EPSY an der Europäische Fernhochschule Hamburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

Piaget´s Stufenmodell

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Piaget´s Stufenmodell besteht aus
vier aufeinander folgenden diskontinuierlichen Stadien


• Alle Kinder durchlaufen die gleiche Reihenfolge
• Nächsthöheres Stadium geht aus dem vorhergehenden Stadium hervor
• Denkstrukturen nächsthöheres Stadium bilden Grundlage für neue, kognitive
Erkenntnisse, die dem Kind vorher noch nicht möglich waren

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Erklärungsansätze Sprache

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TESTE DEIN WISSEN

• Im Alter von 5 - 10 Jahren beherrschen Kinder die Grundstruktur ihrer Muttersprache
• Trifft auf gesprochene Sprache und Gebärdensprache zu
• Sprachverwendung: Sprachverstehen und Sprachproduktion
• Sprachverstehen geht der Sprachproduktion zeitlich voran
• Generativität der Sprache: Menschliche Sprache über verschiedene Kulturen hinweg
ähnlich komplex
• Zeichnet sich durch Elemente aus, die auf verschiedenen Ebenen innerhalb einer
Rangordnung kombiniert werden können

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Was sind Teratogene? Nenne drei Beispiele

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Teratogenen: Äußere Einwirkungen, die Fehlbildungen beim Embryo hervorrufen können
1. Drogen
2. Alkohol
3. Medikamente

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Unterscheidung folgender Entwicklungsstadien:

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Zygoten-, Embryonal-, und
Fötalstadium

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Verschiedene Intelligenzmodelle

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Spearman (1927):
• Allgemeine Intelligenz (g-Faktor, Generalfaktor) und spezifische Begabungsfaktoren
(s-Faktoren)
• Allgemeine Intelligenz korreliert positiv mit schulischen Leistungen und beruflichem
Erfolg


Thurstone (1938):
• Sieben Primärfaktoren: Räumliches Vorstellungsvermögen, schlussfolgerndes
Denken, Merkfähigkeit, Wahrnehmungsgeschwindigkeit, Rechenfähigkeit,
Sprachverständnis und Wortflüssigkeit
Seite 20
• Empirische Überprüfungen förderten Weiterentwicklungen des Ansatzes


Cattell (1963):
• Fluide Intelligenz (generelle Denkfähigkeit, Verarbeitungsgeschwindigkeit,
schlussfolgerndes und spontanes Denken)
• Kristalline Intelligenz (Faktenwissen, bildungs- und kulturabhängige Wissensanteile)


Carroll (1993):
• Three-Stratum-Theorie: Allgemeine Intelligenz, 8 breite Intelligenzfaktoren und
zahlreiche 69 spezielle Fähigkeiten
• Kombiniert verschiedene andere Intelligenzmodelle

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Alternative Modelle der Intelligenz

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Gardner (1983):
• Modell der multiplen Intelligenzen, die voneinander unabhängig sind
• Wesentlich realitätsnäher, daher aber auch komplexer im Erklärungsgehalt
• Es fehlen empirische Beweise, weil empirisch aufgrund der Komplexität nur sehr
schwer testbar, aufgrund Praxisgehalt in der Pädagogik aber sehr beliebt


Sternberg (1985/1999):
• Triarchisches Modell: Analytische, praktische und erfahrungsbezogene Fähigkeiten
• Intelligenz als Grundlage für eine erfolgreiche Lebensbewältigung und –führung
• Insbesondere soziale und emotionale Intelligenzkomponenten inkludiert

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Zeitstrecken

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• Trautner (1992) unterscheidet verschiedene Zeitstrecken: Phylogenese, Anthro-
pogenese, Ontogenese
1. Phylogenese befasst sich mit der stammesgeschichtlichen Entwicklung der
Gesamtheit aller Lebewesen
2. Anthropogenese betrachtet die Entwicklung des Menschen als Spezies
3. Ontogenese beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Individuums von der
Empfängnis bis zum Tod

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Vorgeburtliche Entwicklungsstadien


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1. Zygotenstadium: Verschmelzung Ei- und Samenzelle, Einnistung in die
Gebärmutterwand, SSW 1 – 2
2. Embryonalstadium: Beginn Organsystem, insb. Plazenta, Nabelschnur und
Fruchtblase, 3 – 8 SSW
3. Fötalstadium: Differenzierung Organsystem, Entwicklung Sinnesorgane, 9 – 40
SSW
 Fötus überlebensfähig ab 22. SSW (strittig und länderabhängig)
 Geburten vor 28. SSW mit Häufung an dauerhaften Entwicklungskomplikationen

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Schlafphasen vs. Aktivierungszustände

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• Unterschiedliche Schlafphasen:
a) Tiefer Schlaf
b) Ruhiger Schlaf
c) Unruhiger Schlaf
d) Aktiver Schlaf mit REM-Phasen
• Unterschiedliche Aktivierungszustände:
a) Unruhiger und ruhiger Schlaf
b) Schläfrigkeit
c) Wache Aufmerksamkeit
d) Schreien und Weinen

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Wovon ist die zirkadiane Rhytmik im ersten Lebensjahr abhängig?

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• Stark abhängig von Ernährungsform: Stillen vs. Flaschenernährung!
• Stillkinder haben immer eine höhere Aufwachfrequenz, die in der Ernährungsweise
begründet, kein Grund zur Panik, sondern seit Jahrhunderten völlig normal war und ist!
• Sättigung der Muttermilch hängt vom Fettgehalt der konsumierten Nahrung ab

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Definition Entwicklung:

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Relativ überdauernde intraindividuelle Veränderungen des Erlebens und Verhaltens
über die Zeit hinweg (Trautner, 1992).


Fragestellungen:
• Wie und warum entwickelt und verändert sich der Mensch im Laufe des Lebens?
• In welchen Zeitfenstern entwickeln sich welche Fähigkeiten, welche Funktion haben
sie und wie verändern sie sich?

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Ansätze der Emotionsforschung

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Struktureller Ansatz
• Basisemotionen universell und angeboren
• Unterscheidung anhand von subjektivem Erleben, physiologischer Reaktion und
Ausdrucksverhalten


Funktionalistischer Ansatz
• Emotionen erfüllen bestimmte Funktionen
• Verhalten, Kognitionen und Emotionen stehen in Interaktion


Soziokultureller Ansatz
• Emotionen und Emotionsregulation durch soziale Interaktion konstruiert
• Prozess der Sozialisation wirkt als entscheidender Entwicklungsmechanismus
• Kultur gilt als Ursprung der Bewertung von Emotionen

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  • 18 Lernmaterialien

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Q:

Piaget´s Stufenmodell

A:

Piaget´s Stufenmodell besteht aus
vier aufeinander folgenden diskontinuierlichen Stadien


• Alle Kinder durchlaufen die gleiche Reihenfolge
• Nächsthöheres Stadium geht aus dem vorhergehenden Stadium hervor
• Denkstrukturen nächsthöheres Stadium bilden Grundlage für neue, kognitive
Erkenntnisse, die dem Kind vorher noch nicht möglich waren

Q:

Erklärungsansätze Sprache

A:

• Im Alter von 5 - 10 Jahren beherrschen Kinder die Grundstruktur ihrer Muttersprache
• Trifft auf gesprochene Sprache und Gebärdensprache zu
• Sprachverwendung: Sprachverstehen und Sprachproduktion
• Sprachverstehen geht der Sprachproduktion zeitlich voran
• Generativität der Sprache: Menschliche Sprache über verschiedene Kulturen hinweg
ähnlich komplex
• Zeichnet sich durch Elemente aus, die auf verschiedenen Ebenen innerhalb einer
Rangordnung kombiniert werden können

Q:

Was sind Teratogene? Nenne drei Beispiele

A:

Teratogenen: Äußere Einwirkungen, die Fehlbildungen beim Embryo hervorrufen können
1. Drogen
2. Alkohol
3. Medikamente

Q:

Unterscheidung folgender Entwicklungsstadien:

A:

Zygoten-, Embryonal-, und
Fötalstadium

Q:

Verschiedene Intelligenzmodelle

A:

Spearman (1927):
• Allgemeine Intelligenz (g-Faktor, Generalfaktor) und spezifische Begabungsfaktoren
(s-Faktoren)
• Allgemeine Intelligenz korreliert positiv mit schulischen Leistungen und beruflichem
Erfolg


Thurstone (1938):
• Sieben Primärfaktoren: Räumliches Vorstellungsvermögen, schlussfolgerndes
Denken, Merkfähigkeit, Wahrnehmungsgeschwindigkeit, Rechenfähigkeit,
Sprachverständnis und Wortflüssigkeit
Seite 20
• Empirische Überprüfungen förderten Weiterentwicklungen des Ansatzes


Cattell (1963):
• Fluide Intelligenz (generelle Denkfähigkeit, Verarbeitungsgeschwindigkeit,
schlussfolgerndes und spontanes Denken)
• Kristalline Intelligenz (Faktenwissen, bildungs- und kulturabhängige Wissensanteile)


Carroll (1993):
• Three-Stratum-Theorie: Allgemeine Intelligenz, 8 breite Intelligenzfaktoren und
zahlreiche 69 spezielle Fähigkeiten
• Kombiniert verschiedene andere Intelligenzmodelle

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Q:

Alternative Modelle der Intelligenz

A:

Gardner (1983):
• Modell der multiplen Intelligenzen, die voneinander unabhängig sind
• Wesentlich realitätsnäher, daher aber auch komplexer im Erklärungsgehalt
• Es fehlen empirische Beweise, weil empirisch aufgrund der Komplexität nur sehr
schwer testbar, aufgrund Praxisgehalt in der Pädagogik aber sehr beliebt


Sternberg (1985/1999):
• Triarchisches Modell: Analytische, praktische und erfahrungsbezogene Fähigkeiten
• Intelligenz als Grundlage für eine erfolgreiche Lebensbewältigung und –führung
• Insbesondere soziale und emotionale Intelligenzkomponenten inkludiert

Q:

Zeitstrecken

A:

• Trautner (1992) unterscheidet verschiedene Zeitstrecken: Phylogenese, Anthro-
pogenese, Ontogenese
1. Phylogenese befasst sich mit der stammesgeschichtlichen Entwicklung der
Gesamtheit aller Lebewesen
2. Anthropogenese betrachtet die Entwicklung des Menschen als Spezies
3. Ontogenese beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Individuums von der
Empfängnis bis zum Tod

Q:

Vorgeburtliche Entwicklungsstadien


A:

1. Zygotenstadium: Verschmelzung Ei- und Samenzelle, Einnistung in die
Gebärmutterwand, SSW 1 – 2
2. Embryonalstadium: Beginn Organsystem, insb. Plazenta, Nabelschnur und
Fruchtblase, 3 – 8 SSW
3. Fötalstadium: Differenzierung Organsystem, Entwicklung Sinnesorgane, 9 – 40
SSW
 Fötus überlebensfähig ab 22. SSW (strittig und länderabhängig)
 Geburten vor 28. SSW mit Häufung an dauerhaften Entwicklungskomplikationen

Q:

Schlafphasen vs. Aktivierungszustände

A:

• Unterschiedliche Schlafphasen:
a) Tiefer Schlaf
b) Ruhiger Schlaf
c) Unruhiger Schlaf
d) Aktiver Schlaf mit REM-Phasen
• Unterschiedliche Aktivierungszustände:
a) Unruhiger und ruhiger Schlaf
b) Schläfrigkeit
c) Wache Aufmerksamkeit
d) Schreien und Weinen

Q:

Wovon ist die zirkadiane Rhytmik im ersten Lebensjahr abhängig?

A:

• Stark abhängig von Ernährungsform: Stillen vs. Flaschenernährung!
• Stillkinder haben immer eine höhere Aufwachfrequenz, die in der Ernährungsweise
begründet, kein Grund zur Panik, sondern seit Jahrhunderten völlig normal war und ist!
• Sättigung der Muttermilch hängt vom Fettgehalt der konsumierten Nahrung ab

Q:

Definition Entwicklung:

A:

Relativ überdauernde intraindividuelle Veränderungen des Erlebens und Verhaltens
über die Zeit hinweg (Trautner, 1992).


Fragestellungen:
• Wie und warum entwickelt und verändert sich der Mensch im Laufe des Lebens?
• In welchen Zeitfenstern entwickeln sich welche Fähigkeiten, welche Funktion haben
sie und wie verändern sie sich?

Q:

Ansätze der Emotionsforschung

A:

Struktureller Ansatz
• Basisemotionen universell und angeboren
• Unterscheidung anhand von subjektivem Erleben, physiologischer Reaktion und
Ausdrucksverhalten


Funktionalistischer Ansatz
• Emotionen erfüllen bestimmte Funktionen
• Verhalten, Kognitionen und Emotionen stehen in Interaktion


Soziokultureller Ansatz
• Emotionen und Emotionsregulation durch soziale Interaktion konstruiert
• Prozess der Sozialisation wirkt als entscheidender Entwicklungsmechanismus
• Kultur gilt als Ursprung der Bewertung von Emotionen

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