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Lernmaterialien für MS/Parkinson/Mengitis/Enzephalitis an der Fachhochschule Bielefeld

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen MS/Parkinson/Mengitis/Enzephalitis Kurs an der Fachhochschule Bielefeld zu.

TESTE DEIN WISSEN

. Worauf muss man bei der Verabreichung eines hoch dosierten
Antibiotikums achten?

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TESTE DEIN WISSEN

Wirkt nur bei bakterieller Meningitis
- Bei hochdosierter Antibiotikagabe kann eine Anaphylaxie auftreten

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Leitsymptome umfasst das Parkinson Syndrom? (4)Benennen
und erläutern Sie diese Symptome.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Akinese (Verlust der Bewegungsfähigkeit, starre Mimik, gebückte Haltung, etc.)

  • Rigor (Steifheit der Muskulatur, „Zahnrad-Phänomen“)

  • Tremor (Zittern)

  • Posturale Instabilität (mangelnde Stabilität der aufrechten Körperhaltung)

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TESTE DEIN WISSEN

. Nennen Sie weitere Zeichen der Erkrankung Morbus Parkinson.(7)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  1. Vegetative Störungen: Speichelfluss, Schwitzen, abnorme Talgsekretion (Salbengesicht),  unwillkürlicher Harnverlust, Sexualfunktionsstörungen, abwechselnde Herzfrequenz, Obstipation
  2. Psychische Störungen: Stimmungsschwankungen (Depressionen, schon oft bei Beginn), 
  3. Riech- und Geschmacksstörungen
  4. Wirbelsäulenbeschwerden durch die Haltung
  5. Verkürzung der Schrittlänge, Fallneigung
  6. Störung der Feinmotorik
  7. Plötzliche Bewegungsblockaden
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TESTE DEIN WISSEN

. Was ist bei der Einnahme von L-Dopa zu beachten?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  1. Nicht zusammen mit eiweißreichem Essen einnehmen
  2. Mit zunehmender Behandlungsdauer treten z.T. motorische Nebenwirkungen ein
  3. Bei plötzlicher Reduktion der Dosis können krisenhafte Zustände (z.B. akinetische Krise) entstehen
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TESTE DEIN WISSEN

. Welche pflegerischen Maßnahmen stehen bei dem Krankheitsbild Morbus Parkinson im Vordergrund? (8)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  1. Bewegungsübungen mehrmals täglich
  2. Gehtraining: auf gerade Körperhaltung und Blockaden achten
  3. Körperpflege (Schwitzen, trockene Haut etc.)
  4. Ernährung: eiweißarme Kost (verhindert sonst die Resorption der
    Medikamente), wenig zuckerhaltige Nahrungsmittel (verstärken
    Gleichgewichtsstörungen), ausreichend Flüssigkeit, spezielles Ess-Besteck
  5. Ausscheidung: Obstipation, gute Erreichbarkeit der Toilette herstellen wegen
    Dranginkontinenz
  6. Wach sein und schlafen: lagern
  7. Für Sicherheit sorgen: Medikamenteneinnahme überwachen, Sturzgefahr
  8. Kommunikation: ggf. Logopädin einschalten
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TESTE DEIN WISSEN

. Was versteht man unter dem Begriff Multiple Sklerose?

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TESTE DEIN WISSEN

 chronisch-entzündliche ZNS-Erkrankung, die zur herdförmigen Zerstörung der Markscheiden führt

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TESTE DEIN WISSEN

Wie entsteht das Krankheitsbild der Multiplen Sklerose?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Erkrankung des Gehirns& Rückenmarks
  • Myelinschichten der Nerven an verschiedenen Orten (multiple) zerstört werden
  • zerstörte Myelinschicht nur fehlerhaft unter Bildung von Narben (skleros=hart) repariert 
  • Bindegewebe nicht in der Lage, Nervensignale fortzuleiten. 
  • Weiterleitung der Impulse vollzieht sich nicht richtig/gar nicht mehr.
  • Es kommt in der weißen Substanz des ZNS zu herdförmigen Entzündungen mit Demyelinisierung (Zerstörung der Markscheiden; Entmarkung) und nachfolgender Narbenbildung
  • Besonders betroffen sind die Nachbarschaft der Hirnventrikel, Sehnerv, Hirnstamm und Kleinhirn.
  • Neurologische Ausfälle->Folge: durch Verlust der Markscheiden verlangsamten/unterbrochenen Erregungsleitung
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TESTE DEIN WISSEN

. Welche Verlaufsformen der Multiplen Sklerose kennen Sie?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  1. Schubförmiger Verlauf
    - beginnt bei über 80% der Erkrankten mit einem schubförmigen Verlauf mit
    kompletter oder inkompletter Rückbildung (Remission) meist innerhalb von
    acht Wochen
    - ein Schub kann einige Tage bis mehrere Wochen anhalten.
    - die Abstände zwischen zwei Schüben betragen Wochen oder auch viele
    Monate und/oder Jahre
  2. sekundär-progredienter Verlauf:
    - anfänglich schubförmige MS
    - im weiteren Verlauf progredient mit oder ohne Schübe
    - geringe Rückbildung der Schübe
    - Symptome und Beschwerden nehmen dabei allmählich zu
    - Primär-chronisch-progredienter Verlauf:
    - von Beginn an langsames Fortschreiten der Krankheit ohne sichere
  3. Abgrenzung von einzelnen Schüben
    - ca. 10-15% der Erkrankten (Männer/Frauen gleich häufig betroffen)
    - die Betroffenen sind meist über 40 Jahre alt
    - die Erkrankung verläuft von Anfang an sehr aggressiv
    - Symptome und Funktionseinbußen nehmen zu
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TESTE DEIN WISSEN

Wofür steht die Abkürzung KIS?

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TESTE DEIN WISSEN

Klinisch isoliertes Syndrom Bedeutung: es treten erstmal Symptome auf, die
auf einen Entmarkungsprozess hinweisen

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TESTE DEIN WISSEN

Wie wird ein Schub der Multiplen Sklerose behandelt?

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Bei akutem Schub:
    1. Medi: Glukokortikoide  3-5 Tage hoch dosiert : beschleunigt Rückbildung der Symptome
    2. Plasmapherese/Blutwäsche; Antikörper und/oder andere Substanzen werden entfernt (wenn Glukokortikoidtherapie nicht greift)
  2. Therapie im Intervall bei schubförmigem Verlauf:
    1. Basistherapie :
      1. Interferone= Proteine mit antiviralen Eigenschaften, werden s.v/i.m. verabreicht
      2. Wirkung: verändern das Immunsystem& unterdrücken Entzündungsprozesse
      3. Hauptnebenwirkungen: grippeähnliche Allgemeinbeschwerden
    2. Eskalationstherapie:
      1. z. B. Antikörper: Natalizumab (Tysabri): Lymphozyten können nicht mehr ins
        Hirngewebe übertreten (dies ist ein sehr starker Wirkstoff)
      2. Mitoxantron (Zytostatikum): kommt zum Einsatz bei den aggressiven Verläufen
    3. Symptomatische Therapie
      1. Baclofen gegen die Spastiken
      2. Antidepressiva
      3. Carbamazepin (z. B. bei Trigeminusneuralgie)
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TESTE DEIN WISSEN

MS- Welche Symptome treten im Bereich der Sinnesorgane, des
Rückenmarks und des Gehirns auf. Nennen Sie jedem der drei
Bereiche 2 symptomatische Auswirkungen. 3 (2/4/2)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  1. Schädigung der Sinnesorgane:
    1. Augen: Sehnervenentzündungen (häufig eines der ersten Symptome), Verlust der Sehstärke, Störungen der Okulomototik
    2. Gleichgewichtsorgan: Schwindel und Brechreiz
  2. Schädigungen des Rückenmarks
    1. Störungen der Gefühlswahrnehmung (kribbeln, ameisenlaufen, Taubheitsgefühl, Kälte- und Druckgefühl)
    2. motorische Störungen
    3. Blasen- und Darmstörungen (Harnträuffeln, Harndrang, Harnverhalt, Inkontinenz)
    4. Potenzstörungen, Taubheitsgefühl im Geschlechtsbereich
  3. Schädigungen des Gehirns
    1. Trigeminusneuralgie: Schmerzen im Gesichtsbereich (beim Sprechen, kauen,
      etc.) N. trigeminus ist betroffen
    2. Kleinhirn: Koordinationsstörungen, Tremor, Schwierigkeiten gezielt Bewegungen auszuführen ➔ Ein Betroffener zeigt durch motorische Störungen, Sensibilitätsstörungen und Kleinhirnstörungen ein unsicheres, breitbeiniges und steifes Gangbild!
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TESTE DEIN WISSEN

MS-Welche pflegerischen Schwerpunkte setzen Sie bei der ATL Essen und Trinken, sich bewegen und für Sicherheit sorgen? Nennen Sie zu jeder ATL 2 Pflegemaßnahmen.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  1. Essen und Trinken:
    1. Verzicht auf tierische Fette (in denen ist Arachidonsäure enthalten, die an Entzündungsprozessen beteiligt ist)
    2. Ballaststoffe
    3. Verzicht auf Genussmittel
  2. Sich bewegen und für Sicherheit sorgen:
    1. Selbständiges Gehen, sowie der Transfer vom Bett in den Sessel oder Rollstuhl
      werden durch Ataxie und Spastik erheblich beeinträchtigt
    2. Sturzprophylaxe (Schuhwerk, Stolperfallen, etc.)
    3. Bobath-Lagerung
  3. Ausscheiden:
    1. Harndrang (Flüssigkeitsmengen über den Tag verteilen, regelmäßig die Toilette
      aufsuchen)
    2. Inkontinenzhilfsmittel
  4. Sinn finden:
    1. Psychosoziale Betreuung
    2. Gestaltung der Freizeit, Beruf etc.
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  • 41048 Karteikarten
  • 1116 Studierende
  • 24 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen MS/Parkinson/Mengitis/Enzephalitis Kurs an der Fachhochschule Bielefeld - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

. Worauf muss man bei der Verabreichung eines hoch dosierten
Antibiotikums achten?

A:

Wirkt nur bei bakterieller Meningitis
- Bei hochdosierter Antibiotikagabe kann eine Anaphylaxie auftreten

Q:

Welche Leitsymptome umfasst das Parkinson Syndrom? (4)Benennen
und erläutern Sie diese Symptome.

A:
  • Akinese (Verlust der Bewegungsfähigkeit, starre Mimik, gebückte Haltung, etc.)

  • Rigor (Steifheit der Muskulatur, „Zahnrad-Phänomen“)

  • Tremor (Zittern)

  • Posturale Instabilität (mangelnde Stabilität der aufrechten Körperhaltung)

Q:

. Nennen Sie weitere Zeichen der Erkrankung Morbus Parkinson.(7)

A:
  1. Vegetative Störungen: Speichelfluss, Schwitzen, abnorme Talgsekretion (Salbengesicht),  unwillkürlicher Harnverlust, Sexualfunktionsstörungen, abwechselnde Herzfrequenz, Obstipation
  2. Psychische Störungen: Stimmungsschwankungen (Depressionen, schon oft bei Beginn), 
  3. Riech- und Geschmacksstörungen
  4. Wirbelsäulenbeschwerden durch die Haltung
  5. Verkürzung der Schrittlänge, Fallneigung
  6. Störung der Feinmotorik
  7. Plötzliche Bewegungsblockaden
Q:

. Was ist bei der Einnahme von L-Dopa zu beachten?

A:
  1. Nicht zusammen mit eiweißreichem Essen einnehmen
  2. Mit zunehmender Behandlungsdauer treten z.T. motorische Nebenwirkungen ein
  3. Bei plötzlicher Reduktion der Dosis können krisenhafte Zustände (z.B. akinetische Krise) entstehen
Q:

. Welche pflegerischen Maßnahmen stehen bei dem Krankheitsbild Morbus Parkinson im Vordergrund? (8)

A:
  1. Bewegungsübungen mehrmals täglich
  2. Gehtraining: auf gerade Körperhaltung und Blockaden achten
  3. Körperpflege (Schwitzen, trockene Haut etc.)
  4. Ernährung: eiweißarme Kost (verhindert sonst die Resorption der
    Medikamente), wenig zuckerhaltige Nahrungsmittel (verstärken
    Gleichgewichtsstörungen), ausreichend Flüssigkeit, spezielles Ess-Besteck
  5. Ausscheidung: Obstipation, gute Erreichbarkeit der Toilette herstellen wegen
    Dranginkontinenz
  6. Wach sein und schlafen: lagern
  7. Für Sicherheit sorgen: Medikamenteneinnahme überwachen, Sturzgefahr
  8. Kommunikation: ggf. Logopädin einschalten
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Q:

. Was versteht man unter dem Begriff Multiple Sklerose?

A:

 chronisch-entzündliche ZNS-Erkrankung, die zur herdförmigen Zerstörung der Markscheiden führt

Q:

Wie entsteht das Krankheitsbild der Multiplen Sklerose?

A:
  • Erkrankung des Gehirns& Rückenmarks
  • Myelinschichten der Nerven an verschiedenen Orten (multiple) zerstört werden
  • zerstörte Myelinschicht nur fehlerhaft unter Bildung von Narben (skleros=hart) repariert 
  • Bindegewebe nicht in der Lage, Nervensignale fortzuleiten. 
  • Weiterleitung der Impulse vollzieht sich nicht richtig/gar nicht mehr.
  • Es kommt in der weißen Substanz des ZNS zu herdförmigen Entzündungen mit Demyelinisierung (Zerstörung der Markscheiden; Entmarkung) und nachfolgender Narbenbildung
  • Besonders betroffen sind die Nachbarschaft der Hirnventrikel, Sehnerv, Hirnstamm und Kleinhirn.
  • Neurologische Ausfälle->Folge: durch Verlust der Markscheiden verlangsamten/unterbrochenen Erregungsleitung
Q:

. Welche Verlaufsformen der Multiplen Sklerose kennen Sie?

A:
  1. Schubförmiger Verlauf
    - beginnt bei über 80% der Erkrankten mit einem schubförmigen Verlauf mit
    kompletter oder inkompletter Rückbildung (Remission) meist innerhalb von
    acht Wochen
    - ein Schub kann einige Tage bis mehrere Wochen anhalten.
    - die Abstände zwischen zwei Schüben betragen Wochen oder auch viele
    Monate und/oder Jahre
  2. sekundär-progredienter Verlauf:
    - anfänglich schubförmige MS
    - im weiteren Verlauf progredient mit oder ohne Schübe
    - geringe Rückbildung der Schübe
    - Symptome und Beschwerden nehmen dabei allmählich zu
    - Primär-chronisch-progredienter Verlauf:
    - von Beginn an langsames Fortschreiten der Krankheit ohne sichere
  3. Abgrenzung von einzelnen Schüben
    - ca. 10-15% der Erkrankten (Männer/Frauen gleich häufig betroffen)
    - die Betroffenen sind meist über 40 Jahre alt
    - die Erkrankung verläuft von Anfang an sehr aggressiv
    - Symptome und Funktionseinbußen nehmen zu
Q:

Wofür steht die Abkürzung KIS?

A:

Klinisch isoliertes Syndrom Bedeutung: es treten erstmal Symptome auf, die
auf einen Entmarkungsprozess hinweisen

Q:

Wie wird ein Schub der Multiplen Sklerose behandelt?

A:
  1. Bei akutem Schub:
    1. Medi: Glukokortikoide  3-5 Tage hoch dosiert : beschleunigt Rückbildung der Symptome
    2. Plasmapherese/Blutwäsche; Antikörper und/oder andere Substanzen werden entfernt (wenn Glukokortikoidtherapie nicht greift)
  2. Therapie im Intervall bei schubförmigem Verlauf:
    1. Basistherapie :
      1. Interferone= Proteine mit antiviralen Eigenschaften, werden s.v/i.m. verabreicht
      2. Wirkung: verändern das Immunsystem& unterdrücken Entzündungsprozesse
      3. Hauptnebenwirkungen: grippeähnliche Allgemeinbeschwerden
    2. Eskalationstherapie:
      1. z. B. Antikörper: Natalizumab (Tysabri): Lymphozyten können nicht mehr ins
        Hirngewebe übertreten (dies ist ein sehr starker Wirkstoff)
      2. Mitoxantron (Zytostatikum): kommt zum Einsatz bei den aggressiven Verläufen
    3. Symptomatische Therapie
      1. Baclofen gegen die Spastiken
      2. Antidepressiva
      3. Carbamazepin (z. B. bei Trigeminusneuralgie)
Q:

MS- Welche Symptome treten im Bereich der Sinnesorgane, des
Rückenmarks und des Gehirns auf. Nennen Sie jedem der drei
Bereiche 2 symptomatische Auswirkungen. 3 (2/4/2)

A:
  1. Schädigung der Sinnesorgane:
    1. Augen: Sehnervenentzündungen (häufig eines der ersten Symptome), Verlust der Sehstärke, Störungen der Okulomototik
    2. Gleichgewichtsorgan: Schwindel und Brechreiz
  2. Schädigungen des Rückenmarks
    1. Störungen der Gefühlswahrnehmung (kribbeln, ameisenlaufen, Taubheitsgefühl, Kälte- und Druckgefühl)
    2. motorische Störungen
    3. Blasen- und Darmstörungen (Harnträuffeln, Harndrang, Harnverhalt, Inkontinenz)
    4. Potenzstörungen, Taubheitsgefühl im Geschlechtsbereich
  3. Schädigungen des Gehirns
    1. Trigeminusneuralgie: Schmerzen im Gesichtsbereich (beim Sprechen, kauen,
      etc.) N. trigeminus ist betroffen
    2. Kleinhirn: Koordinationsstörungen, Tremor, Schwierigkeiten gezielt Bewegungen auszuführen ➔ Ein Betroffener zeigt durch motorische Störungen, Sensibilitätsstörungen und Kleinhirnstörungen ein unsicheres, breitbeiniges und steifes Gangbild!
Q:

MS-Welche pflegerischen Schwerpunkte setzen Sie bei der ATL Essen und Trinken, sich bewegen und für Sicherheit sorgen? Nennen Sie zu jeder ATL 2 Pflegemaßnahmen.

A:
  1. Essen und Trinken:
    1. Verzicht auf tierische Fette (in denen ist Arachidonsäure enthalten, die an Entzündungsprozessen beteiligt ist)
    2. Ballaststoffe
    3. Verzicht auf Genussmittel
  2. Sich bewegen und für Sicherheit sorgen:
    1. Selbständiges Gehen, sowie der Transfer vom Bett in den Sessel oder Rollstuhl
      werden durch Ataxie und Spastik erheblich beeinträchtigt
    2. Sturzprophylaxe (Schuhwerk, Stolperfallen, etc.)
    3. Bobath-Lagerung
  3. Ausscheiden:
    1. Harndrang (Flüssigkeitsmengen über den Tag verteilen, regelmäßig die Toilette
      aufsuchen)
    2. Inkontinenzhilfsmittel
  4. Sinn finden:
    1. Psychosoziale Betreuung
    2. Gestaltung der Freizeit, Beruf etc.
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