteht.

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Erkläre Multiple Sourcing

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Multiple Sourcing:

Werden Materialien von mehreren Lieferanten bezogen, kann ein Unternehmen vom Preiswettbewerb sowie von einem langfristig auch größeren Angebotspotenzial profitieren. Allerdings ist sicherzustellen, dass das Material stets die geforderte Qualität hat, was bei Normteilen weitestgehend sichergestellt ist.

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Erkläre Single Sourcing

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Hier geht es um die Bereitstellung von Gütern exklusiv durch einen Lieferanten. In der Regel kann es aber nicht einen Lieferanten für alle benötigten Artikel geben. Vielmehr ist die Bezugsebene deutlich zu definieren. So könnte etwa die Belieferung mit Hilfsstoffen exklusiv erfolgen, wie durch die Firma Würth bei Montagematerial. Vorteile ergeben sich durch größere Abnahmemengen und entsprechend niedrigere Preise sowie durch die Begrenzung der Komplexität der Beschaffungsprozesse.

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Erkläre Dual Sourcing

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Dual Sourcing:

Beim Dual Sourcing arbeitet ein Unternehmen mit zwei Lieferanten für einen Artikel oder eine Warengruppe zusammen. Es geht dann nicht darum, einen Mittelweg zwischen Single und Multiple Sourcing zu finden. Vielmehr geht es um die Absicherung über zwei strategische Partnerschaften. Der Wettbewerb und die Innovationskraft werden dadurch gefördert. Gleichzeitig werden aber natürlich auch die Abhängigkeiten reduziert.

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Erkläre Particular Sourcing

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Particular Sourcing:

Beschaffung von Einzelteilen

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Erkläre Modular Sourcing

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Modular Sourcing:

Beim Modular Sourcing geht es um den Bezug einbaufertiger Module mit umfassendem Funktionsumfang. Sie setzen sich aus vielen Einzelteilen zusammen, welche durch den Lieferanten montiert wurden. Modullieferanten waren in der Regel zunächst Lieferanten eines Einzelteils oder einer kleinen Baugruppe. Durch die Entwicklung komplexer Montage- und Logistikkompetenzen haben sie sich qualifiziert und bieten nun komplexe Lösungen an.

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Worin unterscheiden sich Bestellpunkt- und Bestellrhythmusverfahren?

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Bestellpunktverfahren:

Bei diesem Verfahren wird ein Bestellpunkt definiert, nämlich der Meldebestand. Unterschreitet der Lagerbestand diese Menge, wird eine Bestellung ausgelöst. Dabei kann die bestellte Menge konstant sein und sich nach Möglichkeit an der kostenmäßig optimalen Bestellmenge (entspricht der Optimalen Losgröße) orientieren (BQ-Strategie). Sie kann aber auch so gewählt werden, dass bei der Lieferung stets bis zur Lagerhöchstmenge aufgefüllt wird (BH-Strategie).

Bestellrhythmusverfahren

Im Unterschied zum Bestellpunktverfahren wird hier nur in bestimmten Zeitabständen überprüft, ob der verfügbare Bestand den Bestellpunkt unterschritten hat. Nur dann wird Material geordert. Auch hier kann zwischen konstanter Liefermenge (TBQ-Strategie) und Auffüllung bis zur Höchstmenge (TBH-Strategie) entschieden werden.

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Q:

Erkläre Mengenstückliste

A:

Die Mengenstückliste, oder auch Mengenübersichtsstückliste genannt, ist die einfachste Form. Sie führt lediglich die benötigten Einzelteile und Baugruppen mit ihren Mengenangaben für die Fertigung eines Erzeugnisses auf. Jede Materialnummer ist jeweils nur einmal in der Liste zu finden. Bei der Stücklistenauflösung werden also die im Erzeugnisbaum bzw. im Gozintograph ausgewiesenen Mengen aggregiert.

Q:

Im unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ laufenden Managementansatz für Produktionssysteme werden die Aspekte „Selbststeuerung“ und „Produktindividualisierung“ bzw. „Losgröße Eins“ sehr stark betont. Das ursprüngliche Supply Chain Management (SCM) dagegen setzt auf möglichst umfangreiche und detaillierte Planung aller Aktivitäten in einem Produktionsnetzwerk. Warum gilt heute der ursprüngliche Ansatz des SCM als nicht sinnvoll bzw. warum versprechen sich Unternehmen von Industrie 4.0 deutlich bessere Effizienzsteigerungen? Diskutieren Sie!

A:

Manualisierung der Arbeit (gerade einfacher) Rest von Robotern oder flexiblen Fertigungszentren

Flexibilisierung erhalten

Nutzung von Shopfloorlösungen und Arbeitnehmerüberlassung

Q:

Welche Rolle spielt die Produktion für die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre?

A:

Die Produktivitätsbeziehung zwischen Input und Output, also die Produktion, steht im Mittelpunkt der BWL.

Q:

.  Nennen Sie die wichtigsten Parameter und Begriffe der verbrauchsgesteuerten Disposition.

A:

Lagerabgangsgeschwindigkeit, Sicherheitsbestand, Meldebestand, Höchstbestand, Bestellmenge, Bestellperiode

Q:

Wie läuft die bedarfsgesteuerte Disposition im Allgemeinen ab?

A:

Bei der bedarfsgesteuerten Disposition wird der Materialbedarf aus dem Produktionsprogramm abgeleitet. Die erwartete Menge nachgefragter Endprodukte (Primärbedarf) wird in der so genannten „analytischen Bedarfsauflösung“ mit den in der Stückliste des Erzeugnisses ausgewiesenen Mengen multipliziert. Zusammen mit Zusatzbedarfen für eventuellen Ausschuss oder die Fertigung von Ersatzteilen ergibt sich der Bruttosekundärbedarf. Zusätzlich fließt der Tertiärbedarf, also der Bedarf an Betriebsstoffen (z.B. Schmier- oder Reinigungsmittel), welche qua Definition nicht aus der Stückliste abgeleitet werden können, in den Bruttosekundärbedarf ein. Werden vorhandene Lagerbestände und bereits bestellte Mengen vom Bruttosekundärbedarf abgezogen, erhält man den Nettosekundärbedarf. Im Rahmen einer Make-or-Buy-Entscheidung wird nun festgelegt, welche der Mengen selbst erstellt und welche fremd beschafft werden. Entsprehcend ergeben sich interne Produktionsaufträge und Bestelllisten für die Kaufteile.

Bei dieser Art der Disposition ist die Lieferdauer des Materials zu berücksichtigen. Liegt der Bedarf in einer definierten Periode t=0, muss die Bestellung für die Kaufteile ebenso wie die Auslösung eines internen Produktionsauftrages entsprehcend eine oder mehrere Perioden davor liegen, also t=-1, t=-2 usw.

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Q:

Welche Aufgabe erfüllt die Materialdisposition?

A:

Die Bereitstellung der richtigen Materialien zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge und am richtigen Ort. Im Rahmen der Materialdisposition wird die Bestellung von Materialien vorbereitet. Es wird geklärt, welche Materialien in welchen Mengen benötigt werden und bis wann sie bereitgestellt werden müssen, um sicherzustellen, dass die Fertigung nicht darauf warten muss und im schlimmsten Fall stillsteht.

Q:

Erkläre Multiple Sourcing

A:

Multiple Sourcing:

Werden Materialien von mehreren Lieferanten bezogen, kann ein Unternehmen vom Preiswettbewerb sowie von einem langfristig auch größeren Angebotspotenzial profitieren. Allerdings ist sicherzustellen, dass das Material stets die geforderte Qualität hat, was bei Normteilen weitestgehend sichergestellt ist.

Q:

Erkläre Single Sourcing

A:

Hier geht es um die Bereitstellung von Gütern exklusiv durch einen Lieferanten. In der Regel kann es aber nicht einen Lieferanten für alle benötigten Artikel geben. Vielmehr ist die Bezugsebene deutlich zu definieren. So könnte etwa die Belieferung mit Hilfsstoffen exklusiv erfolgen, wie durch die Firma Würth bei Montagematerial. Vorteile ergeben sich durch größere Abnahmemengen und entsprechend niedrigere Preise sowie durch die Begrenzung der Komplexität der Beschaffungsprozesse.

Q:

Erkläre Dual Sourcing

A:

Dual Sourcing:

Beim Dual Sourcing arbeitet ein Unternehmen mit zwei Lieferanten für einen Artikel oder eine Warengruppe zusammen. Es geht dann nicht darum, einen Mittelweg zwischen Single und Multiple Sourcing zu finden. Vielmehr geht es um die Absicherung über zwei strategische Partnerschaften. Der Wettbewerb und die Innovationskraft werden dadurch gefördert. Gleichzeitig werden aber natürlich auch die Abhängigkeiten reduziert.

Q:

Erkläre Particular Sourcing

A:

Particular Sourcing:

Beschaffung von Einzelteilen

Q:

Erkläre Modular Sourcing

A:

Modular Sourcing:

Beim Modular Sourcing geht es um den Bezug einbaufertiger Module mit umfassendem Funktionsumfang. Sie setzen sich aus vielen Einzelteilen zusammen, welche durch den Lieferanten montiert wurden. Modullieferanten waren in der Regel zunächst Lieferanten eines Einzelteils oder einer kleinen Baugruppe. Durch die Entwicklung komplexer Montage- und Logistikkompetenzen haben sie sich qualifiziert und bieten nun komplexe Lösungen an.

Q:

Worin unterscheiden sich Bestellpunkt- und Bestellrhythmusverfahren?

A:

Bestellpunktverfahren:

Bei diesem Verfahren wird ein Bestellpunkt definiert, nämlich der Meldebestand. Unterschreitet der Lagerbestand diese Menge, wird eine Bestellung ausgelöst. Dabei kann die bestellte Menge konstant sein und sich nach Möglichkeit an der kostenmäßig optimalen Bestellmenge (entspricht der Optimalen Losgröße) orientieren (BQ-Strategie). Sie kann aber auch so gewählt werden, dass bei der Lieferung stets bis zur Lagerhöchstmenge aufgefüllt wird (BH-Strategie).

Bestellrhythmusverfahren

Im Unterschied zum Bestellpunktverfahren wird hier nur in bestimmten Zeitabständen überprüft, ob der verfügbare Bestand den Bestellpunkt unterschritten hat. Nur dann wird Material geordert. Auch hier kann zwischen konstanter Liefermenge (TBQ-Strategie) und Auffüllung bis zur Höchstmenge (TBH-Strategie) entschieden werden.

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