Economics - Internationale Volkswirtschaft an der Fachhochschule Bielefeld | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Warum bleiben Unternehmen bei vollkommener Konkurrenz im Markt, wo sie doch (langfristig) keinen Gewinn machen?

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Die Unternehmen machen keinen Extraprofit. Über den Marktpreis werden aber das eingesetzte Eigenkapital mit dem kalkulatorischen Zins sowie die eingebrachte Arbeitskraft mit dem kalkulatorischen Unternehmerlohn entgolten.

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Unter welchen Voraussetzungen lassen sich nach Müller-Armack (einen bedeutenden Vertreter der „Sozialen Marktwirtschaft) staatliche Eingriffe in den Marktpreisbildungsprozess rechtfertigen? Nennen Sie dafür ein Beispiel:

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Staatliche Eingriffe in die Marktpreisbildung lassen sich seiner Meinung nach denn rechtfertigen, wenn dadurch das eigentliche das eigentliche Funktionieren des Marktes – der Preismechanismus – dadurch nicht beeinträchtigt wird. Ge- und Verbote, Höchst- und Mindestpreise sind daher eher kritisch zu sehen. Über Steuern (bspw. Ökosteuern) wird der Marktpreis manipuliert, die „freie Preisbildung“ – der Preismechanismus – bleibt dadurch aber unberührt.

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Was besagt das Gesetzt der Nachfrage?

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Das Gesetz der Nachfrage besagt, dass im Normalfall und unter sonst gleichen Bedingungen (c.p.) die nachgefragte Menge sinkt, wenn der Preis dieses Gutes steigt und umgekehrt bei sinkendem Preis die nachgefragte Menge steigt.

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Eine empirische Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass die direkte Preiselastizität der Nachfrage nach Benzin ε x, p = - 0,03 beträgt. Wie beurteilen Sie den Vorschlag, die Mineralölsteuer aus umweltpolitischen Gründen so zu erhöhen, dass der Benzinpreis um 10 v. H. steigt?

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Dieser Vorschlag ist eher kritisch zu sehen. Die Preiselastizität der Nachfrage nach Benzin ist extrem gering, so dass durch eine 10% Erhöhung des Benzinpreises nicht zu erwarten ist, dass sich das Fahrverhalten der Autofahrer signifikant verringern wird. Das Ziel, durch weniger Autofahrten die Umwelt zu schützen, dürfte daher nicht erreicht werden.

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Was versteht man unter Allokation?

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Die Zuteilung knapper Ressourcen auf konkurrierende Verwendungsmöglichkeiten.


Eine effiziente Ressourcenallokation liegt vor, wenn die knappen Produktionsfaktoren dort eingesetzt werden, wo sie den, im Vergleich zu einer alternativen Verwendung, höchsten Ertrag erbringen und das Produktionsergebnis gleichzeitig auch den tatsächlichen Bedürfnissen und Wünschen der Nachfrager entspricht. 

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Welche Konsequenzen ergeben sich für Wirtschaftssubjekte, wenn sie nicht nach dem Ökonomischen Prinzip handeln?

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Wenn die Wirtschaftssubjekte nicht nach dem ökonomischen Prinzip handeln, kommt es entweder, bei Nichteinhaltung des Minimalprinzips, zu einer Verschwendung knapper Ressourcen oder nicht zu einer maximal möglichen Zielerfüllung(Maximalprinzip).


Minimalprinzip: Ein vorgegebenes Ziel mit dem geringsten Mitteleinsatz erreichen.

Maximalprinzip: Mit den verfügbaren Mitteln das bestmögliche Ergebnis erzielen.

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Wer bestimmt in einer repräsentativen Demokratie die Allokation der Ressourcen innerhalb des öffentlichen Sektors?

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In einer repräsentativen Demokratie bestimmt im staatlichen Sektor das Parlament die Zuteilung der Ressourcen auf unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten. Das Instrument hierfür ist der Haushalt, der als Gesetz vom Parlament verabschiedet wird und an den sich die Regierung sowie die Verwaltung bei der Verwendung der Einnahmen und Ausgaben zu halten haben.

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Wie begründen Ökonomen die Notwendigkeit des Wirtschaftens?

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Die Notwendigkeit des wirtschaften wird durch das Spannungsverhältnis zwischen der Ressourcenknappheit (Knappheit der Güter) und der unbegrenzten Bedürfnisse der Menschheit begründet. Den unbegrenzten Bedürfnissen stehen nur begrenzte Ressourcen gegenüber! Diese Situation zwingt die Wirtschaftssubjekte (Unternehmen, Staat und haushalte) sowie Volkswirtschaften zu einem „wirtschaftlichen“ Umgang mit den Ressourcen.

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Führt die Maximierung des Eigennutzes (das individuell rationale Handeln aller Wirtschaftssubjekte) generell zu der Maximierung des gesellschaftlichen Wohlstands, wie von manchen Ökonomen behauptet?

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Individuell rationales Verhalten führt nicht grundsätzlich zur Maximierung des gesellschaftlichen Wohlstands. Eher wahrscheinlich ist, dass individuell rationales Handeln zu gesamtwirtschaftlichen irrationalen Ergebnissen führt. Die Handlung eines einzelnen Wirtschaftssubjekts (Unternehmen oder Haushalt) mag durchaus rational sein, lässt sich aber nicht generell als Handlungsanweisung auf die Gesellschaft bzw. den Staat übertragen (Trugschluss der Verallgemeinerung).

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Die von einem Gut nachgefragte Menge hängt u.a. vom Einkommen des Haushalts ab. Skizzieren Sie die Beziehung zwischen der nachgefragten Menge eines Gutes und der Höhe des Einkommens für inferiore und für superiore (normale) Güter. Erläutern Sie die unterschiedlichen Kurvenverläufe!

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In der Skizze muss auf der Ordinate das Einkommen und auf der Abszisse die nachgefragte Menge abgetragen sein. Bei einem inferioren (minderwertigem) Gut fällt die Nachfragekurve von links oben nach rechts unten. Das bedeutet, dass mit steigendem Einkommen weniger von diesem Gut nachgefragt wird, da dieses Gut dann durch ein höherwertiges substituiert wird. Bei einem superiorem Gut verläuft die Nachfragekurve von links unten nach rechts oben. Mit steigendem Einkommen wird mehr von diesem Gut nachgefragt.

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Was versteht man unter Grenzkosten?

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Die zusätzlichen Kosten - oder die Veräanderung der Gesamtkosten - die durch die Produktion oder den Konsum einer weiteren Einheit entstehen, nennt man Grenzkosten.

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Sie gewinnen € 1.000 im Lotto. Sie haben die Möglichkeit, das Geld sofort auszugeben oder ein Jahr lang zu 5% oder zu 3% Zinsen anzulegen. Welches sind die Opportunitätskosten für die sofortige Ausgabe? (mit Begründung).

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Die Opportunitätskosten betragen € 50. Opportunitätskosten entsprechen dem entgangenen Nutzen der nächstbesten (!) Alternative (Anlage zu 5% und nicht zu 3%)

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Q:

Warum bleiben Unternehmen bei vollkommener Konkurrenz im Markt, wo sie doch (langfristig) keinen Gewinn machen?

A:

Die Unternehmen machen keinen Extraprofit. Über den Marktpreis werden aber das eingesetzte Eigenkapital mit dem kalkulatorischen Zins sowie die eingebrachte Arbeitskraft mit dem kalkulatorischen Unternehmerlohn entgolten.

Q:

Unter welchen Voraussetzungen lassen sich nach Müller-Armack (einen bedeutenden Vertreter der „Sozialen Marktwirtschaft) staatliche Eingriffe in den Marktpreisbildungsprozess rechtfertigen? Nennen Sie dafür ein Beispiel:

A:

Staatliche Eingriffe in die Marktpreisbildung lassen sich seiner Meinung nach denn rechtfertigen, wenn dadurch das eigentliche das eigentliche Funktionieren des Marktes – der Preismechanismus – dadurch nicht beeinträchtigt wird. Ge- und Verbote, Höchst- und Mindestpreise sind daher eher kritisch zu sehen. Über Steuern (bspw. Ökosteuern) wird der Marktpreis manipuliert, die „freie Preisbildung“ – der Preismechanismus – bleibt dadurch aber unberührt.

Q:

Was besagt das Gesetzt der Nachfrage?

A:

Das Gesetz der Nachfrage besagt, dass im Normalfall und unter sonst gleichen Bedingungen (c.p.) die nachgefragte Menge sinkt, wenn der Preis dieses Gutes steigt und umgekehrt bei sinkendem Preis die nachgefragte Menge steigt.

Q:

Eine empirische Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass die direkte Preiselastizität der Nachfrage nach Benzin ε x, p = - 0,03 beträgt. Wie beurteilen Sie den Vorschlag, die Mineralölsteuer aus umweltpolitischen Gründen so zu erhöhen, dass der Benzinpreis um 10 v. H. steigt?

A:

Dieser Vorschlag ist eher kritisch zu sehen. Die Preiselastizität der Nachfrage nach Benzin ist extrem gering, so dass durch eine 10% Erhöhung des Benzinpreises nicht zu erwarten ist, dass sich das Fahrverhalten der Autofahrer signifikant verringern wird. Das Ziel, durch weniger Autofahrten die Umwelt zu schützen, dürfte daher nicht erreicht werden.

Q:

Was versteht man unter Allokation?

A:

Die Zuteilung knapper Ressourcen auf konkurrierende Verwendungsmöglichkeiten.


Eine effiziente Ressourcenallokation liegt vor, wenn die knappen Produktionsfaktoren dort eingesetzt werden, wo sie den, im Vergleich zu einer alternativen Verwendung, höchsten Ertrag erbringen und das Produktionsergebnis gleichzeitig auch den tatsächlichen Bedürfnissen und Wünschen der Nachfrager entspricht. 

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Q:

Welche Konsequenzen ergeben sich für Wirtschaftssubjekte, wenn sie nicht nach dem Ökonomischen Prinzip handeln?

A:

Wenn die Wirtschaftssubjekte nicht nach dem ökonomischen Prinzip handeln, kommt es entweder, bei Nichteinhaltung des Minimalprinzips, zu einer Verschwendung knapper Ressourcen oder nicht zu einer maximal möglichen Zielerfüllung(Maximalprinzip).


Minimalprinzip: Ein vorgegebenes Ziel mit dem geringsten Mitteleinsatz erreichen.

Maximalprinzip: Mit den verfügbaren Mitteln das bestmögliche Ergebnis erzielen.

Q:

Wer bestimmt in einer repräsentativen Demokratie die Allokation der Ressourcen innerhalb des öffentlichen Sektors?

A:

In einer repräsentativen Demokratie bestimmt im staatlichen Sektor das Parlament die Zuteilung der Ressourcen auf unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten. Das Instrument hierfür ist der Haushalt, der als Gesetz vom Parlament verabschiedet wird und an den sich die Regierung sowie die Verwaltung bei der Verwendung der Einnahmen und Ausgaben zu halten haben.

Q:

Wie begründen Ökonomen die Notwendigkeit des Wirtschaftens?

A:

Die Notwendigkeit des wirtschaften wird durch das Spannungsverhältnis zwischen der Ressourcenknappheit (Knappheit der Güter) und der unbegrenzten Bedürfnisse der Menschheit begründet. Den unbegrenzten Bedürfnissen stehen nur begrenzte Ressourcen gegenüber! Diese Situation zwingt die Wirtschaftssubjekte (Unternehmen, Staat und haushalte) sowie Volkswirtschaften zu einem „wirtschaftlichen“ Umgang mit den Ressourcen.

Q:

Führt die Maximierung des Eigennutzes (das individuell rationale Handeln aller Wirtschaftssubjekte) generell zu der Maximierung des gesellschaftlichen Wohlstands, wie von manchen Ökonomen behauptet?

A:

Individuell rationales Verhalten führt nicht grundsätzlich zur Maximierung des gesellschaftlichen Wohlstands. Eher wahrscheinlich ist, dass individuell rationales Handeln zu gesamtwirtschaftlichen irrationalen Ergebnissen führt. Die Handlung eines einzelnen Wirtschaftssubjekts (Unternehmen oder Haushalt) mag durchaus rational sein, lässt sich aber nicht generell als Handlungsanweisung auf die Gesellschaft bzw. den Staat übertragen (Trugschluss der Verallgemeinerung).

Q:

Die von einem Gut nachgefragte Menge hängt u.a. vom Einkommen des Haushalts ab. Skizzieren Sie die Beziehung zwischen der nachgefragten Menge eines Gutes und der Höhe des Einkommens für inferiore und für superiore (normale) Güter. Erläutern Sie die unterschiedlichen Kurvenverläufe!

A:

In der Skizze muss auf der Ordinate das Einkommen und auf der Abszisse die nachgefragte Menge abgetragen sein. Bei einem inferioren (minderwertigem) Gut fällt die Nachfragekurve von links oben nach rechts unten. Das bedeutet, dass mit steigendem Einkommen weniger von diesem Gut nachgefragt wird, da dieses Gut dann durch ein höherwertiges substituiert wird. Bei einem superiorem Gut verläuft die Nachfragekurve von links unten nach rechts oben. Mit steigendem Einkommen wird mehr von diesem Gut nachgefragt.

Q:

Was versteht man unter Grenzkosten?

A:

Die zusätzlichen Kosten - oder die Veräanderung der Gesamtkosten - die durch die Produktion oder den Konsum einer weiteren Einheit entstehen, nennt man Grenzkosten.

Q:

Sie gewinnen € 1.000 im Lotto. Sie haben die Möglichkeit, das Geld sofort auszugeben oder ein Jahr lang zu 5% oder zu 3% Zinsen anzulegen. Welches sind die Opportunitätskosten für die sofortige Ausgabe? (mit Begründung).

A:

Die Opportunitätskosten betragen € 50. Opportunitätskosten entsprechen dem entgangenen Nutzen der nächstbesten (!) Alternative (Anlage zu 5% und nicht zu 3%)

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